Indiana Tribüne, Volume 26, Number 45, Indianapolis, Marion County, 14 October 1902 — Page 7
Jndiana Tridune, vi. Oktober 1902.
l t t t ; Verschlungene Wege. ? Roman von Carola voti (Gtjwaltcri. 55 0 (Fortsetzung.) Rheders gutes Gesicht leuchtete vor Vergnügen. Er freute sich nämlich vor allen Dingen auf Gertruds Freude an all' dem Schönen und Herrlichen, das er längst kannte, ihm war es ein hoher Genuß, ihr die Wunder der Natur und die großartigen Schöpfungen von Menschenhand zu zeigen, von denen sie nur wenig kannte. Trotz ihrer verschwenderischen Lebensweise hatte Gräfin Holstcn für Neisen niemals Geld übrig gehabt, Badereisen ausgenommen, die aber meist ohne jede Unterbrechung zurückgelcgt wurden. So war Gertrud wohl durch manche Stadt gekommen, reich an herrlichen Bauten und Kunstschätzen, ohne mehr von ihr gesehen zu haben, als man vom Bahnhöfe- aus erblicken konnte. Der Brautwagen fuhr jetzt durch das Gitterthor von Waldheim, um einen Augenblick später an der Terrasse des Herrenhauses zu halten. Der Doktor hob seine Frau heraus und gab ihr das Geleite bis an ihre Zimmer, wo er sich mit einem Händedruck verabschiedete, einen etwas besorgten Blick in ihr Gestcht werfend, das seinen strahlenden Ausdruck verloren hatte. In längstens zwanzig Minuten bin ' ini Salon sagte sie. cs Umkleiden ging sehr rasch, denn Lotte hatte alles, bc)en ihre junge Herrin dazu bedürfte, vorher schon bereit gelegt. Sind die Koffer unten und ist nichts vergessen worden?" fragte Ger. i v - . t i "UV. im äxuw tmyuuuu. ,,EL .ist alles m Ordnung. Wu aber Komtesse ' Lotte!" mahnte lächelnd. die junge rau ..Verzeihung. Komteß, aber die gnädige Frau will mir noch nicht über die m I Uppen. . I Soll es auch nicht; nennen Sie mich Uiaix dUOT. Aus des treuen Madchens Zunge schwebte ein Ausruf der Entrüstung, der sich nur mit Mühe zurückhalten Ut. In ihrer Art war sie auf den Namen Holsten ebenso stolz wie die Grafin selber, und daß sie ihre Komleffe niemals orau Doktor nennen tonne, das stand fest. Ich wollte sagen, daß ich mcht weiß, . y l cm Y I wie gnadige Frau volle acht Wochen ganz allem zurechtkommen sollen. Das Aus- und Einpacken der Koffer macht Muhe, dann gibt es Spitzen und Halsstreifen in die Kleider zu heften, Haken undKnopfe ahen ab. größere SchaOCH V tf . 3 1 t r I .Das kann ich alles gut besorgen, und werden größere Reparaturen nothig, fo weiß man m den Gasthofen r,rf.(trirc. rnit f 1 liatucg jiaiq. Lotte. wiegte aber ungeachtet dieser Versicherung mit sehr bedenklicher yv r cm Mlene den Kopf Wenn's nun aber doch nicht geht, so lassen mich gnadige rau nachkommen ohne sich erst lange zu quälen, mcht wahr? Der Herr Dokiu. iuuivii vavi.i vvv tviuuutj Sie wagte Nicht zu gestehen, daß sie jor -lagen schon von Rbeder die Weisung erhalten hatte, sich m aller Stille reisebereit zu macyen, und daß ihr KofAUA(AlsP Zi4m VAm ci vtxuuux luyii uu uiui uucii I stand. Mochte der Herr Doktor das mit seiner Frau ausmachen, sie hielt sich an seine Befehle und schwieg. Gertrud reichte ihr die Hand und Thränen standen in ihren Augen, als sie sagte: Lebwohl, Lotte, und lasse Fir herzlich danken für alle die treue umjuuüucwu, viz mu. VAW SUAUAnAhA lAiM4A Vv V meiner Mädchenjahre bewiesen und die mir manche schwere Stunde erleichtert hat. . So Gott will, sehen wir uns ge fund wieder und bleiben noch recht lange beisammen. Laß Dir's emstwei len gut gehen! Obgleich ihr gar keine Trennung beOrt ; r,v-i ""r1" .. ' 2, 2 ,nr """ndeS SUuchZkn so tief fühlte sie sich gerührt durch den Dank ihrer Herrin, die rasch nach dem Salon eilte, in welchem die Gaste versam melt waren. Es -war die höchste Zeit, wollte sie nicht geradezu unhöflich sein. Unter der Thüre' des Salons trat rx, n , m i lhr JustlZrath Neumann mtgegen und . . Um 1 I ms, rl V i U ' IAA oeuu er yai vsie in einen guien, itcneren . ci ryr- , . . garen geillyrr uno memem Zungen Freunde eme Lebensgefährtin geschenkt. t. rr 1 1 . ' r v mt ich ihm keine bessere hatt; wünschen m' v Die Dan esworte der Zungen Frau klangen mcht minder herzlich, des Äormunoes mnige nmmz sreuie nc 4m. i M 4 A llAh4llAHMA iH r tmVs wcuii iv ,cu v a a!ll l""1:":11 l liq roiiuiaj 111 wiicm n iu.l W . M m. ft M M All M I m ta i unuwingi icn ascn cu Ruckzahr von der Kirche glaubte sie 5.. mt&J ?C5 bn'.m les Gatten Wesen hatte wieder etwas gelegen, was sie erschreckte und ängstigte, Er war mcht mehr, der er früher ge- ' mm p , wesen, dessen war sie gewiß,, m ihm ging eiwus uui, ivu 1?:. tv t, . c v Für den Augenblick blieb ihr jedoch Zelt, darüber nachzudm en, denn iliyever iaui iyv uuviww wuym, jit mit .Blicken anschauend, die keinen
iß i m l V ri Du hast bestimmt. Deine Lotte solle S? 'Nochmals meme heZlichsten daheim bleiben ich aber habe sie in aller Glückwünsche, liebe Gertrud! Der Heu- Heimlichkeit mitgenommen; sie ist im tlge Tag ist auch für mich em freudiger. (u-Ar, w wf hnr
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. P V 1 mr 11 V anfachen, modcgrauen Reisekleid ganz .
CUCilU UllV, lUlv WllJU lll VCtii kostbaren Brautanzug und dem reichen Brillantschmuck. den er selber ihr vor drei Tagen als Hcchzcitsgeschenk geschickt hatte. Dann kamen auch die Gäste, meist Verwandte und nahe Freunde, herzu, um noch ein paar Worte mit den iunaen Gatten i wechseln, und sie wurde nicht mehr frei, bis endlich die Thüre nach dem anstoßenden Speisezimmer geöffnet wurde und der Diener meldete, das Frühstück sc: aufgetragen. Gertrud und ihr. Mann hielten sich aber nicht lange dabei auf. ein Glas Champagner und ein Biskuit war alles, was sie genossen, und Beide fühlten sich erleichtert, als der Wagen vorfuhr, der sie nach der Bahn bringen sollte. Rheder, der sich eilig erhoben, wollte ihr eben den Arm bieten, als Fürst Tschernowsky. der in ihrer Nähe stand, um die Ehre bat, sie an den Wagen führen zu dürfen. Die meisten der Anwesenden wußten, daß der Fürst für einen eifrigen Bewerber um Gertruds Hand gegolten, und ihre Blicke richteten sich jetzt nicht ohne Spannung auf den Doktor. Wollte er keine lächerliche Rolle spielen, so blieb ihm nichts übrig, als die erbetene Gunst mit freundlicher Miene zu ertheilen; er that es auch, wenn schon nicht ohne Aerger. und die Gräfin benützte diese Gelegenheit, den Arm ihres Schwiegersohnes zu nchmen. Mir haben vor Eurer Abreise noch ein kleines Geschäft zu erledigen, bester Hans, und Du nimmst es hoffentlich nicht Übel, wenn ich Dich daran erinnere," flüsterte sie ihm auf der Treppe zu. Das wäre bereits gescyehcn, hat ich Gelegenheit gefunden. Dir das bctreffende Vavie? zu überreichen: da u Dich aber keinen Augenblick allein sah, habe ich es in ein Kouvert geschoben und den cstizratb mit der Ueberaabe 5,1,5 wirrte Nieder ebenso leise. ,Das ist mir aber sehr unangemW fuhr die Gräfin auf. er 'NZ-? tft nf-r Sorf Y,riA1nf s " u Wm " m,' n hmn&h mül. ff ' ---wf w -vnn - y - davon zu wissen. Run. jedenfalls nke ick Dir s,- vsfftpb wurde ziemlich kurz w. ffin die se5r darauf 'hielt sich stets als' zärtliche iter zu zeigen, es an Thränen und Umarmungen nicht fehlen ließ. schreibt bald, .Kinder.-Möge Gott m fcinem 8 geleiten!" Morgen erhältst Du unsere erste arte. Udieu. liebe Mama, hab9 reckt n.,f e?:, ßfirr Wn IWI v 1 V VMV. c-7r-zn ' s.zf.ssL r,M& flössen te Trennung von der Mutter mxht mU tzn aU sic dacht hnH, sl.f ihr, nr rt, stets 'sebr aut aewesen und sie taiit im Opfer gescheut, um' ihr Irta 1irf1lf tV "Ti wiartV Oiffiiwfl vl4lv muii iu.it utiv yiuuginui ju tun 1 1 , tä)frn dieselben weder für f fÜr bie Gräfin die erhoffte mrh,Z UnH bnfc trnta 1, :i r" ' v - v ubänfiaen Stürmen zwiscken ibnen ae- , 'Z. xnn jedenfalls nur an der innm ss;s-n nS mst? MW iw. 1 v w 1 vmw wiiv v.vi tn Uebereinstimmung die zwischen tn stand. , mt ljltm Taschentuche winkend, auk bie jlinge yu zurück, so lange die bor dem .fierrenkause versammelte lz.;tZaeseslsrsaft nn sits,ar wnr dann ließ sie sich in die Kissen des Waqtn zurücksinken und sagte tief.Athem fccIenb. mi ei Dank, daß es vorüber 1 Ists i - Auch ia) bin fiov mckte der Doktor. Hoffentlich wird Dir die Aufregung nicht fchaden." ) nein, so schwach sind meme Nervcn nicht!" sagte Gertrud lächelnd. Gertrud, begann er nach kurzer Pse heitir. .ich habe mich einer Uebertrctung Deiner Befehle schuldig I 'J ' . ' ' 'J gemacht, und nun bitte ich demüthigst um einen milden Urtheilsspruch!" Sie schaute den Gatten :n angenehmer Ueberraschung an. Das war wieder ganz und gar ihr alter Hans! Die- !!;,:, ser Ton harmlosen Scherzes, diese? """,;kok v v... -y neckende Blick waren ihr ohlbelannt. mi, , erf unb sie und dabei ein wenig angeschaut, als sie noch Kind war, zu einer Zeit, wo weder er noch sie an Liebe dachten, und unwillkürlich ging sie. auf die ihr so sympathische. Weise em. Das ist allerdings ein schweres Vergehen, und nur die aufrichtigste Reue könnte mich vielleicht zur Milde I .vv t'iiiv iiiivi VIV.illl bestimmen erwiderte sie I 1 . ' fahren." J ihrem Herzen fühlte sich Gertrud nri t r;?. 37" .v vv iwvwvvut tjuiwvuv nd Aufmerksamkeit ihres Gatten, die sich auch in dieser Uebertretung, wie in Vielem andern aussprach; trotzdem fa9tc sie kopfschüttelnd: .Das hättest Su Zch! thun sollen, lieber Hans! Ich I ' ' . . ' weiß wohl, daß die Mehrausgabe nich in Betracht kommt, aber sieb, es Ist der eute wegen! sollen wir uns zu ihren Sklaven chen? Deine Multer . hat recht. Liebsie. in mancken Dingen gehst Du Ich thue für meine Leute geiß alles, was ich kann, weit mehr. ni n, w?t w, ;?rf' I V VV VVVMJ VVUItUUW;i V444.' . im Uebrigen aber halte ich es nach meinem Gefallen, und so sollst Du es auch machen." erwiderte er. sind aber . verpflichtet, unsern Untergebenen ein gutes Beispiel zu eben hun wir au!
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v.v w. . v v . -wwv4.wv.iv w gsamkeit und Einfachheit zu let ren. Geschieht ja, meine kleine Moralpredigcrin; denn daß eine Dame Deines' Standes ihr Kammermädchen mit auf di: Reise nimmt, ist noch lange kcin Verstoß gegen die Einfachheit, sondern cs ist nur in der Ordnung." Die junge Frau sagte nichts mehr, im Stillen dankte sie dem Doktor für diese Uebertretung. denn hatte sie sich auch vor den verschiedenen kleinen Geschäftcn nicht gescheut, deren Besorgung ihr obgelegen hätte, so war cs ihr' doch kein angenehmer Gedanke gew?sen. während der vollen Dauer ihrer Hochzeilsreijc ganz aucm aus sich und iyrcn Gatten angewiesen zu sein. Bist Du ernstlich böse?" fragte der Doktor, sich ein wenig vorbeugend. Nein, ich danke Dir sogar vielmals für Deine Aufmerksamkeit," erwiderte sie, ihm die Hand reichend, während sie ihr blühendes Gesicht dem seinigen näherte, als wollte sie ihm die Wange zum Kuß bieten. Den Doktor durchzuckte freudiger Schrecken. Bedeutete diese Bewegung eine Aufforderung, feine Freundesrechte zu überschreiten? Es wollte ihm beinahe so scheinen und doch, sie schaute ihn so unbefangen an, mit einem beinahe lindlichen Blick, daß er es nicht wagte, bei dieser Annahme zu beharren, ümsomehr als nichts in ihrem Benehmen darauf hinwies, daß ihre Empfindungen für ihn andere geworden waren. Er unterdrückte einen Seufzer und blieb in seiner Ecke lehnen. Warum hatte er so voreilig sein Wort verpfändet, niemals anderes zu begehren, als was sie auch einem Bruder gewähren könnte! Die Schuld lag an ihm, folglich mußte er die Folgen auch tragen, ohn; zu murren. Er würde wohl anders gedacht haben. hätte er ahnen können, daß Gertrud seine Worte anders aufgefaßt, nur einen Verzicht auf glühende Gegenliebe in ihnen erblickt hatte, und sich nun den Kopf zerbrach über ferne Zuruckhalung. sur die sie keine Erklärung fand. Nicht einmal seiner Liebe zu ihr hatte er je wieder Erwähnung gethan; es var zwischen ihnen alles genau so, wie cs vor der Aerlooung gewesen. Hans war eher noch zurückhaltender, zuweilen wenigstens, und trotz all der schembaren Vertraulichkeit, welche hxt äußerlich so sehr veränderten Veziehungen bedingten, trotz semer liebevollen Besorgniß für sie und ihr Wohl und femes Eifers, jeden ihrer Wunsche zu erfüllen, wenn er ihn auch nur ahnen konnte, stand doch etwas Fremdes, Geheimnißvolles zwischen ihnen, trennend und erkältend. Würde es wohl immer so bleiben? Während Hand und Gertrud m nicht ganz fo freudiger Stimmung, wie sie sonst in der Regel jungen Hochzeüsreisenden zu Beginn der Reise eigen ist, der vom Dorfe ziemlich weit entfernten Station Tiefenthal zufuhren, nahm in Waldheim das Frühstück seinen Fortgang. Die Stimmung der Theuncbmer war eine sehr heitere, und die Gräfm bot alles auf, um sie noch zu erHöhen. Sie verstand es, sehr licbenswürdig zu sein, sie plauderte gut und war eine in jeder Beziehung aufmerksame Wirthm, und bald gemahnte nichts mehr an die Rührung, die sie in der Kirche und bei der Abfahrt der Neuvermählten gezeigt hatte. ..Sie hat wieder einmal Krokodilsthränen vergossen, in Wirklichkeit ist sie herzlich froh, die arme Gertrud los zu fein, denn nun kann sie ihren Launen und Gelüsten erst recht die Zügel schießen lassen!" dachte Justizrath Neumann, der Schweigsamste unter allen Gästen. Es gab wenig Menschen, die ihm so unsympathisch waren wie die Gräfin Holsten, und von denen er so gering dachte. Auch , heute mißfiel ihm ihre Haltung über die Maßen, und verschiedene Wahrnehmungen, die er gemacht, und die auf geheime Beziehungen zwischen ihr und dem Fürsten Tschernowsky schließen ließen, erregten sein Mißtrauen so sehr, daß er lebhaft die Nothwendigkeit bedauerte, den anvertrauten Brief mit dem Accept und einer Anzahl eingelöster Schuldverschreibungen ohne Weiteres in ihre Hände legen zu müssen. 'Rheders Absicht, ihre immerhin recht beträchtlichen Schulden vollständig zu bezahlen, hatte niemals seinen Beifall gefunden; jetzt aber beklagte er sie doppelt, denn es befestigte sich mehr und mehr die Ueberzeugung in ihm, daß die Gräfin nicht im Entferntesten daran denke, sich dieser Großmuth würdig zu erweisen und abcnteuerliche Wege zu meiden. Wieder in den Salon zurückgekehrt, löste sich die Gesellschaft bald in kleinere Gruppen auf. und die Gräsin trat an das Notenschränkchen neben dem Piano, um nach einem Musikstück zu suchen, vcn welchem sie soeben gesprochen hatte. Sie hatte damit aber kaum begonnen, als Tschernowsky ihr folgte und sich ebenfalls ein wenig niederbeugte, als wollte er ihr suchen helfen. Dabei aber flüsterte er ihr zu: Ich muß Sie noch sprechen, ehe ich nach der Residenz zurückkehre, Gräfin; mein Zug fährt um fünf Uhr dreißig." Wenn es möglich ist. sollen Sie eine Unterredung haben; es hängt von den Gästen ab," erwiderte sie. Wir können es kurz machen, wenn es sein mch, und fünf Minuten lassen sich jederzeit erübrigen." Nicht immer, mein lieber ftikfi: zudem würde es auffallen, wenn wir ... -..' . , ciuc tu gieicyer Zeil aus oem aion verschwänden." Bah, in unseren fahren ist solch'
ein Verschwinden harmlos. Es muß sein, Gräfin!" Von einem Müssen kann keine Rede sein, erlauben Sie mir. Ihnen das in Erinnerung zu bringen. Fürst Tschernowsky!" versetzte sie scharf. Und i-nser Vertrag?" Macht mich nicht zu Ihrer Sklavin. Ich habe bisher mein Bestes gethan, genügt cs Ihnen nicht, so können wir den Bertrag lösen." Soll das heißen, daß Sie mich nicht sprechen wollen?" Durchaus nicht, es soll nur heißen, daß Sie warten müssen, bis ich Sie sprechen kann. Geht es nicht anders, so verschieben Sie die Abfahrt." Der Russe wandte sich ärgerlich ab und kehrte an Robert VrenkenS Seite zurück, den einzigen von allen Anwesenden, den er genauer kannte. Niemand hatte auf die Hausfrau und den Fürsten besonders Acht gehabt. Niemand' hatte das Geflüster zwischen ihnen bemerkt, den ustizratb ausgesommen. oer in dem Augenblick hinter ihnen vorübergegangen war, wo die Worte fielen: und unser Vertrag?" Seine Vermuthungen hatten ihn als:, nicht betrogen, zwischen der Gräfin und dem Russen bestanden thatsächlich geHeime Beziehungen! Welcher Art
mochten sie aber sein handelte es sich etwa um ein spätes Abenteuer, beabsichtigte die Mutter 'an die Stelle der Tochier zu. treten? Ein toller Plan, sofern er wirklich bestand, dock vielleicht nicht ganz aussichtslos. Jedenfalls' hieß es die Aucv? offen halten, denn sie konnte )g.) auch mit andern schlimmeren Dianen tragen, deren Koster schließlich Rheders zahlen müßten. liegen vier Uhr begann endlich der Aufbruch der Gäste, und eine halbe Stunde später sah sich die Gräfin mit TschernowZky und Neumann allein. Der Russe schien in lebhaftester Ungedes Augenblicks zu harren, wo aua) cer Junizraly iicy empfcyien wurde: dieser oneb aber ruhig sitzen und that, als ob er nicht bemerkte, wie sehnsüchtig man seines Verschwinden harrte. So verging eine längere Zeit, die Unterhaltung' wurde immer schleppender, die Mienen der Hausfrau und des Fürsten drückten steigendes Unbehagen cus. Es schlug halb fünf. Da wandte sich die Gräfin an Ncumann und fagte in der liebenswürdigsten Weise: Ich werde wohl nicht irren, wenn ich annehme, daß Sie bei guter Zeit' wieder in der Stadt sein möchten, lieber Justizrath, und so komme ich wohl Ihren Wünschen entgegen, indem ich um das Schreiben bitte, welches Ihnen mein Schwiegersohn für mich übergeben hat." , Das war so deutlich, daß längeres Zögern unmöglich ward. Das heißt einen auf höfliche Art an die Lust setzen!" dachte Neumann, dessen Mißtrauen wieder um einen Grad stieg. Er holte das ziemlich umfangreiche Päckchen aus der Brusttasche seines Rockes und überreichte es der Gräfin. Frau Gräfin verzeihen, wenn ich um eine Bescheinigung bitte," sagte er. ' Ein Zornesblitz schoß aus ihren Augen, und ihre Stimme hatte etwas Heftigcs, als sie fragte: Geschieht das auf Dr. Rheders Weisung. Herr Justizrath?" Nein, meine gnadigste Grasm, ich bitte zu meiner eigenen Sicheruna darum, denn ich vermuthe, daß dieser Brief sehr werthvolle Papiere enthält." erwiderte der alte Herr lächelnd. Es ist gut. Ein Blatt Papier und emen Bleistift, wenn ich bitten darf, saqte die Gräfin hochfahrend. Der Justlzrath überreichte beides. und sie kritzelte mit eiliger Hand etliche Zeilen auf das Bläitchen, um es dann zuruckzugeoen. - Er uverlas die Besazei niguna, und nachdem er sie in seinem Notizbuche geborgen, stand er auf und nahm Abschied. . Tschernowsky, der während der gan zcn Zeit Zeichen steigender Ungeduld aegeben, nes, sowie sich die Thüre hmter dem Abgehenden geschlossen hatte: Ein widerwärtiger Herr, ich bewun. dere Ihre Geduld, Gräfin!" Was will 'ich machen, er ist nun cmmal meiner Toqter Vormund. Und obendrein ein Spion, wie l scheint." Ein Spion?" Ich wollte damit sagen, daß er für Sie und, alles, was in Ihrem Haust vorgeht, ein sehr lebhaftes Interesse bekündet. Er hat Sie kaum aus den Augen gelassen und auch mich heimlich beobachtet. Sie werden gut thun, vor diesem Herrn auf der Hut zu sem, Gra fin.- Nun aber genug davon. Wissen Sie in Tiefenthal und Ernsthausen Be scheid, sind Ihnen die Verhältnisse und Besinnungen der Arbeiter bekannt? Die Dame schaute ihn in höchster Verwunderuna an scherzte er? Wie käme ich dazu?" sagte sie dann. Der Doktor wird sich doch Ihnen gegenüber des Näheren ausgesprochen haben" In meiner Gcacnwart nicht.' Er weiß, daß ich mich für derartiges durchaus nicht mtcrcssire." Das höre ich mit Bedauern, denn ich muß binnen einer Woche die Namen aller Unzufriedenen an beiden Orten kennen und muß auch wissen, ob ein gewisser Bernhard Schmieder und ein Mensch Namens Paul Reiser noch tn der Fabrik beschäftigt sind," erwiderte der Russe fo bestimmt, als ob sich die Gräfin in allen Stücken bedingungslos zu fugen hatte. Und wie soll ich das erfahren?" Das ist Ihre Sache, Frau' Gräfin. Sie biß sich auf die Lippen, der Ton,
den sich der mxü anzuschlagen er-
laubte, reizte sie, denn sie empfand ihn als Demüthigung. Ich glaube nicht, Fürst, daß mich der zwischen uns geschlossene Vertrag zur Uebernahme derartiger Aufträge verpflichtet," entgegnete sie hochmüthig. Diesmal erwies sich Tschernowsky jedoch durchaus nicht als der liebenswürdige Kavalier, , als welchen er sich bisher gezeigt hatte. Sein Ton blieb der gleich geschäftsmäßig bestimmte, beinahe herrische, und kurz versetzte er: Wollen Sie den Vertrag nachsehen, Frau Gräfin, Sie werden daraus ersehen, daß ich keine unberechtigte Förderung stelle. Ich wiederhole daher: binnen acht Tagen muß ich 'im Besitz der geforderten Aufschlüsse sein." Jedenfalls müßte ich zuvor wissen, wozu sie dienen sollen. Ich habe nie-
mäls gefragt, aus welchen Gründen Sie sich so lebhaft für alles interessircn. was in der königlichen Familie vorgeht und geplant wird,; hier handelt es sich jedoch um meine Tochter und ihren Gatten, und es wäre cme Himmelschreiende Pflichtverletzung, wollte ich mich auch in solchem Falle als-blindes Werkzeug gebrauchen lassen." ' ' (Fortsetzung folgt.) Allerlei sür's cauS. Mitesser. Der Entstehung von Mitessern beugt man dadurch am gründlichsten vor, daß nan die Haut mit warmem Wasser üT& Seife energisch wäscht und nachher mit einem möglichst rauhen Handwche abreibt. Mitesser beseitigt man durch Quadendiche Abreibungen mit einem m Mar morstaub getauchten feuchten Schwammchen und nachfolgende Waschungen mit heißem Waer und Ichhyolseife, deren Schaum dann übe? Nacht liegen bleibt, um erst am andern Morgen möglichst schonend Qvgewischt, zu werden. Eine Wiederkeyr dr Mitesser verhindert man am besten durch die Benutzung .eines möglichst rauhen Handtuches nach dem Waschen des Gesichtes-mit lauem Wasser und Seist. Reinigung von Haarbürst e n. Um Haarbürsten zu remigen. sollte man sich niemals, wie dieses ost geschieht, der Seife bedienen, sondern des Sodas. "Soda wird in warmem Wasser aufgelöst und in diese Lösung die Bürste derartig gelegt, daß das Wasser nur die Borsten bedeckt. Aus diese Weist werden die Bürsten bald klar und rem. Alsdann wascht man die Bürste mit frischem Wasser ab und läßt dieselbe Mit nach oben gelehrten Borsten an der frischen Lust trocknen. DasVerkitten von Fuß l 0 d e n f u a e n. auf das rns hygie nischen Rücksichten nicht oft genug hingewiesen werden kann, läßt sich leicht , v rit' ff rm TY.. und vaueryas! ourcy eme iicyung von frischem Käse (sogenanntem Quark) und ungelöschtem Kalk bewerkst?lligen. Man nimmt auf fünf Theile Käse einen Theil Kalk und setzt, wenn man den Kitt gefärbt zu haben wünscht, gelben Ocker. Terra de Siena. Eaput Mortuum oder andere Erdfarben hinzu. Dieser Kitt wird, in den Fugen zu einer steinharten Masse, die sich nicht im Wasser auflöst, sondern dem nassen Scheuern widersteht. Conservirng geräucherter. Schinken. Um einestbeils das Eindringen von Insekten jeglicher Art zu verbindern. andererseits aber auch einem Austrocknen der Schinken im Sommer vorzubeugen, empfiehlt es sich für alle practischen Hausfrauen, die Räucherschinken genau zu besichtigen und dann in ein großes Gefäß mit siedendem Wasser zu tauchen, um etwa anhaftende Eier und Insekten zu tödten. Dann wälzt man den Schinken im nassen Zustande in Maismehl, das ihn überall mit dicker Schicht umgeben muß, so daß weder Luft noch Insekten eindringen können, woraus sie aus pas sende Bretter, am Veiten auf eine Unterlage von Maiskolben gelegt und in die zum Ausbewahren bestimmte Kam mer gebracht werden. Von eit zu 5tett muß man eine neue Schicht Mehl aufstreuen, da das Fctt nicht hindurch dringen darf. ' Beim Gebrauch wird die Mehlschicht leicht entfernt; die so aufbewahrten Schinken sind unübertrefflich zart und fastig. SchwarzeSeidenstoffezu reinigen. Das Folgende ist ein ebenso einfaches als bewährtes Verfahr ren, schwarzseidene Kleidungsstücke. Tücher, Cravatten u. s. w. zu reinigen. Zuerst wird der Stoff mit einem gu ten. wollenen Lappen abgewischt und nöthigenfalls vorsichtig ausgeklopft. um den Staub zu entfernen. Dann wird der Gegenstand auf einen Tisch ausgebreitet und mit heißem Kaffee, der durch ein Seihen von allem Satz befreit, mittels eines Schwammes sorg fältig auf der rechten Seite abgerieben. Der Stoff wird dann etwas aetrock net und auf der verkehrten Seite gebügelt. Wo dss letztere nicht möglich r, r r . on , . " rv . jr e iU, MUN oeim Zllgein em uco ausgelegt werden. Der Kaffee nimmt alle Flecken und Unreinigkeiten fort und stellt den natürlichen Glanz der Seide wieder her, wie dies keine an dere Flüssigkeit thut. Die Seide sch:int in der That durch dies Verfahren dicker, zu werden und diese Wirkung ist dauernd. . Das Nachtheilige bei diesen? Verfahren ist nur, daß der Kaffee einen unangenehmen Geruch hinterlaßt, der sich aber mit der Zeit verflüjtigt. Mit starkem Thee erzielt man dasselbe Sfe lullat.
Feuer - Signale.
1 Pnmsylv und Markt 5 Englifh'S Hrn-HauS 6 Eastund Ne Fort 7 Noble und Michigan S N. Jerjey u. Mass 2w 9 Pine und Nvrth 10 Market und Pine 11 Vermont nahe East 12 91$. 8 Spritzenhaus Waff. Sv nahe Noble 13 Deaware und Walnut 14 N. Jersey u Eentral A. 15 Stasi, und Eorncll Av 16 Ash und 11. Ctrabe 17 ?ark Ave und 12 Etr 3 Columbia und Hillfld IS Highland Ave u. PraU kl JllinoiS und Ct. Jo LZ Pennfylv. und Pratt 24 Meridian und 11. Ctr 25 No. 5 Spritzenhau 15. nahe JllinoiS 28 Senate Ave u. CtCIair 27 JllinoiS und Michigan 28 Pkstzlvania und lt. S9 Cenate Ave. und 1Z. ZI No. 1 CpritzenhauS JndAvenaheNichigan L2 Meridia und Walnut 34 California Vnmont 35 Blake und New Fort 36 Ind. Zlv. u. Ct. Claw 37 it) Hospital 33 Blake und Norty 3S Michigan und SneS 41 No.e CpritzenauS.. Washington nahe West 169 Park Ave und 10. 212 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. .Michigan 214 JllinoiS und 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsylvania und 22. 217 Meridian nd 16. 013 C.ihinl Wh tinfc 96 1U .. .V .IM W. 219 Broadway und 10. 231 Illinois und McLean 224 No. 14 Spritzenhaus Kenwöod und 30. 235 JllinoiS und 53. 236 Annetta und 30. 237 No. 9. Epritzcnb.au! Udell und Raoe? - 23S Ndetl Ladder WorkS 2ZS Jsabcl und 27. 241 Meridian und 24. 2 Illinois EtCla.:. 243 Eldridge und 23. -312 West uud Walnut 212 West und 12. 814 Howard und 16. 815 Torbct und Paca 816 Capital Ave und IS. 817 Northwestern Ave u2? L1S Vcnt und is. 819 Canal und 10. 821 Cerealine WorkS 224 Vermont und Styrni 325 Bismarck u Erandvie 826 No. 29 Spritzenhaus Haughvill. 827 Michigan u. HolmeS, 823 Michigan u. Conccrd 841 West unö McJntyre 412 Missouri u. Marvland 413 Missouri und Ohio 415 Capital Sveu Seorgia 416 Miffoun u KentuSy A. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und S Rltnddaus 33. Washington. ' 423 Irren-Hospital. 424 Miley Ave u.JDL2 425 Wash. und HarriS 426 No. 13 Spritzenhati 3. Washington 427 C!icr und 3irch 428 Oliv und OSgood 429 Nordyke und Forr 4Z1 Hadlcy Ave u. Vom 432 River Ave u. Morrii VA River Ave und Ray 4ZSHardingu.Big4RL 43S Harding und Oliv 4Z7 No. 19 Spritza-.hffj? MorriS und Hardina. 433 Howard ud WMamD 439 etcctycrds 45HRri8n: und Milkt 452 Howard nd Lee 453 Morris und KappeS 456 Labert und Belment 457 Nordyle Ave u. Mar mon WorkS - 612 West uud Ray 513 Kentucky Ave u. Merrill k!4 Meridian und MorriS 516 JllinoiS und LansaS 17 MorruZ und Daketa 518 MorriS und Church 519 Capital A. u McCarty 521 Meridian und Palmer 623 Pine und Lord - 624 Madison Ave u Lincola 26 Meridian und Belt RR 627 CarloS und Nay 628 Meridian und Arizona 629 Meridian u. Raymond 621 Meridian u.' McCarty 632 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West 612 DKÄernanund Tough. 613 East u. Lincoln Laut 614 East und Brecher 615 Wrizht und Cander 617 McCarty und Beaty 618 New Jersey u ir Av, 712 Spruce und Prospect 718 Snglish Are. u. Laurel 714 State Ave u. BeltRR 715 ShcUiy und Becchcr 716 Etate Ave und Orange 713 Orange und Laurel 719 Shelby u. Cwca 9ftX 721 Lerington A. Laurel 723 FletcherAveu.Spruc 724 Etate Ave u. Pleasant 725 Prospekt und ?leasa. 726 Orange und Hla? 723 Liberty und Meek '729 NblZ Lnd South 812 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington Stn 813 Market und Noble' 814 Ohio u. Highland Av 815 Michigan u. Highland LI Market Arsenal Av 817 Ost S. Clair und Union Bahn Geleise. 821 Pan Handle Shcp! 823 Vermont und Walcott 824 Wash. und State Av 825 Madden'skeunge Fa 826 Tucka und Dorsey 827 Wash. und Bcville A 42 Sscndorf u Wash. 4Z Missouri u New Fcrk 45 Meridian u Wash 46 Illinois und Ohio 47 Capitel Av. u Wash 43 Äingan't PorkhauS 49 Ctraßcnbahn CtäUe . W. Washington Str LI No. 10 Spritzenhaus JllüroiSu Merrill 52 JllinoiS u Louisiana 5S West und South 54 West und McCarty 5 Senate Lve. Henry 57 Mcndmn und Ray eg Ns. 4 kpritzenhaS . Madison Av. u Mor. 59 Madison Av.u Tunlop öl 5!o 2 Haken LeiterhauS South nahe Tlaware 2 Penn. Merrill 63 Delawan u. McCarH 64 East und McSartY 65 New Jersey u. Merrill 67 Lirg. Zlv. u Bradshatt S East und Prospect 69 Bicking und High . 71 31o. 11 Spritzenhaus ir Ave. nahe mron 72 East und Gcorgia 73 Cedar und Clm 74 Davidson u Georgia 75 önglish A. u Pine 76 ShcU'y und BateS 73 No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Chelby 79 gleicher Av. u Cbelbv 51 Market u. New Jersey 82 Telaware und Wash. LZ East u Washington 84 Nc Do ? u. Tavitsor 85 Taubstummen Anstalt LS Ver. Staaten Arsenal 87 Orient! und Wash. 89 Frauen-Rcformat. 01 No. 13 Spritzenhaus Marvland nahe Mer. 52 Meridian u. Vccrgia. 03 Meridian und South 4 Pcnnfylv u. Louisiana 95 Virini Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel 03 Capital Ave und Ohis 123 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. liß JsndeS und 15. 127 Jrookside und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Telaware und 19. 131 Alabama und 11. 132 Bellesontaine undlS. 134 College Ave und 20. 135 Telaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 FandeS und IS. 142 Highland Ave und 10. 143 TecumscH und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 CpntzenhauS Hilside Ave und 16. 143 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Llve und ' 22. 15? 2 E u. 23 Bahn u. 22. 154 Ramsey Are und 10. 829 Ro.12 Spritzenhaus eville nahe Michiga, LZ1 Southeastcr Ave und Wsodside. 832 Wash. nd Dearbor 824 Eoutheastern un Arsenal SveS, 835 New Dork und Tnnpk 12 JllinoiS und Maryl. 913 JllinoiS und Market. 14 Penn, nd W?sh. 915 Telaware und ?aK iss Stoughton u Ncwman 7 AUas und Pike. t b 159 No. 21 Spritzenhaus Drightwood 12 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blohd 165 Et. Clair u. Keystone 167 Arsenal Av und 23. 163 Bellcfontaw.e und 28. Spezial Signale. Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm, Zweiten 2 Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auS und Scheuch ausgerollt, 3 Schlag, Wasserdruck cd. 12 Schläge, 1 Uhr Mittags. Die fi bezeichneten Signale werden nur vom Thurm Wächter angegeben da an den berreffende Straße?: kreuzung kiue AlarmUsten angebracht sind. Chicago' und der große Nordwesten Rgg vlaSka-Hawaii Philipp l5 Jvseln. Bier tägliche Schnellzüge nach Chicago. fay- Bon der Mono 47. Ctr. Station, lltzicago, lnd'mirS Minuten mittelst elegischer Zar noch den Union iehdöfen reneli Lick Springs, I dem Orange Eounty Hochland. ffamilikn-Hvtel nter neuer eildöftileikung. Pluto. Proserpine und Bowle Quellen. Beue Dimeralwerr der Welt. Zwei Züge täglich via ree.castle. Ticket-Officen : Union Etation. affachusetti ?!ve. nd A Rest Washington Strabe. R. P.Alge 0. -Tiktrt7t ass. Agent, Indianapolis. 5snd. .'H.MeDoel. .H.Rockwell. 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