Indiana Tribüne, Volume 26, Number 44, Indianapolis, Marion County, 13 October 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 13. Oktober 1902,

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Germania Halle. 37 und 39 Süd DelawareGtr. Derbeliebtefteundbeyansgepattete Tanzsaal in der Stadt. Hanvtquartier für alle deut scheu Vereine. Club, und VersammlnngSzi er zu mäßigen Preise zu vermietheu. Eigenthümer. Henry's Platz 423 Süd Delaware Str. Pabst Bier an Zapf. Jmportirte und einheimische Weine. Feine Liquore und Cigarren. Jedt ?!ore seine? warmer Lunch von S ift i Uyr. Henry W. Kurz, 428 Süd Delaware Ctt The Ernhardt 16191621 Süd Cast Str. Samstag Abend Musik und Tanz. Eintritt frei. Sample Noom, Sommergarten nnd Kegelbahnen. Feiner Lunch den ganzen Tag. Vollftändia nene Einrichtung, neue earbann Ud kahler schattigke Sommergarten. Schone lud Itann für VersaAMlungSzwecke ndNnterhaltuugen Tie Garsield Park Ear HM direkt vsr de, Thür an. Zr'.7.?.'-!''''''' Dtimar KeAev. 217 Ost Washington Str. : Feine : N?eine, (iquöre und Cigarren. Vztta-Lunch se?virt aus Ordn ,u jed Seit. g3T Hauptquartier der Bäcker, Vadensn; Oezger und anderer Vereine. Telephon 3327. The Health Office GEO. SPERR Sigenthnmer. No. 647 Massachusetts Avenue. cke giltst tratz. Die besten Weine, Liquore unl Cigarren stets an Hand. Jedermann ist freundlichst zu einem Besuch einzeladen. , Wirthschasts-Ueberuahme. Meinen ft'tnnben und Bekannten zur vkttheiluug daß ich die früher vsn Joseph Clutmtlt, 1434 West Morrii Str., lzegenüber dem Spritzenhaus betriebene Wirthschaf täusch übernommen habe und dieselbe unter de Namen j. R. Z. Sample Room weiterführen werde, und lade ich Jedermann höflichfl ein, mich in meinem neuen Lokale zu besuchen. Lunch l jede Tageszeit. y. X. Zoärnann 1434 West MorriS Str. Tie West Jndianapolil Sar halt vor der Thüre an. Philip Zapf, K Wirthschaft und Restaurant, n l 42 virgin!a Avenue. 5 Lunch taglich von 11:30 Vormittags & (4 bis 2 NackmittaaZ. f V ' 1 Auster Stew... 15c. Rohe Anftern 10c. Jolin F. Sanders Sample Room, 228 230IOft Wabash Stt. Beste weine, (iquöre : : : und Cigarrer Telephon alt und neu, 935. Fred. Rasern, Eigenthümer. 210-212 Ost Wabash Str. Neues Telephon 3523. Feiner Lanch von nenn Nhr Vormittazl biZ ei Uhr RachmUtag,

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Schlechte Aussichten. Auch die Conseren; mit Morgan anscheinend kein Erfolg. Im Weiszen Hause fanden weitere Besprechungen statt.

Im Streikgebiet ist die Lage unver ändert. Zweites Tiner zu Ehren der stamesi' scheu Gäste. Erfreuliches Vorgehen des Einwanderungs'Csmmisiärs. Große Kohlenkurse in Deutschland und Sudrutzland. Getäuschte Hoffnungen. Washington, 12. Oktober. Sekretär Root, der gestern Abend aus New York nach Washington zurück kehrte, weigerte sich, sein gestriges In. terview mit I. Pierpont Morgan zu besprechen, außer daß er sagte, er habe nicht an d:n Präsidenten telegraphirt, wie schon aus New York gemeldet wurde. Aus dem Umstände, daß Sekretär Root den Präsidenten nicht sah, scheint hervorzugehen, daß er der Conferenz mit Herrn Morzan keine sonderliche Bedeutung beimißt. Man nimmt an, daß er dem Präsidenten keine Mittheilung zu machen hat, die auf eine baldige Beilegung des Streiks hinweist. Wie später mitgetheilt wird, kam Sekretär Root doch noch Abends in's temporäre Weiße Haus und berieth mit dem Präsidenten über den Kohlen streik. Doch lehnte der Sekretär an die Beamten im Weißen Hause jede Mittheilung ab. Schon früher hatte der Präsident Professor I. W. Jenks von der (5ormek Universität in Begleitung von Marcus H. Marks einem New Yorker Anwalt empfangen. Professor Jenks gehörte früher der Jndustrie-Commis sion an und hat eine Studie über ökonomische Fragen veröffentlicht. Die Beamten im Weißen Hause erklärten, daß absolut keine Mittheilungen für die Presse über den Kohlenstreik vorHanden seien. i e r. Washington, 12. Okt. Senator Ouay von Pennsylvanien war heute eine Stunde lang beim Präsiden ten und am Schlüsse der Conferenz er ging die Mittheilung, daß nichts zu sagen sei." - Natürlich war bekannt, daß der Se nator zur Besprechung der Streiklage kam doch über den Inhalt derselben herrscht völliges Dunkel. Der Senator reiste unmittelbar nach der Conferenz nach Philadelphia ad. Ueber die Streiklage konnte heute in Washington nur geringe Information erlangt werden. Man glaubt, daß die Grubenbesitzer froh sind, daß ihre An gelegenheit nunmehr dem Präsidenten vorliegt. Siesollen das Land in Di strikte eingetheilt haben und den Ber such machen die Kohlenzufuhr so gleich mäßig auszutheilen, daß kein Gemein wesen leidet; auch sollen die Bahnen ähnliche Arrangements hinsichtlich der Lieferung der Weichkohlen treffen, um alle diejenigen damit zu versehen, die sie an Stelle der Hartkohlen .verwenden können. New York. 12. Ott. Nichts Neues in der Streiklage. I. P. Morgan verbrachte den Tag auf seiner Jacht Corsair" vermuthlich um eine Konferenz mit Baron Baer abzuhalten. Bestimmte Nachrichten fehlen. N e a d i n g , Pa., 12. Okt. Her? Baer reiste heute Nacht per Spezialzug nach New Z)ork, vermuthlich, um mit Morgan zu conferiren. W i l k e s b a r r e, Pa., 12. Oct. Nichts Neues ereignete sich heute. Die Soldaten blieben im Lager. Die Koh lenproduktion ist kaum nennenswerth. Die Ausständigen stehen wie ein Mann zusammen. Der gestern von der Ame rican Föderation erlassene Appell fand enthusiastische Aufnahme. Nur der Passus, daß die Streiker ihre Sache Piermont Morgan anvertrauen wollen. wurde eifrig diskutirt. Herr Mitchell erklärte auf Befragen, eS handele sich um einen Irrthum. Reading, Pa., 12. Okt. Bier Kohlenzüge aus 225 Waggons beste hend und mit 6750 Tonnen Kohlen beladen, die für Angestellte der Reading Bahn und als Heizmaterial für Loko motiven bestimmt sind, fuhren gestern Nacht von hier ab.

- Detroit, Mich., 12. October. Mayor Wm. C. Maybury hielt ein Telegramm von Secretär Cortelyou, ersuchend, daß die Zahl des iwährend der Kohlenkonferenz erna inten Komites auf vier vermindert werde, damit der Präsident dasselbe empfangen könne. Bon der Kohlenzufuhr. Philadelphia. 12. Oktober.

Die Dampfergesellschaft der Bauer Linie, die zwischen Philadelphia, New Iork und Hamburg fährt, hat, wie berichtet wird, zur Einfuhr nach Ame rica 20,700 Tonnen Hartkohlen in Deutschland und 15.000 Tonnen Hart kohlen in Süd'Rußland gekauft. Die letztere Sendung geht im Oktober und November aus Marinp?!, Südrußland, ab. Der größte Theil der in Deutschland erworbenen Kohlen ist ein Rück kauf jener Lieferung, die seinerzeit die Philadelphia & Reading Company an Deutschland gemacht hat. Der siamesische Besuch. Washington, 12. Ott. Chowfa Maha Bajiravudh, der Kronprinz von Siam, verbrachte den Tag in seinen Gemächern im Arlington Hotel und machte eine Spazierfahrt durch die Stadt und Umgebung, darunter die Gründe des SoldatenheimS. Der Prinz, selbst Soldat, hat vornehmlich Interesse am Soldatenleben. Abends gab der siamesische Gesandte in der Banketthalle des Arlington Ho tels zu Ehren der fürstlichen Gäste ein Diner, an dem folgende Gäste theil nahmen: Secretär Hay, Secretär Root, Secretär Wilson, Hilfssecretär David I. Hill, Hilfssecretär Adee, HilfSsecre tär Peirce u. A. Die Tafel war fast verdeckt unter der Fülle amerikanischer BeautyRosen sowie von La France Rosen und der ganze Raum mit Rosen, Chrysanthe mums, Palmen usw. geschmückt. Toaste wurden auf den Präsidenten der Ver. Staaten und den König von Siam, neben verschiedenen' anderen, ausgebracht. Morgen besichtigt der Prinz die Ma rine-Akademie in Annapolis und kehrt um G Uhr Abends nach Washington zurück. Ziemlich energisch. New I o r k, 12. Okt. (Spezialdepesche des Telegraph). Gestern erließ Einwanderungs-Kommissär Wil liams einen Befehl, durch welchen Pastor Hermann I. Berkemeier, Su perintendent des Lutherischen Emjgranten Hauses, No. 12 State Str., in Zukunft von Ellis Island verbannt ist. Dieser Befehl schließt irgend einen Vertreter des Hauses ein. Dieses Vorgehen ist durch ciu Schreiden begründet, in welchem der Kommissär Pastor Berkemeyer beschuldigt, ein einqewandertes Mädchen gegen dessen Willen an eine Familie vermiethet und es verhindert zu haben, mit seinen Freunden in Verbindung zu treten. Pastor Berkemeyer würd: von der Centralbehörde der Lutherischen Synode für das Amt eines Superintendenten für das Deutsche Emigrantenhaus er nannt, welches von seinem Vaeer gegründet wurde, welcher 27 Jahre lang dem Hause bis zu seinem Tode vorstand. Straßenbahn streik beendet. New Orleans, 12. Okt.. Die Bürger sind glücklich. Der Straßenbahnausstand, der zwei Wochen gewährt hat, wurde heute Abend 6 Uhr offiziell beendet. Es wurde vereinbart, daß die Angestellten am Morgen zurückkehren zu eir.em Lohn von 20 Cents die Stunde mit zehnstündiger Arbeitszeit, mit einem Minimum von 7 Stunden. Ge gen die Leute unter Anklage soll kein Voructhnl sein und so viele Leute wie zum Betrieb der Linien nöthig sind angestellt werden. Bundessenator Foster, Gov. Heard, Mayor Capdevitle und W. S. Parkerson's Anstrengungen ist hauptsächlich die Beilegung des Streiks zu verdanken. Bahnunfall. Altoona, Pa., 12. Okt. Ein Expreßzug stieß heute Morgen um 2 Uhr in der Nähe von Barre, 3 Meilen von Petersburg, mit einem Frachtzug zusammen. Der Lokomotivführer des PassagierzugS und der Bremser deS Frachtzugs wurden auf der Stelle ge tödtet. Todt sind: Lokomotivführer John W. Smith. Harrisburg; '.Bremser H. A. Traxlow, Shade Gap. Verletzt: Heizer C. W. Black, Harrisburg. Der östlich fahrende Frachtzug war entzwei gegangen und die 14 Wagen überstürzten sich aus den Geleisen.

In diesem Augenblick kam auf dem Nebengeleise der 50 Meilen per Stunde machende Schnellzug und fuhr in den Trümmerhaufen. Lokomotive, Postwagen, Gepäckwagen und 4 Passagierwagen mit 120 Passagieren entgleisten. Blutdürstige Gesellen. Detroit, 12. Okt. Zwei italie-

Nische Arbeiter wurden während einer Rauferei zwischen Bahnarbeitern nahe Suttans Bay getödtet. Ein Dritter liegt im Sterben. Chas. Amutid gerieth mit den Gebrüdern Ferdinand in Streit. Joe Ferdinand wurde von Amutid getödtet. Letzterer kehrte sodann seine Waffe gegen den anderen Bruder. Dieser jedoch zog sein Messer und brachte Amitid 50 Stichwunden bei, trotzdem er selbst schwer verletzt war. Geständiger Mörder. NacadocheS, Tex., 12. Okt. Ein Neger hat einem anderen Neger das Geständniß abgelegt, .daß er Herrn und Frau Dawson nebst Tochter bei Atta yaca ermordete, nachdem er zuvor noch auf das jüngste Mädchen einen verbre cherischen Angriff gemacht. Nach den neuesten Meldungen über die auf den Neger aufgestellte Jagd kann derselbe nur seinen Verfolgern, 200 gut bewaffneten und mit Hunden versehenen Männeen , keinen großen Borsprung haben. Der Flüchtling ist jetzt im County San Augustin und man erwartet, daß er heute Nacht noch gefangen wird. In Geistesverwirrung. Springfield. O., 12. Okt. Frau James Keller, Gattin des Vormannes von P. P. Mast & Co., nahm in zeitweiliger Geistesstörung' nach dem Snyder Park und sprang mit ihm in den See. Ihr Gatte, der ihr gefolgt war, konnte sie noch retten, aber das Kind war bereits todt. Der erste Schnee. A b e r d e e n. S. D., 12. Okt. Hente Nachmittag siel hier eine Stunde lang Schnee, der erste der Saison. Fergers Falls, Minn., 12. Okt. Um 8 Uhr heute Abend begann hier ein Schneefall und dauert noch an; der Boden ist bereits mit Schnee bedeckt. Im DeliriunrTremens. Hopkinsville, Ky., 12. Okt. Lloyd Nelsyn Ioung. ein Plantagenbesitze?, schlug gestern Abend, als er vom Säuferwayn ergriffen wurde, der greisen Negerin Rebecca Macvay mit einer Axt den Schädel ein. Dann schnitt er dem 70-jährigen Neger Jo seph die Kehle durch. Er wurde schließlich übermannt und in's Gefängniß gebracht. Ein Negermob umringte das Gefängniß und drohte mit Lynchjustiz. Bischofs -Conferenz. C i n c i n n a t i , 12. Olt. Eine wichtige Conferenz von Bischöfen der Cincinnati Diöcese mit Erzbischof Elder findet am nächsten Mittwoch hier statt. U. a. betheiligen sich die Bischöfe Moeller von Columbus, O., Alerding von Fort Wayne, Chatard und Donoghue von Indianapolis. Es sollen über die Philippinen- und andere Fragen berathen werden. Türkei. Blutige Kämpfe. C o n st a n t i n o p e l, 12. Oktober. Wenn auch hier die Berichte des macedonischen Comites für weit übertrieben klärt werden, so bestätigt man doch die Mittheilungen von scharfen Gefechten in den Distrikten Djumabala und Detortch, wo viele getödtet, verwundet oder gefangen wurden. Die Pforte hat die ernstliche Auf merlsamkeit Bulgariens auf die That fache gelenkt, daß die Revolutioäre die Grenze überschreiten. ' Schisssnachrichten. Angekommen : NewYork: Potsdam" von.Rotterdam; Cymric" von Liverpool; Leo XIII." von Genua. Boston : Vancouver" von Genoa und . Neapel via St. Michaels ; ,,Me rion" von Liverpool.' Liverpool : Celtic" von New York. New York : Colombia" von Glasgow und Moville. Abgefahren: Queenstown: Lucania" nach New York. . Southampton : Moltke- nach New . Bork.

Allerlei suYs an. Verbrennungen. Bor-Va seltne bewährt sich bei Verbrennungen als vorzügliches Heilmittel. Wird die verletzte Stelle gleich auf frischer That damit bestrichen, so wird der Schmerz sofort gelindert. Die Vor-Vaseline muß ziemlich dick aufgetragen und öfters erneuert werden. Falls die Verletzung sich nicht im Gesichte befindet. wird Watte darüber gebunden. Die Heilwirkung tritt sehr schnell ein. Nickelgeschirr zu reinigen. Um die jetzt so vielfach in Gebrauch befindlichen Nickel-Kasfee- und Theekannen auch innen blank zu erhalten, muß man sie von Zeit zu Zeit mit Soda reinigen. Man legt ein Stück Soda in das betreffende Gefäß, füllt es mit kochendem Wasser und läßt es mehrere Stunden stehen. Man bürstet dann die Ranne mit scharfer, in diese Lauge getauchter Bürste aus, spült sie gründlich nach und wischt sie dann trocken aus. Unterläßt man diese Reinigung, so laufen die Kannen mit der Zeit innen dunkelbraun an, wodurch das ganze Aussehen verdorben wird. Halsentzündungen gehoren zu den gefährlichsten Krankheiten des Kindesalters. Man muß daher Alles daransetzen, um Kinder vor Entzündungen der Schleimhäute im Innern des Halses- zu bewahren. Die meisten Entzündungsformen, insbesondere aber die Diphteritis, entstehen durch die Ansiedlung von krankmachen den Pilzen in der Rachenhöhle. Um solche Pilze unschädlich zu machen, gibt es nur ein anwendbares Mittel und dies besteht in regelmäßigem Ausgurgeln des Halses mit antiseptischen Gurgelwässern. Besonders zu empfehlen für den täglichen Gebrauch ist ein aus hypermangansaurem Kali hergestelltes Gurgelwasser. Man nimmt zwei Krystalle von diesem Mittel und wirft sie in ein Glas mit frischem Wasser. Das Wasser erhält dadurch eine hellviolette Farbe. Mit diesem Wasser hat das Kind täglich zu gurgeln. Ueber das Kitten. Im Haushalt kommt es wohl ab und zu vor, daß ein Gegenstand zerbricht, den man nicht gerne einbüßt. Zerbricht etwas, so sorge man dafür, daß die Bruchflächen rein bleiben; am besten wickelt man die einzelnen Theile bis zum Kitten in Seidenpapier. Für feineres Glas, Porzellan, Bernstein. Perlmutter etc. ist der in jeder Drogenhandlung zu habende Porzellankitt lDiamantkitt) sehr geeignet. Die Bruchstellen werden über Spiritus erwärmt, der Kitt mit einem Pinsel dünn aufgetragen, und die Theile fest zusammengedrückt. . Wasserdichtes Schuhwerk kann man sich in foloender Weise selber herstellen. Man'schabt festes Paraffin, wie man es in jed:: DroguenHandlung bekommt, recht fein und schüttet es in eine Flasche mit Benzin. Wenn es sich aufgelöst hat. giebt man neues hinein und wiederholt dies verfahren solange, bis die Flüssigkeit kein Benzin mehr aufnimmt. Die Flasche muß dabei gut verkorkt gehalten werden. Mit der Mischung bestreicht man das Oberleder, die Nähte, die Sohlen, und zwar so ost, als das Schuhleder noch Flüssigkeit aufnimmt. Sobald das Benzin verdunstet ist, kann der Schuh mit Stiefelwichse oder Lederlack wie gewöhnlich behandelt werden. . . ..('! Z u ck e r gu r k e n. Man nehme große grüne Gurken, schäle sie, schneide sie in vier Theile einmal der Länge und einmal der Breite nach durch, lege sie ungefähr fünf Minuten in kochend heißes Wasser, dann zum Abtrocknen auf einen reinen Durchschlag. Indessen , koche man 1 Quart Weinessig. 24 Unz. Zucker, 2 Stücke Zimmt, schäume selbiges. Nehme dann die Stücke Gurken, stecke an jedes Ende eine Nelke (woraus die Köpfe entfernt sind) und lasse sie in dem Essiq glasig kochen; dann gieße man das Ganze in ein irdenes Gefäß zum Kaltwerden. Den nächsten Tag lasse man Alles gerade kochend heiß werden, schütte es wieder in das Gefäß, den dritten Tag lasse man nur den Essig aufkochen, fülle die Gurken in die Gläser, vertheile den Saft kalt darüber, verschließe sie fest und stelle sie zum Aufbewahren an einen kalten Ort. G e w i e q t e r Braten. Ein Pfund ..Gehacktes", gewöhnlich hall. Schwein- und halb Rindfleisch, drei ganze Eier, eine Prise Salz, gestoßener Pfeffer, eine gehackte Sardelle, eine Handvoll geriebene, eine Handvoll in Wasser oder Milch eingeweichte und wieder ausgedrückte Semmel gehören in diesen Braten. Man rührt dies alles so zusammen, daß es eine genau verbundene Masse toird und bratet es sodann eine reichliche. Stunde in der Bratröhre in steigender Butter bei sehr fleißigem Begießen. Speck - Kartoffeln. Ein Viertel Pfund geräucherter Speck wird in kleine Würfel geschnitten und bräunlich gebraten, die Würfel herausgenommen und in dem Speckfett ein Löffel Mehl goldgelb gedämpft und dann mit Fleischbrühe oder siedendem Wasser, Salz, einem Lorbeerblatt und Pfefferkörnern zu einer leicht flüssigen Sauce verkocht, die man mit Essig, nach Belieben auch mit etwas Zucker abschmeckt und über frisch gekochte, geschälte und in Scheiben geschnittene Kartoffeln gießt, die damit tncial aufkoche müssen.

The Victor,

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