Indiana Tribüne, Volume 26, Number 42, Indianapolis, Marion County, 10 October 1902 — Page 7
Jndiana Tribune, 10 Oktober
ZIcrschlungcnc Wcgc.
r z. Carola von Enattcn. o (Fortsetzung.) ?cy nieder konnte die Frau zwar nicht widerlegen, sie brachte allbekannte Thatsachen vor, aber er mochte ihr auch nicht recht geben, denn er gehörte zu den ewig Unzufriedenen, an denen in Tiefenthal ebenso wenig gänzlicher Mangel war wie anderswo. Sein Fleiß und seine Leistungsfähigkeit standen in keinem richtigen Verhältniß zu seinen Bedürfnissen, zu den Ansprüchen, die er an das Leben stellte, und darum erblickte er einzig -und allein in durchgreifenden Reformen der gesammten menschlichen Beziehungen" das Heil der arbeitenden Stände. '3 ist ja manche wahr von dem, was Ihr sagt," erwiderte er kopfschüttelnd, stimmen thut Eure Rechnung darum aber doch noch lange nicht. Ihr redet alleweil von dem, was der Doktor für uns thut, aber nicht von dem, was wir ihm verdienen! Will ja nicht behaupten, daß er nicht einer von den Besseren wäre, nur taugen sie alle nichts, die Herrenleut', und wenn wir in unserer Dummheit nicht für sie schaffen thäten, hätten sie nichts zu nagen und zu beißen!" Und wir hätten auch nichts!" lachte die Frau, die sich nicht irre machen ließ. Oho, wir könnten uns zu einer Genossenschaft zusammenthun und unter einem selbstgewählten Meister auf Gewinnantheil arbeiten." Gewinnantheil habt Ihr hier ohnehin, kommen nicht zehn Prozent zur Äertheilung?" Die zehn Prozent lohnen nicht die Mühe, davon zu reden, sie sind eine Lumperei!" 's Ganze wäre freilich mehr, und obendrein noch den Tagelohn und alle Vergünstigungen, nicht? Laßt Euch nicht auslachen. Schmieder! Wenn ein Mensch wie Ihr, der nicht einmal ein rechtes Handwerk gelernt hat, bis zu hundert Mark im Monat verdient, so kann er Gott gar nicht genug danken, 's geht Euch zu gut, und darum werdet Ihr übermüthig." Damit nahm sie ihr Strickzeug, stand auf und ging in's Haus hinein, den Burschen, der ihr eine Kammer abgemiethet hatte, stehen lassend. Es machte ihr wenig aus, ob er diese kurze Abfertigung übel nahm oder' nicht, er war ein schlechter Zahler, und sie fand überdies, daß sein Einfluß auf ihren Mann ein recht ungünstiger fei; mochte er gehen, wenn's ihm bei. ihr nimmer gefiel. Inzwischen hatte Gertrud, bald hier, bald dort bei einer Frau oder einem Kinde stehen bleibend, ihren Weg fortgesetzt und auch beinahe das Ende der Straße erreicht. Sie hatte heute größere Eile als sonst, nach Hause zu kommen, da die Gräfin, die am frühen 'Morgen nach der Residenz gefahren, dersbrochen hatte, diesmal mit einem früheren Zuge beimzukehren. Sie ging eben am Fabriksbade, einem der letzten Gebäude der Kolonie, vorüber, als Rheder daraus hervortrat, ihr mit freudigem Lächeln die Hand entgegenstreckend, die ebenso freudig ergriffen wurde. Schon wieder auf Samariterwegen, Du Gute!" sagte er, ihren Arm in den seinigen ziehend. Die junge Dame aber erwiderte lächelnd: Es ist nur schlimm, daß die Leute von meinen Samariterdiensten, wie Du sagst,' so sehr wenig Gewinn haben. Je länger ich mit ihnen verkehre, um so klarer wird es mir, wie viel ich noch zu lernen habe, um ihnen wirklich zu nützen." Das ist ganz natürlich, wo solltest Tu das rechte Verständniß für die Anschauungen und Bedürfnisse der Arbeiter erworben haben. Der Verehrung aber, die man Dir entgegenbringt, thut es keinen Abbruch; die Leute erkennen Deinen guten Willen, Deine Theilnähme, und das genügt ihnen, macht sie Deinem veredelnden Einfluß zu gänzlich. Wollen wir den Waldweg gehen oder bist Du eilig?" Ich habe allerdings größere Eile als sonst, Mama will mit dem Siebenuhrzug zurückkommen; indessen ist es durch den Wald nicht sehr viel weiter-" O, es war nur eine Idee von mir, Wald oder Straße, mir macht es nichts aus," sagte der Doktor, der sich Allem fügte, was feine Braut vorzuziehen schien. . Sie glaubte jedoch nicht recht an diese Versicherung. Sein Fußleiden machte ihm anhaltendes Gehen ohnehin beschwerlich, und die Sonnengluth mußte diese Beschwerden erhöhen, woran sie vorhin leider nicht gedacht hatte. Nein, nein, wir gehen durch den Wald, ich habe ohnehin ein wenig Kopfschmerz.", sagte sie daher. Das kommt von den Anstrengungen, die Du Dir zumuthest," versetzte er, mit ängstlich forschenden Blicken in ihr Gesicht schauend, in welchem aber durchaus kein leidender Zug zu entdecken war. Der Waldweg, der in einer Höhe von etwa fünfzig Metern über dem Thale. zwischen mächtigen Buchen und Eichen hinführte, war ein sehr angenehmer, und das Brautpaar empfand jedesmal von Neuem den stillen Zauber, der in diesen dämmerigen Gründen wohnte. Gertrud zog die Spaziergänge mit ihremVerlobten überhaupt jedem an-
vnii ;ociynuycu vvi, sie crinnerttl! t an die frohe Kinderzeit, wo sie unter seinem Schutze die umliegenden Thäler und Höhen durchstreift hatte, von ihm auf die Schönheiten und. den Reichthum der Natur, auf das' stille Leben der Blumen und Pflänzchen zu ihren Füßen, auf die Eigenthümlicbkeiten aller geflügelten wie ungeflügelten Waldbewohner aufmerksam qemaÄt. Ihre nicht unbedeutenden Ziennmine in der Naturkunde dankte sie vor allen Dingen diesen Wanderungen in Gesell-
schaft des Jugendfreundes. Der beinahe eben fortlaufende Weg führte immer tiefer in den Wald hinein und nach einer längeren Weile mitten durch ein ausgedehntes Felsengewirr hindurch. Es waren seltsame Bildungen, größere und kleinere Blöcke, die in geringen Abständen von einander umbergestreut lagen, gerade so, als ob Riesenhände sie von der Höhe heruntergeschleudert hätten, und hier und da ragten zwischen ihnen abenteuerlich geformte Kegel bis zu einer Höhe von vierzig Metern und darüber empor, alle, die großen wie die kleinen, von einer dichten Moos- und Pflanzendecke bezogen. Plötzlich blieb Gertrud stehen und sagte, auf einen dieser Felskegel weisend: Weißt Du noch, wie ich mich einmal auf diesen Burschen hinaufwagte und dabei so gründlich in die Klemme brachte, daß Du schließlich Leute holen mußtest, die mich wieder herunterschafften?" Der Doktor nickte. Und ich weiß auch, wie schmerzlich es mir war, daß mein stiifes Bein mich verhinderte, dieses Herunterholen selber zu bewerkstelligen. Als ich dann nach Ernsthausen hinunterrannte, waren mir die Thränen nahe, so sehr peinigten mich Scham und Zorn über mein Unvermögen, mich als ritterlichen Helden zu zeigen," entgegnete er lächelnd. Du armer Hans! Ich besitze wirklich eine merkwürdige Geschicklichkcit. Dich immer wieder an Dinge oder Vorkommnisse zu erinnern, die Dir unangenehm sind," flüsterte Gertrud, ihren Arm in den des Bräutigams schiebend. Diese Schwächen habe ich längst überwunden, ich bin ausgesöhnt mit dem Schicksale, welches mir nun einmal die Heldenrolle versagt. Schön war es damals doch, und wir waren sehr glücklich!" C ja. sehr, sehr glücklich, so glücklich. wie rni es nimmer wieder werden!" Wieder einmal stieg es kochend heiß in Rheder auf, und schon schwebten die Worte auf seinen Lippen: Es hängt nur von Dir ab, daß wir noch viel glücklicher werden, als wir jemals waren!" Da ficl sein Blick auf ihr Gesicht, auf dem ein heiteres Lächeln lag. er schaute in ihre Augen, die so vertrauensvoll zu ihm hinaufschauten, und alle Kraft zusammennehmend, unterdrückte .er diesen Ausruf, der ihren BeZiehungen eine jähe, vielleicht aber auch verhängnißvolle Wendung geben konnte. So glücklich wie damals können wir allerdings nicht wieder werden, denn mit den Jahren sind mit uns selber Veränderungen vorgegangen, und was uns in jener Zeit Glück bedeutete, bedeutet es heute nicht mehr. Aber m anderer, in ihm angemessener Weise vermag der gereifte Mensch wohl ebenso glucklich zu sein, wenn nicht noch glucklicher." entgegncte er, vergebens bemüht, seiner Stimme die gewohnte Ruhe zu bewahren. Die auffallende, erregte Klangfärbung entging Gertruds Ohr nicht, und es flog ein Schatten über ihr Gesicht. Dieser Ton, den sie seit ihrem Verlobungstag nicht wieder gehört, wirkte wie ein jäher Blitz er sagte ihr. daß Rheder in Wirklichkeit nicht ganz so zufrieden und heiter sei. wie zu sein er sich den Anschein gab. Er fühlte sich nicht glücklich, mochte er noch fo lebhaft das Gegentheil versichern! Sie hatte recht, er war wirklich nichts weniger als glücklich und ruhig. Wohl bewahrte er mit bewundernswerthem Muth die übernommene Rolle, aber er befand sich in stetem Kampfe gegen sich selber und seine Gefühle, die sich wider diese ihnen so wenig zusagende Rolle auflehnten, und oft fragte er sich vojl Besorgniß, ob er wohl immer Sieger bleiben werde. So ängstlich er sich überwachte, so wenig er sich eine Vertraulichkeit gegen Gertrud herausnahm, die tr sich nicht auch ehedem erlaubt, es konnte doch einmal eine Stunde kommen, wo die Leidenschaft alle Schranken niederwarf, und iann hatte er wohl für alle Zeit ihr Vertrauen verscherzt, dann mußte das Zusammenleben für sie Beide ein unerträgliches werden! Er hatte nicht gedacht, daß es bei gutem, festem Willen so schwer werden würde, sich in ein Ver, hältmß, wie das ihrige, hmeinzusinden! Der weitere Weg wurde ziemlich einsilbig zurückgelegt, und von ihren sorgcnden Gedanken ganz in Anspruch g?nommen, verlangsamten die jungen Leute den Schritt, ohne es nur zu tc merken. Dadurch wurde c5 aber ziemlich spät, ehe sie das Waldheimer Herrenhaus erreichten, auf dessen Terrasse Gräfin Holsten in Gesellschaft ihres Neffen Robert Brenken stand. Die Heimkehrenden erkannten ihn auf den ersten Blick, und Gertrud flüsterte ihrem Verlobten ein verächtlich klingendes: Das ist stark!" zu. Erregung oder Ergriffenheit war an ihr nicht zu bemerken, nicht einmal Empörung, nur Verachtung. Ihre Hand hatte bei des einst geliebten Mannes Anblick nicht gezuckt, ihr Auge den Ausdruck nicht verändert, und Rheder, der sie scharf, wenn auch heimlich beobachtet. atbmete wieder leicht und frei.
Kaltes Blut gehört allerdings dazu, indessen hatte Herr von Brenken keine Wahl, als bald zu kommen oder sich uns gänzlich fernzuhalten. Letzteres ist aber nahezu unmöglich, denn er weiß keinen Tag. ob er Dich nicht bei gemeinsamen Bekannten treffen wird." sagte er hierauf. Das ist wohl wahr, indessen vermag es meine Bewunderung für seine Kaltblütigkeit nicht abzuschwächen! bemerkte Gertrud. Sie sollte übrigens Gelegenheit erhalten, diese' Kaltblütigkeit in noch höhercm Grade zu bewundern, denn der schöne Assessor, der heute ganz besondere Sorgfalt auf sein Aeußeres gewandt zu h'lben schien, begrüßte sie und den Doktor mit so unbefangener Herzlichkeit. als ob zwischen ihm und Gertrud stets nur die besten verwandtschaftlichen Beziehungen bestanden hätten. Als ich Ihnen neulich im Rosenburgcr Kurhause meinen Besuch ankündigte, hatte ich keine Ahnung, daß ich ihn als Glückwünschender ausführen würde,- lieber Rheder. Ich bin jedoch über diese Wendung sehr erfreut, denn waS konnten Sie und meine Kousine Klügeres thun, als Ihrer alten Freundschaft die Krone aufsetzen und sie vor jeder Störung oder Trübung durch das Dazwischentreten Dritter bewahren!" sagte er, des Doktors Hand mit großer Wärme drückend, während er sich bei Gertrud mit einem etwas ceremoniösen Handkuß begnügte. Deine freundlichen Gesinnungen freuen unö," erwiderte sie mit einer Einfachheit, die ihn nicht besonders angenehm zu berühren schien, den Doktor hingegen herzlich freute. Auch Fürst Tschernowsky wird nächstens s Auskommen, er will seine Glückwünfä ebenfalls persönlich darbringen," ließ sich jetzt die Gräfin vernehmen. Sehr liebenswürdig!" sagte Gertrud lächelnd. Die Mutter lächelte auch, bemcrkend: Ein sonderbarer Einfall, nicht wahr? Vielleicht will er uns aber den Beweis liefern, daß sein Herz keine allzu schwere Wunde erhalten habe. Ich könnte diesen Wunsch verstehen." Ich nicht minder, und überdies gönne ich ihm diesen Triumph von Herzen. Ich wußte übrigens nicht, daß Du ihn noch immer siehst," versetzte die Komtesse. Sogar sehr viel. Er hat sich enge an Robert angeschlossen, wie er überHaupt seine Freunde vorzugsweise in den Kreisen der jcirncssc doree sucht." Seine Durchlaucht hat es eben sehr eilig, die letzten Reste von Lebenskraft aufzubrauchen," bestätigte Assessor von Brenken achselzuckend. Auf der Gräfin Wunsch wurde das Abendessen auf der Terrasse eingenommen, und nach demselben bereitete sie eigenhändig eine Ananasbowle, ihr Lieblingsgetränk. Dabei ging es recht lebhaft zu, denn sie und Brenken waren echte Salonmenschen, denen höhere Interessen zwar gänzlich mangelten, die aber in hervorragendem Grade die besaßen, anregend zu plaudern, zu irn leryrmen, und Überdies befanden sich an diesem Abend Beide in auffallend gehobener Stimmung. Gertrud fand an folch' oberflächlichem Gcplauder zwar wenig Gefallen, bemühte sich aber trotzdem, den gleichen Ton anzuschlagen und sehr heiter zu sein, denn nichts sollte verrathen, daß in ihrem Innern nicht alles in wünschenswerthester Ordnung, daß sie nicht vollkommen glücklich sei. Diese Rücksicht war sie ihrem Verlobten schuldig. Wenn es Ihnen recht ist. Doktor, so komme ich übermorgen nach dem Essen zu Ihnen nach Tiefenthal." gab der Assessor dem Gespräch plötzlich eine andcre Wendung. Wenn Sie aber irgend etwas anderes vorhaben für diesen Tag-" Durchaus nichts anderes, als die sich regelmäßig wiederholenden Arbeiten, Herr Assessor; Ihr Besuch wird mir sehr angenehm sein," entgegnete Rheder höflich. Sehr schön! Für dieses eine Mal muß ich Sie aber bitten, eine Ausnähme von der Regel zu machen und die gedachten Arbeiten bei Seite zu schieben. Es liegt mir nämlich unendlich an einer eingehenden Besichtigung der Farbwerke wie der verschiedenen andern Fabrikanlagen, denn ich habe Auftrag, über das Gesehene und Gehörte Bericht zu erstatten." versetzte Brenken. Darf man fragen, wem Sie hierüber berichten sollen, Herr von Arenfen?" fragte Rheder. Dem' allerhöchsten Herrn!" erwiderte er nach einer kurzen Pause, sich gegen den ein wenig überraschten Doktor leicht neigend. Dann 'fuhr er mit erhobener Stimme fort: Seine Majestät interessirt sich ungemein für Ihre industrielle Thätigkeit und Ihre Bestrebungcn zum Wohle der Arbeiter, und nicht minder für Ihre bevorstehende Verbindung mit Komtesse Gertrud, die er eine sehr erfreuliche nennt!" O, daß der König fo denkt, macht mich überaus glücklich!" rief Gräfin Holsten in einem Tone, dem anzuhören war, daß ihr diese Worte aus dem Herzen kamen. Gertrud machte es ebenfalls glücklich, doch nur um Rheders willen, dem sie diesen Triumph aus vollstem Herzen gönnte; ihr selber war es eigentlich gleichgiltig. ob man bei Hofe ihre Heirath billigte oder tadelte. . Es ist, wie ich sage begann der Assessor neuerdings. Bei dem lehten Empfang im königlichen Schlosse, als die höchsten Herrschaften Cercle hielten, blieb Seine Majestät bei mir stehen und sagte in huldvollster Weise:
.Ueberbringen Sie Ihrer Kousine, Komteß Holsten, meine besten Wünsche zu der von ihr getroffenen Wahl. Die Verbindung einer Dame des hohen Adels mit einem der hervorraaendsten Ritter der Industrie, die Deutschland aufzuweisen hat. begrüßen die Königin und ich als eine sehr erfreuliche!' Diese Worte wurden mit so lauter Stimme gesprochen, daß alle Umstehenden sie vernebmen mußten, und das verleiht ihnen eine für Sie, lieber Rheder, ganz besonders schmeichelhafte Bedcutung. Ich weiß auch aus bester Quelle, im Vertrauen gesagt, vom Hofmarschall selber, daß Ihr und Gertruds Name auf der Liste derjenigen steht, die den Hoffestlichkeiten zuzuziehen sind." Nachdem Brenken geendet, schaute er mit einer gewissen Spannung im Blick von Einem zum Andern, als wollte er die Wirkung prüfen, die seine Neuigkeit hervorgebracht hatte. Eine durchaus befriedigende zeiate sich indessen nur bei der Gräfin, Rheder sah eher überrascht, als erfreut, Gertrud sogar sehr gleichgiltig aus. Ich bedauere, daß man uns diese Auszeichnung zudenkt." sagte sie. sich als Erste aussprechend. denn ich nehme an, daß Hans so wenig Neigung wie ich verspürt, an irgend welchen Festlichkeiten theilzunehmen." Du wirst doch Deinen Platz in der Hofgesellscbaft nicht aufgeben, wenn des Königs Gnade ihn Dir erhalten will!" fuhr die Gräfin auf. Der König wird mir diese Sünde wohl verzeihen, liebste Mama, um so mehr, als wir uns ja überhaupt von der Gesellschaft zurückziehen wollen. Die Lösung der Aufgabe, die wir uns gestellt haben, genügt, unser Leben vollständig auszufüllen." Aber' sie soll nicht das Einzige sein, was es ausfüllt, wenigstens nicht für Dich, Gertrud. Zudem vermag uns des Königs gnädige Theilnahme unsere Bestrebungen zu fördern. Mama hat ganz recht, sollte wirklich eine Einladung an uns ergehen, so müssen wir annehmen," sagte der Doktor. Um so mehr, als das nur der Anfang vom Ende 'sein dürfte, und Euch wohl noch andere Auszeichnungen zugedacht sind," rief die Gräfin, ihrem Schwiegersohn beifällig zunickend. Und in Rheder sämmtliche Vertreter der Industrie geehrt und erhoben werden," ergänzte Brenken. Alle, selbst Hans, gegen sich sehend, beschloß die Komtesse, vorerst weitere Erörterungen zu vermeiden, in ihrem Innern aber blieb sie dabei, sich dem Hofe und der Hofgesellschaft so viel als möglich fernzuhalten. Nichts zog sie nach diesen Kreisen, und dann fürchtete sie. die Rolle, die Rheder spielen würde, möchte keine beneidenswerthe sein. Die so scharf hervortretende königliche Gnade erschloß ihm zwar sämmtliche Salons der Residenz, vor den feinen Nadelstichen boshaften Hochmuths aber vermochte sie ihn nicht zu bewahren. Während die junge Dame diesen Gedanken nachhing, plauderte Robert Brenken. immer weiter, und es war seicht zu erkennen, daß er bestrebt war, nur solche Dinge zu sagen, von denen cr annehmen konnte, sie wären ihr und dem Doktor angenehm. So betonte er immer wieder das Aufsehen,' welches die Kunde von ihrer Verlobung in der Gesellschaft erregt hatte, und die Theilnähme, die man ihnen entgegenbrächte. Daß diese Theilnahme aber nicht durchweg freundlicher Natur war, daß Viele diese Heirath als eine lächerliche bezeichneten, Andere wieder 'dem Brautpaare allerlei unlautere Beweggründe unterschoben, daß auch über die Gräfin viele sehr harte Urtheile laut wurden, ließ er unerwähnt. Endlich, es ging bereits gegen elf Uhr, stand Rheder auf, um heimzukehren, und zu seiner wie zu Gertruds Ueberraschung erklärte der Assessor, ihn eine Strecke weit begleiten zu wollen. Der Abend sei so schön und die Kühle nach der unleidlichen Tageshitze so erquickend, daß er sich nicht entschließen könnte, jetzt schon sein Zimmer aufzusuchen. Man wünschte sich gute Nacht, und Mutter und Tochter blieben allein. Bist Du müde?" fragte die Gräfin, nachdem die Schritte der sich langsam entfernenden Herren verhallt waren. Nein, soll ich Dir noch Gesellschaft leisten, Mama?" Ja, Du kannst noch ein Weilchen bleiben. Ich habe Dir nämlich eine Mittheilung zu machen, die Dich freuen wird; bist Du aber angegriffen, so vcrschieben wir es cuf morgen," erwiderte die Gräfin. Gertrud hatte die Mittheilungen der Mutter jedoch fürchten gelernt, selbst wenn sie als erfreuliche" angekündet wurden, und darum zog sie vor, sogleich zu hören, um was es sich handle. Die Schwierigkeiten, von denen ich Dir in Nosenburg gesprochen, bestehen nicht mehr, das Gluck ist mir zurückgekehrt." O, wie mich das freut. Mama!" rief die Komteß, sich zur Mutter hinllberbeugend. Mich freut es natürlich auch, mein Kind, denn es ist sehr entmuthigend. sich beständig vom Schicksale verfolgt zu sehen Durch allerlei erfolgreiche Operationen unter der Leitung eines tüchtigen Geschäftmanns habe ich es dahin gebracht daß uns unsere bis herige Lebensweise auf weitere zwei bis drei Jahre gesichert ist. Das ist eine lange Zeit, während welcher allerlei geschehen kann, und ich möchte Dich darauf aufmerksam machen, daß Deine schleunige Verheiratung nicht mehr nötbia ist."
Was die Gräfin damit sagen wollte, war nicht schwer zu verstehen, und Gertrud erwiderte, sich gewaltsam zur Ruhe zwingend: Mama, bedenke, ich bin verlobt, sogar öffentlich verlobt!" Gräfin Holsten zuckte die Achseln. Es wäre nicht die erste Verlobung, die wieder rückgängig würde. Du sagst ja selber. Deine Empfindungen für Rheder seien rein freundschaftlicher Natur, und da Du immer noch hoffen darfst, eine glänzende Partie zu machen" Das kann unmöglich Dein Ernst sein.. Mama!" (Fortsetzung folgt.)
ffretftctt v,c xo rn:tnc. Im Sevtemberhcft der Zeitschrift des allgemeinen deutschen Sprachvereins schreibt Prof. M o r i tz Z c l l c r in Stuttgart: Als ich jung war, habe ich, wie Andere auch, beim Gesang des Schenkendorf'schen Frcih e i t s l i e d e s nicht viel nachgedacht über die erste Zeile, die Freiheit, die ich meine", und mich nur an der herrlichen Singweise und dem süßen Engelsbilde" ergötzt. Und so wird es den meisten Anderen auch ergangen sein und zum Theil noch ergehen. Erst später dachte ich, Schenkendorf sage uns ja in seinem Lied gar nicht, welche Freiheit er meine, und so könne sich am Ende Jeder ein Bild der Freiheit machen, die er meine, wie denn auf diese Art ein gar verschiedenes Bild sich ergebe, je nachdem einer politisch gesinnt ist, nach der ganzen Stufenleiter von den fest an dem Hergebrachten Hängenden di zum Freiheitsmann der rothen Republik. Als mir jedoch Weigand s Erklärung des Wortes meinen" zu Gesicht kam, wurde mir erst klar, was Schenkendorf meinte". Weigand führt meinen" in verschiedenen Bcdeutungen an: 1) im Sinn haben; 2) gesinnt sein gegen; 3) in Herz und Sinn zugeneigt denken an; herzliche Zuncigung fühlen gegen u. s. w. Diese letztere Bedeutung, erst im zwölften Jahrhundert aufgetreten, ist in neuerer Zeit ganz außer Gebrauch gekommen. In 'früheren Jahrhunderten wurde meinen" vermöge seiner damaligen Bedeutung häufig in anlautendem Gleichklang (allitcrirend) mit minnen" verbunden: daß ich dich mehr und allermeist minne und meine"; daß man zum Ersten und Letzten Gott meine und Minne". Ferner sagt Dr. Martin Luther in seinem, großen Katechismus bei der Erklärung des sechsten Gebots: Mann und Weib sollen für allen Dingen in Liebe und Eintracht bei einander wohnen, daß eins das andere von Herzen und mit ganzer Treue meine". Desgleichen heißt es in einem Traugebet der erneuerten prcußischen Agende: daß sie einander von Herzen meinen". Und endlich finden wir in dem schönen Lied Zinzendorf's (17001760) Herz und Herz vereint zusammen" im sechsten Vers: Ach du holder Freund, vereine deine dir geweihte Schaar. daß sie sich so herzlich meine, wie's dein letzter Wille war". Das Herz unseres Sänqers Schenkendorf (17831817) erfüllte brautliche Liebe zur Freiheit, dem süßen Engelbild, dessen stilles Weben wonnig uns durchdringt". Es scheint mir von Werth, daß auf diese Bedeutung von meinen", die seit hundert Iahren ganz außer Gebrauch gekommen und dem jetzigen Geschlecht zum großen Theil unbekannt geworden ijl. bei Gelegenbeit in Schule und Vereinen aufmerksam gemacht werde." Ueber die Agapcmoncancr bringt die englische Presse weitere Mittheilungen. Der wiedergekehrte Christus", der, wie gemeldet, am letzten Sonntag in Clapton den Beginn des 1000jährigen Reichs" proklamirte, ist Rev. I. H. Smyth Piggott. In seiner Jugend war er zur See gegangen, aber noch als junger Mann gab er diesen Beruf auf, um sich der Theologie zuzuwenden. Er wurde Geistlicher der englischen Staatskirche und war einige Zeit Vikar an der St. Judas-Kirchc in London. Im Jahre 1884 trat er zur Heilsarmee über. 1895 verließ cr auch diese, um nun wieder der cnglischcn Staatskirce zu dienen. Er wirkte als Missionar dieser Kirche in Irland. Dort kam ihm ein Buch von Bruder Prince. dem Stifter der Agapemoneaner, in die Quere. Es nannte sich Der Rathschluß Gottes im Gericht", und dieses ergriff ihn derartig. daß cr im Jahre 1887 zu den Agapemoneanern übertrat. Er ist nun Prcdiger an der Bundesladc". Prince hatte vor seinem Tode die nahe bevorstehende Wiederkehr Christi prophezeit. und dies mag die Veranlassung zu der im vorigen Oktober eingetretenen Veränderung im Benehmen des Rev. Piggott gewesen sein, welches zu der seltsamen Scene führte, die sich vor einigen Tagen in der Vundeslade" zutrug und die von einigen Mitgliedern der Gemeinde längst erwartet worden war. Ein Agapemoneaner soll sich übrigens aus religiösem Fanatismus das Leben genommen' haben. Der Telephonteufel. In einem Dorfe des Frankenwaldes, Bancrn, prangte kürzlich an der Wettertafel des PostHauses folgende tiefsinnige Prognose: Im Norden sehr wolkig und trüb; aber entschieden (statt im Süden!) heiter!"
Feuer - Signale.
i Pennshlv und artet 5 English'S Opern-HauS 6 East und New Aork 7 Noble und Michigan 8 N. Jersey u. Maff Ad 9 Pine und Nrrtl) 10 Kartet und Pine 11 Vermont nah East 12 92$. 8 CpritzenhauS Mass. Ave nah Noble 13 Daware und Walnut 14 N. Jersey uEentralA. 15 Mass. und EornellAve 1 Ash und II. Strafe 17 axt Ave und 12 Str .8 Columbia undHillslde 19 Hihhland Ave u. Pratt tl Jllinoi und Ct. Joe 23 Pennsvl. und Pratt 24 Meridian und 11. Str 25 No. 5 Epritzenhau 15. nahe JllmoiS 2 Senate Aveu. StClair 27 JllinoiS und Michigan 28 Pesylvsnia und 1. 29 Senate Ave. und 13. 31 No. 1 Spritzenhaus Jnd Ave naheichigan 32 Meridia und Walnut 34 California tjemont 35 Blake und New Fort 3 Jnd. Av. u. Et. Clair 87 ity Hospital 38 Blake und Norch 39 Michigan und AgneS 41 No. 6 Spritzenhaus Washington nahe West 42 Gsendorf u Wash. 43 Missouri New Fort 45 Meridian u Wash 46 JllmoiS und Ohio 47 Capitol Av. u Wash 43 mgan'S PorkhauS 49 Straßenbahn Ställe 23. Washington Srr 51 No. 10 Spritzenhaus JllmoiS u Merrill 52 Illinois u Louisisna 53 West und Ccuth 54WestundMcEartt, 56 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Ray 58 No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.u Morris 59 Madison Av.uDunlop 51 Nc2HakenLeiterhauS Eouth nahe Telaware 52 Penn. Merrill 53 Delaware u. McCartv 54 Saft und McSartY New Jersey u. Merrill 57 Birg. Av. u Bradsha 68 East und Prospect 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Vir Ave. nah Huron 72 East und Georgia 73 Cedar und Elm 74 Davidson u Scorgia 75 English Av. u Pine 76 CheU'y und BateS 7S No. 3 Spritzenhaus Prospect nahe Chelby 79 Fletcher Av. u Chelby 81 Market u. New Jersey 82 Delaware und Wash. 83 East u Washington 84 New Dork u. Davidsor 85 Taubstumm Anstalt 86 Ber. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 89 Frauen-Reformat. 1 No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. 92 Meridian u. Vcsraia. 3 Meridia und Eouth 4 Pcnnsvlv u. Louisiana 95 Birzim, Ave u. Alab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 93 Capital Ave und Ohi 123 No. 1 Spritzenhaus 1. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. 126 JandeS und 15.127 Brooksid und Jupiter 123 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11. 122 Bellefontaine und. 134 College Ave und 29. 125 Delaware und 13. 136 Alabama und North 127 Newmann und 19. 133 College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 FandeS und IS. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumseh und 1. 145 New Jersey und 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiltside Ave und 16. 143 College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 152 C a. 28 Bahn n. X2. 154 Ramscy Ave und 10. 156 Etoughton u Newman 157 AtlaS und Pike. 158 Blohd und Pawpaw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood 12 Arbeit und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rmal und Bloyd 165 St. Clair u. cvstone 167 Arsenal Ave und 23. 168 Bellefontaine und 28. 169 Park Ave und 10. 212 Capital Ave nd 17. 213 Pmnfvlv. u. 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Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und lOSgood 429 Nordvke und Fork 421 Hadlcy Ave u. MorriS 432 Niver Ave u. MorriS 44 Niver Av und Ltay 435 Hardinz u. Big 4 R R 436 Harding und Oliv 437 No. 19 Sxritzenha Morris und Harding. 8 Howard mtd WQaD 439 Etockyrd 451 Reisner und Wi2er 452 Howard und Lee 453 Morris und appeS 45S Lambcrt nd Belmcnl 457 Nordhk Ave n. Var non Works 512 West uud Ray 613 entuckv Ave u. Merrill 514 Meridian und MorriS 516 Illinois und ZkansaS 517 Morrü! und Dakota 518 MorriS und Church 519 Capital A. u McCarty 621 Meridian und Palm 522 Pine und Lord ,524 Madison Aveu Lincoln 26 Meridian und Belt RR 527 Carlo und Ray 528 Meridian und Anzona 529 Meridian u. Raymond ! 5Z1 Meridian u. McCarty 522 No. 17 Spritzenhaus MorriS nah West 612 Mcernanund Dough. 13 East u. Lincoln ant 614 East und Bescher 15 Wright und Sanders 617 McCarty und Beaty 515 New Jersey u Tir Sv, 712 Cpruce und Prospect 713 English Ar, u. Laurel 714 Ctate Aveu.Belt R 715 Ehclby und Berchcr 71 State Ave und Orange 718 Orange und Laurel 719 Ehelby u. Gtacw SW 721 Lerington A. Laurtf 723 Fletcher Ave u.Spru 724 Etate Aveu. Pleasant 725 Prvspckt und ?leasa:U 726 Orange und Havta 728 Liberty und Mk 729 No!e und South 812 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington Str. 15 Market und Noble 814 Ohio u. Highland Av 515 Michigan u. Highland 816 Market u Arsenal Av 17 Ost S Elair nd Union ahn Geleise. 821 Pan Hantle Shcp? 823 Vermont und Walcott 824 Wash. und State A 25 Madden'S kounge Fad. m Tuckrr und Dorscy Btr Wash. und BeviUe Av 829 320.1 Spritzenhaus Beville nahichiga, 831 Southeaster Ad uud Woodside. 82 Wash. und Dearbor 834 Coutheastern und Arsenal Ades. 855 New Iork und Tempi 12 JllinoiS und Marhl. 913 Illinois und Market. 14 Penn, nd Wssh. 15 Delaware nnd Spezial Signale. Ersten i Schläge, zweiter Alarm, Zweit 2 Schlage, dritter Alan, Dritten 2 Schlage, vierter Alarm. 1-2-1, Feuer auZ und Schlauch aufgerollt. 3 Schlag, Wasserdruck ab. 1 Echlöge, U Uhr Mittags. Die so bezeichneten Signal werden nur vom Tur Wächter angegeben da an den betreffende Etraßc: kreuzung keuu AlarmUstcn angebracht sind. (ük.id:ÄSO und der groke Nordweften r tl mrm , (fflW )) (ss.? 4-i?2WU L laka-0akaii-PHUippie Inseln. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Zk Bon der Mono 47. Err. Etatton, lzicigo. lnd'Snur Minuten mittelst elektrischer gar nach den Union iehdöfen Frencli Lick Springs, tn dem Orange Tountq Hochland. ffamillen-Hotel unter neuer eschäflSleitnna. Pluto, Vroserpine und Bowle Quellen. Bestes Mineralwasser der Veit, wei Züge töqlich via Sree.icakle. ricket-dsficen : Union Etation, MaffachusettS f!ve. nd 25 West Washington Etratze. .P.Älie. , . . - , lisrrtkt ass. Agent, Indianapolis. Ind. .'H.McDoel, . .H.Rockmelk. Präs. und en. Mgr. eNiebkliter Frank N.eed, Gen. 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