Indiana Tribüne, Volume 26, Number 38, Indianapolis, Marion County, 6 October 1902 — Page 3

Jndlana Tribüne, . Oktober 1902.

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Der letzte Weg. Emil Zola auf dem Montmartre Friedhof bestattet.

Der imposante Trauerzug und die Vertreter der Arbeit. Auch D:eysus ist. unerkannt anwe send. Convention deutscher Fran'ev-Vereine in Wiesbaden. König Otto's Befinden wird schlim mer. Abreise deS Grobfürsten Nikolaus aus Constantinopel. San Stefano droht von neuem der Einsturz. Frankreich. ZurletztenRuhe. Paris, 5. Okt. Die irdischen Ueberreste von Emile Zola wurden heute mit einfachen, aber eindruckst vollen Ceremonien zur letzten Ruhe be stattet. Es war ein Begräbniß, wie es Zola selbst gewünscht hätte, ohne Pomp,- aber mit tauselben von Arbei tern, viele in Begleitung ihrer Frauen, traurig hinter seinem Sarge marschi rend. Municipalgarden, beritten und zu Fuß, säumten den Sarg ein, jedoch mit Ausnahme einer Jnfanterie-Com pagnie, die der Leiche vom Hause bis zum Leichenwagen militärische Ehren erwies, war dieselbe zur Wahrung der Ordnung und nicht zur Theilnahme an der Ceremonie anwesend. Wie der Polizeipräfekt versicherte, schritt der frühere Capitän Dreyfus im Leichengesolge, indessen unerkannt von der Menge. In kurzer Entfernung nach ihm kam Frau Dreyfus, in Ve gleitung ihres Vaters. Dreyfus sandte einen schönen Kranz, der auf den Sarg gelegt wurde. Der Temps" sagte heute, daß Drey, fuß gestern nach dem Zola'schen Hause kam und mit der Familie bei der Leiche wachte. Er veranlaßte Frau Zola, ihm sein Versprechen, sich nicht am Begräb nisse zu betheiligen, zurückzugeben, und ging heute in der Prozession zwischen La Lance, der früher dem deutschen Reichstage als elsässischer Protestler angehörte, und Herrn Monad, einem Mitgliede des Instituts. Lange vor 1 Uhr, der für daS 2tU chenbegängniß festgesetzten Stunde, sammelte sich eine ungeheure Menge der kurzen Straße entlang, die nach dem Eingänge zum Mont Martre Friedhof führt. Der Eingang war für das Publikum von Mittag an geschlossen. Die unmittelbare Nachbarschaft des Zola'schen Hauses in der Rue de Bruxelles wurde mit einem Polizeicordon umgeben, durch welchen nur vertraute Freunde von Zola passiren durften. .Vor dem Hause war eine Doppel Reihe Infanterie aufgestellt, von einem berittenen Hauptmann commandirt. Die Soldaten waren da, um dem Verstorbenen als Offizier der Ehrenlegion militärische Ehren zu erweisen. Das breite Portal des Wohnhauses war schwarz drapirt, der düstere Eindruck durch silberne Sterne gemildert und darüber 3 silberne Z Dem schönen, gleichfalls schwarz aus geschlagenen Leichenwagen fuhren 2 andere Wagen voraus, fast verborgen unter der Masse prächtiger Blumenspenden, die Zola's Bewunderer aus der ganzen Welt gesandt. Ein Riesenkränz aus Chrysanthemums hatte die Inschrift Von den Franzosen San Francisco's". Frau Zola wünschte der Leiche an's Grab zu folgen; doch verboten dies die Aerzte ausdrücklich. Sie nahm deßhalb em Todtenzimmer Abschied. Ihr Gram wurde überwältigend, als der Sarg zu der Eingangshalle getragen wurde, wo er für wenige Minuten stehen blieb. Als der Sarg die Straße erreichte, salutirte der berittene Jnfanterie-Offi-zier die Leiche mit' feinem Degen und die beiden Reihen Infanterie prüfen tirten das Gewehr. Die Trauermenge vor' dem Hause verharrte entblößten Hauptes in tiefem Schweigen und un ter gedämpftem Trommelschlag wurde der Sarg in den Leichenwagen gelegt. Hierauf nahmen die Bahrtuchträger, die Herren Chaumie und Herman, Vertreter der dramatischen Gesellschaft; Ludovic Halevy, Octave Mirbau, die Verleger des Verstorbenen, Charpentier und Fasquelle und M. Briat, als Vertreter der Grubenarbeiter ihre Plätze

neben dem Sarge ein und die Pro cession machte sich nach dem Friedhof auf den Weg. Auf dem Friedhof war eine kleine Rednerbühne für die Grabredner errichtet, vor welcher der Katafalk stand, auf dem der Sarg niedergelegt wurde.Erster Redner war Herr Chaumie, der auch der muthigen Rolle, die Zola

im Dreyfus-Proceß gespielt, gedachte. Im Namen der dramatischen und Schriftsteller-Vereine gab sodann Herr Herman eine beredte Schilderung von Zola's Werken. Die Schlußansprache hielt Anatole France, einer der leidenschastlichsten Kämpfer für die Revision des Dreyfus-Processes. France sagte, Zola's Werk könne allein mit dem von Tolstoi verglichen werden; aber wäh rend Tolstoi Resignation predige, sei Zola's Ideal die Arbeit. - Auch dieser Redner feierte Zola's Verdienste im Dreysus-Proceß. Nach Schluß ber Ansprachen grupptrten sich die Angehörigen des todten Navellisten um den Sarg, und eine Monstre-Procession, vornehmlich aus Mitgliedern von Arbeitervereinen be--stehend, marschirte in den Friedhof und defilirte an der Leiche vorbei. Die meisten trugen eine rothe Blume, das socialistischeiAbzeichen, im Knopfloche; andere Veilchensträußchen. Jede Delegation legte einen Kranz am Sarge nieder. Auf dem Boulevard de Clichy kam es zu unbedeutenden Auftritten. So-cialisten-Gruppen sangen die Carmagnole" und die Nationalisten ank warteten mit Gegenrufen, aber ernf.ere Collisionen wurden von den Garden und der Polizei verhindert. Im Ge dränge wurde ein Polizist verwundet. Einige wenige Verhaftungen wurden vorgenommen, die Gefangenen aber später wieder freigelassen. Alles ging in Ordnung, bis die Deputationen dcn Friedhof verließen. Dann erkannte die Menge einige der Hauptakteure in dem Dreyfus-Drama, wie Oberst Picquart, Maitre Labori und Jaures und brachte Hochrufe aus. Maitre Labori, der seh? erregt war, richtete einige Worte an die Menge ; aber aus Furcht, die Ansprache würde zu Unruhen führen, ersuchte die Polizei ihn und Oberst Picquart bis zum Zerstreuen der Menge in der Pförtnerloge des Friedhofes zu verweilen. Deutschland. Die deutschen FrauenVereine. Berlin, 4. Okt. In Wiesbaden ist die fünfte Generalversammlung des Bundes deutscher Frauenvereine eröffnet worden. Ursprünglich sollte die, selbe einige Tage später stattsinden, aber sie wurde auf jetzt verlegt mit Rücksicht auf den vom 7. bis 10. Oktober in Frankfurt a. M. tagenden Congreß gegen den internationalen Mädchenhandel, dessen voraussichtlich interessanten und wichtigen Verhandlungen b'Iz'.'wohnen dadurch den Delegirten uno Mitgliedern der Bundesvereine ermöglicht wird. .Der Bund deutscher Frauenvereine, im Jahre 1894 von 34 Frauenvereinen verschiedenster Richtung mit dem Zweck "begründet, für alle auf die Förderung des Gemeinwohls und die Hebung des weiblichen Geschlechts auf geistigem und wirthschaftlichem, rechtlichem und socialem Gebiet gerichteten Bestrebungen einen MittelPunkt und einen gemeinsamen Boden zu schaffen .zur gemeinsamen Versolgung dieser Ziele" hat sich seither zu einer großen nationalen Organisation von 150 Einzelvereinen mit über $80, 000 Einzelmitgliedern entwickelt und repräsentirt in seiner gegenwärtigen Zusammensetzung die bürgerliche unabhängige Frauenbewegung aller Richtungen und Bestrebungen. BeendeterStreik. Berlin, 5. Okt. Der große Streik der Dreher der Borsig'schen Werke in Tegel hat .mit einem Compromiß geendet. Der vor einigen Wochen begonnene Streik drohte den Betrieb der Riesenwerke zu stören, falls er von den anderen Arbeitern weiter aufgenommen wurde. Dies ist jetzt durch Nachgeben von beiden Seiten vermieden und das alte gute Verhältniß zwischen Arbeitern und Arbeitgebern wieder hrgestellt worden. König Otto's Befinden. Berlin, 5. Okt. Der fünfzigjährige König Otto von Bayern in Schloß Fürstenried nähert sich sichtlich seinem Ende. Sein Wahnsinn, der zuerst' 1872 austrak, hat seitdem in den verschiedensten Formen stets zugenommcn. Nach dem letzten Bericht des bayerischen Minister-PräsidentenFrhrn.

von Crailsheim, sonderte sich der kranke König von seiner Umgebung ganz ab, während er doch früher zeitweise mit seinen Kavalieren speiste; er wurde täglich düsterer und menschenscheuer. Der König liebte eS, sich sein Essen verstöhlen an dem Busset zu holen. Geistige Getränke, nach denen er verlangte, erhielt er nur in beschränktem, beziehungsweise verdünntem Maße. Cigaretten rauchte der König früher lei denschaftlich gern, nun ist dies etwas eingeschränkt. Sein Schlaf ist uüruhig und trotz des häusigen, AufentHalts im Fürstenrieder Park, der seit einigen Jahren mit einer zweiten Mauer umgeben worden, nicht lange dauernd. In letzter Zeit hat sich dies Alles verfchlimmert. Der König hält seine Umgebung für irrsinnig und verweigert häufig die Nahrung. Um ihn zur Aufnahme solcher zu veranlassen, muß seine Umgebung allerlei Listen anwen den, aber dieselben haben nicht mehr den früheren Erfolg, so daß mit der steigenden Eehirnkrankheit ein zunehmender Verfall der Körperkräfte deutlich fichtbar wird. Internationale Checkfälscher. B e r l i n. 4. Okt. In Mainz find zwei internationale Checkfälscher festgenommen worden, auf welche die Poli-

zei seit einiger Zeit sahndete. Der eine der sauberen Kumpane nennt fich Dreyfus aus Amerika. Türkei. Abreise von Großfürst Nikolaus. Constantinopel, 5. Oct. Großfürst Nikolaus von Rußland hatte am letzten Freitag eine lange Audienz beim Sultan, in welcher die macedo nische Lage besprochen wurde. Der Großfürst versicherte den Sul tan von Rußlands freundschaftlichen Absichten, die Ordnung dort aufrecht zu erhalten. Der Sultan gewahrte seinem Besu cher heute eine Abschiedsaudienz, und der Großfürst, dem seit seiner Ankunft in der letzten Woche viele Aufmerksam keiten erwiesen worden, schiffte sich heute nach Livadia am Schwarzen Meere ein. Von Räubern gefangen. Salonichi, 5. Okt. Briganten haben einen türkischen Grundbesitzer Namens Shefik Bey in Orisar bei Vodena, 40 Meilen von Monestir, ge fangen. Sie verlangen $15,000 Löse geld. Italien. Drohender Einsturz. Venedig, 5. Okt. Der Thurm der Kirche von San Stefano zeigt weitere Anzeichen des nahenden Ein sturzes. Es wurde zuerst am 6. August aus Venedig gemeldet, daß der obere Theil des Thurmes bedenkliche -.Anzeichen auf weise, worauf Anstalten zu seiner Zer störung getroffen wurden. Die Häuser in der Umgebung der Kirche mußten auf Anordnung der Behörden geräumt werden. Der Beschluß der Regierung, den Thurm zu zerstören, wurde vom Stadt rath von Venedig und der Mehrheit der Bürger bekämpft. Die Bürger schaft drohte, sich der Zerstörung ge waltsam zu widersetzen. Die Kirche von San Stefano liegt auf dem Campo Marosini. Sie ist ein gothischer Bau aus dem 14. Jahrhundert. Interessanter Fund. Rom, 5. Oct. Zwei Grabmäler von hohem Alter wurden in der Necropolis (Todtenstadt) auf dem Forum entdeckt. Colombia. Vernünftige Strenge. C o l o n , 5. Okt. Nach den neuesten von Rear-Admiral Casey, der gegenwärtig mit dem Schlachtschiff Wisconsin in Panama weilt, erlassenen Befehlen, dürfen colombische Ossiziere, Truppen und Munition durch den Isthmus nur unter besonderer Erlaubniß befördert werden. Der Befehl ignorirt die von der Eisenbahngesellschaft ausgestellten Pässe. Ein amerikonischer Dollar ist derzeit in Barran' quilla 85 Dollars colombisches Papiergeld werth. China. Feuerswüthen. Shangai, 5. Okt. A5 Amoy eingetroffenen Meldungen besagen, daß der Brand sich auf die britische Concession ausgedehnt hat. 3 auswärtige Waarenhäuser nebst dem Zollhaus stehen in Flammen - ' . .

Westindien. Wieder flott. H a m i l t o n , Bermuda, 5. Otk.

Der britische Transportdampfer Aurania, Capitän King, der bei der Einfahrt in den Hafen auflief, ist wieder flott. Das Schiff zeigt zur Zeit kein Leck. Noch f rn in e r Gefahr. K i n g st o n, St. Vincent, Donnerstag, 2. Okt. Nach einer Woche der Ruhe zeigt der La Souffriere gestern wieder bennruhigende Zeichen. Um 6 Uhr gestern Abend erfolgte ein leichter Ausbruch. Heute ' ist der Vulkan wieder ruhig. Spanien. Unblutiges Duell. Madrid, 5. Oct. In Folge von Zeitungsangriffen duellirte sich heute General Barges,'der GeneralCapitän von Catalonien, mit dem Director der Zeitung El Jmparcial" in Madrid auf Pistolen. Keiner der Combattanten wurde verletzt. Der Marineminister, Herzog von Veragua, plant Maßregeln zur Befchränkung der Einwanderung. Schweiz. ErnsteUnruhen. Genf, 5. Okt. .Eine heutige Versammlung der streikenden Ange stellten der Straßenbahnlinien führte zu ernsten Unruhen, bei der 23 Wagen zertrümmert wurden und die Polizei nur mit Mühe die Ordnung wieder herstellen konnte. mm in m Dasmörderische Dampf roß. C o l u m b u s, Ohio, 5. Okt. - Christopher Langeloh wurde auf der Stelle heute getödtet und seine Frau ge fährlich verletzt, als ein Bahnzug das Buggy überfuhr, in dem sie die Toledo & Ohio Central Bahn an der Lock' bourne Straße kreuzten. Das alte Lied. New Ulm, Minn., 5. Oktober. Christ. Schwer schoß heute auf Ed. Lemk, ihn tödtlich verletzend. Die Beiden hatten zusammen getrunken und sollen wegen einer Frau in Streit ge rathen sein. Schwer ist verhaftet. Schiffsnachrichten. Anqekommen : New York: Astoria" von Glasgow und Moville; La Champagne Havre. Abgefahren: Lizard: Zeeland' von New Jork nach Antwerpen. Queenstow: Umpria" von Liverpool nach New York. Southampton: Großer Kurfürst" von Bremen nach New Jork. (5tn erschütternde Schauspiel bot 'sich neulich Abend den Personen, die auf der Landstraße von Aixe bei Limoges sich ergingen. Die zzjatjiiqt jvavL amande. die einen Trambahnwagen auf ihr zweijähriges Ztind, das aus dem Wege spielte, zu rollen sah, stürzte sich lhm entaeaen Das Kind blieb unversehrt, aber die unglückliche Mutter wurde zwölf Mrds weit geschleift und erlitt dabei lo furchtbare Verwundungen am Un terleib und außerdem Schenkelbrüche daß sie gleich nach ihrer Unterbringung im Spitale . ihr Leben aushauchte. Der Fernsprechverkehr zwischen Belgien und England wird in etwa 6 Wochen eröffnet werden. Das 55 Meilen lange, zwei Leitungen einschließende und ungefähr eine Million Franken kostende Kabel ist schon gelegt und verbindet den belgischen Badeort La Panna mit 'der Margaret's Bay bei Dover. Die sich auf zwei Millionen belaufenden öesammtkosten der Anlage werden zur Hälfte von England, zur Hälfte von Belgien getrogen. Vorläufig sollen belzischerseits nur Brüssel und Antwerpen Anschluß nach England erhalten. Der Preis für das Dreiminuten - Gespräch ist auf 8 Schilling (10 Francs) festgesetzt. Den hohen Preis von 37,500 M., wohl den höchsten, der je für ein Postwerthzeichen wurde, hat die deutsche PostVerwaltung für die blaue Mauritius", die erste Ausgabe oer Zwei-Pence-Arlesmarle, gegeben V! 1-L. I V CT - rn n r die jetzt dem Reichs - Po Berlin einverleibt ist. Die tmuseum m es Museum besitzt eine der umfangreichsten und wenyvolltten Sammlungen, za es kann insofern auf das Zugeständniß möglichster Vollständigkeit Anspruch machen, als ihm nur einige wenige der ältesten und seltensten Exemplare mangeln. Da das Institut gut ausgestattet ist, entschließt man sich, wenn solche Seltenheiten überhaupt käuflich sind, dafür die höchsten Preise anzulegen. Es fehlen jetzt nur noch drei Briefmarken zur Vervollständigung der alten Jahrgänge, darunter auch ein authentisches Exemplar der Merkurmarke". '

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