Indiana Tribüne, Volume 26, Number 33, Indianapolis, Marion County, 30 September 1902 — Page 7
Jndiema Tribune, 30. September 1902i
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$ Nach vierzig Jahren, z kl k' K X .1 I? K Koan den C. Tebanö. .1 ? (Fortsetzung.) llud ich werde sie dennoch lesen, denn ich will endlich Gewißheit haben!" rief sie entschlossen aus, nahm das Manustript aus seinem blauen Umschlag und begann es zu lesen. Die Blätter zitterten in ihren Händen; es rieselte ihr bald siedend heiß, bald eiskalt über den Rücken, und dabei vergoß sie keine Thräne, sondern starrte mit vor Entsetzen weit aufgerissenen Augen auf die ihr wohlbekannten Schriftzüge ihres Großvaters. So entsprang also der Luxus, der sie umgab, der Reichthum, dessen ihre Mutter und sie sich bisher hatten erfreuen dürfen, einem gemeinen Verbrechen. einem Diebsiahl, dessen Urbeber zwei Unschuldige statt seiner verurthcilen ließ. Ihre Mutter hatte das alles gewußt und alles aufgeboten, um das Bekanntwerden der Wahrheit zu derhüten. Sie selber aber wollte sich nicht zur Mitschuldigen jenes Verbrechens inachen, sondern jede Theilnahme daran von sich weisen. , Es war ein furchtbares Dilemma, vor das sich Sabine plötzlich gestellt sah. Wenn sie das Bekenntniß des GroßVaters ihrer Mutter einhändigte, der die Familienehre und der makellose Name über alles ging, dann würde die stolze Frau daran "konnte das junge Mädchen keinen Zweifel hegen unweigerlich diese belastenden Papiere den Flammen übergeben. Dann konnte ihr wohl schwerlich noch Jemand etwas anhaben; damit blieb aber auch den beiden unschuldig Verurtheilten für immer das entscheidende Beweismittel entzogen, eine Revision ihres Prozesses durchzusetzen. Lieferte sie es dagegen Villefranche und Berger aus, so bedeckte sie nicht nur das Andenken ihres Großvaters mit Schimpf und Schande, sondern auch ihre Mutter und sie selbst würden zeitlebens schwer darunter zu leiden haben. Es war ein dornenvoller Weg, den sie dann zu durchwandern hatten. Dieses Bewußtsein wirkte auf das junge Mädchen wie eine entsetzliche Last, die sie auf ihre schwachen Schultern laden sollte. Und dennoch mußte es sein! Was bedeuteten alle anderen Rücksichten gegcn die heilige Pflicht, der Wahrheit allein die Ehre zu geben und der Gerechtigkeit nach so langen Jahren endlich zum Siege zu verhelfen! Diese Pflicht mußte und wollte sie erfüllen. Sie schrieb einige Zeilen an Jacques Villefranche und beauftragte einen Diener, sie ihm sofort zu überbringen. Dann ließ sie anspannen, während sie sich zum Ausgehen fertig machte, und gab dem Kutscher die Hausnummer Julius Bergers an, die Jacques Villesranche gelegentlich genannt hatte. Als sie an Bergers Wohnung die Klingel zog, wurde die Thür wie aewohnlich von ihm selbst geöffnet, und erstaunt betrachtete der alte Mann die ihm unbekannte junge Dame. Wohnt hier Frau Pauline Lancemont? fragte Sabine. Jawohl," gab Berger zur Antwort. Ich bitte, gefälligst einzutreten. Paulme, eine Dame fragt nach Dir! Mit heftig pochendem Herzen trat Sabine in das Gemach, das ihr, der an Luxus und Prunk Gewöhnten, äußerst armselig vorkam, obwohl es schon längst nicht mehr die frühere Dürftigkeit aufwies. Georgs Mutter erhob sich von einem Stuhl am Fenster, an dem sie, mit emer Handarbeit besckaf tigt. saß. Sie hier bei uns, Fräulein Vasselin?" rief sie erstaunt. Sabine mußte erst einen Augenblick Athem schöpfen, um sich von dem Trep pensteigen zu erholen. Dann machte sie einige Schritte auf Frau Lancemont zu und wollte sprechen, allein die Summe versagte ihr. Alle Kraft verlierend, sank sie in die Kniee und sagte unter Schluchzen: Sie wohnen hier inAerm lichkeit unter dem Dache und wir in einem Palast! O, verzeihen Sie! Diese Thränen und dieser tiefk Schmerz versetzten Frau Lancemont in unbeschreibliches Erstaunen. Sie bücktt sich, um Sabine bei den zitternden Händen zu fassen und wieder auszurich ttn. . Fräulein Sabine." saatc dabei tbeilnebmend. .was ist 5kbnen? Soen Sie mir, titte, ganz offen, was Sie bedrückt." Sabines Stimme war auch in dem anstoßenden Zimmer vernommen worden, wohin sich Julius Berger verfügt hatte, um die Fremde mit semer Tochter allein zu lassen. Georg Lancemont befand sich gleichfalls dort; er hatte einige geschäftliche Aufträge in der Stadt zu erledigen gehabt, worüber es fast Mittag geworden war. Er ging deswegen heim, um sich erst am Nachmittage wieder zur Fabrik zu begeben. Es erfüllte ihn mit großer Aufregung, als er die Stimme der Geliebten und den Ausbruch ihres Schmerzes dernahm. Mit seinem Großvater näherte er sich erschrocken der Thür; beide wagten jedoch nicht, einzutreten. Endlich hatt: sich das junge Madchen so weit gefaßt, daß sie aufstehen und sagen konnte: Frau Lancemont, Ihr Vater und Herr Jacques Villefranche sind völlig unschuldig an dem Verbrechen. wegen dessen man sie einst verurtheilte. Ich weiß tß erst, seit einer kal
ben Stunde und bin sofort hieryer geeilt, um es Ihnen mitzutheilen. Run kenne ich auch die Ursache, welche Sie in unser Haus führte: Sie dürfen jetztJhr Haupt stolz erheben, denn die Reihe, zu erröthcn und sich verborgen zu halten, ist nun an uns." Ein Strahl des Triumphes leuchtete aus den Augen der Wittwe. Gleichzeitig erwachten aber auch Mitleid und Erbarmen in ihr bei dem Gedanken an die bewunderungswürdige SelbstübcrWindung und Hochherzigkeit.welche das junge Mädchen veranlaßt hatten, diesen Schritt zu thun. Hier." suhr Sabine fort, nehmen Sie diese von meinem verstorbenen Großvater eigenhändig gemachten AufZeichnungen und lesen Sie. Barbazeille überbrachte sie aus Montsombre, wo er sie unter den Papieren des verstorbenen Oberaufsehers Eabus gefunden hatte. Er lieferte sie mir aus, damit ich sie meiner Mutter übergäbe; ich hielt es aber für meine Pflicht, sie Ihnen einzuhändigen. An uns ist es jetzt, für das Verbrecht zu büßen, das mein Unglücklicher Großvater begangen hat." Hastig überflog Frau Lancemont die Aufzeichnungen Mouthiers'.die ihr endlich Gewißheit brachten und ihrem Vater die solange vergeblich angestrebte Revision seines Prozesses ermöglichten.
Nach kurzer Zeit war sie fertig damit. Dann aber sagte sie tief ergriffen: Sie sind ein Engel an Güte und Großmuth, Fräulein Sabine! Glauben Sie mir. wenn es sich in dieser Angelegenheit um mich allein handelte, dann wurde ich jetzt diese Blätter zerreißen und Ihnen sagen: Gehen Sie tn Frieden! Es soll alles bleiben, wie zuvor, und ich will still weiter dulden, so lange es mir noch bcschieden ist. Ich muß aber an meinen Vater und anmeinen Sohndenken." Gewiß, Frau Lancemont," entgegnete Sabine leise, das ist Ihre Pflicht, die Sie erfüllen müssen, wie auch ich meine Pflicht gethan habe. Run leben Sie wohl!" Damit wandte sie sich zum Gehen. In diesem Augenblick riß Georg, unfähig langer an sich zu halten, die Thur auf und rief laut ihren Namen. Sie blieb stehen, während der junge Mann hastig näher trat, indem er bald Sabine, bald seine Mutter, die das Manuskript in der Hand hielt, forschend ansah. Ich bitte Sie dringend, mein Fräulein, nicht fortzugehen, bevor Sie mir gesagt haben " Und ich beschwöre Sie, Herr Lancemont," fiel Sabine ihm in die 'Rede, mich weder zurückzuhalten,noch mir zu folgen. Ich bitte Sie alle um Verzeihung!" Nachdem sich die Thür hinter ihr geschlössen hatte, nahm Georg die Blätter seiner Mutter aus der Hand und begann sie ebenfalls zu lesen. Wiederholt schien es, als wolle er heftig auffahren; doch er bezwäng sich, bis er zu Ende war. Dann reichte er sie seinem Großvater mit den Worten: Lies, Großvater. Hier sind die gesuchten Beweise. Nun werdet Ihr ja endlich glücklich werden und ich auch," setzte ti mit schmerzlich-bitterer Betonung hinzu. Mit tiefer Betrübniß entnahm seine Mutter daraus, wie stark noch immer seine Liebe zu Sabine war, so daß ihn in diesem Momente ganz allein der Kummer und die Demüthigungen beschäftigten, welche diese Enthüllungen für die Enkelin Mouthiers' im Gefolge haben mußten. Wohin, Georg?" fragte sie sanft, als er sich zum Fortgehen anschickte. In die Fabrik." Aber Du hast ja noch nicht gegessen!" Glaubst Du wirklich, ich könnte jetzt einen Bissen hinunterbringen?" erwiderte er kurz und verließ das Zimmer. 21. StapJtttl. Als Sabine wieder nach Hause zurückgekehrt war, theilte ihr dieKammcrfrau mit, daß ihre Mutter schön wiederholt nach ihr gefragt habe. Sie vcrfügte sich daher sogleich zu ihr. Wo warst Du?" fragte Frau Basselin ungeduldig. Ich glaube gar, Du hast geweint?" Ich werde in Zukunft wohl noch viele Thränen vergießen müssen." Was soll das heißen? Bist Du wirklich verblendet genug, immer noch an diesen jungen Menschen zu denken?" Ich bitte Dich, Mutter, sprich nicht so geringschätzig von Georg. In Wahrheit könnte man i h n ja verblendet nennen, wenn er noch an mich denkt." ' Was Du nicht sagst!" erwiderte Bertha hastig, sich von ihrer Chaiselonzue aufrichtend. .Still. Mutter. Du tarnst mir iefct nrcrns meyr zu veryeimncqen, oenn im weiß nunmehr, daß der Großvater das Verbrechen begangen hat, wegen denen Herr Villefranche und Georgs Großvater verurtheut worden Und. Wer hat Dir. ein solches Märchen erzählt?" Niemand erzählte mir das. Ich las es mit eigenen Augen, geschrieben und unterzeichnet von Bernhard Mouthiers." Ein Schwindel überkam Bertha bei diesen Worten. Kaum hatte sie die dnn gendste Gefahr wenigstens für den Augenblick beseitigt gewähnt, so kam sie drohender als zuvor wieder. Sie fut sich mit der Hand über die Stirne, als wolle sie den 'Nebel entfernen, der sich über ihre Smne zu legen drohte. Du bist wahnsinnig," sprach sie endlich, doch mit ganz veränderter Stimme. Sprich doch rnazt so. Mutter, da Sabine. Du weißt das alles ja ebensc gut wie ich und zwar schon lange. Des wegen kämpftest Du gegen Herrn Ville franche an. bis Dich die Ausregung nie verwarf. Du wolltest die Schande vor.
unserem Namen fernhalten und vcrgaßest darüber, daß es unser? Pflicht ist. die Unschuld der unrecht Aerurtheilter an's Licht zu bringen." Wie vernichtet sank Frau Vasselin zurück, stürmisch athmend und keineWortes mehr mächtig. Doch schon bald gab ihr der Zorn di: Kraft wieder, die für einen Momcni von ihr gewichen war. Von wem hast Du alles das erfahren?" herrscht? sic ihre Tochter an. Sicherlich von Gras, siot. der die Papiere vorher gelesen hat." Grassict? Ich kenne keinen Grassiot." Von wem denn? So sag es doch!" Von Barbazeille." Ha, diese? Elende!" Du darfst ihn nicht beleidigen. Mut, ter! Er wollte Dir die Aufzeichnung:?, des Großvaters, die er im Nachlasse Eabus' gefunden hatte, einhändigen, wei! er das für seine Pflicht hielt. Als Du ihn aber nicht vorließest und mich zu ihm schicktest, übergab er mir die Papiere, damit ich sie Dir gäbe." Und Du hast sie gelesen?" Jawohl, ich vermochte die Ungewiß, heit nicht länger zu ertragen, sondern wollte endlich klar sehen in dem, was Tu mir geflissentlich verborgen zu halten suchtest. Und ich that wohl daran. Mutter, denn sonst würde die schuldlos erduldete Schmach niemals von diesen beiden Opfern genommen worden sein.Du erschreckst mich. Solltest Du ti über Dich gewonnen haben " MeinePflicht zu erfüllen? Gewiß Was nennst Du Deine Pflicht?" Ich übergab Frau Lancemont die Beweise, welche sie und ihr Vater seil langen Jahren vergeblich gesuchthaben.-
Ihre Mutter fuhr vx die Hohe, wi! von einer Feder emporgeschnellt. Sik war erschreckend anzusehen, wie sie hoch aufgerichtet, am ganzen Körper bebend, dastand. Das hast Du gethan?" schrie sie. Ja, ich habe es gethan, denn Tu selbst hättest Dich doch nimmermehr dazu entschlossen." Welches Verhängniß!" sagte Bertha aufstöhnend. Es ist wie ein Fluch, der auf mir lastet. Und gerade ich. sonst so vorsichtig, mußte eine solche Ungeschicklichkeit begehen!" Sie konnte es sich nicht verzeihen, fcaft sie es abgelehnt hatte, Barbazeille zu empfangen. Hättk sie mit ihm gesprochen, so würde sie von ihm das Bekenntniß ihres Vaters cmpfangen haben. Ueberlieferte sie dann auch dieses den Flammen, gleich der Kopie, dann war jegliche Gefahr beseitigi und zwar für immer. Ja. es ist ein Fluch!" wiederholte sie nochmals. Es war noch etwas mehr: es war eine Strafe. Kannst Du es denn wirklick für möglich halten." fragte sie nach einer Weile, daß Dein ehrenfester, rcchtschaffener Großvater ein gemeiner Dieb geWesen ist? Denke doch an seinen Trübsinn in der letztenZeit seines Lebens, an die Hallucinationen, die ihn quAten. und an seine krankhafte Erregung? Nachdem die gerichtliche Obduktion erfolgt war, hat mir Doktor Brünier mitgetheilt, es seien alle Merkmale dafür vorhanden, daß sein geistige: Zustand nicht mehr normal gewesen. Ick habe, als ich von jenen Aufzeichnunger. horte, nie daran gezweifelt, daß es sich L rv-- n - um Die zaynvor ueuunaen eines Schwermllthigen handelte." Tann hättest Du besser daran ae than, Mutter," wendete Sabine ein. ganz offen zu Werke zu gehen und dem Gericht die Entscheidung zu überlassen. Auch mir zerreißt es das Herz, den Großvater, den ich so hoch verehrte, sin schuldig halten zu müssen, und ohne Zweifel war er schon lange vor seinem Tode schwerleidend. Ebensogut kann man, aber auch annehmen, daß er, aus seiner Schwermuth sich aufraffend, 311: Feder gegriffen habe, um durch ein esse nes Bekenntniß sein Gewissen zu ent lasten." Wenn das Gericht gleichfalls dieser Ansicht ist, dann sind wir freilich verloren," jammerte Bertha. Was soll aus uns werden?" Bei allem eigenen Leid hatte Sabine doch das tiefste Mitgefühl für ihre arme Mutter, als sie deren Verzweiflung gewahrte, allein sie antwortete ernst und entschieden: Wir werden irgendwo in tiefster Zurückgezogenheit ein'neues Leben beginnen müssen: ein Leben der Entsagung und der Arbeit." Du verlierst völlig den Kopf, scheint mir," warf Bertha gereizt ein. Sollen wir Nicht ueber gleich betteln gehen?" Ich weiß nur so viel, da ich möts von dem bebakten werde, was der Grc7icr qiiuciiajjcn qai. lii oem en:rendetcn Gelde legte er den Grund zu 'einem Reichthum. Waö er hinterließ, st somit die Frucht eines Verbrechens, und damit will ich nichts gemein ha?cn." Was gedenkst Du denn anzufanzen?" fragte ihre Mutter. Villefranche ind Vcrger können doch keinen Anspruch auf unser Vermögen erheben. die werden auch nichts von uns annehnen, wenn sie wirklich die Ehrenmänner fad, für die sie sich ausgeben." Dann müssen wir es anderen Zwefcn widmen. Es gibt leider nur zu viel Zlrmc, Unglückliche und .Kranke; wenigftens einem Theile von ihnen kann da:urch geholfen werden." Du hast kein Necht. über unser Vermögen zu verfügen." Ueber das Deinige nicht, wohl aber über das meinige." Auch das nicht, da Du noch minderiährig bist. Ich bin Dein Vormund und werde das nie zugeben, so lange ick: :s noch zu hindern vermag. Freilich wird das nicht lange mehr der Fall iem. wate sie, xn kramvfbaftes Schluß
zen a'usbrechend. hinzu, denn joicjen Qualen ist mein Körper nicht mehr lange gewachsen, das fühle ich nur zu zut!" Auch 'Sabine brach in Thränen aus und umschlang ihre Mutter, indem sie sagte: Meine arme, theure Mutter! Glaube mir. es zerreißt mir das Herz, wenn ich Dich so leiden sehe.. Um keinen Preis möchte ich dazu beitragen, Deinen Kummer noch zu vermehren. Lassen wir jetzt diese peinliche Angelegenheit ruhen. Es wird, meine ich. am testen sein, darüber mit Herrn SamtMartin zu berathen. Er ist ein Ehrenmann und wird uns nach bester Ueberzeugung angeben, wie wir zu Werke gehen sollen." ..Ja. ja. Du hast recht," versetzte Bertha leise und müde. Ich will gleich 'nachher an den Notar schreiben und ihn um seinen Besuch bitten." Noch lanae redete Sabine tröstend und beruhigend auf ihre Mutter ein. bis dieser endlich vor geistiger und körperlicher Ermattung die Augen zufielen. Dann zog sich das junge Mädchen leise in ein anstoßendes Gemach zurück, um nun weiter mit sich selber zu Rathe zu gehen. Die Kammerfrau störte sie in ihrem Sinnen, indem sie ihr eine Karte überbrachte. Sie trug den Namen Robert Villefranches. der mit Bleistift die Bitte um eine kurze Unterredung unter vier Augen hinzugefügt hatte. Sabine fühlte sich ihm gegenüber nicht frei von Schuld und erachtete es für ihre Pflicht, ihm das offen zu bekennen. Deshalb wollte sic dieser Unterredung, so pein-
lich sie auch fein mochte, nicht feige ausweichen, sondern begab sich in den Salon. wo er sie erwartete. Ernst stand er ihr dort gegenüber. und über seine Züge, die nicht minder bleich waren, wie die des jungen Mad chens, war ein Ausdruck tiefer Trauer gebreitet. Ich danke Ihnen, Sabine," begann er, nachdem er ihre Hand geküßt und auf eine stumMe Einladung ihr gegenüber Platz genommen hatte, daß Sie mich empfangen haben. Möge eine offene, ehrliche Aussprache uns endlich die Klarheit bringen, deren wir beide bedürfen." Sie vermochte blos zustimmend zu nicken, und er fuhr fort: Sie sandten meinem Vater ein Schreiben, nach dessen Empfang er ich aufforderte, ihn zu Herrn Berger zu beqleitcn. Dort fanden wir das Bekenntniß Ihres verstorbenen Großvaters vor und lasen es. Sie werden es begreiflich finden, daß hohe Genugthuung meinen schwergcprüften Vater erfüllt, nun endlich das noch fehlende Beweismittel in Händen zu halten, das die Revision des einst gegen ihn und Berger acsührten Prozesses ermöglicht. Er und Berger vergaßen in ihrer Freude jedoch nicht, wie vi:l Schmerz und, Kumme? dadurch Ihnen und Ihrer Frau Mutter bereitet werden wird. Ich bin beauftragt. Ihnen mitzutheilen, daß alles ausge boten werden soll, um Ihnen Beiden. die Sie ja völlig unschuldig sind, nach Äcogllchkeit alle Krankungen und Demüthigungen zu ersparen." Das ist sehr edel gedacht," fiel Sabine ein. Doch Robert unterbrach sie gleich wieder: Bei Weitem nicht so edel, wie Ihre hochherzige Handlungsweise, der allein diese Wendung der Angelegenheit zu danken ist, und die wir alle aufrichtig bewundern!" Ich kann nur wiederholen," entgegnen das junge Mädchen, daß ich nur pflichtgemäß gehandelt habe, was keine besondere Anerkennung verdient. Lassen Sie mich gleich hinzufügen, daß ich unter den so veränderten Umständen selbstoerständlich keinen Anspruch darauf erheben darf, Beziehungen, die frühe? zwischen uns bestanden, aufrecht zu erhalten. Der Sohn Jacques Villefranches kann nicht die Enkelin eines Diebes heirathen." Trauen Sie mir im Ernste eine solche klägliche Unbeständigkeit zu?" entgegnete Robert. Das hoffe ich nicht. Nehmen Sie von mir vielmehr die feierliche Versicherung entgegen, daß kleinliche Bedenken dieser Art mich nimmermehr veranlassen würden, von meiner Bewerbung zurückzutreten. Ich würde es nach wie vor als die höchste Ehre betrachten, mich den Verlobten von Fräulein Sabine Vasselin nennen und Sie als Gattin heimführen zu dürfen. Allein in dieser Stunde muß alles zwischen uns klar werden. Mein Vater eröffnete mir, er habe durch Frau Lancemont erfahren, daß Ihre Liebe früher ihrem Sohne Georg gehört habe, und daß Sie nur durch äußer: Einwirkungen dazu veranlaßt worden seien, meine Bewerbung anzunehmen. Vielleicht ist er es noch immer, dem im Stillen Ihre Neigung gehört." Das junge Mädchen brach bei Kiesen Worten in Thränen aus. Er fuhr bewegt fort: Zürnen Sie mir nicht, wenn ich Ihnen Schmerz bereite. Wir sind Beide in eine so seltsame Lage gerathen, daß es wohl gerechtfertigt erscheinen mag, wenn ich von den sogenannten konventionellen Rücksichten Abstand nehme und Sie bitte, mir jetzt rückhaltlos Ihr Herz aufzuschütten.", (Fortsetzung folgt.) Scdcttlrlichcs Lov. Fräulein Irma (zu ihrem Verehrer): Nun, hat Dir das, Diner geschmeckt, das ich Dir bereitet habe?" V e r e h r e r : Famos b e s o nderö der Käse!"
ct u 5 r a n D.
SonderbareGeldspinde. In dem Hause einer jüngst in Döbeln, Sachsen, verstorbenen alleinstehenden Geschäftslnhaberin wurden beim Durchsuchen aller Räume Geldbeträge von über 50.000 Mark versteckt in verschiedcnen Winkeln durch den Lokalrichter gefunden. Tauffahrt per Velozip e d. Durch mehrere (tränen ittoms bewegte sich letzthin ein Zwcirad, dessen Führerin vor sich auf der Lenkstange zwischen weißen und rothen Rosen eine Art Wiege hatte, .:n der ein iunger Weltbürger lag. .Dem Veloziped folgten gegen 40 andere Zweirader und Tandems. Die Fahrt ging zur Kirche, wo die Taufe des Kindes stattfand.' Gefangenschaft unter der Erde. Aus einer Zeche in Forest of Dean, England, wurden dieser Tage drei Grubenarbeiter noch lebend hervorgeholt, nachdem sie in Folge Wasserbruchs 120 Stunden in der Tiefe zugebracht hatten. Vier An dere, welche aus der gleichen Veranlassung seit fünf Tagen m der. Grube eingeschlossen waren, wurden als todt aufgegeben. Wunderbares Entrinnen aus Lebensgefahr. Ein Weichenwärter auf dem Bahnhofe Ölten im Schweizer Kanton Solothurn wurde jüngsthin beim Rangiren von der Lokomotive eines Rangirzuges auf das Geleise geworfen; Lokomotive und Wagen gingen über den Daliegenden dahin. Fast unversehrt, einige unbedeutende Quetschungen und Schürfungen abgerechnet, stand er wieder auf. Nur die Bluse, die der Aschenkasten der Lokomotive erfaßt hatte, war m Stucke gegangen. Frau als Räuberanführ e r. In der Nähe von Jassy, Rumänien, wurde neulich eine gefährliche Räuberbande unschädlich gemacht. Der Führer dieser Bande war ein hübsches junges Weit) im Alter von 22 Jahren. Wochenlang hatte die Bande die Dörfer des nördlichen Rumäniens in Schrecken gehalten. Verschiedene Häuser wurden Nachts angegriffen und geplündert, während man die Bewohner schwer mißhandelte oder mordete. Die Führerin der Räuber hatte sich vor allen Dingen im Erfinden von Folterquälen ausgezeichnet. Spitzbübische Beamte. Der Postmeister von Malaga, Spanien, und 16 Beamte wurden kürzlich wegen Unterschlagung verhaftet. In Spanien besteht die Einrichtung, daß der Empfänger eines Briefes, der aus dem Jnlande kommt, Penny (1 Cent) zu zahlen hat. Der Postmeister von Malaga veranlaßte nun die ihm unterstellten Beamten, die Listen, in denen die Zahl dieser Jnland-Vriefe zu verzeichnen sind, zu fälschen, und erzielte auf diese Weise wöchentlich für sich und seine Mitschuldiaen eine Nebeneinnähme von 100 bis 150 Pesetas (1 Peseta gleich 18.8 Cents). Kurioses Versehen. Ein junger Wittwer in Sindlingen, HessenNassau, wollte vor Kurzem zum zweiten Mal in den Stand der Ehe treten. Alle Vorbereitungen für die Hochzeit waren bereits getroffen, als am Tage vor der angesagten Trauung ein Abgesandter des Pfarramts mit der Meldung erschien, daß die Hochzeit nicht stattfinden könne, weil durch ein Versehen nicht die Braut, sondern die Schwiegermutter mit dem Bräutigam von der Kanzel herab ausgerufen" worden sei! Da nun aber der Bräutigam nicht die Schwiegermutter, sondcrn deren Tochter heirathen wollte, so mußte die Hochzeit um drei Wochen verschoben werden. Trauriger Abschluß einer Jubelfeier. Der Kaufmann Pohl in Berlin beging kürzlich das Fest seiner 25jährigen Zugehörig keit zum Gerson'schen Kaufhaus. Unter den eingeladenen Gästen befand sich auch Pohls intimer Freund, der 44 Jahre alte Kaufmann Jttig, der Pohl an dem Ehrentage durch eine Ansprache feiern wollte. Kaum hatte er die Woh nung Pohls betreten, als er inmitten der zahlreichen Festversammlung plotz lich zusammenbrach. Die Erregung hatte sich seiner so bemächtigt, daß der sonst gesunde Mann von einem Herz schlag getroffen wurde. Man brachte ihn sofort nach seiner Wohnung, dort war aber der Tod alsbald eingetreten. Das Jubilaumsfest brach man natur lich ab. Bestrafung wegen falscher Scham. Ein Leipziger Ge schäftsmann war neulich in dem Glau ben, daß ihm ein Geldbeutel mit 1800 Mark gestohlen worden sei. Wegen des Verdachts der Thäterschaft wurde ein junger Mann verhaftet, der in der Familie aus- und einging. Schon am andern Tage fand die Fraies Ge schäftsmannes den Beutel mitfammt dem Inhalt in einem Bett vor, wo sie ihn gar zu gut" aufgehoben hatte. Nun unterließ es das Ehepaar aber. von der Wiedererlangung Anzeige zu erstatten, well es sich schämte, seinen Irrthum einzugestehen. ' Erst nachdem der junae Mann acht Tage in Untersuchungshaft gesessen 'hatte, erwähnte die Frau gesprächsweise einem Schutz mann aeaenllber, daß der Beutel wie der da sei. Nunmehr erstattete dieser Anzeige, und die Folge davon war. daß das Landgericht den Mann zu drei Wochen, die Frau zu einer Woche Gefängniß verurtheilte und zwar wegen Freiheitsberaubung.
Feuer - Signale.
4 Pennshlv nd yUartdt 5 Engliff'S Opn-Haus e East und Nets Fork 7 Noble und Michigan S N. Jcrjey u. Nsjs Av 9 Pine und Nvrth 10 Tlaitct und Pine 11 Vermont nahe East 12 N5. S Spritzenhaus Maff. v nah Noble 15 Dnaware und Walnut 169 Park Ave nd 10, 21 pital Av und 17. 213 Pennsylv. .Michigan 14 Illinois und to. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsylvania und 22. 217 Meridian nd 16. 218 Capital Ave und 26. 219 Broadway und 10. 231 JllinoiS und DicLean LZ4 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 80. 235 Illinois und 33. 236 Annctta und 0. 237 No. EpriyenhauS lldell und TiOtv 238 UdeU Laddcr WorU 233 Jsabel und 7. 241 Meridian und 24. 242 Illinois St.Clair. 243 Eldrioge und 23. 312 West uud Wstnut 313 West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbet und Paca 316 Capital Ave und IC 317 Northwestern Ave 21 318 cZcnt und 18. 319 Canal und 10. 821 Certalin WkS 324 Vermont und Lynn 325 Bismarcku Erandvie 32 No. 2? EntzenhauS Haughvtlle. 327 Michigan u. HslmcS, 82 Michigan u. Concord 341 West und McJntyr 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und Ohi, 415 Capital Ave u Georgia 416 Missouri u kentuöy A. 417 Senate v iu Wash. 421 P und E RundhauS 33. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miley Ave.JDu5Z 425 Wash. und Harris 4Z6 No. 18 Spritzend,! 22. Washington 427 Oliver und Birch 428 Oliver und Osgood 423 Nordyke und Jork 421 Hadlcy Av u. MorrU 4Z2 Niver Aoe u. MorriS 4L4 Niver Ave und Nay 435 Harding u. Big 4 R R 426 Harding und Oliv - 437 No. 19 EpritzenhsZ Morris und jarding. 43g Hvwacd nd WWaß 439 Stockyr 451 Reisner und Miller 452 Howard und Lee 453 Morris und appeS 456 Lambert und Vclmont 457 Nortyk Ave tt. Mar on Worts 512 West und Ray 513 Kentucky Ave u. Mcrrill 14 Meridian und Morrij 516 JllinoiS und Kansas 517 MorriS und Dakota 518 Morris und Church 519 Capital A. u McCarty 521 Meridian und Palm 523 Pine und Lord 524 Madison Ave Lincoln 26 Meridian und Belt RA 527 Carlo und Ray 525 Meridian und Anzona 529 Meridian u Raymond 531 Meridian u. McCarty 522 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe West 612 McKernanund Dough. 613 East u. Lincoln Lan 614 Last und Bcecher 615 Wright und Sanderß 617 McCarty und Bcaty 613 Ncw Jersey u Dir Ave 712 Spruce und Prospect 713 Egllsh Are. u. Launk 714 State Ave u.Vet R 715 Shelby und kercher 71S Ctate Ave und Ora?g 718 Orange und Laurel 71 Chelby u. Ct,tage Av 721 LexingtonA. Laure7 723 Fletchcr Ave. Spru 724 State Ave. Pleasant 725 Prospekt und leasa:U 726 Orange und Hcilan 728 Liberty und Mcek 729 Nole nd South 812 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington St 813 Market und Noble L14 Ohio u. Highland Ave 815 Michigan u. Highland 81 Market u Arsenal Zlv 817 Ost S. Clair und Union Bahn Geleise. L2i Pan Handle Eher? 823 Vermont und Walatt L24 Wash. und State Av 25 Madden'S kounge FatX 826 Tuck und Dorsey 827 Wash. und Bevvlle Ave 829 No. 12 Spritzenhaus Beville nah Michig, 831 Southeaftern Ave und Ooodfide. 882 Wash. und Darboru 834 Southeastera und Arsenal AveS. ' 835 New Dort und Tnupl 12 JllinoiS und Marhl, 13 JllinoiS und MsrÄt, 14 Penn, nd & 15 Delaware nnd ?sH , li N. Jersey Centra! A. 15 Mass. und kornell Ave 16 Ash und 11. Straße 17 Park 3H und 12 Etr 8 Columbia unv Hillflde 19 Highland Ave u.Pratt 11 Illinois und Ct. Je 23 Pennsylv. und Pratt 24 Meridian und 11. Ctr 25 No. 6 Spritzenhaus 15. nahe Illinois 26 Senate Ave u.EtLlai? 27 JllinoiS und Wichigan . 28 Pefylvan und 14. 29 Senate Ave. und 13. 31 Ns. 1 Spritzenhaus JndAvenaheichigan 32 Meridian nd Walimt 24 California x Cmont 35 Blale und New Fort 36 Ind. Av. u. et Slave 87 iü) Hospital 38 Blake und Nory 39 Michigan und AgmS 41 No. Cpritzrnhau Washington nahe West 42 5sendors u Wash. 43 Missouri u New Mort 45 Meridian u Wash 46 JllmoiS und Ohio 47 Capitol Av. u Wash 43 mgan'S PorlhauS 49 Straßenbahn StälU 23. Washington Str 61 N,. 10 Spritzenhaus JllmoiS u Merrill 62 Jllino u Louisisna 53 West und South 54 West und McCarty 66 Senkte Lve. u Henry 57 Meridian und Ray 58 No. 4 Spritzenhaus MadisonAv.uMoniS 59 Madison Av. u Tunlop 61 No2HakenLeiterhauS South nahe Delaware 62 Penn, u Merrill 63 Delaware u. McCarty S4 East und McEartt) 65 New Jersey u. Merrill 67 Lirg. Av'. u Bradsha 63 East und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Lir Ave. nhe Huron 72 East und Georgia 73 Ccdar und Elm 74 Davidson u Georgia 75 English Av. u Pine 76 Shelb? und BateS 7S No. 3 Spritzenhaus Prospekt nahe Chelby 79 Flctcher Av. u Chelby l Market u. New Ja-sey 82 Delaware und Wash. 83 C ist u Washington 84 New Dork u. Davidsor 85 Taubstummen Anstalt e Ver. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 89 Frauen-Resormat. ' 91 No. 13 Spritzenhaus Maryland nahe Mer. 92 Meridian u. Georgia. 93 Meridian und South 94 Pennsylv u. Louisiana 95 i?irini Lve u. Llab. 96 Hauptquartier. 97 Erand Hotel. 93 Capital Ave und Ohis 123 No. 16 Spritzenhaus 16. und Ash. 124 Alabama und 16. 125 Central Ave und 15. 126 DandeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 Central Ave und 17. 12S Telaware nd 19. 131 Alabama und 11. 132 Bcllefontaine und A 134 College Ave und 20. 135 Delaware und 13. 1ZS Alabama und North 137 Newmann und 19. 13S College Ave und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 Dandks und 19. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumsth und 10. 145 New Jerscy nd 22. 14S AWord und 17. ' 147 No. Spritzenhaus Hiltside Av und 16. 14S College Ave und 22. 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 2. 153 L C u. 23 Bahn u. 22. 154 Ramscy Ave und 10. 156 Stoughton u Newman 157 AtlaS und Pike. 153 Blohd und Patraw. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood 12 Arden und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 Ct. Clair u. Kcystone 167 Arsenal Ave und 23. 165 Bellefontaine und 28. Cpezial-Siznale. Ersten Schläge, zweiter Alarm, Mitm t Schläge, dritter Alarm, Dritten Cchlllge, v iert Alarm. 1-2-1, Feuer aus und Schlauch ausgerollt, k SchlLge, Wasserdruck ab. 1, Schlüge, 12 Uhr Mittag. 9 Die so bezeichneten Signale werden nur l om Dhurtn dächter angegeben da an den betreffenden Ctraßc? knuumge tdttt AlarmtÄften angebracht sind. Chicago und der große Nordwefien di ( iUUWW ' laka Saloatt PdMHPtue Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. Bon der Mono 47. Ctr. Etation, TbicaH, 1nd'mi!5 Minuten mittelst elektrischer gar nach den Union Biehdöfen Fleuch Lick Springs, indem Orange Connt Hochland. ffamillen-Hotel unter neuer ttesäiittsleitnng. Pluto. Proserpive und BowleS Quellen. Beste? Viineralwasser der Welt. Zwei Züge täglich via ree,castle. Ticket-Osncen : Union Station, AassachllsettS fite. ,d 25 West Washington Strafte. R. P. A ! g. e o, Distrikt ass. Agent. Indianapolis, Ind. .H.Mcloel, E.H. Rock well. Pris. und Sen. Var. 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