Indiana Tribüne, Volume 26, Number 32, Indianapolis, Marion County, 29 September 1902 — Page 6
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Europäische Nachrichten. KesseN'Aarmkladt. D a r m st a d t. Privatier Friedrich Deiß. Ehrenpräsident des GesangVereins Melomanen", beging sein 50jähriges Jubiläum als Mitglied des genannten Vereins. Zimmergeselle Jusius 5artung feierte sein 30jährige3 Arbeitsjubiläum bei der Architektenfirma A. Riedlinger. Eheleute Schuhmacher Josef Falter begingen die silberne Hochzeit. G eins heim. In der chemischen Fabrik hier fiel der Schlosser Georg Grüll beim Ausbessern eines Deckels in einen mit kochender Säure gefüllten Kessel und zog sich schwere Brandwunden zu. Groß-Gerau. Feuer entstand !n dem Lochmannschen Anwesen und richtete erheblichen Schaden an. Schuhmacher Michael . Weller stellte seine Zahlungen ein. Groß-Umstadt. Unter großer Betheiligung beging der hiesige Männer - Gesangverein" die Feier seines 60jährigen Bestehens. H o m b e r g a. d. O h m. Unser Turnverein feierte sein 40jähriges Jubiläum. Laut erb ach. Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit begingen der Lehrer i. P. Wolfs und seine Gemahlin. Mainz. In einem Anfall von Geistesgestörtheit stürzte sich . der 80 Jahre alte Rentier Johann Vopp von dem Dach eines Hauses in der Flachsmarktstraße auf die Straße hinab und war sofort todt. Schornsheim. Die Ehefrau des Arbeiters Adolf Walldorf stürzte sich In einem Anfall von Geistesstörung in ehren Pfuhlbrunnen und ertrank. S e l i a e n st a d t. Messerschmied Jakob Bllchel vollendete sein 30. Dienstjahr als Steuerbote Hierselbst. W e i s e n a u. Schuhmachermeister Adam Renting und dessen Ehefrau Dorothea, geborene Steigauf. feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Wyern. München. Der Schriftsteller Max Kegel, der Dichter des Pcoletariats", ist auf dem Sendlinger FriedHof beerdigt worden. Im Alter von 71 Jahren ist General - Lieutenant z.
D. Ritter Franz v. Berg gestorben. Aschaffenburg. Hier wurden der Kaufmann Julius Hugo Müller und der Händler Friedrich Ehristoph Julius Mäck aus Hamburg verhaftet. Sie wurden seit dem vorigen Jahre wegen Schädigung der Norddeutschen Bank in Hamburg um 16,000 Mark gesucht. 'Augsburg. Erhängt hat sich in der Wertach - Vorstadt die Schlossersfrau Katharina Fischer. Eine seltene Eidesverweigerung kam beim hiesigen Amtsgericht vor. Die Stickerin Hauser von Aystetten, bte in einer Diebstahlssache Zeugniß geben sollte, gab auf alle Fragen des Richters die eine Antwort: I bleib bei mei'm Glauben." Sie wurde nicht vereidigt. B a m b e r g. Zum Domprobste hier wurde Dr. Franz Ser. Keller, Domprobst in Augsburg, ernannt. Bischofs grün. Während m Warmensteinach das Anwesen des Fabrikanten Hermann abbrannte und dessen Bruder Christian dorthin eilte, brannte du große Scheune des Letzteren hier in Bischofsgrün nieder. C h a m. In der Einöde Kotztmg war vor 1 Jahren ein achtjähriger Knabe spurlos verschwunden; man glaubte allgemein, er sei von Zigeunern entführt worden. Als nun Arbeiter den vor einem Jahre eingefüllen Brunnen wieder ausschaufelten. stießen sie aus die Leiche des vermißten Knaben. D a ch a u. Der Taglöhner Peter Heitmaier, welcher bei seinem Bruder, dem Gutler Joses Heitmaier in Wredenzhausen. beschäftigt war. wurde von einem Erntewagen überfahren und getödtet. ' G a r s. Postor Joh. Bapt. Frankenberger am Eollegium und Missionsbaus beging das Fest seines 50jährigen Priesterjubttäums. Kempten. Der hier wegen mehrfacher Betrügereien zu Monaten 15 Tagen Gefängniß verurtheilte anänliche Dr. meo. Christian Cartalotin von Graz. recte Karl Baumeister ton Ansbach, ist entflohen. Leutershausen. Der Schreinermeister Pleß stürzte vom Scheunenboden in der hiesigen Ziegelei un verstarb alsbald. Moosburg. Vom Zuge getödtet nurde der 19jährige Sohn des Bahnwärters Marzlinger bei Jsareck zwischen Moosburg und Bruckberg. N e u ö t t i n g. Bei einem GeWitter schlug der Blitz in das Ammer'sche Anwesen und zündete. Mit ttesem Anwesen, wurden auch das Aigl'sche und Haseneder'sche Anwesen mit allen Nebengebäuden ein Raub der Flammen. Obernburg. Hier starb im Alter von 65 Jahren Hauptmann a. D. Guntram Schieder. V ä b l. Das siebenjährige Söhn chen des Gutsbesitzers Süßkind in Kerschlach kam in einem unbewachten Augenblick der Transmission zu nahe und wurde aetodtet. P a s s a u. Bischof Antonius hat den Domvikar und papstlichen Geheim kämmerer Gg. Holzner in Passau und den Benefizianten Andr. Menhart von üeiliaenstadt bei Altöttina Zu bischst
lichen Geistlichen Rathen ernannt. Die beiden Geistlichen begingen ihr 50jähriges Priesterjubiläum. 'chillingsfürst. Im Bad Me:ntheim. wo er seit einigen Wochen zur Kur weilte, ist der fürstlich Hohenlohe'sche Rentenverwalter Herr Josef Abele gestorben. Thyrnau. Hier rannte der 18jährige Taglöhner Jos. Mich! von da dem gleichalterigen Gütlerssohn Markus Heindl von Ponholz das lange Messer nach kurzem Wortwechsel derart in den Unterleib, daß die Gedärme heraustraten und Heindl in Lebensgefahr schwebt. Mich! wurde verhaftet. Hier sind das Wirthshaus und sämmtliche Oekonomiegebäude des Ludwig Koller abgebrannt. Die Ge-treibe-und Heuvorräthe sind verbrannt. das Sonstige wurde gerettet. V i l s h o f e n. Der verheiratete Taglöhner Birkeneder wurde von einem ledigen Burschen in die linke Brustseite gestochen und schwer verletzt. Wasserburg. Seit einigen Tagen ist der 19 Jahre alte Sohn der Advokatenswittwe Schwarz von hier abgängig. Man vermuthet, daß dem jungen Mann ein Unglück zugestoßen ist. Wolfrathshausen. Der Sohn des Baumaterialienhändlers Oßberger von München erhielt auf der Weide des Herrn Zistl zum Bruckmaier hier von einem Pferde einen Hufschlag auf den Kopf und starb an der erlittenen Verletzung. WUctternberg. Stuttgart. Im Alter von 79 Jahren verschied General - Auditeur a. D. Theodor von Silcher. Commerzienrath Gundert, Chef der Firma Karl Beringer, Leder- und Treibriemenfabrik hier, konnte sein 50jähriges Geschäftsjubiläum begehen. Backnang. In der hiesigen Lederfabrik von Häuser & Vogt erschlug im Verlaufe eines Streites der Arbeiter Schieber den 57 Jahre alten Schani. Der Thäter ist in Haft genommen worden. Bergatreute. Während eines Gewitters wurden das Oekonomiegebäude des Bauern Scholter und der Hof des Gutsbesitzers Brauchle infolge Blitzschlages eingeäschert. B r e t t h e i m. Maurer Köhnlein fiel bei der Reparatur eines Scheunen-
daches m den Hof hinab und erlitt einen Schädelbruch, der den sofortigen Tod herbeiführte. DeZklinqen. Das Wohn- und Oekonomiegebäude des Schneiders Konrad Müller brannte nieder. DUrmentinaen. Feuer zerstörte das Wohnhaus der Wittwe TJtrVi UllVVl. Eklinaen. Bei der .Hauptübung der freiwilligen Feuerwehr anläklick des 50iäbriaen Jubiläums erlitt der verheiratete BuchbinderGottlieb Schnitzler infolge derAnstrengung beim Pumpen einen Ohnmachtsanfall und erlaa nach kurzer 3u ememtzerzschlaq. Der 19 Jahre alte Schrei, ner Paul Braun, welcher wegen eines Vergehens hier in Arrest verbracht worden war, gab daselbst mehrere R:-. volverschüsse auf sich ab, welche ihn schwer verletzten. Qeilbronn. Das Verfahren aeaen den früheren Buchhalter der hiesigen Gewerbebank.Emil Hofmann. der im Verdacht gestanden hat, der Beihilfe zum einfachen Bankerott sich schuldig gemacht zu haben, ist eingestellt worden. Robert Münsing. der volksparteiliche Abgeordnete von Heil-bronn-Amt. verschied im 59. Lebensjähre. 5 e r b e r t s b a u s e n. Infolge BliKsch.laas wurde die Scheune des Bauern Bieg eingeäschert. 5) t x in a r i n a c n. In der Scheu ne des Händlers 'Maier jr. brach Feuer aus, wodurch diese sammt dem Wohn- und Oekonomiegebäude des Söldners Karl niederbrannte. 5errenberq. Ein hier einquartirter Dragoner setzte den zwölfjährigen Sohn seines Quartierherrn, des Gerichtsvollziehers Krohmer, auf sein Pferd, um ihn reiten zu lassen. Hierbei kam der Dragoner zu Fall, und das Pferd ging mit dem Knaben durch, der so unglücklich abgeworfen wurde, daß er lebensgefährliche Verletzungen davontrug. H o r b. Einem Blitzschlag fiel die Scheune des Bauern Raible zum Opfer. Oßweil. Einem Brande fiel die Scheune des Gastwirths Rommel zum Opfer. Der 55 Jahre alte Leonharo Hasenfuß von Hesselbronn, welcher in der Scheune schlief, kam in den Flamnen um. O t t m a r s h e i m. Durch mit Streichholzern spielende Kinder ent stand Feuer, welches 'Scheune und Wohnhaus des Bauern Wilhelm Bei gel und Ernst Adelheim gehörigeDop pelscheune in Asche legte. Ach so! Arzt: Ich möchte Jh nen rathen, stets vor dem Frühstück ei nen Spaziergang zu machen daK wurde Ihnen sehr gut bekommen. Da me: Ach, das geht nicht, ich stehe ja im rner erst nach dem Frühstück auf. Ein Individualist. PolizeZ -Commissär: Was haben Sie für eme Beschäftigung? Gar keine I streik'! Polizei -Commissär: Gegenw'ärtig ist doch nirgends ein Streik! Das geht mi nix an! I streik' für Ml! : ' ' - ,
Bei Halle schlug auf
der Saale ein mit fünf Personen besetztes Boot um. Die jugendlichen Arbeiterinnen Spahier und Herold und der Bruder der Letzteren ertranen, die übrigen zwei retteten sich. Eine liebe Braut kün digte dieser Tage in den London Times an, daß sie einen Pavian, drei Katzen und einen Papagei zu veraufen suche, denn die uebenswurdiaen Eigenschaften derselben seien alle in ihrem künftigen Gatten vereinigt. Durch Gift getödtet hat sich der 68 Jahre alte Geheime Sanitätsrath Dr. Hermann Schlesinger m Berlin. Erst vor einigen Tagen kehrte er von einer sechswöchigen Reis: nach Berlin zurück. Als seine Haushälterin sich nach ihm umsehen wollte, fand sie ihn todt im Bette liegend auf. Der vierte Marquis von Bute erlangte vor einigen Tagen seine Großjährigkeit, und Cardiff, die größte Handelsstadt von Südwales, feierte dieses Ereigniß in großartiger Tise. Cardiff hat seinen großen Wohlstand gänzlich der Familie Bute zu verdanken. Der Großvater und Vater des gegenwärtigen Marquis von Bute bauten die großen Docks, dieCardlss aus einem Dorfe mit etwas über 6000 Einwohner in eine Stadt on 170.000 Einwohnern verwandelte. Die Großjährigkeits - Festlichkeiten began nen mit einer festlichen Bewirthung der Arbeiter der Docks und der Eisenbahnen von Cardiff und ihrer Familien. Ferner umfaßte das Festprogramm: Ein Gartenfest in den Anlagen des Schlosses, wozu 5000 Personen Einladungen empfingen, und die Grundsteinlegung zu einemSeemannsHospital, für das der verstorbeneMarquls außer dem Grundstück die Summe von Z100.000 beigesteuert hat. In Leipzig ist mit dem früheren Küster Rothe der Universttätskirche St. Pauli ein Original dahingegangen. Jahrzehnte lange Führung seines Amtes hatte ihm eine gewisse Routine in her Bewerthung der 1 en y n nt-i l l' IN ecc Paulinerilrcye uallslnoenoen Probepredigten gebracht, auf, welche in den Kreisen der Candidaten viel gegeben wurde. Näherte sich Rothe dem Candidaten sofort nach beendigter Predigt, drückte ihm die Hände und sprach: Sie sind eine Posaune des Herrn!", so konnte der Candidat siegessicher von dannen ziehen. Kam Rothe auf den Candidaten zu. legte väterlich dieHand auf dessen Schulter und sprach salbungsvoll: Der Herr ist auch in dem Schwachen mächtig!", so konnte der junge Theologe ebenfalls noch zufrieden fein. Ließ er sich aber aufsuchen und über den Eindruck der Probepredigt befragen, dann antwortete er: Nun Sie haben Ihre Lieder gut ausgewählt!" Rothe war in seinem Cylinderhut. weißerBinde und schwarzem Gehrock eine typische Straßenerscheinung. Auf dem Boulevard de Port - Royal in Paris wohnt eine alte Dame Namens Marpinet. die im behaglichsten Wohlstand von ihren Renten lebt. Im vergangenen Sommer ging Madame Marpinet in die Kirche und schenkte einem Blinden, der an dr Ecke des Cours-la-Reine stand, zwei Sous. Im Nachdenken über das trauriqe Schicksal des Blinden versunken. gl'ng sie, zur Erde sehend, langsam weiter und fand bei dieser Gelegenheit eine Brieftasche, in der sich keine Spur des Elgcnthumers, wohl aber achtzig neue Tausend - Francs - Banknoten befanden. Sie trug den Fund auf die Präfektur, wo man ihr bedeutete, daß, wenn sich in einem Jahr und einem Tag kein Verlustträger gemeldet haben würde, das Geld in ihr Eigenthum übergehen dürfte. Dieser Taae erhielt sie den Bescheid von der Präfektur, daß Niemand die Brieftasche reklamirt habe. Als sie mit den gefundenen 80,000 Francs in ihrer Wohnung eintraf, fand sie einen Brief ihres Bankiers vor, der ihr meldete, eines ihrsr Lose habe den Hauptreffer mit 100,000 Francs gemacht. DerJahr alte Agent Benedetto Santimoria in Agugliaro, ein gewaltthätiger Mann und unverbesserlicher Trinker, verfolgte die Frau seines Sohnes Antonio mit unsittlichen Anträgen und rühmte sich auch, daß er sich der Gunst der Schwiegertochter erfreut habe, wahrend der Sohn zu seiner militärischen Uebung eingezogen war. Es kam zu fortwährenden Strettigkeiten zwischen Vater und Sohn, zumal da der Vater sich täglich in die Wohnung des Sohnes begab und ihn wegen der Untreue seiner Frau verhöhnte. Der Sohn ließ den Vater zum Bürgermeister rufen, aber der alte Santimaria erklärte mit cynischer Offenheit: Wenn Du mich anzeigst, bekomme ich höchstens einen Monat Gefängniß; wenn ich dann aber herauskomme, schlage ich Dich todt.- Als nun dieser Tage der alte Benedetto, nachdem er sich Muth getrunken hatte, wieder in die Wohnung des Sohnes eindrang und diesen und die Frau in der schamlosesten Weise beschimpfte, ergriff der Sohn in seiner Wuth eine Flinte und schoß den Vater todt. Dann zündete er sich ruhig eine Cigarre an und erwartete die Ankunft der Carabinieri. Der jetzt getödtete Benedetto Santimaria hat als vierzehnjähriger Knabe den eigenen Vater mit dem Beile erschlagen und wurde damals zu mehreren Jahren Gefängniß verurtheilt. Nach vierzig Jahren sollte der Vatermorder von damals durch die Hand de? eigenen Sohnes sterben! ' ,
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Ein kluger Junge. Lehrer: Ein Sprüchwort sagt, man sieht häufig den Splitter in den Augen des Anderen, doch den Bslken im eignen Auge nicht." Schüler: Wie kann man den Splitter im Auge eines Anderen sehen, wenn man im eigenen Auge einen Balken hat?" Nicht :interessirt. Laura: Weißt Du, lieber Eduard, außer dem Baargelde bekomme ich noch eine bedeutende Ausstattung. Juwelen, Bilder, Klavier. Fahrräder. . .!" Eduard (einfallend): Ich Heirathe Dich zwar nur aus Liebe doch erzähle weiter!" Zu viel verlangt. Droschkenkutscher (der einen Herrn zum Gefängniß gefahren hat): Soll ich vielleicht warten, bis Sie zurückkommen?" Herr: Das wird Ihnen aber wohl zu lange dauern." Droschkenkutscher : O, ich habe Zeit, wie lange bleiben Sie denn aus?" Herr: Drei Monate!" Kennt s e i n e L e u t e. Kaufmann: Sie sollten mich nicht immer plagen, habe ich Ihnen doch schon wiederholt gesagt, daß ich bis an die äußerste Grenze meiner Mittel versichert bin." Versicherungsagent: Ich weiß, ich weiß, aber die Leute sagen irgend etwas, um einen Versicherungs agenten los zu werden. Die selige Kindheit. Die Bonne (welche das Haus wegen unleidlicher Grobheit verlassen muß, beim Fortgehen): Aber wart', Du unartiges Kind, ich werde es allen Von nen sagen, daß Du so unartig bist, damit keine wieder zu Dir kommt. Die siebenjährige Wally: Ach! Thun Sie es doch ja, Fräulein! Ich möchte mich auch 'mal etwas erholen. Untrügliche Wahrzeichen. ...Also, Euer Lehrer bat sich verlobt? Habt Ihr denn eine Ahnung davon gehabt?" Na, das glaub' ich! Vierzehn Tage vorher hat er gar keine Fehler mehr gemerkt, acht Tage vorher hat er selber Fehler beim Uebersetzen gemacht, und 24 Stunden vorher hat er Einen von uns mit Käthi aufgerufen!" Nette Auslichten. Lieber Onkel, ich habe mich entschlossen. umzusatteln und die juristischen Studien aufzugeben. Onkel: Und welchen Beruf hast Du Dir gewählt? Neffe: Ich will Musik studiren. Onkel: Na, in Gottes Namen! Aber eines sage ich Dir gleich. Franz. auf meinen Hof kommst Du mir nicht! Eher zu viel! Comitemitglied; Aber meine Dame, es stand doch in der Bekanntmachung, daß zu der Schönheits - Concurrenz sich nur Damen ohne körperlichen Mangel melden sollten, und jetzt kommen Sie mit einem Buckel? Dame: Nun. wie k'önnen Sie denn behaupten, daß das ein Mangel ist?! AusdemfernenWesten. Du, Adlerauge, mein Wirthschaftsgeld ist alle ich brauche auch eine neue Pfauenpfeder "Schweiz' Frau, dazu hab' ich kein Geld! Stopf mir lieb-er meine Lederstrümpfe! Hab' kuch schön meinen Tomahawk versetzen müssen" .Nu, dann schreib' doch ?ür die dämlichen Europäer IndianerGeschichten die kriegst Du gut be-zahlt!",,
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