Indiana Tribüne, Volume 26, Number 32, Indianapolis, Marion County, 29 September 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 2. September 1002.
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Schandbar. JnMississiPPi abermals einNeger lebendig verbrannt.
Ueber 6000 Personen weiden sich an dem Schau spiel. Präsident Noosevelt einer zweiten Operation unterzogen. Dieselbe nimmt einen durchaus befriedigenden Verlauf. MabvolleZ Manifest von Mitchell in Sachen des Streikes. Entsendung neuer Truppen in's Streikgebiet. Der englische Vertreter des Schirr sahrts'Trusts trifft in New Bork ein. Auf dem Scheiterhaufen gerichtet. C o r i n t h, Misi., 23. Sept. -Von den Flammen brennender Reis oundel eingehüllt, die Hunderte von Bürgern aufgerichtet, iwurde heute zu später Stunde Tom Clark, alias William Gibson, ein junger Neger, auf dem Scheiterhaufen verbrannt. nachdem er vorher eines der abscheulich sten Verbrechen in der Geschichte Nord Mississippi's, den Lustmord an Frau Carey Whitfield am 19. August, ge standen. Bevor der Scheiterhausen angezündet wurde, gab Clark zu, daß er sein schreckliches Schicksal verdient habe. Im August wurde Frau Whitfield, die Frau eines bekannten Bürgers, todt in ihrer Wohnung gefunden. Die Untersuchung ergab, daß ein verbreche rischer Angriff auf die Frau rerübt worden und daß der Kopf thatsächlich vom Rumpfe getrennt war, wobei ein Rasirmesser benutzt wurde. Sowohl Whitfield als seine Gattin sind mit einigen der angesehensten Familien des Südens verwandt, und die Wuth der Bevölkerung kannte keine Grenzen. Corinth und Umgegend wurden genau durchsucht, doch fand man den Mörder nicht; auch die Bemühungen zweier Detectivs aus Chicago blieben erfolg los. Verschiedene als verdächtig Verhaf tete vermochten ihr Alibi nachzuweisen. Ein Comite von 12Bürgern wurde dar auf mit den Nachforschungen betraut und ging sehr energisch zu Werke. Am letzten Montag machte die Frau des Negers Clark, die in der Nähe von hier wohnt, anläßlich eines häuslichenStrei tes die Drohung, sie werde ein Verbre chen ihres Mannes aufdecken und das führte zur Verhaftung des Clark. Vor das Zwölfer-Comite in Corinth gebracht gestand er den Mord, sowie auch weitere Verbrechen. Vor 2 Jahren hat er u. A. seiner Aussage nach 2 Männer auf einem Excursionszuge in Missis sippi umgebracht. Nach dem Geständniß beschloß das Comite, den Neger an einem Telegraphenpfahl aufzuhängen. Clark bat um Executionsaufschub bis heute, um von seiner Mutter und seinem Bruder, die in Memphis wohnen, Abschied zu nehmen. Die Bitte wurde gewährt und den Angehörigen telegraphirt; doch befanden sie sich in Mississippi. Inzwischen hatte sich die Kunde von dem Geschehenen verbreitet und die heute eintreffenden Züge brachten viele Leute in die Stadt, um der Hinrichtung bei zuwohnen. Es wurde sodann angekündigt, man habe beschlossen, Clark um 4 Uhr Nachmittags zu verbrennen. Die Mit theilung verursachte lebhaste Erregung und eine große Menge begann sich um den Schauplatz der Tragödie zu sam mein. Um 2 Uhr wurde der Scheiterhaufen errichtet und um 3 Uhr wurde der Neger unter bewaffneter Eskorte und von einer großen Menge gefolgt nach dem Osteingang des Negerfriedhofs ge führt, wo die Hinrichtung stattfinden sollte. Der Neger, nachdem er an den Pfahl gebunden war, wiederholte sein Geständniß und bat Briefe an feine Mutter und feinen Bruder abzuliefern. TaS Feuer deS Scheiterhaufens wurde sodann vom Gatten und Bruder des Opfers entzündet und im Augen blicke war der zitternde Neger von Rauch und Flammen umhüllt. Er stieß jammervolle Hilferufe aus und die Todesangst auf seinem Gesichte er zählte von den schrecklichen Qualen, die er ausstand. Schließlich fiel der Kopf
auf die Brust und in einigen Minuten war alles vorbei.
Die Menge ging in geordneter Hal tung auseinander. Das Zwölferomite und zahlreiche andere Bürger Corinth's hatten sich dem Feuertode heftig widersetzt und auf der Strafe des Erhängens bestan den. Doch ein Bruder der Ermordeten setzte es durch, daß Clark verbrannt werde. Ueber 5000 Personen, darunter viele Frauen und Kinder, waren Zeu gen des grausigen Schauspiels. Nochmals operirt. Washington, D. C., 23. Sept. Sekretär Cortelyou gab um i4 Uhr heute Nachmittag folgenden Bericht aus : Dr. Newton M. Shaffer von New Nork hielt heute Vormittag 10 Uhr mit den Aerzten des Präsidenten eine Con sultation ab. Das Anwachsen der lokalen Symptome und eine Steigerung der Tempe ratur machten in der kleinen Höhlung einen Einschnitt nothwendig, um den Knochen bloßzulegen, der sich als leicht assicirt zeigle. Nach Auswaschung der Wunde sind die Aerzte nunmehr von einem unun terbrochenen Fortschritt der Wiederher stellung überzeugt. Die Operation wurde vom General Arzt Rirey, unter Assistenz von Dr. Luna. den Doctoren Shaffer, Urie und Stitt vollzogen. George B. Cortelyou, Sekretär des Präsidenten. Die Operation wurde zwischen 2 und 3 Uhr Nachmittags ausgeführt. Zur Linderung der Schmerzen 'wurde Cocain angewandt. Der Präsident über stand die Operation sehr gut und drückte nachher seine Befriedigung über den Erfolg aus. Dr. Shaffer sprach heute Abend im Weißen Hause vor und fand den Prä sidenten in heiterer Stimmung. Im Weißen Hause wurde mitgetheilt, daß alles wohl stehe und deshalb kein zwei ter Bericht ausgegeben werde. Petitioniren an denPräsi d e n t e n. N e w N o r k, 23. Sept. Die der schieden! Organisationen, aus welchen sich der amerikanische Verband katholi scher Vereine zusammensetzt, lassen Petitionen durch'S ganze Land circuli ren, in welchen Präsident Roosevelt ersucht wird, seinen Einfluß für Beend! gung des Kohlenstreiks aufzubieten. Der Verband umfaßt mindestens eine halbe Millionen Mitglieder. N e u e r A u f r u f M i t ch e l l 's. Philadelphia, 23. Sept. Präsident Mitchcll von den Ver. Gru benarbeitern gab heute Abend einen Bericht aus, in dem er erklärt, daß die kürzlichen Aeußerungendes Herrn Baer, der im Namen des Hartkohlentrusts ge sprachen, sowie die von Herrn Hewitt und anderer interessirter Personen der wohlberechneten Absicht dienen, die wirk lichen Ursachen zu vertuschen, die zum Nohlenstreik führten. Man versuche. die Aufmerksamkeit vor den wirklichen Kampfobjekte abzulenken; immerhin sei es aber eine Erleichterung zu finden, daß die Besitzer nunmehr zugeben, das Publikum habe Rechte und Interessen, die nicht straf los verletzt verletzt werden dürften. Da da? Publikum der höchste und letzte Richter in dem Streik sei, so sei es nothwendig, daß dasselbe nicht durch Angaben irregeführt werde, die im Widerspruch mit den Thatsachen stehen. Mitchell sucht dann im Einzelnen'die von Baer aufgestellten Behauptungen zu widerlegen. Der Schluß des Manifestes betont, daß die Arbeiter den Kampf ohne böse Absicht und ohne Erbitterung führen und daß sie glauben, ihre Gegner seien eher irregeleitet denn mala side handelnd. Die Arbeiter streiken geduldig weiter, bis ihre Forderungen bewilligt sind oder zur Schlichtung einem unparteiischen Schiedsgericht unterbreitet werden. In diesem Kampfe handle es sich um wich tigere Interessen als um Dollars und Cents. Die Streiklage. Wilkeöbarre, Pa., 23. Sept. Einige der hiesigen Kohlenbergwerks Besitzer erklärten, nachdem sie heute .den von Präsident Mitchell von den Ver. Grubenarbeitern erlassenen Bericht gelesen, es werde wahrscheinlich seine letzte öffentliche Bekanntmachung vor Beendigung des Streiks sein. Sie wersen dem Aufrxf vor, daß er aus Allgemeinheiten bestehe und durch die Aeußerungen über die Kinderarbeit das Publikum zu gewinnen suche.
Ein Besitzer erklärte, die Verhältnisse
der Kinderarbeit seien in der Kohlenregion weit besser als in den Fabrik Distrikten des Landes; die Löhne seien höher und die Arbeitsstunden kürzer. Die Militär-Behörden, Sheriff Jacobs und einige Direktoren von Kohlen'Gesellfchasten hielten gestern Abend eine Conferenz ab, um darüber zu berathen, wie die Truppen möglichst rasch nach den Stätten der Unruhen gebracht werden können. Im Streik - Hauptquartier wurde behauptet, die kommende Woche, die 21. des Streiks, werde keine Aenderung in der Lage bringen und daß die Streiker so fest als je dastehen. Schwere Sachbeschädigung. Saratoga. N. Y., 23. Sept. Gestrige Demonstrationen gegen die Hudson Valley BahnGesellschaft führten zum Wechseln von Schüssen und es sitzen nunmehr heute 2 Leute im County-Gefängniß, die des Angriffs auf das Eigenthum der Gesellschaft be schuldigt sind. Die Unruhen entstanden am gestrigen Spätabend, als Versuche gemacht wurden, die Brücken zwischen hier und Ballston Spa in Brand zu stecken. Auch wurden Hindernisse auf die Schienen gelegt und die Desperados suchten die elektrischen Drähte an einem abgelegenen Platze südlich von hier ab zurcißen. Truppenverstärkung in's Streikgebiet. Harrisburg, Pa., 23. Sept. Gouverneur Stone schickte heute der Sheridan-Comvagnie von Tyrone Befehl, sich bei General Gobin im Hartkohlendistrikt zum Dienst zu melden. Die Compagnie ist heute Abend mit Sonderzug zur Verstärkung des 13. Regiments in Olyphant abgegangen. Die Compagnie des Gouverneurs und die 2. Philadelphia Stadt-Compagnie bleibt weiter in Shenandoah. Ruhe wiederhergestellt. Scranton, Pa.. 23. Sept. Oberst Watres, der seine Truppen trotz Regen und trotz des schrecklichen Zustandes der Landstraßen 13 Stunden den Tag in Dienst hielt, list es gelungen, im ganzen Lackawana County die Ordnung wiederherzustellen. Die Anstrengungen sür die Soldaten waren derart, daß viele auf den langen Nachtmärschen zusammenbrachen und in's Lager geführt werden mußten. Berschieder.i ich wurden die Wach. Posten angegrisskn ; Constabler Goug ham, der dies aus Scherzi versuchte, um ihre Wachsamkeit zu prüfen, wird sich deshalb vor dem County-Gericht zu verantworten haben. Ein Mann aus Olyphant, der gestern nach New Aork durch Sberiff Schabt gesandt wurde, hat die in Hoboken am Samstag verhafteten Ungarn positiv als die Leute erkannt, die we gen der brutalen Ermordung von James Winston, in Graßy Island am Donnerstag, gesucht werden. Anwälte sind nach New York gegangen, um ihre Zurückbringung zu bewerkstelligen. Die Pensionsliste. Washington, 23. Sept. Der Jahresbericht des Pensions -Commis-särs Eugene E. Ware, der heute öffentlich bekannt gegeben wurde, zeigt, daß noch immer weniger als eine Million Namen auf der Pensionsliste stehen, trotzdem seit 1893 5732 neue Pensionäre hinzugekommen sind. Im Gan zen waren am letzten 1. Juli 999.446 Pensionäre vorhanden, gegen 997,735 im Vorjahre. Die Dampfer-Combina t i o n. New York, 28. Sept. Henry Wilding, der englische Vertreter der Internationalen Schiffahrtsgesellschaft, tras heute aus der St. Louis- ein. Seine Ankunft wurde in iVerbindung mit der Conferenz von Leitern von Dampfergesellschaften und Financiers erwartet, auf der die Einzelheiten der Morgan'schen Dampfer-Combination endgültig festgestellt werden sollen. Weder Herr Wilding noch C. F. Tor rey, der Vorsitzende des Direktoriums von der Atlantischen Transport-Linie, äußerten sich über die weiteren Ab sichten. Beide wurden am Pier von Element A. Griscom, dem Agenten der Amerikanischen und Red Star Linie, empfangen. MysteriöseReise. PittSburg, Pa., 23. Septbr. Die Aenderung in den Plänen Mitchell's erregte heute hier allerhand Vermuthungen. Anstatt nach Wilkesbarre, reiste er AbendS nach Philadelphia; auch Se-
kretär-Schatzmeister Wilfon, der ursprünglich nach Indianapolis zurückkehren wollte, begleitet Mitchell; später reisen beide nach Wilkesbarre. Kühles Grab. San Francisco, 23. Septbr. Das britische Schiff Claverdon", das heute aus Hamburg hier eintraf, meldet, daß eö bei einem fürchterlichen Orkane 5 Leute seiner Mannschaft verlor.
Der Sturm trat am 27. August ein. Hohe Wogen stürzten über das Schiff und wuschen alles, was beweglich war, über Bord. Außer den 5 Todten sind noch 9 Leute verletzt. Es war unmöglich, zur Rettung der ertrinkenden Ma trosen die Boote hinabzulassen. Gegenseitige Abschlachtung. Cincinnati, O., 23. Sept. Eine Spezial-Depesche an den En quirer" aus Thurmond, W. V., meldet: In Glenseam, 6 Meilen von hier, sind bei einem CrapSpiel ein HilssScheriff und zwei Neger um's Leben gekommen. Zwei Neger, die spielten, geriethen in Streit, in dessen Verlauf der Eine seinen Gefährten erschoß. Hilfs Sheriff Watts kam herbei und suchte den Thäter, Diamond, zu verhaften, dieser entfloh, worauf der Beamte feuerte, ihn tödtlich verle tzend. Während der Neger schon am Boden lag, schoß - er noch aus den Sheriff und die Kugel tödtete ihn aus der Stelle. Der Neger wurde von einer Volksmenge schließlich durch Schüsse völlig getödtet. Straßenbahn-Streik. N e w O r l e a n s, 23. September. 1500 Straßenbahnangestellte gingen heute Vormittag an den Streik, weil die Gesellschaft ihre Forderung auf höhere Löhne und kürzere Stunden ablehnte. Keine einzige Car lief in Folge dessen in der Stadt.
Der Hunyerbrunn e n. Bei Kaiserslautern in der Rheinpfalz befindet sich eine Quelle, die seit undenklichen Zeiten der Hungerbrunnen heißt und die man mit fetten und mageren Jahren in Verbindung bringen will. Eine bis jetzt noch nicht aufgeklärte Eigenschaft dieser Quelle mag zu der Bezeichnung Veranlassung gegeben haben. Der Brunnen Mt nämlich oft Jahre lang seine Thätigkeit aus und erscheint dann wieder mit mächtigem Auslauf, ohne daß äußere Umstände wie starker Schnee- oder Regenfall vorausgegangen sind. Beispielsweise fpendete derselbe in dem regen- und schneearmen Jahr 1887 geradezu enorme Wassermengen, versiegte jedoch nach einiger Zeit wieder, und trotz der nassen Jahre im letzten Theil des verflossenen Jahrhunderts lag er trocken. Erst dieses Frühjahr, im Monat Mai, also nach 13 Jahren, hieß es, der Hungerbrunnen läuft, und fo war es auch. Die Forstbehörde mußte, die zugewachsenen und versandeten Gräben aufräumen lassen, damit durch den starken Wasserabfluß nicht Wege und Wiesen beschädigt wurden. Ebenso plötzlich wie die Quelle erschienen war, fetzte sie auch wieder aus, um nach einigen Wochen, wenn auch weniger stark, wieder zu Tage zu kommen und wieder zu verschwinden. Daß dieses geheimnißvolle Kommen und Vergehen, besonders in früheren Zeiten, die Volksphantasie mächtig erregte, läßt sich leicht denken und mag zu dem Namen Hungerbrunnen Veranlassung gegeben haben. Merkwürdig ist, daß die etwa eine halbe Meile unterhalb auslaufende Lauterspring," welche das Wasser zur Kaiserslauterer Wasserleitung liefert, stets gleichmäßig ihr Naß spendet und selbst in trockenen Jahren nicht merklich nach-läßt.-D i e Sonnenschirme zeigen in den malayischen Ländern den Rang des Besitzers an, wie in Europa die Epauletten den Rang der Offiziere. In Java' werden '27 Rangstufen durch die Sonnenschirme bezeichnet, deren Farbin im großen Rath genau fesigefetzt sind. Die vornehmsten sind weiß mit goldenen. Rändern, dann folgt dem Range- nach grün, blau, braun, in verschiedenen Anordnungen. Nur bei den ersten sechs Stufen sind die Ränder von Gold, bei den übrigen gelb. In Siam ist der Sonnenschirm ein Attribut des Königs und fiznrirt auf dem Staatssiegel zu beiden Seiten der pyramidalen Krone.- . 7 Die Ausübung der ärzt. lichen Praxis in der Kapkolonie ist durch eine neuerliche Verfügung der dortigen Behörden denjenigen fremden Aerzten untersagt, in deren Heimathsland hinsichtlich der Verleihung des ärztlichen Privilegs nicht ähnliche Bestimmungen bestehen, wie in besagter Kolonie. Zur Pflege des Viehes wird empfohlen, jedes Thier, nachdem es mit Striegel und Bürste gründlich gereinigt worden ist, mit einem im Winter feuchten, im Sommer ganz nassen Lappen gründlich von Kopf bis zu Fuß abzuwischen. Nicht nur stets glattes und glänzendes Aussehen, sondern auch munteres Wesen und vor allen Dingen Gesundheit sind der Erfola Kieler Metkode. . I-
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