Indiana Tribüne, Volume 26, Number 30, Indianapolis, Marion County, 26 September 1902 — Page 7

Jndkana Tridnne, s. September 1903;

C&MKKKMttLKKKKKKK.tlVMl'V K X i Nach vierzig Iahrcn. ! t Z K K I K Noman von C. TebanZ. A tt'.'; (Fortsetzung.) 17. Kapitel. Nachdem Grassiot Frau VasselZn verlassen hatte, fühlte diese sich nach den furchtbaren Aufregungen der letzten Stunde so erschöpft, daß sie sich kaum noch bis zu dem ,ihr zunächst stehenden Sessel hinschleppen konnte. Als nach einer halben Stunde Sabine toieder in ihr Boudoir trat, fand sie die Mutter in tiefer Ohnmacht liegend vor. Entsetzt rief sie sofort Hilfe herbei, ließ Frau Äasselin in ihr Schlafgemach tragen und zu Bett bringen, während schleunigst ein Arzt geholt wurde. Dieser verordnete einige Medikamente und empfahl dringend, die Dame vor jeder Aufregung zu hüten. Unbedingte Nuhe sei erstes Erforderniß für ihre Wiederherstellung; alle Besuche seien abzuweisen. Sabine versprach, daß seine Verordnungen auf das Gewissenhafteste befolgt werden sollten. Sie selbst blieb am Vett der Mutter sitzen, um jeden ihrer Athemzüge zu überwachen und ihr zu den festgesetzten Stunden die Arznei zu reichen. Dabei mußte sie an so manches denken, das in jüngster Zeit zuerst nur als Vermuthung in ihr aufgetaucht war, um schließlich beinahe zur Gewißheit zu werden. Es lag Unheil in der Luft, und ihre Mutter rieb ihre Kräfte in den vergeblichen Versuchen auf, jenes zu beschwören. Worinaber bestand diese Gefahr eigentlich? Villefranche hatte sogar in Gegenwart des jungen Mädchens wiederholt den Verdacht durchblicken lassen, daß kein anderer als ihr Großvater den vielbesprochenen Diebstahl verübt habe. War nun ihre Mutter vielleicht zusammengebrochen, weil man ihr einen Veweis dafür erbracht oder wenigstens damit gedroht hatte?. Die Kammerfrau trat leise ein und meldete dem jungen Mädchen, es sei eine Frau da, die darauf bestände, mit ihrer Mutter selbst zu sprechen. Man habe ihr gesagt, daß Frau Vasselin plötzlich krank geworden sei, allein sie habe gethan, als ob sie das nicht glaube, und beharre bei ihrem Verlangen, zu der Dame geführt zu werden. Hat sie nicht gesagt, wie sie heißt?" fragte Sabine. Doch: Frau Pauline Lancemont." Sabine veränderte die Farbe bei der Nennung dieses Namens. Sie hatte die Empfindung, als würde das rings

um sie herrschende Dunkel jetzt endlich gelichtet werden, zugleicht jedoch die Vorahnung, als müsse dabei für sie unendlich Schmerzliches und Trauriges sich ergeben. Sie gebot der Kammerfrau, ihre Stelle am Lager der Kranken zu vertreten, und begab sich dann in den Salon, wo Georgs Mutter wartete. Diese faßte das jungeMädchen scharf in's Auge und sagte in unfreundlichem Ton: Sie sind doch nicht Frau Vasselin!" Sie befand sich offenbar in hochgradiger Erregung, und dieser Zustand war begreiflich genug. Sobald Sampi bei Villefranche gewesen, war dieser zu Berger geeilt und hatte ihm und seiner Tochter Mittheilung davon gemacht, daß der angeblicheAndreas Thurm ihm das offenbar durch einen Diebstahl in seinen Besitz gelangte Selbstbekenntniß Müuthiers' zum Kauf angeboten habe. Der Mann habe nicht weniger als anderthalb Millionen verlangt; er habe darauf nicht ohne Weiteres eingehen wollen, sondern sich Zeit zur Ueberlegung ausbedungen und jenen nochmals zu sich bestellt. Er sei jedoch entschlossen, ihm den verlangten Preis zu zahlen, wenn er sich überzeugt habe, daß das Schriftstück echt sei. Diese Mittheilung rief natürlich bei , Berger und seiner Tochter die lebhafteste und. freudigste Erregung hervor. Alle drei beriethen nun lange Zeit mit großem Eifer gemeinsam. Durch die warnenden Worte der Frau Vasselin stutzig gemacht, hatte Sampi sich jedoch inzwischenvorgenommen, den versprochenen zweiten Besuch bei Villefranche als zu gefährlich zu unterlassen. Sicherer war es ohne Zweifel, mit Frau Vasselin abzuschließcn, die ihm ja auch noch eine halbe Million mehr zu zahlen versprochen, als er von Villefranche verlangt hatte. Vor-, her wollte er jedoch üuch noch den dritten Interessenten kennen lernen: diesen Herrn Julius Berger, dessen Wohnung Mouthiers in seinem Bekenntniß verzeichnet hatte. Sampi wußte zwar, daß Berger durchaus kein reicher Mann sei, allein er wollte doch auch 311 ihm gehen, vielleicht konnte ihm diese Bekanntschaft für dieDurchführung seines Planes von Nutzen sein. Er schickte einen Dienstmann mit der mündlichen Anfrage in Bergers Wohnung, ob dieser zu Hause sei. da Herr Andreas Thurin etwas Wichtiges mit ihm zu besprechen habe. Diese Botschaft traf ein, als Villefranche bereits dort anwesend war, der sich dies Manöver des angeblichen Thurin nicht zu erklären vermochte, jedoch sofort dafür war. daß man ihn unbedingt kommen lassen müsse, 6i war jetzt entschlossen, den Handel unter allen Umständenum Abschluß zu bringen. Der Dienstmann wurde mit der Meldunq ' zurückgeschickt, daß Berger Herrn Thurin erwarte, und 5kacaues

Villefranche. wie Julius Verger und Vaul'ine warteten nun mit- athemloser Spannung auf das Erscheinen des geheimnißvollcn Fremden. Es schlug di: siebente Abendstunde von den benachbarten Kirchthürmen, als Sampi das Haus in der Lecourbestraße betrat, worin Berger wohnte, und bedächtig die Treppen emporstieg Noch bevor er bis zum zweiten Stockwerk gelangt war, hörte er Jemand rascheren Schrittes die Stufen herauskommen. Es war Georg Lancemont, der den Seinen eine gute Nachricht mitzutheilen hatte; er war nämlich heute zum Werkführer befördert worden. Er nahm immer zwei Stufen auf einmal, und so kam es, daß die beiden Männer gleichzeitig vor Bergcrs Thür anlang.ten. Sampi streckte schon den Arm aus, um zu klingeln, als Georg, der einen Schlüssel bei sich hatte, ihn fragte: Was wünschen Sie. mein Herr?" Der Italiener erkannte Lancemont nicht sofort und fragte ruhig: Wohnt hier vielleicht Herr Julius Berger?" Auf demFlur herrschte bereits Dämmerung. welche die beiden Männer in Schatten hüllt?. Stimme und Ausspräche des Fremden fielen aber Georg sofort auf und erweckten eine zunächst nur unklare Erinnerung in ihm. Rasch zündete er ein Streichholz an, und bei dem Aufleuchten des Lichtes sah er auf den ersten Blick, wen er vor sich hatte. Sampi!" rief er überrascht. Gleichzeitig hatte aber auch dieser ihn nun erkannt. Im Nu machte er Kehrt und stürmte die Treppen hinunter, bevor Georg noch die Hand ausstrecken konnte, um ihn festzuhalten. Diesmal wird der Halunke der Polizei hoffentlich in die Hände fallen!" dachte er, suchte aber vergeblich zu ergründen, was in aller Welt wohl den Italiener hierher vor die Thür seines Großvaters geführt haben möge. Als er eintrat, sah er Villefranche mit den Seinen am Tische sitzen. Alle drei hatten ungewöhnlich erregte Mienen, was Georg zu der Frage veranlaßte, ob etwas Besonderes vorgefallen sei. Wir erwarten Jemand," erwiderte seine Mutter, indem sie ihren Sohn begrüßte. Wen denn?" fragte Georg weiter. Einen Herrn, der uns wichtige Papiere überbringen will." Nun konnte Georg nicht länger zweifeln. Wohl den Halunken, den ich soeben vor Eurer Thür antraf?" rief er entrüstet. Wer sagt Ihnen, daß Thurin ein Halunke ist?" fragte Villefranche. Thurin nennt er sich also jetzt? Das ist sein richtiger Name nlcht. Er heißt Sampi und ist jener Italiener, den das Schwurgericht zu Saint-Etienne zu le benslänglicher Zuchthausstrafe verur-

theilt hat. weil seine Kugel es war. die Bernhard Mouthiers niederstreckte." Und Du hast ihn fortgeschickt?" fragte seine Mutter. Das war nicht nöthig. Als er mich erkannte, floh er sofort." Mein Gott, wie ungeschickt!" Was sagst Du. Mutter?" Ich sage, daß wir endlich am Ziel zu sein glaubten. Dieser Mann hat den unwiderleglichen Beweis in Händen, daß Mouthiers die fünfundsiebzigtausld Franken gestohlen hat, und nun kommst Du und verscheuchst ihn." - Das brauchst Du nicht zu beklagen. Dieser Schurke würde Euch doch nur betrogen haben. Was für einen Beweis will er denn besitzen?" Das von Mouthiers eigenhändig niedergeschriebene und unterzeichnete Geständniß seiner Schuld." So mag er wohl behaupten, aber wie Ihr einem solchen Schurken Glaubcn schenken könnt, das verstehe ich nicht." Er war zuerst bei mir," erklärte Villefranche, 'und ich konnte seine Behauptung nicht in Zweifel ziehen. Er führte Dinge an, die außer Ihrem Großvater und mir nur Mouthiers bekannt sein konnten." Ob er ein Verbrecher ist oder nicht, kann uns gleichgiltig sein," versetzte Pauline, wenn er uns nur die Möglichkeit verschafft, eine Revision des Prozesses durchzusetzen, damit endlich der Schandfleck getilgt wird, der auf unserem Namen ruht." Woher sollte er denn jenes Beweisstück haben, das er besitzen will?" warf Georg ein. Er mag die Papiere schon in Montsombre oder erst hier in Paris der Frau Vasselin gestohlen haben," erwiderte Villefranche. Er wird sie vielmehr gefälscht haöcn," meinte Georg. Das halte ich für gänzlich ausgeschlössen." Als der Name Vasselin genannt wurde, tauchte Sabinen Bildniß in Georgs Geiste auf.' Seine Liebe zu ihr war noch immer unverändert, wenn sie sich auch, durch irrige Annahmen beeinflußt, von ihm losgesagt und sich mit einem Anderen verlobt hatte. Dswegen war ihm der Gedanke unerträglich, daß sie jetzt der Verachtung der Mmschen preisgegeben werden sollte, wenn sich thatsächlich der Beweis führen ließ, daß ihr Großvater einen Diebstahl verübt hatte. Wenn es nicht gelingt, jenen Mann wieöer ausfindig zu machen, stehen wir wehrlos da wie zuvor," klagte Frau Lancemont. Lieber wehrlos als ehrlos, inben wir uns mit einem nichtswürdigen Ha, lunken zusammettthun, um schuldlose Frauen ?u bedrohen und zu beschim pfcn." erklärte Georg aufgebracht. Dir bleib! es ja unbenommen," u

gegncte seine Mutter nun Mchfallö erbittert, den Fluch weler zu tragen, ge. gen den wir seit.einem Vierteljahrhundert ankämpfen. Mich aber kümmern keine überspannten Rücksichten, und daL soll Frau Vasselin jetzt gewahr werden. Sie weiß es ganz bestimmt, daß ihr Vater ein gemeiner Dieb war. und das soll sie auch eingestehen. Ich übernehme es. sie zum Sprechen zu bringen." Frau Lancemont hat ganz recht," siel Villefranche ein, der nun auch heftig wurde. Auf welche Art die Wiedcraufnahme unseres Prozesses herbeiz:führt wird, gilt mir ganz gleich. Gechchen muß es aber: meine Kinder sol-. en sich endlich wieder erhobenen Hauptcs auf der Straße zeigen können!" Während auch Julius Berger eifrig auf Georg einredete, hatte sich Pauline tn ihr Zimmer begeben, das einen besonderen Eingang vom Flur her hatte. .Nachdem etwa eine Viertelstunde unter dem Hin- und Herreden der drei Manner verflossen war, sprang. Georg auf, von einem plötzlichen Argwohn erfaßt. Er öffnete die Thür zu dem Zimmer einer Mutter, blickte hinein und sah, daß sie verschwunden war. Die Mutter ist fortgegangen," sagte er bekümmert. Ich fürchte, daß sie sich zu Frau Vasselin begeben hat." Das wäre nicht wohlgethan," meinte Villefranche. Ganz gewiß nicht," stimmte Verger bei. Ein solcher Fehle? möchte nicht wieder gut zu machen sein." Georg nahm sich kaum die Zeit, seinen Arbeitsanzug mit einem besseren zu vertauschen. Dann eilte er nach dem Hause der Frau Vasselin, wohin sich seine Mutter, wie er ganz richtig vermuthete, in der That begeben hatte. Als mai ihr dort sagte, daß die Dame, krank sei, hielt sie das für einen bloßen Vorwand, um sie abweisen zu können. Das erbitterte sie und sie beharrte nun um so hartnäckiger dabei, von ihr persönlich empfangen zu werden. Auch als Sabine nun in den Salon trat, wollte sie deren Behauptung, daß ihre Mutter wirklich schwer erkrankt sei, keinen Glauben schenken. Sie lächelte ungläubig bei ihrenWorten. währcnd sich ein h:rberZug.um ihre MundWinkel legte. Wollen. Sie nicht mir den Grund angeben," fuhr das jungeMädchen fort, dem wir die Ehre Ihres Besuches derdanken?" Jawohl, die Ehre meines Besuches, da haben Sie recht," wiederholte Pauline mit scharfer Betonung. Sabine war über diese Worte betroffen, allein trotzdem fügte sie sanft hinzu: Ich würde dann meiner Mutter Mittheilung davon machen, sobald sie sich wieder soweit erholt hat, daß sie mich hören und verstehen kann." Mein Fräulein," versetzte Pauline nunmehr drohend, denn ihre Aufregung stieg immer höher, ich weiß, daß Frau Vasselin heute schon verschiedene Besuche empfangen hat, darunter den des Herrn Villefranche, und jetzt soll sie auf einmal schwer krank sein? Wie können Sie mir zumuthen, daß ich eine solche Komödie ernst nehmen. soll!" Komödie?" wiederholte Sabine, indem Thränen in ihre Augen traten. FrauLancemontentging der schmerzliche Ausdruck nicht, der 'das liebliche Gesicht vor ihr überzog. Sie war von Natur aus nichts weniger als Hartherzig. aber verbittert und erregt durch die lange Kette von Demüthigungen und Entehrungen, die sie' alle die Jahre hindurch hatte ertragen müssen. Und ihre Nervosität war so stark, daß sie die leise Regung von Mitleid, die in ihr aufstieg, sofort unterdrückte. Bitte, sagen Sie Frau Vasselin." fuhr sie fort, daß ich sie für die Vergangenheit nicht verantwortlich mache. Es wird jedoch in ihrem eigenen Interesse liegen hören Sie wohl: in ihrem Interesse, wenn sie mir die Besprechung bewilligt, die ich nachae-

sucht habe." Sabine zitterte bei diesen drohenden Worten am ganzen Körper. Immer mehr wurde ihr zur Gewißheit, was sie bei Villefranchcs Anspielungen geahnt; sie hatte das Gefühl, als öffne, sich vor ihren Füßen ein gähnender Abgrund. Was ist denn nur geschehen?" fragte sie leise. . Am Ende wissen Sie es gar nicht?" höhnte Pauline. Hat Ihre Mutter Ihnen nichts gesagt?" Nichts, gar nichts, ich schwöre es Ihnen!" Pauline blickte das junge Mädchen scharf an, das vor Furcht und Entsetzen bebte und dadurch vielleicht noch lieblicher als sonst erschien. Ihr Sohn betete dies holde Wesen an, an dessen Aufrichtigkeit sie nun nicht mehr zweifelte. Eine Empfindung aufrichtiger Bewunderung. gepaart mit wirklichem Mitgefühl, überkam sie. Als man mir vorhin Ihren Namen nannte." fuhr Sabine fort, während ihr unaufhaltsam Thränen über die blassen Wangen rollten, hatte ich an etwas ganz anderes gedacht." Woran denn?" Ach, ich getraue mich kaum,csJhnen zu bekennen. Es war eine-Hoffnung in meinem Herzen aufgegangen. Sie sind die Mutter Georgs, und ich wünschte so sehnlich, Ihnen meinen Schmerz und meine Reue zu gestehen. Doch nein, davon kann zwischen uns keine Rede sein. Sie sind eine Gegnerfn; schlagen Sie denn zu und machen Sie mir die Enthüllungen, um die ich meine Mutter bisher vergebens Kbeten habe!" Noch vor zehn Minuten hätte Frau Lancemont Sabine sicherlich für eine geschickte Schauspielerin erklärt: allein

ne wute nur zu gut, was echtes Leid, was wirkliche Verzweiflung ist. Sie glaubte es jetzt, daß dem jungen Mädchen die Wahrheit verborgen geblieben sei. Sollte sie ihm diese enthüllen einem Wesen, das doch schließlich ganz unschuldig war? Unschuldig? Jawohl! Allein war sie selbst nicht auch unschuldig, und trotzdem hatte sie 'die Leiden und Heimsuchungen ertragen müssen, die von Rechts vzegen der Fanilie des wirklichen Dlebes gebührten. Nun gut," versetzte sie, so erfahren Bit denn, wer " Ein Lärm wurde vor der Thür vernehmbar, so daß sie unwillkürlich inne hielt. Sie erkannte ihres Sohnes Stimme, und unmittelbar darauf trat Georg auch schon hastig in den Salon, nachdem er einen Diener beiseite geschoben hatte, der ihn hindern wollte. Er hatte geglaubt, daß er seine Mutter mit FrauVasselin zusammen finden werde. Die unvermuthete Anwesenheit Sabinens verwirrte ihn; er blieb einen Zlugenblick rathlos stehen und verbeugte sich dann vor dem jungen Mädchen, das noch erregter zu sein schien als er. Der Zweck seines eiligen Kommens war gewesen, eine Aussprache zwischen seiner Mutter und Bertha zu verhindern, damit Sabine wenn irgend möglich die schreckliche Beschuldigung verborgen blieb, die man gegen ihren Großvater erhoben hatte. Als er nun ihre von Thränen überströmten Wangen sah. glaubte er, schon zu spät zu kommen, und sagte vorwurfsvoll zu Pauline: Was hast Du gethan, Mutter?"

Sab:n: durchschaute seme hochherzige Absicht, und liefe Scham überkam sie, daß eö ihr damals so leicht geworden war, über ihn den Stab zu brechen. Ich habe nur eine Pflicht erfüllt." gab Frau Lancemont zurück. Tu dachtest an keine Pflicht, sondern nur an Rache." Und wenn dem so lväre?" So hättest Du eine" Georg brach ab. um sich keines zu harten Ausdruckes zu bedienen; dann aber setzte er hinzu: Wir haben nichts mehr indicsemHause zu thun und können wieder gehen. Verzeihen Sie. mein Fräulein! Komm. Mutter!" Angesichts des Schmerzes, den ihr Sohn augenscheinlich empfand, kam es Pauline zum Bewußtsein,we!che Grausamkeit sie soeben hatte begehen wollen. Es sei denn," erklärte sie, ich werde nur mit Frau Vasselin sprechen, wenn sie wieder genesen ist. Leben Sie wohl, mein Fräulein." Sabine jedoch streckte bittend die Hand gegen sie aus und sagte mit von Schluchzen beinahe erstickter Stimme: Ich flehe Sie an. mir lieber alles zu enthüllen, als mich noch länger in dies?.qualvollen Ungewißheil zu belassen!" Und als sie keine Antwort erhielt, fuhr sie, von einer plötzlichen Eingebung erfüllt, fort: Sie wollen nicht reden? Nun, dann erfüllen Sie mir wenigstens eine andere Bitte. Versichern Sie Ihrem Sohne in meinem Namen, daß. wenn ich mich ihm gegenüber schwer verfehlt habe, im Grund: doch nur das Uebermaß meiner Liebe zu ihm daran schuld war. Ich war vor Eifersucht außer mir, als man mir ,'agte, daß . er mich hintergangen und seine Neigung einer Anderen zugewendet habe" Georg wollte widersprechen, allein sie ließ ihn nicht zu Worte kommen. Lassen Sie mich Ihrer Mutter mein Leid und meine Reue bekennen, so lange ich noch die Kraft dazu besitze. Meine Mutter benutzte den Zorn, der mich erfüllte, um mich ihren Plänen geneigt zu machen. So wurde ich dazu gebracht, dieselbe Schuld auf mich zu laden,deren ich Georg anklagte: ich verlobte mich mit Robert Villefranche, obwohl ich keine Liebe für ihn fühlte. Man hatte mich hintergangen; zudem glaubte ich später, meine Mutter handle unter der Einwirkung einesZwanges, als sie diese Heirath so eifrig betrieb, sie füge sich Rücksichten, denen genauer nachzuforschcn. ich mich fürchtete." Armes ZNnd. beruhigen Sie ficu!" Mein Leben ist nunmehr zerfror!. Was wird mir das Morgen bringen?" Was es auch sein möge," riefGeorg, der nicht länger an sich Ehalten konnte. nichts wird meine Liebe zu Ihnen vermindern können, die immerdar die gleiche geblieben ist das schwöre ich Ihnen!"" In allem Leid, das sie erfüllte, klangen diese Worte wie ein himmlischer Trost in Sabinens Ohr. Sie streckte ihm beide Hände entgegen, die er stürmisch ergriff und küßte. ' Ich danke Ihnen, Georg," flüsterte sie tiefbewegt, danke Ihnen von ganzem Herzen! Sie haben mir jetzt die Kraft gegeben, deren ich bedarf, um das Unglück zu ertragen, das uns zu bedrohen scheint. Leben Sie wohl!" Weshalb ein Lebewohl?" fragte er erschüttert. . Das wissen Sie ja besser noch als ich, die ich nu? zu ahnen vermag, was uns bevorsteht." Komm setzt. Georg." mahnte seine Mutter. Wohl hatte sie es aufgegeben. Sabine durch die Enthüllung des Verbrechens, das ihr Großvater begangen, zu demüthigen, allein auf die Ehrenrettung ihres Vaters' die ihre einzige Lebenshoffnung bildete, gedachte sie unier keinen Umständen zu verzichten. In diesem Augenblick trat auch eine Dienerin herein, um Sabine zu melden, daß ihre Mutter sehr unruhig sei. da das Fieber zugenommen habe. Noch ein letzter Blick, einHändedruck, und das junge Mädchen eilte zu ihrer Pflicht zurück. Georg und seine Mutter aber verließen schweigend, schmerzlich beweg' und voll trüber Gedanken daS Haus. (Fortsetzung folgt.) .

Wie kam Goetyes Faust" aus die Äühne. Aus Hannover wird geschrieben: Wir stehen augenblicklich im Zeichen Goethes. Der 100-jährige Sterbetag Corona Schröters hat die Erinnerung ün die Tage der Geniexeriode wachg:rufen, unser Hofthc?atcr hat nach altem Brauch seine Pforten an Goethes Geburtstage mit einem Goethe'schcn Werke eröffnet, und die bevorstehende Jubelfeier wird uns den Tasso" bringen. Da überdies der 31. August der 125-jähr!ge Geburtstag eines um das deutsch? Thealcrwesen hochverdienten Mannes ist. dessen wir an diescr Stelle kürzlich Erwähnung zu thun Gelegenheit hatten, nämlich Dr. August Klingemanns, so drängt sich eine interessante theatergcschichtlich Erinnerung wie von selbst auf. Denn durch Klingemann wurde der Faust" zum ersten Male auf die Bühne gebracht, und zwar in Braunschweig am 19. Januar 1829. Goethe selbst hat einer Bühncn-Ausführung des Werkes bekanntlich lange Zeit ablehnend, min-

tt o f rr iens aocr uilscyiulg g?g5nuo?r g:tanden. Die Idee einer Faust-Auf-ührung beschäftigte ihn zwar wiederholt, ab:x immer wieder kam er davon zurück. Im Jahre 1829 war ei.i neuer Anlauf auf die Initiative Niemers, Eckermanns u.s.w. hin genommen, Goethe selbst studirte den Schauspielcrn die Rollen ein, so daß Laroche, der Darsteller des Mephistophcles. behauptcte, jede Gcberde. jeder Schritt, jede Grimasse, jedes Wort, wie er es auf der Bühne spreche, rühre von Goethe her. Trotzdem aber muß es zweifelhaft erscheinen, ob die geplante Aufführung zur That geworden wäre, wenn nicht mitten in die Vorbercitungen hinein aus Braunschweig dieNachricht gekommen wäre, daß dort aus V:fehl des Herzogs am 19. Januar mit großem Erfolge der Faust" im Hoftheater in Szene gegangen sei. Das gab denn auch für Weimar die Entschcidung, wo die Aufführung am 29. August desselben Jahres, also ein Tag nach Goethes Geburtstage, stattfand. Die freilich sehr unfreiwillige Veranlassung hatte Klingemann gegeben. Klingemann, der in seiner Vaterstadt Braunschweig das nach seinen Plänen gegründete Nationaltheater". das Karl 2. später als Hofbühne übernahm, leitete und auZ demselben eine' Musterbühne geschaffen hatte, war auch ein seh? fruchtbarer und seinerzeit beliebter dramatischer Dichter. Unter seinen zahlreichen Dramen befindet sich auch ein Faust", der lange, bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, dem Goethe'schen scharfe Konkurrenz machte; verkündete doch der Theatsrzettcl einer Schauspielergescllschaft aus dieserZcit: von Goethe, nach Klingcmann". Mit diesem Stücke hatte er nun auch das Glück, richtiger sagen wir vielleicht in diesem Falle dr.5 Unglück, den Beifall Serenissimi, des Herzogs Karl 2., zu finden. Bei einer Unterhaltung des Herzogs mit seinem Theatcrdirektor kam dieNede auch aufGocthes Faust", und in Karl wurde der Wunsch rege, auch diesen auf seiner Bühne aufgeführt zu sehen. Vergeblich waren alle Darlegungen Klingemanns, daß Goethe den Faust" nicht für die Bühne bestimmt habe. Der Herzog befahl di? Aufführung.- und Klingemann selbst erhielt den Auftrag, , eine Vühnenbcarbeitunq herzustellen, die übrigens noch heute in Vraunschweig mit einer Musik Lindpaintn rs gegeben wird. Sie umfaßt selbstr rständlich nur den ersten Thal und läßt also folgerichtig den Prolog im Himmel" weg. Bei der ersten Aufführung spielte Schütz, der 'ach Klingemanns am 24. Januar 1831 erfolgtem Tode Hoftheaterdirektor wurde, den Faust. Marr den Mephistorheles und Madame Bcrger. eine Tochter d:s Theaterdirektors Vichler. der die hznnover'sche Bühne bis 1818 geleitet hatte, das Grcthchcn. Ncvrr Kastengeist in der Kleinstadt schreibt die Dorfztg.": In einem kleinen Kreisstädtchen des Thüringer Waldes kauft die Frau eines Beamten in einem Schnittwaarengeschäft ein Kleid, bringt es aber bald darauf wi'der zurück. Sie könne es unmöglich trügen, denn sie sei eben einer Lehrerstochter begegnet, die mit demselben Stoffe bekleidet sei, den diese offenbar in demselben Laden gekauft habe. Man wolle ihr doch nicht zumuthen, daß sie als Gattin eines Beamten dritter Klasse eingleiches Kleid trage wie die Tochter eines Bcamten vierter Klasse! 6 war vergeblich, die erregte Dame mit dem Hinweis zu beruhigen, daß der Geschäftsmann doch von jedem Muster ein Stück von 35 bis 40 Melern auf Lager nehmen müsse und nicht bloß ein Kleid davon verkaufen könne. Mit der Erklärung, mit ihm hi si: fertig, verließ sie voller Entrüstung den Laden. Ein anderes Bild. In ein Thüringer Landstädtchen wird ei.i kleiner Beamter von auswärts versetzt und die Gattin macht, wie üblich. Antrittsbesuche bei den besseren" Damen des Ortes. Mit den Verhältnissen noch nicht- vertraut, besucht sie auch eine", die nicht für vollwerthig angeschen wird, weil ihr Mann etwa 50 Mark Gehalt pro anno weniger hat als die Gatten jener. Eine der standesgemaßen" Damen erfährt das und hat nun nichts Eiligeres zu thun, als dem Neuling folgende Vorhaltungen zu machen: Aber meine liebe, beste Frau B.. wie können Sie nur diese Person besuchen; wissen Sie denn um Gotteswillen nicht, daß sie nur eine Ziege hat. wahrend wir alle deren zwei besitzen?"

Feuer - Signale.

Pennshlv und Startet 6 English' Opern-Hau 6 East und New Aork 7 Noble und Michigan S N. Jersey u. Mass Sto Pine und North 10 Market und Pine 11 Vermont nahe East 12 35g. 8 Spritzenhaus Maff.Zlv nabe Noble 13 DeZvare und Walnut 14 N. Jersey u Central A. 15 Mass. und CornellAv 16 Ash und 11. Straße 17 Park Ave und 12 Ctr . 8 Columbia und Hillfld 19 Highland Ave .Pratt tl Jllinoi und Et. Jo kZ Pcnnsvlv. und Pratt 4 Meridian und 11. Ctr 5 Toi. 6 Cpritzenhau 15. nahe Jllinoi . L Senate Ave .CtTlair 27 Jllinoi und Michigan 28 Pesylvania und 14. 29 Senate Ave. und 1Z. 31 No. 1 Cpritzenhau JndLlvtnahkNichigan' 32 Meridian und Walnut 34 California u Cwrnont 35 Blake und New York 3 Ind. A. u. et Clatr 37 fiitij Hospital 38 Blake und Norty 3? Michigan und gne 41 Z5o. Cpridenhau Washington nahe West 42 Emsendorf u Wash. 4Z Z?lissouri n New M)oxt ' 45 Meridian u Wash 4 Jlltnoi und Ohio ' ' 47 eapitol Av. Wash 48 mga'i Porkhau 49 .Straßenbahn Etäll W. Washington Str öl 39. 10 Cpritzenhau Jllinoi u Merrill, 52 Jllinoi u Louisiana 52 WeÜund South 54WestundMcCarry 5 Senate Ave. u Henry 57 Meridian und Rav 5 No. 4 Spritzenbaus Madison Av. u Morvi 69 Madison Lv. u Dunlop 1 No2HakcnLciterhau Eouth nahe Telaware 2 Penn. Merrill 63 Delaware u. McEarty 4 East nd ZkcEsrty 5 New Jersey u. Merrill 7 Tirg. Zlv. u Bredsha 63 East und Prospekt eg Bicking und High 71 No. II Spritzenhaus Vir Ave. nahe Lmron 72 East und Georgia 73 Cedar und Elm 74 Davidson u Georgi 75 knglish Av. u Pine 7S Chelby und Bäte 78 No. S Cpritzenhau Prospekt nahe Shclby 79 Fletcher Av. u Chelby LI Market u. Nc Jerse, 82 Delaware und Wash. 83 East u Washington 84 New York. Tavidsck 85 Taubstummen Anstalt 86 er. Staaten Arsenal 87 Orient! und Wash. 89 Frauen-Resormat. 91 5Io. 13 Spritzenhau Marbland nahe Mcr. ' 92 Meridian u. tZu,rgia. 92 Mcridian und South 94 Pennfylo u. Louisiana 95 Birim Ave u. öllab. 96 Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 08 Capital Ave und Ohis 123 No. 16 Spritzenhaus 10. und Asy, 124 Alabama und 16. .' 125 Central Ave und 15. 126 Jande und 15. 127 Brookstd und Jupiter 128 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. in Alabama und 11. 132 Bellesontame und U. 134 College Ave und 20. 125 Delaware und 13. 136 Alabama und North 127 Newmann und 19. 133 College Ave und 14.' 139 Cornell Ave und 13. 141 Dandes und 1?. 142 Highland Ave und 10. 143 Tecumsch und 10. 145 New Jersey und 22. 146 Aloord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hilside Ave und 16. 143 College Ave und 22. 149 College Ave und 7. 152 Park Ave und 22. 15. LEu. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 156 Ctoughton u Rewman 157 Atla und Pike. 158 Bloyd und Pawpaw. 159 No. 21 Cpritzenhau Brightwood 12 Ardcn und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Blovd 165 St. Clair u. eystone 167 Arsenal Ave und 23. 168 Bellefontaine und 28. 169 Park Ave nd 10. 21 Capital Ave und 17. 13 Pmnfylv.u.Vichigaa 214 Jllinoi und 20. 215 Senate Ave und 21. 21 Pennsvloania und 22. 17 ?!erioian nd I. 218 Capital Ave und 6. 219 Broadway und 10. 231 Jllino und cLm 34 35o. 14 Spritzenhaus Aenwood und 30. tts Illinois und 33. 236 Annktta und 30. 237 No. 9. Sprizenhau Udtll nd 9tottr 138 Udkll Ladder WorU 239 Jsabel und 7. 241 Meridian nd 24. 242 Jllinoi u St. Clair. 243 Cldriog und tt. ' 1 West uud Walnut 315 West und 12. 314 Howard nd 16. 315 Dorret und Para 316 Capital Aoe und 1. 17 Northwestern Ave 21 518 Gent und 18. . , . 319 Canal nd 10. 321 Cerealine Werts ' 324 Vermont und Lynn 325 Bismarcku lZrandvie 32 35o. 2? Spritzenhaus Haughvllle 327 Michigan u. Holme, 323 Michigan u. Concvrd 341 West und McJntyre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und Ohio 415 Capital Av u Seorgia 416 MiffSurtu Aentucky A. 417 Senate Av u Wash. 421 P und E Rtmdhau W. Washington. 23 Jrren-Hospital. 24 Miley Ave u. I D 52 425 Wash. und Harri 426 No. 13 Cpritzenhu.l 53. Washington 427 Oliver und Birch 428 Oliver und Osgood 2g 35cndhke und Z)ort 431 Hadley Av u. Morri 32 Niver Ave u. Morri 4 River Ave und Ray 435 Harding . Vig 4 R R 436 Harding und Oliv 427 No. 19 Cpritzenhau Morris und Hardina. 438 Hotsard mtd OManB 429 Ctokyrd . 451 Rrisn und Miller 452 Howard und L 453 Morri und Kappet 5 Lambert und Belmonk 457 Nordhke Ave u. Mar mo WorkS 512 West d Ray 613 Kentuckv Av u. Merrill 614 Meridian und Morri ' bl JllinoiS und AanssS 17 Morris und Dakota 618 MorriS und Church 519 Capital A. McCarty 521 Meridian und Palm 523 Pine und Lord 524 Madison Ave u Lincoln 2 Meridian und Belt NR 627 Carlo und Ray 628 Meridian und Anzona 629 Meridian u. Raymond 621 Meridian u. McCarty 622 35o. 17 Cpritzenhau Morri nahe West tlt McKernanund Dough. 613 East u. Lincoln Lmu 14 East und Beecher 15 Wright und Sanderk 617 McCarty und Beaty 18 New Jersey u Dir Ad, 712 Cpruce und Prospect 71 Cnglish Av. . Laure 714 State Avu.Blt R Z 715 Shclby und Beechcr 716 State Ave und Orang 713 Orange und Leurel 719 Chelby u. foaac XW 721 Lexington 2L u Lau 725 Fletchn Aveu.Sru 724 State Ave u. Plcasant 725 Prospekt undleasat 726 Orange und Harla 723 Liberty und Mnk 729 351,! und Couth 812 No. 15 Spritzcnhau ' Ost Washington Stn 15 Market und Noble 814 Ohio u. Highland Av 815 Michigan u. Highland 816 Market u Arsenal v 817 Ost S. Clair und Union Bahn Gcleise. 821 Pan Handle ChcS 825 Vermont und WalcoU 824 Wash. und State Av 825 Madden'tugFb. 2 Duck und Dorscy 827 Wash. und Bcville Ave 829 950.12 Spritzenhaus Vcville nahe Michigad , 821 Coutheaftern Are und Woodside. 852 Wash. und Dcrkorg 834 Southeastern und Arsenal LveS. 835 New Dork und Dempl 912 JllinoiS und Maryl. 13 Jllinoi und Market. 914 Penn, nd S?Ä 915 Delaware nnd Spezial-Siznale. Ersten 2 CchlZge, zweiter Alarm, Aweiten 2 Schläge, dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. l-2-l, Feuer aus und Schlauch aufgervlt. Schläge, Wasserdruck ad. 12 CchlZge, l Uhr Mittag. Die Zo bezeichneten Signale werden nu? vo Dhunv Wächter abgeben da an den be treffenden Straß? deuzungen kine Alarmkästen angebracht find. Chicago nd der große Nordwesten Cit e)) jrzzitzrrjs tfcsasa kZ? ((a" laa-Swll-VdU!P!,ie Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. ZZx Bon der Mono 47. Ctr. 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