Indiana Tribüne, Volume 26, Number 27, Indianapolis, Marion County, 23 September 1902 — Page 3

Jndisna Tribüne, 23. September 1902.

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Die Zollvorlagc.

Beginn der zweiten Lesung vor dem Ncichstagsansschnß. Die Slusstazten auf An nähme der Vorlage ungünstiger denn je. Amerikanische Negeln für die olympi' schen Spiele. Beisetzung der Neberreste der belgi scheu Königin. Prinzessin Stephanie wieder nach England abgereist. Bruch der Beziehungen zwischen Eng land und Venezuela. Commander McLean'S scharfes Vor gehen aus dem Isthmus. Deutschland. Die Zollvorlage. Berlin, 22. Se p4. Der Taris. ausschuß des Reichstags begann heute mit der zweiten Lesung der Zollvorlage und es wurde zunächst der auf Acker bau und Gartenprodukte bezügliche Theil aufgenommen. Bei der Wiedereröffnung der Debatte zeigte es sich, daß die Aussichten auf positive Resultate seit der Vertagung am 12. August noch ungünstige? ge worden sind, da die drei Haupt Parteien, Centrum, Deutsch Conservativen und Frei-Conservativen, in ei nemCaucus beschlossen haben, die in der ersten Lesung angenommenen Zoller höhungen auf Ackerbauprodukte zu un terstützen und die Regierung dadurch zu einem Kompromiß zu zwingen, während diese nach den positiven Er klärungen des Reichskanzlers von Bü low und des Staatssekretärs des In nern. von Po aoowslv'ÄZeyncr. unmöglich mehr vou ihrer - Stellung ab weichen kann. Die Fleischergilde in Berlin hat den Preis von Schweinefleisch um 2 Cents erhöht, sodaß er jetzt 26 Cents be trägt Die olympischen Spiele. Berlin, 22. Sept. Henry I. Furber jr., einer der Delegaten für die 1904 in Chicago stattsindenden Olym pischen Spiele, hatte am Freitag und Samstag eine Conferenz mit 'Baron Pierre de Couberlin, dem, Vorsitzenden des lnternatlonalen Comites, welches die Länder auswählt, in welchen die Spiele von Zeit zu Zeit stattsinden sollen. Es wurde beschlossen, daß die Re geln der anerkannten athletischen Or ganisationcn der Ver. Staaten bei den Cbicaaoer Spielen gelten sollen, im Falle zwischen den Regeln der verschie denen Länder ein Conflikt entstehen sollte, sowie, wenn es dem König von Belgien, der versprochen hat, den Vor sitz zu führen, genehm ist, die für näch stes Frühjahr anberaumte athletische Convention zur Festsetzung eines inter nationalen Codex athletischer Regeln bis nach den Chicagoer Spielen zu ver schieben, da, im Falle sich der Congreß nicht einiaen sollte, die Leitung der Chicagoer Spiele dadurch erschwer werden würde. Es werden somit im Allgemeinen die amerikanischen Regeln gelten. Belgien. Prinzessin Stephanie. Brüssel, 22. Sept. Der durch die Wiederauffrischung des Familien streits Zwischen König Leopold und der Prinzessin Stephanie (Gräfin Lonyay) an der Bahre der verstorbenen Königin in Spa hervorgerufene Skandal hat in allen Bevölkerungsklaffen eine große Aufregung hervorgerufen. Es giebt sich ein allgemeines Mitge gefühl für die Prinzessin kund, die indessen kein Wort der Klage fallen ge lassen hat. Sie giebt die folgende ein fache Darlegung des Vorfalls: Jch betete an der Bahre der Königin, als um 4 Uhr Jemand hereinkam und mir mittheilte, daß der König mich nicht empfangen werde. Ich verließ sofort das Zimmer der Todten. Ich befand mich in Cromer, England, als ich die Nachricht von dem Tode der Königin erhielt, und als eine liebende Tochter und Patriotin eilte ich nach Spa, um meiner Mutter die letzte Ehre zu er weisen. Da der König mir andeuten ließ, daß er meine Anwesenheit nicht wünsche, so werde ich nach Calais reisen, wo mein Gatte mich erwartet. Von dort werden wir wahrscheinlich nach England zurückkehren. Es fand in Spa zwischen mir und dem König kein Auftritt statt.-

Das Volk, welches die Verbindung der Prinzessin mit dem Grafen Lonyay guthieß, hatte gehofft, daß der Tod der

Königin den Bruch zwischen Vater und Tochter heilen würde. Allein der Vor all in Spa zeigt, daß der König nach wie vor wegen der -Mesalliance" unversöhnlich ist, selbst nachdem Kaiser Franz Joseph von Oesterreich seine Zustimmung zu der Verbindung gegeben hat. Auf der ganzen Reise von Spa nach hier war die Prinzessin aufs Tiefste erschüttert, und sie kam völlig gebrochen hier an. Heute Morgen wohnte sie einer von ihr selbst bestellten Requiem-Messe bei. Als sie die Kirche verließ, wurde sie von der Menge in sympathischer Weise begrüßt. Nachmittags reiste sie nach Calais ab. Am Bahnhof wurde ihr von einer gro ßen Volksmenge eine herzliche Ovation gebracht, und auf die Rufe: Vive la Comtesse!" antwortete sie: Ich danke Ihnen von ganzem Herzen!" Dann brach sie, von dem Eindruck überwältigt, in Thränen aus. Der Königin Begxäbniß. Spa, 22. Sept. Die der Ueberführung der sterblichen Ueberreste der Königin Marie Henriette nach Brüssel vorangehende Begräbnißfeier fand heute Morgen in einer hiesigen Kirche statt. Der Sarg wurde darauf in seinen Elsenbabnwaaen gebracht. Er war vollständig mit Blumen bedeckt. König Leopold folgte dem Leichenwagen auf dem Weae zur Kirche am Arme des Prinzen Albert von Flandern zu Fuß, und die Minister, Generäle und andere hervorragende Persönlichkeiten schlössen sich ihm an. - Die Straßen waren von einer dichten Menschenmenge und Truppen besetzt. Nach Beendigung der RequiemMesse bewegte sich der Leichenzug nach dem Bahnhof. Der Könia, Prinz Albert, die Prinzessin Clementine und die Minister folgten der Leiche. Der Zug mit der Leiche und dem Gefolge traf um 3 Uhr Nachmittags in Lacken ein. Die Lokomotive war mit einer umflorten Fahne dekorirt. Der König und die übrigen Mitglieder der königlichen Familie, die Männer in voller Uniform mit Schärpen aus Trauerflor und die Schwertgriffe ebenfalls mit Flor umwickelt, vcrsammelten sich im Wartcsaal, in welchen der Sarg getragen wurde. Der Zug setzte sich dann unter den Klängen eines von den Grenadieren gespielten Trauermarsches nach einer benachbarten Kirche in Bewegung. Nachdem der Erzbischof die Absolution ertheilt hatte, wurde der Sarg in die Gruft getragen. Später wird die Leiche im Mausoleum beigesetzt werden. Die Straßen, durch welche sich der Zug bewegte, sowie das Innere der Kirche waren mit Trauerflor dekorirt. Grokbritannien. Bruch mit Venezuela. London, 22. Sept. Die Associirte Presse ist in der Lage, anzukündigen, daß Großbritannien im Begriff steht, seine Beziehungen zu Venezuela abzubrechen. Zu irgend einer Stunde kann die Nachricht eintreffen, daß der britische Gesandte in Caracas seine Pässe erhalten hat, während in gleicher Weise mit dem Vertreter Venezuela's in London verfahren wird. Die Ursache der Krisis beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Zwischenfall, sondern besteht in verschiedenen Differenzen, welche in Venezuela dermaßen auf die Spitze getrieben wurden, daß deutlich die Absicht zu erkennen war, daß man eS dort zum Bruch bringen wolle. Daß ein Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu offenen Feindseligkeiten führen werde, wird als eine fernliegende Möglichkeit angesehen. Die jetzigen diplomatischen Beziehungen sind so gespannt, daß es kaum einen Unterschied machen würde, wenn sie gänzlich abgebrochen werden. Einer der Zwischenfälle, welche zu dem gespannten Verhältniß führten, ist der kürzlich erfolgte Protest Venezuela's gegen die Aufhißung der britischen Flagge auf der, zwischen Trinidad und der Küste gelegenen Gänse-Jnsel-, welche von den Briten als Eigenthum beansprucht wird und wo es die Aushißung der britischen Flagge speziell anordnete, weil seine Unterthanen daselbst von den Venezolanern belästigt oder gar geschössen wurden. . Colombia. McLean geht scharf vor. Washington, 22. Sept. DaS Marineamt erhielt heute eine Kabel depefche von Commander McLean vom Kreuzer .Cmcmnati", in welcher er

mittheilt, daß die Ver. Staaten den freien Verkehr über den Isthmus aufrecht erhalten und daß er heute die Beförderung colombischer Truppen von Panama und Colon und umgekehrt unter der Bedingung gestattet habe, daß die Truppen ihre Waffen ablegen

und dieselben in einem besonderen Zuge als gewöhnliches Frachtgut" unter Bewachung von Marinesoldaten befördert werden. Die Beamten der hiesigen colombischen Gesandtschaft sind der Ansicht, daß ein solches Vorgehen des Comman ders McLean inColombia einen Sturm der Entrüstung wachrufen wird, da das Abkommen Colombia's lmit der Panama Eisenbahngesellschaft speciell den Transport colombischer Soldaten, wenn die Gelegenheit eintritt, garantirt, und die Handlung McLcan's wird aU ein direkter Eingriffen Colombia's Souveränität über den Isthmus ange sehen. McLean handelte indeß offenbar nur im Einklang mit den ihm vom Marinesekretär Moody ertheilten Instructionen, wonach er den Transport von Truppen nur dann gestalten sollte. wenn durch denselben der freie Verkehr nicht gefährdet, noch Feindseligkeiten provocirt würden. Washington. 22. Sept. Als das Ende der Rebellion wird eine De pesche angesehen, welche heute Abend in der colombischen Gesondschaft eintraf und in welcher Gen. Salazar aus Panama meldet : Rebellen haben sich nach Agua Dulce zurückgezogen. Eisen bahnverkehr völlig frei. Das Innere Colombia's ruhig. Weitere Verstär kungen aus Barraquilla in Colon ein getroffen. Rebellen geben Hoffnungs losigkeit ihrer Sache zu." Panama. 22. Sept. Soldaten der Regierungsarmee, welche von dem Rebellengeneral Herrera bei Agua Dulce gefangen genommen und gezwungen wurden, sich seiner Armee anzuschließen, die jedoch entwischten, kamen heute Abend hier an und bestätigten den Bericht, daß die ganze Rebellenarmee ihr Lager in der Nähe von Chorrera aufgegeben hat und sich nach Agua Dulce zurückzieht. Das zerstreut die Furcht vor einer Unterbrechung des Eijenbahnverkehrs und räumt mit der Möglichkeit einer Schlacht in der Nähe von Panama oder Colon auf. Es treffen noch fortwährend Verstärkungen von Regierungstruppen auf dem Isthmus ein, was ohne Zweifel Gen. Herrera's Rückzug zur Folge hatte. Colon, 22. Sept. Der amerikanische Hülfskreuzer Panther" vom League Jsland-Flottenbaubof, ist, mit einem Bataillon Marinesoldaten an Bord, soeben hier eingetroffen. Es werden Anstrengungen gemacht, hier passende Quartiere für die amerikani schen Truppen zu besorgen. Türkei. Die störrischen Alban i e r. Konstantinopel, 22. Septbr. Die Eisenbahn zwischen Mitrowitza und Wuchitra ist von den Anhängern des Albanier.Häuptlings Jzza Boljetinaz aufgerissen worden, der vor einiger Zeit kundgab, daß er entschlossen sei, den neu ernannten russischen Consul in Mitrawitza an .der Uebernahme seines Amtes zu hindern. Dies wird den Vormarsch der zum Schutz des Consuls geschickten türkischen Truppen noch weiter hindern. Obgleich behauptet wird, daß Boljetinaz von Truppen umzingelt sei, ist er noch immer in Mitrowitza verschanzt. Hayti. AnkunftderMontg o m e r y ". Washington, 22. Sept. Eine im Staatsdepartement eingetroffene Depesche aus Port-au.Prince meldet, daß der Kreuzer Montgomery", unter Commander Patch, am Samstag in Cape Haytien eingetroffen sei. Das Schiff nimmt die Stelle der Cincinnati" ein, die nach Colon abkommandirt wurde. Frankreich. Ermäßigungder Zuckersteuer. Paris, 22. Sept. Es heißt, daß die Regierung in dem kommenden Budget eine Ermäßigung der Zuckersteuer zum Betrage von $8,000,()00 vorschlagen wird, als Entschädigung für die geplante Abschaffung der Zucker. Prämien. Sensationeller Mord. Paris, 22. Sept. In hiesigen Finanzkreisen hat eine Depesche aus Etretat, unweit Havre, Aufregung hervorgerufen, welche besagt, daß ein

pariser Künstler Namens Syndon

einen bekannten Geldmakler Namens M. David, der mit seiner Gattin am Strimde spazieren ging, erschossen habe. Das Motiv der That ist nicht bekannt. Vatikan. Audienzen beimPap st. Rom, 22. September. Erzbischof Guidi, der apostolische Delegat auf den Philippinen, und sein Sccretär, Rev. O'Connor von der englischen Kirche in San Sylvestro, hatten heute Morgen eine Audienz beim Papst. Auch dem Premierminister von Canada, Sir Wilfred Laurier und seiner Gemahlin wurde vom Papst eine Privataudienz ertheilt. Der heil. Vater legte großes Interesse für Canada an den Tag und erklärkte, er habe die Vorgänge auf der Conferenz in London aufmerksam ver folgt. Westindien. Neue Vulkanausb r üche. St. Thomas, D. W. I., 22. Sept. Der Kabeldampfer Newington hatte am Sonntag eben das St. Lucia-Ende des St. Vincent-Kabels, A' Meilen vom Vulkan Souffriere entfernt, aufgenommen und war im Begriff, es an einer Boje zu befestigen, als ein plötzlicher und heftiger Aus bruch des Vulkans erfolgte. Der Dampfe? steuerte dann vom Lande ab, gefolgt von mächtigen Rauchwolken, und hielt es für nicht rathsam, die Arbeit fortzusetzen zumal das Kabel sich in einem sehr verwirrten Zustande befand. Ein heftiger Ausbruch des Souffriere wurde Sonntag Nacht von St. Lucia aus beobachtet. Philippinen. Der Feldzug gegen die Moros. Manila, 22. Sept. Bis Sonntag, war die Abtheilung Truppen unter dem .Befehl von . Capt. John Pershing vom 15. Jnfanterie-Regi-ment, welche einen Feldzug gegen die Moros auf der Insel Mindanao unternommen hat, auf wenig Widerstand gestoßen und hatte sieben Forts genommen, 25 Moros getödtet und 20 verwundet. Die Amerikaner hatten keine Verluste zu verzeichnen. Capt. Pershing's Courier traf heute bei Gen. Sumner in Camp Vickars ein. Dem Bericht des Capitäns gemäß rückten seine Truppen zuerst nach Goanan vor, wo sie drei Forts einnahmen ; dann ging es nach Bainbai und von dort nach Sanir, wo je zwei Forts genommen wurden. Auf dem Marsche von Pantnam bis Sanir, in dem Gebiet der Sultane Cali und Butig, sowie der beiden Sultane von Macin, wurde häufig auf die Colonne geschossen. Capt. Pershing setzte sich mit den Sultanen von Macin in Verbindung, doch weigerten sie sich hartnäckig, die Amerikaner anzuerkennen. Als der Courier abging, hatte Capt. Pershing beschlossen. Macin heute anzugreifen. Es liegt einen kurzen Tagemarsch von Sanir entfernt, wo die Truppen ausruhten. Gen. Sumner hat an Capt. Pershing frische Rationen gesandt, damit er im Feld bleiben kann, wenn Macin ernstlichen Widerstand darbietet. Die Hay'sche Note. W a s h i n g t o n, 22. Sept. Weder von Rußland noch von Oesterreich ist im Staatsdepartement eine Antwort auf Senator Hay's Note in Bezug auf die Juden in Rumänien eingetroffen. In der That wird keine direkte Antwort von dcn Signaturmächten erwartet, da die Funktion des Staatsdepartements mit der Uebersendung der Note, in welcher die Mächte nur auf die in Rumänien herrschenden Zustände aufmerksam gemacht werden, ihr Ende erreicht hat. Es erübrigt jetzt nur noch, daß die Mächte entscheiden, was geschehen soll, wenn überhaupt etwas geschieht. Irgend welche Noten-Aus-tausche in Bezug auf die Sache werden daher zwischen den Mächten unter sich stattsinden. - Schiffsnachrichten. Angekommen : New Vork: Kensington" von Sonthampton; Minnehaha" von London; Lahn" von Genua; Georgic" von Liverpool; Anchoria" von Glasgow. Hamburg: Graf Waldersee" von New . Vork. Gibraltar: Aller" von New York. Antwerpen: Vaderland" von New York. . Abgefahren: Neapel: Nordamerika" nach New York. .

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