Indiana Tribüne, Volume 26, Number 26, Indianapolis, Marion County, 22 September 1902 — Page 3
Jndiaua Tribüne, 22. September 1903
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Die Socialisten.
Bedeutende Gewinne bei den Wahlen erwartet. Der Socialistentag in München und feine Ergebniffe. Monsignor Gnidi feierlich zum Grj bifchos geweiht. Neqmem'Messe für die verstorbene Königin von Belgien. König Leopold's herzloses Verfahren gegen seine Tochter. Premierminister Combes und die Reden Pilletan's. Antheil der südafrikanischen 6ol nien an den Kriegskosten. Deutschland. Die S o z i a l i st e n. Berlin, 21. Sept. Der sozia. listische Parteitag in München, von dem man in diesem Jahre hoffte, er werde sich auf einem höheren Niveau als frii her halten, verliesV'ganz so wie die früheren, das heißt herzlich langweilig. Daß der alte Kämpe Georg von Voll mar Anfangs für Meinungsfreiheit energisch eintrat, ließ das Beste hoffen. Aber das war auch der Culminations punlt. Seitdem wurden mit riesigem rednerischem Aufwands die alten Förderungen der Partei wieder breitgetreten, ohne etwas Anderes zu erreichen, als daß alle alten ZwistigZeiten dabei oft in recht häßlicher Form aufgewärmt wurden. Berichte aus sämmtlichen Wahlbezirken des Reiches an das ExecutivComite der sozialistischen Partei v:ran lassen die Führer derselben zu der Ankündigung, daß sie nächstes Jahr bei den allgemeinen Wahlen 3.000,000 Stimmen und 100 Sitze im Reichstage erwarten, gegen 2,190,000 Stimmen und 53 Sitze im Jahre 1893. Vor seiner Vertagung nahm der Socialistentag eine Aenderung der Platform vor, auf welcher die nächste Wahlcampagne geführt werden soll, indem derselben die Forderung einverleibt wurde, daß die Alterspension auf alle Arbeiter ausgedehnt, und daß die Kosten dieser Pensionen von allen Klaffen der Bevölkerung getragen werden; ferner eine National-Versicherung der arbeitslosen Wittwen und Waisen, sowie ein Gesetz, welches die Beschäftigung von Frauen einen Monat vor und nach der Niederkunft verbietet. Die socialistischen Mitglieder des Reichs tags wurden angewiesen, in Betreff des Vorschlags eines achtstündigen Arbeitstages ihrer eigenen Eingebung zu folgen. Als die Alterspensionen im Jahre 1889 zuerst beantragt wurden, opponirten die Socialisten denselben; vor drei Jahren unterstützten sie die Revision des Gesetzes, und jetzt verlangen sie eine weitere Ausdehnung der Pensionen. Berliner Woche." Berlin, 21. Sept. Die Berliner Regatta-Woche hat bei schönstem Wetter begonnen. Der Andrang des Publikums war ein ganz kolossaler und übertrifft Alles, was man früher dabei gesehen hatte. Des Kaisers neuerworbene Yacht Uncle Sam", jetzt Ria gora" genannt, wird mit dem Kaiser an Bord am Donmrstag starten. Englische Drückeberger. Berlin, 21. Sept. Die Eisengießereisirma Geitebrügge und Kinne in Hagen hatte mit einem Hause in Birmingham 'eine Lieferung von 80,000 Kilo Eisenguß abgeschlossen. Letzteres verweigert nun die Abnahme wegen des England feindlichen Tones der deutschen Presse. Manche Blätter behaupten, das Birminghamer Haus würde nicht so diel auf das Urtheil der deutschen Presse gegeben haben, wenn inzwischen die Eisenpreise gestiegen wären. Admiral Kirchhofs geht. Berlin, 21. Sept. Kontre-Ad-miral Kirchhoff, der Inspekteur der II. Marine-Jnspektion in Wilhelmshaven, ist um seinen Abschied eingekommen und bereits auf Urlaub gegangen. Neue Kuriosität. Berlin, 21. Sept. Fünfundzwanzig Bewohner St. Pierres auf der Insel Martiniques die dem Ausbruch des Mont Pelee seinerzeit entgangen sind, zeigen sich jetzt hie? im Cirkus Schumann. . -
Krüger'S Memoiren. Berlin, 21. Sept. Die Gartenlaube" wird in ihrer Nummer vom 20.. Oktober ein Probekapitel aus Ohm Krügers" Memoiren veröffentlichen. Die chemische Industrie. Berlin, 21. Sept. Die Gesellschast zum Schutze der Interessen der deutschen chemischen Industrie, welche gegenwärtig in Frankfurt tagt, hat einstimmig einen Beschluß angenommen gegen das Verbot der Anwendung von Borsäure zur Präservirung von Fleisch, und hat einen Appell an den Bundesrath gerichtet, seine Entscheidung in der Sache angesichts der herrschenden Fleisch theuerung zu widerrufen. Vatikan. Zum B ischof geweiht. -Rom, 21.' Sept. Die Weihe von Monsignor Guidi, dem apostolischen Delegaten auf den Philippinen, zum Erzbischof fand in der Kirche Santa Maria' in Aquiro statt und wurde von Cardinal Rampella vorgenommen, dem Monsignor Constantini, der päpstliche Almosenpfleger, und Monsignor Gaspardi, außerordentlicher Secretär für kirchliche Angelegenheiten, assistirten. Das ganze, beim Vatikan accreditirte diplomatische Corps, sämmtliche Generäle der religiösen Orden und eine An zahl hervorragender Mönche, ferner Monsignor Maccpi, der neue päpstliche Nuntius in München, der Bürgermeiste?, und der Bischof von Alatri, Guidi's Geburtsort, wohnten der Feier bei. Die Ver. Staaten waren durch Rev. I. P. Farrelly von Nashville, Tenn., vertreten, der vor Kurzem zum Geheim-
kämmerer des Papstes ernannt worden war. Die Ceremonie war eine überaus eindrucksvolle. Cardinal Rampolla wurde an dem Hochaltar von den beiden Assistenten mit dem kostbaren Gewand seiner Würde bekleidet, ebenso Monsignor Guidi. Alsdann verlas der päpstliche Ceremonienmeister eine Bulle des Papstes, welche die Ernennung Guidi's zum Erzbischof verfügt. Während der dann beginnenden Hochmesse erfolgte die Weihe des neu ernannten Delegaten auf den Philippinen, indem Cardinal Rampolla und seine Assistenten Constantini und Gaspardi zu gleicher Zeit ihre Hände auf Mgr. Guidi's Haupt legten und die lateinischen Worte sprachen: Recipe Spiritum Sanctum". Dann salbten sie sein Haupt und die Flächen seiner Hände, worauf Cardinal Rampolla ihm die Embleme seiner Würde übergab, bestehend aus dem Ring, dem Krummstab und der Heil. Schrift. Nachdem er sodann den Geweihten umarmt, bot dieser dem Cardinal seinerseits als Symbole zwei Kerzen, zwei Laibe Brod und zwei kleine Weingesäße. Die Ceremonie endete mit der Aufsetzung der Mitra, worauf das Te Deum intonirt ; wurde. Mgr. Guidi ertheilte daraus seinen ersten erzbischoflichen Segen. Nach der Weihe fand in dem Refectorium der Kirche ein Festmahl für 500 Personen statt. Belgien. Der Tod der Königin. Spa, 21. Sept. Morgen wird hier für die verstorbene Königin eine Requiem-Messe abgehalten werden, bei welcher der Bischof von Lüttich celebriren wird. Von Brüssel werden für diese Gelegenheit Extrazüge abgehen, um die Mitglieder der königlichen Familie hierher zu bringen, welche nach der Messe die Ueberreste der Königin nach der Hauptstadt geleiten werden. König Leopold traf h?ute hier ein. Dem Wunsch der Königin gemäß wird die Leiche nicht einbalsamirt; ferner darf ein Amulett, das von ihr stets getragene Geschenk ihres verstorbenen Sohnes, nicht entfernt werden. Ueber den in Spa zwischen König Leopold und seiner Tochter Prinzessin Stephanie vorgekommenen Streit kur siren verschiedeneVerstonen. Am glaubwürdigsten ist die, nach welcher die Prinzessin in der Todtenkammer weilte, als der König im Palaste eintraf. Er weigerte sich einzutreten, bis seine Tochter das Zimmer verlassen habe. Prinzessin Clementine, die dritte Tochter des Königs, kam hierauf und führte Prinzessin Stephanie weg. Der König ging dann in die Todtenkammer und betete 25 Minuten vor dem Sarge. Die Kunde von dem Vorkommniß verbreitete sich mit Windeseile. , König Leopvld wird am nächsten Samstag .nach der Beerdigung nach
Ragneres-de-Luchon, Frankreich, zurückkehren. Brüssel, 21. Sept. Eine Depesche an den Patriote" aus Spa meldet, daß König Leopold bei seiner Ankunft sich geweigert habe, zu der Prin zessin Stephanie, der jetzigen Gräfin Lonqay, zu sprechen, und daß er sie gezwungen habe, das königliche Schloß zu verlassen. Die Prinzessin reiste in folge dessen plötzlich von Spa ab. Sie fuhr in einer Miethskutsche nach dem Bahnhof und bestieg unter den Sym-pathie-Kundgebungen des Volkes einen Zug nach Brüssel. Frankreich. O p e r i r t. Paris, 21. Sept. Die Herzogin von Rochefoucauld, eine Tochter des Bundessenators I. H. Mitchell von Oregon. wurde gestern erfolgreich an einer Blinddarm-Entzündung operirt. Ihr Befinden ist zufriedenstellend. Dämpfer für Pellet an.' Paris, 21. Sept. Auf einem, in Matha, Departement Charente-Jn-fcrieure, stattgefundenen politischen Bankett versuchte Premierminister Combes den Schaden zu verwischen, den die kürzlichm indiskreten Aeußerungen des Marineministers Pelletan und des Kriegsministers Gen. Andre angerichtet haben. Nachdem er erklärt hatte, daß die religiöse Politik der Regierung das Concordat nicht verletzt habe.welches das Cabinet respectire, protestirte er ent schieden gegen das Vorgehen seiner Politischen Gegner, die, von dem Wunsche beseelt, die auswärtige Politik der Regierung anzuschwärzen, die Bemerkungen einzelner Minister, die extempore bei Banketten gemacht, und nicht immer correkt berichtet wurden, als Aeußerungen der Regierung ausgenutzt hätten. Für derartige individuelle Bemerkungen könne die Regierung nicht verantwortlich gemacht werden, da in Sachen der auswärtigen Politik nur der Minister des Aeußeren das Recht habe, im Namen der Regierung zu sprechen und zu handeln. Zum Schluß faßte erFrankreichs auswärtige Politik in dem Wunsche zusammen, die bestehenden guten BeZiehungen mit anderen Ländern zu stärken. Die Rede des Premiers wurde mit anhaltendem Beifall und Begeisterung aufgenommen. Südafrika. DieKriegskosten. L o nd o n, 22. Sept. Die Daily Mail," sagt heute Morgen, die IRegierung habe beschlossen, daß die neuen südafrikanischen Colonien $500,000, 000 zur Deckung der Kosten des südafrikanischen Krieges beitragen sollten. Es soll ihnen jedoch hinreichend Zeit gegeben werden, diese Zahlungen zu machen, die nicht erhoben werden würden, so lange es die HandelsverHältnissen nicht gestatteten. Profite aus den Bergwerken werden voraussichtlich um zehn Prozent höher besteuert werden. Türkei. Die Lage in Mazedonien. Konstantinopel, 21. Sept. Der russische Botschafter Zinowieff machte gestern während einer Audienz beim Sultan den Letzteren auf die Lage in Mazedonien aufmerksam 'und stellte ihm dringend vor, daß Maß regeln zur Besserung derselben getroffen werden sollten. Er betonte besonders den Mangel an Disciplin unter den Albaniern, welche sich mit Entschiedenheit der Anstellung eines russischen Consuls in Mitrowitza widersetzt haben. Der Entschluß des Sultans, vier russischen Torpedobooten, die in Wirklichkeit Torpedoboot-Zerstörer sind, die Durchfahrt durch die Dardanellen zu gestatten, wird hier als eine Uebertretung eines internationalen Vertrags angesehen, und man erwartet, daß die übrigen Signaturmächte Einsprache erheben werden. , Durch ein Jrade wird den vier russischen Torpedoot-Zerstörern die Durchfahrt durch die Dardanellen unter der Bedingung gestattet, daß sie unter der russischen Handelsflotte fahren; ferner müssen zwischen dem Passiren jedes Schiffs 24 Stunden liegen und keines darf Waffen oderMarine-Mannschafteu an Bord haben, um die intzrnaiionalen Verträge nicht zu verletzen. Malta. Admiral gestorben.! V alett e, Insel Malta, 21. Sept. Contre-Admiral Burges Watson von der königlichen Marine ist an Bord des
britischen Schlachtschiffs Ramillies" gestorben. . . . -
Erokbritannien. Die amerikanische Note. London, 20. Sept. Der Correspondent des Daily Chronicle" meldet aus Wien, er habe gehört, daß weder Oesterreich noch Rußland ge willt seien, den von den Ver. Staaten zu Gunsten der rumänischen Juden gemachten Appell zu unterstützen ' Es werde zwar zugegeben, daß die Behandlung der rumänischen Juden gegen den Berliner Vertrag von 1878 verstoße, aber dieser Vertrag sei schon in unzähligen Fällen verletzt worden, ohne daß ein Protest der Signaturmächte erfolgt wäre. Nubland. Verordnungen für Finnland. St.Petersburg, 21. Sept. Finnländische Zeitungen veröffentlichen Zusammenstellungen der neuen VerOrdnungen, welche demnächst in Helsingfors bekannt gemacht werden sollen. Dieselben verfügen, daß Beamte nicht ohne Zustimmung- ihrer Vorgesetzten gerichtlich verfolgt werden dürfen und daß Beamte und Richter vom Senat abgesetzt werden können. Der Generalgouverneur oder sein Assistent ernennt ein Kanzleigericht. Senatsbeamte führen in der offenen Sitzung des Volkswirthschaftlichen Departements den Vorfitz, welches fortan die Richter anstellen wird. Die Machtbefugnisse der Eensur werden erweitert. Colombia. Die Lage auf dem Isthmus. Kingston, Jamaica, 21. Sept. Der britische Dampfer La Plata" ist hier heute aus Colon mit einer großen Anzahl von Flüchtlingen vom Isthmus eingetroffen, welche aus Furcht vor einem Angriff der Rebellen die Stadt verlassen baben. Die colombische Regierung sendet noch immer Verstärkungen nach dem Jsthmns, und die La Plata" brachte 1(00 Soldaten von Savanilla nach Colon. Die Rebellen sollen sich in der Nähe der Eisenbahn sammelnd Die Flüchtlinge bezeichnen die Lage als überaus kritisch. In Colon stehen alle Geschäfte still. Venezuela. Die Rebell i on. Willemstad, Insel Curacao, 21. Sept. Fünf Schooner mit etwa 1500 Regierungs-Truppen unter dem Oberbefehl von Gen. Castillo sind gestern Morgen im Schlepptau des Regie-rungs-Dampfers Zumbador" von Maracaribo abgegangen. Diese Expedition wird versuchen, La Vela de Corio wieder zu besetzen, welches sich in den HändZn der Rebellen befindet. , Es ist hier die Nachricht eingetroffen, daß der Rebellengeneral Mandoza sich mit seinen Truppen in's Innere zurückzieht um Präsident Castro von Valencia fort zu locken. Ein Correspondent der Associirten Presse hat in Alta Gracia, im Staate Julia, eine Unterredung mit General Manuel A. Matos, dem Führer der Revolution, gehabt, in, welcher derselbe es entschieden in Abrede stellte, daß er im Falle eines Sieges beabsichtige, die Controlle der Finanzen Venezuela's ge wissen auswärtigen Mächten zu übertragen. Schweiz. Abgestürzt. Genf, 21. Sept. Zwei französische Touristen, zwei Führer und drei Diener,. welche den Mont Blanc bestiegen, sind abgestürzt und man befürchtet, das alle getödtet wurden. Bulgarien. F e r d i n a n d b r a u ch t Geld. Sofia, 21. Sept. . Es wird eine neue 5-prozentige Regierungsanleihe von 21,200,000 angekündigt. Die Anleihe wurde irrthümlicherweise gestern Nacht von St. Petersburg aus als eine Anleihe der russischen Re gierung avisirt. in Schisssnach'richten. Angekommen : London : Menominee" von New Bork. Moville : Parisian" von Montreal. Neapel : Ncmcouver" von Boston. Abgefahren: QueenZtown : Etruria" nach' New , Jork. . Southampton : Friedrich der Große" nach New York ; Blücher" nach New York.
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