Indiana Tribüne, Volume 26, Number 24, Indianapolis, Marion County, 19 September 1902 — Page 3
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Leut. Peary.
Ankunft des Nordpolsahrers in Sydney, Ncu-Schottland. Ausführlicher Bericht über die Resultate seiner Expedition. Circularnote England's betreffs der Juden in Numäuien. , Deutsche Preszstimmen über die Note der Ver. Staaten. Der Schah von Persten als Gast des russischen Czaren. Wechselfälschungen eines Angestellten der Länderbank in Wien. Rückkehr eines amerikanischen Afrika forschers nack London. Neufchottland. Peary's Nordpol-Expedition. North.Sidney. N. S, 18. Sept. Leut. Robert E. Peary ist hier heute aus dem eisigen Norden aus der Windward" eingetroffen. Er hat während seiner vierjährigen Fahrt den Nordpol nicht entdeckt, doch erklärt er, daß er bei seinem letzten Versuch wichtige Entdeckungen machte. Er sei fest überzeugt, daß der Pol erreicht werden könne, und wenn er ein Mann mit unbeschränkten Mitteln wäre, so würde er es nicht aufgeben, bisr erfolgreich sei. Der nördlichste Punkt, den er erreichte, war der 84.17 Grad nördlicher Breite, nordwestlich von Cape Hecla. Leut. Peary sagt, daß der Pol von Franz Josef Land und von Grand Land aus, auf dem 83. Breitengrad, erreicht werden kann, wenn die Winterquartiere so weit nördlich wie möglich errichtet werden. Er würde ebenso lieb in Cape Hecla, wie in Cape Sabine oder Etah überwintern. An Bord der Windward" befand sich auch Frau Peary, die sich eben von einer vierzehntägigen Krankheit erholt. Die kleine Marie Peary ist wohlauf. Lt. Peary lahmt ein wenig in Folge einer BeinVerletzung, die er sich im letzten Winter zuzog. Die Bürger von Sydney bereiteten Peary heute Abend einen öffentlichen Empfang in der Alexandria Hall. Mayor Crow hielt eine beredte Anspräche, auf welche Peary kurz erwiderte. Die Anwesenden sangen God save the King" und America". . An den Peary Arctic Club" sandte Leut. Peary einen langen Bericht über seine Expedition, aus welchem hervorgeht, daß die am 1. April von Cape Heckla nach dem Pol aufgebrochene Schlitten-Erpedition bis zum 84.17 Grad nördlicher Breite'.vordrang und dann durch die ungünstigen Eisverhältnisse gezwungen wurde, umzukehren. Nach einem in Folge von nebligem Wetter sebr gefährlichen Rückmarsch traf die Expedition am 29. April wieder in Heckla und am 3. Mai in Conger ein, von wo die Abfahrt nach Cape Sabine am 6. Mai erfolgte. Dort kam Peary am 15. Mai an und begab sich ein paar Tage später wieder nördlich bis Cape Louis Napoleon, um die Vermessung von Bobbit Bai zu vollenden. Von dort kehrte er am 1. Juni zurück. Die Aussahri aus Payer Harbor, welcher Hafen fast fortwährend durch Eis blockirt war, wurde unter großen Schwierigkeiten am 5. August bewerkstelligt. Nach der Fahrt über den Smith Sund wurden die Eskimos und ihreSiebensachen inJnglefield Gulf abgesetzt und nach einer mehrtägigen Jagd auf Walrosse die Fahrt nach Süden fortgesetzt. Am 23. August wurde Cape Vork, und am 14. September Chateau Bai, Labrador, ' erreicht, von wo die ersten Depeschen abgesandt wurden. Das einzige größere Mißgeschick, welches der Expedition zustieß, war der Ausbruch einer verheerenden Epidemie unter den Eskimos während der Ueberwinterung in Payer Harbor. Die Schlüten-Expedition nach dem Norden war anstrengend und beschwerlich, jedoch nicht durch außergewöhnliche Unbilden und Gefahren gekennzeichnet. Ein weiteres Nordringen wurde nur durch unübersteigbare natürlliche Hin dernisse vereitelt. Die Windward" hat die von der Greeley-Expedition im Stich gelassenen Instrumente, Chrono meter und arktische Bibliothek an Bord, sowie eine große Menge naturgeschichtlicher Merkwürdigkeiten, darunter das Skelett eines doppelgehörnten Narvals, sowie lebende Exemplare von MoschusOchsen, Polarhasen etc.
Ueber die Fram" (Kapitän Sver-
drup) berichtet Peary, daß dieselbe am 2. August von Godhav?n heimwärts fuhr. Sie war in Somer Sound geWesen, von wo aus Forschungs-Expe ditionen nach dem Nordwesten unternommen wurden. Ein Mann an Bord, ein Heizer, sei gestorben, alle übrigen seien wohlauf. Der kleine Schooner Iorget-me-not", der letztes Jahr bei Cape Haven im Eise festfror, befinde sich jetzt auf der Fahrt nach St. John. Peary wird sich morgen nach New Jork begeben und die Wiudward" wahrscheinlich nach Neufundland, um dort zu überwintern. Deutschland. Die Juden in Rumänien. Berlin, ',18. Sept. Das auswärtige Amt hat eine Note von der britischen Regierung erhalten, in welcher die Signaturmächte des Berliner Vertrags vom Jahre 1379 aufgefordert werden, gemeinsame Schritte in Sachen der Behandlung der Juden in Rumänien zu thun. Die Note ist kürzer, als die der Ver. Staaten, verfolgt jedoch denselben Zweck. Man vermuthet, daß Großbritannien vorher von der amen kanischen Note wußte und dieselbe nun unterstützen will. Man erwartet, daß die beiden Noten einen Meinungsaus tausch zwischen den Mächten zur Folge haben, und daß inzwischen Rumänien auf die Note der Ver. Staaten ant Worten und sich aus eigener Initiative vor den Signaturmächten vertheidigen wird. Obiges ist die Ansicht der deutschen Regierung, allein die Presse, welche noch nichts von der britischen Note wußte, betrachtet das Vorgehen der Ver. Staaten lediglich als einen Akt der Ritterlichkeit, der voraussichtlich keine prakttschen Maßregeln zur Folge haben werde. Die Vossische Zeitung" meint indeß, daß die Note nichtsdesto weniger eine starke moralische Wjrkung haben werde und daß dies wohl auch nur ihr Zweck sei. Amerika bedürfe nicht der Hülfe Europa's, um sich ge gen die Armen Einwanderung zu schützen, da es bereits hinreichende Ge setze habe, um dieselbe zu verhindern. Die Voss. Zeitung" veröffentlicht einen Brief aus Bucharest, Rumänien, worin es heißt, daß die Auswanderung fortdauert, und daß die rumänische Regierung versprochen habe, Milde rungs-Maßregeln zu treffen, doch seien diese Erwartungen nicht ersüllt worden. London, 19. Sept. In einer Depescbe aus Bucharest vom 14. Sep tember heißt, daß dasAuswanderungs sieber unter den Juden Rumäniens an hält und daß in den letzten drei Mona ten 40)0 Juden das Land verlassen haben. Obgleich sie als Grund der Auswanderung Mangel an Arbeit an geben, weigern sich die Juden doch hart näckig, auf dem Lande zu arbeiten. Eisen und Coke. B e r l i n , 18. Sept. Das rheinländisch westphälische Roheisensyndikat hat den Preis um 50 Cents per Tonne ermäßigt. Der Lokalanzeiger " veröffentlicht eine Depesche aus Bochum, Westphalen, welche besagt, daß das Coke-Syndikat große Bestellungen für Coke aus den Vereinigten Staaten erhalten hat. Von den FlottenManöv e r n. Schwerin, 18. Septbr. Am Schluß der Flottenmanöver an der Eld mündung wurde gestern Kaiser Wil Helm's Angriffsflotte, nachdem sie die Einfahrt in die Elbe erzwungen hatte, ihrerseits durch die vertheidigend? Tor pedoflotille vernichtet. Der Kaiser telegraphirte an die Mut ter des Vice-Admirals von Köster, daß er demselben für vorzügliche Dienstlei stungen den Schwarzen Adlerorden ver liehen habe, und fügte hinzu: Ich gra tulire der Mutter zu einem solchen Sohne und dem Vaterlande zu einem solchen Manne." Rußland. Zu Ehren des Schah. Kursk, 18. Sept. Bei dem Gala-Diner, welches gestern Abend zu Ehren des Schahs von Persien veran galtet wurde, brachte der Czar einen Toast auf seinen Gast aus. Er sagte, es freue ihn, dem Schah persönlich zu seinem Geburtstag gratuliren zu können, und schloß seine Rede, wie folgt: Ich trinke auf die Gesundheit Eurer Majestät, auf den Ruhm Ihrer Regierung, das Wohlergehen Persiens und die Entwicklung seiner Beziehungen und Freundschaft zu Rußland !" Der Schah erwiderte: Ich ergreife diese von Gott gesandte Gelegenheit, Eurer' Majestät
für die freundschaftlichen Gefühle und
den herzlichen und wohlthuenden Empfang zu danken, der mir in Ihrem Reiche zu Theil geworden ist. In der Hoffnung, daß das Band, welches die beiden Länder verknüpft und das bereits ein sehr enges ist, noch fester werde, trinke ich auf die Gesundheit Eurer Majestät, Ihrer Majestät der Kaisenn und Ihrer erlauchten Familie, auf das Glück, den Ruhm und lange Dauer Ihrer Regierung und die Wohlfahrt Ihrer Staaten! Oesterreich-Nngarn. GroßerUnterschleif. Wien, 18. Sept. Edmund Jellinek, ein Beamter int Kassirers-Departe-ment der Länderbank, ist. heute plötzlich aus Wien verschwunden. Es wurde ermittelt, daß er die Bank durch Wechselfälschungen um $315,000 beschmindelt habe, welches Geld er verspekulirte. Er ist noch nicht gefaßt worden. Großbritannien. Forscher zurückgekehrt. London, 18. Sept. Wm. Fitzhugh Whitehouse aus Newport, R. I., der am 1. Februar in Begleitung von Lord Hindlip von London aufbrach, um eine Forschungstour nach dem oberen Nil zu unternehmen, ist nach hier zurückgekehrt und wird am 20. Oktober nach New $orf abreisen. Die beiden Forscher haben mehrere, bisher von Europäern noch unberührte Gegen den besucht und wurden einmal in der Nähe des Marghuerita-Sees von den Provinzialbeamten drei Tage lang gefangen gehalten, weil die Letzteren das Schreiben des Königs Menelik nicht anerkennen wollten. Von diesem wurden sie während ihres Aufenthalts in Adis, Abeka, auf das gastfreundlichste bewirthet. Das pacifische Kabel. London, 18. Sept. Das unterseeische Kabel, welches die Ver. Staaten mit Hawaii verbinden und das erste Glied in der Kabelleitung nach den Philippinen sein wird, ist vollendet und befindet sich an Bord des Kabeldam pfers Silvertown", welcher in der Themse li.gt, um am 20. September nach San Francisco aufzubrechen, von wo aus mit der Legung des Kabels nach Honolulu begonnen wird. Man erwartet, daß die Silvertown" An fangs December in San Francisco eintreffen wird. Das Kabel ist um drei mächtige Haspeln gewunden, von welchem jede 30 Fuß im Durchmesser mißt. Die Gesammtlänge beträgt 2413 Meilen. Die Hay'sche Note. London, 18. Sept. Die Jnitiative der Ver. Staaten in einem Protest gegen die Verfolgung der Juden in Rumänien bei den am Berliner Vertrag von 1879 betheiligten Ländern findet hier Beifall. Der Globe", das einzige Nachmittagsblatt, welches die Note des Secretärs Hay bespricht, erblickt in derselben jedoch nur Selbstin teresse. Trotzdem giebt das Blatt der Hoffnung Ausdruck, daß dadurch der Massen-Auswanderung wenig wünschenswerther Personen aus dem östlichen Europa nach Großbritannien und Amerika Schranken gesetzt werden. Salisbury sehr krank. London, 19. Sept. Die Times" sagt heute Morgen : Wir hören mit Bedauern, daß Lord Salisbury, der sich zur Zeit in der Schweiz aufhält, krank und an's Bett gefesselt ist. Ein englischer und schweizer Arzt behandeln ihn und es heißt, daß nach seinem Leibarzt in London telegraphirt wor den ist. Belgien. Die Boerengeneräle. Brüssel, 18. Sept. Das Empfangs-Comite der Voeren hat folgende Depesche von Een. iBotha erhal ten : Es würde uns lieb sein, wenn Sie dem Volke von Brüssel mittb ''en, daß wir keine englandfeindlichen Kundgebungen gelegentlich unseres Besuchs in Brüssel wünschen, da unsere Mission keine politische, sondern eine rein wohl thätige ist." Dr. Leyds, der Vertreter der Boeren in Europa, hat das Gerücht widerlegt, daß die Boerengeneräle ihre Reise aufgeben würden. Er erklärt, daß dieselben mit ihm und den übrigen europäischen Boerendelegaten in vollster Harmonie seien. RhederConferenz. O st e n d e, 18. Sept. Es hat hier soeben eine Conferenz von Geschäftsführern der deutschen und ibritifchen Dampfschifflinien, deren Schiffe Mi schen Europa und Südamerika fahren, begonnen, zu dem Zwecke, gleichmäßige
Frachtraten für den südamerikanischen Handel festzusetzen. Das Gerücht, daß die Absicht vorliege, einen Trust zu gründen, um den Verkehr zwischen Europa und Südamerika für die europaischen Schiffselgcnthümer zu mono-
Polistren, hat sich nicht bestätigt. Holland. Dasdeusch-holländische B ü n d n i ß. Im Haag, 18. Sept. In der ersten Kammer der Generalstaaten schasste heute der Minister des Aeußeren, Dr. R. Melvil, Baron Van Linden, während der Debatte und Erwiderung auf die Thronrede die Gerächte von einem bevorstehenden Bündniß zwischen Deutschland und Holland aus der Welt, indem er erklärt, daß dieselben völlig unbegründet seien. Die politischen Beziehungen Holland's zu den übrigen Ländern blieben, wie er betonte, unverändert. DrZ Budget, welches in der zweiten Kammer eingereicht wurde, veranschlagt die Einnahmen auf $62,600,000, die Ausgaben auf $65,800,000. Finanzminister Dr. Harte Van Tecklenburg verlangie Fonds zum Wiederaufbau der holländischen Gesandtschaft in Peking und machte bekannt, daß die Regierung die Abgaben auf Spirituosen von $25.20 auf $28 per Hektoliter zu erhöhen beabsichtige, um die Einnahmen zu vergrößern. Südafrika. Gefahr von den Zulus. Durban, Natal, 18. Sept. Es herrscht hier große Besorgniß in Folge der Berichte über die Verhältnisse in Zululand, ' wo Unruhen auszubrechen drohen. Die Times" von Natal sagt, die zwischen den Boeren und Eingeborenen in Zululand herrschende Stimmung erheische ein energisches Einschreiten der Regierung. Der Zulu beginnt sein Prestige wiederzugewinnen und wird als gefährlich erachtet. Die Zulus besitzen noch immer die ihnen während des Krieges gelieferten Waffen. Seitdem im Vryheid-Distrikt mehrere Zulus von den Boeren getödtet wurden, herrscht unter den Cingeborenen eine erbitterte Stimmung, die zu einem ernstlichen Zusammenstoß zu führen droht. China. Die Rebellion in SzeC h u e n. Peking, 13. Sept. Der Thron hat den Beamten der Provinz SzeChuen strenge Weisungen ertheilt, die dortige Rebellion zu unterdrücken. Der Angriff der Boxer auf die Hauptstadt Chen Tu Fu begann am 15. September. Als die Rebellen versuchten, in die Stadt einzudringen, entspann sich ein Kampf, in welchem die Angreiser zurückgetrieben wurden. Die Thore der Stadt wurden geschlossen und von Truppen bewacht, worauf das Militär im Innern der Stadt die Ruhe wieder herstellte. Vierzehn Anführer der Boxer und mehrere andere Rebellen wurden hingerichtet. Ein neuer'Vicekönig und neue Militärbeamte sind jetzt nach Cheng Tu Fu unterwegs, um die . Leitung zu übernehmen. Der Nachfolger des abgesetzten Vicekönigs Kwei Chun ist Tsen Chun Hsuan, der jetzige Gouverneur von Kuang Tung und frühere Gouverneur von Shan Si. An Stelle Tsen Chun Hsuan's in Kuang Tung tritt Li Hsing Jui, bisher Gouverneur von Kiang Si und früherer chinesischer Gesandter in Japan. Ostindien. Der deutsche Kronprinz. S i m l a, 13. Sept. Großes Interesse hat hier die Nachricht wachgerufen, daß der deutsche Kronprinz Friedrich Wilhelm wahrscheinlich den Herzog und die Herzogin von Connaught, welche den König Edward und die Königin Alexandra bei dem Krönungs-Durbar vertreten werden, begleiten wird. , Venezuela. D i e letzte Anstrengung. Willemstad, 18. Sept. Präsident Castro von Venezuela ist in Anbeiracht der kritischen Lage seines Kriegsministers, Gen. Mario bei Valencia, mit 3700 Mann aufgebrochen, um ihm zu Hülfe zu kommen. Der Präsident überschritt am Mittwoch den Los Teques-Fluß und setzte am selben Tage seinen Marsch nach Valencia fort. Bei - seiner. Armee befinden sich viele Kranke.. Wie es heißt, 'beabsich tigt er die Rebellen-Armee unter Gen. Mendoza bei. Tokuto anzugreifen. Letzterer besindet sich noch in Orimuco.
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