Indiana Tribüne, Volume 26, Number 20, Indianapolis, Marion County, 15 September 1902 — Page 5
Jndiana Tribune. 15. September IV.
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Das Lest der Waisen - ' ' ... Wird von vielen Tausenden von fröhlichen Menschen gefeiert.
Eine Völkerwanderung nach den Gründen des D. A. p. lvaifenvereins. Die 35. Jahresfeier verlief in glänz, vollster weise. vortreffliche Reden der Herren Prof. Rob. Nir und des TNaors Bookwalter. Ein bedeu tendes finanzielles Resultat.
Edel sei der Mensch, Hülfreich und gut." Vflnm frfiinMtAftftt ,tmmrrYnftr VVtll V4VMJ V . - j 9 l n . r (V - f. 1 oegunNlgk sano gepern oas 00. aqresfest des Deutschen Allgemeinen Proteftantischen Waisenvereins auf den Gründen der Anstalt statt. Die Feier war so ausgezeichnet be sucht, wie noch in keinem Jahre zuvor. Zwischen 3 und 4 Uhr Nachmittags, als das Fest seinen Höhepunkt erreicht hatte, hatten bereits weit über 10,000 Personen die Eingangspforten passirt und noch immer strömten Schaaren von Besuchern herbei. Die Straßenbahnen waren zum Erdrücken voll, die Radfahrer aren in großer Anzahl ausgerückt, eine schier' unfaßbare Reihe von Fuhrwerken ergoß sich auf den Festplatz und viele Tausende kamen per pedes apostolorum. Die meisten von den Besuchern be gaben sich zunächst in das Innere der Anstatt, um sämmtliche Räumlichkeiten eingehend zu besichtigen. Dieselbe wurde bekanntlich erst kürzlich von der Eounty'Behörde für Wohlthätigkeits. Anstalten als ein Muster-Jnstitut ge priesen. Die Besucher hatten gestern Gelegenheit, sich zu überzeugen, daß die Behörde nicht übertrieben hatte, j Peinlichste Ordnung im ganzen Gebäude, Speise- und Schlaf-, Schulund Versammlungs-Zlmmern, Küche und Parlor, die Hallen und Corridore, alles glänzte von Reinlichkeit u.. wird auf einen jeden Besucher wohl den Eindruck gemacht haben, daß für die Kinder in hester Weise gesorgt ist. Das bewiesen diese selbst durch ihr blühendes Aeußere und ihre saubere Kleidung. Auch das frische offene und doch bescheidene Benehmen der Kinder den Besuchern gegenüber fiel angenehm auf und war ein Beweis von der ausge. zeichneten Eiziehunz, welche die vortrefflichen Waiseneltern, Herr und Frau Roesener, den ihrer Obhut anvertrauten Kindern zu Theil werden lassen. Am Vormittag fand die religiöse Feier statt. Dieselbe wurde von Herrn Pastor PeterS mit einem Gruß eröffnet. Nachdem die Versammlung den Choral Große? Gott wir loben dich" gesungen hatte, sprach Herr Pastor F. Nickisch das Gebet. Der Kirchenchor der Zions-Kirche trug hierauf einen Choral vor und sodann sangen die Waisenkinder ein Lied. Die Festpredigt wurde von Herrn Pastor Peters gehalten. Gesänge seitens des Kirchenchors der Zionskirche, der Waisenkinder und der Versammlung, Gebet von Pastor Theo. Schory, Bibel-Lection von Pastor M. Ratsch und Segensspruch von Pastor Wiesner von der 1. Reform. Kirche vervollständigten die religiöse Feier. Während der Mittagspause servirten die Glieder des Frauen-Vereins ein feines Diner, welches allgemein gelobt wurde. Welch' eine Arbeit die wcckeren Damen und ihre nicht minder liebenswürdigen Gehülfinnen zu bewältigen hatten, geht schon aus der Thatsach hervor, daß nicht weniger als 300 Per sonen es sich an den wohlbesetzten Tafeln des Frauen-Vereins wohl sein ließen. Zur Supperzeit war der Andrang in den Speisesaal saber noch weit stär fc. -3 . v jit. rjrr - rer, oenn es lvuroen uoer uu Millers für Mahlzeiten ausgegeben. Daß die Küche des Frauen-VereinS eine vortreffliche war, hatte sich eben im Laufe be Nachmlttagsjherumgesprochen. Die N a ch m i t t a g S f e i e r: Die Nachmittagsfeier nahm gegen halb drei Uhr ihren Anfang. T Waisenkinder unter, Vorantritt des Vorstandes des Waisenvereis und des Frauen-Vereins, der Waiseneltern und der beiden Redner des Tages, Mayor Bookwalter und Prof. Robert Nix, marschirten, während die Union Capelle spielte, nach dem Musik Tempel, von welchem auSZ sodann die Festlichkeit ihren Anfang nahm. . .
Nachdem die letzten Töne des Orchesters verklungen waren, betraten die Waisenkinder das Podium und trugen in herziger ansprechender Weise ein Lied vor. Es war den jugendlichen Sängern sichtlich anzumerken, daß ihnen das Singen Vergnügen machte. M a y.o r B 0 0 k w alter's NedZe. Mayor Bookwalter hielk sodann in englischer Sprache eine Rede, welcher wir folgendes entnehmen: C5ine der charakteristischen Eigenschaften der Deutschen ist, daß sie ihr Heim, ihr Elternhaus lieben und daß sie nie versäumen für die Kleinen, welche durch herbes Mißgeschick der zärtlichen Liebe und Sorge der Eltern beraubt wurden, zu sorgen. Aber sie gewähren ihnen nicht nur Schutz und Obdach, sondern sie handein nach jener Weisheit, welche die Deutsche Nation zu einer mächtigen gemacht hat, sie sorgen dafür, daß diesen Kindern eine Erziehung zu Theil wird, welche sie, wenn sie diese Anstalt verlassen, befähigt, den Kampf um's Dasein aufzunehmen. Diese Anstalt, errichtet hon der deutschen Bevölkerung von Indianapolis, steht heute in vorderster Reihe der Wohlthätigkeits - Anstalten der Stadt und daß dieses der
Fall ist, dafür gebührt den Männern und Frauen, welche seit 35 Jahren sich im Interesse der Anstatt abgemüht haben, Credit. Dieselbe steht unter den Wohlthätigkeits.Anstalten einzig da. Sie ist aus keiner besonderen kirchlichen Gemeinde hervorgegangen, nein die Mitglieder des Waisenvereins gehen an verschiedenen . Altären' zum- Abendmahl, aber trotzdem hat die Anstalt doch den unglücklichen Knaben oder Mädchen, wel che Vater oder Mutter verloren haben, ohne Unterschied der Religion gastlich die Pforte geöffnet. Es bietet denselben vor Allem ein Heim und darin bewähren sich wieder die alten Tradi tionen des deutschen Characters. Die Kinder der Anstalt sollen sich nicht als von der Barmherzigkeit abhängig betrachten, sondern sie sollen in der Anstatt eine glückliche Familie bilden, welche in einem christlichen Heime, treulich vereint ist." Der Redner kam hierauf auf die uneigennützigen Arbeiten und Mühen der Frauen und Männer zu sprechen und schloß sodann seine mit großem Beifall . aufgenommene Rede mit den Worten: Fünfunddreißig Jahre wurden mit guten Thaten und Gedanken ausgefüllt! Fünfunddreißig Jahre . wurden der hülflosen Jugend gewidmet ! Auf jeden Einzelnen dieser Frauen und Männer paßt das Wert des Herrn: Du hast gut gethan, Du guter und treuer Diener." Nachdem die Union - Capelle eine Musik-Piece absolvirt hatte, stellte Herr Jos. Schaub, welcher in umsichtiger Weise als Ceremonienmeister fungirte. der Versammlung Herrn Prof. Rob. Nix. Superintendent des deutschen Unterrichts in den öffentlichen Schulen, als den Festredner des Tages vor. Derselbe wurde 'in freundlicher Weise begrüßt. Rede des Herrn Nix. Redner wies zunächst darauf hin, daß 35 Jahre m Zeitenstrome dahingerauscht seien, seitdem 30 deutsche Bürger zusammentraten und den Deutschen Allgemeinen Protestantischen Waisen verein gründeten. Das Ziel, ein eige nes Waisenheim zu besitzen, lag damals noch in weiter Ferne, und doch schon nach drei Jahren konnte ein eigenes Grundstück erworben werden; schon im vierten Jahre fand die Gründung des Frauenvereins statt, und beide Vereine wirkten fo thatkräftig zusammen, daß bereits Ende des fünften Jahres daS Heim eingeweiht werden konnte. Am 5. Januar 1873 wurden die er sten drei Kinder aufgenommen und seitdem ist der Verein von Jahr zu Jahr gewachsen, die.Anftatt ist mit den
besten Einrichtungen versehen worden
und berühmte Erziehungs- und Ver--waltungs-Meihoden haben die Anstalt zu der Musteranstalt gemacht, als welche sie weit über das Weichbild von Indianapolis hinaus, seit Jahren be konnt ist. In derselben sei neutraler Boden und herrsche kein Dogmenstreit. Es bandle sich einzig und allein um ein Werk der Liebe. Redner, welcher ausgezeichnet bei Stimme war, so daß auch die entfernt Stehenden ihn verstehen konnten, fuhr hierauf fort: Der moderneMonismus ist eineWeltanschauung, die sich auf die positiven Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung stützt' und darüber nicht hinausgeht. Er kann daher wohl mit einzelnen Dogmen, aber mit keiner, dem heutigen Culturzustande der Menschheit entsprechenden Auffassung des Christenthums in Widerspruch treten. Wenn trotzdem viele in Monismus und Christenthum Gegensätze erblicken, die einander aus schießen, so bewiesen sie damit nur, daß sie entweder den Monismus oder das Christentum auf seiner höchsten, , von allen Schlacken gereinigten Entwicklungsstufe gründlich mißverstehen; denn auf dem einzigen Boden, wo solche unversöhnlichen Gegensätze überhaupt möglich wären, ist der moderne Monismus die wissenschaftliche Bestätigung der spekulativen Grundidee des Chriftenthums. In jener fernen Zeit, da das CulturVolk der Griechen die ganze Natur belebte mit den Gebilden seiner Phantasie: da es die Bäume des Waldes, den sprudelnden Quell, die Berge und Ströme mit zahllosen Nymphen und anderen menschenähnlichen Göttern bevölkerte. und gewaltigeren Göttern die Herrschaft über Himmel, Land und Meer verlieh; im klassischen Alterthum, dem der schaffende Geist des heidnischeu Griechenvolkes den unauslöschlichen Stempel des höchsten Schönheitscultus aufgedrückt hat in jener fernen Zeit gab es keinen Widerspruch zwischen Natur und Geist. Der Meißel eines Phidiasund anderer Künstler hatte in den f ... fjt ... CW ... 1. rempeln oer aiyeniiqzen niropons uno in hundert anderen Tempeln eine marmorstarre Welt des Schönen geschaffen. die selbst in ihren Trümmern nach mehr als zwei Jahrtausenden uns mit Bewunderung erfüllt die selbst in ihren Trümmern sich noch messen kann mit den Kunstwerken späterer Zeiten. Der Grieche war glücklich, wenn er am Altar der höchsten Schönheit huldigen konnte. Aber diese starre Welt des Schönen konnte auf die Dauer nicht den Menschengeist befriedigen. Sie war dem Untergang geweiht, den Schiller mit den Worten beklagt: Schöne Welt, wo bist du? Kehre wieder, Holdes Blütenalter der Natur ! Ach, nur in dem Feenland der Lieder Lebt noch deine fabelhafte Spur." Die Philosophie hatte das . künstlerische Streben nach dem Idealen aufgegriffen; der Flügelschlag trug sie in immer höhere Sphären, bis sie bei Plato eine Ideenwelt erreicht hatte, von der jedes Niedersteigen zur Sinnenwelt unmöglich war. , Jene Welt der Ideen galt als das einzig Wirkliche, die körperliche Welt galt etwa nur als Schatten der Ideenwelt. Vergebens bemühte sich Aristoleles diesen Dualismus zu beseitigen und die beiden Welten der platonischen Philosophie in nähere Beziehung , zu einander zu bringen. Geradezu , ungeheuerlich waren die Versuche der Neuplatoniker, an die Stelle dieses Dualismus einen erkün stelten Monismus, das Zerrbild einer einheitlichen Weltanschauung, zu setzen. Man begann die Sinnenwelt zu verach ten, man glaubte, durch Askese, durch freiwillige Erduldung körperlichen Schmerzes das eigene Ich abtödten zu müssen, um dadurch einen künstlichen Zusammenhang mit. jener Ideenwelt zu wahren. Durch einseitige Auffassung und Auslegung der christl. Lehren verfielen die Christen der ersten Jahrhunderte in den Fehler ihrer Zeitgenossen, der Neuplatoniker. Aber im' Laufe der Zeit kam eine höhere Auffassung zur Geltung. Die monistische Grundidee des Christenthums, die Menschwerdung der Gottheit, erhob die sichtbare Welt zu einer Würde, wie sie dieselbe seit dem Zerfall des Griechenthums nicht besessen. Mit der Erkenntniß des Werthes der physischen Wett gewann die Menschheit ihr Selbstvertrauen wieder, und die erhabenen Lehren der Bergpredigt erschienen in einem .neuen Lichte. Gleichviel, welche? Gewicht in dem einzelnen Glaubensbekenntniß der
Epistel Jacob! neben der Epistel deS
Apostels Paulus an die Römer zugestanden wird in seinem auf die sichtbare Welt gerichteten Wirken verfährt das wahre Christenthum' nach den Grundsätzen, wie sie Jacobus, der Verkünder der peaktlschen Ethik des Neuen Testaments, in seinem Sendschreiben zusammenfaßt. Es ist eine der höchsten Aufgaben des Christenthums geworden, durch seine Werke hier auf Erden Noth und Elend zu lindern, sich der Hilflosen, der Waisen und der Wittwen in ihrer Bedrängniß anzunehmen und die Menschen zu bessern nd zu heben." - . Eine der größten Thaten des 19. Jahrhunderts war die Gründung jenes internationalen Verbandes, der es sich zur Aufgabe macht, die Greuel der Kriege durch Pflege der Verwundeten und Kranken möglichst zu mildern, ohne Rücksicht auf Nationalität, Rasse oder Religion. Jener von allen Culturstaaten der Welt anerkannte und daher 'halbofficielle Verband hat als Abzeichen das Symbol des Christenthums in einer besonderen Farbe gewählt. Daß es sich dabei nicht um den Glauben, sondern lediglich um die Werke handelt, geht daraus hervor, daß die Türkei, Persien und Japan zum Rothen Kreuz gehören. , Der Ethik der Werke, wie sie durch die Epistel Jacobi zur ganzen Menschheit spricht, haben, wir die Gründung von Tausenden von Hospitälern, Waisenhäusen und anderen wohlthätigen Anstalten zu verdanken. Zu diesen Gründungen gehört auch die Musteran statt, deren Jahresfest wir heute feiern das D. A. P. Waisenhaus. Möge dasselbe auch fernerhin zahlreiche und opferwillige Freunde finden." Redner schloß sodann seine mit großem Beifall aufgenommene Rede mit den Worten : Besonders sollten Freidenker und Anhänger verwandter Richtungen es als eine Ehrenpfficht erachten. das D. A. P. W. nach besten Kräften zu' ' unterstützen, und dadurch ihr Verständniß bekundigen für die neutestamentliche Ethik der Werke, wie sie in der denkbar einfachsten Form von Goethe Xin die Worte gekleidet wurde : Edel sei der Mensch, ; .Hilfreich und gut !" ..Nachdem sodann noch das aus den Hetren Adam, Steinhilber, Roebke und Ziegler bestehende Männerquartett das stimmungsvolle Lied Mutterliebe" mit solcher Jnnigteit vorgetragen hatte, das' es noch ein encore in Folge des nicht endenehmenwollenden Beifalls geben mußte, hatte die offizielle Feier ihr Ende erreicht. .Das Leben und Treiben, welches sich hierauf auf den ausge dehnten prächtigen Gründen des Waisenasyls entwickelte, hatte voll und ganz den Character eines echten deutschen Volksfestes, welches auch durch keinen Mißton gestört wurde. Fröhliche, ver-, gnügte Menschen überall, die Kleinen tummelten sich auf den Rasenplätzen umher, die Erwachsenen vergnügten sich in ihrer Weise, lauschten den Klängen des Orchesters und tauschten mit Bekannten vertrauliche Gespräche aus. Dabei aber waren die Candy- Jce Cream- und Kaffeebuden stets von einer solch 'dichten Menschenmenge belagert, daß die Verkäuferinnen vier volle Stunden lang nicht einen Augenblick dazu kamen, die Hände in den Schooß zu legen. Noch vor 6 Uhr war in allen Buden radical ausverkauft. Welch ein Andrang herrschte, mag u. A. aus dem Umstand hervorgehen, daß in der Candy-Bude allein nicht weniger als 1800 kleine Bierseidel aus Zucker zu 5 Cents per Stück Liebhaber sanken. Doch dem Guten ist zu gönnen. Nach dem Untergang der Sonnen, Daß er in sich geht und denkt, Wo man einen Guten schenkt." Und für diese Guten, die gestern nach Tausenden zählten, gab es ebenfalls auf den Gründen ein Plätzchen, wo etwas stärkeres als Kaffee verzapft wurde und zu welchem beständig eine Völkerwanderung inv Kleinen stattfand. Hier zeichneten sich die Herren Candidaten. welche sich gern um das Wohl des Countys verdient machen möchten, in liberaler Weise aus. Trotz der riesigen Menschenmenge, welche sich bis zur-Abenddämmerung auf dem Festplatze umhertummelte, hatten die verschiedenen Polizisten, welche dort auf und abpatrouillirten, auch nicht ein einziges Mal Veran lassung, einzuschreiten. ES ging harmloS vergnügt , zu, war doch ein Jeder
zunächst gekommen, um sein Scherflein
zum Wohle eines segensreichen Instituts beizusteuern. Der finanzielle Erfolg. Bereits um fünf Uhr Nachmittags wurde mit Hülfe zweier Bankbeamten mit dem Zählen der Gelder begonnen. Gegen acht Uhr war die Zählung beendet. Dieselbe lieferte ein geradezu überraschendes Resultat. . Die Gesammteinnahmen beliefen sich nämlich auf S2, 128.07, hiervon entfallen auf die Damen 781.98 und die Herren $1,346.09. An den Eingangspforten allein wurden über $100 mehr eingenommen, als im vorigen Jahre. Von diesen Einnahmen werden etwa $400 für Ausgaben abgehen, so daß ein Netto-Ueberschuß von $1700 ver. bleiben wird. Ein solch günstiges finanzielles Resultat ist noch auf keinem früheren Waisenfeste erzielt worden. Der beste Beweis, daß dasselbe sich in allen Schichten der hiesigen Bevölkerung und Umgebung einer von Jahr zu Jahr steigenden Popularität erfreut. -Auf den Erfolg des Festes aber können die Damen und Herren, welche seit vielen Wochen und vor Allem auch gestern im Interesse desselben thätig waren, mit Recht stolz sein. VW Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho's Longfellow." 81.25 Cincinnati u. zurück 81.25 via C. H. & D., I Sonntag, 21. Sept. Zwei spezielle Schnellzüge; der erste fährt um 6.30. Uhr Morgens ab und hält nirgends an, der zweite um 7.15 Uhr Morgens, welcher in Rushville, Connersville und Hamilton anhält. Rückfahrt von .Cincinnati um 6.20 Uhr Abends. Spezielle Excurstonen über die Penn- ' sylvania kurze Linien von Indianapolis. Washington und zurück $13.30, am a, 4., 5 uns 6. Oktober, giltig für die Rückfahrt bis 14. Oktober, mit Verlängerungs Privilegium bis 3. November 1902. New York und zurück-t23.25. am 3., 4.. S. und 6. Oktober, giltig für die Rück fahrt bis 14. Oktober IM. Boston und zurück den ganzen Weg per Bahn $24.00 ; via Sound Linie $23.00, vom 7. bis einschließlich 11. Oktober; Ne tourfahrt limitirt auf 13. Oktober; VerlängerungskPrivilegium für die Rückfahrt bis 12. November 1902. Für spezielle Information wende man sich an W. W. Richardson, Distrikt PassagierAg?nt. der Pennsylvania Short Lines, No. 43 W. Washington Str., Indianapolis, Ind. renzel Bros., 5!o. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europa?. V nach und von UlS?UJtlUt Eu Europa. An- und verkauf ausländischen Geldes. Das Bedürfniß eines Berathers zum Zweck von Capital- - Anlagen. Vermaltungen, oder Eeschäf ten irgend welcher A.'t, die Erfahrung und Vorncht erfordern, wächst mit den Ansprüchen der modernen Lebens-Ver-Hältnisse. ... TTndiana ii Trust Co. erfüllt diesen Zweck in vollstem Maaße ; sie hat ein großes Capital und steht unter der Leitung von erfahrenen und erprobten Beamten. Rath kostet nichts. Capital Snrplns , .01,000,000.00 125,000.00 Samstag Nachmittags geschlossen. Wallace Maines empfiehlt sich ten Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für County-Commissär des 3. Distrikts. . Wahl am Dienstag, 4. November 1902.'
Politische Ailkiindigttngcn
August M. Kühn empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für County Schatzmeister. Wahl am Dienstag, 4. November 1902. Jaeob Wocßner empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für County Sheriff. Wahl am Dienstag, 4'. November 1902. Edgar A. Brotvn empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Nichter des Cupcrior Gerichts, . Zimmer No. j. Wahl am Dienstag, 4. November 1902 John H. Kingsbury empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Richter des Snverior Gerichts, Zimmer No. 2. Wahl am Dienstag, 4. November 1902. X Samuel Pattison empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für County Auditor. Wahl am Dienstag, 4. November 1902. Francis P. Bailey empfiehlt sich den Ctimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für County Clerk. Wahl am Dienstag, 4. November 1902. Thomas L. Sullivan empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für Nichter deö Circuit Berichts. Wahl rn Dienstag, 4. November 1902. Charles E. Cor empfiehlt sich den Stimmgcbern von Marion County als demokratischer Candidat für Richter des Criminalgcrichts Wahl am Dienstag, 4. November 1902. John E. Christian empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als demokratischer Candidat für County-Cornmissar des 2. Distrikts. " Wahl am Dienstag, 4. November 1902. John C. Nuckclshaus empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County Staatsanwalt. Wahl am Dienstag, 4. November 1902. Willis N. Miner empfiehlt sich den Stimmgebcm von Marion County als republikanischer Candidat für Nepräscntant zur Legislatur Wahl am Dienstag, 4. November 1902. Henry W. Klansmann empfiehlt sich den Stimmgcbern von Marion County als republikanischer ' Candidat für County Surveyor. Wahl am Dienstag, 4. November 1902. John McGrcgor empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County als republikanischer Candidat sur County-Commiffär des 2. Distrikts. Wahl am Dienstag, 4. November 1902. Olider P. Ensley empfiehlt sich den Slimmgebern von Marion County alS republikanischer Candidat ür County Schatzmeister. Wahl am Dienstag. 4. November 1902. Thomas E. Spafford empfiehlt sich den Sti'mmgebern von Marion County als republikanischer Candidat für County-Commissär des 3. Distrikts. Wahl am Dienstag, 4. November 1902. . Chas. B. Clarkc empfiehlt sich den Stimmgebern von Marion County. als demokratischer Candidat für County Staatöanwalt. Wahl am Dienstag, 4. November 1902.'
