Indiana Tribüne, Volume 26, Number 16, Indianapolis, Marion County, 10 September 1902 — Page 3

Jndlana Tribüne, 10. September 1903.

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Grabgeläut. Profeffar Birchow zur Ruhe bestattet.

letzten Die Stadt Berlin veranstaltet ihm ein würdiges Begräbnifz. Vorgeplänkel bei dem straften deut schen Herdstmauöver. Streikunruhen in der italienischen Provinz Apulien. CnS V . 3 k, fk!k?, sT rt 1 ft t n 1 llll. I V ywuumiimim uvimiiiuimixiisters Van Ash Van Wyk. - Nebergade von Agna Dulce an die leoeuen. Präsident Castro vn Venezneli sen 1 det eine Siegesdepefche. Deutschland. Virchow'sBegräbniß. Berlin, 9. Sept. Die Stadt I Berlin bereitete heute den Ueberresten ' I Prof. Virchom's ein Begräbnis, wel ches des großen Gelehrt wärdig war. Das Rathhaus warreich mit'Lorbeeren. Palmen und Blumen delorirt und der SidungZsaal. in welchem die rFeier stattfand, war ebenfalls auf das N,iI,, nmückt. wäkr.nd in den an. grenzenden Räumlichkeiten die zahlreichen, von medizinischen, politischen und wZsss.MZ.n Z.s.Nsckst.n ext " "-n ' tviiivi!!,!!... -1 - i 7 I - - - - n- i s. k?.,- ,..r-Ärn rnr,n ,ttti,t ......w,. v..., ebenso viele kostbare Blumenspenden aus allen Theilen Deutschlands und i mehreren auswärtigen Städtm. ' ' I Unter den Kränzen in der Nähe des I Katafalks befand sich ein solcher aus Lilien und Farren von den in Berlin praktizirenden und studirenden Medizinern mit einer passenden Widmung. Der Sitzungssaal war mit den hervor ragendsien Professoren, Forschern und Aerzten der Hauptstadt,.sowie den höch sten ärztlichen Ossizieren der deutschen

Armee gefüllt. Unter den Anwesenden m 3talcn sttfand, wurden von Weltruf befanden sich der Ge- Planen getödtet und zehn derschichtsschreiber Theodor Mommsen. Prof. Wilhelm Waldeyer, Prof. Ernst tm. Lohnstreits hatten u. Leyden, Pros. Ernst v. Bergmann, m Landarbeiter die Arbeit Pros. König und Prof. Harneck. In nkmM unb uin Andere zu verder M.tte des Saales hatten bie Um- hzern. ihre Plätze einzunehmen, hat-versitäts-Prafessoren und d Stadt. Un sämtliche Landstraßen- der räthe mlt ihren goldenenAmtskettenP atz besetzt. Die Gendarmen, genommen während sich an den Selten zuschreiten versuchten, wur-

uno lm mnieren epumnoueu Un mi steinen und Knüppeln angevon Swdentenverbmdungen m griffen und ein Eorporal verwundet, alterllchen Trachten und mit reich der. wurde dann Militär aufgeboten zierten Bannern ausgestellt hatten. ni tnm $ ,0n Steinen .m der Chor der Kathedra e pfangen, wodurch mehrere Solda. eine Trauerhymne gesungen, widmete jn zu Fall gebracht wurden. Einzelne Pastor Kirteß dem verstorbenen Gelehr. m Streikern n emen kurzen Nachruf. Ihm folgte wassnet, die mit ihren Gewehren Pros Waldever, welcher die wissen. Revolvern von dannen zogen. Das schaftlichen Errungenschaften Prof. nn hsln l1t f . . , rt

WXM cx. crn:ts!. V8 N?!Ft I Träger, ein Mitglied des Reichstags, schilderte die Thätigkeit und den Cha rakter des Verstorbenen als Politiker, während Oberbürgermeister Kirschner Virchow's Wirksamkeit als Stadtrath von Berlin und seine Bestrebungen zur Anwenoung oer wiueniqailttcyen vznideckungen zum Besten des Volkes bei w t . p ir . fj f 's rr i der Organisirung von Hospitälern und Einrichtung von Drainirungssystemen und Museen beleuchtete. Nach einem Schlußgesang des Chors sormirte sich der Trauerzug vor dem Rathhaus und bewegte sich unter den Linden entlang, unter Vorantritt des Bürgermeisters und der Stadträthe. Hinter dem Leichenwagen wurden auf Kissen Prof. Virchow's Orden und Auszeichnungen getragen. Der Zug war außergewöhnlich lang und erhielt durch die in vollem Wichs theilnehmenden Studenten ein malerischesGepräge. Die Straßen, welche der Zug passirte, waren von dichten Menschenmassen eingerahmt. Die Beerdigung erfolgte auf dem St. Matthäus.Friedhof inSchöneberg. ry. . rrn . w i e 'jj a n o ö c r. Frankfurt. O., 9. Sept. Die Kriegsmanöver nahmen heute ihren Anfang und die verschiedenen Truppen. bewegungen boten bei dem herrlichen. m em ii , rr Inl k.ssva vüeHer rn tntrhrtnt2 iv ""."-" "r-"r-33110. U19 UUjl JJlZUCll l)UUZi den im Kampfe befindlichen Armeen be fanden sich die Hauptquartiere der be fehlshabenden Generäle von Stülpna oel. Commandeur der Rothen", oder U r angreifenden russischen Armee, und Gen. von Lignitz, Commandeur der Blauen", oder Vertheidigungsarmee. Von diesen Hauptquartieren waren ffeldtelearaphen nach der Front eingerichtet, und fast jede Anhöhe wurde als TelephoN'Station benutzt. Der heutige Tag wurde damit zuge bracht, daß die beiden Armeen eine

günstige Stellung zu erlangen suchten, und der Kampf beschränkte sich Haupt sächlich auf Artilleriefeuer, mit gelegentlichen Kavallerie-Scharmützeln. Die Infanterie kam heute noch nicht in's Tressen. Die deutsche Armee nahm den Russen ein Geschütz, das aber gleich darauf zurückerobert wurde. Eine Ka-

vallerie-Abt)eilung der Blauen" fiel den Angreifern in die Hände, welche am Ende des Tages vortheilhaftere Stellung gewonnen hatten und bereit Hl' vorzudringen. 4 l,er llyelmoe,ucyle ai unjrnilellfcyer oei oen xrtanouein veive Ihm 7? i SrnXriin.it ? S i tnrtr.t? iui. uusiuumam vyuu ..i.. den Rothen", oder der angreifenden rnssiscken Armee, zuaetbeilt. und so oft Rfliet Wilhelm auf jener Seite be ran tx Ö0n t-xmx (gruppe aus? indischer Osfizikre in reichen Unifr. t ..u. CT . s m Fy-k A äk n iseneraie irugen oie neue mciirna8 Uniform, welche der Kaiser als sehr praktisch und geschmackvoll bezeichnete. ! CTNj f$if iT! amava( CZ 4wtl rnil " "wym 1 V! (üa!tM (QsttAM t Sl A 111 ülC " y -V. " l r - O ,'lL..t...ul V - u Of It.. aIl. wl" " w ufmesamlntm. britischen Armee, trug eine blaue FeldmrschallZ.Uni!rm. während General French und Kr.egsfelre är Brodnck ,n Khali'.Un.form erschienen. r!f trn:ft. i v:.r. rni!. "W" k Schlosse, wo sich auck dle Kaiserm emquartirt hat. Der Kaiser benutzt bei . den Manövern auf den besonderen Wunsch der Kalsenn kem Automobll. naazen reuag, oem izWu cv v cm 2i st!.-l rr-. 0Ct munuuer, u vui utrw i . c W ? ? vm oem uan utovens uno oen uoriL . Ix . I P . . . v"tt,cyen uno yoyeren oeuncyen OfNZleren ein Dmer geben. Italien. Streik un ruhen. R o m, 9. Sept. In einem Kampfe zwischen Militär und Streikern, der gestern in Eandela, einer kleinen Stadt LIhllI:,n. im südöstlickeu flM Resultat. Ent Beamter " 1 des Ministeriums des Innern hat sich nach Cand'ela begeben, um eine Unter suchung des Vorfalls anzustellen. Adenteurer verhaftet. Genua, 9. Septbr. John I. I tj:: s.:. cvi:. v v iiniminu, cm oiul'i" er ous amerikanische Bürgerrecht erworben hat und früher als amerikanischer Consu laragent in Santos, Brasilien, ange stellt war. jedoch wegen eines angeblichen Unterschleifs abgesetzt wurde, ist in .Oreglia verhaftet worden. Ali Girimondla aus Brasilien nach Jta lien zurückkehrte, behauptet er, von den Ver. Staaten zum Consul m Persien ernannt worden zu sein, sowie den Auftrag erhalten zu haben, den ganzen amerikanischen Consulardienst in Asien zu inspiziren. Später fungirte er als Priester und celebrirte Messen. Als er verhaftet wurde, war er im Begriff, in Gesell schast zweier amerikanischer Mädchen abzureisen. Unter seinen Effekten ent deckte man ein Packet mit Briefbogen des Staatsdements. Die italienischen I . . . Behörden warten Nachrichten aus Washington ab, bevor sie weitere Schritte gegen den Abenteurer thun. . . . . . . . m v y v R o m, 9. Sept. Der Vulkan auf V V ,,, -WVf Vk ... 6itorn6oIi. bn n5tbH4tit ber 8iat Inseln an der Nordküste von Sicilien, ist in voller Thätigkeit und wirft groß Feuermassen und Steinregen aus. Au dem Vesuv werden ebenfalls Anzeichen eines drohenden Ausbruchs wahrge nommen. Holland. Tod des Colonialmin isters. Im Haag. 9. Sept. Dr. T. A. I. Van Ajh Van Wyk. Colonial Minister, ist heute gestorben, nachdem er sich vor wenigen Tagen etner Ope ration unterzogen hatte.

Colombia.

Agua Dulce genommen. Washington. 9. Sept. Der General'Vice-Consul Ehrman in Panama theilt dem Staatsdepartement per Kabel mil, daß die Regierungstruppen Agua Dulce übergeben hätten. Vier Kriegsschiffe der Rebellen befinden sich jetzt in der Bai von Panama und die Rebellen sollen auf die Eisenbahn zu marschiren. Ehrman hält die Lage in Eolon und Panama für .sehr ernstlich. Panama, 0. Sept. Die Uebergabe der Regierungstruppen unter General Morales Berti in Agua Dulce an die Rebellen wird beftätigt. Gen. Berti, der seit dem 23. Juli belagert wurde, ergab sich erst, als er erkannte, daß seine Lage hoffnungslos sei und daß seine Leute Hungers sterben müßten, wenn er sich noch länger widersetzte. Der Rebellengeneral Herrera gestattete Gen. Berti, in Anerkennung seiner tapferen Vertheidigung, seinen Degen zu behalten, und die übrigen Generäle und Offiziere wurden gegen Ehrenwort entlassen. Venezuela. Eine Siegesnachricht. New York, 9. Scp. Der Generalconsul von Venezuela hat folgende Depesche von Präsident Castro erhalten: Bei Finaquillo wurde heute (das Datum fehlt) eine heiße Schlacht geschlagen, in welcher die Armee der Rebellen unter Gen. Luciano Mendoza und Riera vollständig geschlagen wurden, sodaß der Friede des Landes gesichert ijt." Hayti. Häfen geschlossen. Hamburg, 9. Sept. Mittheiungen vom hiesigen hayttschen Conulat zufolge hat die provisorische Re gierung von Hayti wegen der auf der Insel herrschenden Unruhen die Häsen Gonaives, St. Marc und Port de Paix gegen ausländische Schiffe gechlossen. Der provisorische Präsident, Boisrond Canal, hat Weisungen er assen, daß für's Erste keine Frachtbriefe, Manifeste etc. für diese Häfen ausgestellt werden. Samoa. Temperenz. Washington, 9. Sept. Die Regierung hat die Anordnung des Flottengouverneurs, unter dessen Con trolle der amerikanische Theil der Sa-moa-Jnseln steht, und welcher die Licenz sür den Verkauf von geistigen Getränken auf Tutuila widerrufen hatte. gutgeheißen, obwohl der amerikanische Viceconsul in Apia, Blacklock, der auf Tutuila ein Hotel errichtet hat, dagegen protestirt und geltend gemacht hatte, daß er durch das Verbot sinanziell geschädigt werde und daß der Verkauf von Spiritussen durchaus keinen nachthei ligen Einfluß auf die Eingeborenen ausübe, da dieselben nicht zum Genuß berauschender Getränke geneigt seien. Vatikan. Die amerikanischen Diöc e s e n. . Rom, 9. Sept. Die Frage, mehrere der größeren amerikanischen Diöcesen zu, theilen, beschäftigt gegenwärtig den Präftkten der Propaganda. Cardi nal Gotti. Man glaubt, daß binnen Kurzem die jetzt bestehenden 83 Diö cesen und Erzdiöcesen so reorganisirt werden, daß ihre Zahl auf 100 erhöht wird. Grokbritannien. Die Boerengeneräle. L ond on, 9. Sept. Die Boerengeneräle Botha, Dewet und Delarey rei sten heute nach Holland ab. Es heißt, daß eines ihrerGesuche an den Colonial Sekretär darin bestanden habe, daß den Boerenflüchtlingen in Europa er laubt werde, nach Südafrika zurückzu kehren ohne den Treueid zu leisten. Chamberlain habe sich jedoch geweigert. darauf einzugehen. Canada. Schiffsbrand. Detroit. Mich., 9. Sept. Eine Specialdepesche aus Port Rowan, Ontario, meldet, da'ß der Dampfer Stevens" von Buffalo, der, mit Kupfer und Mehl beladen, sich auf der Fahrt von Duluth nach Buffalo be fand, heute Morgen auf der Höhe von Clear Creek bis aus den Wasserspiegel abgebrannt sei. Die Mannschaft wurde unter großen Schwierigkeiten gerettet. Das Schiff war Eigenthum der Union Zransit Co. und .hatte einen Werth von S75.000.

Die Schildkröteninsel Aseension. Nordwestlich von der Insel St. Helena im Atlantischen Ozean liegt ein einsames Felseneiland. Ascension, die Himmelfahrtsinsel genannt. Sie besteht fast nur aus Lava, die aus unterseeischen Kratern hervorgebrochen ist. Die Insel gelangte im Jahre 1815 in englischen Besitz und untersteht der britischen Admiralität. Sie ist Kohlenstatwn und hat nur eine einzige kleine Staot. Namens Georgetown; man kultivirt dort europäische und tropische Gewächse, treibt auch mit Erfolg etwas Viehzucht. Ein wichtiger Ausfuhrartikel der Insel aber, und wohl einer der originell sten, sind die großen Schildkröten. Dic Ufer der Insel werden nämlich von den Mecrschildkröten mit Vorliebe aufge sucht, um dort ihre Eier zu legen, und eine einzige Schildkröte legt 200 bis 250 Eier, welche sie im Sande leicht verscharrt. Das Ausbrüten besorgt die Sonne, nach zwei bis drei Wochen schlüpfen bereits die Jungen aus, die zuerst nur Iß bis 2 Zoll lang sind. Die alte Schildkröte wird 6 Fuß lang und 1100 Pfund schwer, ja man hat in einigen Fällen Exemplare von 1600 Pfund, erbeutet. Die Art. welche besonders nach Ascension kommt, ist die Supvenschildkröte, deren Fleisch, Fett und Eier als Leckerbissen gelten. Der Schildkrötenfang wird in ganz rationeller und durch Erfahrung bewährter Weise betrieben. Man fängt in manchen Jahren 2500 Stück, in

einem anderen Jahre vielleicht nur 800. Der Fang beginnt amtlich am 1. Januar und wird drei Monate hindurch fortgesetzt. Die Suppenschildkröte ist nicht nur riesenhaft groß, sondern auch ebenso stark. Sie hat eine fabelhaft Kraft in ihren Füßen und ein gefährliches Gebiß. Sie ist indeß sanften Charakters und setzt sich nur selten zur Wehr. Kru-Neger von Sierra Leone werden als geschickte Schildkrötenfänger besonders gern verwendet. Auf erhöhten Punkten der Küste sind WachtHütten errichtet, in denen immer je zwei Kruleute siationirt sind. Durch Dampfer, welche beständig Äundfahrten um die Insel machen, werden sie mit Proviant versehen. Von ihren Wachtposten aus beobachten sie den Strand. Sehen sie eine Schildkröte aus dem Wasser an's Land steiqen. so warten sie geduldig, bis das Thier so weit hinaufgestiegen ist, daß es nicht ohne Weiteres mehr in das Wasser zurückkann. Glauben die Jäger den rechten Zeltpunkt gekommen, so brechen sie aus ihrem Hinterhalte hervor, jagen in vollem Lause auf die Schildkröte zu. schneiden ihr den Weg zum Waffer ab uno dreyen sie. sobald sie sie erreicht haben, mit Aufwendung aller Kräfte auf den Rücken. Bekanntlich ist die Schildkröte nicht im Stande, sich umzudrehen, sobald sie einmal auf den vtuclen gelegt worden ist. Für jede Schildkröte erhalten die Kruleute zwei Shilling (50 Cents). t Die Jager binden nun vorsichtig um eines der Vorderbeine der gefangenen Schildkröte ein dünnes Drahttau. wobei sie sich vor gefährlichen Schlägen des Thieres besonders in Acht nehmen müssen. An das andere Ende des Drahttaues wird eine kleine Schwimmt.c.ni.i um , i (i c r c vyjc vcc ugi. 'jjicm oreyi oaraus vie Schildkröte wieder um, so daß sie auf ihren Füßen steht, und nun eilt sie natürlich, so schnell sie kann, dem Wasfer zu. Die Schwimmboje gestattet ihr jedoch nicht, tiefer zu tauchen, als das dünne Drahtseil reicht. Mittelst Booten bugsirt man sie darauf an einen Dampfer heran, der täalich sämmtliche Stationen abfährt, um die gefangenen Schildkröten aufzunehmen. Mit Hilfe des Drahttaues werden die Thiere an Bord gezogen und dort wieder auf den ducken gelegt und mit nassen Säcken bedeckt. Hat der Dampfer seine volle Ladung, so geht er direkt nach Georaetown. wo die Schildkröten in zwei große Weiher gesetzt werden. Durch Schleusen stehen diese Weiher mit dem Meere in Verbindung. so daß Ebbe und Fluth ihren Einfluß darin üben können. In dem einen Becken werden die großen, in dem anderen die kleineren Schildkröten auf bewahrt, da die Ernähruna zu verschie denen Zeiten ihres Lebens verschiedm ii. Die englische Admiralität verkauft die Schildkröten an eine einzige Firma in London. Je nach dem Bedarf macht die Firma bei der Admiralität ihre Bestellungen, und diese werden sofort c ctt r ii 1 naeg ÄscennLN uoermillell. Die Dampfer, welche die Sckildkrö ten nach London brinaen. haben besonders ausgebildete Arbeiter zur Pflege oer yiere wahrend der Ueberfabrt. trotzdem magern die Schildkröten ab und werden sehr schwach. Sie liegen fast während der ganzen Fahrt auf dem cn.! j r!v v . ri i. - w . " o yiuacr, uno ceiianoig Mil Teuern fo gelleinwand bedeckt, und nur in aewis sen Zwischenräumen werden sie umgedreht, so daß sie laufen und gefüttert werden können. In Sondon wird die Sendung von der genannten Firma in empfang genommen und sofort wiederum in Becken mit Seewasser gefetzt, Wo sich die Thiere erholen. Dann werden sie geschlachtet und im Ganzen oder . o"c . c in einzelnen Zeilen an oie nuHen ver kauft. lene Metl70de. Madame (in die Küche tretend): Wie, beim Kochen rauchen Sie, Anna?" K L ch i n : Ja, ich habe v ? . r M. namtic siti im .ops, uno oie und gerade fertig, wenn ich eine Cigarrette ausgeraucht habe!

The Victor

.- ! -r: - . V ? . 4". -. v--:-?"--i..-. - ' V ,V . . i i - ;.Jv: , X t - ' "" ' r -f - j f U , Jl.Pi Ecke Noble und St. Clair Str. Ich erlaube mn meinen Freunden und Lekanntk? nzuzeigen. daß ich vlvlUx dem Name "The Victor" aa obengenanntem Platze eine in jeder Beziehung erste klaffe Wirthschaft eröffnet habe, kl wird mein Bestreben sein, ein in jeder Beziehung respeNadles Hau zu führen und an meine Seschafts, freunde, bei roulanter Bedienung, die besten Quali täten an importirten und einheimischen Weinen, Liqudren. Cigarren. Bier, etc. zu verabreichen. El wird mir zur Ehre gereichen. Cle in meinem jetzigen Lokale begrüben u könne. Achtungsvoll HENRV VICTOR. The Health Office GEO. SPERR Eigenthümer. No. 647 Massachusetts Avenue, Liberty ratze. Die besten Weine, Liquöre und Cigarren stets an Hand. Jedermann ist freundlichst zu einem Besuch eingeladen. GEO. PETER HAMMERLE, Besitzer deS Jeffcrson :-: Hauses 115-119 Ost South Strafte. und der Columbia Malle. Cud Delaware und McCarry Strafte. Zwei Wirthschaften echt deutscher Art. Ein kühler Trunk und eine reichbesetzte Tafel harren der väste. Kost und Logis per Tag oder per Woche. Jedermann freundlich eingeladen. TOM MULMNE, wmple Koom 2621 West Michigan Str. Feine Weine, Liquöre ... und. . . Cigarren. Philip Zapf, y Wirthschaft und Restaurant. 42 Virginia Avenue. Lunch taglich von 11:30 Vormittags bis 2 Nachmittags, fflutttt' Stew 15e. Rohe Austern. 10c. 8 Ji 3 Karstadt's Tanpf-Farberei und Echt-Wascherei. (Nachfolger on John Srill u. So.) tadlirt 1871. rlVhA : Mass. Ave.. 711 578. Neu 2532. Kollege ve.. lt. Brown s. Illinois Str., Alt, Lrowa Herren und Da?:en-Kleider gerei nigt, umgeändert und ausgebügelt. Kaufen Sie Ihre Kohlen .Jbt der. EiiieCoalooilK 10, H. RABE Präsident. Agenten für die Empire Lump und Egg Kohlen. Hauptoffice : 553615 Lincoln Str. an : 411 Süd East Str'. und 407 Virginia Ave 9, I lt (Main, 1 160 ; n 929 i.

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