Indiana Tribüne, Volume 26, Number 11, Indianapolis, Marion County, 4 September 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 4. September 1902. x t-- ; ,

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Zu Ende.

Die Reife des Präsidenten zu Ende. Ankunft in Oyster Bay. Das Resultat der demokratischen Conventionen in Ohio und Iowa. Eeneralanwalt Knor über die Siel lung der Executive zum Kohlen streik. Bei den Manövern werden die Schiffe außer Gefecht gesetzt. Der letzte Reisetag. Bridgeport, Conn., 3. Sept. Präsident Roosevelt beendete seine New England Tour heute nach dem mißli chen Vorfall in Pittsfield, Mass. Er verweilte etwa H Stunden und wurde nach einer Tribüne am Seeufer geleitet, von wo aus eine Ansprache an Arbeiter beabsichtigt war. Er entschuldigte sich jedoch, daß er wegen des Unfalles keine Ansprache hal ten könne, und fuhr dann in seinem Wagen nach der Sylph, wo ihn Frau Roosevelt und sein Sohn Kermet umarmten. Bald nachdem es sich herausgestellt, daß der Präsident nicht ernstlich verletzt war, hatte er seine Reise wieder aufgenommen. Lenor wurde kurz nach 11 Uhr erreicht und die Fahrt durch die Stadt geschah in aller Stille. Die rechte Wanze verursachte beträchtliches Unbehagen; um aber die Bevölkerung nicht zu enttäuschen, erzählte der Prä sioent in kurzen Worten den Vorfall und sagte, er werde keine Ansprache halten. Er fuhr dann nach Stockbridge, wo die Bevölkerung ebenfalls festliche Veranstaltungen getroffen hatte. Von seinem Wagen aus erklärte der Präsident, dessen rechtes Auge fast geschlossen und schwarz unterlaufen war, daß er keine Ansprache halten könne. Die Abfahrt von Stockbridge war pathetisch. Keine Hochrufe, kein Schwenken von Fahnen oder Taschentüchern, nur hier und da einWort, welches das tiefe Schweigen brach. In Great Burlington, Mass. und New Milford, Eonn., wurde kurzer Aufenthalt gemacht. Auf dem Wege dahin machte Dr. Lung heiße Umschläge, welche die Gesichtsanschwellung wesentlich minderten. Der Präsident bewahrte seinen guten Humor, kam aber wiederholt auf den Verlust von Eraig zurück und sagte. außer diesem Unglück würde er das ganze Ereigniß nur als einen gewöhn lichen Reise-Vorfall betrachten. Ankunft des Präsidenten. Oyster Bay, N. Y , 3. Sept. Die Sylph" mit Präsident Roosevelt an Bord warf um $9 Uhr Abends vor Oyster Bay Anker. Demokratische Staats Convention. Eedar Point, via Sandusky, Ohio, 3. Sept. Ticket: Staats-Secretär Rev. Herbert S. Bigelow, Eincinnati. Ober-Richter Michael Donnelly, Napoleon. Nahrungsmittel-Commissär Philip N. Brück, Columbus. Mitglied der Behörde für öffentliche Werke Joseph I. Patee, Hamilton. ' Die heutige demokratische Staats Convention galt in erster Linie der Agitation für die Präsidentschaften didatur des Vorsitzenden, des Bürger Meisters Tom L. Johnson, ferner die Einführung Herbert S. Bigelow's, des Pastors in der Cincinnatier Vine Str. Congregatioral Kirche, in die Ohio'er Politik. Letzterer war bis jetzt nicht so sehr bekannt, bis er heute zum Bannerträ ger seiner Partei gemacht wurde und eine mit Begeisterung aufgenommene AnnahmeRede hielt. Bigelow ist 33 Jahre, unabhängig !n seinen Glaubensansichten und hat sich durch Vorträge wie auch als be liebter Prediger einen Namen gemacht. Die Sitzung dauerte bei nur emma liger Abstimmung 3 Stunden; , die Hauptzeit wurde aus Reden verwandt und Vigelow's Ansprache bildete einge standenermaßen das Tagesereigniß. -Es war eine vollständige Johnson Convention, obwohl sich Johnson selbst h:ute versöhnlicher zeigte, als während der letzten 2 Tage. . Die Platform wurde in der Form angenommen, wie sie das Comite vorschlug, und auch das StaatZticke wurde, mit einer Ausnahme, nach dem

Willen der JohnsonLeute zusammen

gestellt. Johnson' war oer Held des Tages. Durch die Straßen und die verschiedenen Plätze des Kurortes zogen Leuten die im Knopfloch das Bild des Conven ionsVorsitzenden mit der Inschrift Tom L. Johnson 1904" trugen. Bürgermeister Johnson eröffnet die Campagne in Loraine nächsten Sams ag. Auch wird Bigelow in jedem County sprechen. Demokraten von Iowa. Des Mo in es. Ja., 3. Sept. Die demokratische Staatsconvention hat heute durch Acclamation nachfolgendes Ticket aufgestellt: Staats Secretär Richard Burke, Mahaska. Auditor-J. S. McJuin, Guthrie County. General Anwalt John Dcnnison, Wright County. Schatzmeister R. U. Chapman, Des Moines. Ric'er am OberGericht Thomas Stapkten, Iowa County. Clerk am Ober-Gericht JesseTripp, Jasper County. Reporter am Ober-Gericht John F. Dalton, Calheun. Richter am Ober Gericht, kurzer Termin W. H. Quick, Woodbury. Eisenbahn Commissär Thomas Benson, Fayette. Die Convention nahm eine Plat form an, welche des Freisilbers keine Erwähnung macht. Seit der Dubuque Convention 1896 ist dies das erstemal, daß die Demokraten von Iowa die Silberfrage ignorirt haben. Die Manöver. Fort Trum bull, New London, Conn.. 3. Sept. Heute Morgen unter nahm die Flotte ihren dritten Angriff auf die Forts des New London Distrikts, und es war dies das interessanteste Schauspiel seit Beginn der Manöver. Das Bombardement nahm kurz vor 5 Uhr seinen Anfang und wurde unaufhörlich zwei Stunden lang fortgesetzt. Es war hauptsächlich ge gen Fort Wright auf Fisher's Island gerichtet, und das angreifende Geschwader bestand aus den Schlachtschiffen Kearsarge", Alabama". Massa chusetts" und Jndiana." Die Forts Michie und Terry feuerten einige Schüsse auf die Schlachtschisse ab, um die sich diese jedoch wenig kümmerten. Fort Wright erwiederte die Kanonade mit allen zur Verfügung stehenden Geschützen. Vor dem Angriff auf das Fort wurde auf die Signalstation auf Prospect Mount gefeuert und dieselbe. wie man annimmt, dienstunfähig ge macht. Ein Versuch der Flotte, auf Fisher's Island Truppen zu landen. wurde von den Batterien des Forts vereitelt. Ob der Anariff auf Fort Wright als ein Sieg der Flotte ausgelegt werden wird, ist vorläufig noch un bekannt. Die ersten Depeschen über das Vor mittagsgefecht bei Fort Wright erhielt Generalmajor Mac Arthur kurz nach 9 Uhr, nachstehenden Inhalts: Prospect Hill, 3. Sept., 9 Uhr 10. Min. Stabschef, Fort Trumbull, Conn. Der Feuercommandeur vom,; Fort Wright meldet die Keasarge als erstes, um 5 Uhr 20 außer Gefecht gesetztes Schiff. Massachusetts um 5 Uhr 30 als zweites Schiff außer Aktion gesetzt. als drittes um 5 Uhr 35 die Alabama. Auf sämmtliche Schiffe wurde nachher von allen Geschützen auf die kurze Ent fernung von 3 1000 Fuß wiederholt gefeuert und dieselben hätten einigemal weiter außer Gefecht erklärt werden können. Die Jndiana" wurde um 6 Uhr 37 durch das Feuer von Fort Michie gleich fabs außer Gefecht gesetzt. (gez.) Davis. Von dem vorzüglichen Signaldienst bei der Armee legte der heutige Vormittag abermals Zeugniß ab, indem das Hauptquartier jederzeit über die Stellung des Feindes orientirt war. Erfolg der Streiker. T a m a q u a , Pa., 3. Septbr. Comites von streikenden Grubenarbei txxi besuchten gestern Abend die Leute, die sich in den LehiqhKohlen gruben im Panther Creek-Thale gestern zur Arbeit gemeldet hatten. Viele von diesen wurden überredt, heute von der Arbeit wegzubleiben. Die Arbeiter mannschast ist deßhalb bedeutend redu cirt. Eine Abtheilung von Compagnie E, sowie die Gouverneurstruppen verrich teten heute Vormittag im Thale Pa trouillendienst; doch kam kein Zwischen fall vor.

B a e r's Standpunkt. Philadelphia, 3. Sept. Präsident George F. Baer von der Reading Company und die Senatoren Quay und Penrose hielten heute eine lange Conferenz, in welcher der Hart kohlenstreik gründlich durchgesprochen wurde. Am Schlüsse der Conserenz übermittelte Baer den Senatoren eine

ausführliche Antwort, die darin gipfelt, daß den ArbelteiOrganisationen kein Recht zustehen könne, in die Geschäfts leitung der Gesellschaften einzugreifen. Die Gesellschaften könnten sich nie dazu verstehen, daß ihie Beamten von den Arbeiter-Organisationen erwählt würden. Das Recht des Arbeiters auf Organisation jedoch, sagt Baer, erken nen die Gesellschaften an. Der Generalanwalt über den Hartlohlen'Streik. Washington, 3. Sept. Arbeitscommissär Caroll D. Wright, der im Juni vom Präsidenten angewiesen wurde, über den gegenwärtigen Streik zwischen den Pennsylvania Gruben-Be sitzern und ihren Arbeitern zu berichten, hatie dem Präsidenten 12 Tage später seinen Bericht eingereicht. Der Präsident übermittelte den Be richt demGeneralanwalt, der nach sorg fältiger Erwägung zu dem Schlüsse kommt, daß die Exective keinerlei Macht besitze, um in die Angelegenheit einzu greifen. Der besagte Bericht wird zur Aufklärung des Publikums bekannt gemacht. Streik Unruhen. Bramwell, W. V., 3. Sept. Die Lage im Flat Top Kohlenfeld ist noch immer beunruhigend. In Simons Creek wurde heute Abend auf Nichtgewerkschaftler beim Verlassen der Arbeit gefeuert und die Streiker erwiedertcn mit einer Salve. Soweit man weiß, ist Niemand verletzt. Lynchoericht. Stephens, Ark., 3. Sept. Ein Farbiger Namens Bog Wilson wurde hier gestern von einer Anzahl Männern gehängt. Er hatte sich an einem jungen Mädchen vergriffen, als dasselbe im Garten Gemüse pflückte. Rose als Gouverneur n o m i n i r t. M i l w a u k e e , Wis., 3. Sept. Bürgermeister David I. Rose von Milwankee wurde von der demokratischen Staatsconvention einstimmig als Gouverneur nominirt. Aln Vice-Gou verneur ist John W. Wattava nominirt. Das übrige Ticket wird morgen zusammengestellt. Scandalöse Scenen. Philadelphia, 3. Sept. Die Staatsconvention der Union - Partei führte heute zu tumultuarischen Scenen und zum Abhalten zweier getrennter Conventionen. Eine Faktion befürwortete die Indossirung des demokratischen, die an dere diejenige des republikanischen Staatstickets. In dem Wirrwarr wurden Revolver und Messer gezogen und die Anhänger Pennypacker's (rep ) stürmten die Plot form und indossirten das republikanische Ticket. Die Pattison Faktion versammelte sich hierauf im Continental Hotel und indossirte Pattison als Gouvirneur. Wahrscheinlich haben die VorkommNisse ein gerichtliches Nachspl.'l. m i.i i D i e National Grocer Company nennt sich eine unter den Gesetzen des Staates New Jersey mit einem Aktienkapital von 55,000,-. 000 organisirte Vereinigung von En-gros-Grocerfirmen zum Zwecke des gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes. 12 tn -yenlmai d e Erlösers soll, wie aus Buenos-Aires berichtet wird, in den sudamerlkanischen Anden errichtet werden. Es ist bereits bemabe vollendet. Bischof Ve-navente-von Cuyo rief die Idee in's Leben, und durch Subskriptionen wurde schnell die nöthige Summe aufgebracht. Die Statue ist fünf Fu fünf Zoll, das Piedestal neun Fuß drei Zoll hoch, und das von dem Erlöser gehaltene Kreuz ist sieben Fuß sieben Zoll lang. Die Statue, die über fünf Tonnen wiegen wird, soll an einem hervorragenden Platze mit einem imposanten Hintergrund von Bergen aufgestellt werden. Deplacirt. Wie. Fräulem Klara, sind Sie wirklich dieselbe, die ich rls kleines Mädel herumgetragen hab'?" Freilich bin ich's, Herr Maier." Wie Sie groß und fcsch geworden sind, ja, ja, was der Zahn der Zeit Alles vermag!" Zur Men7ci,e!renntnisZ. Wer ÄöseS that, vom Augenblick verführt, Geh mit ihm nicht z strenge in'S Gericht Auch Mavcher, dessen Wolhthnn dich gerührt. Verdiente Deine Anerkennung nicht: Was er gethan es war nnr übereilt. In einer Regnng, die nicht lang ver weilt k . i .

Ucberfluk an Junggesellen. Das Ver. Staaten-Censusbureau hat kürzlich eine sorgfältige Zusammcnstellung der Anzahl der Heirathsfähigen Männer des Landss, welche 20 Jahre oder älter sind, anfertigen lassen. Aus dieser Zusammenstellung ist ersichtlich, daß es in den Ver. Staaten 6,726,779 Junggesellen gibt und daß deren Anzahl die der heirathsfähigen Mädchen im Alter von 20 und mehr Jahren um 2.500.000 überstc'lZt. oder, in genauen Zählen ausoedrückt, daß es 4,105,440 Mädchen in obigem Alter gibt, so daß sie mit 2,531.333 in der Minderheit sind. Diese Statistiken sind um so überraschender, als disher die Ansicht vorherrschte, daß es in diesem Lande eine große Anzahl heiratsfähiger Mädchen gebe, welche keine Aussicht hätten, unter die Haube zu kommen, weil der Vorratb an heirathsfähigen Männern nicht ausreiche. Die Statistiken weisen aus, daß die Annahme eine sehr irrige war. Selbst wenn man alle Wittwen und alle Mädchen bis zum Alter von 17 Jahren mitzählt, dann ist das Surplus der Männer noch immer ein großes. Namentlich von Neuengland hatte man angenommen, daß es mit ledigen Frauen überbürdet sei, aber der Census beweist, daß es keinen Staat in seiner Gruppe gibt, in welchem nicht die Anzahl der Junsesellen die der hcirathsfähigen Mädchen übersteigt. Selbst Massachusetts, stets als das Heim der alten Jungfern" anerkannt, hat 282,932 ledige Männer und nur 277.711 ledige Frauen. In Kalifornien gibt es 239.504 Junggesellen und nur 88,755 Mädchen von 20 Jahren und aufwärts. In Jdaho gibt es 23.421 ledige Männer und 3556 ledige Frauen. In Montana ist das Verhältniß 55.457 Männer c;egen 7560 Frauen; in Oregon 60,525 Männer gegen 16,744 Frauen und in Wyoming gar 20,927 ledige Männer gegen 2347 ledige Frauen. Jn Prozenten ausgerechnet, beträgt die Mehrzahl der unverheiratheten Männer im Vergleich zu den unverheiratheten Mädchen von 20 und mehr Jahren in Massachusetts nahezu 2 Prozent, in Rhode Island 5 Prozent, in Connecticut 25 Prozent, in Maine 39 Prozent, in NewHampshire 26 Prozent. in Vermont 45 Prozent, in New York 23 Prozent, in New Jersey 29 Prozent, in Pennsylvanien 38 Prozent, in Ohio 38 Prozent, in Jndiana 60 Prozent, in Illinois 63 Prozent, in Kansas 108 Prozent, in Missouri 72 Prozent, in Michigan 17 Prozent. Wenn man die Gcsammtbevölkcrung der Ver. Staaten in Betracht zieht, dann ergibt sich nach dem Census, daß in den Ver. Staaten 1,800,000 mehr Männer als Frauen leben. Im Jahre 1890 betrug die Mehrzahl nur 1,560.047. Dies ist insofern von Interesse, als in der alten Welt das Verhältniß umgekehrt ist, indem die Frauen zahlreiche? sind, als die Männer. So kommen z. V. in Europa auf jedes Tausend der Bevölkerung nur 485 Männer auf 511 Frauen. In diesem Lande übersteigt die Anzahl der Männer die der Frauen um 24 in jedem Tausend. Die Zahl der Geburten hat jedoch auch in den Ver. Staaten in den letzten Jahrzehnten wesentlich aboenommen.

Im Jahre 1850 umfaßte eine Familie Ourcyscyntttllcy 5 Pertonen; jetzt umfaßt sie nur 4Z Personen. In den südlichen Staaten haben die Leute die meisten Kinder, in den NeuenalandStaaten sind die Familien cm kleinsten. Louisiana' hat im Verhältniß zu der Bevölterung zweimal so viel Kinder unter 5 Jahren wie Maine. Dessenungeachtet wird in diesem Lande alle 12 Gesunden ein Kmd geboren, alle 23 Sekunden erfolg! ein Tod, und alle 24 Stunren wird eine Heirath abgcschlosten. Automobilunfall als Wahnsinnsursache. Die 26laynge Äertausenn Hedwig Neuster in Berlin wurde im vorigen Jahre von einigen Bekcnntcn zu einer Automobilfahtt eingeladen. Das von seinem Besitzcr, cin:m Amerikaner, aeleitete Automoil hatte auf seiner Tour durch die westlichen Vororte flotte Fahrt, bis, eS ptJtzlicd gegen einen Baum am Weg randc stieß. In Folae des beftiaen An pralles stürzten zwei der Insassen des Zesayrtes, darunter Fraulem Neuster aus dem Wagen. ' Sie trugen jedoch äußerlich nur aerinafLaiae Verlckunacn dav.in. Die Verunglückte klagte indeß im :ittx Ae:t oster über Itarke Kcvf schmerzen, gegen die alle ang'wandten Mittel versagten. Dieser Tage ver sr:. 1. r. je l-TIli: 1. it i i . luyiniuüctic ptvytliq uasj uccci, van Mädchen wurde arbeitsunfähig, verlor vollia die Herrschaft über sich selbst, er litt wiederholte Wahnsinnsanfälle und mußte schließlich der städtischen Irren anstalt in Dalldorf zugeführt werden. V e r h ä n g n i ß v o l l e Entsettungskur. In San Fran cisco starb dieser Tage die 42iäbriae Hotelbesitzerin Frau Catherine Hall, und als Todesursache gaben die Aerzte Tod durch Verhungern- an. Die wohlhabende Frau wog 260 Pfund und sie weigerte sich seit längerer Zeit standhaft, irgend welche Nahrung zu sich zu nehmen, ehe sie nicht wenigstens 100 Pfund abgenommen habe. Die Frau soll in ihren Koch verliebt gewesen sein, der etwa zehn Jahre jünger war wie sie, und der ihr direkt zu verstehen gab, daß er sie nur dann heirathen würde, wenn sie ihr Körpergewicht um wenigstens 100 Pfund reduzirt hatte. Sie wog bei ihrem Tode immer noch 185 Pfund. . .. .

ifaricocele.

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