Indiana Tribüne, Volume 26, Number 9, Indianapolis, Marion County, 2 September 1902 — Page 4
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Indiana Tribüne. HnauSgeaeben do de Suttrg S. . Indianapolis, Ind. Harry O. Thudium Präsident. GeschaftSloeal: , No. 31 Süd Deläware Strafe. TELEPH0E 269
Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Die englische Marine Seit den schweren Schlägen, welche das Prestige der englischen Armee iiw Süd-Afrila getroffen haben, erheben sich überall auch ernstliche Zweifel an der Kriegstüchtigkeit der englischen Marine. So hat zum Beispiel ein als ' tüchtiger Fachmann anerkannter Deut scher Namens Ernst Meyer küzrlich ein Pamphlet veröffentlicht, worin er die englische Marine einer kritischen Erörte rung unterzieht und zu dem Schlüsse gelangt, daß sie ganz außerordentlich überschätzt werde und daß ihre numerische Ueberlegenheit ihre vielen Schwä chen keineswegs aufwiege. .Herr Meyer, dessen Ausführungen in England nicht geringes Aufsehen erregt haben und sogar im Parlament besprochen worden sind, giebt ohne Weiteres zu, daß die englischen Geschwader, was die Anzahl der Schisse anbelangt, - den vereinigten Flotten von Frankreich und Rußland und desgleichen denen des Dreibundes mehr als ebenbürtig seien. Wenn aber der Sachverständige die englischen Schiffe etwas genauer unter die kritische Loupe nimmt, so entdeckt er allerlei Schäden, welche sich im nächsten Kriege für England sehr verhängnißvoll erwei sen mögen. Großes Gewicht legt Herr Meyer zum Beispiel auf die Thatsache, daß das beste. deutsche Kriegsschiff mit einer Breitseite um 25 Prozent mehr Metall gegen den Feind schleudert, als das beste englische Schiff es zu thun vermag. Noch bedeutend größer aber ist auf deutscher Seite die Ueberlegenheit der vorderen und .Hinteren Ge schütze, welche im modernen Seekampfe gewöhnlich die entscheidende Rolle spielen. Ferner schreibt der deutsche, Fach mann, daß nicht allein beim Bau der englischen Torpedojäger, sondern auch bei. dem der Schlachtschisse erster Klasse schwere Konstruktionsfehler begangen worden seien. Besonders Maschinen und'Kessel ließen sehr viel zu wünschen übrig. Eine berühmte britische Auto rität aber habe einmal erklärt, daß im zukünftigen Seekriege' schließlich die Seite gewinnen werde, welche die besten Kessel -habe. Der bekannte englische Admiral Lord Beresford hat schon wie derholt' auf diese verhängnißvolle Schwäche , der englischen' Kriegsschiffe aufmerksam . gemacht. Herr Meyer nimmt keinen Anstand, zu erklären, daß im Kriege die meisten Schiffe sehr bald außer Gefecht gesetzt werden wär den und zwar hauptsächlich wegen ihrer mangelhaften Kesselanlagen. Daß mit den englischen Panzerplat ten etwas hapern müsse, das schließt der Verfasser des Pamphlets aus dem Um stände, daß die englische Admiralität im Begriff steht, größere Bestellungen bei Krupp zu machen. : Herr Meyer erwähnt ferner, daß die elektrischen Krah' nen, Steuerapparate und andere elekirische Hülfsmaschinen, welche auf der deutschen Marine im allgemeinen Ge brauch seien, auf den englischen Kriegsschiffen nurlsehr selten anzutreffen seien. Auch macht er uns die erstaunliche Mit theilung, daß von den englischen Schlachtschiffen nicht weniger .als sechzehn noch tritt ganz alten Vorderladern ausgestattet seien, also mit Geschützen, welche in der modernen Seeschlacht, in welcher in ganz rasendem , Tempo gefeuert werden muß. wahrscheinlich überHaupt gar. nicht zu Worte kommen wärden. Und unter diesen sechzehn Schlachtschiffen befinden sich vier, welche stets bereit liegen, in See und dem Feinde entgegen zu aehen. 3e Weiteren be hauptet der deutsche Fachmann, daß England die ungeheure Flotte, welche eS auf dem Papier besitze, nicht beman nen könne, weil es ihm an den ersorderlichen Leuten fehle. . - Um die Flotte mobil zu machen, habe es wenigstens 150,000 geschulte Leute nöthig und die könne es nirgends auf treiben, weil erstens die Seeleute von den britischen Kauffahrtcisahrern für '. den Dienst in der Marine nichts übrig hätten, und weil zweitens ein beträchtlicher Prozentsatz von ihnen Deutsche und Skandinavier seien,' die sich im Kriege wohl hüten würden, für England ihre Haut zu Markte zu tragen.
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VilWlfc , UUV. wjvv. Herr Meyer, kann England sich am Ende anderswo kaufen, allein tüchtige und erfahrene Mannschaften, lassen sich auch für Geld nicht beschaffen. Zum Schluß findet Herr Meyer auch an den englischen Marine- und Kohlenstationen allerlei auszusetzen. Vor allen Dingen seien sie nicht genügend befe stigt und nicht mit ausreichendem Pro viant versehen. Seine Ausführungen gipfeln in der Behauptung, daß die englische Marine heute ebenso wenig auf den Krieg vorbereitet sei, wie es die englische Landarmee im Jahre 1899 gewesen sei. Nach seiner Ansicht wird sich die englische Kriegsflotte im nächsten Kriege, als ein Koloß auf thönernen Füßen erweisen. Das Pamphlet de5 Herrn Meyer ist, wie schon gesagt, in England lebhaft besprochen worden und die meisten eng lischen Sachverständigen sind vernünftig genug, um zuzugeben, daß ihr deutscher Kollege in der Hauptsache Recht habe. Es ist überhaupt ein eigenthümlicher Zug der Engländer, daß sie ihre eigene Marine 'gern herunterreißen und die Regierung beständig zu weiteren Rü stungen anspornen. Wahrscheinlich wird man also dem Herrn Meyer seine ab fällige Kritik noch gar nicht einmal übel nehmen, weil man sie eventuell als Hebel brauchen kann, um dernParlament große Bewilligungen für die Marine abzunöthigen. Demnächst wird eine direkte Bahn Verbindung zwischen Berlin und Ko penhagen vermittelst Fährenbetrieb in's Leben treten. Seitdem der junge Alsons von Spanien den Wunsch ausgesprochen hat, eine reiche süoamerikanifche Erbin zu heiralhen, soll der Import von Schönheitsmitteln nach Brasilien, Chili und Argentinien einen enormen Umfang genommen haben. -B Trotz aller Bemühungen will unser Handel mit Südamerika nicht recht floriren. Nach der Ausfuhrstatistik des abgelaufenen Fiskaljahres haben wir im. letzten Jahre nur für , rund 38 Millionen Dollars Waaren nach unferen südlichen Schwesterrepubliken exportirt. Im Jahre 1893 belief sich unsere Ausfuhr bereits auf 32 Millionen. In neun Jahren also eine Zunahme von nur 6 Millionen. Der jüngst vom Kriegsgericht der zweiten bayerischen Division in Augsbürg wegen Fahnenflucht zu sieben Monatm Gefängniß verurtheilte mexicaNische Konsul in München. Adols Weber, ist vom Prinzregenten Luitpold begnadigt worden. Weber winde 1888 zum 3. bayerischen Infanterie-Regiment ausgehoben, schiffte sich aber kurz Vor seiner Einberufung zur Truppe über Fiume nach Amerika ein. In den Vereinigten Staaten war er zuerst Journalist und ging später nach Mexi co, wo er es rasch zu Geld und Ansehen brachte. Im vorigen Winter wurde er zum mexikanischen Konsul in München Ernannt. Hier erinnerte er sich an seine militärischen Sünden und reichte ein Begnadigungsgesuch ein; er war längst für fahnenflüchtig ' erklärt und in contumaciam verurthcilt worden. Eines Tages wurde er in seiner Kanzlei verhaftet, und das Kriegsgericht verurtheilte ihn zu sieben Monaten Gefängniß. Niemand anders als Benjamin Franllin war der erste Herausgeber einer deutschen Zeitung in Amerika. Sie führte' den Namen Philadelphische Zeitung" und erschien im Jahre 1732, allerdings nur in wenigen Nummern. Das Blatt hatte ein sehr kleines Format, und der Lesestoff war doppelspalig in lateinischer Schrift gesetzt. Am Fuße der vierten Seite stand: Gedruckt bei B. Franklin in der Markt Straße, wo diese Zeitung vor fünf Schillings des Jahres zu bekommen und Advertisements zu bestellen sind." Franklin machte übrigens schlechte Geschäfte damit und schon nach der Veröffentlichung weniger Nummern warf er entmuthigt die Flinte in's Korn. . Sieben Jahre später erschien der von Christoph Saur herausgegebene Hochdeutsch Pennsyldänische Geschichtsschreiber." Die älteste Zeitung, welche gegenwärtig noch existirt, ist der in Reading, Pennsylvania, erscheinende Reading Adler", der bereits seinen 105. Jahrgang angetreten und' was das Merkwürdigste dabei ist sich von der Gründung bis zum heutigen Tage ununterbrachen im. Besitze der Familie Ritter befunden hat. .
Tcr Prozch gegen die Vtafia. Nach elf Monaten fortwährender, erst aufregender und aufs höchste spannender, dann allmählich ' immer
öder werdender Verhandlungen ist der große Mordprozeß Palizzolo in Bo logna zu Ende gegangen, und bcr Abgeordnete von Palermo ist aus drei- , ßig Jahre hinter Schloß und Riegel gesetzt, d) h. wenn Appell- und Kassationshof nicht noch cingreifen.Aber um zu dem Ergebnisse zu gelangen, hatte es einer wahrhaft eisernen Energie be durft; der eisernen Energie, man könnte auch sagen, des grimmigen Rachedurstes, den des Sohnes Opfer hatte. Denn wäre nicht der junge Notarbartolo, der Sohn des von Palizzolo hingeschlachteten Bürgermeisters von Palermo gewesen, so säße der allmächtige Parlamentarier, das Haupt der sizilianischen Mafia noch heute vielleicht im Rathe der Nation und regierte von Monte.Citerio aus die Geschicke Italiens. Palermos VeHorden und Gerichte hatten sich lange nicht an die gefürchtete Person des .Großen" gewagt, obschon jedermann in ihm den Urheber des Verbrechens gegen Notarbartolo erblickte. Da kam der , junge Schiffsleutnant Notarbartolo und setzte es durch, daß Recht Reckt blieb, und mit welchen Opfern! Es war Ende Januar 1901. als der gewesene Sindaco vonPalenno.Notar bartolo, von der Regierung mit ciner. Inspektion der damals sehr saulen Bank von Sizilien betraut und bei der Reise nach einem seiner Güter ermordet wurde. Die Leiche wurde aus dem Eisenbahnwagen geworfen und das scheinbar unaufgeklärte Verbrechen von den Behörden als ein gewohnlicher Raubanfall gedeutet. Zwar verhaftete man einige Individuen, ließ diese aber bald wieder frei, und auch spätere Versuche, das Verfahren wieder aufzunehmen, scheiterten jedesmal. Da schließlich es waren Jahre über den Mord dahingegangen wurde das Gerücht immer stärker, der Mord Notarbartolos sei ledigliey ein Werk der Mafia gewesen und direkt vom Haupt dieses Geheimbnndcs, demAb geordneten Palizzolo, ausgegangen, der in seiner Mißwirthschaft in der Bank von Sizilien, die ihm und seiner Bande unterstand, von dem chrenhaften und strengen Notarbatolo gestört wurde. JmKampfe mit tausend feindlichen Einflüssen, nicht zuletzt mit der Staatsautorität selbst, wußte es WN, der heranwachsende Söhn Notarbartolos zu erreichen, daß die, öffentliche Meinung ganz Italiens sich schließlich aufbäumte und Sühne heischte und daß die Regierung über Hals und Kopf die Erlaubniß der Kammer zur Verhaftung des Abgeordneten von Palermo erbitten mußte. Palizzolo wurde, ehe er fliehen konnte, verhaftet, und nachdem er zwei oder drei Jahre lang von einem Schwurgericht zum andern geschleppt worden (dem. in Palermo traute man nicht tu vor dem Mailänder kam es zu anderen Miß rijct.li X in Atr r vi ; iicgicuc;, ti er enoncy in oiogna zu dreißigjährigem Zuchthaus verurthcilt worden.. Verschärfend kam für ihn und seinen Spießgesellen. in Betracht. baß sie vor dem Morde an Notarbar-' tolo eine ähnliche Unthat beaanaen haben sollen, indem sie einen anderen Gegner der Mafia, den Gutsbesitzer Micele ins Jenseits beförderten. Dirette Bewnse waren allerdings weder sur dieses noch für tenes Verbrechen erhältlich, sodaß, wie Ztt Eingang bc. .merkt, eine Aenderung des Urtheils durch Appell- oder Kassattonshof nicht ausgeschlossen erscheint. Immerhin tst es gut, daß zum erstenmal seit langer. Zeit sich ein Gerichtshof gefunden, der mit fester Hand in das Wespennest der, sizilianischen Mafia zu areifen waate. denn daß Palizzolo und Genossen das Zuchthaus reichlich verdienen, auch wenn di: Schuldbeweise in den beiden Fallen Notarbartolo und Micelt ntcht schwarz auf wem vorliegen, ist tn Italien für jedermann selbstverständlich. Brief aus Südafrika. - Aus dem Briefe eines Berliners erfahrt das Berliner -Tageblatt", daß es in Kapstadt noch recht kriegerisch" aussieht. Hierüber schreibt der Gewährsmann unter anderem: Hier kommen jetzt täglich tausend Soldaten und mehr an; viele benehmen sich in der gemeinsten Weise, und verschiedene Scenen, die man von der Straße zu sehen bekommt, lassen sich kaum beschreiben! - Diebstähle am hellen Tage, in Läden und Verkaufshallen, sind an der Tagesordnung, und die Polizisten, die es wagen, gegen diese Horden einzuschreiten, werden einfach gemißhandelt. Am schlimmsten sind die Australier, welche ganze Läden demolirt und geplündert haben. Aus ihrem Deutschenhaß machen dieSoldaten kein Hehl, sie erblicken in jedem Deutschen den Verbündeten der Buren; Abends kann man sich dah:r auf der Straße kaum sehen lassen. Kürzlich brachte ich einen Bekannten zum Bahnhof, der seit neun Monaten auf dieReisecrlaub iß gewartet und in seinem Geschäft für ca. 10.000 Mark Waaren liegen hat; sein Compagnon erhält infolge der Dununziation eines Konkurrenten überhaupt keinen Paß. Dadurch, daß ich mich alsFlüchtling" eintragen ließ, habe ich auf der Eisenbahn circa 60 Prozent Ermäßigung, ' so daß mein Billett statt 150 Mark nur ca. 89 Mark kostet. Auf dem Bahnhofe sah ich übrigens den Salonwagen desPräsiventcn Kruger stehen, 'der jetzt im Besitze Milners ist . .
ngitslNcs Offlzlcrslcvcn. Anaesichts der neulichen Verkomm
nisse in Windsor dürfte es interesslrcn, zu hören, wie etn englisches Blatt die Lcbensverhältnissc der jün gercn Offiziere schildert. Man darf freilich mcht vergessen, daß dte Sun , dem wir die Schilderung entnehmen, ein radikales Blatt ist. Immerhin decken sich, manche seiner Behauptungen mit den Klagen, die aus den Rcihen des Offizierskorps selbst in den Spalten des Militärblatteö Broad Arrow" erschienen sind.. ' Das erste und wichtigste ist," so schreibt die Srnt", daß der zu ei'item Rang in der Armee beförderte Offizier lernt, das Studium seines Berufes zu meiden. Er darf das Soldatscin nicht ernst nehmen. Das hieße gleich den Schulbuben büffeln. Der Offizier muß als Sportsmann und Mann der Gesellschaft auftreten, der einen Tanz für ungleich wichtiger hält, als das Exerzieren seiner Kompaznie. Der junge Offizier muß. sobald es nur irgend möglich ist, seine Uniform ausziehen und Civilklcidung anlegen. Fachsimpeln", das Erörtern militärtcchnischer Fragen ist im Kasino durchaus verpönt, und der Offizier, welcher sich durch Erwähnung des Regimentes oder der Taktik verzcht, erntet den von Herzen kommenven Groll seiner Kameraden. Ja, die Unterhaltung über den Dienst ist eine ?beso große Verletzung der Etikette, als wenn ein Geistlicher beim Diner eine Doktrin anschneidet. Der Ossizier mag in Erfüllung seiner milit'ärischen Pflichten soviel Schnitzer machen, als er will, er wird dafür geneckt werden, aber seine Fehler beim Polo oder Kricket werden niemals vergeben noch vergessen. Nur zwei Dinge sind unverzeihlich in der britischen Armee ernstes militärisches Studium und Sparsamkeit. . Wenn ein Offizier durch einen dieser Fehler die Etikette seines Regiments verletzt, so werden Schritte gethan, um sein Scheiden sicher zu stellen. Der erste und mildesie Wink besteht darin, daß die Kämeraden in seine Wohnung einfallen, , seine Koffer packen und nach einer fernen Stadt oder einem fremden Lande adressicen. Wenn diese Ankündigung nicht verfängt, so wird vonn Kameraden in seiner Wohnung - Heu gemacht," indem alles, vom Bettzeug bis zu den Büchern, Bildern und' Poloschlägcln. in wüstem Durcheinander aufgehäuft wird, wie es die Offiziere von den 2. Life Guards so muthwillig thaten. Wenn der Verbrecher sich diesem rohen Scherz widersetzt, so wird er nach der Coventry geschickt." d. h. er wird offen von den Kasinogenossen ignoriert." Tcr letzte Wolf in der stcyrischcn Mark. . i. Dem Waidmann" erzählt Herr Tewes aus Graz folgendes: Jakob Hauptberger hätte als Revierjäger des Herrn von Wachler den sogenannten Kaiserkogel aus der linken Seite des Mürzthales in der Nähe der SüdbahnStation Langenwang als Revler erhalten. ' Der Kaiserkogel hat Hochwild als Standwild. Für die Hcgung ward von der Jagdleitung dies aufgewendet. So war Anno 1882 sogenanntes Wildkorn angebaut und. der Jager konnte im Herbste desselben. Jahres .in dem Schlosse Hohenwang gute Berichte erstatten. Leider erschien Niemand der Geladenen zum Abschuß, sodaß dem Jäger vom Güter - Direktor kurz vor der Schonzeit der Abschuß eines Hirsches gestattet ward. Das ließ sich Jakob nicht zweimal sagen und setzte sich toch am selben Tage inmitten seines Wildkornplatzcs an, so daß er den ganzen Schlag seit jener Zeit Wolfsschlag benamset übersehen konnte. Es ward Abend, aber kein Hirsch ließ sie sehen. Jakob entschließt sich zum Heimgang, als er zwei Loserspitzen, ähnlich denen eines Fuchses, durch die Halme des Wildkornes .ziehen sieht. Doch der vermeintliche Fuchs wird größer, verhofft und erscheint Jakob als Hund, dem er auf's linke Blatt die Kugel setzt nach seiner Meinung. Das Gethier ging flüchtig in großen Sätzen ab. Wegen eingetretener Dunkelheit war an Nachsuche nicht zu denken. Am nächsten Morgen fand Hauptberger eine Wölfin. Der Schuß saß genau nach der obigen Meinungr Das Gewicht war 39 Kilo. Körperlänge 171 Ztm. einschließlich der Rute. Die Volksthumilche Reimer kann ich Euch werthen Waidgcnosseu unmöglich in seiner Orthographie und Urwüchsigkeit vorenthalten, auch nicht die , Mittheilung, daß dem glücklichen Jakob die Taalie (Schußgeld) ausgezahlt worden." -Gantz. unverhofft auf der Bisch, kam mir ein Wolf, stad ein Hirsch. Er blieb stehn und. Schaud mich an, ich fuhr mit dem Gewehr schnell zum Wang. und sein Visirt. Plumb's hat's kracht Er macht kerdeuch und Retarirt. Aber der Reißzahn Gang nicht lang es würd Ihm Angst und Bang, der Kugl's lauf war zu Rash, und Er lag seinem Fash." . ' Das Wunderkind. . Herr (zum. 1 vierjährigen GeigcNkunstler): Nicht währ, Kleiner, wenn Du einmal schreiben kannst, kriege ich auch .ein Autograph von Dir?'" ; Zu rücksichtsvoll.' Mann:" Ein' höflicher Mensch, der neue Zahnarzt -hier' im Hause." Frau: Ach ja, wenn der so unterthänigst grüßt, dann genirt, man sich ordentlich, daß man solche gesunde Zähne im .Munde hat!"'
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