Indiana Tribüne, Volume 26, Number 4, Indianapolis, Marion County, 27 August 1902 — Page 6

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Europäische Nachrichten. Mecklenburg. Ratte y. Feuer vernichtete dciZ Wchnhaus und den AZehstall des Bauein Kutzbach. N o st o ck. Senator Kuhrt ist im Alter von 56 Jakren verschieden. Schönberg.' An der Tochter des Ezecutors Studier wurde einLustmord begangen. Der Mörder wurde in der Verson des Arbeiters Boldt verhaftet. Er versuchte, sich die Pulsadern zu durchschneiden, verletzte sich aber nur leicht. Wanzlitz. Der 20 Jahre alte Sohn des Tischlermeisters Reincke fiel unterhalb der Gurlitz'er Schleuse in's Wasser und ertrank. W i s m a r. Die Großherzogin Mar!e hat bei dem siebenten Töchterchen des Tischlermeisters Ernst Brehmer Pathenstelle angenommen. Hrdenvrg. B o ck h o r n. In dem benachbarten Kranenkamp warHerr Sagemsiller damit beschäftigt, Lötharbeiten vorzunehmen, als die Löthlampe explodirte, und der Spiritus ihm das Gesicht verbrannte. D ö t l i n g e n. Der Baumann G. Grashorn zu Ahlhorn ist nach Voorkholzern verzogen, und hat seine bish:?ige Vaumannstelle an den Vauerssohn Brengelmann zu Kleinen für 66.000 M. verkauft. Jeder. Hier feierten die Eheleute Wilhelm Alberts und Frau in seltener körperlicher und geistiger Rüstigkeit das Fest ihrer goldenen Hochzeit. Q st e r n b u r g. Der Bahnarbeiter Brand aus Bümmerstede wurde von Maurergesellen durch Messerstiche in Rücken und Seite schwer verletzt. Wildes hausen. Der Ackerbürger Niemann fiel vom Heuwagen auf die Diele und verstarb nach wenigen Stunden. Freie Städte. Hamburg. Herr Emil Kohl, Inhaber einer unserer bekanntesten Fügel- und Pianofortefabriken, der Firma H. Kohl, ist im Alter von 55 Jahren verschieden. Beim Baden ertrank der 19jährige Sohn des in der Ludolfstraße wohnenden Ehepaares Wecken. Vom Hitzschlag befallen stürzte die in der Altmannstraße wohnende Frau Amalie Findler zu Boden und mußte schwer krank in das Allgemeine Krankenhaus zu St. Georg gebracht werden. In der Kesselschmiede von Baschy & Eo. richtete ein Brand erheblichen Schaden an. An Bord des Dp fers Haußa- stürzte beim Uebernehmen von Kohlen der Vorarbeiter Rudolf Siemens von dem Deck in den zweiten Raum des Schisfes und starb nach kurzer Zeit an den erlittenen Verletzungen. Durch einen Messerstich schwer verletzt wurde der 23jährige Malergehilfe Schumacher. Der Thäter, der Arbeiter Pul?, befindet sich in Haft. Feuer zerstörte das bei den Mühlen belegene, vierstöckige Haus des Bäckermeisters I. E. H. Kien. Lübeck. Im benachbarten Reinfeld wurde der von der Staatsanwaltschaft zu Prenzlau wegen Unterschlagung amtlicher Gelder steckbrieflich verfolgte Pastor Ziemer verhaftet. ' Er hatte sich dort unter dem Namen A! brecht in einem Gasthofe einlogirt und beabsichtigte nach dem Ausland: zu ge, hen.

Scywetz. A p p e n z e l l. Im Krankenhause Appenzell starb am 10. Juli alt Pfarrer Schlüpfer im Alter von 67 Iahren. Derselbe war 1860 bis 1877 Kaplan und 18771888 Pfarrer und bischöflicher Commiss'är von Appenzell. Goldau. Im sogen. Blauen Weiher" ertrank beim Baden der ca. 18jährige Sohn des Hrn. Bühler, Wirthschaft und Handlung zum Löwen" dahier. I u ch t e n. Der Knecht Joh .Haueter wurde beim Holzfällen von einer fallenden Buche erschlagen. Laufen. Der etwa 30 Jahre alte Alb. Schaub von Buns wurde hier von einer Lokomotive überfahren und getödtet. Schaub wollte nach einigen Taqen Hochzeit halten. Mümliswil. Beim Baden in der Birs ertrank der 46jährige Bahnarbeite? Emil Viktor Flury von hier. Neuendorf. Pfarrer Schubert wurde während des Gottesdienstes vom Schlag gerührt, so daß er aus der Kirche getragen werden mußte. S u h r. Im Alter von 65 Jahren starb Friedrich Kühn, Staatsweibel. Der Verstorbene stand seit 1875 im Staatsdienste. U r i. Der flüchtige Defraudant Attilio Müller, gewesener Buchhalter der Ersparnißkasse Uri. ist eingebracht worden. Die gerichtliche Untersuchung nimmt ihren Fortgang. Walkwil. Auf der Linie ZugGoldau. unweit der Station Walkwil stürzte der Postfaktor Bucher infolge AusHängens der Sicherheitsstange aus dem Fourgon des Ezpreßzuges. Mit schwerer Verletzung am Hinterköpfe wurde der bedauernswerthe junge Mann bewußtlos nach Goldau gebracht. Am gleichen, Nachmittag trat der Tod ein. Walzenhausen. Fünf Knaben von hier amllsirten sich am Gondelfahren im Rheine in der, Nähe von Rheineck. Das kleine Fahrzeug schlu? um und sämmtliche 3 Insassen fielen in's tfUnfffr Drei davon könnt,

doch gerettet werden, zwei aber fanden im nassen Grunde ihren Tod, nämlich ein Sohn von Metzger Fritz Künzler in; och. und der einzige Sohn ver Wli;' Enzler in Altstätten. u g. Seinen 100. Geburtstag hat Burkard Girard dahier gefeiert. Schindelleg i. Verunglückt ist in Wald Karl Fuchs von hier. Derselbe war mit einem anderen Arbeiter beschäftigt, eine Stange für eine elekirische Leitung zu stellen. Die Stange fiel'um und erschlug im Fallen den daneben stehenden Arbeiter Fuchs. Derselbe hauchte wenige Augenblicke nachher sein junges Le.ben aus. HelterreicH'ANgar. Wien. Der frühere MetallwanneFabrikant Johannes Schwarzkopf U ging mit seiner Gattin Karoline die goldene Hochzeit. Der Mann steht im 73. Lebensjahre, die Frau ist. um zw:i Jahre jünger. General-Genie-Jn-spektör Otto Veck Edler von Nordenau feierte sein 60jähriges Dienstjubiläum. Die 21jährige Kassirerin Mathilde Löwinson. hier geboren, nach New Jork zuständig, wurde verhaftet und dem Landesgerichte eingeliefert, weil sie seit drei Jahren ihren Chefs, den Schuhwaarenfabrikanten Kaufmann und Schoß, ungefähr 30C0 Kronen unterschlagen hat. Beim Baden ertrank in einem Teiche in Kirchberg a. W. der 18 Jahre alte Gymnasiast Karl Schönbrunner von hier. Oberbaumeister Anton Schweighofer von hisr stürzte in der Station Grammat-Neu-siedl von einem in Bewegung befindlichen Zuge ab, wurde überfahren und lebensgefährlich verletzt. Der 24jährige Unterkanonier Josef Vachl des Divisionsartillerie - Regiments No. 24 wollte in. der Lagerstraße ' auf einen Fouragewc'.gen aufspringen, stürzt: aber und gerieth unter den Wagen. Ein Rad ging dem Vedauernswerthen über den Hals und tödtete ihn sofort. Admont. Lehrer B. Schreiner stürzte vom Hochthor im Gesäuse ab. Die Leiche, wurde mich Johnsbach gebracht. B o z e n. Der 16jährige Johannes Gasperi, der auf einem Jagdgange in einer Sennhütte im Suganerthal eingekehrt war, wollte bei der Unterhaltung mit dem Senner mit dem am Laufe gehaltenen Gewehre auf einen Bottich zeigen. Dabei entlud sich die Waffe un die ganze Schrotladung drang in die rechte Seite des Burschen, der nach wenigen Stunden starb. Breitenfurt. Bei einem UnWetter arbeitete der Kleinhäusler Josef Rautner auf einer Wiese desWirthschaftsbesitzersFellner. Um sich vor dem Regen zu schützen, stellte sich Rautner unter einen Birnbaum am Rande der Wiese. Der Blitz schlug in den Baum ein und todtete den darunter stehenden Rautner. Brück a. d. L. Vom hiesigen 4. Jnfanterie-Regiment desertirte der bei der 14. Compagnie stehende 21 Jahre alte Johann Klaus. Egg. Revierförster Will! wurde mit zerschmettertem Schädel' aufgefunden. Die Möglichkeit ist nicht ausgeschlossen, daß Willi, der in seinem Berufe großen Diensteifer entwickelte, das Opfer eines Wilderers geworden ist. G l a s e n b a ch. Bei dem Pulverfabrikanten Josef Singer flog die sogenannte Kernstampfe in die Lust. Hierbei wurde der Vorbeiter Mathias Klaushofer schwer verletzt. Zwei andere Arbeiter hatten sich zwei Minuten vor der Explosion aus der Stampfe entfernt. Prag. Die Firma F. I. Määder & Sohn feierte ihr 75jähriges Jubiläum. Beim Bersten einer Maschine in der Fabrik der Firma Feitis & Kornfeld wurde Färbermeister Max Olischer getödtct. Bankbeamter Karl Richter, früher bei der Escompte Bank, schnitt sich die Halsadern durch und verletzte sich schwer. T r ü b a u. Frau Johanna VLhm, welche im hiesigen Armenhause wohnt, vollendete das 101. Lebensjahr. In Geistesstörung erschoß sich oie 17jährige Tochter ' des Gastwirths Richter. U n g. - Brod. In der dem Okonom Jakob Zweigenthal gehörigen Scheune entstcmd fseuer, welches die selbe sammt den darin befindlichen Stroh- und ffuttervorräthn vernichtete. Auch das Wohnhaus wurde von dem Bran' in Mitleidenschaft gezogen. Wischkowetz. Im Hause des Gemischtwaarenhändlers Jgnaz Berger brach Feuer aus. welches denDachstuhl des Wohngebäudes, den Stall und 'Schuppen zerstörte. Luxemvurg. Luxemburg. Dem Arbeiter Unterstell waren auf dem Differdinger Werk durch einenFallhammer die vorderen Glieder an zweiFingern der rechten Hand abgequetscht worden. Die Versicherungs - Gesellschaft mußte ihm 400 Francs Entschädigung zahlen. ' Niederdonven. DerEigenthümer von Niederdonven wurde vor seiner Hausthür von einem Raufbolde angefallen und mehrere , Male mit einem scharfkantigen . harten Stocke auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen. Gleich bei dem ersten Schlage sank er besinnungslos zu Boden. Der Arzt stellte Schädelbruch fest. O b e r k o r n. Der Mineur Larosch aus Petingen wurde von einem herabstürzenden Steinblock auf die Brust getroffen und lebensgefährlich verletzt.' nach dem Spital gebracht. I

Allerlei für's rni3.

Schinkensalat. Recht zarter, koher Schinken wird in feine Scheiben geschnitten und in nicht zu kleineWürsei zertheilt. Dann rührt man Oel, Scnf. Essig, Salz und Pfeffer zusammen und mengt es mit dem Schinken, der sehr angenehm schmeckt. Sonnenbrand! st eine durch Einwirkung starker Sonnenhitze oder Seeluft entstehende Entzündung und Röthung der Haut. Man bestreiche die entzündete Haut mit süßem Rahm oder gutem Oel. Oder: Zu dem Safte einer Citrone eine reichliche Messerspitze voll Sulz gemischt, hierzu das Weiße eines Eies, halb zu Schaum geschlagen und ein Theelöffel kölnisches Wasser gut zusammengemischt, und damit die Haut vor Schlafengehen tüchtig eingerieben. Oelfarbenflecke auf Fensterscheiben. Man bestreicht mit einer Mischung gleicher Theile Schmierseife und stärkster Karbolsäure. Nach kurzer Einwirkung lösi sich die Farbe ab und kann dann wegaewischt und abgewaschen werden. Die Karbolsäure greift bekanntlich die Haut stark an. Vorsichtshalber werden daher bei der Arbeit alte LederHandschuhe angezogen und die Mischung mit einem Borstenpinsel messerrückendick aufgestrichen. Heilwirkung der Vrunn e,n k r e s s e. Brunnenkresse ist in nachstehender Zubereitung sehr heilsam für Lungenkranke. Man reinige zwei bis drei Stunden vor dem Genuß die Brunnenkresse von allen schlechten Blättern und wasche sie aus.' Darüber drücke man den Saft einer Citrone, gebe dazu eine Kleinigkeit Olivenöl und eine kleine, feingeschnittene Zwiebel. Alles wird gut gemengt und zwei bis drei Stunden stehen gelassen. Eine Zuthat von Essig ist streng zu vermeiden. UmFußböden schön weiß zubekommen, scheure man nvht mit Seife, sondern mit einem Theil ungelöschtem Kalk und drei Theilen Sand. In diese Mischung wird die nasse Pukbürste getaucht. Diese Weise zu reinigen, stellt sich billiger als die mit Seife,- tödtet vorkommende In selten und macht sehr rein und wciß. Der Fußboden muß aber mit reinem Wasser nachgespült werden. Sind Fettflecke mit zu entfernen, so bedeckt man diese mit Thonerde, die zuvor mit heißcm Wasser angefeuchtet ist und laßt sie einen Tag darauf, ehe man wie beschrieben scheuert. Gegen das Durchliegen während eines langen Krankenlagers nehme man frische oder trockene Kerne von vier bis sechs Quitten, gieße ein viertel Quart kochendes Wasser darauf und lasse sie auf einer heißen Platte etwa zwei Stunden mehr ziehen als kochen. Dann treibe man die so gewonnene gallertartige Masse durch ein weites Sieb, um die Kerne daraus zu entfernen, und lasse sie erkalten. Die wunden Stellen, mit dieser Masse Morgens und Abends vorsichtig besirichen, werden bald aufhören zu schwerzen und rasch heilen. Ich bemerke noch, daß es sich empfiehlt, zur Bereitung der Masse einen neuen irdenen Topf zu benutzen, und daß frische Kerne den trockenen vorzuziehen sind. EineeigneArt, Eier , zu conserviren, wird seit einiger Zeit mit Erfolg angewandt. Die frischen Eier werden zunächst sauber gewaschen und dann 6 bis 6 Sekunden lang in stark kochendes Wasser getaucht. Das läßt sich am leichtesten so ausführen, daiZ man ine größere Anzahl der gereinigten Eier in einen Durchschlag oder ein Sieb legt und mit diesem in das !ochende Wasser untertaucht. Durch das Eintauchen der Eier auf die kunze Zeit von 5 bis 6 Sekunden wird nur die Eiersch'le und di: darin lieg:r,de äußerste Einweißschicht erhitzt, wodurch letztere undurchdringlich für die Außenla.uft wird und das Eindringen fäulnißerregenderBakterien verhindert. Die Eier werden in Häcksel oder Torfstreu verpackt und an frostfreiem Orte aufgehoben. Gegen die Wanzenplage giebt es wohl kaum ein besseres Mittel als Alaun. Man bestreiche die Wände, worin die Wanzen nisten, mit einer kochenden Alaunlösung, und sie kehren nie wieder zurück. Ein fast unfehlbares Mittel gegen Wanzen und ihre Brüt ist ferner Essigsäure, welche man am besten mit einer Glasspritze itt die Zeugen und Ecken einspritzt; auch die Zapfenlöcher der Bettstellen fülle man mit der Flüssigkeit an. Ein Tropfen Essigsäure tödtet die Wanze auf der Stelle. Dieses Mittel ist billiger und sicherer als Insektenpulver,, namentlich wenn nicht echt persisches angewendet wird. Vermuthet man in Dielenritzen, hinter Bilderrahmen und dergl. Wanzennester, so wird die Essigsäure auch dort angewendet. Oder: Man vermische gleiche Theile Terpentin und Terpentinöl mit einander und lasse ersteres in der Wärme auflösen. Terpentinöl allein verfliegt zu geschwind, und der Terpentin allein läßt sich Nicht aufstreichen, bildet aber nach dem Trockenen eine dünne Lage, die alles fernere Einnisten der Wanzen verhindert. Zum Sommer besonders ist Vorsicht geboten. , Man streiche an einem lustigen Orte mit einem stumpfen Pinsel, rein abgebürstet, mit obiger Auslösung'inwendig und auswendig die mit Wanzen behaftet gewesenen Gegenstände.

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w I 1 Phsne! Ccn Auslande. Eine Bande Arnauten umzingelte das Kloster Visoki Decani in Serbien und forderte von den Mönchen dreitausend 'Lire. Die Räuber drohten, das Kloster in Brand zu stecken und die Mönche niederzumetzeln. Die Mönche sahen sich angesichts der drohenden Gefahr gezwungen, die Summe sofort zu erlegen. Der serbische Gesandte hat energische Schritte bei der Pforte eingeleitet. I n Neddighaufen bei Battenberg, wüthete hier ein furchtbares Wetter, begleitet von einem orkanartigen Sturme, der Bäume entwurzelte. ' Ein Karussel wurde mit furchtbarer Gewalt gegen den daneben steher.den Wohnwagen geschleudert.und dieser zerschmettert. 'Aus den Trümmern wurde die Schwester des Karussel - Besitzers van Elkan aus Frankenberg. Mutter von neun unmündigen Kindern, todt hervoiJezogen, einer 17jährigen Tochter desElkan waren beide Beine gebrochen.ebenso waren die übrigen Insassen alle mehr oder weniger verletzt. Im Feller Walde bei Trier wurde der Förster Bauer erschössen aufgefunden und die gerichtliche Untersuchung hat ergeben, daß keinVerbrechen, sondern ein bedauernswerther Unfall vorliegt. Der von seinem Rundgang durch den Forst ermüdete Weidmann hatte sich zur Rast auf eine Bank niedergelassen und das geladene Gewehr zwischen zwei Latten des Sitzes auf die Erde gestellt. Als er dann später das Gewehr herausnehmen wollte, blieben die Hähne vermuthlich an den Latten hängen, die Flinte entlud sich und das Geschoß traf den. Unglücklichen tödtlich yi das Herz.

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