Indiana Tribüne, Volume 26, Number 3, Indianapolis, Marion County, 26 August 1902 — Page 6
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Europäische Nachrichten. Württemberg. m m i n g e n. Zum Ortsvorstehz? wählte man den Gemeindepfleze? Renz. E ß l i n g e n. Der hier wohnhafie, 31 Jahre alte derheirathite Taglöhncr Friedrich Kaiser von Nohrbronn ist beim Baden im Neckar ertrunken. In der Nähe des Stadtwaldes erhängte sich der Q Jühre alte Holzbild. Hauer Friedrich Schmidt. Frickenhofen. Der seit Kmqerer Zeit vermißte Maurer und frühere Postbote Christoph Wahl würd: im Walde erhängt aufgefunden. H e i n i n g t n. Der 48 Jahre alte Taglöhner B. Kauderer, der in letzter Zeit Spuren von Geistesstörung zeigte, wird vermißt. H o ch d o r f. Schultheiß Reichert feierte sein LZjähriges Amtsjubiläum. Kann statt. Der 14jährige Flaschnerlehrling Reinhold Klein stürzte von einem Neubau vier Stockwerk hoch ab und starb auf dem Transport in's Krankenhaus an den erlittenen Verletzungen. L o r ch. Der hier in Arbeit stehende Vuchbindergehilfe Karl Käfer aus Stuttgart bedrohte einen jünger-n Burschen aus Scherz mit Erschießen. Gleich darauf drückte er sein Taschenterzerol ab und traf den neben ihm stzhenden 15 Jahre alten Anton Stadelmaier über dem linken Ohr in den Kopf, so daß Stadelmaier bald darauf starb. L u d w i g s b u r g. In einem Anfall von Schwermuth öffnete sich d:r verheirathete Schuhmachermeister August Bührer in Abwesenheit seinerAngehörigen mit einem Schustermesser die
Pulsadern und starb an Verblutung. M a r b a ch. Heizer Kramer wurde auf der Straße Marbach Neckarweihingen von einigen jungen Burschen. die ihm sein Fahrrad wegführen wollten, angegriffen . und von einem derselben mit einer Schrotflinte in den Unterleib geschossen, so daß er todt zusammenbrach. Die Thäter, die 16 bezw. 18 Jahre alten Brüder Oppenlander und der 16 Jahre alte Karl Weber von Neckarweihingen wurd-n festgenommen. Kramer hinterlaßt eme Wittwe mit 5 Kindern. w.üil. Vaden. Karlsruhe. Die goldene Hochzeit feierten die in der Erbprinze..straße 34 wohnhaften Eheleute MeyerStrauß sen. Die Strafkammer verurtheilte wegen Diebstahls den Schnei vergejeuen Jakob Basler aus Trarlfingen zu 7 Monaten und wegen Unterschlagung den Maurer Wilhelm Kastner aus Bauschlott zu einem Jahr drei Monaten Gefängniß. A I o o r u ck. Feuer , zerstörte das Haus der Wittwe Hupfer. Man der muthet Brandstiftung. B l e i b a ch. Ein lediqer Sattl?r von Unterharmersbach hat den Sohn des Herrn I. Fischer zum BahnhofsHotel hier im Streite gestochen und sich dann erhängt. Breiten. Am Neubau des Mädchenasylgebäudes stürzte der Maurer Ernst Hüllemann ab und erlag bald darauf seinen Verletzungen. Der Verunglückte hinterläßt eine Wittwe und 12 zum Theil noch kleine Kinder. Wegen Betrügereien und Diebstahls wurde der 20 Jahre alte Heinrich Valet von Gölshausen verhaftet und durch die Gendarmerie ins hiesiae Amtsgefängniß eingeliefert. Bühl. Bei der Wahl eines Bürgermeisters für die hiesige Stadt wurde Bürgermeister Fraaß einstimmiq wiedergewählt. Derselbe bekleidete den Posten bereits seit 21 Jahren. Egelshofe n. Im nahen Gaisberger Weiher ertrank beim Baden der 24jährige Straßcnmeister Spengler. Sem Bruder ertrank vor ca. 12 Iahren an derselben Stelle beim Schlittschuhlaufen. Endrngen. Das Fest der goldenen Hochzeit feierten Alt - Stadtrath Karl Hug und Frau. E t t l r n g e n. Unter seltenen Umständen nahm sich der Taglöhner I. Boch das Leben; er verwendete eine Schlachtmas!e mit Patronen. Um die Entladung herbeizuführen, mußte er mit einem Klöpfel auf den Stift d:5 Instrumentes schlagen. Den Hammer selbst hielt seine Hand noch krampfhaft umspannt. F r e i b u r ss. In dem vierstöckigen Doppelhause des VauunterneHmers L. Staiger brach Feuer aus, wobei ein Gebäudeschaden von 30,000 Mark entstand. Das Feuer soll infolge der tropischen Hitze durch Glasspiegelung entstanden sein. F u r t w a g e n. Das mit Schin dcln bedeckte Anwesen des Landwirth? Maier im nahen Zinken Schnebelsthal wurde durch Feuer zerstört. De? Schaden beträgt etwa 18,000 Mark. G e r S b a ch. Hier gwg ein scher:s Gewitter nieder. Die Familie des Gemeinderath Deiß. welche sich im Freien befand, suchte unter Bäumm Schutz. Der Blitz tödtete Vater und Sohn. Schwer verletzt wurden zwei Männer und ein Kind. Wald ho f. Im Streite erstach der Tagelöhner Heinrich Heidenreich den Arbeiter Wilhelm Sauer. Der Thäter befindet sich in Haft. Wahlwies. Die aneinander gebauten Wohn- . und Oekonomiegebäude des Landwirths Josef Wenzler und des Metzgers Neser brannten nieder. Ein iunaer Mann wurde bei
Mitwirkung an den Löschanstalten durch herabfallende Backsteine am Kopf schwer und drei weitere Personen Uiüi verletzt. Der Schaden beträgt etwc- 0000 M. Willstätt. Taglöhner Maier wurde unter dem Verdachte, Falschmünzerei getrieben zu haben, verhaftet.
W !) s ch b a ch. Bäckermeister Laur stürzte sich aus dem Speicherfensier in den Hofraum und war sofort todt Zeuthern. In der Scheune des Schneiders Dutzi brach Feuer aus. welches sich rasch auf das Wohnhaus des Maklers Kneller verbreitete und beide' Gebäude einäscherte. Der Brand soll durch das fünfjährige Söhnchen des Dutzi verursacht worden sein, öeinprarz. S p e i e r. Vn der h.sigen Gendarmerie wurde wegen Branostiftung der 23 Jahre alte Sohn des Bürgermeisters Grundhöfer von Dudenhosen verhaftet. A n n w e i l e r. Im Verlaufe eines Streites verletzte der Wirth Mathäus Hammer die Wittwe Apollonia Matz, geb. Klemm, mit einer Sense schwer am Arm. Bergzabern. Der in das hiesigeAmtsgerichtsgefängniß wegen Majestätsbeleidigung eingelieferte Zimmermann Georg Burg erhängte sich kurz nach der Einlieferung an seiner Bettstelle. Vetdeshetm. GutsbesitzerFranz Buhl hat zum Andenken an seine verstorbene Mutter, Frau Reichsrath Julie Buhl, unter der Bezeichnung Julie Buhl-Stiftung" der Stadtgemeinde den Betrag von 25,000 Mark schenkungsweise mit der Bestimmung überlassen, daß dessen Erträgnisse zur Unterstützung nothleidender Frauen verwendet werden sollen. D ü r k h e i m. Aus unbekannten Gründen hat sich die 24jährige Tochter des Bezirksbaumeistcrs Stahl erschössen. Dutt Weiler. Der Gemeinde rath wählte Herrn Jean Breß II. zum Bürgermeister. E i n o d. In Abwesenheit der Eltern fiel das 3jährige Söhnchen der Eheleute Wolf in die Dunggrube und ertrank. Frankenthal. Aus dem Canal zog man die Leiche des im 17. In-fanterie-Regiment dienenden Drehers Ludwig Junkers. Wegen schweren Diebstahls erhielt der-im Jahre 1872 in Nürnberg geborene Schlosser Johannes Wilhelm Lunz ein Jahr Gefängniß. Kaiserslautern. Vom Neubau des Landgerichtsgebäudes stürzte der 17 Jahre alte Maurer ThomaZ etwa 6 Meter hoch ab und rug schwere Verletzungen davon. Durch ein Glasdach fiel de Ehefrau des Musikers NichardSteuber und brach beide Beine. Offenbach. Bürgermeister und Oekonomierath Conrad toau feierte in körperlicher und geistiger Frische seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlaß verlieh ihm der Gemeinderath das Eh rcnbürgerrecht. O p p a u. Wegen Familienzwistigkeiten erhängte sich in seiner Wohnung der 31 Jahre alte Fabrikarbeiter Her mann Keck. ßrlaß-Lothringen. Diedenhofen. Verhaftet wurde der bereits früher wegen strafbarer Aufführung dem Reichslande ausgeWiese Arbeiter August Miauet aus Bastogne (Frankreich), und zwar wegen begangener Körperverletzung. ) i e u z e. Dem 3jährigen Söhn chen des Barrierenwärters Toussaint in der Nähe von Azoudingen wurde von einem Zuge ein Bein abgefahren. Fameck. Die Ehefrau Munier aus Büdingen wollte mit Petroleum ihr Feuer anzünden; als sie mit der Kanne dem Feuer zu nahe kam, cxplodirte letztere, wobei die Frau dera?tige Brandwunden erhielt, daß sie denselben erlag. Nieder-Yeutz. Der Bremser Fritz wurde in Aumetz überfahren und getodtet. Schremingen. Der Schüler August Michael Boulanger ist beim Baden ertrunken. - W a l s ch e i d. ' Die dem Forst-Fis-kus gehörige, im oberen Jornthale ge legene Sägemühle Eichthal", eine der größten in unserer Umgebung, ist ein Raub der Flammen geworden. Züecürenburg. Schwerin. Für. fahnenflüchtig erklärt wurde der am 6. Oktober 1878 zu Wiendorf geborene Füsilier Friebrich Porm vom Füsilier - Regiment No. 90. Bei einer Schlägerei erhielt der Arbeiter Dahl schwere Ver letzungen. Kummer. Das Anwesen des Erbpächters Buckentin brannte nieder. Der Besitzer erlitt bei dem Versuche, noch ewige Pferde zu retten, erhebliche Brandwunden. L u d w i a s l u st. Rentier Rabe beging mit seiner Ehefrau das Fest der goldenen Hochzelt. N e u b u k o w. Beim Schießen um die Königswürde errang dieselbe Ho telbesitzer Mohs. N e u k l o st e r. Die 15 Jahre alte Tochter des Direktors Lembcke erlitt beim Baden einen Schlaganfall und ertrank.- . P a r ch i m. Das Fest der goldenen Hochzeit feierten Herr H. Wahls sen. und Frau und das der silbernen Herr Carl Frick und Frau. Der 4z ährige Sohn des Kaufmann Grund gerieth unter emen Heuwagen, wurde überfahren uny war sofort todt
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tätswcscttS. Das ncuestc Beiheft des Militär oochcnblattos" bringt eine höchst incrcssantcGcschichtc dos FcldsanitatsWesens in Umrissen" von dem General-obc.-arzt Nicbcrgall. Die allmählichen Fortschritte des Feldsanitätswescns von vcn Kriegen des 18. Jahrhunderts ab werden uns in lebendiger, ansprcchcndcr Schilderung vorgeführt und die genauesten Zahlcnangaben vervollstandigen sie. Wenn man Hort, daß bei Leipzig zunächst nur ein prcußiches Feldlazarett zur Stelle war, und das Z)ork'sche Korps binnen 3 Stunden 25 v. H., das Klcist'schc in 2 Tagen 33 v. H. verlor, so kann man sich einen Begriff von dem furchtbaren Elend der Verwundeten machen. I allen anderen Armeen war es nicht besscr bestellt. Im Krimkrieg verlor die ranzösische Armee allem durch Krankheit von 309.263 Mann 83.375. Die englischen Anstalten waren zu Anfang des Krieges die schlechtesten. Von 26400 gelandetenEnglandcrn waren nach der Schlacht bei Jnkerman nur noch 16.500 übrig. Aber mit englischer Thatkraft wurde bald Besserung herbeigcführt. 1859 waren die Fcldsani-tats-Vcrhaltnlsse der Franzosen rmmer noch miserabel. Bei Magenta sielen jedem Arzt 175, bei Solferino gar 500 Verwundete zur Behandlung zu. 1866 war auf preußischer Seite das Sanitätswesen zwar sehr verbessert, aber immerhin' noch nicht genügend ausgeblidet, und eine große Ueberh'aufung an Arbeit entstand dadurch, daß die Oesterreicher der Genfer Konvcnhon noch nicht beigctreten waren, daHer nach verlorener Schlacht ihre Vermundeten liegen ließen und ihr arztlichcs Personal mit den Truppen abZog. Ich habe die Folgen davon auf dem Schlachtfelds von Skalitz 24Stunden nach dem Treffen gesehen. Die beiden Kriege der Neuzeit nun, m denen sich die Sanitätsanstaltcn zuerst bewährten, waren der amerikanische Secessionskrieg und sodann der deutsch-französischcKrieg, und zwar im ersten die Anstalten der Nord-Staa-tcn, im zweiten die der Deutschen. Der praktische Sinn der Amerikaner, sodann die durch das Meer, schissbare Flüsse und zahlreiche Eisenbahnen vorhandenen Verbindungen erleichtcrten den Sauitätsdienst. Nach der Schlacht bei Gcttysbury am 3. Juli 1863 lagen auf dem Schiachtseide 21.600 Verwundete, am 4. Juli sollen nach der Angabc von Niebcrgall alle aufgenommen gewesen sem. Preußen hatte schon 1863 eine große Verbesserung der Sanitätsanstalten eintreten lassen uno die Erfahrungen der Feldzügc von 1864 und !866 bestens ausgenutzt. In der Instrukhon von 1869 waren die neuen Bestimmnugen festgesetzt. Jedes Armeckcrps yatte drei Samtats-Deta-chemcnts, die den Truppen in's Gefecht folgten, und zwölf Feldlazarette, theubar m zwei Sektionen. Hinter der Armee befanden sich die Kriegslazarcttc" und in der Hcimath die Roscrvelazarette. Der Abschub der Vermundeten war trcsflich geregelt. Bei Gravelotte waren, ungeachtet der vorangegangenen sehr blutigen Schlacht bei Vionville, am Aoend nicht weniger als 20 Sanltätsdctachemcnts und 24 Feldlazarette vorhanden bei Lcip-. zig wie oben erwähnt für 2 Armeekorps 1 Feldlazarett. Daß bei der Neuheit der Anstalten immer noch Mängel hervortraten, ungeachtet der bedeutenden Hilfe der freiwilligen Krankenpflege und der Johanniter, war nicht befremdend. Hierzu trug auch besond' rs die Menge der französischen Verwundeten und die große Mangelhaftigkeit des französischcnSaNltatswescns oei. Nach Grellois Histoire medicale du blocus de Metz" hattcn die meisten der von Gravelotte nach Metz geschafften Verwundeten 6 Tage nach her Schlacht noch keinen oder einen sehr übereilten Verband. Fast unglaublich! Jedenfalls kam bei den Franzosen auf 742 Mann l Arzt, bei den Deutschen auf 207 Mann eincr. In den meisten großen Armeen, von denen die Geschichte berichtet, sind bei weitem mehr Menschen durch Krankheit, als durch Verwundung zugründe gegangen, im französischen Kriege aber sind auf deutscher Seite an Verwundungen (abgesehen von den sofort auf dem Schlachtfelde Gefallenen) gestorben 28,278 Mann, an Seuchen dagegen nur 14.964 Mann. So hat das deutsche ärztliche Personal neben den Streitbaren die Probe ebenfalls glänzend bestanden,, wie Kaiser Wilhelm der Erste ausdrücklich anerkannte. Seit den Kriegen ist nun eine neue Kriegssanitätäsordnung" in's Leben getreten; die Aerzte sind einheitlich zum Sanitätskorps zusammengcschloss.'n und so mannigfache Verbesserungen eingetreten, daß man mit Vertrauen einer erneuten Probe entgegensehen kann. Auch eine Taktik der Anlage der Verbandplätze hat sich herausgebildet. Es ist bekannt daß von vielen Seiten die bange Frage aufgestellt wird, ob die Sanitäts-An-stalten angesichts der durch die derbessertcn Waffen erwarteten noch zrößeren Verluste ausreichen können. Hierauf ist zu erwidern, daß man alle im Kriege eintretenden Verhältnisse nicht übersehen kann. Keine Einrichtung kann gegen c'ne plötzliche so große AnHäufung vor Verwundeten sichern, daß die Anstalt . nicht sofort genügen; daß ferner, , otz der Verbesserung der Waffen, die Verluste der Schlachten ??riediicbZ und NavolonS d,Z lkrtt
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