Indiana Tribüne, Volume 26, Number 3, Indianapolis, Marion County, 26 August 1902 — Page 4
Jnoiana -Tribüne, Ltt . August 1903;
Indiana Tribüne. Herausgegeben von der utbrg S.
Indianapolis, Ind. garry O. Thudinm Präsident. GeschaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. Telephone so. Entertd at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Die Getreidepreise. Ta in diesem Jahre die Getreideernte, raic sich schon jetzt mit Sicher heit feststellen läßt, eine sehr ergiebige sein wird, so werden schon allerlei Speculationen über den Einfluß .dieser günstigen Ernte aus die iZelreidepreise angestellt. In klarer und sachgemäßer Weise wird diese für unsere Farmer so wichtige Frage von der St. Paul Volkszeitung- behandelt, welche schreibt: Der Werth der diesjährigen Ee treideernte ist von Sachverständigen auf zwei Milliarden Dollars gerechnet wor den. Wenn diese Abschätzung aber schon vor Wochen gemacht worden ist, so wird die Rechnung heute schon nicht mehr stimmen, denn die Preise für alle Getreidearten sind bedeutend herabge gangen. Das ist ganz natürlich, da sich der Erntesegen nicht auf die Ver. Staaten beschränkt, sondern auch -von den Getreide importirendm Ländern eine gute Ernte gemeldet wird, unser Export also eine bedeutende Einbuße erleiden muß. England allerdings, welches in den besten Erntejahren nur ein Fünfte! des Bedarfs an Weizen produzirt, wird immer ein guter Kunde sein, aber wenn Frankreich und Deutschland ihren Bedarf allein decken können und von Egypten, Argentinien und Rußland große Weizenmassen auf den Markt geworfen werden, müs sen die Preise bedeutend gedrückt wer den. Wenn aber der Weizen in kurzer Zeit schon von 75 auf 66 Cents gesun ken ist, so können die. Händler und Börsenspekulanten nicht dafür verant wortlich gemacht werden, wenn auch die Farmer im Durchschnitt geneigt sind, ihnen das Steigen und Fallen der Preise in die Schuhe zu schieben. Die Preise werden aber nicht im produzirenden, sondern im konsumiren den Lande gemacht und der Markt von Liverpool ist maßgebend für die ganze Welt. Als die Spekulanten in Chicago sich einmal einbildeten, die Preise selber machen zu können, haben sie unserer Landwirthschaft einen schlechten Dienst geleistet,, denn die konsumirenden Engländer schlössen sich die Weizenfelder in Egypten, In dien und Argentinien auf und zu spät sahen die Herren in Chicago ein, daß sie sich den besten Absatzkanal selber verstopft hatten, und unsere Farmer mußten dafür büßen. Solche Preise wie vor vierzig Jahren werden sie nie mals wieder erhalten. Daß die Getreidehändler und Spe kulanten mitunter durch das wechselnde Börsenspiel große Prosite machen, ist sicher, aber der Glaube vieler Farmer, daß diese Profite ihnen eigentlich zukom men, ist ein Irrglaube, denn dem Profit können auch ebenso große Verluste folgen, wie das Beispiel v'eler Spetu kanten, die einen sogenannten Corner" !n's Leben gerufen haben, zur Genüge gezeigt hat. Wal den Eenen sien Uhl is, is den Annern sien Nachtigall", sagt ein mecklenburgisches Sprichwort, und wenn der eine Spekulant Tausende verdient hat, hat der Andere ebenso viel verloren. Wenn Herr Ga tes mit seinem Corner" Glück gehabt hat und das Geld jetzt mit vollen Händen fortwerfen kann, hat Herr Leiter vor Jahresfrlst gezeigt, daß bei demsel ben Geschäft auch Millionen verloren werden können. ' Deshalb können wir uns aber mit dem Truiigedank.'N der nordwestlichen Farmer nicht befreunden und wir U fürchten, daß sie mit der Verwirklichung desselben an ein heißes Eisen fassen. Es ist ein Ding, den Weizen zu ernten und ein anderes Ding, die Ernte geschäftlich zu behandeln. Da erste ver stehen die Farmer, in dem zweiten sind sie unerfahren. Dazu gehört eine gründliche Kenntniß des Getreidemarktes, gesicherte Kontrakte mit den Eisenbahnen und vor allem ein weitverbreiteter Kredit. Wir haben in Europa gesehen, daß Landwirthe, welche sich auf Speku lutionen einließen, elend bankerott gegangen sind und haben hierzulande gesehen, daß alle derartigen Unternehmungen. wie Elevatorenverbindungen der Farmer etc., ebenfalls in die Brüche gegangen sind. Wir möchten heute keinem Farmer rathen, auf höhere Preise zu rechnen, so lange dieselben noch einen Uebcrschuß über die Kosten zeigen. Die Aussichten sind so, daß eher auf ein Sinken als auf ein Steigen zurechnen ist. Wenn die Preise aber so sind, daß sie die Kosten des Anbaus nicht mehr decken, das heißt unter 40 Cents pro Büschel sind, dann mag der Farmer, welcher es leisten kann, seinen Weizen im Speicher behalten, denn solche Preise können ' in den seltensten Fällen eine Ernte über die andere überdauern."
iöin üzissöarzt vor Gcricyt. Die Unzuverlässigkeit eines Freundcs hat in Kiel den aus Berlin stammenden Marinestasarzt, Dr. Nüsse. Sohn dcs früheren Schuldirektors in Neustrelitz. auf die Anklagkbank gebracht. Die Ursache ist merkwürdig: Dr. Nüsse war Schiffsarzt an Bord des Dampfers Andalusia". der im Juni 1901 mit Rekonvalescenten aus dem Chinafeldzug heimkehrte. Der Stabsarzt hatte den Bericht über den Gesundheitszustand der Heimkehrenden an das Sanitätsamt der Nordseesiation zu erstatten. Dieses AktenMaterial war von großer Bedeutung, da es Beurkundungen für Ansprüche der am Chinafeldzug betheiligten und au ihrer Gesundheit geschädigten Solbaten enthielt. Dr. Nüsse stellte den Bericht rechtzeitig fertig. Am 20. Juni wurde er in Kiel vom Kaiser empfangen und reiste am 21. in die Heimath Berlin ab. Auf dem Bahnhof übergab er dem Kand. med. Goepel den Bericht in Form eines Packcts mit dem Auftrage, ihn auf der Post aufzug:ben. Goepel that dies nicht, sondern ließ die Akten auf seiner Stube liegen n. steckte sie später in den Schrank des paihalogischcn Instituts der Univcrsität. wo er arbeitete. Dr. Nüsse erkrankte in Berlin an Gelenkrheumatismus und erfuhr dort später durch einen befreundeten Marinearzt, Dr. Evcrs, daß der Bericht beim Sanitätsrath nicht eingetroffen sei. Da Goepel das Gegentheil versicherte, und sich bereit erklärte, seine Angabe eidlich zu erhärten, meldete Dr. Nüsse dem Sanitätsamt zweimal: Ich habe das Packet auf dem Hauptpostamt Kiel aufgegeben." Schließlich fand man das Aktenmaterial im pathologischen Institut in beschädigtem Zustande. G. hatte einige Bogen herausgerissen. Er war, was der Stabsarzt nicht wußte, inzwischen auf eine abschüssige Bahn gerathen. Der Gerichtsherr erhob Anklage gegen den Stabsarzt wegen Erstattung unrichtiger dienstlicher Meldüngen, da der Bericht nicht zur Post gegeben worden sei. Der Vertreter der Anklage erachtete die Schuld des Angeklagten in objektiver und subjektiver Beziehung als erwiesen und bean tragte, da einerseits ein minder schwcrer Fall vorliege, andererseits die Akten von großer Bedeutung seien. 14 Tage Kammerarrest. Das Kriegsgericht sprach den Angeklagten frei. In der Begründung heißt es: Die Meldung war objektiv nicht präzise. Betreffs des subjektiven Momentes sei die Frage zu verneinen, daß der Arzt einen wichtigen Umstand verschwiegen habe. Dies war nickt wichtig, denn der Angeklagte brauchte das Packet nicht selbst aufzugeben. Er hatie mit Reckt den lxften" Glauben ?u seinem Boten, aea.en den damals nichts Nachtheiliges vorlag.
Tie Thronfolge in Hessen. Die Ehe des hessischen GroßherzogPaares ist bekanntlich im letzten Jahre getrennt worden. Der Großhcrzog Ernst Ludwig hat aus dieser Ehe nur ein Töchtcrchen. Nun sind aber in Hessen weibliche Mitglieder des regierenden Hauses nicht erbberechtigt. Die nächsten Vettern dcs Großherzogs, der Graf zu Nidda und der Freiherr von Dornberg, stammen aus morganatischcn Ehen, kommen also bei der Thronfolge auch nicht in Betracht und der Thron ginge demnach an die bisher nicht regierende landgräfliche Linie dcs Hauses Hessen über vorausgesetzt, daß nicht eine etwaige zweite Heirath de erst dreiunddreißigjährigen Großherzogs dem Lande einen Thronerben bringt. Auf alle Falle hat der Großherzog Ernst Ludwig die Thronfolge gesetzlich zu ordnen gesucht, wie aus einem Gesetz hervorgeht, welches das Regierungsblatt kürzlich veröffentlicht hat. Das Gesetz verordnet mit Austimmunz der getreuen Stände: Da der zur Zeit unserem Throne am nächsten stehende Agnät des Gesammthauses Hessen dauernd verhindert .ist, die Regierung des Großherzogthums persönlich zu führen, so sinket, im Falle dieselbe auf ihn übergehen sollie. eine Regentsckaft statt. Damit ist die eventuelle Thronfolge des Landgrafen Alexander Friedrich von Hessen, bezichungsweise der Agnatm d'sselbcn. für das Großhcrzoqthum Hessen hiermit festgestellt." Dann folgen die Ausfüh-rungs-Bestimmungen. Der Landgraf Alexander Friedrich ist 39 Jahre alt. musikalisch hochbcgabt, aber blind. Er ist nach den hessischen Hausgesctzen zur persönlichcn Uebernahme der Regierung nicht im Stande. Die Regentschaft für ihn fällt also seinem Bruder, dem Prinzen Friedrich Karl, zu, dem Schwager des Kaisers Wilhelm. Im Falle der Prinz Friedrich Karl zur Negierung käme, wäre für Thronfolger ausgiebig gesorgt, denn er hat sechs blühende Söhne. Mit dem alten Erbvertrage zwischen Hessen und Preußen wäre es auf lange hinaus noch nichts. Immerbin ist es nicht unwahrscheinlich, daß der Großhcrzog Ernst Ludwig eine zweite Ehe eingeht, und dann könnten alle getroffenen Thronfolge - Bcstimmungen überflüssig werden. Auf200,000,000Francs hat der von der französischen Regierung ernannte Ausschuß den durch die Kataftnphe vom 8. Mai entstandenen Schaden für Saint-Pierre und die übrigen Ortschaften geschätzt. ' - . ,,
TaS Zigeuttervlu: der Vkme. Hum bert. Dr. Bertillon, d:r .Ch:f der snthropometrischen Abtheilung der Polizei präfektur in Paris, glaubt in Mme. Humbert und ihrer Schwester Zigeuncrblut entdeckt zu habm. Er stützt sich auf ein: genaue Prüfung ihrer Photographie, da er Mme. Humbert und ihre Schwester nicht dem Anschen nach kennt. Aber ihre dunklen Augen sind ihm in der Farbe und glänzenden Dunkelheit als ganz ungewohnlich beschrieben worden; Jemand sagte, sie glänzen wie alter japanischer Lack. Dies sowie die weißen schimmernden Zähne sind bezeichnend für Zigeuner. Di: Zigeuner sind gut und treu in ihren Familien- und Stammbeziehungen. und ihre Frauen sind züchtig. Mme. Humbcrt hat ähnliche Tugenden, sie und ihre Familie hängen zusammen und unterstützen sich einander in treuer Ergebenheit. Der Schurke Romain dachte nie daran, seine Schwester zu verrathen, obgleich sie ihm für kurze Zeiträume Millionen Francs zur Anlage anvertraute. Es kann kein Verdacht des Verraths gegen sie aufkommen. Sie und ihre beiom Brüder standen wie ein Zigeunerlager cinmüthig gegm die Welt und zeigten so wenig moralisches Gefühl wie eine Zigeunerwahrsagerin, die cinemDicnstmädchen eine Mark erpreßt, indem sie ihr einredet, daß eine ältliche Verwandte ihr Geld hinterlassen und ein schöner Herr sie heiratben würde. Dr. Bertillon macht auch auf Mme. Humberts Zungengeläusigkeit und das unbestimmte Gerede mit glänzenden Lügen aufmerksam. Das ist seiner Meinung nach fchr zigeunerhaft. ALe diebischen Zigeunerinnen, die er kennt, hatten diese suggestive Zungengeläufigkeit. .Ueberdies haben die Taurignacs auch die sehr lebhafte Einbildungskraft d:r Zigeuner. Eine reinrasige französische Bäuerin hätte nicht wie Thercse von der portugiesischen Erbschaft, Vater Jos6 und den Erawfords träumen können. Die von ihr erfundene Geschichte war derart, daß jede Wahrsagerin sie hätte erzählen können.
WaS können wir aS oekn Vuren kriege lernen? Der kommandirende General FreiHerr v. d. Goltz erörtert in dem Au-gust-Hefte der Deutschen-Rcvue" die wichtige Frage, was wir aus dem. Hurcnkriege lernen können. Auf rein militärischem Gebiete ergiebt sich ihm die Lehre, daß die Zahl im Kriege nicht von so unbedingt entscheidender Bedeutung ist, wie man es gerade in neuerer Zeit vielfach behauptet hat. Namentlich die große Ueberlegcnhcit der Engländer an Artillerie erwies sich in allen größeren Kämpfen wenig wirksam. A. d. Goltz folgert hieraus und aus der Wirkung einzelner, geschickt aufgestellter Burengeschütze, daß die Gefahr, die in zu enger Aufstellung liegt, erheblich gewachsen ist. und daß die Vermehrung der Stückzahl anfängt, wirkungslos zu werden, wenn nicht zugleich der Raum wächst, in dem sie Verwendung finden kann. Der Kampf der Infanterie gegen Infanterie hat vor. Neuem gezeigt, wie stark die Vertheidigung gegenüber einem ausschließlichen frontalen Angriff ist. und wieviel em unerschrockener Vertheidiger in der Besetzung ausgedehnter Stellungen niit geringen Kräften sich herausnehmen darf, wenn er seiner Flanken sicher bleibt. Ferner ist in Transvaal auf das drastischste zu Za ge getreten, daß unter dem Gcschoßregen moderner Wessen über offenes Gelände schutzlos vorzugchen bei aller Bravour ungeheuer schwer ist. Die Anwendung berittener Infanterie tarn: auch in europäischen Kriegen g:lcgentlich mit Vortheil stattfinden, wo es sich um Störung des Nachschubes und Veunruhigung der Besatzungen auf den Etappenlinien handelt. Lassen sich soweit aus dem Burenkriege Lehren auch für ben europäischen Soldaten ziehen, so liegt doch das Wichtigste, was wir aus ihm lernen können und sollten, auf anderem Gebiete. Glühende, selbstbewußte Vaterlandsliebe hat die Buren überhaupt befähigt, den Kampf für ihre Freiheit gegen die ungeheure Uebermächt aufzunehmen. In vollemBcwußtsein dessen. was man aufs Spiel setzie. wurde der Entschluß zum Kriege gefaßt. Welche Stärke die Buren dabei in ihrem Gottvertrauen fanden, ist bekannt. Dem lebenden Geschlechte in Europa muß dieser unwiderlegliche Beweis von der realen Bedeutung idealer Güter, wie Glaube, Vaterland und Freiheit, zu Nutz und frommen dienen. Nicht minder sichtbar ist der Werth einer einfachen, harten Lebensweise geworden: nur durch eine solche Schule können Männer erzogen werden, die einen Ver zweiflungskampf jahrelang fortsetzen. Die Rückkehr zu einem primitiven Kulturzustande, nur um kriegerisch tüchtig zu werden, ist freilich nicht möglich. Nöthia aber ist es, dem verweichlichenden Einfluß unserer höheren Gesittung mit sicherem Bewußtsein des Zweckes entgegen zu arbeiten. In der gesummten Erziehung unserer männliehen Jugend soll sich das ausprägen, zumal im Dienste des Heeres. Die Fürsorge um das Wohlergehen und die Bequemlichkeit der Soldaten hat immer dort ihre Grenzen zu finden, wo man sich sagen muß, daß ein Mehr im Feldleben sich nicht verwirklichen läßt. Vor allen Dingen, dürfen die großen Anstrengungen nicht, fehlen, die - die strafte itäblen und das Herz des An-
sängerö harten, jlic feilte die Scheu vor Verantwortung dazu führen, daß nothwendige Uebungen unterbleiben, weil sie gefährlich für die Betheiligten sind. Nur die allgemeine Befolgung solcher Grundsätze vermag die hinreichende Anzahl an starken Charakteren heranzubilden.deren wir in einem künftigen Kriege bedürfen, wenn es uns nicht an tüchtigen Führern mangeln soll. In unserer Jugend liegt heute ein frischer Zug, der sie den Körper nicht über dem Büchcrstudium vernachlässigen läßt; aber auffallender und bedauerlicherweise bört der Deutsche im Allgemeinen viel zu früh mit der Pflege der körperlichen Ausbildung auf. Rüstigkeit und Frische, selbst der Wagemuth, im Alter sind aber für uns von höchster Bedeutung, weil fast ausnahmslos am der Spitze unserer Trup-, den Befeblsbaber stehen werden, die eine ansehnliche Zahl von Jahresringen angesetzt haben." Von der Goltz lernt lieber von den Buren als von den Engländern, sindet es aber mit Recht sehr thöricht, wenn man nicht untersuchen wollte, welchen Eigenschaften diese den schließlichen Erfolg verdanken. Da steht an erster Stelle eine entschlossene, auf große positive Ziele gerichtete Politik, die sich nicht am Lobe und der Erhaltung dcs Status quo" genügen läßt. Die leitenden Staatsmänner Englands haben den richtigcnMomcnt zumHandein erfaßt. Der amerikanisch-spani-sche Krieg wurde von ihnen klug bcnutzt, um eine Störung der Kreise Englands von jener Seite her auszu schließen. Die Kriegsscheu des festländischen Europa, in dem die großen Mächte durch gegenseitiges Mißtrauen sich die Waage halten, habe klar vor ihren Augen gelegen; von Rußland war wegen der Friedensliebe seines Herrschers nichts zu befürchten. Ein solcher Augenblick wäre in einem Jahrhundert vielleicht nicht wieder gekommen, und Chamberlain hat ihn nicht nur erkannt, sondern auch rücksichtslos benutzt. Das war moralisch nicht schön, aber staatsmännisch folgerichtig. Die englischen Minister sind ferner fest geblieben, als der erhoffte leichte Sieg ausblieb. Das war ihr Verdienst. Verdienst des englischen Volkes war es. daß es in seiner großen Mehrheit trotz ver Mängel des Heerwesens und seiner Führung doch cinmüthig beiden zur Seite stand. Dieser Patriotismus kann uns nicht minder zum Vorbilde dienen, als die männlichen und soldatischen Tugenden der Buren. Wenn die Buren ungeachtet aller Tüchtigkeit vor dem Untergange nicht bewahrt blieben, so trägt die Hauptschuld dann der Umstand, daß ihre gesammle Kampfmethode allein auf die Vertheidigung berechnet war. Es fehlte das positive Ziel, die Vertreibung der englischen Herrschaft aus SüdAfrika. Mit Bestimmtheit ins Auge gefaßt," meint v. d. Goltz. hätte dies Ziel sie auch zu rechtzeitiger militärischer Offensive geführt, in der das Geheimniß des Sieges im großen liegt." Inrnrcr 5crlclvo. Was Sie sagen. Herr Kommerzienrath! Ihr Sohn, der Ingenieur, hätte also ein lenkbares Luftschiff konstruirt. Ja. fliegt es denn wirklich?" P a r v e n ü : Was hat 's Luftschiff von mei'rn Sohn nötbia. zu fließen!"
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