Indiana Tribüne, Volume 25, Number 308, Indianapolis, Marion County, 20 August 1902 — Page 7
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Uomsn von q f wwu.wiv VLitwv q SOOOOO00O4O4OKtOiO (Förtsetzung.) ' Starr' vor Schreck und tief empört flüchtete sie, die kaum jemals einen Widerspruch, ein tadelndes Wort geHort hatte, zu ihrer guten Tante Laurette und ihrem zärtlichen Fränzchen und ließ sich von diesen Getreuen bedauern und in ihrem Vorhaben bestärken. Sie hatte die Beiden noch nie so nett gefunden und warf sich vor, ihre Nächsten verkannt zu haben. . riL 8. K a p i t e l. Die Unterredung, zwischen Arnold Rüdiger und'Lesoret am nächsten Tage brachte kein günstiges Ergebniß,- sondern eine Kündigung von Seiten des Geschäftsführers auf den 1. Jul!, die von seinem Prinzipal schröss angenommen wurde. --" : 'J Arnold fuhr nach Erledigung der Angelegenheit zur Schönemann'schen Villa hinaus. Sinnend lehnte er .sich im Wagen zurück. , ' Er wußte, daß der Onkel ihn ungnäbig anlassen werde. Ferner, daß eine, große Arbeitslast, die wie er anttkannte, Leforet ihm abgenommen, nun auf seine Schultern fall?. Allem er fühlte sich' stark genug, sie zu tragen, . und empfand eine Erleichterung bei dem Bewußtsein, diesen Mitarbeiter los zu werden. Sie beide waren , innerlich zu ' grundverschiedene 5!aturen,um dauernd zusammengehen zu können. . Er täuschte sich nicht über sein eigen!liches Wesen, seine Fehler. . Er wußte, daß er heftig war, dch ei , herrisch und härt auftreten konnte, 'atte sein Va ter ihn doch von Jugend auf dazu'erzogen, dereinst das große Geschäft selbstständig zu leiten. Cchönemann. war schon bei seines Vaters. Lebzeiten schlaff und unlustig geworden ein in heißen Klimaten vorzeitig verbrauchter Mann mit mehr Eigensinn als Ausdauer. .'.Die Erziehung förderte Arnold? Neigung uyd Eigenart, und im Gefühl feiner Kraft scheute er nie volle Offenheit, ' haßte Winkelzüge und krumme Wege. ' Jean Leforet dagegen, der sich gedrückt, geschlangelt, mühsam emporgerungen, griff alle Dinge von hinten herum an. Er verdrängte- gern andere Firmen aus ihrer Kundschaft, -wußte Nützliches zu erlauschen und erlisten und warb durch kleine Mittelchen und nur halb, erlaubte Zuwendungen, um die. Gunst der'Komptoiristerr. -Dies alles war dem geraden Rüdiger in der Seele zuwider. Und nun sollte es in kurerZeitaus nd überstanden sein! Er hätte sich immerfort voll Befried:gung die Hände reiben mögen und war schon ganz mit sich'im Klaren, wie'er die Arbeit vertheilen und wen er in Lcforets Stelle rücken lassen wollte. , Als er Echönemanns Besitzthum vor sich sah. versanken aÜVjene praktischen Erwägungen vor der warmen Freudigkeit, die plötzlich sein Herz überfluthete, wenn er an Harriet' dachte.' Er. vergab ihr in diesem Augenblicke der Wiedersehenshyffnung ihr kindisches Wesen' gegen ihn und den großen schmerz,' den sie ihm durch die Ablehnung seines Liebcswerbens bereitet hatte.- Nach und .nach würde .sie sich in den Gedanken hineinfinden' daß er ihr mehr fei oder - werden könnetlls ein guter Kamerad' Er wollte sich keiner schmeichelhaften Einbildung hingeben, 'allein so sehr täuschte et sich doch nicht, dazu wcu das liebe Kind , zu offen, zu durchsichtig; ti wußte bestimmt, daß er längst ihr vertrautester, ihr liebster Mensch war. Und nun sollte er, sie wiedersehen, jetzt würde vielleicht in ihrem Verhalten gegen ihn ein schon wärmeres Gefühl durchbrachen. ; . . Nachdem er sich vergeblich umgesehen, ob kein ' Damenkleid irgendwo schimmle, ging er geradeswegs in Schönemanns Zimmer. Der alte Herr hatte Arnolds Klop fen überhört, er stand neben seinem Schreibtische, der Stubenthür, den Rücken wendend, und hielt ein Papier . in. der Hand, das er plötzlich mit einem Zornlaut zerdrückte und von sich warf. . Sollte Leforet geschrieben haben? fuhr es durch des Eintretenden Sinn; aber das war unmöglich. Mii hastigen Schritten war er an Schönemanns Seite inb legte ihm 'begütigend die Hand arf die Schulter. Welch ein verftörtcs, verzerrtes Gesicht, das sich ihm jetzt .zuwandte! , Er hatte den Onkel noch nie so aesehen. ' ' .Was willst Du?" fuhr er ihn an. .Ich bringe Dir doch Nachricht über meine Unterredung mit Leforet." - .Leforet der der ist mir gasgleichgiltig!" .Ader ich bitte Dich was ist denn vorgefallen?" . '. .'Eine Unverschämtheit eine. Jnfamie lies den Wisch! Aber ich habe ihm gleich deutlich geantwortet." Nun geschah doch in der Erregung, was Schönemann eigentlich nicht gewollt, er weihte Arnold ein in die ihn empörende Bewerbung O'Dannes um seine Tocbter.' und er vergaß, daß der Schauspieler in den wärmsten, zuver.1. JZ. . l.L-3 sichtlichsten Äusorucren mn umci Liebe zu ihm. von ihrem Treuegelöbniß sprach! Arnold alättet das Papier und tyst mit Staunen die Unterschrift .Percy Q'Danne." Was maa der wollen, das den Alten so aufbringt? Keine Ahnung des Vorgefallenen uqitqi
JeZr aoer liegt er jpatricts vtamtn, und es dämmert ihm, um was es sich handelt. Ein plötzlicher Schwindel befällt ihn. Rothe Wolken tanzen sez seinen Augen uno hindern ihn fast am Sehen. Rauschen und. Kreischen braust vor seinen Ohren.- Woher der, Höllenspektakel? Dunkle Gluth steigt in sein Gesicht, während er die 'regelmäßigen Zeilen zu entziffern, zu begreifen trachtet. Die Zornader schwillt auf seiner Stirn, und die frische Narbe am Kinn, wo der Bart ausrasirt ist. brennt. Seine Mienen verzerren sich in düsterer. Leidenschaft, und als er ausgeleserr, 'fällt 'seine geballte Faust, in der er den Brief zerknittert, wucbtig auf' den Tisch. .Unglaublich!" stöhnt. er. Während ..Arnold wie sinnlos im Zimmer hin und her rast, berichtet der Aater rückhaltlos das Vorgefallene. .An den Hals geworfen hat sie sich ihm, hier vor meinen Augen," schreit er, .aber nie nie man soll mich hängen, wenn 'ich's zugebe Arnold würgt an den Lauten, die er hervorbringt. Ihm scheint's, als liege eine Hand -an seiner Kehle und drücke sie zusammen. - Jchich will sie sehen." kommt es rauhen Tones aus seinem Munde. . .. In diesem Augenblick gewahrt er durch, das Fenster Harriet im Garten. Sie sitzt auf der Bank, zur Seite, unter hängenden Zweigen und hält ein Buch in der Hand. Arnold stürzt aus dem Zimmer und durch die"Veranda zu ihr hinaus. Nun bemerkt . er, daß sie über ihr Buch hinweg' mit Augen,. die nichts' sehen. -vor sich hin starrt. , Sie fährt erschrocken zusammen, als er vor ihr steht. Vergeblich versucht sie sich zu erheben, bebend, leichenblaß sinkt sie zurück und schaut zu ihm auf. Ihr vergehen fast die Sinne; wie hat sie ihn ge!rä7,U wie -.schrecklich sieht er aus, ihr Qikx Ärno. ' Das Herz Mt ihr in reuevUer Zärtlichkeit. . Einen Augenblick ist er keines Worres mächtig. Rollenden Auges, die herabhängenden Hände zur Faust geballt, sieht er' sie n. Der Jähzorn hat derart Besitz von ihm ergriffen, daß er sie am liebsten geschlagen hatte. Welch ungehcure Anstrengung, sich zurückzuhalten? Endlich findet er die Sprache wieder. Abgebrochen, mit grollenden Tönen, macht er ihr die bittersten Vorwürfe.. Er scheut sich nicht, O'Danne einen Landstreicher, einen frechen Einbrecher ZU nennen, und sie ein, ehr- und Pflicht-
.vergessenes Geschöpfe . Seine Heftigkeit, seine Uebertreibun-' gen wecken Harriets Widerspruchsgeiste Dos geht zu weit. Dazu hat er kein Recht. Ihr Gefühl wandelt und' härtet sich. Die "Farbe kommt und', geht, auf Ihrem Gesichke, in dem ein eigensinniger Zug hervortritt. ' Ihre Augen weiten sich kalt und trotzig sieht sie ihn an. Sie steht ihm jetzt ausrecht 'gegenuve. und als er endlich athemlos , schweigt, sagt sie laut: .Du bistmir zu brutal; gib mir den Weg. frei. : Ich will nichts mehr von Dir wissen." , Erstarrend tritt er zur Seite; sie schreitet vorbei. Auf seinen schmerzlich flehenden, öc.uf achtet sie nicht, sie verschwindet im Hause. Usr wirft sich' auf die Bank und bedeckt das Gesicht mit den Händen. Nun hat er'sie yerloren. Sie verzeiht ihm. das. nicht. -Selbst wenn an ihre Heirath mit dem Änderen nicht zu denken ist. so b'clbt doch auch ihm nun keine neue Hoffnunz mehr. .Ein- wüthender Schmerz durchzuckt ihn. Nie hat er so deutlich gefühlt, wie heiß er sie liebt, wie sicher er auf ihren Besitz, gehofft, als in diesem Augenblicke. Sie, sein Eigenthum seit vielen Iahten, sein köstlichster Besitz, um den sich's vor Allem lohnte, zu leben, zu arbeiten sie l'ist ihm heimtückisch entwendet. Oder hat er ihr Herz durch eigene (schuld verloren? Was soll nun geschehen? Der Schauspieler kehrt, in nächster Zeit nach Amerika zurück, damit muß sie sich wohl oder übel mit ihrer Verirrung abfinden und zur Einsicht kommen. Und dann, wenn sie erkannt, wie gut er's gemeint, wie recht er gehabt, dann ' ' - Ihm scheint es, als sehe er am Ende eines langen finsteren Ganges einen schwachen Lichtschimmer aufblitzen, er richtet sich empor und athmet tief: eine ferne Hoffnung! Und wie foll er sich jetzt gegen sie verhalten? .Er dirf sich nicht aufdrängen, dagegen wehrt .sich sein Selbstgefühl, und er weiß auch, daß er. nichts damit erreichen würde. Also Fernhalten, mit keinem Worte auf das eben Abgeschlossene zurückkommen. , Schweigen, harren boffen!. 0 . L ' , Bernhard Scho'nemänn tritt auf ihn zu: Nun, roas hast Du ausgerichtet?" Mit verstörten Mienen blickt Arnold zu ihm auf. .Nichts," spricht er tonlos. Seine ganze TrostlostJkeit liegt in dem Worte:, ; .' Nun gut, so müssen wir eben andere Saiten aufziehen." Harriet saß in schmerzliches Nachsin. nen verloren in ihrem Zimmer. ' Arnolds Eifer für ihr Wohl entsprang doch nur der Selbstsucht. Mochte ihr Vater hart mit ihr umgehen, aber er er. Bisher hatte er in ganz anderen Tönen zu ihr gesprochen, seinen maßlosen Tade ließ sie sich nicht gefallen! Sie-, wußte, daß er derb und heftig fein konnte, daß er für schroff galt.daß er manchmal herrisch auftrat und von den Leuten mit scheuem Respekt angesehen wurde, viel mehrmals ihrÄater. Allein sie selbst hatte ihn nach' ihrer Willkür behandeln dürfen. Sie hatte einmal 'einßind aesehen.
das furchtlos in einen Lowenrasig ging UNd Mit dem gewaltigen Thier spielte, und der Löwe lief; sich das Zausen der kleinen Hände behaglich gefallen. Ihr schien's, als sei sie mit dem Kinde zu vergleichen. Nun aber hatte ihr Löwe die Pranken gebraucht und drohend gebrüllt, das erschreckte und beleidigte sie. Ihr Stolz bäumte sich auf. sie wollte nichts mehr von dem Ungeberdigen wisfen. Wie sicbcr, wie übermüthig sicher hatte sie sich in ihrem Verhältniß zu Arnold gefühlt; ja überlegen sogar, weil sie den starken Mann nach ihrem Sinn am Fädchen führte, und jetzt, da sie ernstlich' etwas anderes wollte als er, jetzt war das Fädchen gerissen, und sie standen wie durch einen -Abgrund getrennt. Zu einander führte keine Brücke, und Percy hielt sie auch diesseits in seinen Armen fest. Ein Geräusch an der Thür unterbrach ihren Gedgnkengang. Ihr Vater tritt ein. Wie streng, wie zornig sieht er aus, sie kennt ihn so noch nicht. finster spricht er: Du hast Dir erlaubt, Arnold ungezogen zu behandeln. Em solches Betragen kann ich nicht dulden. Ein für allemal muß ich dem Dinge ein Ende machen. Begreife doch. daß Deine verrückte Liebelei abgethan sein muß. Besinne Dich. Ich verlange, daß Du mich und Arnold um Verge bung bittest." Die Zumuthung empört sie; sie hat sich sogar als Kind nie dazu entschließcn können, um Verzeihung zu bitten. Als sie sich verletzt abwendet, fügt ihr Vater hinzu: Du hast zugleich zu erklären, daß Du den unsinnigen Gedanken einer Verbindung mit dem Komödianten aufgibst und nichts mehr von
.ihm wissen willst." Das werde ich nie!" Ihr ganzes Herz wehrt sich gegen die Möglichkeit, Percy zu verleugnen. Wollen wir abwarten, man wird doch den Troßkopf eines kleinen Mädchens brecben können." Vater," ruft sie überlaut, es ist kein Trotz, es ist Liebe! Ich will nach meinem Herzen wählen!" Du hast nichts zu thun, als zu gehorcken!" Wie starr und eigensinnig sein altes Gesicht aussieht! Ich bin kein Kind mehr, Vater!" Sie fängt an zu schluchzen. Meines bist und bleibst Du!" So lange Du ein guter Vater bist!" schreit sie außer sich und stampft mit dem Fuß auf. ' Ah-offene Widersetzlichkeit! Wohlan, höre mich." Er tritt drohend vor sie hin. So lange sich jener Unverschämte in Hamburg aufhält, wirst Du Dein Zimmer nicht verlass en." Er wendet sich, geht zur Thür hinLus, und sie hvrt, wi er den Schlüssel im Schlosse umdreht und abzieht. Außer sich empört, bleibt sie zurück. Sie wirft sich in's Sofa., jammert laut und ringt die Hände. Eine solche Behandlung! Wie soll sie die ertragen? Sie liebt weder ihren Vater mehr noch Arnold. Sie liebt nur noch einen Menschen auf der Welt, ihn, auf den alle schelten Percy! Da wird die Thür aufgeschlossen. und Frau v. Kurzenbach tritt mit theilnahmsvollem Gesicht zu ihr ein. Mein Liebling, n-.ein armes Kind, wie hat man Dir mitgespielt!" Harriet stürzt auf sie zu. Ich will mich nicht einsperren lassen! Ich ich will es nicht!" Du hast ganz recht, die Behandlung ist eines erwachsenen Mädchens unwürdig." Nicht wahr, bin ich nicht im -Recht, wenn ich mich wehre?" Vollkommen. Ich habe Deinem Herrn Vater erklärt, als er mir den Schlüssel brachte und verlangte, ich solle Dich eingeschlossen halten und versorgen, ich sei keine Gefangenwärterin. ,Nun denn,' sagte er, ,richten Sie es wenigstens so ein, daß mir diese ungerathcne .Tochter' in der nächsten Zeit nicht vor hie Augen kommt.' Ich dachte, mein Herzchen, daß Dir auch nicht allzuviel daran liegen könne, weiter geschölten zu werden, und versprach es." O Du Edle, Du allein beschützest mich. Er hat gesagt, ich dürfe nicht hinaus, bis Percy fort fei. Und ich muß, ich will ihn doch wiedersehen! Ich ertrage es nicht, wenn mein Percy abreist, ohne daß ich von ihm Abschied genommen habe. Tante Laurette, erbarme Dich unser und hilf mir. daß ich ihn noch einmal sehe!" Ein sehr begreiflicher sehr berechtigter Wunsch. Dein Geliebter hat mir dasselbe Verlangen ausgesprochen. Indeß. wie darf ich? Bedenke die mir gebotenc Rücksicht auf Deinen Vater." - O liebe, liebe Tante hilf uns!" Jl, Ihr müßt Euch lebewohl sagen. Ihr Armen, Vedauernswerthen! Allein es wird kaum -möglich sein. Welch schwerer Kampf zwischen Herz und Pflicht! Aber etwas Luft schöpfen muß doch mein armes gefangenes Vögelchcn. Vielleicht heute Abend. Ich hole Dich in den Garten. Auf ein paar Minütchen." Tante Laurette Du wolltest ich sollte ihn sehen o Du himmlisäi Gute!" Die Dame legt ihren Finger auf die Lippen und verschwindet. Sie geht auf ihr Zimmer und überlegt. Natürlich verliert sie ihre Stelle hier im Hause, wenn Schönemann erfährt, daß sie den Liebesleuten zu einem Stelldichein verhilft. Indeß moralisch blamirt sieht sie sich nicht. - Ihr weiches Empfinden hat sie hingerissen. Damit kann sie sich entschuldigen, ja, es läßt sich sogar damit prunken. Man hat doch auch ein Herz," flüstert sie gefühlvoll. Sie will geschickt sein. Schonemann wird nichts
erfahren. Sie handelt durcyaus liug und zu ihrem Vortheile". Geht Harriet mit dem Mißliebigen, so ist der Riß zwischen Vater und Kind da. Dann kann sie den Vereinsamten zartsinnig trösten, leise den Spalt erweitern und sich hineinschleichen. Befriedigt lächelt sie vor sich hin. Ist das Mädchen fort, bekommt sie freies Spiel bei dem Alten. Der Mann hat sie oft wohlgefällig angesehen, ja, sich kleine Vertraulichkeiten erlaubt, die sie verschämt abgewiesen. Mit Sicherheit wird sie ihr Ziel erreichen. Als seine Gattin genießt sie dann ein angenehmes, wohlgeborgenes Leben und gewinnt die Anwartschaft auf Millionen. Dann kommt das Vermögen doch noch auf , einem Umwege an ihren theuren Hans Egon. Um solchen 'Preis läßt sich noch mehr riskiren als eine Protektion des Liebespaares. Der Abend bricht herein, ein 'lauer, schöner Frühlingsabend. Syringen blühen, und der Jasmin beginnt aufzubrechen, es ist des Duftens beinahe zu. viel. Eine Nachtigall flötet im Nothdornbusch. Der- fast voll gerundete Mond erhellt den klaren Himmel, auf dem die Sterne schimmern. Die gelbliehen Kieswege treten deutlich hervor,' während das Gebüsch schwarze Schatten Wirft. .Schönemann hat sich nach dem Diner grollend zurückgezogen. Franziska sitzt im Salon am Flügel und fpielt eine Sonate, sie ist eben beim Adagio angekommen. Frau v. Kurzenbach ordnet ihr Spitzentuch vor dem Spiegel über dem Lockenaufbau und schreitet durch die Veranda in's Freie. Sie muß erst sehen, ob er wirklich Sie wendet sich nach dem hinteren Theile des Parkö. Hier .steht, fast an der Grenze des nachbarlichen Grundstücks, ein halboffenes Lusthäuschen, ein schattiger Aufenthaltsort im heißen Sommer. Die Umherspähende hat es noch nicht erreicht, als O'Dannes schlanke Gestalt ihr in den Weg tritt: Theure Gnädigste Harriet, o wo ist sie?" Nicht so laut, ich beschwöre Sie. Erkennen Sie doch, welcher Gefahr ich mich aussetze, es ist ja geradezu ein Wagniß." Gewiß gewiß, ich ersterbe in Dankbarkeit, eber sie, sie, meine Sehnsucht?" Bitte, nicht näher an's Haus. Ich hole sie Ihnen." Frau v. Kurzenbach eilt zurück. Harriet hat es beim Hereinbrechen defc Dunkelheit nicht mehr in ihrem Zimmer ausgehalten, sie ist die Hintertreppe hinuntergeschlüpft und steht schon eine Weile, fiebernd vor Erwartung. zwischen Treppe und Außenthür in den Winkel gedrückt. Immer lauschend, ob Niemand von der Dienerschaft kommt, immer fluchtbereit, aber sie hört alle im Souterrain umherarbei ten und fchwatzen. Da kommt endlich Tante Laurette, die Treue. Harriet, Du schon hier unten?" Ist er da wirklich?" Komm nur." Sie ergreift des Mädchens Hand, 'die eiskalt ist und in der ihren zuckt. Jetzt sind sie draußen, Harriets Blick versucht die Dunkelheit zu durchdringen. 5 Plötzlich reißt sie sich los und stürzt' vorwärts. Percy!" Harriet-Süße-Engel, Liebste!" Er umfaßt sie und führt sie dem Sommerhäuschen zu. Frau v. Kurzenbach folgt. Als sie dort sind und das Paar, sich umschlungen haltend, auf dem kleinen Diwan sitzt, tritt die Dame heran und fl'isiert: Ich bringe Ihnen Beiden in Erinnerung, daß ich höchstens zehn Minuten gestalten kann." O . gewiß, gewiß," versichert O'Danne. Die Vertraute geht außen langsam auf und ab. Sie hört die kosenden Stimmen, Seufzer, Küsse. Dann und wann tönen einzelne Worte, kurze Ausrufe an ihr Ohr. In den Büschen flüstert's und wispert's, auch die Blumen duften sich Liebesgedanken zu. Schelmisch blinzeln die Sterne herunter und versuchen den Schatten des Sommerhäuschens zu durchdringen. Der Mond, der große Philosoph, raunt mit schiefem Gesichte: Thoren Thoren immer dasselbe." Frau v. Kurzenbach wird's ganz eigen um's Herz. Die Zeit des Küssens und Kosens ist für sie vorbei,leider. Jetzt sind's reale Ziele, die sie erstreben muß für ihn, den geliebten Sohn. Auch ihr Herz wird lebendig, wenn sie an Hans Egon denkt. O'Dannes felbst im Flüstern verstündliche Stimme sagt: Ich kann Dich nicht lassen mein mein mußt Du werden.". Und Harriet: Man darf uns nicht trennen, ich ertrag's nichts - Folgst Du mir, Liebchen?" . -Wohin Du willst." Dank Dank nun ist alles gut. Es muß bald fein. Bist Du bereit?" Immer. Ich bin Dein." - Ah, denkt Frau v. Kurzenbach, fo weit sind sie schon! Sie tritt unter die Säulen des Pavillons, räuspert sich leise und mahnt zum Aufbruch. Nur noch zwei Minuten!" Er überströmt das vor Seligkeit zitternde Mädchen in feinen Armen mit Liebkosungen. Ich bitte Sie," mahnt die Dame und legt ihre Hand auf Harriets Schulter. Soll ich meine Güte nicht bereuen soll ich Ihnen serner helfen "- Nun denn leb wohl, Geliebte. Du wirst mein. Ich sinne auf unsere Ver-
einigung. Du bekommst Botschaft. Ich mahne Dich. Du mußt mir folgen." Dies alles flüstert er im Gehen, toa rend die Vertraute sie durch den Garten dem Hause zuführt. In der Hinterthür erscheint Vehrens mit der Stalllampe in der Hand. Hell ist's im Hausflur, hinter ihm. Fort fort!" raunt die Kurzenbach, worauf O'Danne, wie vom Schatten verschlungen, verschwindet. Die beiden Damen gehen in's Haus, und die mütterliche Freundin begleitet das junge Mädchen auf ihr Zimmer, wo die Liebeglühende ihre Tante mit Dankesworten überschüttet. ' Dann ist Harriet allein und schwelgt in ihrer Erinnerung. Sie ist wie in einem Glückstaumel. Die Vergangenheit ist hinter ihr versunken. Wer ihr den Geliebten streitig machen will, ist ihr Feind. Es scheint ihr, als stehe Niemand ihr mehr nahe als nur er er, der Herrliche, von den Ihren Verkannte. Mit diesen Gedanken, den süßen Erinnerungen und dem Entschluß, ihn nicht zu lassen, fährt sie im Laufe, der Nacht oft aus unruhigem Schlummer emvor. O, was wird der Tag ihr bringen? Sie fühlt, daß eine Entscheidung ihr nahe ist. Aber sie ersehnt diese Entscheidung, sie ist zu Allem bereit. Er bestimmt hinfort über ihr Dasein, er, der sie liebt. O, sie Glücklicbe! (Fortsetzung folgt.)
Gelunge,ner'Spitzbubenstreich. In Paris verfolgten letzthin zweiPolizisten einen jungen,ärmlich gekleideten Burschen wegen Taschendiebfiahls. Plötzlich war der Flüchtling vor den Augen der Beamten verschwunden und sie stellten sich daher auf die Lauer. Der Bursche war inzwischen in eine Badeanstalt getreten. Er erfrischte sich dort in der kühlen Fluth, drang dann in die Kabine eines anderen Badenden, zog dessen elegante Sommerkleidung an und ging stolz und ruhig an den beiden Polizisten vorüber, die in ihm den Burschen von vorhin nicht wiedererkannten. Als einige Minuten später der Besitzer des eleganten Kostüms das Bad verließ, fand er in seiner Kabine statt seiner sauberen Kleidung die Hülle des Taschendiebes. Der Besitzer der Badeanstalt bot ihm Ersatz für das gestohlene Kostüm, es blieb jedoch dem Herrn vorläufig nichts anderes übrig, als die Kleidung des Diebes anzuziehen. Kaum war er aber auf der Straße angelangt, als die Beamten ihn als den Taschendieb beim Kragen faßten und auf die Wache führten. Hier klärte stch der Sachverhalt bald auf. Den Taschendieb hat man aber noch nicht bekommen. Erfolgreiche ELpcdition. Die von Freiherrn Erland Nordenskiöld geleitete wissenschaftliche Ezpedition, die im vorigen Jahre nach den unbekannten Gegenden des nördlichen Argentiniens ging und besonders das Gran Chaco genannte Jndianergebiet zum Gegenstand eingehender Studien machte, ist kürzlich nach ihrer schwedischen Heimath zurückgekehrt. Ihre Ausbeute ist außerordentlich reich; sie brachte Sammlungen mit, die 137 Kisten füllten und in Stockholm ausgestellt wurden. Bei Casabindo fand der Archäolog der Expedition, Graf E. v. Rosen, eine alte Stadt mit einem gewaltigen Begräbnißplatz. Einst waren diese Gebiete Sitz einer sehr entwickelten Kultur, die indessen nach dem Eindringen der Spanier, die bekanntIch in Südamerika ganze Völker vom Erdboden wcgkolonisirt haben, dahinsiechte. Graf v. Rosen hat noch andere alte Städte untersucht, worunter sich auch eine befand, die mehr als 15.000 Einwohner gehabt haben muß. Von dieser Stadt führte eine breite gepflasierte Straße nach Guassi, wo der Statthalter der Inkas seinen Sitz hatte, ein Zeichen, daß sich die Macht der Inkas bis in diese öden Gebiete erstreckte, wo jetzt nur vereinzelte Jndianer oder Kreolen wohnen. Das Land liegt nämlich außerordentlich hoch, 'bis zu 13,200 Fuß über dem Meer, so daß es hier leine Baumvegetation gibt. Um so üppiger gedeihen hier Kakteen aller Formen und Größen, von einigen Zoll Höhe bis zu Pfeilern von 30 Fuß. Hier wurden einige Mumien, ungefähr 30 Schädel, eine Masse Hausgeräth, Lan-zen-und Pfeilspitzen von Feuerstein und vulkanischem Glas, Urnen, Krüge u. f. w. ausgegraben. Von den Schädeln waren einige in künstlicher Weise so gepreßt, daß sie eine beträchtliche Höhe hatten. Die Urnen und Pfeilspitzen bilden wahre kleine Kunstwerke. Später begab sich die Expedition nach Tarija im südlichen Bolivia, wo viele Fossilien und archäologische Gegenstände gesammelt wurden, und sodann nach dem bolivianischen Gran Chaco. Hier studirte man hauptsächlich die noch gänzlich wilden Chorotes-Jndianer, ebenso wurde eine große ethnographische Sammlung gewonnen. Dann wanderte die Expedition nach Orevaux am Pilcomayo, wo bisher noch kein Naturforscher gearbeitet hat. Man sammelte hier Skelette und Schädel von Chorotesen, Chiriguanos und Noctenen. Die Chiriguanos haben noch heutigen Tages die Sitte, ihre Todten in Urnen zu begraben,. in denen sie den Todten eine sitzende Stellung geben. Sehr hatte die Expedition am Klimafieber leiden, aber sonst verlief das ergebnißreiche Unternehmen in bester Wcisk. ' .
Seuer - Signale.
i Pnmshlv und Varkt 5 EngliZH'iOprn-HauZ 6 East und Nc Fort 7 Noble und Nichigan N. Jrrjey u. 3JUfl Sü 9 Pme und Nvrth 10 Wartet und Pine 11 Dmont nah Eaft 12 No. L CpritzmhauS Maff. Ave nahe Noble 13 Xxiatoarc und Walnut li N. Jersey u Eentral A. '5 Mass. und Eornell Av IC Ash und 11. Straße 17 Park Lv und 12 Etr .S Columbia und HiLsid IS Highland Ave u. Pratt I Jllinoii und Et. Jo 24 Pennsvlv. und Pratt 24 Meridian und 11. Etr 25 No.CpritzenhauS l5. ' nahe Jllinoi 28 Senate Ave .EiLlair 27 Illinois und Michigan 28 Pesvlvania und 14. Senate Ave. und 13. 31 N. l Cpritzenhau IndAvenaheMchigan 32 Meridia und Walnut 34 CaKfornia Vermont 35 Blak ud Ncw Aorl 36 Jd. Slv. u. t Iair 37 Sity Hospital 38 Blak und Notty 55 Michigan und Agne 41 No. 6 Spritzenhaus Washington nahe Weft 42 Gnsendorf u Wash. 43 Missouri u New Dort 45 Meridian u Wash 46 Jllmo und Ohio 47 Capitol Slv. u Wash 48 Kmgan'S Por!huS 49 Straßenbahn Ställe W.TashmgttnEtr 51 No. 10 Spritzenhaus JllmoiS u Merrill 52 Illinois u Louisiana 53 WcÄ und South 54 West und McCariy 56 Eenre Vve. u Henry 57 Meridian und Ra 58 No. 4 Spritzenhaus MadiscnLv.uMor'.-iz 55 Madison Av.uDunlop S1 No2Ha!mLci:crhauS South nahe Telawar 2 Penn, u Merrill 83 Delatvare u. McCarH 4 aft und MrEarty s New Jerfq u. Merrill 67 Lira. Av. u Bradshaw 63 East und Prospekt 69 Bicking und High 71 No. 11 Spritzenhaus Sir Ave. nahe Huron 72 East und Gcorgia 73 Eedar und Elm 74 Tadidson u Georgia 75 English A. u Pine 76 Shclby und BatcS 7S No. S Spritzenhaus Prospekt nah Shelby 79 Fletcher Av. u Chelby 81 Market u. New Jersey 82 Telaware und Wash. 83 East u Washington 84 New Dork u.Tavidso, 85 Taubstummen Anstalt 8 Vcr. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. 89 Frauen-Reformat. 1 No. iz Spritzenhaus Marhland nahe Mer. 92 Meridian u. Georgia. 93 Meridian und South 4 Pennsylv u. Louisiana 5 Lirini? Ave u, Alab. SL Hauptquartier. S7 Grand Hotel. gg Capital Ave und Ohi ZZ No. 16 Spritzenhau 16. und Afh. 24 Alabama und 16. .25 Central Ave und 15. 26 DandeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 128 Central Ave und 17. ,29 Dclaware und 19. .31 Alabama und 11. -.32 Bellesontaine und W. '34 College Ave und 29. 135 Delaware und 13. 136 Alabama und North 137 Newmann und 19. 138 College Slv und 14. 139 Cornell Ave und 13. 141 DandeS und 15. 142 High land Ave und 1. 143 Tecumseh und 1. t45 Jtcto Jersey .ind 22. 146 Alvord und 17. 147 No. 2 Spritzenhaus Hiltside Ave und 16. U8 College Ave und 22. l49 College Ave und 27. '.52 Part Ave und 22. 15? LEU. W Bahn u. 22. 154 Ramsey Ave und 10. 1 Stoughton u Ncwma 157 AtlaS und Pike. 158 Blohd und . Pakl. 159 No. 21 SprinhauS BrighUvood 112 Ardca und Depot 163 Brightwood und 25. 1C4 Rural und Bloyd 165 St. Elair u. Scystone 167 Arsenal Av und 23. 168 Bellefontaine und 28. 169 Park Ave und 10. 212 Capital Ave und 17. 213 Pennfvl. u. Michiga 214 JllinölS UNd 20. 215 Senat Av und 21. 216 Penysvlvania und 22. 217 Meridian und 16. L13 Capital Av und 26. 219 Broadway und so. 231 JllinoiS und DicLean 234 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 80. 235 JllinoiS und 83. 23 Annetta und 3. 237 No. 9. Spritzenhaus Udell und Nae? 238 Udel Laddcr WorkS 239 Jsabel und 7. 241 Meridian und 4. 24ZJ2inoiS u St. Cla. 243 Eldrioze und 23. 31 West uud Walnut 313 Wch und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbet und Paca 316 Capital Ave und 16. 317 Northwestern Ave u2I 313 Gent und 13. 319 Canal und 10. 821 Cerealin Wor 324 Bmnont und Lvnn 32 Bismarcku SrandvieUl 826 No. 20 Eyntzeicht Haughville. 327 Michigan u. HolineS. 828 Michigan u. Conrord 841 West und McJnthre 12 Missouri u. Maryland 413 Missouri und Ohio 415 Capital Aveu Gcorgia 416 Missouri entuckyA. 417 Senate Ave n. Wash. 421 P und S RundhauS ZI. Washington. 423 Jrren-Hospital. 424 Milch Aveu.JDuW 425 Wash. und HarriS (26 No. 18 Cpritzcnha f 2. Washington 427 Cover und Birch 428 Oliver und Osgcod 42S Nordvke und Dort 421 Harlcy Ave u. MorriS 432 RIver Ave u. T'.orrij 4 Rivcr A und Stay 435 Harding u. Big 4 R R 436 Harding und Oliv 4Z7 No. 1, Spritzenhau MorriS und Hardinz. 428 Hot und SSHtan 439 Ctockv 451 Reisner und Willer 452 Howard und L 453 Morris und KapveS 45 Lambert und Beknont 457 Nordhk Ave u. Mar mon Worts 612 West ud Ray 613 Kentuckv Zlv u. Vnril 514 Merihian und Morri 516 Illinois und ensaS 17 Morr', und Dakota 518 MorriS und Cburch 519 Capital A. u ZücCarty 521 Merüsian und Palma K23 Pine und Lord 524 Madison Ave u Lincoln 26 Meridian und Belt RZt 527 Carlos und Ray 528 Meridian und Arizona 529 Meridian u, Raymond 631 Meridian u. McCarty 522 No. 17 Spritzenhaus MorriS nahe Weft 6 McAcrnsnund Tugh. 613 East u. Lincoln Lan 614 Eaft und Beechcr 615 Wright und Sander 617 WcCarty und Beaty 613 New Jersey u ir Av 712 Cpruce und Prospekt 718 Cuglish Are. u. Laurel 714 Statt Aveu. Seit RR 715 Shelby und Beecher ?19 State Ave und Orange 713 Orange und Laurel 71 g Shelby u. Cfcaaae Ave 721 LexingtonA. Laurel 723 FlctchAven.Sxrce 724 State Ave u. Pleasant 725 Prospekt und PleasU 726 Orange und Harlan 723 Liberty und Meck 729 Nb5K und South 812 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington S, $13 Markt und Noble 814 Ohio u. Highland Ave V15 Michigan u. Highland 816 Markt u Arsenal Av 817 Oft S Clair und Union Bahn Geleise. 821 Pan Handle EhepS 823 Vermont und Waleott 824 Wash. und Ctate Av 825 Madden'skoungeZad. 2 Tuck und Dorsey 827 Wash. und Beville Ave 829 No. 12 Spritzenhaus evill nah Wichig, 831 Eoutheastern Ave und Woodside. 832 Wash. und Dearbor 834 Coutheastern und Arsenal AveS. 835 New Dort uud Tempi Illinois und Maryl. 13 JllinoiS und Market. 14 Perm, und Wash. 8i5eIato0Tt und sH. - Cpczial-Siznale. Ersten 2 Schlage, zweiter Alarm, Aweiten 2 Schlage, dritter Alarm, Dritten 2 Sch löge, v icrter Alarm. 1-2-1, Feuer aus und'Cchlauch ausgerollt. 3 Schlage, Wasserdruck ab. 12 Schläge. 1 Uhr Mittags. Die 'fi bezeichneten Signale werden nur vom Thrm Wächter angegeben da an den betreffende Straße? treuzungen keine Lllarmkasten angebracht sind. Chicago und der große Nordwesten Ulaka-Hawaii-VbttiHHte Insel. Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago. BonderVonoa47. Str. Etation, Chicago. 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