Indiana Tribüne, Volume 25, Number 306, Indianapolis, Marion County, 18 August 1902 — Page 5
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Der Deutsche Tag.
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Die großartigste Betheiligung und ein glänzender Erfolg. Dr. öugo Cisenlohr's herrliche Worte. Ein Deutsches Volksfest im .wahren inne des Wortes,
Unser Wettermann hat während dieses Sommers bisher wenig Lob und Dank geerntet für die verschiedenen Witterungs Verhältnisse, mit denen er an Sonntagen uns Jndianapoliser beglückt hat. Große und dankbare Ynerkennung gebührt ihm deshalb dafür, daß er am gestrigen Sonntag, dem Gala.Tage des hiesigen Deutschthums, endlich einmal Jupiter Pluvius" Ein. halt gebot und es der deutschen Bevöl kerung' von Indianapolis ermöglichte, den Deutschen Tag" in der denkbar schönsten Weise zu feiern. Morgens herrschte Heller, herzerfreuender Son. nenschein, und wenn auch am Nachmit tage trübe Wolken am Horizont aufzo gen, ja, wenn eö auch hier und da tröpfelte, so nahm das Fest doch den schönsten Verlauf, derweil eben die Deutschen gewöhnt sind, ihrer Begeifterung für eine gute Sache keinen Ein. halt zu thun. Denn, wenn vereint, ziehen sie mit einander durch Tick und Dünn. Die diesjährige Feier des Teutschen Tages, dieses Deutschen Gedenkt a g e s, der sich hier wie in zahlreichen anderen Städte im Laufe der Jahre zu einem Fest entwickelt hat, an dem Vertreter aller Nationalitäten in be geisterte? Weise Antheil nehmen, ver. diente es in der That, eine überaus glänzende zu werden. Hatten doch die an dieser Stelle schon , . f i r t cy - mehrfach benannten ÄUSjQMe oes er bandeS deutscher Vereine, die Vor. stands-Mitglieder desselben, die Delegaten und auch last but not least alle Mitglieder, sämmtlicher Verbands. Vereine mit' Begeisterung und Fleiß dahin gearbeitet und alle Vvrbereitun gen getroffer, um die heurige Feier des Deutschen Tages zu einem glänzendeu Erfolge zu gestalten. Die Fahnenparade am Vormitiage, durch welche die Feier eingeleitet wurde, war, abgesehen von dem denkwürdigen Fackelzuge, wohl die schönste und best, arrangirte aller solcher Umzüge in den letzten Jahren, eine in prächtigen Far. ben gekleidete Wiedergabe des mächtigen Deutschthums der Stadt,' wie es in dem Verbände vereinigt ist. Das war deutsche Männer-Kraft, deutsche schnei digk?it, deutscher Stolz in gesammelter Form ! Der deutsche Michel schlum mert nicht mehr ! Ehenso war die Hauptfeier am Nach mittaae, um die Kundgebung am Vor mittage in deutscher Weise zu ergänzen. da? Volksfest im Germania Park, ein echt deutsch-gemüthlicheS Fest für Jung und Alt, ein Gala.Fest des vereinigten Deutschthums, an dem sich wie üb lich Vertreteraller Nationalitäten in enthusiastischer Weise betheiligten. In der That war die Betheiligung an der gestrigen Feier des deutschen Tages die großartigste seit Jahren. Denn im Lauf des Nachmittags fanden sich,' gering geschätzt, wenigstens 10,000 Festtheilnehmer, klein und groß. im Germania Pack ein, und alle ver lebten frohe, d?utschgemüihl:che Stun den. Mit gerechtem Stolz kann deshalb der Verband deutscher Vereine von M Jndplö. auf die gestrige Feier des deutschen Tages zurückblicken. Hat die Feier doch ein anderes Blatt dem Ehrenkränze der Jndianapoliser Deutschen eingefügt, die stets bereit gewesen sind einzustehen für Alles, was das schlichte Wort: -' Ä! !ive gs gu I oeui, 0)' umfaßt. Im Nachfolgenden finden unsere Leser einen eingehenden Äericht über den ganzen Verlauf der Feier. Die Fahne n.P a r a d e. .ES war ein Sonntag hell und klar.Capi. Vieler strahlte vor. freundlicher Wonne,' daß der Wetteronkel seinen Contract so prompt eingehalten hatte, und seine Wasserschleusen wenig. ftenZ ein Mal geschlossen hatte. w . ...i c . .. i f y. m
Snölanapolis.VnS.
Aber noch mehr freute er sich über die rege Theilnahme der Vereine an der Parade. Sie hat seine kühnsten ErWartungen bei Weitem übertroIen. Sämmtliche Vereine des Verbandes wa ren thatsächlich nicht nur durch ihre Delegationen, sondern auch durch Mitglieder vertreten, welche eS sich nicht nehmen ließen, im Zuge stolz einherzumarschiren. Der Sammel ,Plah der Vereine war in den-Restaurations-Näumlich-ketten der Walhalla", unterhalb der Indianapolis Männerchor-Halle. Hier entwickelte sich zwischen acht und zehn Uhr ein lebhaftes Treiben Die Einen sahen sich nach ihren Fahnen, die Anderen nach ihren Mitgliedern um. Wei mehr als im verflossenen Jahre war der Begehr nach Fahnen seitens solcher Vereine, welche keine eigenen besitzen. Die Folge war, daß die Flaggenparade geradezu glänzend ausfallen mußte. ' . Jeder Verein und es' waren 47 vertreten hatte ja seine strammsten Mitglieder wahre Prachtkerle gesandt, um denselben in hervorragen der Weise zu vertreten. Gegen zehn Uhr endlich gab Eapt. Vieler seinem Adjutanten Major Loeper den Auftrag, die endgültige Formation des Zuges vorzunehmen. Ehe derselbe sich jedoch in Bewegung setzte, ereignete sich einer der wirkungs vollsten Acte, welche die Deutsch TagFeier überhaupt zu verzeichnen hat. Ueberreichungder - . - Flagge.., Ruhe" und Stillgestanden" war commandirt worden. Unbeweglich standen die Reihen da, als Eapt. Vieler vor die militärische Organisation der Indianapolis Zouaven Cadets" trat und mit folgender kräftiger Ansprache ihnen als sein Geschenk eine seidene Flagge überreichte: Werthe Cadetten! Es bereitet mir ein besonderes Vergnügen, Euch Eadet ten, welche aus einer Entfernung von zwölf Meilen herbeigeeilt seid, an dieser Stätte zu begrüßen. Wir begehen eine patriotische Feier. Die erste Pflicht eines Soldaten ist, patriotisch zu sein, sein Vaterland und seine Flagge zu lieben. Ohne Patriotismus giebt eS keinen guten Soldaten. Ich erlaube mir. Euch hiermit als ein Geschenk dieses Sternenbanner zu überreichen. Haltet es treu und fest in Ehren, schaart Euch um dasselbe, es repräsen. tirt die Freiheit in des Wortes vollkom. menster Bedeutung, denn seine Sterne erleuchten die Welt, und je mehr Ster ne, je mehr Licht." Ich setze Vertrauen in Euch Eadet ten, daß Ihr diese Flagge in Ehren halten werdet." Drei Hochrufe zu Ehren des hoch herzigen Eeberö waren der Dank der Eadetten. Die Parade. Nachdem Eapt. Vieler die Demon stration der ahnenüberrelchung ab-' solvirt hatte, ritt er auf seinem brillan ten Rappen an die Spitze eines berittenen Stabes, wie er glänzender noch nie zuvor durch die Straßen der hiesigen Stadt bewegt hat. Da sah man einmal zusammen schneidige Reiter auf prächtigen Pferden, die zu wissen schienen, zu welchem Zweck sie geritten wurden. Die Eavalcade deö Groß.Marschalls machte Furore. Einen unVergleich lich schönen und farbenprächtigen Anblick aber bot der Fahnenwald dar. Die prächtigen Fahnen und Banner, welche die an 'der Parade theilnehmenden 47 Vereine zur Schau trugen, bil beten einen farbenprächtigen Anblick dar. Derselbe wirkte aber auf das Gemüth der deutsch-amerikanischen Zuschauer mächtig ein. Mit inniger Bc friedigung und Genugthuung empfanden sie es, daß sich deutsche Männer um diese Fahnen schaarten, welche das, was ihre Mutter sie einst gelehrt 'hatte. Deutsch, - ehrlich im. Denken , und im
Handeln zu sein, noch immer hoch halten. ' Ein dem Auge woklgefälliges Bild boten dem AugeldeS Zuschauer in Folge ihrer geschmackvollen Uniformen die uniformirten PythiaS Ritter, die Zuaven, die erwähnten Kadetten und die St. Georg's Ritter. Kein Wunder, daß die in solch' geschickte? Weise arrangirte Parade überall Furore machte. , Der Festredner ernpfan gen.
Kurz vor zwölf Uhr lies der Big Four Bahnzug, welcher den Festredner Hcrrn Dr. Hugo Eisenlohr aus Ein cinnati an Bord hatte, in den BahnHof ein. Zu seiner Begrüßung hatten sich Vice.Prüsident Joseph Keller, Se cretär Jacob W. Loeper. Herr Carl Freund und Herr Franz Happersberger emgefunden. Während des Tages war Hr. Eisenlohr der Gast des Herrn Joseph Keller. Die Hochschätzung, welche ihm in Eincinnati zu Theil wird, wurde dem ge. schätzten Redner auch hier entgege'nge bracht. Er hat sich im Laufe des Nach-mittage-. Dank seines reizenden, lie benswürdioen WesmS viele Freunde erworden. Wahre Völkerwanderung'. Bereits von der Mittagsstunde an zogen Hunderte und Aberhunderte von deutschen Familien wie auch von englischsprechendcn Amerikanern und ihren Angehörigen hinaus zum Festplatze, dem Germania Park, den Hof-Tecora-teur Truemper m einfacher, aber cmdrucksvoller Weise durch Flaggen :c. oecornt hatte. DaS schwarz-weiß-rothe Banner in Riesenformat wehte neben dem Sternenbanner über dem Haupteingange, und zwischen den Herrlichen Buchen, Pappeln ctc. des Parks waren zahlreiche Banner in sinniger Weise angebracht. - Gegen 3 Uhr waren, wie schon oben erwähnt, mmde stenS 10,000 Menschen, klein und groß, auf dem Festplatze versammelt, die mit reger, fröhlicher Theilnahme zuerst der Abwicklung des ofsicicllen Festprogram mes beiwohnten und später noch viele deutsch.gemüthliche Stunden verlebten. Eröffnet wurde dieeier am Nach, mittage durch etliche Eoncert-Vorträge der Prof. Miller'schen Militär-Capelle, worauf Eapt. I. L. Vieler, der Groß Marschall der wohlgelungenen FahnenParade, zunächst den vom VerbandsPräsidenten Fred. Francke aus Düsseldorf. Deutschland, per Cadel über sandten Gruß verlas, der lautete: Herzlichen Gruß zum Deutschen Tage' Fritz Francke." Darauf folgte der gemeinschaftliche Ehorgesang des Harugari Sängerchors, Südseite Männerchors und Socialistischen Sängerbundes und dann stellte Herr Jos. Keller, der um den Erfolg deö Festes wohlverdiente Vice-Präsident des Verbandes, der Stellvertreter Hrn. Francke's, den Festredner mit folgenden Worten vor: Mitglieder des Verbandes deutscher Vereine, deutsche Bürger und Freunde ! Schon zum vierten Male bringt die Feier des deutschen Tages das Deutschthum der Stadt Indianapolis zur gemeinsamen Festlichkeit zusammen. Einmal im Jahre zeigen wir unseren Mit. bürgern anderer Abstammung, wie stark wir sind, in welcher Weise wir Feste- zu feiern verstehen, aber auch, dah wir mit aller uns zu Geböte stehenden Macht einzutreten gewillt sind für Wahrung deutscher Sitte und Rechte. Gleich einem .heiteren Sonnenaufgang am Morgenhimmel erscheint allenthalben' hier in unserem
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neuen Vaterlande, alldcj wo Deutsche eine Stätte gefunden, eine Bewegung, welche verspricht, aus dieser neuen Welt das zu machen, wozu sie bestimmt ist, und welche unaufhörlich arbeiten wird, das ächte Germanische, zur segensreichen Geltung zu bringen. Amerika wäre nicht das Amerika vsn heute und das amerikanische Volk wäre ein anderes Volk, wenn nicht Millionen von Deutschen an der Gestaltung des Landes gezimmert und an der Gesittung des Volkes mitgeholfen hätten, und wenn .' wir als Deutsch ' Amerikaner einmal im Jahre nach unserer Väter itte ein Fest feiern, und die Arbeit und den Erfolg deS deutschen Elementes verherrlichen, so beweisen wir dadurch nur, meine Freunde, daß wir gute amerikanische Bürger sind. In 22 Staaten der Union wird die alljährliche Wiederkehr des Landungstages der ersten Deutschen entsprechend gefeiert, und hervorragende Männer verHerrlichen in' beredten Worten, die Bedeu tun des deutschen Tages. Dem Vorstande des Verbandes deutscher von Indianapolis ist es gelungen, einen tüchtigen Redner für diesjährige Feier zu gewinnen, meine Freunde! Es macht mir besonderes Vergnügen, Ihnen denselben vorzustellen; Herr Dr. Hugo Eisenlohr von Cincinnati." feerr Dr. Hugo Eisenlohr aus Ein cinnati, ein begabter Redner und einer der hervorragendsten Deutschen von Cincinnati, der, nebenbei bemerkt, auch bei der dortigen. Feier des Deutschen Tages die deutsche - Festrede halten wird, trat dann, von dem versam melten Volke freudig begrüßt, an die Rampe, zollte in einer glänzenden, öfters von jubelndem Beifall begrüßten Rede der deutschen Bewegung verdiente Anerkennung, und ermähnte gleichzeitig die Deutsch-Amerikaner, die Verbände
deutscher Vereine und die Vereinigung all dieser Verbände, sest und unentwegt ibrem Ziele nachzustreben. Dr. Eisen lohr's Rede, der nicht nur von den Alten. sondern auch von den Jungen die größte Aufmerksamkeit gezollt ward lautete etwa wie folgt: Dr. Eifenl ohr's Festrede. " Redner wies in der Einleitung seiner Rede zunächst darauf hm, daß die Feier des deutschen Tages nicht die einzige derartige heutzutage in den Ver. Staaten veranstaltete ist.' Die Nachkommen der Engländer feierten z. B. ja i auch ihren Pilgrims Tag zum Gedächtniß der Einwanderung ihrer Vorfahren in Amerika. Jeder Nation gebühre deshalb das Recht, das Andenken Derer zu feiern, die zuerst hierher kamen und deren Nachkommen einen Theil des amerik. Volkes bilden. Von einem amerik. Volke, als solchem, heute schon zu reden, sei allerbings ein Vorgreifen. Denn dasselbe sei noch in der Bildung begriffen, und zwar aus den Abkömmlingen aller Völker und Stämme des Erdenrundes. Erst wenn diese verschiedenen Nationalitäten sich assimilirt haben, könne man vo.l einem amerik. Volke sprechen. Wir Deutschen, die wir ja auch einen Theil, und zwar einen recht ansehnlichen, der Bevölkerung Amerikas gebildet haben und noch bilden, dürfen anläßlich unserer Leistungen für die EntWickelung dieses Landes, für unseren Antheil an der Cultur-Mission in Amerika wohl ebenso große Anerkennung, ja Bevorzugung vor anderen Natio nalitäten beanspruchen, wie für unsere CharacterEigenschaften, die vielbesun gene deutsche Treue, deutsche Ehrlichkeit. deutsche Gründlichkeit ic. Dieses sind aber Züge, die dem deutschen Charakter nicht allein, eigen sind, so hoch wir sie auch schätzen Das
Höchste, das wir besitzen, das allem An-
deren vorzuziehen ist, das ist das deutsche Gemüth, die deutsche Gemü thlichkeit. Glücklich würden wir uns scbäken. wenn wir nur dies Eine dem amerikanischen Volke einimpfen könnten. Und Dies zu erzielen, halten mir für unsere Hauptaufgabe: Dies, das dem amerikanischen Volke feblt und wofür ibm sogar der Ausdruck mangelt. Erzielen können wie Dleses aber nur durch die .Hochhaltung und Pflege derdeutschen Sprache. Sie ist des Gefäfc. in dem wir dieses kostbare Gut tragen. Man kann an deren Völkern ihre Sprache nehmen und ihnen trotzdem im Großen und Ganzen lyre lgenthumllchletten lassen. Hörtaberder Deutscheauf, Deutsch zu sprechen, dann hört er auf . D e u t s ch zu sein: dann ist's m Ende' mit feinem deutschen Gemüth und dem deutschen GemUthsleben. Wenn ich die Nothwendigkeit der Aufrechterhaltung und Pflege der deutschen Sprache derart betone, will ich durchaus nicht dem deutschen Nativismus das Wort reden. Denn durch die deutsche SvraSe soll durchaus nicht eine Schranke errichtet werden, die uns von unseren Mitbürgern aus anderen Völkerstämmen trennen könnte. Wir wollen, wie wir bewiesen haben. treueBürgerdieses Landes sein und bleiöen. Dies werden wir nicht dadurch, daß wir unsere. Abstammung verleugnen, . sondern dadurch, daß wir diesem unserem Lande Das erhalten, was alle Zeiten und alle vorurtheilsfreien Völker anerkannt haben. Es ist eine falsche Scham, die sich der Svracke schämt, die die Sprache der Dichter und Denker it, der Sprache des tiessten Gemüths- und höchsten Geistes-Lebens.' der Sprache der Wissenschaft in Höhe rem Sinne, als die meisten anderen Sprachen es sind. . Wir schämen uns ihrer nicht. Sie ist uns ein heiliges Erbe und in ihr bewahren wir das deutsche Gemütb, das verbunden mit dem practischen Sinne des Englisch redenden AmerikrnerS, mit seinem scharfen Blick für die Verhältnisse der Gegenwart, mit seinem Realismus, soweit derselbe ein gesunder ist, hier e i n V o l k u n d e i n k C u lt u r w i r d erstehen lassen, die alle anderen weit in den Schatten st e l l e n werd e n.". Nachdem Redner unter dem brausenden Jubel der Versammlung geendet hatte, sang der Jndpls. Liedcrkranz" 2 herrliche Chöre, dann folgte der Jndpls. Männerchor" mit anderen prächtigen Gesängen und hiermit war, nach einer anderen Orchester-Nummer, der erste Theil des Programmes erledigt. Alt und Jung vertheilte sich, die Einen fanden hier ein lauschiges Plätzchen in dem geräumigen Park, die Anderen dort. Alle aber fanden echte deutsche Gemüthlichkeit allerwärt. Und deshalb war überall dort gut sein und bleiben". Im weißen R ö ß'l wurde Herrn Dr. Eisenlohr vom Vorstände des Verbandes deutscher Vereine ein kleiner herzlicher Empfang bereitet, bis der werthe Gast, leider allzufrüh, die Heimfahrt antreten mußte. Unter den Buchen, Pappeln etc. des Parks hatten mittlerweile verschiedene Vereine an langen Tafeln ihre Hauptquartiere aufgeschlagen, andere Vereine legten ihren Mitgliedern keine Fesseln an und ließen dieselben sich ihren Familien widmen. Da wurde getanzt, dort wurde gesungen, hier wurde gescherzt und geulkt, überall aber herrschte die schönste dentsche Gemüthlichkeit, die allein wahre Festesfreude zuläßt und gewährt. Die militärischen Organisationen die an der Parade am Vormittag theilgenommen hatten, führten mehrere schneidigs Exercitien vor, dazu gab's dann noch, damit die Kleinen den deutschen . Tag nicht vergessen späterhin Kinder-Preisspiele für Knaben und Mädchen. Dieselben standen unter der tr'ffliche.i Leitung der Herren Chas. Truemper und Frank Schäfer, und wenn auch nicht sämmtliche Kinder, die daran theilnahmen, Preise erhielten, so sorgten die Spielleiter doch dafür, daß wenigstens die Mehrzahl der Kin')er ein Angedenken von der Feier mitnahm. Im Ganzen wurden etwa 70 Preise (silb. Löffel etc.) und Hunderte von kleineren Angedenken vertheilt. DieTropfen thaten keinen Schaden. Die kleinen, kurzen Regenschauer, dh. die Getröpfe! zwischen 5 und 8 Uhr, vermochten nicht, den frohen Verlauf deS , Festes zu stören, deö echten, deutschen Volksfestes, des hesrigen Gala Tages des Deutschthums von Indianapolis, .nach dessen Schuß Vice Präs. Jos. Keller nach Düsseldorf" belte. Herrn Fritz Francke. . Großer Erfolg. 10,000 Deutsche senden Grüße '." .
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