Indiana Tribüne, Volume 25, Number 305, Indianapolis, Marion County, 16 August 1902 — Page 4

tnoicuia Tribüne, 16. August 1903;

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Indiana Tribüne. HttanSzegebell von der Gutenberg SB. Indianapolis, Ind. ' Harry O. Thudium Präsident. Geschaftsloeal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.

Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Die Negerfrage. In einer, dieser Tagf in Atlanta ab gehaltenen Convention der jungen christlichen Negerverbindung wurde eine Reihe von Beschlüssen angenommen, welche die Stellung der Negerrasse in der civilisirten Welt beleuchten und welche insofern einer besonderen Beachtung werth sind, als sie von einer tla ren Erkenntniß der Sachlage zeugen und in einem anerkennenswerth mä feigen Tone gehalten sind. Es heißt in denselben unter Anderem: Wir sind uns der civilen und poli tischen Ungleichheit, unter welcher un sere Rasse leidet, wohl bewußt, aber nichtsdestoweniger fordern wir von unseren Rassegenossen, daß sie nicht nachlassen, ihr Benehmen so zu gestal ten, daß sie sich der Rechte und Pflich ten, die jedem amerikanischen Bürger zukommen, in jeder Weise würdig zeigen." Eine bessere, jeder Ueberhebung ferne Erklärung konnte auf einer Eonven tion von Leuten, welche sich bemühen, die ihnen auf sozialem Wege entgegen stehenden Hindernisse fortzuräumen, wohl nicht gegeben werden, besonders, wenn es an einer anderen Stelle weiter heißt: Wir sind bereit, dasselbe zu thun, was der Angelsachse that, als er von den alten Griechen den Begriff Civil! sation" lernte. Wir erkennen, daß wir erst den Baum der Civilisation pflan zen müssen und unS erst dann auf eine gleiche Stufe stellen können. Unser höchstes Bestreben ist nicht das des Anarchisten, zu zerstören, noch das des Herren, welcher herrschen will, sondern das eines Bruders, welcher mit seinen Brüdern theilnehmen will an dem wei teren Ausbau dieses Landes und an dem Bestreben, das Wort zur Wahrheit zu machen, daß alle Menschen ohne Unterschied der Farbe gleich geschaffen sind und denselben Antheil an der Welt haben." Zu den obigen Beschlüssen bemerkt die St. Paul Bolkszeitung": Wenn die Gedanken, die in diesen Beschlüssen enthalten sind, von der ganzen Neger bevölkerung des Landes getheilt wür den, so wäre das Problem der Rassen frage dadurch der Lösung allerdings bedeutend näher gerückt. Leider ist dem aber nicht so. Der Fehler, die un wissenden, in Sclavenfesseln aufge wachsenen Neger mit einem Schlage zu gleichberechtigten, stimmfähigen Bür gern zu machen, hat sich schon schwer gerächt. Das Bewußtsein der erlang ten Freiheit hat bei vielen das Gefühl der Rache erweckt, welches bei ungebildeten Menschen immer Brutalität im Gefolge hat und die niedrigsten Leidenschaften zum Ausbruch gebracht. Poli tische Gründe sind es gewesen, durch welche es versäumt wurde, die Sclaveu erst zu Menschen zu machen und ihnen dann die Bürgerrechte zu geben, und der Feh-ler ist nicht mehr gut zu machen. Immerhin aber hat diese Convention im Herzen der Südstauten gezeigt, daß die Erziehung der Neger das einzige Mittel ist. um wenigstens am grünen Holze zu verbessern, was am trockenen ver fäumt worden ist. Daß der Neger civilisaticnssähig ist und daß ein mit Wolle bedeckter schwär zer Schädel ebenso gesunde Gedanken beherbergen kann wie ein weißer, ist in Tausenden von Fällen erwiejen und wenn die Neger, w:e die angeführten Beschlüsse zeigen, sich selber eine Grenze ziehen und nicht im Sturme das er reichen wollen, was ihnen unter vorlie genden Umständen immer verweigert werden würle, so ist damit der Anfang zur Besserung der Lage gemacht. ES wird noch eine g?raume Zeit vergehen, ehe das Borurtheil auf der einen Seite ausgelöscht ist und die Unwissenheit auf der anderen ein Ende hat. Der rohe. unwissende Neger kann keine andere Behandlung erwarten, als lym zu Theil wird, wenn aber die Arbeit die fer Y. M. C. A." unter den Negern und von tonen selb): fortgesetzt wird. dann wird eine künftige Generation die Früchte davon ernten. Die Er ziehung allein kann den Neger dahin (TTitttrt tiimtfmrt Ullilllil. Vfc v fr iigttiivifHifriif zu welcher ihn seine Fähigkeiten berech tigen, aber als Arbeiter oder in höheren Stellen wlrd er dadurch nutzllcher fern. Deshalb ist diese Convention ein be deutungsvoller Akt gewesen.",

ffürflen vor der Camera. Der Pariser Photograph Radar, welcher Spezialist in der Aufnahme der gekrönten Häupter war, erzählte kürzlich ci&im Mitarbeiter der Sunday World" sehr unterhaltend, wie Fürsten und Fürstinnen sich beim Photographiren benehmen. Einst der Freund Napoleons, der Günstling des Prinzen von Wales und der Schreden Bismarck's. der zu sagen pflegte, er wisse nicht, ob er ihn mehr hasse oder liebe, war Nadar auch der lustige Gcnosse Victor Hugo's. Lamartine's und George Sand's, und er beschäftigte die Welt mit seinen Photographien 30 Jahre hindurch. Er war Arzt von Beruf. aber im übrigen abwechselnd Journalist, Caricaturist. Duellant. Luftschiffer, Photograph.Gesellschastslöwe und Erfinder, je nachdcm der Geist ihn gerade trieb. Der erste Monarch, der mir saß, war Napoleon der Dritte." erzählte er. Es war im Jahre 185Ö, vor dem Staatsstreich, als Louis Bonapartc eben zum Präsidenten der Republik ernannt worden war. Der Letzte war der jetzige Zar. den ich unmittelbar vor s:iner Abreise nach Japan- photographirte, wo er beinahe ermordet worden wäre. Zum zweitenmal photographirte ich Napoleon drei Tage nach dem Staatsstreich. Ich war mit einer Menge anderer Republikaner nahe der Barricade des Faubourg St. Antoinc festgenommen worden, und in eineZelle neben der meinigen brachten sie gleich darauf Victor Hugo. Zwei Tage, später erfuhr Napoleon, daß ich da säße, und ließ mich holen, um Bilder von ihm , zu machen, die unter den Massen verbreitet werden sollten. Ich wurde nach dem Palast gebracht, und d:r Fürst kam bald herein. Ich weigerte mich, die Arbeit anders als gegen meine Freilassung zu machen. Zugestanden," sagte Louis B.onaparte, Sie liebon mich ja doch zu sehr, um ein sehr gefährlicher Aufrührer zu sein . . ." Was ihn nicht hind:rte, mich in den nächsten fünf oder sechs Jahren wegen meiner Caricaturen auf ihn mehr als fünfzigmal einsperren zu lassen. Solch eine Sitzung wie diese, ist gewiß ni: wieder dagewesen. Er war von De Morny und anderen .Anhängern um geben. Mit diesem Bilde wollte man die Vergötterung der Napoleonischen Dynastie im Volke neu entzünden. Und nun bemühte man sich so eifrig, Napoleon dem Kleinen die gebieterisch: Ha!tung Napoleons des Großen zu geben. Wir probirten es mit dem Soldatenrock von Austerlitz, dann mit einem ge wohnlichen Gehrock, zuerst offen, dann fest zugeknöpft, die eine Hand auf der Hüfte oder unter dem Aufschlag in der Manier eines Staatsmannes. Schließlich erklärte Napoleon, daß er in Uniform besser aussehen würde, und wir probirten eine weitere Reihe Possirlicher Stellungen den Arm befehlend ausgestreckt, die Hand auf dem Degengriff ruhend, Napoleon über Kriegs karten gebeugt u.s.w. Nadar. warum schlagen Sie nichts vor?" fragte er schließlich. Ist es besser in Uniform oder Civil?" In Uniform," erwiderte ich. das wird das Publikum an Ihr Fiasco in Straßburg und Boulogne erinnern." Er that so, aU ob er es nicht hörte, und eine Minute später war ich entlassen und frei . . . Mit dem Prinzen von Wales, dem jetzigen König Eduard, waren die Sitzungen am leichtesten. Es schien ihm immer hauptsächlich, darauf anzukommen, mich über alte Zeiten, meine Ballonabenteuer u.s.w. plaudern zu hören. Besonders interessirte ihn die Belagerung von Paris. Dann, kurz ehe er ging, schlug er oder ich gelegentlich vor. ein oder zwei Aufnahmen zu v:rsuchen. Sie waren immer gut. weil er sich durchaus zu Hause fühlte und natürlich gab. Einer meiner besten Kunden war der König der, Belgier. Jedesmal, wenn er nach Paris kam, pflegte er eine große Rechnung bei mir zu machen. Nicht, daß er sich etwa gern selbst photographiren läßt wahrend einer mehr als zwanzigjährigen Bekanntschaft brachte ich ihn nur zwei- oder dreimal dazu, mir zu sitzen. Aber König Leopold ist immer ein großer Verehrer der Schönh:it gewesen, und immer, wenn er durch ein schönes Gesicht besonders angezogen wurde, fühlte er das Bedürfniß, Aufnahmen desselben, für seine Privatgalerie zu haben. . . . Den Kaiser Wilhelm den 'Zweiten photögraphirte ich vor einem Jahr infolg: eines reinen Zufalles. Ich war in Berlinl der Gast eines meiner früheren Schüler, der jetzt die meisten Aufnahmen für den Hof macht. Er wurde nach dem Schlosse befohlen, um die kaiserlichen Kinder zu photographiren, und aus Neugierde begleitete ich ihn als sein Gehilfe. Der Kaiser war anwesend. Als er erfuhr, wer ich sei. redete er mich sofort französisch an und sagte, er habe oft gehört, wie sein Großvater und Bimarck sich oft Anekdoten über mich in's Gedächtniß zurückriefen und über einige meiner Späße lachten. Der Kaiser gestattet dem Photographen niemals, die Stellung anzugeben oder zu ändern. Ich versuchte es zweimal, indem ich einwendete: Majestät, das Licht ist nicht gut. blicken Sie gütigst nach der andern Seite." Aber er erwiderte jedesmal kurz: Ich wünsche, daß Sie mich gerade so photographiren." Auf diese Weise läßt er häufig zwanzig Negative machen, die alle in einer oder der anderen. Beziehung schlecht sind, und tr verwirkt fiVqflp. S". müs-

icu uuc im löeijcm eines 1 einer sjtti ziere zerbrochen werden, der einen Schein über die Vernichtuna unterschreibt. Ich hatte das Glück, zwei Bilder zu treffen, die dem Kajser gefielen, und die er behielt. Er sandte mir die Bilder und ein ziemlich großes Honorar. Es ist eine ßfoentnnmlicnfnt nun ihm, daß ihn nie ein Bild in lässigerer Haltung, mit einem sanften Blick zeigt. Er kann eben noch geplaudert und gelacht haben und er kann ein guter Gesellschafter sein, wenn er will aber in dem Augenblick, da er der Camera gegenübertritt, sieht er starr gerade darauf, als ob er einen Feind einschüchtern wollte."

,,Zhtoimmcnc" 5avaUerie. Ein prächtiges Manöverbild bot eine Uebung der Zweiten Ulanen im Durchqueren der Havel mit Mann und Pferd. Mit schmetternden Klängen waren die 3. und 4. Schwadron aus de? Kaserne in Moabit ausgerückt. Der Marsch ging am rechten Havelufer hinauf nach Nieder - Neuendorf. dem idyllisch und landstill am Wasser gelegenen Oertchen, nördlich von Tegel. Die Ankunft der stattlichen Ulanen brachte regesLeben in Dorf und Umgegend. Schaaren -von Dorfkindern kamen ans Ufer der Havel heruntergelaufen, um dem militärischen Schauspiele und dem Bad der Gäule zuzuschauen. Bäuerinnen postirten sich an den Gartenzäunen den Fluß entlang; auf der Dampfer-Landungsbrücke versammelte sich Ausflügler - Publikum. Unten uf der Uferwiese hatten die Ulanen Halt gemacht, die Zäume unter dem Hals der Pferde zusammengerollt und lange Seile an den Trensen befestigt; ein Theil der Mannschaft warf die Kleider ab und steaie sich in Badehosen. Ein anderer Theil bemannte die Boote, welche die Pferde auf ihrer Schwimmtour begleiten und leiten. Nieder - Neuendors gegenüber, auf dem anderen Ufer, liegt das WirthsHaus Heiligensee, das Dorf eine Strecke dahinter. Die Havel ist hier ziemlich breit, und man braucht gute fünf Minuten zumUebersetzen mit dem Fährboot. Die Strecke ist auch nicht immer frei. Dampfe: kreuzen dort von Zeit zu Zeit. Zillenzüge, von Dampfern geschleppt, unterbrechen dieBahn. Da gibt es für die Führer der Pferde Momente, wo Aufmerksamkeit und Besonnenheit noth thut. Es war ein prächtiges, aufregendes Schauspiel, das sich jetzt zwischen den grünen Uferrahmen im Glanz und in'der Gluth der Vormittagssonne entwickelte. Vier Pferde werden, als das Kommandowort erschallt, vorgeführt. Sie bäumen sich, tänzeln unruhig. Sie schnaufen und schnarchen, sie möchten ausbrechen, aber die kraftvollen Fäuste halten sie fest an kurzgefaßtem Halfter. So - leiten sie die Soldaten, . n,actt, strotzende Gestalten, ins Wasser, zu beiden Seiten der langen Planke, die in den Fluß hinausgelegt ist. Am Ende der .Planke tjalt ein bemanntes Boot. Es gleitet in den Fluß hinaus, zwischen den Pferden, die das Wasser hoch aufspritzen lassen. Bis zur Schultertiefe dringen die Führer der Thiere mit ihnen in den Fluß. Dann' Alls Kommando, werfen sie ihre Seile den Leuten im Boot zu, welche sie kraftvoll fassen und halten müssn. Denn die Strömnung ist stark, die Pferde, die den Boden verloren haben, deren Köpfe nur noch aus dem Wasser ragen, ziehen gewaltig an nnd drängen vom Boot weg. Sie schnaufen, ihr Athem rasselt, weit über die Fluthen hörbar. Drüben angelangt schütteln sie sich und jagen das Ufer hinauf. Ihre ersten Führer sind zurückgeschwömmen und bringen bereits wieder vier Pferde zum Fluß hinunter. Ein neuer Transport geht hinüber. Boot auf Boot kehrt von drüben zurück und holt neue Schwimmer. So geht es wohl eine Stunde lang, bis die ganze Schwadron in Heiligensee angelangt ist. Später wiederholt sich das Schauspiel mit der nachfolgenden Schwadron. Diese hält dann drüben Mittagstafel, unter den Bäumen im Garten, während die Pferde, auf dem Hof an die Fourageleine angekoppelt, vom Schwimmbad rasten und bald an der Sonne wieder trocken geworden sind, worauf sie den Futtersack übergezogen bekommen und später getränkt werden. Den Mannschaften wird Kalbsbraten und Bier servirt bei den schmetternden Klängen der mitgenommeen Kapelle. Nach dem Essen werden die Cigarren angesteckt und schnell im Saal ein Tänzchen improvisirt. Noch einmal wird zum Schluß Bier aufgefahren. Soldatendurst! Dann in den Sattel und unter Fanfarenklängen fort, durchs Dorf nach der Kaserne zurück. Von Stufe zu Stufe. Dein Sohn ist ja Sänger bei einem Theater wie geht's ihm denn?" B.: .Hör' mir auf! Den Tenor hat er schon versoffen, und jetzt kommt der Bariton d'ranl" Im Eifer. Staatsanwalt: Meine Herren, wie der Angeklagte den Diebstahl ausgeführt haben kann, will ich Ihnen gleich beweisen: Er kletterte einfach an der Rcgenröhre empor, schwang sich durch die Dach luke und erbrach die Thüre des Vo l m. t smTT Va. fti-T f "t A1 A iTnßviui ;s, vin ujm l.t!!ttNl f Jfsi..S. (Xti.tX Ktnr .iflif rt ftl z f f -1 S Ist H.UU llIU vuv jjnnjv b'l,4,v n.t So würde c wenigstens Ich gemacht toben!"

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Zvr ÜKeinreisense. Einer der schwierigsten und anstrengendsten Beschäftigungen ist die eines Weinreisenden. Das Geschäftsinteresse bringt es mit sich, dß er bei seiner Kundschaft recht viel verzehre, auch wenn er nicht die geringste Lust dazu hat.' oder wenn es ihm nicht einmal gut bekommt. Die Reisenden in Wein" sind schon auf mancherlei Mittel verfallen, um sich die Pflicht des Trinkens zu erleichtern. Sehr beliebt war z. L. immer ein rettender Blumentopf oder Kohlenkasten, dem in einem unbewachten Augenblicke ein Theil des Getränks anvertraut wurde. Allein auch dieser Ausweg war noch nicht diskret genug. da er nicht sämmtliche Spuren der beseitigten Flüssigkit verbarg und den auf die Vorzüglichkeit seiner Weine natürlich sehr stolzn Wirth beleidigte. Diesen Uebelständen hat nun, wie die Franks. Ztg." mittheilt, ein Wohlthäter de? Menschheit abgeholfen, indem er den Saugstock für Weinreisende" erfand, der alle Flüssigkeiten auf unmerkliche Weise durch eine selbstthätige Pumpvorrichtung verschwinden läßt". Zugleich ist er ein eleganter Spazierstock", der außerdem das nicht zu unterschätzende Gute hat, wenn er auch voll ist, doch niemals voll" zu sein. Er schwankt nicht, redet keinen Blödsinn und beträgt sich überhaupt stets musterhaft, oder, wie man heutzutage als gebildeter Mann sagen muß, tadellos". Dafür ist ihm auch die Eigenschaft eines deutschen Reichsgesetzmusters unter No. 70679 zuerkannt worden. Bei der nächsten Ausstellung, welche die Alkoholgegner veranstaltcn, wird er einen Ehrenplatz erhalten und einen Zettel mit der Aufschrift tragen: Ein Säugling kein Säufling!"

Boshafte ragc. Aeltliche 5?o fette: Wie ich mich vor fünf Jahren bei Ihnen photographiren lieft, da trug ich noch kurze Kleidchen!" Photograph: Gnädiges Fräulein würcn wobl früher beim Ballet?" glidit nnnröglidi. Ich weiß nicht, ob gnädiges Fraulein sich meiner noch entsinnen? Mein Name ist Müller." Ich erinnere mich nicht recht. Aber ich hab' 'mal ein Buch aus der Leihbibliothek gehabt, da kam ein ganz ähnlicher Name darin vor." Ans drr guten alte: Zeit. Soldat: Warum red't denn der Hauptmann heut' gar nix mit Dir?" K a m ' x a d : Ja weißt D', den hab' reg bei der gestrigen Pa rad' zwei Mal auf d' Füß' 'treten!" Gegen die Mafia." In Bologna, Italien, wurden dieser Tage der ehemalige Deputirte von Palermo. Palizzolo, und zwei andere Mitglieder des Geheimbundes Mafia" wegen der Ermordung' zweier Landslcute zu 30 Jahren Kerker verurtheilt. Die VerHandlungen gegen Palizzolo wurden als besonders wichtig angesehen, weil sie die Grundlage der Anstrengung der italienischen Regierung, die sizttianische Mafia auszurotten, bedeuteten. Bologna war als Ort des Prozesses ausgewählt worden, um zu verhüten, daß die Zeugen von der Mafia eingeschüchtert würden. Frenze! Iros., No. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank,) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nacd und von Europa. An- und verkauf ausländischen Geldes. Würden JHrcAngclcgcnHciten nicht Noth leiden ? Wenn Ihr Bevollmächtigter, Verwalter oder Testamentsvollstrecker krank würde, sterben müßte, oder wenn er sein Vermögen verlieren sollte, oder im Falle er durch langte Abwesenheit. Nachlässigkeit oder Unfähigkeit seine Geschäfte vernachlässigen würde. ' T he Indiana Trust Co. besorgt Ihre Angelegenheiten mit Ausschluß allen obigen Befürchtungen. ist Indiana Trust Building. Ecke von Wash. Straße und Virginia Ave. Capital ..81,000.000 Lnrplnö 0125000 . Samstag Nachmittag geschloffen.

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