Indiana Tribüne, Volume 25, Number 305, Indianapolis, Marion County, 16 August 1902 — Page 3

Jttdkaua Tribuns, L. August

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Kmserrcdc. Kaiser Wilhelm ans der Ausstellung in Düsseldorf.

Die Aacht Nncle arn" der deutschen Marine einverleibt. Vorbereitungen für die heutige Flot' tenrevue in Portsmouth. Bevorstehende Ankunft der drei Boerengeneräle aus Südafrika. Die politische Seite der religiösen Unruhen in Frankreich. Verherrlichung einer Episode aus dem deutsch'sranzösischen Krieg. Uebergabe der Verwaltung von Tien Tsin an die Chinesen. Deutschland. Der Kalser in Düsseldorf. Düsseldorf. 15. Aug. Kaiser Wilhelm, welcher die hiesige Ausstellung besucht, kündigte in seiner Crwiderung auf die VewillkommnungsAnsprache des Bürgermeisters an, daß es ihm Vergnügen mache, der Stadt ein für Hafenverbesserungen geeignetes Stück Land anzubieten. Fr sprach die Hoffnungaus, daß Düsseldorf auch in Zukunft uttter den- sich in Europa er öffnenden geistigen und friedlichen Aussichten gute Fortschritte machen werde. Die Yacht llncle Sam." Berlin, 15. Aug. Die ameri ramsche Yacht Uncle Sam", welche Kaiser Wilhelm von Francis R. Riggs aus New Vor! kaufte, nachdem sie bei der Regatta in Kiel den Becher des Kaisers gewonnen hatte, ist neu ausgerüstet und der Marine übergeben worden. Die kleine Vacht, die nicht ganz 32 Fuß mißt, wird zu Uebungen in der Handhabung kleiner Fahrzeuge ge braucht werden. Der Kaiser weiß, daß die Deutschen keine so guten Erfolge mit ihren Jachten erzielen, wie die Amerikaner und Engländer. Er bemerkte, daß die Marinekadetten in Kiel schwach waren und die Vortheile des dornet" nicht auszunutzen verstanden. Eapt. Ben. Parker machte den Kai ser, als dieser ihn um seine Meinung fragte, hieraus aufmerksam, und der Kaiser sprach seine Unzufriedenbeit mit der Handhabung des Comet" aus. Die Thatsache, .daß der Kaiser eine englische Mannschaft an Bord der Meteor" hatte, mit 14 auserlesenen deutschen Matrosen als Lehrlingen, ist ein anderer Beweis dafür, daß der Kaiser die Teutschen 'nicht für sögeschickt in der Handhabung kleiner Seg ler hält, wie sie es sein könnten. Familientragödie in Breslau. Berlin, 15. Aug. In BreZlau ist ein Kanzleidiener der dortigen Steuerdirektion. Namens Reichseld, unter dem Verdacht, seine unlängst verstorbene Ehesrau nebst zwei Kindern dergiftet zu baden in 'Untersuchungshast abgesührt worden und hat in der Ee fangnlszzeue etvmoro begangen, in dem er sich erhängte. Seine dreiundzwanzigjährige Tochter aus erster Ehe befindet sich unter dem Verdacht der Mitwinschaft an ihres Vaters Ver brechen ebenfalls in Haft. Deutsche Hochschule in Posen. Berlin, 15. Axg. Die schon seit längerer Zeit in's Auge gefaßte Grün dung einer Hochschule in Posen ist von der Regierung nunmehr desinitiv be schlössen worden. Der erforderliche Kiedit wird in den nächsten Etat einge stellt werden und ohne Zweisel die Ee nehmigung des Landtags erlangen. Kalte Witterung. B e r l i n, 15. Aug. Die Witterung ist noch immer kalt und regnerisch. Die Temperatur war gestern im südlichen Sachsen 33 Grad Fahrenheit, und im Erzgebirge und in den Vogesen im Elsaß siel Schnee. Die Badeorte in der Nordsee sind so gut wie verlassen, und die Leute lehren massenhaft aus den Sommerfrischen zurück. Armee-Ofsiziele tragen ihre Winter-Ueberzieher. Großbritannien. Die Flottenrevue. n.i.L tr w.. cn i t II II U U II, lü. NUll. . 4)0119 mouth ist jetzt mit Fremden angefüllt, welche gekommen sind, um de? morgi gen ' Flottenparade beizuwohnen. Heute Abend war die Flotte aus kurze

Zeit zur Probe illuminirt, während auf South Sea Eommons" Feuerwerk abgebrannt wurde. Eolonialsekretär Ehamberlain und Frau, Earl Roberts und Gen. Kitchener trafen heute in Southampton ein und begaben sich an Board des Dam pfers Nigeria", aus welchem die Boerengeneräle Dewet, Delarey und Botha morgen bei ihrer Ankunft von Südafrika bewillkommnet werden, um alsdann der Flottenrevue beizuwohnen. Die Lords der Admiralität trafen heute Abend in Portsmouth ein und gingen an Bord der Vacht Enchantreß", die an der Flottenparade theilnehmen wird. Heute Abend gab der Mayor von Portsmouth im Victoria Park ein Gartensest, auf welchem 2000 Gäste zugegen waren. Die Postverwaltung. London, 15. Aug. . Der Generalpostmeister sagt in seinem Jahresberichte, daß in den während des Iah res nicht abgelieferten Briefen Geld im Eksammtbetrage von 83,375,000 gefunden wurde. Die Zahl der unbe-

stellbaren Briefe belief sich auf nicht weniger als zehn Millionen, mährend im Ganzen 2,245,745,000 Briefe ab geliefert wurden, '.was p eine Durch schnittszahl von 58.9 auf jedenZBewoh ner des verernrnten ikönlareiHZ er giebt. Besuch im Osborne House. E o w e s, 15. Aug. König Ed ward stellte heute dem Mavor von Portsmouth eine Erwiderung aus die ihm gestern von der Stadt überreichte Adresse zu. Der König und d :r Prinz von Wales gingen heute in East Eowes an Land und statteten dem Osborne House einen Besuch ab. Am Morgen markirte der König die Stelle - auf dem Verd?ck der königlichen Vacht Victoria und Al bert", aus welcher derSarg mit den sterblichen Ueberreflen der Königin Victoria gestanden hatte, und es wurde daselb ein Messingkreuz mit.passender Inschrift angebracht. In der We st minster Abtei. L o n d o n, 15. Aug. Die Anord nung der Regierung, durch welche dem Publikum Eelegenh-it gegeben wurde, die Krönungs - Dekorationen in der Westminster-Abtei in Augenschein zu nehmen, macht den Behörden größere Schwierigkeiten, als sie erwartet hatten. Äm Mittwoch betrug daö Eintrittsgeld $1.25 und gestern wurde es auf 60 Eents ermäßigt. Während schon an diesen beiden Ta gen der Zudrang ein enormer war. hatte sich heute, wo der Eintrittspreis aus 12 Eents herabgesetzt war, eine so riesige Menschenmenge vor der Abte angesammelt, daß nur mit Mühe die Ordnung aufrecht erhalten werden konnte. Die Drehscheiben passirtcn annähernd 2500 Personen per Stunde, doch muß ten trotzdem Tausende unverrichteter Sache umkehren und die Hoffnung aus geben, in's Innere zu gelangen. Frankreich. Keine politische Bewegun g Paris, 15. Aua. Die nach der gestrigen Kabinetssitzung gemachte halb amtliche Erklärung, daß die Agitation gegen die Schließung der Kirchen schulen von den Royallsten ausgehe veranlaßt die katholischen Führer und die katholische Presse zu der Gegen erklärung,- daß die Bewegung kein anti-republikanische, sondern eine spon tane Volksbewegung sei. ES sei be den Kundgebungen nirgends eine Aeu ßerung gefallen, welche-die' Behaup tung rechtfertige, daß eine royalistisch Verschwörung bestehe. Graf Albert de Mun, einer der Hauptleiter des Widerstandes in Fini sterre, erklärt, die Marseillaise se überall gesungen worden, und offenbar habe die Regierung in ihrer verzweifel ten Lage das royalistische Schreckge spenst erfunden, um die Stimmung ab zulenken. Die Patric" sagt, es geh das Gerücht, daß die Regierung beab sichtige, den royalistischen, Senator von Finisterre, De Ehemaillard, verhaften zu lassen. Tie ministeriellen Zeitira gen behaupten, die Regierung sei im Besitz von Informationen über die Art und Weise, wie die Landbewohner zu dem Glauben herleitet worden seien, daß sie sich'mit Erfolg gegen di Republik auflehnen könnten. Die Situation in St. Meen und Folgelt bleibt unverändert. Im .letzteren Orte fanden heute anläßlich des Himmelfahrttages große Processionen statt, zu welchen das Volk aus der Umgegend zu Tausenden zusammengeströmt war.

Eine Kriegserinnerung. Paris, 15. Aug. Bei der Ein-

weihung eines Denkmals in Villesranche urBaone zur Erinnerung an ein Ereigniß des deutsch-französischen Krieges hielt der Kriegsminister Gen. Andre eine Ansprache. Zu e'nem Delegaten von Velfort gewendet, ermähnte er Belfort, der glorreichen Geschichte seiner Flagge eingedenk zu sein und sie für den Tag in Bereitschaft zu halten, wo das Land seine Söhne zu den Waffen rufen werde. General Andre nahm indirekt Bezug auf die Weigerung des Oberst Samt Remy, bei der Schließung der nicht autorisirten katholischen Schulen behülflich zu sein, weil er ein Christ sei. und erklärte, daß ein Soldat stets bereit sein sollte, selbst seine persönlichen Ueberzeugungen dem Befehl seines Vaterlandes zu opfern. lBelfort hielt die Velaaeruna der Deutschen vom November 1870 bis Mitte Februar 1871 aus, wo die Gar nison auf Befehl der Reaieruna mit vollen Kriegsehren capitulirte.) ' Das EhepaarFai r. P a r i s, 15. August. Die Leichen von Charles Fair und Frau, welche gestern bei Evreux mit dem Automobil verunglückten, wurden heute Finbalsa mirt, eingesargt und nach Paris ge bracht, von wo sie nach San Francisco gesandt werden.' Der Unglücksfall ist das.Tagesgespräch der Stadt, besonders unter den Amerikanern und in Automobilkreisen. Der Geschäftsführer der Firma, welche Hrn. Fair das Automobil verkauft hatte, erklärt, er habe Hrn. Fair wie derholt gewarnt, daß er zu unvorsichtig sei. Fair sei auf's Schnellfahren ver fe ien gewesen und bade oerettS lm Juni auf den Champs Elysees einen Unfall erlitten, indem er mit einem anderen Automobil zusammenstieß, ohne jedoch erheblichen Schaden zu leiden. Holland. Die Boerengeneräle. Im Haag, 15. .Aug. Die nächste Woche hier erwartete Ankunft der Botrengeneräle Botha, Dewet und Delarey wird voraussichtlich der kürzlich wieder zum Ausbruch gekommenen anti britischen Propaganda ein Ziel setzen. Nach dem jetzigen Programm werden die Generäle zuerst Amsterdam besuchen, wo ihnen zu Ehren ein großer Empfang stattfinden wird. Tann werden sie nacb dem Haag zurückkehren, um Ex-Präsident Steyn zu besuchen, und von hier werden sie sich nach Utrecht zu Cx-Präsident Krueger begeben. China. Festlichkeiten in Tien Tsin. T i e n T s i n, 15. August. Die Uebergabe der Verwaltung der Stadt Tien Tsin an die chinesische Regierung wurde heute unter besonderen Ceremo nien vollzogen. Vuan Shi Kai, der Vicekönig von Pe-Tschi-Li, traf heute hier im und wurde von einer Ehrenwache chinesischer Truppen empfangen. Nachdem er mit den ausländischen Commandeuren in der Stadt zusam mengekommen war, wurde ihm als Gast der Stadtverwaltung ein Gabel frühstück gegeben. Alsdann erfolgte die formelle Uebergabe der Stadtver waltung. Am Abend fand ein Bankett zu Ehren des Vicekönigs statt. Wichtige Erlasse. Washington, 15. Aug. Das Staatsdepartement hat vom Gesandten Conger zwei interessante chinesische Proklamationen erhalten. Die eine bezieht sich aus ein vom Throne erlassenes Edikt über die Erhebung der Kriegssteuer, und die andere, von Gouv. Yuan, dem Vicekönig von Tschi-Li, erlassene, verbietet dem Volke das Tra gen von Waffen und warnt es vor einer Wiederholung der Boxer Unruhen. Der kaiserliche Erlaß zeigt, daß China einen Plan zu ersinnen sucht, die Kriegsentschädigung aufzubringen, und daß die Regierung befürchtet, das Volk durch Auferlegung der schweren Steuern zu neuen Unrnhen zu reizen; es wird darin zugleich chinesischen Beamten' der Vorwurf gemacht, von den vom Volte erhobenen Geldern einen beträchtlichen Theil in die cigene Tasche gesteckt zU haben. Oesterreich-Ungarn. Schiffsverbindung mit Mexiko. Wien. 15. Aug. In Trieft hat sich unter dem Namen Oesterreichischmexikanische Handelsgesellschaft" eine Organisation gebildet, welche den Zweck hat, den Handel zwischen den beiden Ländern zu fördern. Es ist

ihre Abficht, eine direkte Dampfschif

fahrts-Linie zwischen Trieft und mexikonischen Häfen einzurichten, mög licherweisc. in Verbindung mit der bestehenden österreichisch-amerikanischen Linie. L enau-Denkmal in Ung a rn. Wien, 15. Aug. In Csatad, Ungarn, fand am 100. Geburtstage des Dichters Nikolaus Lenau eine eindrucksvolle Feier statt, inden: der Grundstein für das längst geplante Denkmal gelegt wurde. Vormittags fand ein Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche von Csatad statt. Nachmittags ging es im Festzugc nach dem Denkmalsplatz, wo die Grundsteinlegung unter dem üblichen Ceremoniell vollzöge:? würd?. Der ungarische Schriftsteller Franz Herczeg hielt die Festrede in ungarischer Sprache. Dann folgten Deklamationen detscher Gedichte Lenau's und auch eine in deutscher Sprache von Herrn Josef Stein gehaltene Rede. Vatikan. Die vertriebenen Schwestern. Rom. 15. Aug. Mitglieder der aus Frankreich vertriebenen religiösen Orden, besonders die Nonnen, wenden sich an den Vatikan um die Erlaubniß. sich in den Ver. Staaten niederzulas' sen, und mehrere sind persönlich nach Rom gekommen, um ihrem Gesuch Nachdruck.zu verschaffen. lZs ist ihnen zu verstehen gegeben, daß in den Ver. Staaten keine Vakanzen vorhanden sind und die Thatsache, daß sie nicht der englischen Sprache mächtig sind. Schwierigkeiten bereiten würde. Es ist ihnen Canada, wo die Zahi der Schwestern verhältnißmäßig gering und die fänzösische Sprache gang und gäbe ist, als ein besseres Feld vorgeschlagen worden, welcher Vorschlag indessen bei den Bittstellern keinen großen Anklang gefunden zu haben scheint. Venezuela. Widersprechende Nachrichte Caracas, 15. Aug. Der Bericht, daß Puerto Cabello von den Re bellen genommen sei, ist unrichtig. Washington, 15. August. Das Marineamt' ist im Zweifel über die wahre Sachlage in Puerto Cabello, da es sich heute herausstellte, daß in der Übermittlung oder Verdollmetschung der gestrigen Depeschen über die Eiw nähme der Stadt durch die Rebellen ci-vtfftm? rmnijhi InrtTPn. 1Tm h?p O -v 5,., Sache aufzuklären, ist bei dem Befehlshaber Nlckols angefragt worden. doch ist noch keine Antwort einge onen. Willemstad, 15. Aug. Ein Correspondent der Associirten Presse hatte heute eine Unterredung mit Gen Cruz Monaga, dem Hauptführer der Rebellen in Barcelona, der erklärte, daß die Ausländer von Seiten der Re volutiouäre keine Zwangsmaßregeln zu oesurqien yailen. r agi serner, oap r f ii yi rr r - r v.cl die Rebellen eine bessere Verbindung unter ihren verschiedenen TruppeN'Abtheilungen haben, als die Regierung, und daß Ciudad Bolivar und zwei Drittel des Landes noch immer in ihrem Besid sei. ' Eine Abtheilung von 8000 Mann unter den Generälen MatoS und Domingo MonagaS stehe bei Orituco und erwarte einen 'Angriff Präsident Castro's, der bei Casimiro stehe. Echiffsnachrichten. Angekommen : Cberbourg: Graf Waldersee" von New York. Havre: La Bretagne" von New Vork. New York: Fürst Bismarck" . von Hamburg; La Touraine" von Havre. Liverpool: Celtic" von New York. Southampton: Southwark" von Neapel. Genua: rave" von New York. Base-Ball. American Associati on. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: Indianapolis, 15. Aug. Indianapolis .01200041 8 St. Paul ... 0 0 0 0 1 0 0 0 01 ColumbuS, O., 15. Aug. Columbus ..00102000 3 Milwaukee . . 0001000001 !: ' Louisville. Kv., 15. Aug. Louisville q' . Minneapolis;

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