Indiana Tribüne, Volume 25, Number 304, Indianapolis, Marion County, 15 August 1902 — Page 7
Jndiana Tridune, 55 August 1902.
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404Q0Q6föQQOQOQ Harricts Ehe. o 5 Homan von 5 A. VS dev Elbe. O OCCOCOCOOOK4040 (Fortsetzung.) Der Aktschluß bringt ein längeres Besinnen auf die Gegenwart, die Wirklichkeit. Aber Arnolds Plauderei an ihrem Ohr, der sie sonst gern lauscht, verhallt ihr fast unverstanden, und nur selten findet sie ein knappes Wort der Entgegnung. Das Stück ninirnt seinen Fortgang, und Harriet ist wiederholt tief empört, daß der kluge, vortreffliche Othello sich von dem elenden Jago beschwatzen und bethören läßt. Er sieht doch, wie Desdemona ihn liebt," sagt sie fast schluchzend zu Arnold. Q, es kann ja auch nicht anders sein! Und nun läßt er sich einreden, sie sei ihm nicht treu! Das ist doch unbegreiflich, abscheulich." Arnold erkennt mit Entzücken, daß ihre reine Mädchenseele die Möglichkeit der Untreue, die Infamie einer absichtlichen Verleumdung nicht faßt. Der fünfte Akt. Die von Jago Auseinandergehetzten. Kampf auf dunkler Straße. Steigerung der Leidenschaften, der Spannung. Endlich das Schlafzimmer der schlummerndenDesdemona. Ihr Gatte tritt ein. Seine hastigen Bewegungen, sein glühendes Auge, das stöhnende Athmen seiner Brust bezeugen, daß er zum Aeußersten getrieben und entschlossen ist. Sein Wesen, so ganz Natur, wilde erregte Natur, umstrickt die Gemüther der Zuschauer mit einem Zauber, dem sich Niemand zu entziehen vermag. Man avplaudirt nicht mehr, man ist von der Spannung benommen. Todtenstille herrscht im weiten Raum, nur hie und da ein schwirrender Seufzer, ein leises Ausschluchzen. Sein Monolog an ihrem Lager, aus heißer Liebe und Verzweiflung zusammengeflossen, findet einen schmerzlichen Widerhall in vielen Seelen. Nun das herzzerreißende Gespräch der beiden Gatten. Er ist verblendet. Die wild erregte Eifersucht macht sein Blut gähren,-7nacht ihn toll, so daß ihre süße Unschuld ihn nicht rührt. Er lechzt für die vermeintliche Verletzung seiner Ehre nach Rache. Man fühlt, er kann nicht anders, als sie todten. Wie ein eisiger Schreck fährt diese Ueberzeugung durch die Gemüther, sie empfinden, leben mit ihm, sehen mit seinen Augen, leiden mit seinem Herzen, sein gewaltiges Spiel verwirrt alle Hörer und hält sie im Bann seiner eigeneu Leidenschaft. Der Höhepunkt ist erreicht, der Mohr wirft sich auf sein unschuldiges Weib, um sie zu erdrosseln. Ihre halberstickten Schreie zittern durch Haus. Da fährt Harriet vom Sessel der verdunkelten Loge empor, sie erträgt die furchtbare Erregung nicht mehr. Ohne daß ihre Umgebung es merkt, taumelt sie zurück und in Rüdigers Arme. .Fort fort!" haucht sie. Er trägt sie mehr, als er sie führt, öffnet leise die Thür der Loge und ist mit ihr auf dem stillen, einsamen Gange, wo nur in einiger Entfernung der Logenschließer auf seinem Stuhle nickt. Harriet athmet auf, dankbar blickt sie dem Helfer in's Auge. Welch ein leidenschaftlicher Glanz aus dem ihren bricht! Er hängt ihr schweigend das Atlasmäntelchen, um die zuckenden Scbultern und zieht ihren Arm durch ven jetnen. Sie faltet die Hände um seinen Arm und lehnt sich an ihn. So führ? er sie , in's Foyer hinaus und schreitet langsam über den weichen Teppich mit ihr auf und ab. Wie glücklich es ihn macht, sie zu stützen und ihre anschmiegende Nähe zu fühlen! Ein so krasses Stück paßt nicht für das halbe Kind. Er wird seinen ganzen Einfluß aufbieten, sie den anderen Vorstellungen fernzuhalten, denn das ist keine Kost für sein Kleinod. Ihr scharfes, durch Nervenreizung empfindliches Ohr hört auch hier noch einzelne' Laute jenes wunderbaren Organs von der Bühne hcrübertönen, das ichr geradeswegs in's Herz zu dringen scheint. Sie erbebt jedesmal, wenn Othello seine Stimme erhebt. .Das Stück ist zu peinlich," sagte Arnold, bemüht, sie abzuziehen. Das ist kaum noch ein Kunstgenuß, wenn auch mit höchster Kunst vorgeführt." Er hätte seiner Desdemona doch glauben müssen " stammelte sie, .wie sollte sie einen solchen Helden nicht über alles lieben. Schrecklich schrecklich!" .Meine arme Harriet, wie thut mir' leid. Dich sö erschüttert zu sehen!" Er wendet viele gute, tröstliche Worte an sie. aber sie bleibt verwirrt und zerst:eut. Als das Stück zu Ende ist, und die Zuschauer in großer Erregung und lebhaftem Gespräch aus den Logen hervorfluthen, nimmt Harriet flüchtig von ihrem Beschützer Abschied und steigt wortkarg zu den Ankeren in den ihrer harrenden Wagen. Sie sagt wenig zu allem Lob, zu allen krmj..n Erörterungen der Jh ren, aber sie verbringt die Nacht schlaflos und sieht und hört vor dem inneren Auge und Ohr nur emes Othello. 6. Kapitel. Franziska hatte Besorgungen in ber Giabt gemacht und schlenderte allein durch die Alsteranlagen zurück. Plötzlich trat Jean Leforet aus einem' Sei-
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tenweae auf ne zu.
Sie' erschrak ein wenig, denn sie hatte die bestimmte Empfindung, daß die Begegnung keine zufällige sei. Offenbar hatte er sie treffen wollen, und jetzt, da sie unbeobachtet und allein waren, würde eine Aussj'rache unvermeidlich sein. Nun denn; sie faßte sich, sie hatte nichts dagegen, wußte sie doch endlich, was sie erwidern wollte. Ihm klopfte das Herz laut. Er fühlte tief, wie er dies kleine, zierliche Mädchen liebe. Schon seit dem Winter rang er mit dieser immer mächtiger werdenden Leidenschaft. Anfänglich hatte er sich dagegen gewehrt, sich gesagt, daß er sich's fest vorgenommen habe, nie ein Mädchen ohne Vermögen zu heirathen. Weshalb ein so schlechtes Geschäft machen? Jetzt erkannte er an der beständigen Sehnsucht nach ihr, an dem Gefühl des Entzückens, wenn er sie fah, an der Wonne, die ihn bei der leisesten Berührung ihrer Hand, ja nur ihres Kleides durchrieselte, daß er rettungslos verliebt sei, daß er tief unglücklich werde, wenn er sie nicht erringe. Alle anderen Werthe verblaßten gegen den ihren. Die Vorstellung: Kann ich mir diesen Schatz gewinnen? wurde eine Lebensfrage für ihn. Indeß wußte er nie, wie er mit ihr daran war. Aber jetzt ertrug er's nicht mehr, nun wollte er eine bestimmte Antwort fordern. Indem er sie artig begrüßte, färbte sich sein bräunliches Gesicht dunkler. Dann leitete er mit der Frage, ob er sie eine Strecke begleiten dürfe, das Ge'sprach ein. Sie gewährte freundlich,
und nun gingen sie Seite an Seite an den zart begrünten blühenden Büschen entlang. Zur Linken schimmerte der große Wasserspiegel der Alster hie und da durch die Zweige, und zur Rechten lagen hinter Bäumen schöne Villen in ihren Gärten. Nach einer kleinen, für beide Theile spannenden Pause begann Leforet mit leicht bebenderSiimme: Esmacht mich glücklich, Sie allein zu treffen. Fräulein Schönemann. Sie mütn längst wissen, was ick Ihnen zu sagen habe, was mir für Sie auf der Seele nein, tief im Herzen brennt." Er athmete schwer, beklommen, und dann kam die entscheidende Frage: .Können Sie mich lieben? Wollen Sie die Meine werden?" Ein kurzes sinnendes Schweigen, dann sah sie ihn an und sagte mit einem mehr verbindlichen als herzlichen Lächeln: Ihre Persönlichkeit, Herr Leforet, ist mir durchaus sympathisch." So kann ich also hossrn? .Ich darf nicht leichisinnia meinem Herzen folgen. Sie kennen meine Verhaltnisse. Leider bin ich auch durch Stellung und Lage meines Vaters verwohnt als Dame erzogen." Ich hoffe, Ihnen immer das bieten zu können, was Sie mit Recht beanspruchen dürfen." Er befand sich ganz auf ihrer Seite, er hätte keine Frau haden mögen, die sich weniger als Dame fühlte. Auch sein Sinn stand hoch hinaus. Sie zauderte ein wenig. Dann sprach sie leicht stockend: .Sie befinden sich in in einer einer gewissen abhangigen Stellung von meinen Verwandten." Gewissermaßen allerdings." Ich rief würde diese Unfreiheit meines m?nes Gatten kaum ertragen rönnen. Er erblaßte und blieb einen Auaenblick betroffen stehen. Sie hatte hier den wunden Punkt berührt, der ihn lange schmerzte. .Ich werde bin überzeugt als Theilhaber eintreten." -;, rann," teßt lacocitc ite ihn zärtlich an. Wenn er Kompagnon war,' stand sie ja Harriet, die Rüdiger heirathen würde, als gleichberechtigt gegenüber. Obgleich er bereits die Erfahrung gemacht hatte, daß man ihm den ersehnten Platz in der Firma versage, war ihm doch jenes Versprechen herausgefahren. Ein starkes Wollen ourchdrang ihn. Er mußte ihr die verlangte, allein für sie passende Stellung beschaffen, und er sprach sich noch emnal sehr entschieden dahin aus, daß sie nicht die Gattin eines bloßen Mitzrbeiters, sondern die eines Geschäftsmhabers werden solle. Sie nahten sich, der Villa Schonemann. 23a hemmte ranzisia iyre Schritte und bat: .Begleiten Sie mich nicht weiter, lieber Herr Leforet. Und nicht wahr: Diskretion. So lange, bis Sie einen Platz errungen haben, der Ihrer würdig ist, bleibt alles zwischen uns beim Alten?" - . Er versprach es. Sie kehrte, mit 'sich und ihrem kluzen Verhallen wohl zufrieden, in's Haus zurück, wußte sie jetzt doch mit Bestimmtheit, daß er sein Möglichstes thun werde, ihr ein angemessenes Loos zu bereiten. Fest entschlossen, das heiß'.rsehnte Ziel zu erreichen und das geliebte Mädchen sein zu nennen, schritt Leforet langsam und in Nachsinnen verloren zur Stadt zurück. Er wollte noch einmal nachdrücklich mit den beiden Chefs sprechen. Schönemann war ihm gewogen, das wußte er bestimmt. Und wenn er nun gar .die Richte des alten Herrn heirathete, so gehörte er doch schon als Verwandter in die Familie. ' Aber Rüdiger? Als Sohn und Erbe des Begründers besaß er noch immer gewisse Vorrechte und eine maßgebende Stimme. Und mit Rüdiger hatte er sich nie gut gestanden. Der derb Herausfahrende verletzte ihn ja täglich, - v". c r.l orc wies iqn immer roicccr aus jcinc ua hängigkeit hin. Würde er dessen Wider stand jemals überwinden können?
Und w.enn nicht was dann? Nun, dann blieb ihm nichts übrig, als ihm den Stuhl vor die Thür zu setzen. War er nicht ein gewiegter Kaufmann, kannte er nicht alle HandelsbeZiehungen zum Auslande, besonders zu China? Sie sollten einmal sehen, wie weit sie ohne ihn kamen. Etwas eigenes Vermögen besaß er auch. Wenn er wollte, konnte er die Firma aus einer Menge lukrativer Geschäfte hinausdrängen. Und er würde wollen, wenn sie ihn schlecht beHandelten. Mit dem Entschluß, einen Kampf zu wagen und sich Franziskas Besitz zu erringen, koste es, was es wolle, kehrte er in die Stadt und auf's Komptoir zu-rück.
m m Die zweite Rolle des genialen Amerikaners sollte die des Egmont sein, und man war in allen für das Theater interessirten Kreisen der Ansicht, es werde O'Danne, welchen man nach seinem Othello den .braunen Löwen" nannte, ganz unmöglich sein, den blonden, vertrauensseligen Niederländer glaubhaft darzustellen. Allein völlig überrascht erkannte man die unbegrenzte Wandlungsfähigkeit des außerordentlichen Schauspielers. Welch' eine strahlend schöne, sonnig heitere Erscheinung war dieser Egmont! Heute noch mehr als im Othello gewann er aller Herzen im Fluge. Harriet, deren Gedanken sich ausschließlich mit dem Bilde und Wesen Othellos beschäftigt hatten, wurde ananglich ganz verMrrt von den neuen Eindrücken. War er derselbe wie damals, oder war er's nicht? Aber seine Stimme war s, die wundervollen, zum Herzen dringenden Töne! Wenn auch seiner neulichen wilden Heldenhastigkeit nicht ähnlich, er war's doch, er selbst, der wunderbare Mann. Als habe der offene, freie Charakter Egmonts, der Hörerin unbewußt, sein Naturell auf sie übertragen, so gab sie sich heute gesprachig, lebhast und heiter. Nachdem sie für den morgenden Tag mit Arnold eine Nadpartie verabredet hatte, ging sie freudig belebt zur Ruhe. Rudlqer verließ sie befriedigt. Welch ein Glück, daß die furchtbare Erschütterung. die sie am ersten Abend des GastspiZls ergriffen, sich nicht wiederholte! Wußte er doch, daß er mit seinem Wunsch, sie möge solche Gemüthsbewegungen vermeiden, gegen den Eigenwillen von Vater und Tochter Nichts ausgerichtet haben würde. Ein sonniger Morgen, Ende April. Das junge Grün drängt sich jetzt an allen Büschen hervor. Die fetten braunrothen Knospen der Kastanien erschließen sich sur emen vollen Büschel faltigen Blattwerks. Die Veranda in Schonemanns Garten liegt wieder frei da, dem Einzug des Sommers geöffnet und vergnügt schaukelt sich der Kakadu m seinem glänzenden Messingringe. Im Garten blühen Hyazinthen und Magnolien. Goldene Sonnenstrahlen überall, und von dem leicht gekräuselten Becken der Alster herüber sächelt ein frischer LuftZug. Arnold halt vor der Schonemann - schen Villa Harriets Rad, springt, nachdem sie aufgestiegen, auf das seine, und nun rollen sie hintereinander durch den weit offenen schmiedeeisernen Thorweg hinaus Sie haben sich's schon überlegt, wohin sie wollen, biegen links um und fabren an den Alsteranlaoen tnilcma. Ihr Ziel ist Wandsbeck und der Marienthaler Kaffeegarten im Gehölz, wo sie sich erfrischen wollen. Von den Alsteranlagen aus halten sie sich wieder links, an der Sechslings. Pforte und dem Allgemeinen KrankenHause hinunter, kreuzen eine Unterführung der Lübecker Bahn, und dann geht eö die Bürgerwiese entlang dem Ziele entgegen. Zarte blaßgrüne und weiße Schleier hat der Frühling über's Land gebreitet. Lachende Frische überall. Auf dem Hinwege wechseln sie nur wenige Worte. Arnold umgibt das geliebte Mädchen mit warmer Obhut und Sorge. Es ist ihm immer noch ein angstvoller Cedanke, sie möge einmal unachtsam sein, und es könne ihr ein Unfall zuftoßen. Wenn er die leichte, vor oder neben ihm dahinfliegende Gestalt ansieht, mit den das rosige Gesicht umspielenden goldenen Löckchen, dem frohen Blick der blauen Augen, der ihm strahlender dünkt als je zuvor, so begreift er kaum, wie er so lange seine Gefühle für sie hat bezwingen und mit dem Erfassen und Sicherhalten seines Glücks hat zögern können. Weshalb nur immer schweigen und sich mit der Rolle des Bruders begnuaen? Hat sie ihm nicht oft Be weise ihrer herzlichen Zuneigung gegeben. worauf wartet er noch? Er weiß, daß auck ihr Vater nichts lieber sehen würde als seine baldige Verlobung mit ihr. Soll er in anaftllcher Rücksicht nähme zögern, bis vielleicht ein'Anderer ihm zuvorkommt? Der Gedanke trieb ihm das Blut siedend heiß m die Schläsen. Nun sitzen sie in den Anlagen des Marienthaler Kaffeegartens an einem hübschen geschützten Fleckchen und haben ein Glas Milch vor sich. Die Räder lehnen an den frisch belaubten Bäumen neben ihnen. Nur wenige Gäste sind hier, die. mit sich beschäftigt, fern gelegene Plätze inne haben. In dem blühendcn Pflaumenbaum zur Seite zwitschert und schmettert ein Buchfink
eine frischen, derzbasten Tone binaus.-
Lachende Kinderstimmen, das Kraken eines Hahns, fernes Räderrollen und Hundegebell fchallen herüber, doch toren diese aedamvsten Laute den ftne den nicht, der die beiden Ruhenden umgibt. Harriet nimmt ihr dunkelblaues oaeymutzchen von der heißen Stirn uno streicht das lose Haar zurück. .Wie fchön ist's Bier! B st doch cm guter Kerl, daß Du mit mir fährst." Nichts mehr?" fraate er klovsenden Herzens und siebt ihr mit brennendem Blick in die Augen. Was denn sonst noch?" Und wenn mir's nicht genügte?" Ah pah, alter Bär!" Sei einmal ernsthaft, Herzenslind." Ernsthast? Das ist langweilig ' Sie versteht ihn nicht. . Oder ob sie hm entschlüpfen will? Nun scheint es ibm. als ertraae er's nickt, auch nur noch eine Stunde zu warten. Ungeduldig gährt es in ihm. Harriet," beginnt er hastig, lleme dumme Harriet, ist Dir's denn nie in den Sinn gekommen, daß ich Dir mehr sein mochte und konnte als der gesallige Vetter?" Sie sieht ihn erschrocken an, ihm aber ist's, als öffneten sich in seinem Innern unnatürlich fest verwahrte Schleusen, und em Ostrom warmer Liebe fluthet hervor. Lebhaft, freudig, schilderte er ihr. wie sie ihm schon seit den Tagen ihrer Kindheit theuer gewesen. Wie sein Gesuhl für sie Mit ihr gewachsen sei, wie er sich jetzt kein Lebensglück ohne ihren Besitz mehr denken könne. Endlich schließt er Mit der leidenschaftlich hervorgestoßenen Frage, ob sie es denn für möglich halte, daß das Leben sie trenne. Daß sie nicht sein werde, daß sie nicht für die ganze Zukunft unlöslich verbunden würden. Sie ist roth geworden und springt erregt empor, mit weinerlichem Ton sagt sie: Du möchtest mich also auch heirathen? O, daß mich keiner in Ruhe läßt! Es ist doch ganz hübsch so, lch will ja gar nichts anderes. Was soll lch nur thun? Ach ich weiß, daß ich einmal reich werde, alle Männer wollen mein Geld. Abscheulich!" Sie stampft mit dem Fuße auf. Harnet!" er steht drohend vor ihr. Sie darf ihn nicht beleidigen. Ich ich habe genug ich brauche nichts von Dir." Na, dann laß es doch, wie es ist," bittet sie erschrocken mit zusammengelegten Händen. Und sei mir nicht böse, mein lieber, bester Arno." Es geht so Nicht aus die Dauer. Warum denn nicht?" . Du wirst doch einmal " Ach nein ach nein ich bin ja noch so juna. und das ist schön. Komm, wir wollen nach Hause fahren." Sie tritt an ihr Rao, springt auf und setzt es in Bewegung. Ihm bleibt nichts übrig, als ihr zu folgen. Zorn und Betrübniß kämpfen in ihm. Ihm ist zu Muth, als sei er vor den Kopf geschlagen. Es kann, es darf kein endgütlges Nern gewesen sein. Wenn auch in ihrer ganzen Haltung, in dem Eifer, mit dem sie vorwärts fährt, Ablehnung liegt, so kann er sich doch keine Trennung von ihr denken. Sie ist eben noch ein Kind; die süße Frucht, nach der er langt, ist nicht reif, fällt ihm noch nicht in die ausgestreckte Hand. Hätte er doch noch fchweigen, sich beherrschen sollen? Eine lange Strecke fahren sie stumm hintereinander her. Dann erträgt er's nicht mehr und bringt sich mit ein paar ivschen Tritten an ihre Seite: ai riet!" Ach, laß doch, Arnold, was willst Du denn?" Du kannst mir's doch unmöglich übelnehnlen, daß ich Dich über alles lieb habe?" Wenn Du nur davon still sein wolltest! War's denn bis jetzt nicht so nett zwischen rnis?"' Nun gut ich will ja warten. Aber denke daran vrufe Dich vielleicht in einem Jahre?"' Ich weiß nicht. Sei doch vernünf lig!" Sie bewegt sich unmuthig. In diesem Augenblicke fahren sie durch den kleinen Tunnel der Ham-burg-Lübecker Bahn. Oben donnert eben ein Zug dahin, so daß sie kein Wort mehr voneinander verstehen kon nen. Als sie hindurch sind, hört Arnold Wagengerassel und stark aufschlagende Pferdehufe hmter sich, er lenkt dicht neben Harriet und sieht sich erschrocken um. Da gewahrt er einen Landauer mit galoppirenden Pferden, und ehe er im Stande ist. feine Begleiterin zu war nen oder zur Seite zu biegen, fühlt er sich niedergeworfen. Als der Kutscher sieht, daß er zwei Radler überfahren, gelingt es ihm mit gewaltiger Anstrengung, die nervösen Karossiers zum Stehen zu bringen. Die beiden Insassen des offenen Landauers springen sogleich heraus. und ein Neger in eleganter Livree, der auf dem Bocke sitzt, klettert herunter. Alle Drei bemühen sich um die Nieder geworfenen. Arnold erhebt sich mühsam und stürzt auf Harriet zu, die von einem vornehm aussehenden schlanken Manne im Arm gebalten wird. Jetzt erst aewahrt Arnold, daß er aus einer klaffenden Wunde am Kinn stark blutet. Der Begleiter des schlan ken Herrn reicht dem Verwundeten ein Tuch, das dieser gegen sein Kinn preßt. um die Blutung zu hemmen. Die Vferde sieben schnaubend, der
Kutscher'versichert.'daß'er an dem Un-
glück unschuldig sei, und ladet dringend ein. sich ihm und seinen Thieren ruhig wieder anzuvertrauen. Der große Herr fuhrt Harnet, die sich ein paar Mal an die Stirn greift, an den Wagen, hebt sie hinein und sitzt, sie stützend, mit ihr im Fond. Arnold Nimmt dem gellebten Madchen gegenüber Platz. Während er genöthigt" ist, eine Hand auf die Wunde zu drücken, ergreift er mit der anderen Harriets schlaffe Rechte. Er fühlt ihren Puls und murmelt: Gott sei Dank." Der Neger hat die verbogenen Rader in's nächste Haus gebracht und fragt mit abgezogenem Hut am Schlage, wohin man fahren solle. Arnold antwortet: Villa Schonemann, Uhlenhorst." .(Fortsetzung folgt.) - Schwimmendes Klo st er. Ein eiaenartiaer Gast ist kürzlich auf der Rhede von Taganrog, Südrußland, eingetroffen. Es war dies der große Segler Pokrow Presswjatyja Bogoradizy" des Panteleimon-Klosters aus dem Athos-Berge. Das Schiff ist ein Rlojter. Der Kapitän und die ganze Besakuna sind Mönche vom Athos-Berge und tragen Mönchsgewander; der Kapitän. Vater Gerassim, ist Hieromonach und mit allen Abzeichen seiner Würde versehen. Die Tracht der Mat?osen-Mönche ist dem Berufe ihrer Träger etwas angepaßt. Das schwarz angestrichene Schiff, an dessen Vorderseite sich ein großes Kreuz befindet, enthält eine Kirche, in welcher der Kapitän Vater Gerassim täglich Gottesdienste abhält. Das Schiff segelt unter türkischer Flaaae. Auf dem Schiffe werden strengstens alle Klosterregeln beobachtet: Personen weiblichen Geschlechts ist der Besuch des -jcicr. ti i -? t ' . uic vrrvoien. ie aoung oes Schiffes bestand aus geweihtem Oel vom Athos-Berae für das Vantelei-mon-Kloster in Moskau. Kapitän und Besatzung des Schiffes sind Russen. Erfolgreiches Kavalleriemanöver. Letzthin Morgens setzte das 3. badische DragonerRegiment Nr. 22 vom badischen nach dem elsässischen Ufer über den Rhein. Die Uebung fand etwas unterhalb der Schiffbrücke bei Hllningen statt; der Rhein hat daselbst eine starke Strömung. Die Mannschaften befanden sich zum Theil in Waidlingen (Kähnen). welche der Rhembau-Jnspektion - gehören, zum Theil m leichten Booten (Faltbooten), die Eigenthum des Regiments sind. In den Waidlingen waren ie 14 Dragoner und m den Falt booten je vier; jeder Mann hatte sein Pferd am Zaum. Die Uebersetzung eines Bootes über den 2046 Fuß breiten Strom nahm im Allgemeinen fünf Minuten in Anspruch. Die Dragoner waren im Nudern drei Tage lang vorher eingeübt worden. Das ganze Regiment war in etwas über 2 Stunden ohne Unfall übergesetzt. Verbrannter Luftball o n. Die Luftschifferin Miß Polly veranstaltete letzthin von Aachen aus mit ihrem 600 Kubikyards Gas fassenden Ballon einen Aufstiea. und landete Abends bei dem Orte Freund, in der Nahe von Aachen. Sofort sammelten sich Hunderte von Personen um sie, um bei der Zusammenlegung des Ballons Hilfe zu leisten. Sie rief den herbeieilenden Männern zu, mit den Pfeifen fortzubleiben, aber es war schon zu spät. Einer der Bauern hatte eben ein Streichholz angezündet, da erfolgte eine gewaltige Explosion, durch die der Ballon in die Luft getrieben wurde, wo er total verbrannte. Die Luftschifferin blieb unverletzt, dagegen trugen viele Personen Brandwunden an den Händen und im Gesicht davon. Merkwürdiger Masse r -transport. Es dürfte auch in weiteren Kreisen interessiren, daß das gesammte königlich-sächsische Hoflager in Sybillenort, Provinz Schlesien, wo kürzlich Komg Albert starb, dauernd in jedem Sommer, wenn der Hof dort weilt, sem ganzes Tnnkwasser von Dresden aus bezieht. Das Sybillen ortcr Wasser ist nämlich schlecht. Das Wasser kommt von Dresden täglich mit der Bahn in mehreren großen kupfernen Behältern, rn denen schon seit zwei Jahrhunderten die sächsischen Kurfürsten und Könige von Polen ihr TrinkWasser von Dresden sogar bis nach Warschau mitnahmen oder sich kommen ließen. Deutsche Buchhandlung Carl Vtngpavk, 54 Virginia ve.,Z4. lVembroke Lrcade.) lÄWiWV M Brass Ms. Gießer und Dreher. Große und Neine' Gußarbeitm in Messing, yosphor Bronze, lmrmmm, etc. 3 tt. Npatue-lrd te unser SpeziaMät. 188-142 Oft Georgia Str., Indianapolis. OtiU Vhone 121. NeüeL Telephon 2834. Indianapolis. Dr. L. A. Greiner, . . empfiehlt sich für t Verpflegung kranker Thiere. Kranke Pferde werden entgegengenommen vnd erhalten bessere Ldmarlung all in ihrer eigene Stauung. 13 bis 24 Cfib Ost Straße. relephonSOo. Wohnung 1793.
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Maryland 415 Missouri und Ohio 415 Capital Ave u Georgia 416 Missouri u AentuckyA. 17 Senate Ave n. Wash, 421 P und E Stirnfcyaui 3. Washington. 423 Irren-Hospital. 424 Miley Ave. JDuS 425 Wash. und Harris 42 No. 18 Spritzenha, 4 - 23. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und Osgood 429 Nordyke und Jork. 421 Hadley Ave u. Morril 432 Riv Ave ix. Morris VA Sfocr Ave und Nah 435 Harding u. Big 4 R R 436 Harding und Oliv 137 No. 19 Epritzcnhuuk MorriS unb Harding. 438 Howard und WMam 439 StockyardT 451 Reisner und Miller 452 Howard und Lee 455 MorriS und KappeS 456 Lamvert und Belmont 457 Nordhke Ave u. Var, rnon WorkS 512 West d Ray 515 cntucky Ave u. Merrill 614 Meridian und Morris 516 Illinois und Kar.sas t7 MorriS und Dakota 518 Morris und Church 51 Capital A. u McCarty 621 Mertdian und Palmer L25 Pine und Lord 24 Madison Ave u Lincola S26 Meridian und Belt RR 627 Carlos und Ray 628 Meridian und Arizona 529 Meridian n. Raymond 531 Meridian u. 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