Indiana Tribüne, Volume 25, Number 304, Indianapolis, Marion County, 15 August 1902 — Page 4
Jnotlma Tribüne, 15. August 1903;
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Indiana Tribüne.
HerauSgrAeb von der Sutenberg tt. Jndianavolrs, Ind.' Harry O. Thudium Präsident. GeschaftSloeal: No. 31 Süd Delaware Straße. Telephone ses. Entered at the Post Office of Indiampolis as second dass matter. Venezuela und MonroeDoktrin. Während im Allgemeinen die fort währenden revolutionistischen Unruhen in den Mittel- und südamerikanischen Republiken alZ etwas Alltägliches die Außenwelt kalt lassen, haben doch neuerdings die Verhältnisse in Venezuela sich sich zu einer solchen Krisis zugespitzt, daß die Regierungen derjenigen Län der, welche in Caracas. Puerto Cabello, Barcelona und anderen Städten Handelsverbindungen besitzen und deren Unterthanen durch die Ausschreitungen der Rebellen bedroht sind, genöthigt waren, ernstliche Maßregeln zum Schutze ihrer Interessen zu ergreifen. So wurde dieser Tage aus Puerto Cabello berichtet, daß die deutschen Kriegsschiffe gezwungen gewesen seien, dort eine Anzahl Marine Truppen an's Land zu setzen, und aus Barcelona wird gemeldet. daß die Rebellen die Stadt eingenommen und nicht nur die Geschäftslüden und Privathäuser, sondern auch die auswärtigen Consulate geplündert haben. Außerdem hört man von star ken revolutionären Bewegungen in der Gegend der Laguna. Alle drei Punkte liegen weit von einander entfernt und diese fast gleichzeitig eintreffenden Nach richten von Beunruhigungen in ihrer Nachbarschaft liefern den Beweis, daß die Rebellen auf den verschiedensten Schauplätzen eine rege Thätigkeit ent falten. Die Nachricht, daß die Deutschen Truppen in Puerto Cabello gelandet hätten, hat nun wieder verschiedenen Angstmeiern in diesem Lande Gelegen heit gegeben, mit der Monroe-Doltrin zu Paradiren, und in amerikanischen Zeitungen liest man neuerdings wieder holt sensationelle Artikel, in welchen alle di: schlimmen Folgen aufgezählt werden, welche eine solche Landung nach sich ziehen kann. Alle diese Befürchtungen haben jedoch in Wirk! ch keit nicht die geringste Begründung. Es wäre lächerlich, anzunehmen, daß man in maßgebenden Kreisen Deutsch lands sich heule noch Täuschungen in Bezug auf die Stellung der Ver. Staa ten zu der Monroe-Toktrin hingeben. und . daß die Deutschen sich etwa einbilden sollten, sie könnten sich bei einer solchen Gelegenheit ganz gemüthlich in Venezuela festsetzen. In Berlin weiß man ganz genau, wie weit man gehen kann, ohne in Constikt mit den Ver. Staaten zu gerathen, und man kann fest versichert sein, daß auch kein. Schritt weiter gegangen wird. Freilich, das Recht, die Interessen sei ner Staatsangehörigen zu schützen, wird sich Deutschland nie nehmen las sen und wenn wir noch zehn Monroe Doctrinen aufstellten sollten. Aber die Ausübung dieses Rechts giebt zu keiner lei Besorgnissen Anlaß; es könnten nur unangenehme Verwicklungen daraus entstehen, wenn von unserer Seite Al bernheiten begangen würden. Die in den bewußten Artikeln her vorgehobene Thatsache, daß Deutschland die Monroe-Doktrin nicht aner kannt hüt, ist von gar keinerBedeutung. Keine einzige europäische Nation hat sie anerkannt. Die Monroe-Doktrin oe darf auch keiner Anerkennung; denn sie ist nichts weiter als eine Erklärung un sererseits, die just so lange in Kraft ist, als wir die Macht haben, sie in Kraft zu erhalten. Ob andere Mächte sie an erkennen, ist dabei ziemlich gleichgültig. III mm Tie deutschen Soldaten dürfen fortan nicht mehr mit amerikanischem Schinken regalirt werden. Westphä lischen Schinken und pommersche Gän sebrüste werden sie, wie ein Wechselblatt meint, aber deswegen auch nicht be kommen. . Ein Pariser mcoicinisches Journal hat wieder einmal abgeschätzt, wie viel Menschen jährlich sterben, und führt die Summe von 33 Millionen an. Das macht für den Tag 41,534, für die Stund 3730 und für die Minute 62 Menschen. ' Durchschnitt der Le bensdauer ;st 33 Jahre, denn ein Vier. tel der Bevölkerung der Erde stirbt vor dem 7. und die Hälste vor dem 17.
Jahre.
Krankhafte Furcht.
Ein medizinischer Mitarbeiter schreibt einem Pariser Blatte: Die Krankheit des Königs von England hat unter anderen ?Zolqen die gehabt, bei unseren Reuropathcn ein besonderes Leiden, das man die Furcht vor der BlinddarmEntzündung" nennen kann, zu entwickeln oder vielmehr zu erwecken. Seit Wichen legen sich diele Leute Abends nicht schlafen, ohne sich angstvoll zu fragen, ob sie nicht am nächsten Morgen mit einer Blinddarm-Entzündung aufwachen werden. Sie befühlen sich i?ren Unterleib oder lassen sich ihn von Aerzten befühlen, um, wenn möglich, genaue Auskunft über den Zustand ihres Blinddarms zu erhalten. Sie haben, wenn man sich so ausdrücken darf, ihren Blinddarm mindestens ebenso im Kopf wie im Leib. Die geringste Bewegung im Innern ihrer Organe ist für t cm Zeichen von Bund-darm-Entzünduna, und wenn sie unglücklicher Weise in ihrer Jugend einen Klrjchkern verschluckt haben, gibt es überhaupt keinen Zweifel mehr. Das ist übrigens nur em bei anderer Fall der sogenannten Neurophobie" oder Furcht vor Krankheiten, von der es zahlreiche Abarten gibt. Dr. Eelineau, der über diesen Gegenstand ein interessantes Buch geschrieben hat, zählt ungefähr 30 Arten auf, und man könnte die Liste leicht verlängern. Die Phobie ist Nicht die einfache Furcht; es ist eine besondere, unvernünftige Furcht, begleitet von einem Zustand der Angst, der in schweren Fallen die davon Befallenen zu wahren Irren macht. Allgemein bekannt ist die Platzfurcht oder die Furcht vor großen leeren Räumen. Seltener, aber noch schlimmer, ist die Furcht vor geschlossenen Räumen; die Kranken können nicht in einem geschlossenen Zimmer bleiben; Thuren und Fenster müssen immer offen sein. Manche gestatten, daß die Thur geschlössen wird, aber niemals mit einem Schlüssel. Andere dulden nicht einmal, daß die Hausthür verschlossen wird. Eine sehr verbreitete Phobie ist die Furcht vor Näh- und Stecknadeln. Es gibt thatsächlich Leute, die überall Nadein sehen, selbst dort, wo gar keine sein können. Eine Dame wollte nicht Eier essen, weil die Hühner Nadeln verschluckt haben konnten. Zu den traurigsien Krankheitserscheinungen gehört die Furcht vor tollen Hunden. Eine Dame merkt auf der Straße, daß ihr Kleid von einem Hunde gestreift wird. Sofort bildet sie sich ein. daß der Hund toll istund daß sie an Tollwuth sterben muß. Sie ist überzeugt davon, daß der Hund das Kleid angebissen" hat, und daß die Tollwuth durch die Unterkleider bis zur Haut vorgedrungen ist. An dieser fixen Idee leidet sie oft vier bis fünf Monate. Es . gibt ferner die Furcht vor Eisenbahnen; die Furcht vor dem Luftzug und die Vazillophodie, die verhaltnltzmatzig zung ist. Man konnte di! Bazillophorne eme sanfte Abart der Mhsophobie oder Furcht vor der Unreinlichkeit nennen. Charakteristisch für die Mysophoben ist ihr ewiges Bedürfniß, sich die Hände zu waschen. feie haben immer Furcht, einen schmutzigen Gegenstand berührt zu haben und verbringen einen großen Theil ihres Tages damit, sich die Hände . - . . P P f-r . W . m t m m einzuölen, 'yzopyoven imv auch die Xieute, die sich nicht setzen können, ohne ihr Taschentuch aus der Tasche zu nehmen und den Stuhl, den man ihnen anbietet, abzustäuben. Am .leichtesten aber erkennt man die Mysophobie bei Tisch. Die Mysophoben untersuchen sorgfältig jedes Stück ihres Gedeckes. Die Serviette wird' auseinander genommen und besichtigt, dann kommen der Teller, der Löffel, die Gabel, das Mcsser'an die Reihe. Zuletzt wird das Glaö in die Höhe gehoben und geprüft; der größeren Sicherheit wegen haucht der Myfophob hinein und wischt es dann sorgfältig aus. Die Mysophobie ist die unschädlichste und harmloseste Phobie. Sie hat manchmal sogar ihre Vortheile und kann eine ganz vortreffiicye i2igenjcyast werden. . .i Grauenhaftes Elend. In Marienburg, Westpreußen, ist kürzilch em Kind des Arbeiters Kowatzky buchj!abllch verhungert. -Der Mann ist als arbeitsscheuer Mensch bekannt. der mit seiner Frau und seinen sechs Kinoern das denkbar schrecklichste Leoen srijtet. Kowaltzly wohnte früher in 5!althof. wo sfine Emission er folgte, fo daß er mit seiner Familie ane Nacht unter freiem Himmel kampiren mujzte. Die Polizewerwaltung in Marienbura besorate scklienlick für die Familie ein Obdach. Ohne Bett. oyne ich und (stuhl haust die Familie in einem dunklen Keller. Das zweijährige Kind des Kowaltzky starb, wie ourcy den Arzt sejtgestellt wurde, in Folge mangelhafter Ernährung. Die Eltern machten iedoch nickt die aerinasten Anstalten, um das Kind unter die isrde zu vrmgen, sondern ließen es Abends in demselben Raum liegen, in dem die übriaen 7?amilienmitalieder sich - aufhielten. Auf Betreiben des Wirthes veranlaßte dre Polizei die Beerdigung der Leiche. - Ein wohlwollendes Ins e r a t enthielt jüngst die Zeitung für den Oderbruch"; es lautete: nWw lieb verspätet! Jener Herr, der mir am vergangenen Freitag eine Anzahl gefüllte? Butten entwendete, wird darauf aufmerksam gemacht, daß dieses .Mixtum compositura nicht Fleischeztralt, Indern Fliegenleim ist. Nach erfolgten Genuß empfiehlt sich gelöschter Kalk, um Komplikationen vorzubeugen." "." ' '.'
Der Glanzfasan.
Der farbenprächtigsteVogel der Erde ist, soweit sich ein derartiger Superlativ bestimmen läßt, der in den Waldungegen des Himalaya in 6500 bis 9800 Fuß Mcereöhöhe lebende Glanzfasan, von den Eingeborenen Monaul genannt. Exemplare der Vogelgattung sieht man in zoologischen Gärten, so unter Anderem in Berlin. Auf dem Kopf trägt der Glanzfasan einen Busch, der aus goldenen Aehren zusammengesetzt scheint; Kopf und Kehle glänzen metallgrün, Oberhals und Nacken im Herrlichsien Purpurschimmer mit einem rubinartigen , Glanz, Unterhals und Rücken bronzegrün mit Goldglanz, und in den verschiedenen Theilen des Gesieders spielen alle Farben von dem strahlendsten Gold bis zum tiefen Sammtschwarz und wieder bis zum brennenden Roth. Dabei hat der Vogel die Größ: eines recht ansehnlichen Huhnes. Für die Wissenschaft ist das Thier in letzter Zeit noch besonders merkwürdig geworden. Ein Vogelkenner, Professor Lall, hat nämlich darauf hingewiesen, daß der Goldfasan vermuthlich schon von dem alten römischen Schriftsteller Aelianus gekannt und unter. dem Namen Eatreus erwähnt worden ist. Dr. Finn, ein Beamter, des indischen Museums in Kalkutta, hat daraushin weitere Forschungen angestellt, die zwar die Ansicht von Professor Ball nicht bestätigen, dagegen eine andere, noch sonderbarere Beziehung aufgedeckt haben. Der Eatreus des Aelian soll nämlich der in Amerika lebende wilde Truthahn gewesen sem. Nun entsteht aber die Frage, wie zu denZeiten des römischen Schriftstellers um das Iah? 200 n. Ehr. em amerikanischer Vogel nach Italien gekommen sein sollte, Dr. Finn halt es für möglich, daß einige Exemplare dieses Vogels schon damals von Amerika über China nach Indien und von dort nach Rom gekommen seien. Ein Verkehr zwischen Amerika und China im Alterthum ist mehrfach angedeutet worden. Die Philippinen-Kampeqne. Major' James Parker vom Bureau des Generaladjutanten hat eine interessante Statistik über die Vorgange auf den Philippinen veröffentlicht. Danach sind in 2661 Fallen amerikanische Truppen mit dem Feinde engagirt gewesen, und zwar in der Zeit vom 4. Februar 1899 bis zum 30. April 1902. welch' letzterer als Endpunkt der eigentlichen Unruhen gilt. Die Mehrzahl dieser Gefechte waren Angriffe auf die Aw.erikaner aus dem Hinterehalt oder Scharmützel, in welchen nur kleinere Truppentheile engagirt waren. In keinem einzigen Falle hatten die Amerikaner Veranlassung, sich zurückzuziehen oder sich zu ergeben; ebenso wenig ließen sie t einen Todten oder Verwundeten zurück, obgleich manchmal der Prozentsatz der Verluste ziemlich hoch war.- Bis zum 16. Juli wurden 4135 Offiziere und 123,803 Mannschaften gelandet. Durchschnittlich standen 40.000 Trup pen täglich im Felde. Die Verluste der amerikanischen Armee führt der Major wie folgt auf: Getödtet oder an Wunden gestorben 69 Offiziere und 936 Mann; infolge Krankheit gestorben 47 Offiziere und 2535 Mann; tödtliche Unfälle: 6 Offiziere und 125 Mann; ertrunken: 66Offiziere und 257Mann; durch Selbstmord geendet: 10 Offiziere und 72 Mann; ermordet: 1 Offizier und 91 Mann. Gesammtzahl der Todten 139 Ofiziere und 4016 Mann. Verwundet: 190 Offiziere und 2707 Mann;, insgesammt 2897 Soldaten. Anderweitig verwundet oder getödtet, abgesehen von Krankheiten: 282 Offi ziere und' 4188 Mann, total 4470. Eine große Anzahl der Todesfälle durch Ertrinken ereignete sich direkt bei Ver folgungen feindlicher Truppenmassen. Major Parker gibt den Prozentsatz der Todten und Verwundeten im Vergleich mit der S.tarke der Armee auf 9.7 Prozent an. Pietätvoller Neffe. Vor dem Maire emer mittleren . sran zösischen Stadt erschien unlängst ein junger Mann mit einer Aktenmappe unter dem Arm, der sich als der Sekre tär eines Anwalts vorstellte, und. in dessen Auftrag . mittheilte, daß eine Tags vorher verstorbene Frau ihr ganzes Vermögen von mehr als 300,000 Francs der Stadt vermacht habe. Der Anwalt als Vollstrecker des Testamcntes zlaube, es würde sich unter diesen Umstanden empfehlen, daß die Stadt verordneten sich an dem Begräbniß der Erblasserin betheülgten. Das freudig überraschte Stadtoberhaupt erklärte sich hiermit sofort einverstanden, und sämmtliche Stadtväter unter Führung ibres Maire begleiteten den Sarg der Frau. Sonst waren außer dem anaeb licken Anwaltssekretär keine Leidtragenden zu bemerken. Als. der Maire nach seinem Bureau zurückkehrte, fand er dort einen Brief vor, als dessen Verfasser sich sein Besuch vom Vormittage bekannte, und in dem er sich entschul digte, daß er die Stadtväter vergeblich bemuht habe. Die Verstorbene, des Schreibers unverqeßl-.che Tante, sei nämlich völlig mittellos gewesen. Da sie außerdem keine Bekannten und Freunde m der Stadt besaß, so hab er. der Nefse, befürchtet, beim Begräbmß der einzige Leidtragende zu sein Um dies zu verhindern und seiner lieben Tante zu einer. würdigen TrauerVersammlung zu verhelfen, sei er au dte erwähnte List versallen. Erfolgreich kurirt wurde jüngst in Toulon, Frankreich, ein Soldat, der durch das, Herz gestochen worden war. . . . , .
Neue Schlafwagen.
Ein neuer Typus von Schlafwagen, wie sie sciteus der Internationalen Schlafwagen-Gesellschaft' fortan inEuropa in die Luxuszuge eingestellt werden, wurde kürzlich auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin offiziell besichtigt. Der neue Wagen, cm Erzeugnlß deutscher Industrie, koct 05.000 Mark. Die innere Einrichtung hui gegen früher die verschiedensten Aenderungen erfahren. Die neuen Wagen besitzen im Innern sieben vollständig abgeschlossene Koupes für zwei Personen und nur ein Koupe mit vier Plätzen, das für Familien mit Kindern reservm bleibt. Zwischen zwei Koupes mit zwei Plätzen sind Waschtoiletten angebracht, die dem Reisenden die besonders sur Damen pemliche Morgenpromcnade im 'Negligec durch den langen Gang ersparen. Bei der Einrichtung , dieser Waschtoiletten ist ein besonderer Werth auf Komfort gelegt, und sie gewähren gerade dadurch, daß sie gänzlich aögeschlosseneKabinette sind, dem Passagier die große Annehmlichkelt, sich beim Klelderwechseln.und beim Toilettemachen den Blicken der übrigen Fahrgaste zu entziehen. . In o?M' neuen Wagen sind oberhalb des Waschtisches, und zwar nach dem Längsgange hin, bewegliche Fenster angebracht worden, so daß der Schlafwa-gen-Schaffner auf Wunsch dem Reisenden vom Gange aus jedwede Handbietung leisten kann. Der Diener kann auf diese Weise auch die Reinigung des Waschtisches, den Wechsel der Handtücher u. s. w. vornehmen, ohne in ein Abthcil eintreten und die Reisenden stören zu minien. Die sonstige innere Ausstattung des vorgeführten Wagens weicht von der bisherigen ebenfalls bedeutend ab. Di: Holzverkleidungen der Wände, die Verzierungen und Stickereien der Lehnen und Sitzbezüge, fowie die dekorativ gepreßten Lederfüllungen u. f. w. sind sämmtlich im neuen engliichen Stil gehalten. Die echten Teppiche und Läufer und Deckenbemalungen sind demselben Stile angepaßt. Auf Verordnung des Ministers der ofsent llchcn Arbeiten sind die Sicherhcitsvorrichtvngen an dem Wagen noch in folgender Weise , verbessert worden: Im Seitengange wurden die bisher fest angebrachten Fenster in nach innen zu öffnende zweiflügelige umgewandelt, fo daß den Reisenden im Falle der Gefahr ein leichteres Verlassen des Wagens ermöglicht wird. Die in den Koupes besindlichen Fenster sind so groß, daß man bequem in's Freie gelangen kann. Oberhalb sämmtlicher beweglicher Fen sier sind Handgriffe angebracht, an welchen der Passagier sich beim Hinausschwingen aus dem Wagen festhalten kann. Um von aunen in Fallen der Gefahr leicht in das Innere des Wagens gelangen zu können, sind Handgriffe unterhalb der Fenster am Wagenkasten und außerdem Tritte unterhalb der Langträger des Nahmens angebracht worden. Endlich wird noch in jedem Packwagen eines Luxuszuges eine Leiter mitgeführt, die nöthigenfalls zum Einsteigen in die Wagen gebraucht wer den soll. . An -der Universität Melbourne, Australien, studiren etwa 200 Frauen in den verschiedenen Fächern mit gleichen Rechten wie dre männlichen Studirenden. Frenzel Bros., No. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank) Ein europäisches Department. Wechsel, Credttbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und von Europa. An- und verkauf ausländischen Geldes. Wurden Ihre Angclcgcnhciten nicht Noth leiden? Wenn Ihr ÄLvollmächtigter, Verwalter oder Testamentsvollstrecker krank würde, sterben müßte, oder wenn er sein Vermögen verlieren sollte, oder im Falle er durch lange Abwesenheit, Nachlässigkeit oder Unfähigkeit seine Geschäfte vernachlässigen würde. The Indiana Trust Co. besorgt JhreAngelegenheiten mit Ausschluß allen obigen Befürchtungen. O ! f ice i Indiana Trust Bmlding. dät von Wash. Straße und Virginia Ave. Capital ....31,000,000 Surplnö 8125,000 Samstag Nachmittag geschlossen.
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