Indiana Tribüne, Volume 25, Number 298, Indianapolis, Marion County, 8 August 1902 — Page 7
Jndiana Trivune, 8. August
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f Sinkende Sonnen. Lrkgil!älNM2N von 8sovqs& GKnet. 5-1- 2 I M-H K-l-H !!! 1-M-X-H (Fortsetzung.) Aber ich bin am Ende meiner Kraft, ich kann nicht mehr! Es bedürfte nur eines Wortes, um diesen Ausbruch meiner Verzweiflung hervorzurufen Ach, alter Freund, Du kannst mich nicht begreifen Du weißt noch nicht alles!" Aber was fehlt Dir denn noch autzerdem, was ich weiß, und um das ich Dich fo aufrichtig bedauere?" Komm' mit. Du wirst es sehen." Er rief eine vorüberfahrendeDroschke an, stieg mit dem Freunde ein und ließ sich nach der Avenue de Villius fahren. In dem stillen, dunklen Hause geleitete er Teneran nach dem Atelier, in das er seit Thereses Abreise Niemand eingelassen hatte. Jetzt öffnete er die Thür. Durch das große, halb mit einer Gardine verschüttete Atelierfenster drang noch ein matter Lichtschimmer, bei welchem man erkennen konnte, daß sich im Hintergrunde eine breite Erhöhung befand mit dem Blendrahmen, an dem Mels feit zwei Monaten arbeitete. Ein hoher Vorhang entzog die Leinwand der Neugier des Dienstpersonals. Mels drehte das elektrische Licht auf und der weite Raum war sofort glänzend beleuchtet. Der Maler stellte sich jetzt mit dem Rücken vor die Arbeit und sah den bevorzugten Besucher mit einem bitteren Lächeln in das Gesicht. Dann sagte er mit einem eigenthümlichen Zittern in der Stimme: Nicht wahr. Du hast lebhaft gewünscht, mein Werk zu sehen? Hast mit Ungeduld die Stunde erwartet, in der ich es Dir zeigen würde! So sieh's denn!" Dabei zog er mit einer heftigen Bewegung den Vorhang zurück, und Teneran fah betroffen eine mit wilden Pinselstrichen bedeckte Leinwand, auf der sich viele mit dem Spachtel gemachte bunte Flecke befanden. Es schien, als ob Mels die Arbeit zerstört habe, sobald er ein Stück beendet hatte, als ob er planlos hier und dort begonnen und wie Penelope das gestern gemachte Stück wieder vernichtet habe, um es am nachsten Tage durch Besseres zu ersetzen. Doch aus diesem Gewirr von trüben Farben und Tönen löste sich eine Frauengestalt los, welche den MittelPunkt derKomposition bildete und deren von Jugend und Liebreiz strahlender Kopf die ganze Bildfläche verklärte, so wie ein Sonnenstrahl durch düsteres Gewölk bricht. Und diese Gestalt war Therese. Alle anderen Versuche, seine Gedanken zu verkörpern, waren miß glückt, nur dieser einzige war ihm gehingen: das Bildniß derjenigen, die seine Gedanken beherrschte. Es schien, als ob alles andere außer Therese nicht mehr für Mels vorhanden sei, oder sich in unbestimmte, schattenhafte Formen auflöse, und daß seine Hand nur noch sie zu malen fähig sei. Alles Uebrige, was er zu malen begonnen hatte, und zwar mit größtem Eiser, war ihm miß glückt und wieder zerstört worden, denn er hatte nicht mehr aussühren können, was er beabsichtigte. Der tragische Beweis, daß eine pl'ötzliche Unfähigkeit über seinen Freund gekommen war sprang Teneran in die Augen. Mels vermochte zwar noch Vilder zu ersinnen, aber nicht mehr, sie zu verkörpern. Es war ein trostloser Zusammenbruch eins Ruhms, der mit dem völligen Versagen der malerischen Kraft endete. Tcneran war so erschüttert von dem Anblick, daß Mels ihm nichts weiter zu erklären brauchte und nur in müdem Ton sagte: Du siehst es selbst! Dahin istes mit mir gekommen! Mit mir, dessen Können virtuos genannt wurde, den man mit einem Improvisator verglich! Ich bin völlig unsicher, taste hin und her, versuche das Ricktiae zu treffen. Aber die Hand gehorcht nicht mehr dem Kopfe; ich vergreife mich beständig im Ton'. Ich konnte so viel, jetzt kann ich nichts mehr!" Teneran widersprach ihm mit Nachdruck. Nicht doch! Sieh nur das Gesicht von Therese an, das ist einMeisterwerk! Wer diese feinen Züge wiederzugeben vermag, wer die zart?n Töne dieses Gesichts herausgebracht hat, besitzt eine sichere Hand. Das ist kein Tasten! Es ist die vollendete Meisterschaft. Wer außer Dir hätte diese Frauengestalt so malen können?" Derjenige) der sie mir geraubt hat! Auch war ich es nicht, der sie gemalt kzat oder vielmehr, als ich sie malte. war iÄ nicht ich selbst. Es kam wie eine Raserei über mich, eine Fiebergluth steigerte meine Fähigkeiten und meine Hand wurde gleichsam, wie von einer Mackit aelenkt. Ich malte, malte, unbeirrt, mühelos, ohne Anstrengung. In wenigen Stunden war die Arbeit vollbracht; ich konnte den Pinsel nicht fortlegen, ehe es geschehen war. Ununterbrechen malte ich, als würde ich von tintT aebeimnikvollen Macht angetrie ben und gestärkt Der Schweiß perlte mir von der Stirn, meine Finger beannen um zittern. Der Abend kam heran, schon begann es zu dämmern, und trotz des schwindenden Lichts fuhr ich fort, zu arbeiten, als bedürfe ich der Augen nicht bei meiner Arbeit Als sie fertig war, sank ich erschöpft zusammen. Ich weiß nicht, wie viel Uhr es
war. Ich hatte nicht daran gedacht, zu -IT r . ni.i' . '
cijen, onocrn ciieo im wiener eingeschlossen und antwortete nicht derHausKälterm, die mich zu Tisch rief, sondern schlief auf dem Sofa ein. Am nächsten Morgen glänzte mir von der Leinwand diese gottliche Gestalt entgegen. Sie ist ein Meisterwerk Du hast recht! Aber von wem ist sie?" Von Dir!" rief Tcneran. Und wenn Du nur willst, wirst Du das ganze Gemälde zu Stande bringen, wie Du dies Bruchstück vollendet hast. Du mußt nur arbeiten Arbeiten!" unterbrach ihn Mels. Ich arbeite ja unablässig. Meine ganzen Tage gehen in ununterbrochene? Arbeit hin. Abends verhülle ich mein Tagewerk mit demVorhang; doch wenn ich es am nächsten Morgen betrachte. erkenne ich zu meiner Verzweiflung, daß eS nichts taugt, ganz verfehlt ist und ich kratze es ab, lösche es aus!" ..Aber Du beurtheilst Deine Arbeit vielleicht falsch!" wendete Teneran ein. Nicht doch! Mein kritischer Verstand hat mein: schöpferische Kraft überdauert, und er, der so klar und wahr ist, erlaubt mir nicht, mich darüber zu tauschen. Ich rnn verloren. Teneran Mit Theresen ist 'die Begeisterunq von nur gewichen Nur mein. Körper-ist noch hier; die Seele weilt jetzt bei Mayrault. Nun ist er der große Künstler; denn er besitzt die Kraft, die Empfindung, die Jugend. Als er mir Therese nahm, hat er mir das Talent estohlen! Er steigt jetzt leuchtend und och über den Horizont ec wird hell vom Himmel herabstrahlm und ich steige in's Dunkel hinab Ich fühle nicht mehr, sehe nicht mehr, kann nicht mehr malen. Mit -meiner Kunstlerlaufbahn ist es vorbei!" Thränen rollten über seme aogezehrten Wangen, und Teneran, dessen Herz sich zusammenkrampfte, begriff, daß fern Freund die Wahrheit sprach und daß er verloren war. Er verschmähte es, ihn mit leren Redensarten zu trösten; denn er meinte, daß ein Mann von der Bedeutung eines Mels mcht durch Zureden zu heilen sei. Wenn er seine Gedanken mcht mehr zu verlorpern vermochte, so konnte dies nur darin seinen Grund haben, daß thatsächlich die Flamme in ihm erloschen war. Aber seine große Vergangenheit forderte Achtung und Rücksicht. Wenn edle Vollblutpferde, die muthig dahin gestürmt sind und an die großen Leistungen auf dem Rennplatz gewöhnt waren. lahm werden, so todiet man sie ueber, als daß man ihnen den Knechtsdienst elender Kärrnerarbeit z".muthet. Ebenso schien Mels ausersehen, auf einen Streich zu fallen, als sich mit minderwerthigen Arbeiten in der Mittelmäßigkeit hinzuschleppen. Es war noch ein edler und großer Zug von ihm, daß er. im Gefühl seiner versagenden Kraft, nicht eigensinnig den Kampf fortsetzen wollte. Teneran mochte ihn nicht allein lasfen; in zarter Weise lenkte er das Gespräch auf erfreuliche Erinnerungen, die etwas Beständiges halten, und nachdem die Freunde so die Nacht verbracht, und das Morgengrauen in das Atelierfenster drang, legten sie sich wie Brüder im selben Zimmer zur Ruhe und schliefen ein. Mels schien durch das Bekenntniß, das er Teneran abgelegt hatte, etwas beruhigt. Er sprach mit Offenheit über feinen Geisteszustand; er besann sich auf ähnliche Fälle bei berühmten Männern; Teneran wußte gleichfalls einige anzugeben. Nach dem großzn Erfolge mit ,WilHelm Tell der doch gewiß ein Meisterwerk ist, hat Rossini aufgehört, zu komponiren. Meinte er vielleicht, daß er sich schon völlig verausgabt habe und daß er nie etwas .Besseres schaffen würd??" ' Ja, aber die Maler sterben alle mit dem Pinsel in der Hand!" wendete Mels ein. Der Sohn Tizians zum Beispiel nicht!" widersprach Teneran mit erzwungener Heiterkeit. Du erinnerst Dich doch des Verses von Musset: Seit jenem Augenblick hat er nid niehr ge. malt. Nichts schaffen mochte er, als ihre Huldg?. stall " Ja, das war nur Tizians Sohn! Und außerdem erzählt es Musset; es ist nur eine literarische Behauptung " Ja, aber die Literatur ist jetzt die Hauvtmacht. Unsere Su.n werden durch ein abscheuliches literarisches Marktschreierthum verdorben. Wir denken und handeln im Hinblick auf den Eindruck, den das von der Presse unterrichtete Publikum von uns erhält und Gott weiß, auf welche Weise dies oft geschieht. Es ist uns stets zu Muth, als sei ein großes Auge auf uns gerichtet. das alles beurtheilt, was wir thun. Das ist das Auge der öffentlichen Meinung. Wie viel Dummheiten. Thorheiten, Verbrechen werden vor diesem Auge begangen! Man würde sich ganz ruhig perhalten, wenn man diesen Blick nicht auf sich gerichtet fühlte. Auch sind diejenigen allein Kraftnaturen, die nichts nach jenem Blick fragen und dem Auge kühn trotzen! Dann nehmen sie sich das Recht, nach ihrem eigenen Ermessen zu handeln und sich nicht darum zu kümmern, was man davon denken wird. Das ist etwas werth. Weshalb sollte auch die Meinung von einigen hundert Kerlen, die sich das Recht anmaßen, alles abzuurtheilen und jede Frage zu lösen, auf die Entschließungen eines Ehrenmannes Einfluß haben? Dennoch ist es nicht zu leugnen, daß drei Viertel von den Uebereilunaen. die täalick be-
rangen werden, aus der. Nothwendigkeit nmen, so zu sagen vor der Gallerie leine Rolle durchzuführen. Daö ist eine Schande!" Während Teneran durch solche Cespräche auf das Gemüth von Mels zu wirken suchte, bemühte er sich ebenso sehr um dessen Gesundheitszustand. Denn er fand Mels sehr v:rändert. Deshalb brachte , er den Doktor Appe! nach der Avenue de Villiers, einen jungen, sehr intelligenten Mediziner, von einem de? Hospitäler, der du berlömmliche Bchandlungsweise. alle Fälle durch das Schlucken von Arzneien zu heilen.
gründlich verachtete. Er unterhielt sich' i ern rf- -r i i r t 1 mit '.''cels, reovaazieie iyn lorgfaliig. und nachdem er diskret alle Symptome, die auf ein Gehirnleiden deuteten, erforscht hatte, äußerte er sich folgendermaßen gegen Teneran: Wir haben eö mit einem Neurastheniker zu thun, bei dem der Kräftcverlust schon sehr beträchtlich ist. Ich schreibe diese Schwäche keineswegs nur vhysischen Ursachen zu. Keines der wichtigen Organe scheint erkrankt zu sein. Aber die psychischen Kräfte sind schwer gestyrt. Wenn Sie die Lebenskraft Ihres Freundes wieder herstellen wollen, so gibt es ein einfaches Mittel. Reisen Sie mit ihm in ein abgelegenes Land zum Beispiel nach Sardinien oder Korsika, und lassen Sie ihn ein rein animalisches Leben führen unter den Fischern, ohne alle geistige Thätigkeit. Geben Sie ihm ermüdende körperliche Arbeit und eine Nahrung von starkem Phosphorgehalt. Wenn Sie ihn ein Jahr lang unter solchen Lebensbedingungen festhalten können, siehe ich Ihnen dafür, daß Sie ihn gefund zurückbringen werden und daß er mit derselben Leichtigkeit wie früher vortreffliche Bilder malen wird." Ich danke Ihnen!" sagte Teneran und drück Appel die Hand. Sie haben mir wissenschaftlich bestätigt, was ich mir selbst gesagt habe. Leider ist die Lebensweise, welche Sie vorschreiben, gerade diejenige, zu der sich Mels nie bequemen wird." Dann ist er verloren!" Als Mels wieder mit Teneran zusammentraf, fragte er ihn halb scherzend. halb ernsthaft: Nun, was hat Dein junger Aeskulap von mir gesagt.?" Daß Du kerngesund wärest und uns alle begraben würdest." Um so schlimmer für mich." Du hättest nur Anfälle von Nervenschwäche wie ein hübsches Frauenzimmer." . Oder wie ein alter Vulkan kurz vor dem Erlöschen." - Dann ging er mit elastischen Schritte.i im Atelier auf und ab und fügte hinzu: Malen kann ich nicht mehr. Aber ich glaube, ich kann noch zeichnen. Setze Dich einmal dorthin, ich werde eine Studie nach Dir machen, wie ich in meiner Jugend so viele gezeichnet habe. Du weißt ja, ich habe in meinen Mappen Tausende von Zeichnungen, die vielleicht das Beste sind, was ich überHaupt gemacht habe Wenn einmal meine Sachen versteigert werden, aib auf meine Zeichnungen acht Die sind ein Stuck Geld wertb. Wenn sie zum Vorschein kommen, wird man mir wohl Gerechtigkeit widerfahren lassen." Er setzte sich vor die Staffelei und auf einem bläulichen Bogen zeichnete er an diesem einen Nachmittag mit weißer und schwarzer Kreide und mit Röthel ein Vlldmß von Teneran. das so kräftig, charaktervoll und scharf wie ein Durer war. Als er zu arbeiten aufhört?, erhob sich Teneran, setzte sich an des Künstlers Platz, und. mit dem Skizzenbuch auf den Knieen, besah er lange , den meisterhasten Kops, den er vor sich hatte. Er sagte kein Wort. Aber eine Thräne rollte ihm langsam über die Wange und fiel auf daö Pavier. Mels schien es nicht zu bemerken. Er hatte sich auf den Diwan gestreckt und rauchte mit glcichgiltiger Miene. Auch drehte er sich kaum um, als Teneran mit schwankender Stimme zu ihm sagte: Wenn Du auch weiter nichts mehr machtest als Kreidestudien wie diese, die Du so leicht hingeworfen hast, wärest Du immer noch ein bewundernswerther Kunstler. Welcher andere Maler heutzutage könnte denn einen Kopf mit dieser Meisterscha t hinsetzen?" Mels blies eine Rauchwolle aus und erwiderte: Mayrault!" Da fuhr Teneran 1:5, stumpfte mit dem Fuß und sagte heftig: So laß doch Mayrault aus dem Spiel! Mayrault iit Mayrault. ver steht sich aber damit gut! Aber Mels. Donnerwetter, ich weiß, was Du in dreißig Jahren gemacht hast und was er machen wird, das weiß ich noch mcht! Vielleicht bleibt er hinter den Erwar tungen zurück! Es gibt Künstler, die durchaus nicht halten, .was sie versprachen." Mels lächelte bitter. Er wird so hoch steigen, wie er es zu thun verspricht. Denn er hat. um in seiner Laufbahn vorwärts zu treiben, die Macht, welcher nichts widersteht: das Verlangen, vor den Augen einer geliebten Frau den Sieg davonzutragen, von der er sich wiederaembt weiß Stände er allein, würde er vielleicht auf dem halben Wege zum Sieae stehen bleiben. Aber auf seiner Schulter ruht. um ihn zu leiten, Thereses Hand, aus ihren Augen werden, seine Blicke neues Llchtempsangen. und, Freund, auf sei nem Herzen hat er Thereses Herz, das Vri. rn . n . iym vic yoOzne zegeiuerung ver leiht!"
Er stiek einen sckimerzlickien Seufzer
aus. und da Teneran aeaenüber der Gewalt dieses Schmerzes nichts zu sagen vermochte, saken die Beiden still und traurig bei einander. itne Woche spater erfolgte die Rückkehr von Mayrault und Therese, auf welche die Gräfin de Terrenoire so bosKast hingedeutet hatte. (Schluß folgt.) V t -' 3 n C a n 0. Hundekampf als Todes ursache. Eine Frau P. Thoernich in Reading, Pa., beobachtete neulich von ihrem Fenster aus zwei Hunde, die wuthend miteinander kämpften. Der Anblick regte die Frau so sehr auf, daß sie einen Herzschlag erlitt und bald darauf starb. Selbstmord mit einem Schuhriemen. Der hochbetagte John B. McChee in Rom, Ga., welcher, der Ermordung emes KriegsVeteranen beschuldigt, im dortigen Stadtgefängniß saß, machte letzthin seinem Dasein ein Ende, indem er sich mit emem Schuhnemen den Hals zuschnürte. i! Reicher Kindersegen. Einer zahlreichen Nachkommenschaft erfreuen sich der 73iahrige' Privatier I. Diemert und seine Frau in Sanborn, N. D. Von den 26 Kindern des Paarcs sind 19 am Leben und Diemert ist Vater, Großvater und Urgroßvater von 117 lebenden Menschenkindern: der älteste seiner Urenkel zählt acht Jahre. Wahnsinniger Mörder. In Seattle, Wash.,' erschoß unlängst der Bergmann Sam. N. Lake, der in Folge von Krankheit wahnsinnig geworden war, seinen Schwager David Thomas, brachte seiner Schwester, Frau Mary I. Thomas, eine tödtliche Schußwunde bei und machte daraus seinen eigenen Leben durch einen Ncvolverschuß ein Ende. Tödtlicher Blitzstrahl. In Naleigh, N. C., tödtete jüngst ein Blitzstrahl einen gewissen Joe Ames und die beiden Schwestern Jane und Sylvia Syms. Diese drei und zwei ankere Personen hatten während eines Gewitters in dem Warteraum emer Ferry Schutz gesucht, als der Blitz einschlug und das Haus zerstörte. Auch die beiden anderen Personen wurden schwer verletzt. Tödtliche Hornissenst i ch e. In. Westphalia, Md., ritt unlängst der Farmer Wilhelm Singer tuzq das Feld und bzUi trat sein Pferd in ein Hornissen-Ncst. Er sprang vom Pferd?, das durch die Stiche der Thiere wild wurde, und erhielt selbst mehrere Stiche in den Nacken und in's Gesicht. Sein Zustand verschlimmerte sich trotz ärztlichen Beistandes so, daß er schließlich starb. Traaödie in einer ??am i l i e. 5ün Cbicazo war - letzthin Nachts der ljährige William McCann mit seinem jüngeren Bruder m streit gerathen und hatte deshalb Beseht erhalten, das Haus zu verlassen. Da der Junge nicht folgte, wollte der Vater ihn gewaltsam aus dem Hause werfen, wurde aber von seinem Sprößling, der mit einem schweren Hammer bewaffnet war, angegriffen, um tm keoen zu vertheidigen, griff der Vater zum Nevolver und erschoß den Sohn. Nette Vaterlandsvert h e i d i g e r. Ungefähr 300 Soldaten von der Jllinoiser Staatsmiliz kamen jüngst 'aus dem Camp Lincoln nach Springficld, Jll.. und machten in der Stadt gewaltigen Radau. Die städtische Polizei war nicht im Stande, die Ruhestörungen zu unterdrücken, und Polizeichef Herring ließ den Kommandeur der Truppen im Feldlager um Beistand ersuchen. General Glendenin sandte sofort eine Abtheilung von 50 Soldaten nach der Stadt, die mit aufgepflanzten Bajonetten einschritt und wieder Ordnung herstellte. Ueber 100 Soldaten wurden arretirt. t Schatzgräber zur See. In San Francisco hat dieser Tage der Schooner Hermann" 'die Anker 'nach der Südsee gelichtet, anscheinend, um eine Vergnügungstour anzutreten, thatsächlich jedoch, um nach einem Schatze von $70,000,000 zu suchen, welche auf einer der dortigen Inseln durch die aufrührerische Mannschaft' eines japanischen Schiffes verborgen worden sein sollen. Kapitän James Boore, ein früherer Seemann in atlantischen Gewässern, hat den Befehl über das kleine Schiff übernommen. Er ist von vier bis fünf Freunden aus dem Osten begleitet. Die Kosten der Ezpedition betragen $18,000. Tapfere Frauen. Im St. James Hctel zu San Francisco wurde letzthin Abends die dort wohnhafte Frau Louise Maddy von ihrem kleinen Sohne benachrichtigt, daß das Dach des Hauses unter Feuer siehe. Die Dame alarmirte sofort sämmtliche Insassen Unmittelbar darauf begab sich die Hausverwalterin Frau F. E. Harrison mit einer Frau M. E. Dodd auf das Dach. Mit vieler Mühe brachten die tapferen Frauen den Noth-Löschappa-rat in Thätigkeit. Inzwischen benachrichtigte man telephonisch die Feuerwehr, welche sehr schnell herbeikam und die Flammen bald löschte. Doch, hatten die beiden tapferen Frauen nicht wenig zu der Unterdrückung des Feuers beigetragen.
Porto-Nico. Bei Gelegenheit eines Besuches in den Ver. Staaten hat sich jüngst der Richter für den Arecibo-Distrikt in Porto Rico, Otto Schoenrich aus Baltimore, in interessanter Weise über die heutigen Verhältnisse in seiner neuen Heimath geäußert. Nach seinen Mittheilungen sind Volk und Land noch im Werden begriffen. Alles ist noch in der Entwicklung, im Entstehen. Das Land ist ungemein reich an Schätzen, die noch im Boden liegen und erst der Mutter Erde abgerungen werden müssen. In der kurzen Zeit, die seit dem Regierungswechsel verflossen ist, haben sich die Verhältnisse schon bedeutend verbessert. Das Volk hat Vertrauen in die Regierung und in die Beamten. Für Leute, welche die spanische Sprache nicht beherrschen, wird jedoch das Fortkommen auf Porto Rico ein sehr schweres fein. Die englische Sprache ist neben der spanischen zwar auch offiziell,' aber nur wenige Spanier kennen beide Sprachen. In den Schulen werden die Kinder in beiden Sprachen unterrichtet. Der größte Schritt vorwärts wurde auf dem Gebiete des Unterrichts gemacht. Zur Zeit des spanischen Regimes befanden sich kaum 500 Lehrer auf der Insel. In schlecht ventilirten. und schlecht beleuchteten Hütten, welche Privateigenthum waren, wurden ungefähr 20,000 Schüler unterrichtet. Seither ist die Zahl der Lehrer verdoppelt worden, die Zahl der Schüler hat sich ver-
dreifacht und fast in jeder Stadt und in jeder Ortschaft wurden Schulgebäude gebaut und den Kindern, die, früher sehr oft auf dem Boden sitzen und zusammen aus einem Buche lesen und abwechselnd eine Tafel benutzen mußten, Sitzplätze, Bücher, Stifte und Materialien gegeben. Die Verwaltung hat schon Hunderttausende für Schulzwecke ausgegeben und so schnell als möglich werden weitere Gebäude errichtet und der Unterricht erweitert und ausgedehnt werden. Dieö ist eine Kul-tur-Errungenschaft, welche allein der Mühen werth war, deren sich das amerikanische Volk unterzogen hat. 'Gouverneur Hunts Verwaltung befriedigt allgemein. Die Beamten werden nicht nach den Konnexionen geschätzt, sondern nach ihrem Verdienst, iid Civildienstprüfungen sind unerläßlich für Bewerber um RegierungsPosten. Die letzte Legislatur erließ viele weise und gute Gesetze. Aus dem amerikanischen Gesetzbuch hat sie das Beste ausgewählt und das Kriminalverfahren Porto Ricos ist nach dem amerikanischen modellirt. Natürlich wird es noch verschiedener Wandlungen und Experimente bedürfen, ehe man ein allgemein giltiges Gesetzbuch erlangt haben wird. Bürger aus deutscher Abstammung kann man vielfach an' hervorragenden Stellen im öffentlichen Leben Porto Ricos treffen. Zwei Bahnstrecken werden mit Elektrizität betrieben und es gibt sogar eine Automobil-Linie,' welche auf der Herrlichen Chaussee zwischen Sirn Juan und Ponce, einer Strecke von 90 Meilen, den Verkehr vermittelt. Den Amerikanern ist das Volk günsiig gesinnt und amerikanische Unternehmen werden gefördert. Ter Zuckerbau war im vorigen Jahre der größte in der Geschichte des Landes und .auch der Tabakbau nahm einen nie aeahnten Aufschwung. Der Preis des.Tabaks ging um 300 Prozent in die Höhe. Früher wurde der Tabak aus Porto Rico nach Kuba gebracht und dort verarbeitet, um dann als kubanischer nach den Ver. Staaten exportirt zu werden. Jetzt exportirt Porto Rico direkt und .die Nachfrage hat das Angebot übertroffen. Tabak und Zucker werden jedoch im Großen gebaut und die großen Plantagenbesitzer, zumeist jedoch die nicht einmal auf Porto Rico lebenden Eigenthümer der Zucker- und KafSafTlX mnlsf ?A h.rtU. hrtM km ti.-jjiuniuys.4i, f.uin.tii uun vtui ;au schwung in diesen zwei Export-Arti-kein. Der Kaffeebau liegt dagegen in den Händen, der kleineren Landleute, denn zum Bau der Kaffeebohne ist ebenso wenig Kapital wie zur Ernte nothwcndig. Der Kaffee Porto Rico ist fo gut wie der echte. Unbegreiflicher Weise hat der Absatz der Kaffeebohnen nicht zugenommen, tach sollen in nächster Zeit neue Märkte gesucht werden und dann wird auch der kleine Mann, welch'er etwas Land besitzt, sein gutes Auskommen finden. Auch der Bau von Eartenfrüchten bietet unbemittelten Landlcuten noch ein gutes Feld. In Porto Rico wächst eine süße Ananas, welche man Zuckerbrod nennt, und deren Einführung in Amerika wohl bald das Einkommen der kleinen Pflanzer, die 10 oder 20 Acker Land besitzen, vermehren dürfte. Dasselbe ist der Fall mit Apfelsinen,, deren Export noch unbedeutend ist, aber in den nachsten Jahren sich wohl vergrößern dürfte. Die Ausbeutung der Bergwerke wird dagegen noch längere Zeit auf sich warten lassen. Die Geschäfte liegen vorläufig noch in den Händen der Spanier, und nur vereinzelt findet man deutsche oder amerikanische Ladeninhaber oder Piantagenbesitzer. Dagegen sind einige Banken von Amerikanern begründet worden und allem Anschein nach' werden sie Bestand haben. D i e Einwohnerzahl von Paris beläuft sich nach dem letzten Census auf 2.650.000 Personen, von denen jedoch über 1.200.000 aus der Provinz stammen oder Ausländer sind.
Feuer - Signale.
4 Pemlshlv und Warkt ' k EngliZh' OpttN'Hau 6 Eaftund New Dork 7 Noble und Michigan 5 N. Jerjey u. Mass Ade 9 $ine und Nvrth 10 Market und ?ine ' 11 Vermont nah East 1 No. S CpritzcnhauA Maff. Ave nahe Noble 15 Telware und Walnut 14 N. Jersey u Eentral A. 15 Mass. und Cornell Av 1 Ash und 11. Straße 17 Part und 12 Ctr .8 Columbia und Hillside 19 High land Ave u.Pratt kl Illinois und Ct. Joe - 23 Pennsvlv. und Pratt 24 Meridian und 11. Ctr 25 No.5SpriZnhauS lS. nahe Jllinoii 2 Senate Ave .CtLlair 27 JllinoiS und Michigan 28 PeYlvania und 14. 29 Senate Ave. und 13. 31 No. 1 Spritzenhaus Jnd Ave naheWichigan 22 Meridia und Walnut 24 California u Ccrnwnt 35 Blake und New Aork 55 Jnd. Av. u. et Elair 87 City Hospital 38 Blake und Norty 29 Michigan und Ngne 41 No. 6 Cpritzenbau Washington nahe West 42 SnZcndors u Wash. 42 Missouri u New Jork 45 Meridian u Wash 46 JUmois und Ohw 47 Capitol Av. u Wash 169 Park Ave und 1. 512 Capital Ave und 17. 213 Pennsylv. .Michiza L14 JllinotS und 20. 215 Senate Ave und 21. 216 Pennsvlvania und 22. 217 Meridian und 16. 218 Capital Ave und 26. 219 Broadway und 10. 221 Illinois und McLean 224 No. 14 Spritzenhaus Kenwood und 50. 235 Illinois und 33. 226 Annetta und 30. 237 No. 9. Epritzenhau! Udell und Na 223 lldeil Ladder Wor 239 Jsabel und 27. 241 Meridian und 24. 242JLinois u St. Clair. 22 Eldridge und 22. 312 West uud Walnut 13 West und 12. 314 Howard und 16. 315 Torbct und Paca 516 Capital Av und 16. 317 Northwestern Ave u 21 318 Gent und 13. 819 Canal und 10. 321 Cerealine WorkS 324 Vermont und Lynn 525 Biemurck u Srandvie 326 Nc. 20 SntzeuhcruS Hauhville. 327 Michigan u. HslmeS, 528 Michigan u. Concord 841 West-und McJntyre 412 Missouri u. Maryland 413 Missouri und Ohio , 415 Cavital Ave u Gcorgia 416 Miffoun u Kentucry A. 417 Senate Ave u. Wash. 421 P und E RundhauS 23. Washington. 423 Jrren-Hcspital. 424 Milcy Avk u. I D u Z2 425 Wash. und Harri 426 No. 13 Spritzenhaus 52. Washington 427 Oliver und Birch 423 Oliver und Osgood 429 Skordyke und Dort 421 Hadlcy Ave u. MorriS 432 Rio Ave u. MorriS River Ave und Ray 425 Harding u. Big 4 R Z 426 Harding und Olw 4Z7 No. 19 Spritzenhaus MorriS und Harding. 438 Howard und WWamD 439 CtockyardS 451 Reisner und M'?er 452 Howard und e 453 MorriS und SappeS 456 Lambert und Belmont 457 Nordhke Av u. Visa wort WorkS 512 West ud Ray 512 Kcntucky Ave .Merrill 514 Meridian und MorrU 516 JllinoiS und Lansak 17 Morris und Dakota 513 McrriS und Church 519 Capital A. u McCsrty 521 Meridian und Palmer 523 Pine und Lord 524 Madison Ave u Lmcola 526 Meridian und Belt SUl 627 Carlos und Ray 528 Meridian und Arizona 529 Meridian u. Raymond 521 Meridian u. McCarU, 522 No. 17 Spritzenhaus TlorriS nahe West Cli McSernanund Dough. 63 East u. Lincoln Lan 614 East und Bcecher 615 Wright und CanderS 617 McCarty und Beaty 618 New Jersey u Lir Zl 712 Cpruce und Prospect 713 Eglish Ar, u. Laurel 714 State Ave .Belt R 715 Shetby und Beech 716 State Ave und Orange 713 Orange und Laurel 719 Shelby u. Cage Ave 721 LexinztonA. Laurel 725 Fletcher Aveu. Spru 724 State Ave u. Pleasant 725 Prospekt und Pleasa. 726 Orange und Harla 728 Liberty und Merk 729 NoAe nd Couth L12 No. 15 Spritzenhaus Ost Washington Ctft 813 Market und Noble 814 Ohio u. Highland Av L15 Michigan u. Highland 816 Market u Arsenal A 817 Ost S Clair und Union Bahn Gelei-'e. 821 Pan Handle ChpS 823 Vermont und Walcott 824 Wash. und Etat Ave 525 Madden'stounge Jab. 826 Tuck und Torsey 827 Wash. und Dcville Av L29 No. 12 Spritzenhaus Beville nahe Wichiga? 821 Southeastern Av und Woodside. 83 Wash. und Tearbor, 834 Southeastern und Arsenal AveS. 855 New Dork und Tnnpk 91 Z JllinoiS und Maryl. 913 JllinoiS und Market, 914 Pcn. und Wash. 915 Telaware nnd 48 mzan'5 PorkhauS 49 Straßenbahn Ställe LZ. Washington Ctr bl No. ia Spritzenhaus JllinoiS u Merrill 52 JllinoiS u Louifiana 53 West und Couth K4WestundMcCarty 5S Senate Ave. u Hcnry 57 Meridian und Ray öS No. 4 SpriZenhauS ' Madison Av. u MorviS 59 Madison Av.uTunlop 1 No 2 Haken LeiterhauS Couth nahe Telaware 2 Penn, u Merrill KZ Telaware u. McTarty 54 Last und McSarty 55 New Jersq u. RerriN 57 Dirg. Av. u Bradsha SS East und Prospect 69 Bickmg und High 71 No. 11 Spritzenhaus - Vir Ave. nahe Huron 72 Last und Georgia 72 l?edar und Elm 74 Davidson n Gcorgia 75 önglish Av.u Pine . ZS Chcll'y und BateS 78 No. 5 Spritzenhaus Prospect nahe Shelby 79 Flctcher Avu Cbelby Bl Market u. New Jn-sey 82 Tlairare und Wash. 83 East u Washington 64 New Dork u.Tavidsor LS Taubstummen Anstalt SS Der. Staaten Arsenal 87 Oriental und Wash. LS Fraucn-Refcrmat. 91 No. 13 Spritzenhaus Marbland nahe Mer. 92 Meridian u. Georgia. . 02 Meridian und South n Pennsylv u. Louifiana 95 Äirini Ave u. Alab. öS Hauptquartier. 97 Grand Hotel. 98 Capital Ave und Ohio 122 No. 1 Spritzenhaus 1. und Ash. 124 Alabama und IS. 125 Central Ave und 15.' 126 ?)andeS und 15. 127 Brookside und Jupiter 123 Central Ave und 17. 129 Delaware und 19. 131 Alabama und 11 1Z2 Bcllcfontaine und U. 134 College Ave und 20. 135 Delawar und 13. 136 Alabama und North 127 Ncwmann und 19. 138 College Ave und 14. 139 Corncll Ave und 1Z. 141 JandeS und IS. 142 Highland Ave und 10. 142 Tecumseh und 19. 145 New Jersey nd 22. 146 Alvord und 17. 147 No. t Spritzenhaus , Hiltside Ave und 16. 143 College Ave und 22. ' 149 College Ave und 27. 152 Park Ave und 22. 15? LEu. W Bahn. 22. ls4 Ramsey Ave und 19. 156 Stoughton u Newman 157 AtlaZ und Pike. 158 Bloyd und Pawpato. 159 No. 21 Spritzenhaus Brightwood 12 Ardn, und Depot 163 Brightwood und 25. 164 Rural und Bloyd 165 St. Clair u. cystone 167 Arsenal Ave und 23. 163 Bellcsontaine und 28. Cpezial'Siznale. Ersten 2 SchlZge, zweiter Alarm, Awritm 2 Schläg', dritter Alarm, Dritten 2 Schläge, vierter Alc-rm. l-2-l, Feuer aus und Schlauch ausgerollt. Z Schläge, Wasserdruck ab. I Schläge, IS Uhr Mittags. 0 5DU so bezeichneten Signale werde nur vom Thun Wächter engegeben da an den betrefsenden Straß kreuzunge keine Alarm kZsten angebracht sind. osepk Haas, empfiehlt sich dem deutschen Publikum zur Reinigung von Abtritten, Sewers Cisternen u. s. A. Diölnfektion frei. Ossice: 707 Maxwell Ctrasze. relevhone: (alt) Main l(tt9. lNeu) 2573 Deutsche Buchhandlung. Earl Vlngpau?, z Virginia Sve., 84. lVemdrvke rcade.k
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