Indiana Tribüne, Volume 25, Number 290, Indianapolis, Marion County, 30 July 1902 — Page 3

Jndiaua Tribüne, 30. Juli 1903

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Chamberlaitt.

Der Colonialsekretär über die Zukunft Sudasrika'ö. Vollstaudige Selbstregieruug in baldige Ausficht gestellt. 5!önig Edward's erste Geh-Versuche an Bord der Bucht. Ein Fall von ttlassenvorurtheil in der preuszischen Aristokratie. Cardinal Gotti zum Nachfolger 2c dochowsli's ernannt. Kundgebungen in Kapstadt zu Ehren der Boerengeneräle. Maßregelung von Ossizieren der französischen Armee. Großbritannien. Chamberlain genesen. London, 29. Juli. Colonialsekretär Chamberlain's erstes Erscheinen im Unterhause seit seinem Unfälle war durch eine Rede gekennzeichnet, welche den Beifall selbst solcher Gegner, wie Henry Labouchere herausforderte. Er sprach über d!e Vergangenheit und Zukunft Südafrika's. Wir verlangen nicht," sagte er, daß die Boeren mit ihren alten Traditionen brechen. Wir wünschen, daß sie alle guten Eigenarten ihrer Rasse behalten und hoffen, daß sie uns die Hand reichen werden, damit in Südafrika der Wohlstand wiederbergestellt werde, unter der Flagge, welche verschiedene Raffen und verschiedene Religionen beschützt." Diese Gedanken waren der Grund ton der Rede. In Bezug auf die Arbeiterfrage sagte Chamberlain, er glaube, es sollten den Schwarzen die größtmöglichen Verlockungen zur Arbeit geboten werden, doch würde die Regierung niemals Zwangsarbeit gutheißen. Es sei nicht die Absicht der Re gierung, das Land mit Briten zu überschwemmen, doch liege im Transvaal noch so viel Land brach, daß die Eolo nien nur durch Einführung englischer Ansiedler zu einem ertragsreichen Lande gemacht werden könnten. Sir Henry Eampbell Bannermann knüpfte an seinen Glückwunsch zur Ee nesung Ehamberlain'S eine Jntervella tion über die Eolonial-Eonferenz. Er sprach die Hoffnung aus, daß die Boe ren in Südafrika milde behandelt werden würden. Chamberlain erwiderte, die Mitglieder der Conferenz seien von dem gemeinsamen Wunsche beseelt ge Wesen, die verschiedenen Theile des Reiches enger zu verknüpfen, und er glaube behaupten zu können, daß 'die Conferenz in der Herstellung einer voll ständigen Union große Fortschritte ge macht habe. Bezüglich Südafrika's habe Lord Milner aus eigenem An triebe telegraphirt, er halte weitere Ge setzgebung, um die Verbannungs-Pro klamation wirkungsvoll zu machen, für überflüssig. Die Regierung behalte sich jedoch das Recht vor, alle Personen fernzuhalten, welche der Ruhe und Ordnung gesahrlich seien. Er stellte den neuen Colo nien für die Zukunft volle Selbstregierung in Aussicht, und erklärte, er sei einer der Optimisten, welche der Ueberzeugung seien, daß die Colonien dieses Endziel weit schneller erreichen würden, als Viele jetzt für möglich hielten. Ein Theil der Kriegskosten sollte in Süd afrika wieder durch Besteuerung der Hauptindustrie von Transvaal aufge bracht werden, doch über die Höhe des Betrages Angaben zu machen, sei noch ZU früh. Die Krönung. London, 29. Juli. Nach den neuesten Nachrichten aus Cowes sind die Befürchtungen, daß König Edward am 9. August noch nicht im Stande sein werde, die Strapazen der KrönungsCeremonien auszuhalten, unbegründet. Es verlautet, daß ihm jetzt schon erlaubt wird, seine Füße zu gebrauchen und daß er mit Hülfe eines Stockes ein Paar Schritte gegangen ist. Auch sind nach der letzten Nachricht aus Cowes nahezu alle Diät-Vorschrif-ten aufgehoben worden. Während der König die 'ersten Geh-Versuche machte, wurde er von zwei kräftigen Blaujacken gestützt. Nach diesem Versuch setzte er sich aus's Verdeck der königlichen Yacht, rauchte eine Cigarre und beachtete die Wettfahrt der kleinen Yachten auf der Rhede von Cowes. In der Gazette" wurde heut: die amtliche Bekannmachung von der - Vornahme der j Krönung am 9. August veröffentlicht.

' Der König und die Königin werden entweder am G. oder 8. August von Cowes nach dem Buckingham-Palast abfahren und am 18. August an Bord der königlichen Yacht zurückkehren, um die ganze Flotte Revue passiren zu lassen. Nach einer längeren Kreuzfahrt nach dem Norden wird der König dann mehrere Wochen auf Schloß Balmoral verbringen. Für die zweite Woche im Oktober erwartet der LordMayor von London den Besuch des Königs in d?r Hauptstadt und wird ein großes. Gabelfrühstück in der Guild Hall, sowie einen prächtigen Umzug durch den südlichen Theil von London veranstalten. Der kanadische Schiffahrt s plan. London, 29. Juli. Die hier Anwesenden kanadischen Minister er klären, daß alle Angaben der Presse über Arrangements für die Einrichtung einerDampsschiff'Linie zwischen Canada und England in vielen Punkten un richtig sind, soweit die kanadische Regierung in Betracht kommt. Verschiedene Vorschläge sind von den Ministern in Erwägung gezogen worden, doch ist in Bezug auf Subsidien und andere Angelegenheiten noch keine Entscheidung

getroffen worden. Deutschland. Klassen Vorurtheile. Berlin. 29. Juli. Die Hochzeit de- Geheimraths Loehning mit der Tochter eines früheren Sergeanten in der deutschen Armee hat den gezwungen tun Amtsrücktritt Herrn Loehning's als Ober-Steuerdirektor für die Provinz Posen zur Folge gehabt. Loehning, der außerdem Finanzrath war und über ein bedeutendes Vermögen verfügt, hat unter seinen Freunden eine Flugschrift verbreitet, in Iwelcher er die am 1. Juli erfolgte Annahme einer Pension auf Veranlas sung deS preußischen Finanzministers von Rheinbaben erklärt. Die Veröffentlichung dieser Flugschrift in den heutigen Blättern hat in gesellschaft lichen und politischen Kreisen Auf sehen erregt, weil Herr Loehning, der als ein hoher Beamter aus erster Hand Kenntniß von den preußischen Vermaltungsmaßregeln in Posen hatte, meh rere Punkte in der Polen-Politik ;des Mmlflenums mißbilligt. Er theilt darin mit, daß der Ober Präsident von Posen nach einem Aus tausch von Noten zwischen Berlin und den höchsten Verwaltungsbeamten der Provinz ihm gesagt habe, er habe nichts gegen seine Braut einzuwenden, doch könne er unmöglich zur Heirath eines der höchsten Beamten der Provinz mit der Tochter eines Ex - Sergeanten seine Zustimmung geben; es wäre dasselbe, als ob der Oberst eines Regiments einen solchen Schritt thue. Ein Ministerialrath oder Ober Regierungsrath könne allenfalls eine . Sergeantentochter heirathen, allein ein Geheimer und Finanzrath nicht. Der Oberpräsident erklärte ferner, daß der commandirende Gene ral und der Polizeipräsident feine Ansicht in der Sache theilten.. Der Vater der Gattin des Herrn Loehning ist jetzt Sekretär in einem der Regierung? bureaus in Posen. Loehning reichte sein EntlassungSge such einige Wochen nach der Hochzeit auf Wunsch des Finanzministeriums in Berlin ein. Er bestreitet entfchie den, daß seine Ansichten über die Polen.Politik desMinisteriums etwas mit seinem Rücktritt zu thun hätten. Diese Ansichten gehen dahin, daß die Vev deutschung Polens in weniger ostenta tiver Weise 'geschehen sollte. Das in dem Verhalten gegen Loehning zu Tage getretene Klassenvorurtheil der preußischen Aristokratie wird von den liberalen Blättern scharf kritistrt und eine Erörterung der Sache im preußi schen Landtage in Aussicht gestellt. Von der Marine. B e r l i n, 29. Juli. Das deutsche Kanonenboot Panther" ist heute nach der caraibischen See abgesahren. Der Kreuzer Gazelle" ist jetzt dauernd der amerikanischen Station zuertheilt worden. Kapitän Scheder, der neuer nannte Commandeur dieser Station, hatte eine Audienz beim Kaiser, in welcher er besondere Instruktionen vor seinem Abgang aus seinen Posten erhielt. i Die Eisenzölle. Berlin, 29. Juli. Der Regierung gelang es heute, die unveränderte An nähme der auf Roheisen bezüglichen Paragraphen der Zollvorlage im ZollauZschuß des Reichstags durchzusetzen, jedoch erst nach einer schärfen Opposition und langen Debatte.

Der preußische Handelsminister Möl-

ler gab den Liberalen die Versicherung, daß ihre Furcht vor auswärtiger Concurrenz im Eisengeschäft wegen der Bei beHaltung der Zölle durchaus gründlos sei. Im Gegentheil sei er mit den Vertretern der Eisen Industrie der Ansicht, daß die Aufhebung der Eisenzölle gegen Ende der 70'er Jahre ein großer Irrthum gewesen sein, nnter welchem das ganze volkswirtschaftliche Leben Deutschlands gelitten habe. Herr Möller bestand darauf, daß der Zoll weder erhöht, noch verringert werden sollte. Vatikan. Ledochowski'sNachf o l g e r. Rom, 29. Juli. Cardinal Gotti, Präfekt der heiligen Gemeinde von Bischöfen und Regulären, wurde heute zum Präfekten der Propaganda, als Nachfolger des verstorbenen Cardinal Ledochowski, ernannt. Cardinal Vanutelli wird Cardinal Gotti's Nachfolger als Präfekt der hei lien Gemeinde von Bischösen werden. Die Wahl Cardinal Gotti's zum Nach folger Ledochowski's in dem wichtigsten Amt, welches der Papst zu vergeben hat, wird allgemein als eine Andeutung der persönlichen Wünsche deS KirchenObcr Hauptes in Bezug auf seinen eigenen Nachfolger angesehen. Cardinal Gotti hat längst als. derjenige Kirchenfürst gegolten, der die beste Aussicht auf den päpstlichen Stuhl hat. Südafrika. Die Boerengeneräle. Kapstadt, 29. Juli. Den Generälen Delarey und Botha wurde gestern in Stellenbosh eine Ovation dargebracht. Sie wurden nach der Stadt Halle gefahren und jede der beiden Kutschen wurde von 60 Studenten gezogen. Bei einem Gabelfrühstück fungirten die Studenten als Aufwärter. General Botha sagte in einer ergreifen den Ansprache, der Tag der Uebergabe sei der schmerzlichste seines Lebens geWesen; doch da es nun einmal geschehen sei. bitte er ernstlich darum, daß seine Zuhörer eS als Gottes Wille betrachten möchten. Obgleich die Nationalität der Afrikander bis zu einem gewissen Grade begraben sei, werde sie in dem gesellschaftlichen Leben Südafrikas der wichtigste Faktor bleiben. Gen. Botha widmete dem ExPräsidenten Stnjn einen warmen Tribut der Achtung we gen seiner staatsmännischen Fähigkei ten. Lasset uns jetzt die Politik an den Nagel hängen", schloß er, und versuchen, in Südafrika glücklich zu werden, da wir keine andere Heimath haben!" Die Generäle Botha und Delarey werden sich nach England, den Ver. Staaten und Canada begeben, um Fonds für die Unterstützung der Wittwen und Waisen der Boeren-Soldaten zu sammeln. Kapstadt 29. Juli. Der Heldencultus, welcher hier mit den Boeren Commandeuren getrieben wird, wurde in drastischer Weise bei der Hochzeit der Tochter des Generals Delarey mit seinem Sekretär Ferreira in der hol ländischen reformirten Kirche illustrirt. Die Zugänge zu der Kirche waren von dichten Menschenmassen befetzt, und die Gemeinde jubelte den Generälen Botha, DeWet und Delarey zu, als sie das Gotteshaus betraten. Als das Braut paar und sein Gefolg; erschienen, erhob sich die ganze Versammlung und jubelte so lange, bis der Geistliche drohte, die Feier abzubrechen oder die Kirche zu räumen. DerProzeß Lynch. London, 29. Juli. Dir Pro zeß gegen Col. Arthur Lynch, Mitglied des Unterhauses für Galway, wegen Hochverraths, weil er im südasrikani schen Kriege auf Seiten der Boeren ge fochten hatte, wurde heute nahezu beendet. Die letzten Zeugen waren ein Amerikaner Namens George Grieg, Verwalter einer Grube in der Nähe von Jahannesburg, und ein anderer Ame rikaner Namens Worthington, die in der Nähe von Vereeniging von Boeren als britische Spione verhastet wurden und bei deren Prozeß . Col. Lynch als Staatsanwalt fungirte. Frankreich. Marine Offiziere gemaßregelt. Paris, 29. Juli. - Zwei hervor ragende Marine-Ofsiziere, ViceAdmi ral De Beaumont, Marine.Präfekt von Toulon und Contre-Admiral Ser van, Befehlshaber der atlantischen Division, sind auf Befehl deS Präsi denten Loubet fummarisch ihres Com

mandos enthoben worden. Admiral Servan's Sturz wird auf sensationelle Enthüllungen zurückgeführt, welche den kürzlichen Selbstmord des Kapitän

Leutnants Barry zur Folge hatte, der sich in der Kajüte des Kreuzers Tage" in der Nähe von Martinique erschoß. Servan befand sich damals an Bord der .Tage". De Beaumont's Maß regelung soll ihre Ursache in einem kürzlich veröffentlichten, jedoch als un wahr bezeichneten Interview" haben, in welchem der Marineminister Pellan tine scharf kritisirt wurde. Unruhen lassen nach. Paris, 29. Juli. Die Agitation in Verbindung mit dem Befehl des Pre mierministers Combes betreffs Schließung der nicht autorisirten Kirchen schulen hat, selbst in der Bretagne, dedeutend nachgelassen wegen der Thatsache, daß keine der Schulen gewaltsam geschlossen werden, bis ein besonderer Erlaß für jedes Departement veröffentlicht wird. In vielen Departements wird dies gar nicht nöLhig sein, da sich die Ge meinden freiwillig gefügt haben, und außerdem hat die von der Regierung erlassene Verfügung, daß diejenigen Schulen, für welche wegen Mißverständnisses deS Gesetzes nicht um die nöthige Gerechtsame nachgesucht wurde, nicht geschlossen werden sollen, eine etwaS beruhigende Wirkung gehabt. ES ist möglich, daß in den Provinzen noch hier und da Unruhen vorkommen, allein im Großen und Ganzen hat die Bewegung ihren Rückhalt verloren. Der einzige Vorfall, der heute be richtet wurde, trug sich im Departement Averon zu, wo in Rodefe nne Anzahl Frauen einen Lehrer angriffen und ihn zwangen, sich in die Commu nalfchnle zu flüchten. Die Menge folgte ihm. mit den Rufen: Nieder mit Combes!" doch die Ankunft der.Gendar men verhinderte weiteren Unfuq. f Fürst Urusoff. f P a r i s, 29. Juli. Fürst Urusoff, ein Bruder des russischen Botschafters in Frankreich, ist gestorben. Italien. Nach Berlin. Rom, 29. Juli. König Victor Emanuel wird am 22. August in Begleitung des Ministers des Aeußeren, Signor Prinetti, nach Berlin abreisen, um Kaiser Wilhelm zu besuchen. Zu Ehren Humbert's. Rom, 29. Juli. König Victor Emanuel und die Königin-Wittwe besuchten heute zusammen das Pantheon und wohnten einem feierlichen Gottesdienst zum Andenken an den heute vor zwei Jahren ermordeten König Hum bert Theil. Nach dieser Privatfeier fand eine öffentliche statt. Es wurden zahlreiche Kränze auf dem Grabmal deS Königs niedergelegt. Tunis. Ende des MordprozesseS. Tunis, 29. Juli. Der MordProzeß gegen die Mörder deS Marquis de Mores in Susa endete heute damit, daß El Kheir zum Tode und Scheik Hamma zu 20 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde. Siebzehn Andere, welche der Theilnähme an der Ermordung des Marquis angeklagt, jedoch noch nicht verhaftet sind, wurden in contumaoläm, sechs zum Tode und elf zu Zwangsarbeit verurtheilt. Hayti. Die M a ch i a s". W a s h i n g t o n, 29. Juli. Der Befehlshaber des amerikanischen Kano nenbootes Machias", McRea, welches in. Cape Haytien eingetroffen ist, hat dem Marineamt mitgetheilt, daß die Lage daselbst eine drohende ist und daß er eine Beschießung der Stadt ohne weitere. Warnungen verhindern werde. Dieser energische Entschluß McRca's wird vom Marineamt entschieden gebil ligt, da die amerikanischen Interessen und die anderer Länder in Cape Hay tien sehr große sind. BermndaJnseln. Die Kriegsgefangenen. Hamilton, 29. Juli. Der Dampfer Roslyn Castle" fuhr heute mit der ersten Abtheilung zurückkehrender Boeren, im Ganzen 350 Mann, an Bord nach Südafrika ab. Serbien. Krisis.abgewen . London, 29. Juli. pesche auS Wien besagt, daß das kk wi.TJF.. , Ol cv,,u sche Kabinet, welches am 21. Juli nen Rücktritt anmeldete, die drohende Krisis abgewendet habe, indem es sich bereit erklärte, im Amte zu bleiben.

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