Indiana Tribüne, Volume 25, Number 289, Indianapolis, Marion County, 29 July 1902 — Page 4
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Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Sutenberg ES. Indianapolis, Ind.
HarrH O. Thudium Präsident. Geschaftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. telepho:e 2. Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. Eine Friedensconvention. In der Woche vom 22. bis 26. September wird in MinneapoliZ, Minn., eine Natianal-Convention von Arbeitgebern und Arbeitnehmern stattfinden, deren Zweck derselbe ist, wie derjenige der National Civic Federation, nämlich Arbeiter und Unternehmer, Arbeit und Kapital, einander näher zu bringen und die zwischen ihnen bestehenden Schwierigkeiten so weit wie möglich zu überbrücken. In einem Rundschreiben heißt es behuss dieser Convention : Die Befürworter dieses Unternehmens haben kein Universalmittel zu em pfehlen, keine Propaganda sür einen bestimmten Plan zu machen. Ihre Absicht ist nur, den zwei gegenüberstehenden Faktoren in dem gegenwärtigen Arbeiter-.Disput Gelegenheit zu geben, auf neutralem Boden zusammen zu kommen und ruhig und besonnen über die Lage zu sprechen." Der Et. Pauler Volszeitnng" ent rehmen wir über diese Convention de Weiteren : Die Veranstalter hoffen, daß durch eine solche Zusammenkunst beiden Seiten, sowie auch den direkt Unbetheiligten, aber sich für die Sache Jnterefsirenden volle Gelegenheit geboten wird, in unparteiischer Weise vertreten zu sein und geHort zu werden. Es kann nach der Aufnahme, welche der Plan gelunden hat, mit Sicherheit gesagt werden, daß Repräsentanten ans allen Theilen des Landes, die fähigsten Ver treter der Sache der Arbeiter und die tüchtigsten National-Oekonomen anwesend sein und ihre Ansichten aussprechen werden. Unter den Besuchern, welche bereits zugesagt haben, werden sich Präsident Norwood von der StaatsUniversität von Minnesota, Prcf. Richard T. Ely von der Wisconsin-Uni versität. . Pros. I. B. Clark von der Columbia-Universität,Bundes-Arbeits-Commissar C. D. ' Wright und Crzbischof Jreland befinden. Es wird auch erwartet, dc.ß Präsident Roosevelt an einem der Eonventionstage anwesend sein wird. Die Namen der Arbeiter führer, welche theilnehmen werden, sind in dem Cirkular noch nicht genannt worden. Die Absicht der Veranstalter der Con. vention ist jedenfalls eine löbliche, wenn auch das Resultat nicht so groß sein wird, als einige Sanguiniker vielleicht erwarten. Handelt eZ sich ja doch um das größte Problem dieses Jahrhun derts, ein Problem, an deffen Lösung seit fünfzig Jahren die bedeutendsten Männer gearbeitet haben, das aber von derselben leider noch sehr entfernt ist. Aber der Ball muß im Rollen erhalten bleiben und diese Convention wird, auch das Ihrige dazu thun, daß die dem Zweck zu Grunde liegenden Gedanken in immer weiteren Kreisen Eingang finden. Es werden noch viele derartige Versammlungen stattfinden müssen, ehe auf beiden Seiten die Erkenntniß der wahren Vortheile durch ein enges Zusammengehen von Kapital und Arbeit, gekommen sein wird und es ist auch anzunehmen, daß es noch schwere Erschütterungen geben wird, ehe es dazu kommt. Je mehr aber die Frage in akademischer Weise erörtert wird, desto besser ist es, und deshalb ist zu wünschen, daß die kommeude Nationalversammlung nicht al lein von den direkt Betheiligten, son dern auch von denen, die der Frage bis dahin ferne gestanden haben, in großartiger Weise besucht werden wird. . Tie Auswanderung aus den skan dinavischen Ländern Dänemark, Schweden und Norwegen ist in der letzten Zeit wieder stark im Zunehmen begrisfen. Diese Nordländer sind eine recht willkommene', Einwanderung und je mehr von ihnen in unser Land kommen, desto mehr darf sich letzteres gratulircn. Es ist eine starke, energi ' sche, arbeitssrohe Rasse, ganz das Gegegentheil von der slavischen und süd europäischen Bevölkerung, die seit einigen Jahren in solchen Massen nach den Ver. Stalten .gekommen und. Haupte sächlich die Ursache der einwanderungsfeindlichen Stimmung ist, welche sich leider im ganzen Lande geltend macht.
ä u s (a n ö. Freche Schmuggler. Die französische Zollbehörde verhaftete kürzlich in Feignies zwei mit dem Zug über Mons eingetroffene, s Geistliche verkleidete Antwerpen, die unter ihrer Soutane eine Menge werthvoller Juwelen eingeschmuggelt hatten. Faule Eier brachten jüngst den Händler I. Mayer von Wiesethbuch bei Nürnderg auf die Anklagebank. Er war von zwei Bäckern angeigt worden, die unter den von ihm gekauften Eiern nicht weniger als 36 faule gefunden hatten. Der schlaue Händler scheint faule Eier billig eingekauft zu haben, um sie um theueres Geld an den Mann zu bringen. Wegen ähnlicher Geschichten bereits bestraft, erhielt Mayer von der Nürnberger Strafkammer wegen Betrugs und Vergehens gegen das Nahrungsmittelgesetz zehn Monate Gefängniß zuerkannt.. Ein eigenartiger Wilds ch ü d wurde neulich in Efch bei Diedenhofen, Elsaß-Lolhringen, festgenommett. Der gute Mann heißt Ricci, ist Italiener und ging mit seinem Revolver auf die Jagd, um Hasen zu schießen. Sein Schießeisen legte er, um ein sicheres Ziel zu haben, auf der linken Hand an. Bisher bat man Hasen nur Sckrotscausse auf den Pelz gebrannt. Meister Lampe entging der mörderischen Kugel des Italieners, aber den Schützen nahm der Forster fest, der die eigenartige Jagdmethode mit angesehen hatte. Jugendlicher Unverstand. In Kalbe a. S., Provinz Sachsen, rief neulich ein schulknabe einem anderen Knaben zu: Komm, ich will Dich einmal impfen!" Er nahm daraus eine Stahlfeder, tauchte sie in ein Tintenfaß und brachte dem Knaben mit der vollen Feder einen langen Eii schmtt in den Oberarm bet. Nach kurzer Zeit stellte sich Blutvergiftung ein, der Arm schwoll bedenklich an. und nun wurde schleunigst zum Arzt geschickt, der einen operativen Eingriff unternehmen mußte, um den Arm noch zu retten. Generöses Geschenk. Graf Johann Palffy schenkte seine aus 7000 Joch Wald bestehende Herrschaft Biebersburg bei Preßburg, Ungarn, uno einen Theil des romantisch gelegenen Schlosses gleichen Namens im Werthe von 3.000,000 Kronen, dem ungarischen Staat für eine Fmenkolonie für 120 Mittelschüler ohne Unterschied der Konfession. Der Graf behielt sich nur in der SchenkungsUrkunde das lebenslängliche Ausnützungsrecht vor, mit der Versicheruna, den ganzen Ertrag der Herrschaft zur Errichtung und Erhaltung der erwähnten Ferienkolonie zu verwenden. - ; . Komisches Miß ver ständn i ß. Im Mainzer Stadttheater kam neulich das Dumas'sche Lustspiel Kean" zur Aufführung. Als die Wahnsinns fzene zur Darstellung gelangte, bei welcher bekanntlich die auf allen Plätzen des Zuschauerraumes vertheilten Schauspieler und Schauspielerinnen durch Zwischenrufe und Bemerkungen in die Handlung eingreifen, war der auf der Gallerie postirte Schutzmann der Ansicht, es seien dies unberecbtiate' Einariffe des Publikums in die Aufführung des Stückes, und der Mann der Ordnung schritt aus der Gallerie gegen einige Damen ein, welche, ihren Rollen gemäß, sich an der Aufführung betheiligten. Als dem Schutzmanne klargemacht wurde, daß die Zwischenrufe aus dem Zuschauerräume zu der Aufführung gehörten, zog er ch entschuldigend zurück. Auge n o p er a t i o n an einer L ö w i n. In der Menagerie Viano in Reggio, Italien, nahm unlängst der Arzt Dr. Tirelli eine seltene Operation an einer Löwin vor, die an einem Auge erkrankt war. Die Löwin, sie heißt Lea," wurde vorher mit starken Stricken und Lederriemen gefesselt, worauf der Operateur den Käfig betrat und in Gegenwart einer großen Anzahl von Aerzten und Thierärzten die Operation an der laut brüllenden Löwin vornahm, welche trotz der Fesselung von etwa 20 Wärtern gehal. ten werden mußte.' Nachdem die Operation geglückt war, wurde Lea" freigelassen. Sie sprang wie wüthend im Käfig herum und fuhr dann auf Dr. Tirelli los, der, vor den Gitterstäbcn stehend, sie beobachtete. Bald aber bcsann sie sich eines Besseren und dersuchte es, seine Hand zu lecken. Affenj'agd in Spanien. Die Bewohner . des Affenhauses im Madrider Retiro waren letzthin wahrscheinlich durch die lockenden Klänge der Musik auf der Feria auf den Gedanken gekommen, dieser auch einmal einen Besuch abzustatten. Mit großer Gefchicklichkeit wußten sie den Zwinger zu öffnen, und sich über Zäune und Gitter schwingend, drangen sie in den sonst nur sür die feinste Gesellschaft reservirten Pavillon des Madrider Kasinos ein, um sich zunächst in der Küche an den Vorräthen zu stärken und sich dort, wenn möglich, einen kleinen Affen zu kaufen. Aber gerade als die Gesellschast anfing, lustig zu werden, erschien das Veryängniß in Gestalt der Wärter. .Doch so ohne . Weiteres wollte man sich das Vergnügen nicht verderben lassen, und so ging denn eine tolle Hetzjagd von Bann, zu Baum los, die bis zum hellen Morgen dauerte, wö die Äusgerissenen sich endlich" entschlossen, in'A .Naterbaus" zurückaukebr.
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Inder südamerikrtmtschen Republik Paraguay, die trotz ihres weiten Gebietes im Ganzen nur etwa 450.000 Seelen beherbergt, findet sich auch unter der aus Indianern und eingewanderten Spaniern bestehenden Bevölkerung eine kleinesHäuflein deutscher Einwanderer, etwa 800 Köpfe, die jedoch inmitten der Laneingesessenen durchaus nicht ihre Eigenart und ihre deutsche Muttersprache aufgegeben oder nur vernachlässigt haben. Im Gegentheil: Deutsche Sprache und deutsches Geistesleben wird von diesen Einwanderern eifrig gepflegt. Ein charakteristischer Beleg dafür dürfte wohl in dem Umstände zu finden sein, daß in Asuncion, der Hauptstadt Paraguays. eine in deutscher Sprache verfaßte Wochenschrift erscheint, die den Titel Paraguay - Rundschau" führt. Die Paraguay - Rundschau", an de-
ren Spitze ein sehr tüchtiger Redakteur steht, ist aber, wie man vielleicht zu vermuthen geneigt sem konnte, durchaus kein Käseblättchen". sondern rfreut sich in der 45,000 Elnwohnsr m fTT. zahlenden Hauptstadt emes ziemil großen Abonnentenkreises, trotz ihres deutschen Textes. Im vorigen Jahre wurve der ungarische Hauptmann' Koch in Losoncz wegen angeblicher Unterschlagung amtlicher Gelder zur Degradatwn und zwei Jahren schweren Kerkers verurtheilt. Vergebens betheuerte er seine Unschuld. Das Geld, .etwa $200. war verschwunden, und man glaubte dem Officier nicht, daß er nicht wisse, wo es hingekommen sei. Wie sich jetzt herausgestellt hat. war er aber doch unschuldig. sBäljienb er ttmcsefängniHMe Strafe abbüßte, ging seine Frau zur Beichte und gestand dem Geistlichen, daß sie dem Gatten ohne sein Wissen das Geld aus der Brieftasche genommen habe, um es für eigene Zwecke zu verwenden. Der Beichtvater redete der Frau in's Gewissen und bewog sie. ihr Geständniß vor der weltlichen Behörde zu wiederholen. Sie stellte sich nun selbst dem Gericht; alsbald wurde gegen sie ein Verfahren eröffnet, in dem der Gatte als Zeuge erschien. Sie nahm den Spruch, der sie-zu sechs Monaten Gcfängniß verurtheilte und zugleich die Unschuld des Mannes feststellte, freudig hin als Sühne für ihr Vergehen. Das Leben des Hauptmanns aber bleibt zerstört. Das ist die Tragik seines Schicksals, daß er sich semer Rehabilitirung nicht einmal aus vollem Herzen freuen kann; er konnte? die Freiheit nur durch den' Verlust" 'der Gattin wieder erlangen. Eine badische H ochz e i t, die sich sehen lassen konnte, wurde dieser Taae zu Breitnau in badichen Wiesenthal abgehalten. Die Braut-. leute waren Wirthslinder, und das, erklärt Manches; sie des Lammwitths Töchterlein von Schlechtnau, er 'des Löwenwirths Sohn von Breitnau. Zu diesem Bundesfest zwischen Löwe" und Lamm" waren, wie die Wiesenthaler Zeitung" berichtet. 500 Personen eingeladen; man deckte aber vorsorglicherweise gleich ' für 600.. .Das ganze Gasthaus was bis-' unter.idas Dach ausgeräumt, um die Gäste alle unterzubringen. Auf etwa vierzig Fuhrwerken kamen die von auswärts geladenen Festgäste herangerasselt und boten in ihren bunten Volkstrachten ein schönes, interessates Bild. , Wie es sich bei einer richtigen Hochzeit, zumal bei einer Bauernhochzeit, gebührt, wurde der Hauptnachdruck auf Atzung und Labung gelegt. Drei, Centner Ochsenfleisch, vier Hammel, drei Kälber, drei Schweine, ein paar hundert Bratwürste nebst einem Centner Nudeln, ungezählten Kuchen und sonstigem Gebäck wurden in Form eines Festmahls von zwölf Gängen vertilgt und allein mit 1500 Litern offenen Weins, ungerechnet die Flaschenweine, befeuchtet. Der Tanzboden war im Freien errichtet, wo 45 Muss kanten drauf los siedelten und bliesen, was das Zeug hielt, und jedenfalls auch ihren redlichen Antheil an obigen 1500 Litern gehabt haben. Eineweitgereiste Hochstaplerin ist jetzt endlich von ihrem Schicksal erreicht worden. Es handelt sich um die . 28jährige 'Gouvernante Marie Avemann, welche unter dem Namen von Avemann in fast sämmtlichen Hauptstädten Europas, wie Berlin. Paris, Rom. Madrid, Brüssel. Kairo u. s. w. unter Benutzung 'von Referenzen hochgestellter Persönlich!ten sich Geldmittel zu verschaffen geteufet hat. Dies wurde ihr um so leichter, als sie sich als Tochter eines Generals der früheren hannoverischen Armee ausgab, mit dem Hinzufügen, daß ihr ehemaliges bedeutendes Vermögen von ihrem Vormund verspekulirt. wodurch sie gezwungen worden sei, ihr Brot als Gouvernante zu verdienen. Auf Grund gefälschter Zeugnisse hat sie dann Stellungen erhaltend In den meisten Fällen soll' sie sich einen Reisekostenvorschuß erschwindelt haben und nach Empfang desselben spurlos verschwunden sein. Die Hochstaplerin, welche sich stets als Waise ausgab, ist die Tochter, rechtlicher Eltern, die gegenwärtig noch in der Nähe von Osnabrück ansässig sind. Ihre Verhaftung erfolgte in Berlin, von wo aus sie zunächst dem Gerichtsgefängnisse in Hannover zugeführt, wurde, oa sie dort ebenfalls ein Konto zu begleichen hat. Bei der Fülle , des Anklagematerials wird gegen die Hochstaplerin . voraussichtlich anverschiedenen Orten verhaudelt werden müssen.
vjx'ti Heiterkeit erregt in Kopenhagen eine Geschichte, die eigentlich greulich klingt und im Grunde nichts weiter ist als ein Zeichen unglaublicher Verrohtheit in gewissen Vevölkerungsschichten. Eine Arbeiterfamilie sollte der schon lange rückständigen Hausmiethe wegen von dem Gerichtsbeamten gepfändet eventuell in's Freie befördert werden. Der Beamte jedoch nahm von seinem Vorhaben vorläufig Abstand, als er in der sonst fast leeren Wohnung eine aufgebahrte Kindesleiche gewahrte.' Später jedoch stellte sich heraus, daß des Beamten Mitleid unbegründet war, insofern, als die gesehene Leiche von der Familie bei einer anderen bekannten Arbeiterfamilie. der dieserTage ein Kind starb, auf Spekulation entliehen war! Aus Erfahrung wußte man, daß die Behörde nicht gern eine Familie auf die Straße setze, die zur Zeit gerade in der wenn auch unbezahlten Wohnung ein verstorbenes Familienmitglied als Leiche behause. In richtiger Wahrnehmung des nahenden Schicksals hatte man darum flink sich eine Leiche zu verschaffen und dem Beamten vorzuschwindeln gewußt, es sei ein soeben verstorbenes Mitglied der Fa milie. Ein Rothschwänzchenpaar hatte in diesem Frühjahr sich'unter einem Eisenbahnpersonenwagen, der auf einem Nebengelelse am BahnHofe vor Gishorn stand, angesiedelt und das Nest auf einem Achfagtt hergerichtet. Der betreffende Wagen verkehrte in der Regel jeden Vormittag von 9 bis 10 Uhr im Lokalzuge nach und von Station Jsenbüttel. Als das Brutgeschäft beendet war und fünf junge Rothsch'vänzchen im Nest die Hälft reckten, wurden sie jedesmal bei der Rückkehr von Jsenbüttel von den Eltern erwartet und mit Nahrung versorgt, sobald der Wagen wieder, auf seinen alten Standort geschoben war. Neulich wurde der betreffende Wagen in Gishorn zum Uelzener Zuge mit eingestellt; die fünf jungen Rothschwänzchen machten auch diese Fahrt mit und kamen mit dem letzten Abendzuge wieder heim. Da es Nacht war, erbarmte sich der Bahnhofswächter der piepsenden Kleinen, er brachte das Nest mit den jungen Vögeln unter einem anderen Wagen desNebengeleises unter und glaubte nun, daß die Alten das Nest dort finden und die Jungen versorgen würden. Dies ist aber nicht geschehen und am folgenden Tage fand man alle fünf Jungen todt im Neste; sie waren verhungert. EineblutigeZigeunerschlacht spielte sich in Fuhlsbüttel auf dem rechten Alsterufer ab. Etwa 50 Zigeuner bekamen Streit, schössen mit Revolvern, stachen mit Messern und hetzten sogar Bären gegeneinander. Der Kampf, nahm solche Dimensionen, an, daß aus Hamburg beritteneSchutz. leute geholt werden mußten. Als die Polizeimannschaften eintrafen, flohen die braunenExcedenten aus preußisches Gebiet und ließen mehrere Schwerverletzte zurück.
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