Indiana Tribüne, Volume 25, Number 285, Indianapolis, Marion County, 24 July 1902 — Page 7
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Jndiana Tribune, 2. Juli IttttS.
i Wenn du mich CieöfL ft Usmsn Georg Vsrtniig (Crninn V Kordel.)
. (Schluß. - Eei-ler hielt einen Moment wwerwillig und in hoher Betroffenheit den Schritt an. Ihm war, als spotte seiner eine wunderlicheFügung, welche ihn von der Seite Marie Antoniens fort an daZ Lager ihrer Peinigerin rief. Eduard Trachberg, den die Angst um Bettys Leben gedankenlos gegen alles andere machte, übersah Geislers Zögern ebenso, wie er dessen Namen überhört hatte. Eine ungeduldigeHandbewegung nach der geschlossenen Thür des Schlafzimmers schnitt dem Arzt jedes Bedenken ab. Geisle? folgte schweigend der Aufforderung und trat in ein großes, künstlich verdunkeltes Gemach. Neben dem Himmelbett stand die Kammerfrau, bemüht, die Halbbewußtlose zur Besinnung zurückzubringen. Auf Geislers Wink schlug sie die Vorhänge zurück. Mit vor Erschöpfung entstellten Zügen bot Betty Trachberg ein Bild tiefsten körperlichen Verfalls. Es schien fast, als habe sie schon die Schwelle übertreten, hinter welcher der Auflösung die Arbeit freigegeben ist. Vcll angstvoller Zärtlichkeit beugte sich Eduard Trachberg über die Stirn seiner Lebens- und GlücksZierftLrerin und küßte tyre blutteeren Wangen. Betty, ich fctie Dich, sieh auf! Hier ist Jemand, der Dir helfen wird Professor Doktor Geisler!" Aus der Ohnmacht, in der sie lag, schrak sie beim Klänge dieses Namens empor. In ihren tief umrandeten Augen flackert? ein Strahl des Erkennens. Laß uns allein," flüsterte sie ihrem Gatten zu. Gehorsam und nachgiebig wie immer ging der Graf mit der Kammerfrau aus rem Zimmer. Noch hatte sich die Thür nicht völlig geschlossen, als Betty mit einer für ihre Schwäche erschreckenden Hast Geislers Hand von ihrem Handgelenk abschüttelte und dieselbe mit ihren heißen Fingern umspannte. Nichts-nichts! Mir ist nicht zu helfen es aeht zu Ende. Wenn Sie etwas Gutes thun wollen, so täuschen Sie meinen Mann über die Nähe meines Todes. Er wird zeitig genug still!" fuhr sie mit fieberhaftem Erschauern fort. Ich kenne Ihren Namen wohl." Sie kennen meinen Onkel, den einstigen Justitiar des Fürsten Trachberq." Ja. Wissen Sie nicht weiß Ihr Onkel nicht, was aus Marie Antonie geworden ist? O!" Ein markerschütterndcr Seufzer quoll über ihre Lippen. Krampfhaft preßte sie Geislers Hand. In Träumen habe ich sie fort und fort gesehen elend, hilferufend, die Arme nach mir ausstreckend und mir fluchend. Sie ist verkommen durch mich untergegangen für ihn " Er trocknete ihr den kalten Schweiß von der Stirn. Sein Mitleid dürfte erwachen, wenn er bedachte, daß Bettys Schuld ihm sein Glück in die Arme geführt hatte. Ihre Träume haben nicht gelogen. Marie Anton schleppte an der Last, die Sie ihr aufgeladen, bis zum Zusammenbruch ihrer Kräfte. Darüber hinaus trug sie ein gutes Geschick in meine Arme. Und diese Arme sind stark genug, sie vor einer Welt von Intrigue, Bosheit und Herzlosigkeit zu schützen." Betty Trachberg starrte ihn leeren Blicket an. Ihre einst so gedankenstrahlenden Augen fanden keinen Ausdruck mehr für das ungläubige Freuen, welches ihre Brust in Athemnoth versetzte. Es ist so," sagte Geisler, ihr Haupt aufrichtend. Marie Antonie ist wohlgeborgen, ist glücklich." Sie soll kommen flüsterte die Kranke. Zu einer Sterbenden soll sie kommen. Ich habe mit ihr zu reden ich " Sie konnte nicht vollenden. Ein neuer Herzkrawf drohte einzutreten. J Geisler traf die nöthigen Anordnungen, um ihrem qualvollen Zustande Erleichterung zu verschaffen, dann fagte er: Ich rufe Marie Antonie bleiben Sie ruhig!" Ohne Eduard Trachbergs dringende Fragen zu beantworten, schritt er eilig die Treppe hmab. Bei seinem Erscheiuen im Portal des Hotels sprangMarie Antonie freudig von ihrer Bank auf. ihm entgegenzugehen. Komm, mein Liebling sagte er. Du sollst ein gutes, ein edles Werk thun. Betty Trachberg ist's, zu der man mich rief. Sie kann Nicht sterben vor Eewissensqual. Erleichtere ihr die letzten Augenblicke. Vergib ihr sag's ihr selbst, daß Du es thust." Marie Antonie fand kein Wort der Erwiderung. Die Stunde, wo Betty erbarmungslos sie.hatte von sich gehen heißen, und die. Stunde.. da ihr Vater zerschmettert zu Bodc ,ank um Bettvs willen, stiegen wie Gespenster vor ihrem Blicke auf. Aber ihr gutes Herz siegte. Sie schlug mit seelenvoller Klarheit die Augen zu ihm uf. Komm!" sagte sie leise. Jetzt kann ich sie wiedersehen. Als sie in den Salon traten, kam ihnen Eduard Trachberg mit allen Zei chen der Freude entgegen. Es geht viel besser, es" Er brach ab wie vom Blitz getroffen und schwankte ewige Schritte vor Ma y Ysntnn?? aitriisf V Q WW .Sieachtete seine? nicht. Geisler hatte
die Thür des Krankenzimmers geöffnet und ließMarieAntonie eintreten. Dann drückte er das Schloß leise hinter ihr zu und kehrte zu Trachberg in den Salon zurück. BettyZ Blicke hingen starr an der Eintretenden, deren lebensfrischer Liebreiz einen erschütternden Geacnsak zu ihrer eigenen, durch Leidenscyafl und Nachsucht zerstörten Erscheinung bildete. Sie athmete wie in Erstickung. Von Marie Antonie wich der Bann. Sie dachte an ihr Glück und ein versöhntes Lächeln umzitterte ihren Mund. Rasch eilte sie vorwärts, und das Grauen vor den entstellten Zügen der sie Anstarrenden überwindend, beugte sie sich über Bettys Haupt. Wir irren alle. Für die Folgen können wir nicht einstehen, es wäre zu viel verlangt von uns kurzsichtigen Menschen. Quäle Dich nicht mit Erinnerungen lösche sie aus. wie ich es thue. Der ist ja immer noch ein guter Mensch, der weiß, daß er gefehlt hat." Betty drückte wortlos ihre Hand. Da setzte sich Marie Antonie auf den Bettrand nieder. Sie hatte Mühe, die Worte zu verstehen, welche Betty keuchend hervorstieß. Ich sterbe gern Eduard weißnichts er soll nie erfahren nie. Es ist das einzige Glück, welches ihm bleibt, mir nachzutrauern. Tausendmal war ich in Versuchung, ihm alles zu gestehen für mich wäre es Erleichterung für ihn Qual gewesen. Ich schwieg " Wo ist Deine Mutter?" fragte Ma. rie Antonie tief bewegt. Warum ist sie nicht hier? Eduard würde eine Stütze an ihr finden." Bettys bläuliche Lippen bewegten sich wie zu einem Lächeln. Ich hatte nie eine Mutter an ihr laß das ruhen sie wird nicht lange trauern um mich." Marie Antoniens warmfühlendes Herz erschauerte unter der bitteren An-
klage dieser Worte. Betty sah es und drückte ihr die Hand fester. Ihn, Maximilian, wollte ich treffen nicht Dich. Es gab kein anderes Mittel. VergibIch vergebe Dir von ganzem Herzen," sagte Marie Antonie. Das Glück, das ich gefunden habe, ist größer als das Leid, welches über mich kam." Einen Augenblick schien Bettys Zunge gelähmt zu sein. Plötzlich, ihre Augen weit öffnend, fragte sie mit schriller Stimme: Ist er ist Maximilian glücklich?" Marie Antonie schüttelte langsam das Haupt. Nein, er ist es nicht!" ES glitt wie ein Leuchten der Befriedigung über Vettys Antlitz sie sank schwer in die Kissen. Marie Antonie eilte nach der Thür. Bruno! Eduard! Sie stirbt!" Es wehte und rauschte um die Thürme des Holdenbergcr Schlosses. Ein feiner Frühlmgsrcgen war mit dem Abendwind niederaeaanqen. Davon tropfte das Astwerk, davon perlte das Moos. Fernher von der Stadt kam ein Wagen in scharfem Trabe dahergellt. Die Hufe klapperten dumpf auf dem durchweichten Grund, die Räder rollten fast lautlos am Grabcnrand vorüber. Wie ein Phantom glitt das Gefahrt durch Nacht und Nebel. Bor dem Portal des Schlosses hielt es an. Ein Mann stieg aus, blaß und erregt. Ist Seme Erlaucht anwesend?" Die Lakaien, ihm den Eintritt wehrend, erwiderten. Seine Erlaucht empfange zu dieser Stund: Niemand. Ich werde und muß ihn sprechen.Er schob die Verblüfften hastia bei Seite, durcheilte die Halle und trat in Maximilians Gemach. Es war tages hell erleuchtet. j Der Mann im Arbeitssessel vor dem Schreibtisch wandte unwillig ob der Störung das Haupt. Da war's dem Eintretenden, als presse sich ihm ein Reif um's Herz. Ich bin's," sagte er leise und heiser; brennendes Schamgefühl drückte ihn Nieder. Maximilians Hand ließ die Feder sinken, Irr starrte verwundert eine (5e statt an, die aus seiner Erinnerung ver bannt war, für deren berechtigte Er scheinung er keinen Maßstab mehr belaß. Wer ?" , Ich bin's Eduard." Dabei blickte er mit bitterster Reue aus das weiße Haupt des Grafen, es erschien ihm wie ein fremdes, nie aeschauteS. Er wollte zurücktreten, aber die Erinnerung packte ihn und drängte ihn vorwärts zu jener Stelle, wo Marie Antonie im letzten Kampfe mit sich an cm , i , 1 J ' ' caximiiians erz gesunken war. Der Graf regte kein Glied. Wie Stahl hart und glänzend war fein Blick. Die hagere Rechte blieb geballt. Eduards Zunge versagte den Dienst. Wi? eingerichteter stand er vor seinem Rich ter. Doch das Sehnen nach Ausgleich und Versöhnung mit dem Freunde seiner Jugend, mit dem Sohne seines zweiten Vaters, preßte ihm die Worte von den Lippen.' Vergib! Betty ist todt." Maximilian erhob sich langsam. Seine hohe Gestalt war gebeugt, seine Brust wie eingesunken. Vergib," wiederholte Eduard, die Rechte scheu naq ihm ausstreckend. Ich bin jetzt ganz allein, ich ertrage diesen Zustand nicht länger. Ich baue auf Deine Eroßmuth Betty ist todt." Maximilians hagere Zuge überflog ein Lächeln unausspreihlicher Verachtung. Dieser Wunsch war Dir freigegeben vor Jahren,- sagte er mitschner dender Kälte. Jetzt kenne ich Dich nich mehr. Geh!" , . In wachsender Beängstigung tra Eduard ihm einen Schritt näher.
-lutexn ujftotuen
Dein Gewissen " unterbrach ihn Maximilian Trachberg mit eisiger Stimme Dein Gewissen hieß Vettr
s ist todt. Geh! sihiislrh rnftt r z ,Zn?n Einwurf auf. Marie Antonie veraaö Betty. Sie starb in ihren Armen." Maximilian faßte die Lehne feines Stubles. Der Name, den er nie wieder gehört. ging ihm wie ein Schnitt durch's Herz. Die Last' der Sorge und der Scham, die er stumm getragen, prägte slck mit ersckreckknd?r tfsrrfroit in s?Zn?n Zügen aus. Auch diese Regung ging vorüber. Was geschehen war war todt, Er fraate nickt mthr hannch (inc Rechte ließ die Sessellehne fahren. Mit ausgestrecktem Finger wies er nach der Thür. Geh!" Eduard würgte eine leMe Bitte herunter, c& Wart frir MeiüM amn trauen für Anderer Leid!" stieß er raub hervor. Ich war zum Wenigsten ein guter Gatte. Was aber warst Du Marie Antonien?" Er wandte sich hastig um und eilte aus dem Zimmer. . Zur selben Stunoe stand am lachenden Ufer des Lugane tome neben dem Geliebten. Sie horte
den murmelnden Wellenschlag, sie hörte 8'V r&;Z .V das Flüstern der Bäume-es loß in- ?bnerzah. des Empire -einander , einen, Mmn 5rt. Staates ist von 3,097,394 in 18o0 auf
einander zu einem seligen Sang: Wenn du mich liebst, so wie ich dich. Will ich dein eigen sau." Ende. Thiere alö Verbrecher. Grausamkeit, und zwar häufig eine überflüssige Grausamkeit, ist eine Erscheinung, die man nur zu oft in der Thierwelt wahrnehmen kann. Daß z. B. der hungrige Wolf, wenn keine Beute zu machen ist, über seinen schwächeren Kameraden herfallt, kann man oegreisen, weniger j)on i es ia?un, daß auch ein verwundeter Wolf von dem Rudel zerrissen wird, selbst wenn dieses kein Hunger plagt. Der alte Wolf versucht sogar, seine eigenen Jungen zu Hessen, so daß die Wölfin sie vor ihm verstecken muß. Von den Füchsen erzählt Brehm unter Anderem er on r. er' rv .
ote lolgenocn ei'pieie: viin ager Werth der Halbfabrikate auf $850,traf einen Fuchs darüber an, einen an- 423,02! 'berechnet, fo daß die Jndu-
oeren, weicyer ncn uoer caazi iin Schwanenhalse gefangen hatte, zu der-zeyren,-uno zwar iqai er oas mu ,o vieler Lüsternheit, daß der Jäger im Freien herangehen und sich durch Erlegung des Räubers für den zerrissenen Balg des Gefangenen bezahlt machen Irinnle s?tn $TTtTSmtsr ssrn ptrt
"-"""i"- ip pire -siaaies proouziren yocynooucnsäugende Füchsin und legte sie neben dete Artikel und Luxusartikel, wie sie
dem Bau in ein Loch, fand aber am anderen Morgen nur noch den Balg und die Knochen; das Uebnge hatten die zungen uchschen verzehrt. J3tt den Krokodilen Fischen u. s. w., überhaupt den Wasserbewohnern, ist es allgemein üblich daßder Stärkere den Schwächeren frißt Ueber die Vermeh-
Illttg uiw cunwiiung ntuiuyuz duktion von Butter, Käse und kondengibt z. V. Wißmann m seinen afrika- ter Milch sind im Wesentlichen die 33fccrieb"ln folgenden Auf- einzigen, die fast ganz aus den natür-
Z CT v v imcS;JiaUö außerordentlich daß der rschrnch. thum des Flusses abnimmt Jetzt frißt 4 I & ,J 1 Jft AttJkA A M & X A W X t - vic wi "" a lui, jiu Flusse fort und mag auch vielwcht theilwelse vor Hunger eingehen. Dann nimmt der chreichthum wieder zu und bald auch m Folge dessen die Zahl der Echsen Der Haifisch ist 4 (a 4 1 yy w (Ua I aTT a i i". """u" JiF"c' UV' man eine Angel, an der sich em Kolleg Z.lhm gefangen hat, nicht bald auf s Schm zieht em neuer Ankömmling sich ohne Besinnen auf den Gefangenen stürzt und ihn verspeist. Was für Mordgesellen selbst die anscheinend so harmlosen Sperlinge sind, erhellt am enri r r , . Zysten daraus, daß sie über emen en - I f K AM IX AWA1aaT i Z m. L l. a C I H jwiwi W -T-.?' lich aus Neid darüber, weil dieser einen schöneren Rock anhat als sie. Unzahlige Thiere die wir Raubthrere nennen, greifen den Mensazen a& - m . rr rr- , , n "Nd dessen Eigenthum an. Löwen. Staer. Saguote SBolfe u. f. w. ftoUen VSTI nVtav P 7"'" Y m : 4 J -1 hiere fressen Pflanzenfresser vernichten unsere Aecker und können an manr 1 yy t - pi Landwirthschaft unmöglich machen. Manche von unseren mden begnügen sich mcht damit. ihren Baucy zu füllen, sondern sie verschwenden in der unsinnigsten Weise. s?; 0nHrt-rk m,. f.:ti Z i . ' XI ?ul " '"u"u mal nur em Schaf, todtet zedoch 30. L?k? ! hCS;lm Ur ah Afren verwüsten zehn Mal mehr, als sie fressen. . Biber zerstören unsere " ' . - .' fi , amme, Kamnchen unterwühlen die $TTr2S;; tt :r rer.Zrr l 'T gen, Elephanten und andere große Säuger gefährden Eisenbahnzüae u. f.
w. Walfische und andere riesige See- S'ch w e r e r Abschied. Ueberthiere haben manches Schiff zum Sin- nascht blickten letzthin in Augsburg die aakX1 aVa .CT - Ti i cr ' .
wi ycvtuivi vw ttuuci acriion, zoyr- Passagiere des nach München abdampMuscheln richten große Verwüstungen nfrxnn&xt&xuz& Naris.
in Häfen und Werften an dem unter oem janer vesindlichen Holz an. Das gilt nicht blos von Hunden und Ei m'- rTKUl Erz?n zierlichen Vogelchen Ruhestorendcr Larm wird von .stunde?, 1,nd frnhrttn fri fi Morgens auch von Sverlinaen verübt:
u ja3 vöira Tempo mäßigte und wieder hielt, saßen und Patzen betrifft, so bleiben rn war geschehen? Fünf Damen entstiegen dieser Hinsicht alle Thiere unbelehrbar. on,ih hnUtn einer Nreun-
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auf dem Lande veranstalten die Frösche uoer das Wesen der Hypnose gesproihre bekannten Nachtkonzerte, während ch- Eine junge rau macht hierbei w u ' " . ' . ? . T T . W. T jC X W
uculen, Rohrdrommeln und andere Nacktbummler ibren ßhmun hur die sonderbarsten Laute Luft machen, Für Eigenthumsvergern haben alle Thiere eine besondere Vorliebe. Wenn ein Hund noch so satt ist und zu Hause ., ' r' v '. -U. -7. . '
mis anruorr. o ixtm er lieb tonta -
lich, wenn e? einem anderen Hunde, oder Thiere einen Knochen stehlen kann.
Zas er aus der Straße findet, wird er mit vergnügen fortschleppen, Selbst daS Martern ist in der Tbier5?. allgemein verbreitet. Der Neunl0ICL'PlCBt Me eute auf Dornen und laßt sie eines qualvollen Todes "erte5 Maulwurfe verstümmeln Rcgenwurmer, Iltisse Frösche, damit ihre ma?1 eniwiicyen rönnen. Wespen lahmen Fliegen und andere Nsekten oder legen ibre Eier in Raudaß der Wirth von der heranwachsenden Brüt langsam hohlgesressen roirb. ..Dab endlich unsere Leichen dereinst asn uno anoeren n,euen zur ytaty rung dienen, ist uns bekannt. Es gibt lcoocy aucy .ylere, wie Hyänen und Füchsedie richtige Leichenräuber sind. moem 1 ver charrte Korver Mit Vor. Iic6c ausaraben. .Msr.i.. it w Staate New York, Ein anschauliches Bild über die Zuahme der Bevölkerung und rne mvustnelle Entwicklung der Ber. Staaten bieten die seit einiger Zeit verosfentttcyten Berickte über den Census von 1900. 0an3 besonders ragt in dieser Bem- rw twnr 7,263.110 angewachsen, die Zahl der selbstständiaen industriellen Betriebe betrug in den genannten beiden Censusiabren 23.553 beziebunasweise 7.?. Nie Sasil der oeaen festen Lohn angestellten Personen stieg von 199,349 im Jähre 1850 auf 849,056 m Jahre 1900. Das in den Jnduxtxl des Staates angelegte Kapital kermebrte sick in dem kalben 5)!abrbun. dert von rund $100,000,(XX) auf $1,651,210,220, der Bruttowerth der Produkte eines Jahres von ?237.597.. 249 auf $2.175,726,900. Allerdings jd hierbei die Produktionen verschiedener Industrien mehrfach gezählt, denn in vielen Bällen dient das Vrobukt der einen nur als Material für die Produktion der anderen. Im Ceirsusbericht ist für das Jahr 1900 der 1 ' . ' strien des Staates New York in 1900 m Ganzen $1,325,298,879 Werth prgduzirt haben. An Löhnen wurden n den Censusjahren 1850 und 1900 $49,131,000 beziehungsweise $403,855.652 bezahlt. ' Die meisten Industrien des Em- . , "jtritY der hohe Stand der Kultur fordert, mhr, ,mh Holzstoff-Industrie dient fast ganz der Herstellung von Zeitungen, und die Produktion ' der Adirondacks ist derart bedeutend, daß ew York in dieser Hinsicht alle' anderen Staaten der Union überragt. Papierproduktion und die Fabrikprolichen Produktionsquellen des Staates schöpfen; alle übrigen verwenden Mas aus anderen Staaten der . . Union importirt wird. Die bedeujsie Industrie des Staates ist die Bekleidungsindustrie. Die 4204 Etablissements dieser Industrie beschäftigten ' 1900 90,017 Angestellte oder 10.6 Prozent der gesammten Arbeiter im l v J ' . Staate; ihre Produkte hatten einen Werth von Z233,370,447. Zehn Jahre vorher bestanden nur 3466 Etablisiement mii 78 874 Angestellten, und der Wth der Produkte belief sich auf Näckndem verfüat die Tabakindustrie über die größte Zahl nZmK qhq7 7 i 'v ivvnn.vni. tmiintuj w , v3k" 2888 in 1890. Am meisten Kapital I 1 ' ist, abgesehen von der Gas- und Heizindustrie in der Eisengießerei angegt. und zwar rund $108,000.000 vui?i,pn . I ) . L. A. ILULll. cn ben besonders aufgeführten 36 i,s;7 r, ia hhvhuuhivhi um iiiv U-ks t-dtUt rnafen, all die Bevölkerung. ltUn langsamer, und in zehn ist dn . öl. . . V 7 j Werth der Produkte seit 1890 gefallen, dinen der ersten Gruppe gehören Yur s;. ottrfr?nSnr; sir.n. vik : uuiuvu itii, utt vvviivt-' ätsindustrie. die Herstellung von Patentmedizinen, zu der zweiten Gas, Tertlwaaren. Schuhe ünd Stiefeldnft m,: n. sr.nfa mi VM'" .-'1 iVUV iVVl nach seiner Bevölkerungszahl der fünfte Staat der Union, noch vor 1810 hatte Staat den zweien Platz erreicht, nachdem aber 1825 Mi Eriekanal ernmu ,:n m,n nrtA sm.ru .rrr nJ: m,t i -tut utii uc uyu tji ivui, Hifcä Jiiiu iiui.i ' vTro.;. U" wvuuuuij uv uuuiu, in Handel und Industrie zur ersten Stelle emvor V Wien aus den Fenstern, als der Zug m ack Verlassen des Bahnhofs hlr. bin ba3 Geleit gegeben und in der Aufrgulig des , Abschiednehmens nicht de merkt, daß der Zug abfuhr. Oho! In einer Gesellschaft wird emcriung. uap ic mu)i ii ran glauben könne. Da springt Dr. I. ein begeisterter Anhänger des Spintismus. auf, und sagt: .Gnadige ??rau, ich wette, ich brauche mich mit Ihnen nur zehn Minuten zu unterW r-l. (X.f.C.M
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Zom Lotto. D)7 Verzückt? (l'ispirato) ist eine höchst charalltrijche Gestalt im neapolitauischen Bolls.elen. Er hat die Gabe, die Lottonummern zu prophezeien, die bei dcr nächsten Ziehung h:rauslommen. Eine wundeclchöne Gab:, wird man sagen. Da kann ja der Mann jeden Samstag mit wenigem Gelde viele tausend Lire gewinnen. Wie man wciß, werden bei den LottcZiehungen 5 Rummern zwischen 1 und 90 gezogen. Errälh man 2 d:cscr)!unl mein (Ambo socco). so gewinnt man für jede gesetzte Lira 250 Lire; erräth man gar 3 Rumm:rn .(Tcrno sccco), so beträgt der Gewinn das 4000-fache des Einsatzes. Solch ein Verzückter" muß also 'doch wohl Geld die Hülle und Fülle gewinnen. Indessen, so einfach ist die Sache nzt. Der Verzückte hat wohl die Gaoe, die LctioNummern richtig zu prophezeien, aber unter dcr Bedingung, daß er sie nicht selber spiele. W:nn er selber seine Nummern setzt, so kommen sie nicht heraus! Nicht einmal den anderen Leuten darf er sie klar und deutlich sagen. Er nennt ihnen keine Num mern, sondern spricht zu ihnen verzückte Worte und Sätze, aus denen man dann mit Hilfe von Kabbalabüchern dieNummern enträthseln muß. Dabei unterlaufcn häufig Jrrthümcr. Die Leute setzen falsche Nummern, der Gewinn bleibt aus. und die wüthenden Lottospieler geben dann alleSchuld dem armen Verzückten. Denn er prophezeit ja nicht umsonst. Ein V?rzückter will auch leben und eine gute Prophezeiung ist unter Brüdern zehn Lire werth. So wenigstens dachte der verzückte Vincenzo Esposito und prophezeite frisch drauf los. bis endlich eines
seiner Qpfer gegen ihn Strafantrag wegen Betruges stellte. Vor Gericht brachte er eine Menge Zeugen bei. denen seine Prophezeiungen wirklich zu Lottogewinnen verholfea haben. Aber es half Alles nichts. Er wurde zu vier Wochen Gefängniß verurtheilt. Er erklärte, daß er gegen das Urtheil Berufung einlegen werde. Und dann. auf einmal, verfiel er in Verzückung. Mit weit aufgerissenen Augen und theatralischer Geberde rie? er denRrchtern zu: Und siehe, die Sonne schien um Mitternacht!" Da konnten auck die Richter der Versuchung nicht wlderstehen. Sie nahmen das Kabalabuch zur Hand und fanden, daß man acht und vierzig setzen müsse. Sie thaten es. und bei der nächsten Lottozichuna kamen die beiden Nummern wirklich heraus. Jeder Richter gewann einen Ambo secco . Jetzt ist ganz Neavel begierig auf das Urtheil dcr Beru fungsrichter." LandUttgömanövcr. Die finsel Borkum. auf welücr eine Flotte Gruppen landen wollte, war folgendermaßm besetzt: Am Sü'oweststrande und am Oststrande hatte sich je eine Batterie Gardefußartillerie emgerichtet, im Dorfe standen zwei Batterien Feldartillerie; ein kriegsstarkes Jnfanterie-Bataillon lagerte zwijch.n den Dünen, Pioniere und Dragoner waren auf die vorerwähnten Truppen vertheilt. Um 9 Uhr zeigten sich am Südweststrande orei feindliche Schisse (die Linienschiffe Baden" und Württemberg" und der Kreuzer Zieten"), die aber nach kurzem Feuern wieder in See stachen. Die Strand batterie schwieg. Gegen Mittag naherten die Schisse sich dem Oststrande, feuerten beitia aeaen die dort aufgestellte Batterie und fuhren, da sich eme Landung wegen Uz Wajjerveryaltnisse nickt emvfabl. dann wieder in See zurück, um aber sehr bald daraus Mit einigen Torpedobooten wieoer am Südweststrande zu erscheinen. Diesen auf- und niederfahrend, gaben sie ein starkes Geschützfeuer gegen die Batterie, den Leucktthurm und das Dorf ab. Die Strandbatterie konnte gegen die Panzer wenig ausrichten und war nach kaum emer halben Stunde außer Gefecht gesetzt. Aber schon war auf drahtlichem Befehl die zweite Strandbatterie von dem Qsttande her im Galovv über die Dünen hinweg zur Verstärkung der ersten Batterie herangekommen Und griff m den Namps em. Aber auch diese Batterie vermochte die Schiffe nicht zum Rückzug zu zwingen; ri ir .'t c?. rn , im i2)egenir,ea, oic Panzer gingen vor Anker und ließen Boote zu Wasser, um Matrosen und Scesoldaten zu landen. Inzwischen hatte die Infanterie und die bewaffnete Artillerie die ganze Dunenkttte am ludwefttichen uno wcfttl eben Sirande besetzt, um die Landunas truvven mit Schnellfeuer zu empfangen. Die Boote näherten sich in zwei Linien, von denen jede von einer Dampfpinasse geschleppt wurde, dem Slldwesistrand, von dem fortwährcnden Feuer der Schiffe geschützt. Sobald die Boote in d:n Schußbereich der Infanterie kamen, gab die ganze Linie Schnellfeuer, das im Ernstfalle von furchtbarster Wirkung gewesen wäre. Um 5 Uhr wurde der Kamvf entschieden. Die Seeleute ruckten im Sturm vor und verdrängten die .lnfanterie aus ihrer Stellung. Der Kampf war vorbei, die Insel aenommen. Bald darauf versammelten sich sämmtliche Offinerc am Fuße des elekirischen Leuchtthurms zur Kritik. Prinz Friedrich Leopold wohnte allen W.f.Jtl9."t. tcjca?ifcuoung:n ' Galant. Herr: Wie freue ich mich, Fraulern Irma, Ihre werth; Bekanntschaft gemacht , zu haben! . . . Jetzt verstehe ich erst, waru iC) r.: j
bisher so aelanawellt lzl
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