Indiana Tribüne, Volume 25, Number 281, Indianapolis, Marion County, 19 July 1902 — Page 3
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Sin Ausgleich.
Günstiger Abschluß der UnterHandlungen in Rom. Gouverneur Taft für Mantag zur Abschiedsaudienz geladen. Verurtheilung Berliner Aankdirek toren wegen Fälschung. Organisatsau polnischer Adeliaer gegen den Hof. Große Verheerungen durch Erdbeben in Persien. Hestige Stürme richten in Oesterreich Schaden an.', Tie Verluste durch die Feuersbrunst in Guayaquil 85.000,000. Vatikan. Einigung erzielt. Rom, 13. Juli. Der Osserva tore Romano", das osstcielle Organ de? Natikans. verönentlkckt beute fnl " " uciiuc -ueiuuuiuiuiuuiiu; jic vvu vci ra. i X fM. I V... " " Regierung oer Äer. Staaten ergriffene Initiative zur Herbeifübruna eines Einvernehmens mit dem Heiligen Stuhl über die religiösen Fragen aus . . . . den Philippinen, in welcher sie Offen Yen uno einen seinen poilliiazen -lcui . A V C i.'l!fi O - A an den Tag legte, haben zu einem glücklichen Ende geführt, nachdem die Unterhandlungen von beiden Seiten im Geiste der Versöhnlichkeit und freundschaftlichen Rücksicht geführt waren. Tie allgemeinen Grundzüqe eines qe meinsamen Vertrags sind zur gegenseitigen Zufriedenheit der betheiligten Parteien und im Einklang mit den. dem Heil. Stuhl in einem Memorandum gemachten Vorschlägen, entwor fen worden. Diese allgemeinen Grund züge werden als Basis für weitere Un . YAtttf yVtfffr sC V 4 At i iciyaiiuiuiiyni ui oijuij uu Viiuciyuten dienen, welche m Manila zwischen r , . i. v einem aposiomqen eiegaien uno oem Gouverneur der Philippinen zu führen 4 v UiavVam " Dem Gouverneur Taft wurde heute Abend vom Vatikan eine Note zuge stellt, welche als Antwort auf die letzte Depesche Sekretär Root's in Bezug auf die Gegenvorschläge des Vatikans anzusehen ist. ES wird darin zunächst der Befriedigung des Heil. Stuhls über die Anerkennung der Zweckmäßig ml VI mf mm &. kett oer Vorschlage oes Vatikans zur Verbesserung der religiösen Verhältnisse auf den Philippinen seitens der Ver. Staaten Ausdruck gegeben. Diese Erklärungen des Herrn Root heißt es, machten der hohen politischen Einsicht der Ver. .Staaten Ehre, welche den günstigen Einfluß des Heil. Stuhls auf die religiöse und bürger liche Hebung des Volkes, besonder der Katholiken, zu würdigen wüßten. Der Papst sei ferner erfreut über die Ver sicherungen des Sekretärs Root, .daß die amerikanischen Behörden auf den Vbilivvinen und in Wasbinaton ibr Möglichstes thun würden, um das gute Einvernehmen mit den Vertretern der katholischen Kirche aufrecht zu erhalten. Seinerseits werde der Papst dem demnächst nach den Philippinen zu entsen denden apostolischen Delegaten genaue Instruktionen in Bezug auf die vorlie genden Fragen ertheilen, und nachdem Sekretär Root die Hauptgrundzüge als Basis für spätere Unterhandlungen angenommen habe, werde der Vertreter des Vatikans auf den Philippinen mi den dortigen amerikanischen Behörden M zz b Ö Ö 5errn Root er wähnten Punkte in Unterhandlung tr treten. Der Heil. Stuhl zweifle nicht. I hrtfc lertmnfoHt narrt 9s ai-f v A 11 r "T" " Ö; v Aiilurn MUtllor tirta rtliiFIt . Tr uunuyt schwebenden Fragen herbeigeführt wer den würde. 5!um SckluK macht der Vatikan Herrn Taft das Compliment daß da günstige Resultat der Unter Handlungen zum großen Theil seinen trefflichen persönlichen Eigenschaften und seinem feinen Takt zu verdanken sei. ES wurde Herrn Taft ferner mitgetheilt, daß der Papst den 21. Jul für die Abschieds. Audienz festgesetzt habe. Gouv. Taft wird am Samstag nach Vallombrosa, in der Nähe von Florenz, abreisen, wo er mit seiner Familie bis Montag bleiben wird, um dann zur päpstlichen Audienz nach Rom zurückzu lehren. Italien. M u t h m a ß l ! ch e r A t t e nt ä t e r. London, 19. Juli. Aus Mai land wird die in Bra, unweit Turin,
erfolgte Verhaftung eines Anarchisten aus .Paterson, N.J., gemeldet, der
ich Tonetti nannte. Aus bei ihm gefundenen Tokumenr . l t rw r . l 1 en ging hervor, daß er Die viDtqii hatte, den König Victor Emanuel zu ermordeu, der häufig in einem Motor wagen durch Bra fährt. Hochherzige Stiftung. Venedig, 13. Juli. Giovanni P. Morosini, dir Nachkomme einer alen Familie, welche Venedig mehrere Togen gab, gegenwärtig ein reicher Bankier in New York, hat 3100,000 geschickt für den Wiederaufbau des Campanile. Als Morosini Venedig verließ, war er arm. Deutschland. Bankdirektoren verurtheilt. Berlin, 18 Juli. Nach einem mehrwöchcntlichen Prozeß wurden die Direktoren der preußischen Hypothekendank und ihrer Zweiginstitute wegen Fälschung der Bilanzen wie folgt ver urtheilt : Eduard Sanden, 6 Jahre Gefängniß und eine Geldstrafe von 15,000 Mark; Heinrich Schmidt, neun Monate und 2000 Mark ; Puchmüller, 15 Monate und 4000 Mark; Eduard Schmidt, ein Jahr und 10,000 Mark; Warsniki, ein Jahr und 5000 Mark; Otto Sanden, ein Jahr und 1500 Mark ; Haenschke. 9 Monate und 1000 Mark. In dem Falle von Edward Sanden wird das eine Jahr, daß er bereits im Gefängniß zugebracht hat, von dem Straftermin abgezogen werden. Die Polen. Berlin, 13. Juli. Die her vorragenden Mitglieder der in Berlin ansässigen polnischen Aristokratie organisiren sich im Stillen zu dem Zweck, wegen der von Kaiser Wilhelm in Maricnburg gehaltenen polenfeindlichen Rede alle Einladungen des Hofes aus zuschlagen. An der Spitze der Bewe gung steht angeblich Fürst Anton von Radziwill, ein langjähriger Günstling bei Hofe und früherer Adjutant Kaiser Wilhelm's I., doch wird diese aus pol nischer Quelle stammende Nachricht be zweifelt, da Fürst Radziwill bisher die Ansicht vertreten hatte, daß die polnische Agitation seinem Volke keinen dauernden Nutzen bringen würde. Persien. Heftiges Erdbeben. Bombay, 18. Juli. Ein heftiges Erdbeben fand am Morgen des 9. Juli in Bunder Abba, Persien, statt. Es dauerte drei bis vier Minuten und hatte mehrere leichtere Erschütterungen im Gefolge. Alle größeren Gebäude erlitten Schaden, das Haus des Gou verneurs stürzte theilweise und da! ms I . L Jouaml vouuanoig ein. Nie ganze Bevölkerung wurde von einer Panik ergriffen und flüchtete sich nach der Seeküste, doch wird nur ein Todesfall be richtet. Man vermuthet, daß die Erderschütterungen von der Insel Kischm ausgingen, von wo in Bunder Abba deutliche Detonationen gehört wurden. und man befürchtet, daß daselbst eine große Verwüstung angerichtet wurde. Vor mehreren Jahren wurden auf Kischm Hunderte von Menschen durch ein Erdbeben getödtet. Oesterreich'Nngarn. Verheerender Sturm. L o n d o n, 19. Juli. Aus Wien wird berichtet, daß ein veheerender Wir belsturm mit heftigem Regen am Donnerstag Abend in Oesterreich-Ungarn großen Schaden anrichtete. In Tyro wurden eine Viertelmeile Eisenbahnge leise unterwaschen und ein Zug ent gleiste, wobei mehrere Personen verletz wulden. Viele Häuser wurden durch Blitzschlag zerstört. Ein Gerüst um eine Kirche in Rovisoe wurde umge weht, und 13 Personen, die in der Kirch: einer Begräbnißfeier beiwohnten. verletzt. In der Nähe von Villach, Kaernthen, ist auf einer Fläche von 20 Quadratmeilen die Ernte vernichtet. Ekuador. Die große Feuersbrunst. Guayaquil, 18. Juli. Das veuer, welches hier Mittwoch Abend ausbrach, hat 90 Häuseraevierte an den Hauptstraßen der Stadt einge aicyerk. er Schaden wno au S5,000,000 geschätzt. Unter Anderm brannten das Zollamt und der Bahnho ab. Die Stadt ist ohne Gasbeleuch tung und das Waffer muß aus dem Flusse Guyas bezogen werden. Grobbritamien. Des Königs Befinden. C o w e S, Insel Wight, 18. Juli Ein heute Morgen von den Aerzten des
Königs ausgegebenes Bulletin besagt,
daß die Genesung befriedigende Fortchritte macht und daß der Wechsel in eder Beziehung vortheilhast auf den Patienten wirkt. Er erfreut sich eines gesunden Schlafs und kann den größen Theil des Tages auf dem offenen Verdeck zubringen. Das nächste Bullein wird am 21. Juli ausgegeben wer den. ' Die Krönung. London, 18. Juli. Heute Morgen wurde officiell bekannt gemacht, daß auf Befehl des Königs die Krönung König Edward's und der Königin Alexandra am 9. August stattfinden werde. Proben für die Procession vom Buckinghm-Palast nach der Westminstcr Abtei fanden heute Morgen statt, und die Beamten der derschiedenen Staatsdepartements, die mit der Ceremonie zu thun haben, sind wieder eismit den Vorbereitungen für die Krö nung beschäftigt. Die Ver. Staaten werden bei der Krönung nur durch den Botschafter Ehoate vertreten sein, da Whitlaw Reid, wie er dem Staatsdepartement in Washington mittheilte, am 26. Juli nach den Ver. Staaten abreisen wird. DasKabinet. London, 18. Juli. Der Herzog von Devonshire, Präsident des Kabi nelsruiys. ver carquls von. ansia if. 3 v rnrc ; a l. o a downe, Staatssekretär des Aeußeren, Joseph Chamberlain, Colonialsekretär, der Carl von Selborne, erster Lord der Admiralität, und der Marquis von Londonderry, Generalpostmeister, ha ben, wie es heißt, sich bereit erklärt, ihre Portefeuilles in dem neuen Kabinet zu behalten; die übrigen Kabinetsmitglie der werden ebenfalls bleiben, ihre Portefeuilles jedoch wahrscheinlich aus gewechselt werden. George Wyndham wird Obersekretär für Irland bleiben. mit einem Sitz im Kabinet. Korea. DerAngriffaufMiss i o n ä r e. Washington, 18. Juli. Es sind hier nähere Einzelheiten über den am 15. Juni von japanischen Kuli's auf amerikanische Methodisten - Missionäre in Korea gemachten Angriffe eingelaufen. Als Bischof Moore sich auf dem Wege nach der Ortschaft Soowon desand, um eine Kirche einzuweihen, wurden er und seine Begleiter von japanischen Arbeitern angegriffen. welche die Bahn von Seoul nach Fusan bauen. In Begleitung des Bischofs befand: sich seine junge Tochter und die Herren Appenzeller und Swearer. Der Helm des Bischoss verhinderte es, daß dem Bischof durch einen wuchtigen Hieb auf den Kopf der Schädel eingeschlagen wurde. Appenzeller wurde durch einen Knüppelhieb zu Boden geschlagen und Swearer erhielt eine er hebliche Stirnwundc. Der japanische Gesandte setzte sofort alle Hebel in Bewegung, um eine angemessene Bestrafung der Angreifer zu veranlassen. Norwegen. BeimKönigzuGaste. C h r i st i a n i a, 18. Juli. Con-tre-Admiral Crowninshield, Capt. G. A. Converse, Capt. I. E. Craig, Capt. I. H. Dayton und Capt. A. Walker wurden heute von König Oscar in Audienz empfangen und - nahmen bei ihm ein Gabelfrühstück ein. Schweden. Das vereitelte Duell. Stockholm, 18. Juli. Es hat sich jetzt herausgestellt, daß das Duell zwischen Hauptmann Arvid Wester vom Generalstab der schwedischen Armee, und dem Amerikaner William CaSper durch die Polizei, welche Wind davon erhalten hatte, verhindert wurde. Japan. Staatsmann gestorben. Yokohama, 18. Juli. Marquis Saigo, ein hervorragender Staatsmann, ist heute an einem Krebsschaden gestorben. Er befehligte die Strafexpedition nach der Insel Formosa, be kleidete mehrere Kabinet-Posten und war ein Bruder des Helden des Sat suma-Aufstandes. Cuba. Regierung anerkannt. W a f h i n g t o n, 18. Juli. Wie Hr. Squires, der amerikanische Gesandte in Havana, mittheilt, ist die Republik Cuba bis jetzt von den folgenden Ländern formell anerkannt worden: Ver. Staaten, Großbritan nien, Frankreich, . Spanien, Schweiz, Havti. Nicaraaua. Costa Rlca und Guatamala.
Allerlei sür'S flau?. Staub flecke und sonstige leichte Flecke werden aus Tuchkleidern mit lauem Wasser und Seife entfernt. Eis in Krankenzimmern. Wenn man das Ei5 in ein wollenes Tuch wickelt, kann man es lange erhalten. s schmilzt s:hr langsam. Fliegenschmutz auf Goldrahmen entfernt man, wenn man den Rahmen mit der Schnittfläche einer Zwiebel abreibt. Der Zwiebelsast schadet der Vergoldung nicht. Flüssiger Leim. Um flüssigen Leim zu erhalten, gießt man in heißem Leim (mittelstark) so viel Salzsäure zu, daß er kalt auch flüssig bleibt. Den an Blutandrang nach dem Kopfe Leidenden sind kalte Fußbäder, das Anlegen nasser bäumwollener Strümpfe, über die man trockene wollene zieht, sowie das Barfußgehen im thaufrischen Gras anzuempfehlen. Fliegengläser. Man füllt gewöhnliche Trinkgläser zur Halste mit Milch, Honig oder Syrup an und bedeckt sie mit Brod, in das man ein kleines Loch geschnitten hat. Die Thiere kriechen durch dieses Loch in die Flüssigkeit und kommen darin um. Möbelpolitur. Man löse anderthalb Unzen weißes Wachs in einer Unze Terpentinöl unter vorsichtiger Erwärmung auf.. Sobald die Lösung beim Erkalten anfängt, weidlich und
fester zu werden, setze man unter beständigem Umrühren eine knappe Unze starken Weingeist dazu. Hiermit reibe man die Möbel vermittelst eines weichen, wollenen Läppchens tüchtig ab. Um das Rosten von guten Tischmessern, die selten in Gebrauch kommen, zu verhüten, wickelt man jedes Messer einzeln gut in Seidenpapier ein. Dasselbe zieht die Feuchtigkeit an. Auch muß man von Zeit zu Zeit, etwa nach einem Vierteljahr, die Messer mit einem feinen Leder abreiben. Die Messer mit Oel zu bestreichen, ist nicht rathsam. da dasselbe mit der Zeit auch Rostflecken ansetzt. DunkelblaueLeinenkleider lassen sich zwar trefflich waschen, denn man erhält sie in sehr waschechten Farben, aber durch das Steifen mit gewöhnlicher Stärke erhalten sie meist ein unansehnliches Aussehen. Man muß solche Kleidungsstücke stets mit Roggenmehlbrei stärken, den man mit warmem Wasser im Verhältniß zur Menge der zu stärkenden Sachen verdünnt. Man trocknet die Sachen wie gewöhnlich, feuchtet sie auch ganz wie andere Wäsche ein. plättet sie dagegen auf der linken Seite. Sie werden bei dieser Behandlung wie neu. Grüne junge Erbsen. Die frischen jungen Erbsen werden gewaschen. mit Butter, einem Stück Zucker, einer Prise Salz und sehr wenig Wasser zum Feuer gestellt und unter öfterem Umschwenken weich geschmort. Zum Sämigmachen thut man etwas geriebene Semmel oder einen Theelöfsei voll in Wasser aufgelöstes Mehl daran und läßt es damit durchkochen. Nach Belieben kann man auch etwas gewiegte Petersilie mit durchschwenken. Durch zu langes Kochen werden die grünen Erbsen unansehnlich und verlieren an Wohlgeschmack. Sommerkleider zu waschen. Um die farbigen Sommerkleider in der Farbe frisch zu erhalten, werden sie folgendermaßen" behandelt: Man wäscht einen Gegenstand nach dem anderen, den dunkelsten zuletz- in dünner, gut durchgegossener Roggenmehlsuppe ohne jeden Zusatz von Seife oder dergleichen, taucht die Stücke in kaltes Wasser, worauf man sie sofort wieder herauszieht und auswringt. Hat man die Kleider zum zweiten Mal in der vorgeschriebenen Weise behandelt, so werden sie sofort zum Trocknen aufgehängt. Auf diese Weise löst sich der Schmutz sehr leicht und die Wäsche wird alsdann wie jede andere Stärkewäsche behandelt. Haarpflege. Zur Pflege des Haares ist öfteres Einreiben fettiger Substanzen unerläßlich.' Die besten Dienste in dieser Beziehung thut Vaselin oder parsümirtes Glycerin als Haaröl. Das Glycerin besitzt im hohen' Grade die Eigenschaft, den Blüthen ihren Wohlgeruch zu entziehen. Außerdem hat sich dasselbe sowohl für die Haut, als auch für das Haar so vortrefflich erwiesen, daß selbst feinstes Olivenöl dagegen in den Hintergrund tritt. Nimmt man ein Gefäß mit Glycerin, gibt in dasselbe Fliederblüthen, abblühende Hyacinthen, Narcissen, Maiblüthen, Reseda, Veilchen, Rosen. Lindenblüthen, Jasminblüthen etc., läßt dieselben ruhig drei Wochen lang darin liegen und nimmt sie nachher heraus, so haben solche ihren ganzen Wohlgeruch an das Glycerin abgegeben, und dies bildet dann ein Haaröl, wie kein Parfümeur es besser liefern kann. Da sich Glycerin, abweichend von den fztten Oelen. mit Wasser in jedem Verhältnisse mischt, so braucht man nur einige Tropfen hiervon zum Waschwasse: zu gießen, um dasselbe fein zu parfümiren. Die Kopfhaut, auf welcher die Haare wachsen, muß öfter tüchtig durch Waschen mit lauem Seifenwasser, Eigelb oderHonigwasser und tüchtiges Kämmen oder Bürsten gereinigt werden; ist dies hinsichtlich des Haarbodens mit den genannten Mitteln nicht zu ermöglichen, so kann zu 1 Pint Masser ein Eßlolfel Alkohol gesetzt werden.
Schwäche von Männern und Frauen. Könnten wir in die Öcrzen eines jeden Mannes, dem wir begegnen, blicken, welche unermeßliche Trauer und Verzweiflung würden wir gewahr werden! Indiskretionen und Blutkrankheiten verursacbcn mehr körperlichen und geistigen Nuin, als alle anderen Ursachen zusammen genommen. Sie treffen das Fundament der Mannheit. sie vernichten die Lebenskräfte, sie untergraben das System und nicht nur zersprengen sie oft den Familienzirkel, sondern sie legen ihre vergifteten Arme auch in dir nächste Generation. Wenn Eie ein Opfer sündiger Gcwchnheiten waren, so ist der Samen gelegt und früher oder später werden Sie die Fol. gen ernten. Ist Ihr Blut aus irgend welcher Ursache vergiftet, riskiren Sie keine spätere Wiederkehr. Unsere neue methodische Behandlung heilt Sie positiv und Sie ' brauchen eine Wiederkehr der Krankbeit nicbt zu befürchten. Wir geben Ihnen einen Garanticbond dafür. Wir warnen Sie aufrichtig vor Benützung von Queckfilber, welches Blutvergiftung nicht beilt. sondern nur die Symptome unterdrückt. Wir heilen odcr-kcineBczahlung. Lassen Sie Ihr Leben nicht dahin ebben und Körper und Geist schwächen. Es ist kein Raum in dieser Welt für geistige, physische oder geschlechtliche Zwerge. Unsere neue methodische Behandlung beilt alle unnatürlichen Verluste, reinigt das Blut, kräftigt die Nerven, stellt die Le bcnskraft wieder her und macht aus Ihnen einen Mann. Wenn Sie leiden, kommen Sie zu uns. sZonsutation ist frei. Wir bedandeln und denen Blutkrankheiten. Vartcoceie. ,riktnr. unnatürlichBerluste. Nierrnund varnkrankdeilcn. ein Schneiden, keine Operation, eine Abkialtung vom Geickäfke. Alles vertraulicti. .Konsultation frei. Bucher frei. Iragebögen für heimische Behandlung xti.
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