Indiana Tribüne, Volume 25, Number 280, Indianapolis, Marion County, 18 July 1902 — Page 3
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il Jndiana Tribüne, 18. Juli 1902.
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Eine Nede unseres Krönungsgesandten in Liverpool. roste Flotten - Parade in Portsmoutl? für den 11. August anberaumt. König Victor Emanuel vom rufst schen Hofe verabschiedet. Rnßland's Einladung zu einer Anti Trust Conferenz. Kundgebungen der erbitterten Polen in Preußen. Eutheißung der Bedingungen für Räumung von Tun Tsin. Beunruhigende Ausbreitung der Cholera in der Manfchurei. CroKbritannien. Eine Rede R e i d's. Liverpool, 17. Juli. Whitelani Reid, der Führer der amerikanischen Specialgesandten zur Königskrönung, hielt heute Abend auf einem Bankett, das die amerikanische an delskammer ihm zu Ehren veranstaltete, eine Rede, in welcher er dem Lande zu der raschen Genesung des Königs Glück wünschte. In Bezug auf den Friedensschluß in Südafrika sagte er, daß derselbe ein dauernder, und die Vereinigung der feindlichen Parteien eine ächte sei. Wie im. Falle unseres Bürgerkrieges, werde sich aus den Schlachtfeldern zweier tapferer und würdiger Feinde eine feste, einige Macht erheben. Sodann sprach er von den Verbejserungen der Werften Liverpool's, und der Fähigkeit der Stadt, sich als SeeHafen gegen Southampton, Hamburg und den Manchester-Kanal zu halten. Er bezeichnete die Befürchtungen in Bezug auf die Veränderungen in der Schist'fahrt, welche die Morgan'sche Combination herbeisühren werde, als bedeutend übertrieben, und die Macht England's, für seine Flotte jederzeit genügende Kreuzer zu erhalten, sei !ei neswegs gefährdet, da die in England gebauten Schiffe niemals unter amen kanischerFlagge fahren dürften. Selbst im schlimmsten Falle werde New $orl niemals die Controlle Amerika's über den atlantischen Handelsverkehr dazu benutzen, den wichtigsten Handelshafen in England, Liverpool, zu schwächen. Selbst Monopole würden nicht ihre besten Kunden schädigen, doch glaube er überhaupt nicht, daß ein Monopol gegründet worden sei. Der Redner wies die Möglichkeit eines Krieges zwischen England und Amerika ganz entschieden zurück, da die Natur selbst sich dagegen auflehne und die ganzen Interessen der beiden mächtigen eng lischsprechenden Völker, welche in bei den Hemisphären die Welt zum Fort schritt führten, einen solchen Krieg un möglich machten. Weder die Ver. Staaten noch Groß britannien würden jemals die Welt Herrschaft besitzen, wie einst das alte Rom, noch sie zu erlangen suchen. Vor dem Bankett besuchte Reid die Börse von Liverpool, wo er eine kurze Ansprache hielt. Der König. London, 17. Juli. Die Bes. serung im Befinden des Königs dauer an. Er wird bis zum 8. August au der königlichen Nacht auf der Rhede von Cowes, Insel Wight, bleiben und nach der Krönung dahin zurückkehren. Es ist endgültig beschlossen worden, daß sich die britische Flotte wieder zn einer Krönungs-Parade vor Portsmouth versammeln wird. Das japa nische Geschwader hat Besehl erhalten, dorthin zurückzukehren, und es heißt, daß andere Nationen des Auslandes ebenfalls vertreten sein weroen. Die Flotten . Revue ist officiell auf den 11. August angesetzt.! Kabinetssitzung. London, 17. Juli. Der neue Premierminister A. I. Balfour führte heute im auswärtigen Amt den Vorsitz In der ersten Kabinetssitzung, der unter dem neuen Regime stattfand. Der Colonialsekretär Chamderlain war von seinem Unfall so weit wiederhergestellt, daß er der Sitzung beiwohnen konnte. Die Buller Angelegenheit. London. 17. Juli. Die Aul-ler-Angelegenheit wurde heute von dem Liberalen Sir Edward Gray im Unter Hause wieder angeregt, welcher das
Kriegsamt bescbuldigte. Gen. Buller
ungerecht behandelt zu haben, und die Veröffentlichung weiterer Dokumente verlangte. Der Kriegssekretär Brodrick opponirte diesem Verlangen mit der Erklärung, daß, er Gen. Butter nicht, von der Verantwortlichkeit für Fehler, wie das Imstichlassen der Ge chütze bei Colenso und die Vorschläge an Gen. White, Ladysmith zu übergeben, entlasten könne, Vorschläge, die. wenn sie befolgt worden wären, eine Niederlage im Gefolge gehabt haben würde, wie sie in der britischen Geschichte nicht ihres Gleichen habe. General Buller's Zurückberufung nach Colenso und Spionkop sei unter den Umständen unvermeidlich gewesen. Gen. Buller sei ein guter Befehlshaber in Frieden und als Commandant von Aldershot ganz an seinem Platze. Später beantragte Sir Edward GreyS ein Tadelsvotum für die Regierunz wegen ihrer Behandlung Gen. Buller's, und nach vielen Reden wurde der Antrag mit 236 gegen 93 Stimmen verworfen. Zu gleicher Zeit wurde das Kriegsamt im Housr of Lords angegriffen. wo Lord Monkswell (Liberaler) die in dem Bericht des Comites für MilitärAusbildung enthaltenen nachtheiligen Behauptungen aufbrachte und auf sofortige Ernennung eines General-Jn-spectorS für ' Militär - Ausbildung drängte. Der Unlersekretär des Kriegsamts, Lord Raglan, und der Secretär des auswärtigen Amts, Lord Lansdowne, verlyeiolgten oas zcrlegsaml, lndem sie erklärten, daß Pläne für die Ausbildung d?s Militär, welche weitgreifende Aenderungen umfaßten, ausgearbeitet würden, durch welche Erklärung Lord Monkswell und seine AnHänger sich zufrieden gaben. Bei Henry White zu Gaste. London, 17. Juli. Lord Kitchener, I. P. Morgan und Capt. S. H. Slocum, der bisherige amerikanische Militär-Aitache in St. Petersburg, nebst Gemahlin befanden unter Denen, welche heute Abend bei Henry White und Frau zum Diner geladen waren. Earl Cadogan ab. London, 17. Juli. Earl Cad'ogan hat heute sein Amt als Lord Lieu tenant von Irland niedergelegt. Nublaud. Des Königs Abschied. Peterhos, 17. Juli. König Victor Emanuel von Italien verab schiedete sich heute Nachmittag in herz licher Weise vom Czaren. Vor seiner Abreise nahm der König mit dem Czaren und anderen Mit gliedern der kaiserlichen Familie auf einem Balkon des Palastes-ein Früh stück ein. Später begleiteten der Kaiser, die Großfürsten, der Minister des Aeußeren, Graf Lamsdorff, der ita lienische Gesandte Graf Morra di Laveyance della Monta und viele an dere hochgestellte Persönlichkeiten dem königlichen Gast zum Bahnhof. Die beiden Fürsten grüßten mehrere Male herzlich, und als der Zug absuhr, winkte der König mit dem Taschentuch, bis er außer Gesichts weite war. König Victor Emanuel verlieh wäh rend seines Besuchs in Rußland meh reren Großfürsten Orden und schenkte den Ministern Lamsdorff und DeWitte sein Portrait in mit Brillanten besetz ten Rahmen. Der Czar dekorirte den Minister des Aeußeren, Signor Pri netti, und den italienischen Gesandten Graf della Monta mit dem St. Ale xander Newsky-Orden. Anti-Trust-Conferenz. London, 17. Juli. Es ist hier zu Tage gekommen, daß Rußland vor etwa zehn Tagen durch seinen Finanzminister DeWitte an alle Mächte, welche den Brüsseler Zuckervertrag unterzeichneten, eine Note gesandt hat, in welcher sie zur Theilnahme einer' Con'erenz zum Zweck der Berathung über Maßregeln zur Bekämpfung von Trusts und Kartellen eingeladen werden, die durch künstliche Mittel den Markt beeinflussen. Deutschland. Die p o l n i s ch en Wirren. Berlin, 17. Juli. Die in Änesen, Provinz Posen, stattgefundene Feier des Jahrestages der Nieder. läge der Johannesritter bei Tannenberg i.n Jahre 1410 seitens yer Polen und Litthauer wird als eine deutschfeindliche Kundgebungangesehen. Es ist nicht erwiesen, daß . der Erzbischof von Gnesen die Feier veranstaltete, doch nahm eine große Anzahl
von Priestern daran Theil, und es heißt, daß der Erzbischof von Stablewski, der wiederholt deutschfeindliche Gesinnungen zur Schau getragen hat, seine Zustimmung zu der Feier gab, welche die preußische Presse zu der Erklärung
veranlaßt hat, daß eine derartige lan desverrätherische Kundgebung nicht auf deutschem Boden geduldet werden sollte. Es ist dies nur ein weiterer Beweis für die unter den Polen -herrschende Erbit erung. Bis zu der neuerdings zu Tage ge retenen Wiederbelebung des polnischen Nationalgefühls sind in der Armee eine Ausbrüche von Rassenhaß vorgeommen, doch wie die Tägliche Rundschau" meldet, antwortete kürzlich eine Anzahl polnischer Rekruten beim Appell statt mit dem deutschen Hier !" mit dem polnischen Zde", worauf die Betreffenden mit leichtem Arrest bestraft wurden. Da unter den Preßvorschriften die Veröffentlichung aufreizender und aufrührcrischer Blätter gefährlich ist, sind in den deutsch-polnischen Provinzen gewisse galizische Zeitungen mit sehr rabiater Tendenz in Umlauf gesetzt worden. Das preußische Ministerium ist schon lange mit der Absicht umgegangen. Schritte zur Ausschließung dieser auswärtigen Propaganda, welche nicht durch deutschländische Gesetze zu erreichen ist, zu thun, und der Reichskanzler Graf von Bülom hat soeben einen Befehl erlassen, durch welchen die Ver breitung des Przagled Aßechpolsk" in Krakau verboten wird. China. Die Räumung Tien Tsin's. Peking. 17. Juli. General Jaua Shi Kai, der Gouverneur der Provinz Tschi-Li und das chinesische auswärtige Amt haben sich entschlossen. die für den Rückzug der auswärtigen Truppen von Tien Tsin vorgeschlage nen Bedingungen anzunehmen und werden die Gesandten am 19. Juli da von benachrichtigen, es sei denn, daß die Kaiserin-Wittwe ihre Zustimmung versagt. Dieser Entschluß wird für die Gesandten eine Ueberraschung sein, da sie erwarteten, die Chinesen würden versuchen, bessere Bedingungen zu er zielen. Cholera in derMandschurei. St. Petersburg, 17. Juli. Amtliche Depeschen berichten über die bedenkliche Verbreitung der Cholera in der Mandschurei, die von einer großen Sterblichkeit begleitet ist. Als Beispiel wird angeführt, daß in Jnku bis zum 4. Juli von 643 Fällen 477 einen tödtlichen Ausgang hatten. In Khar bin tamen bis zum 10. Juli 575 Er krankungen und 322 Todesfälle vor. An etwa 2i7 anderen Plätzen längs der Eisenbahn sind Stationen errichtet worden, und die Passagiere auf allen Zügen werden von Sanitätsbeamten inspizirt. Korea. Missionäre mißhandelt. St. Petersburg. 17. Juli. Die Nowoe Wremya" veröffentlicht heute eine Depesche ans Seoul, welche besagt, daß zwei amerikanische Missio näre an der Seoul-Fusan-Eisenbahn von japanischenEinwohnern mißhandelt wurden und daß die japanischen Mini ster ihr Bedauern ausgesprochen und eine strenge Bestrafung der Schuldigen versprochen habe. Italien. Baufällig. Venedig, 17. Juli. Der Minister für öffentliche Bauten, Signor Nasi, hat infolge eines Berichtes, daß die berühmte Basilica Palladiana in Vicenza sich in einem gefährlichen Zustände befinde. Schritte gethan, den Bau zu erhalten. Signor Nasi hat ferner angeordnet, daß der St. Marcus-Platz von den Trümmem geräumt werde, damit der Wiederausbau des Campanile begonnen werden kann. Es wird dabei möglichst viel von dem alten Material bmutzt werden. Archi tekt Bons und ein Ausschuß wird mit der Beaufsichtigung der Arbeit betraut werden. Schweden und Norwegen. Kaiser Wilhelm. Berlin, 17. Juli. Kaiser MlHelm hat seine Abfahrt von Gudwangen, Norwegen, bis heute Morgen verschoben wegen der Ankunft vcn Frau Goelet's Dampfyacht Nahama" daselbst. Der Kaise und mehrexe Mit. glieder seines Gefolges nahmen' gestern Abend eine Einladung zu einem Diner an Bord der Nahama" an.
D r ü ck t s i ch u m's D u c l l. Stockholm, 17. Juli. Eine
große Sensation wurde hier dadurch verursacht, daß Hauptmann Arid Wester, nachdem er einen Amerikaner Namens William Casper zum Duell gefordert hatte, sich nicht auf dem ver. abredeten Platze einfand.' Wester hatte in voller Uniform und mit seinen Orden auf der Brust während einer Vorstellung - in der großen Arena die Seance eines Gedankenlesers gestört. worauf er von Casper, dem Verwalter des Etablissements, zur Rede gestellt wurde. Als Wester weiter remonstrirte und Casper sein Betragen als eines Offiziers und Ehrenmannes unwürdig bezeichnete, forderte der Hauptmann den Amerikaner zum Duell, doch als Casper mit seinen Sekundanten, darunter der Legationssekretär Joseph Muir, heute Morgen um 5 Uhr am verabredeten Platze eintraf, wartete er vergebens auf seinen Gegner. Wester, ein früherer Kriegscorrespondent, wird jedenfalls gezwungen werden, seinen Abschied zu nehmen. Er war Militär-Atiache für Schweden und Norwegen in Washington, als der Krieg mit Spanien ausbrach, den er dann mitmachte, wie auch den Krieg zwischen der Türkei und Griechenland und den in Südafrika. Auf Cuba war er Gast in Gen. Shaffer's Hauptquartier. Griechenland. Ex-Metropolitange-st o r b e n. Athen, 17. Juli. Erzbischof Prokopius Oekononimidis, der ExMetropolitan von Athen, welcher in Folge der Studentenunruhen, die durch den Vorschlag der Uebersetzung der heil. Schrift ins moderne Griechische veranlaßt wurde, gezwungen worden war, abzudanken, ist gestorben. Schweiz. Überschwemmungen. G e n f, 17. Juli. Die Rhone ist seit gestern mehrere Zoll gestiegen, was Besorgniß hervorruft. Die Ueberschwemmungen dehnen sich bis in die Niederungen aus. Ein Theil des Ortes Hallau, im Canton Schaffhausen, ist zerstört worden. Ingenieure repariren die Flußmauer bei Jllarsaz, welche am 10. Juli von der Rhone durchbrachen wurde, sodaß die Ebene zwischen Vionnaz und Veuvry überschwemmt wurde. Südafrika. Bedauernswerth. Kapstadt, 17. Juli. Die Damen von Kapstadt machten gestern der Frau Steijn, der Gattin des Expräsidentin des Oranje - Freistaats, vor ihrer Abreise nach Europa eine Börse mit S1000 zum Geschenk. Herr Steijn befindet sich in Folge seiner Krankheit in einem bedauernswerthen Zustande. Seine Gliedmaßen sind theilweise gelähmt und er war nicht im Stande, seine Augenlieder zu öffnen. Ekuador. Große Feuersbrun st. Guayaquil, 17. Jnli. Gestern Nacht brach hier eine große Feuersbrunst aus, die nach zehnstündiger Dauer noch immer anhält. Die Verluste werden oberflächlich auf S2,000,. 000 geschätzt. Philippinen. Maßregeln gegen die Cholera. Manila, 17. Juli. Die städtische Gesundheitsbehörde in Manila hat . beschlössen, 40,000 Eingeborene aus den schmutzigen Stadttheilen nach VorstadtLagern zu schaffen, um der Verbrei--jung der Cholera Einhalt zu thun. Der Zweck der Maßregel ist, die insizirten Stadttheile zu reinigen und zu desinfiziren. Die Lager werden in sanitärer Weise geführt werden. Die Stadt miethet die Grundstücke, errichtet die Lagerzelte und beköstigt die unbe mittelten Personen. Ein Kesseltreiben. M a n i l a, 17. Juli. Ein großes Kesseltreiben, welches den Zweck hat, die Ladronen - Häuptlinge Montallon und Felizardo und fünfzig ihrer AnHänger zu fangen, wird in der Provinz Cavite veranstaltet. Zwölfhundert Constabler unter dem Commando von Capt. Baker haben ein Gebiet von 60 Quadratmeilen vollständig eingeschlos fen. Beim Zusammenziehen des Cordons wird die ganze männliche Bevölkerung der Umgegend behülflich sein. Verheerender Sturm. Manila. 17. Jnli. Ueber den südlichen Theil der Inselgruppe ist am 14. und 15. Juli ein heftiger Taifun hin weggefegt. Der amerikanische Zolldampfer Shearwater" ging bei de, Insel Marinduque unter und von der Mannschaft ' kamen 19, darunter drei Amerikaner, um's Leben.
The Victore
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