Indiana Tribüne, Volume 25, Number 279, Indianapolis, Marion County, 17 July 1902 — Page 4
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Jndiana Tribüne. HeraJZAeAeben von btz Gntenderg C. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thndium t Präsident. GefchaftSlocal: No. 31 Süd Delaware Straße. Telephone 2. Entered at the Post Office of Indianapolis as stcond class matter. Erziehung der Indianer. . Auf dem kürzlich in Minneapolis abgehaltenen Convent der Nationalen Er-ziehungs-Asiociation ist auch, wie die St. Paul Volkszeituttg berichtet, die Frage der Erziehung - der Indianer nach allen Richtungen hm ventilirt worden und zwar in einer tx erfreulichen Weise, da an die stelle der Theorie, deren Erfolg ausgeblieben ist, die dernünftige Praxis getreten ist. Die sämmtlichen, über die Frage gehaltenen Reden lieferten dafür den Beweis. Frl. Alice Robertson von der Creek Nation erörterte des Längeren, welch' trauriges Ergebniß die sogenannte civilisatorische Erziehung gezeigt hätte und legte das Hauptgewicht darauf, daß der Jndianer nicht seinen natürlichen Anlagen entfremdet werden sollte. ' A. S. Dom-, ling von New Vor! defünvortete, daß der Indianer ein Indianer bleiben solle, und der Versuch, ihn zu einem Blaßgesicht zu stempeln, aufgegeben werden müsse. F. A. Allen von der Carlisle-Schule denkt, daß es viel besser wäre, den Indianer nicht zu weit von seinem Stamme zu entfernen und ihn gradweise zu civilisiren. Alle die vorgeführten Gründe sind ein Protest gegen den Modus der bisherigen Indianererziehung. Herr Allen hat wohl aus Erfahrung gesprochen, wenn er die Jndianerschulen nicht zu weit von dem Wohnsitz der Stämme wünscht. Er ist jedenfalls Zeuge gewesen, wie verkehrt es ist, Knaben und Mädchen aus dem Stamme auf eine weit entfernte Schule zu bringen, ihnen alle Kenntnisse der weißen Rasse zu geben, sie an deren Kleidung zu gewöhnen und sie dann zurückzuschicken, ohne sich ferner um sie zu bekümmern. Das erinnert uns immer an die Fabel von dem Fuchs, der seinen Schwanz im Eisen gelassen hatte und nun von den anderen Füchsen verlangte, sie sollten sich auch den Schwanz abschneiden lassen, weil das schöner ausschaue. Ter arme Fuchs wurde natürlich ausgelacht und so wird auch der von der fernen Schule kommende junge Indianer ausgelacht, wenn er mit seinen Kenntnissen prunken will. Es dauert auch gewöhnlich nicht lange, so wirst er seine Kleider, Stiefeln und seinen Eylindec bei Seite, schlägt einen Blanket um seinen Körper, zieht sich Mocassins an und wird wieder ein Indianer, in den meisten Fällen sogar ein viel schlechterer. Und dasselbe thut das rothhäutige Mägdelein, das nicht weiß, wie es das Erlernte verwerthen soll, auch bald genuq , ihrer Kleidung überdrüssig wird, ohne ohne alle weiteren Aussichten einen der Zungen Bucks" heirathet und alle La sten und Sorgen einer Squam auf sich nimmt. , Das sind allerdings keine erfreulichen Resultate und es würde entschieden besser sein, den indianischen Jüngling und das indianische Mädchen in der Nähe der Reservation zu erziehen und ihnen nicht mehr Kenntnisse beizubringen, als .für die Beschäftigungen, für welche die Natur sie geschaffen hat, nöthig sind. Unterricht im Lesen, Rechnen und Schreiben neben solchem in der Aufzucht von Rindvieh und im Handwerk, wie Schmiede- und Zimmermannsarbeit wäre für die Knaben viel besser, als ihnen'Kenntnisse einzutrichtern, mit .denen sie sich später wie der Fuchs in der Fabel vorkommen müssen. Und wenn die Mädchen außer dem nothwendigen Elementar-Unterricht besser kochen lernten und Unterricht erhielten. die Nadel zu führen, um ihre eigenen Kleider anzufertigen, so würde das auch viel ltti se:n, als sie, wie es bls jefct geschehen ist, zu jungen Ladies zu machen, wodurch sie, wenn sie zu den Ihrigen zurückkehren, erst recht auf den Unterschied zwischen rother und weißer .Haut aufmerksam gemacht werden und sich logischerweise ihr ganzes Leben verblttern. Es ist jedenfalls erfreulich, daß die Lehrer und Lehrerinnen, welche in den Jndianerschulen gelehrt haben, selber zu solchen Schlünen gelangt sind, denn nur auf' die Art ist eine Aenderung zu erwarten. Man mag über den Handfertigkeitsunterricht in unseren öffentlichen Schulen denken wie man will, aber in den Jndianerschulen wäre
cs ganz gewiß am Platze.
Commer-CampS für Knaben.
Unter den vielerlei nützlichen Einrichtunyendcr Joung Men's Ehristian Association" erfreuen sich die Sommer-Camps für Knaben ganz besonderer Popularität. Auch im Laufe des heurigen Sommers werden nahezu 200 solcher. Camps errichtet, in deren Zelten über 5000 Knaben mit den Leitern der Gesellschaft mehrere Wochen verbringen sollen. Manche dieser neuartigen Ferienkolonien werden an der Küste des Ozeans, andere in der Nähe eines Sees oder an Ufer eines Flusses aufgeschlagen, urrt) nur in ganz vereinzelten Fällen kampirt man an Orten, ohne auf die Nähe eines größeren Gewässers Rücksicht zu nehmen. Man sieht felbstverständlich darauf, daß der betreffende See oder Fluß für Badende sowohl wie für Bootfahrten keine besonderen Gefahren bietet; im Uebrigen ist stets ein Aufseber mit mehreren Assistenten in Vtz Nähe, der auf die muntere Jugend ein wachsames Auge hat. Be: der Auswahl geeigneter Plätze zum Aufschlagen von So'mmer-Eamps wird die Nachbarschaft von Sommerressorts und Piamaplatzen unbedingt vermieden. Je lsolirter die Stelle, und je ursprünglicher die Umgebung ist, desto geeigneter erscheinen den Leitern der Gesellschaft die Laaerplätze für die Gesundheit und Moral der, ihnen anvertrauten Knaben. . , Im Interesse der Disziplin muß für die meisten Camps jeder Knabe eine Applikation ausfüllen, in welcher er erklart, den Anordnungen des Leiters unbedingt Folge zu leisten. Diese Applikation muß zum Zeichen des elterlicben Einverständnisses mit der Unterschrift des Vaters oder der Mutter des Knaben verseren fern. . Feuerwaffen werden im Camp nicht erlaubt. Die Zahl der .Mitglieder emes Camps ist ziemlich unbestimmt. Erfahrene Leiter haben schon Camps mit 150 bis 200 Knaben organisirt, doch hält man im Allgemeinen dafür, daß die Mitgliederzahl im Interesse des gemlinschaftlichen Vergnügens und guter Kameradschaft 70 nicht übersteigen sollte. Mit weniger als 25 Theilneym;rn ist selten hinreichend Material für athletische und sportliche Uebungen vorhanden. !Da Alter der Zampirenden Knaben ist gewöhnlich 14 bis 16 Jahre. Man hat auch schon Versuche mit älteren und jüngeren Knaben gemacht, doch erwies es sich, daff Knaben von 17 und 18 Jahren oft Grund zu Beschwerden gaben, und solche unter 13 Jahren von Heimweh befallen wurden. ie Kleider und Wäschestücke - des Kampirenden führt dieser gewöhnlich in einem einfachen Koffer mit sich. Jeder Knabe im Camp erhält eine Nummer, die in iedes einzelne Wäschestück erngenäht werden muß. Ebenso müssen auf dem Koffer Name und Nummer des Besitzers markirt sein. Die einzelnen Geaenstande der Ausstattung emes 5iampirenden sind selbstverständlich von einfachster Art. Strohhut?, gestärkte Wäsche und gute Kleider sind verpönt. Nöthig sind hingegen Strümpfe, Tenniöschuhe, Gummistiefel oder Uebersckuhe, leichte und ichwere Unterwäsche, Sommerhemden, Sweaters," eine alte Mutze, zwei schwere Decken, ein Polsterüberzuq, der mit Heu gefüllt werden kann, Seife, Zahnbürste, Kamm, Handtücher u. s. w. Wenn sich eme Camp-Gesellschaft orqanisirt hat und der Tag der Erösfnung des Lagerlebens bestimmt ist. bricht zuerst eine kleine Avantgarde, bestehend aus dem Leiter, dem Koch und mehreren älteren Knaben, auf, um die Zelte zu "errichten und eme Küche zu bauen. Rückt dann die fröhliche Schaar der Kampirenden heran, so wartet ihrer bereits ein warmes Mahl. Die Zelte sind 10 bei 12 oder 12 bei 14 Fuß groß. Bei schönem Wetter dürfen die Knaben, in ihre Decken gehüllt, auch im Freien schlafen. Um Uhr Abends müssen alle Lichter im Camp erloschen sein, des Morgens um 6j Uhr ertönt das Signal zum Aufstehen. Die Mahlzeiten sind gut zubereitet und kosten per Person etwa 52 wöchentlich. Für ausreichende Nahrung ist stets gesorgt und Niemand braucht sich über Hunger zu beklagen. Große Bedeutung im Lagerleben wird dem Schwimmen beigemessen. Bestimmte Vadestunden sind festgesetzt, und die Knaben sind gehalten, nur dann und unter Aufsicht des CampLeiters das Wasser zu betreten. Für gewöhnlich nehmen die Knaben bereits vor dem Frühstück ein kurzes Bad. Um elf Uhr Vormittags ist dann reguläre Badezeit, ebenso um vier Uhr Nachmittags. Die Knaben bleiben Stunde im Wasser, dann ertönt ein Pfeifensignal: Alle heraus!" und jeder Einzelne hat diesem Rufe Folge zu leisten. Nach dem Bade wird Baseball und Tennis gespielt, oder ein Streifzug durch den Wald, veranstaltet. Auch Bootfahrten spielen im Lagerleben der Knaben eine große Rolle. Setzt Regenwetkr ein, so läßt man sich trotzdem das Vergnügen nicht stören; die Kampirenden tragen dann den ganzen Tag über-Badeanzüge, und spielen und unterhalten si'ch im Freien, als wäre heller Sonnenschein. , Der kameradschaftliche Geist, welcher unter den Knaben im Sommer-Camp herrscht, bringt es mit sich, daß jeder Einzelne weniger auf sein eigenes Vergnügen, als auf die gemeinsame Freude aller Kampirenden bedacht ist. Blindgeborene Person e. n gibt es unter 1.000,000 Menschen durchschnittlich 63.
Trotz der Klagen über die wachsende Gottlosigkeit der Pariser Bevölkerung ist im Süden von Paris, im Plaisance-Quartier, eine neue Kirche, Nctre-Dame du Travail, entstanden; und zwar in ihrer Art eine moderne Musterlirche, auf die man fast die bekannte Gasthofreclame: mit allem Comfort der Neuzeit ausgestattct" anwenden könnte; sie besitzt eine ausgedehnte Centralheizung, elektrische Beleuchtung, telephonische Verbindung mit der Stadt, eine freie Pfarrbibliothek, eine Armenapotheke und dazu noch eine Anzahl von Bureaus für Trauungen und Beerdigungen und schließlich einen Garten für die Geistliehen. Modern ist sie auch ihrer Construction nach sie besteht aus Eisen und wohlfeil dazu, und das WandMaterial stammt vom Textilpalaste der Jahrhundertausstellung. Das letzte Opfer der Tortur in der Schweiz ist in Gonten in hohem Alter gestorben. Es war die Joh. Bapt. Mazenauer, der durch einen Mordproceß von 1849 gegen die Jgfr. Anna Koch, welche unter dem Beile des Scharfrichters endete, weit und breit bekannt wurde. Mazenauer stand in dringendem Verdacht, an der betreffenden Mordaffäre betheiligt zu sein, und ' da er hartnäckig leugnete, wurde er dem peinlichen Verfahren unterzogen. Aber auch die Tortur vermochte ihm kein. Geständniß abzubringen. Mazenauer erhielt bis in die letzten Jahre als letztes Opfer der Folter in der Schweiz" viel Besuch von neugierigen Fremden, die aber bei dem Manne kaum fanden, was sie suchten. Dagegen war seine Gestalt und sein ganzer Typ" ein mehr als einmal gesuchtes Sujet für Künstler und auch ein nicht ganz undankbares. Er starb als armer Mann. Bei den letzten Ausgrabungen der Franzosen auf dem Boden des alten Lambästs in Afrika wurde eine römische Prachtkaserne freigelegt, die sowohl durch ihre Anlage als ihre Erhaltung ausgezeichnet ist. Außer dem Prätorium, einem stattlichen Massivbau, grub man eine große, mit Säulenhallen umgebene Terrasse aus. An die Hallen schlössen sich Kammern an, die zu verschiedenen Dienstzwecken verwandt worden sein müssen, vor allem jedoch scheint hier das Was-fen-und Munitionslager der Legion sich befunden zu haben. .Darauf läßt der Inhalt einer Kammer schließen, der unter allen antiken Funden einzig dasteht. Es sind nämlich 6000 kleine und 350 größere Wurfgeschosse, die von der aus mancherlei Wursmaschincn bestehenden Belagerungsartillerie der Römer angewendet wurden. Die größere Art ist kugelförmig, an beiden Enden abgeplattet, hat 6 Zoll im Durchmesser und wiegt 8 Pfund. Die Wurfmaschine, die solche Kugeln schleudern muß, hieß bei den Alten Onagros. Eine englische Expedition zur Untersuchung der Schlafkrankheit, die vom britischen auswärtigen Amte und der Royal Society organisirt wurde, ist von London nach Uganda aufgebrochen. Ihr gehören, an Dr. Low, der vor Kurzem von der Erforschung des gelben Fiebers in St. Lucia zurückgekehrt ist, nnd der sehr bemerkenswerthe Experimente über die Malaria in der römischen Campagna gemacht hat, Dr. Christ, der werthvolle medicinische Forschungen am Niger und in Verbindung mit der Pest in Indien angestellt hat. und Dr. Castellani vom Jenncr - Institut. Die Forscher werden sich nach Entebbe, dem Hauptquartier Ugandas, begeben. Die Schlafkrankheit oder Negerlethargie ist eine unheilvolle Krankheit, die seit Langem in Westafrika bekannt ist, aber jetzt auch den Kongo entlang nach Uganda gekommen ist. Man befürcht tet, daß sie sich dort verbreiten wird. Sie hat viel Gemeinsames mit der allgemeinen Paralyse der Verrückten. Bis jetzt sind nur Eingeborene davon befallen worden: drei Fälle wurden vor Kurzem in Londoner Krankenhäusern behandelt. Nach den letzten Berichten aus Uganda sind in Busoga allein 20.000 Menschen daran erlegen, und die Epidemie soll noch im Zunehmen sein. E in gefährlicher E i n -breche? ist in der Person des Schlossers Wilbelm Walter in Braunschweig verhaftet worden. Walter, der 1868 vom Ulanen - Regiment No. 13 desertirt ist und dafür 9 Monate Festung zu verbüßen hattb, hat seit dieser Zeit eine große Anzahl von Einbrüchen und Diebsiählen verübt wegen deren er nahezu 30 Jahre Freiheitsstrafe zu verbüßen gehabt hat. Nachdem er zuletzt 5 Jahre Zuchthaus in Celle abgesessen hatte, wandte er sich zunächst nach Holland und traf vor einiger Zeit in Braunschweig ein. Er miethete sich dort unter verschiedenen Namen ein und verübte, als ihm das Geld ausgegangen war, einen Einbruch in ein Droguengeschäft in der Friedrich WilHelmstraße und in ein dort belegenes Friseurgeschäft. Am nächsten Tage reiste er nach Magdeburg, wo er sich mehrere Tage aufhielt, und kehrte dann vor einigen Tagen nach Braunschweig zurück. Von dort aus machte er nach den benachbarten Städten Kunstreisen". Als er in Hutfiltern fast Haus bei Haus den Versuch machte, Ladenthüren zu öffnen, wurde er von einem Nachtwächter verhaftet. Man fand bei ihm Dietriche. Stemmeisen, Schlüssel und eine Börse mit einer beträchtlichen Summe Geldes vor. .....
In I n d i e n h e i m i s ch i st e i n Spiel, das für diesen regenreichen Sommer zeitgemäß erscheint. Es heißt Barsatkasatta", und es besteht darin, Morgens auf die mehr oder weniger große Menge Regen, die denTag über fallen wird, zu wetten. Zu diesem Zweck giebt es aus den Terrassen vieler Häuser einReservoir, das mit einem Schlauch versehen ist, durch den das Wasser, abzufließen beginnt, sobald es eine bestimmte Höhe erreicht hat. Es handelt sich nun darum, zu Beginn des Tages zu errathen, zu welcher Stunde diese Höhe erreicht fein wird. Dieses Spiel, das beim ersten Anschein durchaus nicht geeignet zu sein scheint, große Leidenschaften hervorzurufen, erfreut sich unter den Eingeborenen Indiens einer derartigen Beliebtheit, und die Wetten, die es hervorgerufen hat, haben so viel Verarmungen, Elend und Selbstmorde r-eranlaßt, daß die Regierung es hat verbieten müssen. Der Irrenanstalt auf Blackwell's Island. N. Y., wurde der 28jährige James Murray, ein Zwerg von 3 Fuß und 3 Zoll, überwiesen. Er war der letzte der Murray-Drillin-ge, eines Zwerg - Trios, das jahrelang in versichedenen Museen hierzulande und in Europa ausgestellt wurde. Die beiden anderen Geschwister sind in den letzten Jahren gestorben, und da der übrig gebliebeneZwerg allein nicht solche Attraktion ausübte toie im Verein mit seinen Geschwistern, so nahmen ihn seine in New Aork wohnhaften Eltern in ihr Haus. Seit einiger Zeit zeigten si chbei ihm Spuren von Geistesstörung und seine Mutter brachte ihn nach dem Bellevue Hospital, um ihn auf seinen Gesundheitszustand untersuchen zu lassen, doch wurde er von den Aerzten zurückgewiesen, weil . e? ein vollständiger Idiot ist. Er wurde nach dem Bureau des Armenpflegers gebracht, von wo er der Jrrenanstatt auf derJnsel überwiesen wurde. VorungefährvierWochen wurde der 32 Jahre alte Maschinist Joseph Roth in Brooklyn, N. Y. von einem kleinen Fox - Terrier in den Arm gebissen, und trotzdem der Hund kein Zeichen von Tollwuth zeigte, ließ er ihn dennoch tödten. ?)ie Wunde heilte mittlerweile und man hatte die Sache bereits vergessen, als sich die ersten Spuren von Tollwuth bei dem Manne zeigten. Als sich seine Gattin Morgens nach der Küche begab, folgte shr Roth und bat sie um ein GlasWasser. Beim Anblick desselben wurde der Mann tobsüchtig und sein Zustand wurde ein solcher im Laufe des Tages, daß die Hülfe eines Polizisten in Anspruch genommen werden mußte. Nur unter den größten Schwierigkeiten gelang es. Roth nach dem St. Catherine's Hospital zu bringen, wo dem Bedauernswerthen die Zwangsjacke an gelegt werden mußte. Alle in dem Krankenhause angewandten Mittel fruchteten nichts, und am Nachmittag desselben Tages starb der Patient unter den größten Schmerlen.
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