Indiana Tribüne, Volume 25, Number 278, Indianapolis, Marion County, 16 July 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 16. Juli 1903.

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Seeluft. König Edward an Bord der niglichen Jacht.

Beisetzung der Leiche Lord Pauneesote'sund Trauergottesdienst. Truppenschau in Nußland zu Ehren des Königs von Italien. Untergang eines russischen Flukdampfers mit 30 Persouen. Chinesisches Kriegsschiff mit 200 Mann in die Lust geflogen. Erbitterte Stimmung unter den Boe ren im Transvaal. Amerikaner von König Oscar und Kaiser Wilhelm geehrt. Großbritannien. In die Seefrische. L o n d o n, 15. Juli. König Gbward reiste heute Vormittag um 11:30 Uhr vom Victoria-Bahnhof nach PortZmoutb ab, wo er auf die kömgliche. Jacht Victoria und Albert" geschafft werden wird. Die Fahrt vom BuckinghamPalast nach demBahnhof wurde in einer, von zwei Pferden gezogenen Ambulanz zurückgelegt, in welcher außer dem König nur noch die Königin Alexandra Platz genommen hatte. Die Pferde gingen im Schritt. Auf besonderen Wunsch des Königs fand am Bahnhof, auf welchem sich eine ziemliche Menschenmenge angesammelt hatte, keine Kundgebung statt. Die Aerzte und Krankenwärter hatten sich vorher auf den Bahnhof begeben, und eine Abtheilung Blaujacken trug den König von der Ambulanz in einen königlichen Salonwagen, der früher von der Königin Victoria benutzt worden war. Portömouth, 15. Juli. Die Ueberführung des Königs vom Eisendahnzuge an Bord der königl. Jacht wurde durch die Blaujacken erfolgreich vollzogen und das Ruhebett des Königs in einem Cmpfangzimmer niedergesetzt, das auf dem Oberdeck eingerichtet wor den ist. Die Kriegsschiffe im Hafen feuerten, als der König an Bord kam, einen Königssalut und sämmtlicheFahrzeuge legten Ilaggenschmnck an und ließen ihre Bemannung aufmarschiren. Die königliche Jacht dampfte fast sofort nach Ankunft des Königs ab. Es heißt, daß der König die Reise gut überstanden hat. Cowes. Insel Wight. 15. Juli. Die königliche Jacht mit dem König Edward, der Königin Alexandra und der Prinzessin Victoria an Bord ging heute Nachmittag um 4 Uhr 20 Min. auf der Rhede von Eowes vor Anker, nachdem sie eine kurze Kreuzfahrt nach Osten unternommen hatte. Es wurde heute Abend offiziell bekannt gemacht, daß der König durch die Reise keinesWegs ermüdet sei, noch sonst Unbehagen verspüre, im Gegentheil seiner Freude über den Wechsel Ausdruck gab. König Edward genießt vom Fenster seines Pavillons auf Deck der Jacht aus mit Wohlgefallen den Anblick der belebten Scene auf der Rhede von Gottes. Von der Jacht nach dem Ufer ist eine Kabelleitung gelegt worden. Der König wird vermuthlich längere Zeit in Cowes bleiben und nur bei schönem Wetter täglich eine Vergnü gungsfahrt unternehmen. Der Prinz von Wales wird morgen an Bord der Jacht eintreffen. SengendeHitze. London, 15. Juli. Bei einer Temperatur von 86 Grad im Schatten und 127 Grad in der Sonne war heute hier der heißeste Tag im Jahre zu ver zeichnen. In den Hospitälern wurden zahlreiche Fälle von Sonnenstich behandelt und die Ambulanzen waren fortwährend in Thätigkeit. Die Om nibus- und Straßenbahnlinien hatten eine große Anzahl von Leuten, ange stellt, welche die Pferde mit Hafermehl Wasser versorgten. Zu Ehren Pauncefote's. London, 15. Juli. Jnderköniglichen Kapelle im St. James Palast wurde heute Mittag zu Ehren des ver storbenen Botschafters in Washington, Lord Pauncefote, ein Trauer-Gottes dienst abgehalten, bei welchem sämmtliche Mitglieder der amerikanischen Botschast zugegen toaxtn. König Edward war durch Lord Churchill, den stellvertretenden Lord-Kämmerer, vertreten, während der Prinz von Wales und der

Herzog von Connaught persönlich erschienen waren. Zur selben Zeit, wo hier die Trauerfeier stattfand, wurden die sterblichen Ueberreste Pauncesote's in der Kirchengruft von East Stoke, in der Nähe von Newark am Trent beigesetzt. Der Ceremonie wohnten nur die Angehörigen der Familie bei. Kränze wurden geschickt von der Arooklyn", der amerikanischen Gesellschaft von London und Sir Michael Herbert, dem neuernannten Botschafter in den Ver. Staaten. Marconi's Erfolge. London, 15. Juli. Marconi, der sich auf dem italienischen Flaggschiff Alberto Carlo" in Cronstadt befindet, hat an sein Londoner Bureau gemeldet, daß er von der Station in Mornwall aus einer Entfernung von 1140 Meilen, zum Theil über Land, drahtlose Signale erhalten habe. Vollständige Depeschen wurden bis Skagen, Dänemark, etwa 850 Meilen von Cornwall, entgegengenommen. IJ.n.srttt

H )UIIC( Truppenschau. Krasnoe-Selo, 15. Juli. Zu Ehren des Königs Victor Emanuel wurde heute über nahezu 39,000 Mann Militär unter dem Commando des Großfürsten Wladimir, des Onkelö des Czaren, Revue abgehalten. Bei, der Ankunft des Czaren und seines königlichen Gastes spielten die Maffen-Ka-pellen die italienische National-Hymne, während die Truppen ein donnerndes Hoch ausbrachten. Die Czarina und andere Damen der kaiserlichen Familie wurden in offenen Equipagen uach dem Schauplatz des Militärgepränges ge fahren. Während des Vorbeimarsches der Truppen hielt König Victor Emanuel zu Pferde vor dem kaiserlichen Zelte, das mit russischen und italienischen Fahnen geschmückt war. Der Czar gallopirte an die Spitze der Truppen und führte sie an dem König vorbei. Später führten der Czar und die Groß fürsten ihre verschiedenen Regimenter vor und salutirten dem König, auf welchen das glänzende Schauspiel einen sichtlichen Eindruck machte. ' Heute Abend gab Großfürst Nikola jewitsch, deffen Gattin eine Schwester der Königin von Italien ist, dem kö niglichen Gast zu Ehren ein Diner. Der Ezar ernannte heute den König Victor Emanuel zum Ehrenoberst des 14. Lithauischen Dragoner-Regiments. Die socialen Probleme. St. Petersburg. 15. Juli. Der Finanzminister DeWitte erklärte heute in einem Interview, daß der Czar, um der Bevölkerung in den Provinzen eine noch größere Freiheit in der Aeußerung ihrer Ansichten über die Lage der Bauern zu geben, das Local cornite der Commission, welche zu dem Zweck ernannt wurde, um sociale Probleme zu erproben, angewiesen habe. irgend beliebige Fragen aufzuwerfen, neben denen, welche in dem Untersu chungsprogramm vorgesehen sind. Dampfer Unglück. St. Petersburg, 15. Juli. Dreißig Personen ertranken heute in folge des Sinkens eines kleinen Passa gierdampsers auf dem Luge-Iluß, in der Nähe von Probroa - Schenskai. Das Unglück wurde durch Ueberladung des Dampfers herbeigeführt. Nur die auf dem Oberdeck befindlichen Paffa giere wurden gerettet. Oesterreich'Uugarn. Erfinder derPostkarte todt. Wien, 15. Juli Geheimrath Emanuel Hermann, angeblich der Er finder der Postkarte, ist gestorben. Australien. Mächtiger Geyser. Wellington, Neuseeland, 15. Juli. Fürchterliche Explosionen haben im Waimaugu-Geyser bei Notroua stattgefunden und die emporgeschleu derte Dampf- und Wasiersäule erreichte eine Höhe von 800 bis 900 Fuß. China. Schreckliches SchiffsUnglück. V i c t o r i a, B. C., 15. Juli. Der Dampfer Empreß of Jndia bringt die Kunde, daß in Nanking der chinesische Kreuzer Hai Chee" am 21. Juni in die Luft flog, als das Maga zin geöffnet wurde, um den japanischen Kreuzer Atago" bei seiner Ankunft in Hsia Xuan zu falutiren. Von der Be mannung von 200 bis 250 Personen wurden nur zwei von dem amerikani schen Kreuzer Helena- gerettet.

Bahn Hank ow-C ant on. Berlin, 15. Jnli. Die Frankurter Zeitung" bringt eine Special-

depesche aus Peking, welche besagt, daß ein neuer kaiserlicher Erlaß der ameri-anisch-chinesischen Entwicklunasgesell schast die Erlaubniß ertheile, Bonds in Höhe von $40,000,000 für die Vollen dunz der Bahn von Hankom nach Canton auszustellen. Südafrika. Allerlei Schwierigkeiten. Pretoria, 15. Juli. Die Wiederbesiedelung des annektirten Gebiets wird nicht ohne beträchtliche Reibereien bewerkstelligt. Dies macht sich besonders bemerkbar in dem bitteren Haß der bis an's Ende im Felde gebliebenen Boeren gegen diejenigen ihrer Landsleute, welche als britische Kundschafter dienten. Es heißt, daß mehrere derKundschafter erschossen oder mißhandelt'worden sind. Die Stimmung ist eine so erregte, daß viele der Burgher, welche bis zum letzten Augenblicks fochten, sich von denen, die sich während des Krieges ergaben, durch das Tragen eines grünen Abzeichens absondern. Auch werden offen die Farben des Transvaal und Oranje-Freistaats getragen, und dieser Gebrauch wird durch die Holländer, welche an dem Kriege keinen thätigen Antheil nahmen, unterstützt. Viele der Burgher erklären. daß sie durch falsche Vorstellungen seitens ihrer Führer, die ihnen die Verhältniffe zu rosig ausmalten, zur Uebergäbe veranlaßt wurden. Unzufriedene Elemente sind massenhaft vorhanden, und jeder Versuch, diejenigen Burgher, welche sich während des Krieges ergaben, zu Vorgesetzten der bis n's Ende im Felde Gebliebenen zu machen, wird zum Wiederausbruch der Feindseligkeiten führen. Die große Mehrzahl der Boeren hat offenbar ihre Nationalität keineswegs aufgegeben und einige von ihnen agitiren für die Eröffnung von .holländischen Schulen, um ihre Stammesangehörigkeit zu be wahren. Die ganze Situation ist so vollerSchwierigkeiten, daß Viele bezwei feln, daß das am 31. Mai unterzeich ncte Friedensdokument in der That als endgültige Erledigung der Wirren an zusehen ist. Amerika's Concurrenz. Johannesburg, 15. Juli. In einer Versammlung der Handelskam mer, die einberufen worden war, um die britischen Handelscommissäre zu empfangen, verlas ein Mitglied eine Kabeldepesche aus New Dort, in welcher Fracht von New Jork nach Natal zu 10 Schillingen per Tonne angebo ten wird. Andere Mitglieder erklärten, sie hüt ten ähnliche Angebote erhalten. Diese Rate bringt keinen Profit ein, sondern ist auf Concurrenz berechnet. Sie ist 21 Schillinge geringer, als die niedrig ste Frachtrate von England. Die Kauf leute können nicht begreifen, wie die Amerikaner ein solches Angebot machen können, doch sehen sie ihren Waaren vorrath durch, um zu sehen, was sie in den Ver. Staaten bestellen können. Eine Mehrheit des Executivcomites der Minenbörse befürwortet einen Einfuhrzoll von 5 bis 1 Schilling per Kiste Dynamit zum Schutze der einheimischen Fabrik, .doch erhebt sich gegen diesen Vorschlag eine große Opposition, weil dadurch ein größeres Monopol geschaffen werden würde, als unter Krüger's Regime bestand, und zugleich ein Präcedenzfall zu Gunsten des Schutzzolls. Steijn's Abreise. Kapstadt, .15. Juli. Ex-Prä-sident Steijn vom Orange Freistaat und seine Gemahlin reisen morgen nach Europa ab. Deutschland. Nautische Vergleiche. Berlin, 15. Juli. Unter dem Titel Die 'Nautik von 1902" ist im deutschen Marine-Departement anonymer Weise ein Flotten - Jahrbuch herausgegeben worden, welches interessante Vergleiche zwischen der neuesten amerikanischen und deutschen Marine-Artillerie anstellt und zugiebt, daß die amerikanischen Schlachtschiffe den deutschen überlegen sind. Es ist jedoch fraglich", fügt das Jahrbuch hinzu, ob, abgesehen von der Schwie rigkeit, das Feuer einer so großen Anzahl von Geschützen gehörig zu richten, dieselben sich nicht gegenseitig im Wege sind und dadurch die Uederlegenheit ihrer Tragkraft neutralisiren." Bezugnehmend auf die Typen der amerikanischen und britischen 17,000 Tonnen-Schiffe wirft das Jahrbuch die

Frage auf, ob es für Deutschland rath-

am sei. Schiffe von denselben Dimensionen zu bauen, und es citirt eine Stelle aus Capt. Mahan'S Argument, daß man wehr auf die größte Leistungsfähigkeit der ganzen Flotte, als auf die der einzelnen Schisse hinzielen sollte, und daß es daher besser sei. Schiffe von mittelmäßiger Größe, leicht manöverirende Schlachtschiffe, zu bauen. als ein paar solcher von enormer Größe und riesigen Kosten. Die erwähnte Zeitschrift stimmt Diesem bei und betont, daß Deutschland sich nicht darüber zu beunruhigen brauche, wenn andere Flotten die Wasserverdrängung ihrer Schiffe bedeutend vergrößerten. Schachturnier. Berlin, 15. Juli. Der deutsche Schach-Congreß wird am 21. Juli in Hannover e'eöffnet werden. Die Amerikaner Pillsbury, Napier und Marshall haben sich angemeldet. Die Schachkritiker bezeichnen Pillsbury's Absicht, 16 Spiele zu gleicher Zeit im Blinden" zu spülen, als etwas nie Dagewesenes uwd als ein Ereigniß, das in Deutsch. land Sensation hervorgerufen hat. Frankreich. Verheerender Sturm. Chalons-sur-Saone, 15. Juli. Ein heftiger Wirbelsturm brach heute Abend über diese .Stadt herein und richtete ungeheuren Schaden an. Mehrere Schiffe im Hafen sind gesunken, der Alcazar wurde zerstört und die Straßen und Läden überschwemmt. Feuer i n N i z z a. Nizza, 15. Juli. Der Schaden, welcher durch ein Feuer angerichtet wurde, das gestern Abend das Grand Magasine", den Militär-Club und das Zweigbureau des Credit Lyonnais" zerstörte, wird auf 1,200,000 Francs geschätzt. Norwegen. K o n i g Os car gefeiert. Christiania, 15. Juli. Die amerikanischen Kriegsschiffe Illinois", Chicago" und Albany" waren heute festlich geschmückt und feuerten im Verein mit den übrigen Schiffen Salutschüsse ab bei der Ankunft des Königs Oscar II. Der König lud ContreAdmiral Crowninshkd nebst Stab, sowie die Befehlshaber der Chicago" und Albany" ein, am Donnerstag mit ihm im Schloß zu diniren. Kaiser Wil Helm's Gastf r e u n d s ch a f t. B e r l i n, 15. Juli. Aus Bergen, in Norwegen, wird berichtet, daß Kai' ser Wilhelm gestern die Jacht Manderer", Eigenthum , C. L. F. Robinson's vom New Yorker Jachtclub, besuchte und Hrn. und Frau Robinson einlud, an Bord der kaiserlichen Jacht Hohenzollern" ein Souper einzuneh men. Türkei. Schreckliches Gemetzel. L o n d o n, 16. Juli Aus Wien wird von einem schrecklichen mazedonischen Aufstand im Vilajet Monastir berichtet, wonach die Rebellen, die sich am Ufer des Ostrovo verschanzt hatten, eine Woche lang den Angriffen von 1000 türkischen Truppen Stand hielten. Schließlich stellten die Türken die Frauen und Kinder der Mazedonier vor die Front und stürmten die Stellung der Rebellen, welche ein mörderisches Feuer unterhielten und viele von ihren eigenen Angehörigen tödteten. Die Türken metzelten nach Vertreidung der Rebellen die ganze Bevölkerung nieder und legten die Gebäude in Asche. Schiffsnachrichten. Angekommen : Antwerpen: Zeeland" von New York. Glasgow: Furnessia" von NewSork. Rotterdam: Potsdam" von New York. ,, Base-Ball. AmericanAssociation. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt:. Columbus, O., 15. Juli. Columbus ..01000100 02 Jndpls. ...0000020013 Toledo, O., 15. Juli. Toledo . . . . 00000122 5 Louisville. . . 000001 1 00 2 Minneapolis, 15. Juli. Minneapolis .00001000 01 Milwaukee . . 0 012210006 St. Paul, 15. Juli. -St. Paul..-. 0 02 1 0002 5 Kansas City .0001000.001

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