Indiana Tribüne, Volume 25, Number 272, Indianapolis, Marion County, 9 July 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 9. Snlt 1902.
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Der Schisfahrtstrust. Gegenstand interessanter Dcbatten im Parlament. Vorbereitungen für den Empfang Lorv Kitchener's in England.
Tas Mittlldeutscke Bundesschieken in Berlin begonnen. Anekdote aus der Zeit der Einnahme von Manila. Widener und Eriscom durchreisen das nördliche Europa. Die Antvort der Kardinäle auf Gouv. Tast's Note. Die Königin von Belgien angeblich schwer erkrankt. Großbritannien. Der Schiffahrts-Trust. London, 8. Juli. Im UnterHause bestätigte heute der Parlaments Sekretär des Manneamts, Reynolds, in einer Erwiderung aus die Frage Sir William Redmond's das Gerücht. daß I. Pierpont Morgan das Anerbieten gemacht habe, sämmtliche, britischen Schisse in der neuen Combination dem Marineamt sür die nächsten sünfzig Jahre unter gewissen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Er fügte hinzu, daß das Anerbieten noch nicht angenommen sei, weil es nur berücksichtigt werden könne mit Bezug auf die britische Schiffahrt im Allgemeinen und die Lage des Handels über den atlantischen Ozean, welche von der Regierung sehr sorgfältig erwogen werde. L ond on, 8. Juli. Im House of Lords wurde die Schifffahrts-Frage durch den Liberalen Lord Brassey zur Sprache gebracht, der die Thatsache beklagte, daß Großbritannien die Stellung eingebüßt habe, welche ihre Handelsmarine einst eingenommen. Sämmtliche Seemächte Europa's unterstützten ihr: Handelsmarine in liberaler Weise, und Präsident Roosevelt und Ex-Sekretär Gage hätten diese Politik befürwortet. Es sei zwar gegen die britische Politik, Industrien durch Prämien oder Schutzzoll zu fördern, allein es liege jedenfalls im öffentlichen Interesse, für eine Reserveflotte von Hülf-schiffen zu bezahlen. Lord Selbourne, der erste Lord der Admiralität, wies in seiner Erwiderung auf den atlantischen Schiffstrust hin und erklärte, daß die Regierung keineswegs auf die hiesigen Amerikaner neidisch sei. Sie hätten eine eigene amerikanische Marine und seien vollauf zu einem angemeffenen Antheil an der Atlantischen Handelsschiffahrt berech tigt. Dieselbe sollte nicht ein beinahe vollständiges britisches Monopol sein. Auf der anderen Seite könne Großbritannien nicht zugeben, daß es in der atlantischen Schiffahrt eingeengt werde. Die Regierung nehme daher keine feindliche, aber vorsichtige Halwng ein und könne mit keiner Seite einen endgültigen Eontract abschließen, solange sie sich kein festes Urtheil gebildet habe. Die Unterstützung von Handelscorporationen müsse nothgedrungen auf eine beschränkte Anzahl und auf bestimmte Zwecke beschränkt werden. Im Falle eines Krieges hätten Handelskreuzer wohl ihren Werth, doch könnten sie niemals die Stelle von regulären Kreuzerner Kriegsflotte einnehmen. D i e K r ö n u'n g. London, 8. Juli.' Tie Nachricht, daß die Krönung König Edward's vor Mitte August stattfinden werd?, wurde in Amerika veröffentlicht, ehe sie hier bekannt war, doch die London Times" und andere Zeitungen bestäti gen heute die Ankündigung der Associirten Presse. Aus derselben vorzüg. lichen Quelle erfährt die A. P. heute, daß die Beschleunigung der Borbereitungen für die Krönung auf den dringenden. Wunsch des Königs erfolge. Seine Aerzte waren anfangs gegen Festsetzung einer so frühen. Zeit, allein der König wollte von anderen Plänen nichts wissen. Schließlich willigten die Aerzte ein, weil sie einsahen, daß eine weitere Opposition voraussichtlich eine größere Gefahr mit sich bringen würde. Jetzt erkennen sie, daß der König im Rechte war und daß es weit besser für ihn sein wird, wenn er die Mühm der Krönungsceremcnie über standen hat, als wenn die Sache mo natelang in der Schwebe bleibt. König Edward hat beschlossen, den Hos im Buckingham Palast erst nach der Krö
nung aufzuheben. Er wird sich vielleicht für eine mehrtägige Kreuzfahrt an Bord seiner Jacht begeben, .jedoch wahrscheinlicher ist; daß er in London bleibt, bis die Geschichte vorüber ist, um alsdann eine längere Erholungstour zu machen. Lord K i t ch e n e r's Empfang. London, 8. Juli. Das Programm sür den Empfang Lord Kitchener's nach seiner Ankunft aus Südasrika wird im Allgemeinen demjenigen bei Gelegenheit der Heimkehr des früheren Oberbefehlshabers Lord Roberts ähnlich sein. Nach einer feierlichen Bewillkommnung in Southampton wird Lord Kitchener voraussichtlich am 13. JuU Mittags' in London eintreffen. Hier wird er nach dem St. James-Palast eskortirt werden, wo der Prinz von Wales ihm ein Gabelfrühstück geben wird. Gegen den im Londoner Eountyrath gestellten Antrag, Lord Kitchener die Glückwünsche des Eounty London zu der erfolgreichenBeendigung desKrieges darzubringen, wurde von den ArbeiterMitgliedern der Behörde und dem Liberalen Lord Russell Einwand erhoben, welch Letzterer erklärte, er könne nicht den an Commandant Scheepers verübten Justizmord vergeben und vergessen. Der Antrag wurde indeß mit überwältigender Mehrheit angenommen. E o l o n i a l-D i n e r. London, 3. Juli. Der Prinz und die Prinzessin von Wales gaben heute Abend im St. James -Palaste den jetzt in London' befindlichen Premiers und fünf anderen Vertretern der Eolonien und ihren Damen ein Diner. Eolonialsckretür Chamberlain konnte natürlich dem Festessen nicht beiwohncn, doch war seine Gattin zugegen. Der St. James Palast war für die Gelegenheit reich dekorirt. Pauncefote's Begräbn iß. L on d o n, 8. Juli. Das Marineamt hat endgültige Vorbereitungen ge troffen für den Empfang der Leiche
Lord Pauncefote's, welche gegenwärtig an Bord d'es amerikanischen Kreuzers Brooklyn" hierher unterwegs ist. Der britische Panzerkreuzer Australia" und der Kreuzer 2. Kl., Apollo", werden der Brooklyn" bis jenseits der Insel Wight entgegenfahren und sie nach Southampton geleiten, wo der Oberbefehlshaber der Flotte, Admiral Sir Charles F. Hotham die Ankunft der amerikanischen Kriegsschiffe erwartet. Hundert Marinesoldaten mit einer Kapelle werden das Begrädnißgeleit bilden und britische Blaujacken den Sarg vom Schiffe auf die Bahn tragen. Die Leiche wird nach dem Heim der Familie,!Preston Court, Gloucestershire, gebracht und in aller Stille beigesetzt werden. Zu gleicher Zeit wird in London eine Trauerfeier stattfinden. Chamberlain' S Befinden. London, 8. Juli. Ein Bulletin aus dem Hospital in Charing Croß beagt, daß der Colonialsecretär Chamberlain eine gute Nacht verbracht und seine Genesung von der Wunde fortschreitet, doch ist absolut Ruhe nothwendig. Er wird vielleicht schon morgen das Hospital verlassen. Deutschland. Bundesschießen. Berlin, 8. Juli. In dieser Woche findet hier das 20. Mitteldeutsche Bundesschießen statt, das am Sonntag auf dem Schießplatz der Berliner Schützengilbe in Schloß Schönholz, eröffnet wurde und bis zum Samstag dauert. Schloß und Part sind festlich dekorirt. Der Gadentempel glitzert und funkelt von Hunderten von Proben deutscher Silberschmiedekunst, darunter ein prachtvoller Pokal des Kaisers 'und zahllose. Preise der, Stadt Berlin, der alten Berliner Schützengilde und vieler anderer Städte und Gilden. Zu den Preisen gehören weiter Tafelbestecke, Pokale, Krystallschalen und viele andere Kunstgegcnstände, die aber sorgsältig bewacht werden gegen die berühmte Berliner Zunft der Langfinger. Ununterbrochen wogte ein Zuschauerstrom dura die Halle, um die herrlichen Sachen zu bewundern. Das Protektorat über das Schießen hat Prinz Friedrich Wilhelm yon Preußen, der dritte Sohn des PrinzRegenten von Braunschweig übernommen. Viel größer als vor 14 Tagen noch erwartet wurde, ist die Zahl der aus Mitteldeutschland erschienenen Schützen. Selbst aus Süddeutschland, Oesterreich und Rußland sind zahlreiche Gäste erschienen. . . Die Festwiese macht einen großartigen Eindruck. Man kann sich davon einen Begriff machen, wenn man hört,
daß das Festcomite über 300 Konzessivnen für Schaustellungen aller Art bewilligt hat. Neben den Zelten, wo Lebkuchen in den bizarrsten Formen zum Vergnügen der Jugend ausgewürseit werden, der Riesendame und Aehnlichem, sind aber auch'gute Panoramen und andere gute Schaustellungen vorHanden, so daß jedem Geschmack und jedem Geldbeutel Genüge geleistet ist. Aufgestellt sind im Ganzen 40 Schri ben. Eeichossen wird täglich von 8 12 und 28 Uhr. Schluß des Schießens ist am 12. Juli. Amüsante Anekdote. Berlin, 8. Juli. Kapitän Pople, der sich an Bord des deutschen Kreuzers Irene" im Hafen von Manila zur Zeit des Angriffs der amerikanischen Flotte befand, erzählt in der MarineRundschau",' eine Geschichte, welche er als die amüsante Grundlage des MißVerständnisses der Haltung Deutschland's den Amerikanern gegenüber" bezeichnet. Er sagt, die Kapelle der Irene" habe, nachdem Commodore Dewey's Flagge salutirt worden sei, eine amerikanische Melodie gespielt und der an Bord befindliche spanische Lootse hielt sie für die spanische KrönungsHymne. Als er an Land ging, erzählte er den Vorfall in überschwänglichen Worten und die spanischen Zeitungen in Ma-
nila brachten lange Artikel darüber, sodaß unter den Spaniern in Manila die größte Begeisterung für alles Deutsche herrschte. Der Befehlshaber der Freiwilligen in Jloilo sandte sogar dem Befehlshaber der Irene" eine Dankesdepesche für die freundschaftliche Kundgebung." Die Amerikaner in Manila glaubten die Geschichte ebenfalls, doch Commodore Dewey, der mit den wahren Thatsachen vertraut war, lachte sie aus. Wahl in Bayreuth. Berlin, '8. Juli. Das Ergebniß der ersten Wahl für ein Mitglied des Reichstags sür Bayreuth, welches ein überwiegender Ackerbaudistrikt ist, z?igt einen socialistischen Gewinn von 1287 aus 13,874 Stimmen seit 1893, indem alle anderen Parteien 800 Stimmen verloren. Wenn sich bei der zweiten Wahl die Freisinnigen mit den Socialisten vereinigen, werden die Letzteren einen Sitz gewinnen. Die Zollvorlage. B e r l i n. 8. Juli. Der Zollausschuß des Reichstags nahm heute die Paragraphen 544 554 der neuen Zollvorlage an, welche von Leder handein. Der Staatssekretär des Innern kündigte an, daß er die vom Comite auf gegerbtes Material gesetzten erhöhten Zölle nicht annehmen könne und daß der ursprüngliche Zollsatz beibehalten werden müsse. Vatikan. ' Die Antwort d e r Cardi n ä l e. Rom, 8. Juli. Die Antwort des Comites der Cardinäle aus Goüv. Taft's letzte Note über die Ordensländereien auf den Philippinen wurde heute Morgen durch Cardinal Rampolla dem Papste vorgelegt, der über die rasche Erledigung der Angelegenheit sehr erfreut war und scherzend be merkte:. Wir lehren die Amerikaner die berühmte Kunt der Geschwindigkeit." Die Antwort wird in's Iranzösische übersetzt und gedruckt werden. Belgien.' Die Königin schwer krank. Brüssel, 9. Juli. La Chronique" sagt, daß Marie Henriette, die Königin von Belgien, die sich gesundheitshalber längere Zeit in Spa aufgehalten hat, p ötzlich schlimme: geworden, und daß ihr Zustand ein besorgnißerregender ist. , China. Mandschurei nicht g eräumt. St. Petersburg, 8. Juli. Entgegen früheren Berichten, daß Rußland die Mandschurei so. gut wie geräumt habe, besagt eine soeben aus Kharbin eingelaufene offizielle Depesche, daß die Räumung noch nicht einmal begonnen habe. Ostasrika. AuSSomaliland. Aden, 3. Juli. Die britische Straf-Expedition unter Col. Swayne, die nach Somaliland gegen den Mad Mullah abgesandt wurde, berichtet, daß der Mullah seine Anhänger massenhast abschlachten läßt, um die Uebrigen einzuschüchtern und den '. Desertionen ein Ende zu machen.
Dänemark.Widener undGriscom. Kopenhagen, 8. Juli. P. A. A. Widener und Clement A. Griscom befinden sich hier auf einer Tour durch das nördliche Europa in Verbindung mit den Plänen deö Morgan'schen Schiffahrt Trust. Widener begibt sich von hier nach Stockholm und von dort nach St. Petersburg. Widener und Griscom legen großes Interesse für die stseehäf.'n an den Tag. Kaiser Wilhelm hat sie mit dem Rothen Adlcrorden dekorirt. , Südafrika. D i e K apc olonie. Kapstadt, 8. Juli. Das Pariament der Kapcolonie ist aus den 20. August einberufen worden. Spanien. Hagelwetter. 'Madrid, 8. Juli. Schreckliche
Hagelstürme haben in den Provinzen Lugo, Pontevedra und Orense großen Schaden angerichtet. In Chantada, Provinz Lugo, siel der Hagel einer Meter tief. Viele Personen wurden verletzt uud eine Menge Vieh getödtet. Schweiz. Auf dem Matterhorn. Zermat, 3. Juli. Heute Nach, mittag wurde der Gipfel des Matterlhorn von einem Engländer und Deutschen erklommen. Es war dies der erste Ausstieg der Saison. Costa Nica. V u l k a n-A u s b r ü ch e. Managua, 8. Juli. Die Demoaaaa''; von hier berichtet, daß die Vulkane Miradville und Rincond Vieja in Costa Rica, 80, resp. 0 Meilen südöstlich vom Nicaragua-See gelegen, in voller Thätigkeit sind. Beneznela. Castro in Barcelona. W i l l i a m st a d, 8. Juli. Es ist hier die Nachricht eingelaufen, daß Präsident Castro von Venezuela heute Morgen an Bord des Dampfers Ossun" in Barcelona, im Staate Bermudez, eingetroffen ist. Der Dampfer schleppte zwei Schooner mit Regierungstruppen von La Guaira nach Barcelona, das von einer starken Abtheilung Rebellen umzingelt ist. Präsident Castro gedenkt dieselben nicht vor Sonntag anzugreifen. Neusnndland. Folgen des Sturmes. S t. I o h n s, 8. Juli. Es treffen hier noch fortwährend Berichte über Unglücksfälle an der Küste in Folge des jüngsten Sturmes ein. Bei Cap St. Mary ging Whittle's Fahrzeug mit fünf Mann unter und in Pouch Cave wurden acht Boote vernichtet. Der Schaden 'an Fischnetzen etc. in der Nähe von St. John wird auf S40,000 geschätzt. Der Schooner Lilv" ist in der Blackhead'Bay gescheitert. AuS Manila. San Francisco, 8. Juli. Der Transportdampfer Logan" ist nach einer sehr stürmischen Reise mit etwa Izehn Tagen Verspätung aus Manila hier eingetroffen. Er hat 377 Mann vom 7., 787 Mann vom 16. Jnfan-terie-Regiment, 27 Gefangene, acht Irrsinnige und 77 Kranke an Bord. Norwegen. Der deutsche Kaiser. Christ-iania, 8. Juli. Die deutsche kaiserliche ZZacht Hohenzollern" mit Kaiser Wilhelm und seinen Gästen an Bord ist heute Abend in Odde eingetroffen, von wo sich die Gesellschaft über Land nach Bergen begibt, um das Fjord zu besuchen. Philippinen. Beschwerde über Lehrer. Washington, 8. Juli. Im Kriegsdepartement , sind Beschwerden eingelaufen, daß gewisse Lehrer auf den Philippinen versucht haben, katholische Kinder zu beeinflussen, Protestanten zu werfen. Tie Beschwerden sind an den stellvertretenden jGouverneur Wright verwiesen worden mit dem Auftragendem Unfug Einhalt zu thun. Schisssnachrichten. An qe kommen : 5 New Bork: Moltke" von Hamburg. Antwerpen : Kroonland" von New York. Liverpool : Numidian" von Montreal ; Bohemian" von New York. London : Brazilian" von Montreal. Bremen : Kronprinz Wilhelm" von New York. Rotterdam: Statendam" von New York. Abgefahren: Bremen : Bremen" nach New Jork.
The Victor
1 1 , ; iAi ü- -v. :' t l ' r7. ; Vu 4 . ; - j I K . - iT i t. rr l V ' t , t: ; u V i - r iU rr- ' , U .-i.5 - - Ecke Noble und St. Clair Str. Ich erlaube Mtr meinen Freunden uud Bekannten anzuzeigeu. daß ich uuter dem Name "The Victor" aa obengenanntem Platze eine in jeder Beziehung erste lasse Wirthschaft erbffret l?ade. di wird mein Bestreben sei, ein i jeder Seziehung respektable Hau? zu führen und an meine Geschasti sreuude. bei rvulauter Bedienung, die besten Quali täte an importirten und einheimischen Weine, Liquören. Cigarren. Bier, etc. zu verabreichen. 51 wird mir zur Ehre gereichen. E:e iu meinem zetzige Lokale bezrüke zu können. LchtungSvoll HENRY VICTOR. The Ernhardt 1619 1G21 Süd East Str. Samstag Abend Musik uud Tanz. Eintritt frei. Sample Noam, Sommergarten und Kegelbahnen. ffetner Lunch den ganzen Tag. Vollständig nene Einrichtung, neue KkZ'lbadnrn und kuhler schattiger Sommergarten. Schone Klub immer sür Versammlungszwecke undllnterhaltungen tW Tie Sarsield Park ar halt direkt vor der Thür an. John VmKard, Er) 3 Da D. jzenthümer. Ottmar Keller. 217 Ost Washington Stt. . : Feine : Veine, kiquöre und Cigarren. Srtra,Lunch servirt auf Order zu jeder Zeu Hauptquartier der Bäcker, Badensnl Ketzger und anderer Vereine Telephon 3327. p. h. Broderick. Hotel und Sample Noon. No. 2546 West Michigan Straße. Neues Telephon 427. I ÜW, kiMW ErasJffislk Gieber und Dreher. . Große und kleme Gußardeiten in Messing, Phosphor Bronze, Aluminium, etc. Zlsb, u KparaturNrbite unsere Exezialität. 133-142 Ost Georgia Str., Indianapolis. Vkidt Phonts 91. 121. I -Hl Xapctcn gereinigt durch das neue ...Germicide Verfahren... BilIH . VllUtx, 1291 Cfib aft tr. Tal Sermicide Verfahre entfernt den Etaud uud Rauch vollkommen, bringt da frische uSseden wie der und zerstört Vicroben. Kein Schmutz fällt uf die Möbel oder auf den Fufzboden . Preise uielri. Fllr Voranschläge schreibe mau eme Postkarte. Jetzt ist es Zeit .... um. ... holz und Aohlen einzulegen. Probiren Sie uns für Dampf und Privat-Kontrakte. MW & C0AL CO. (Jnerperlrt.1 , H. RABE Präsident. Office und $atb: 553-015 Lincoln St. Vtzeae t llt 115: Step970. Vlinuie Willharm. Pras. Mary Vahouetz. Sekr Arbeit ersten Ranges in der MM :: C0-0PERATIVE :: UÖNDRY No. 232-233 Virginia Ave. I. kSdit,. Telepdone: eschaftZfubrer. Slltnnd Neu 1?. Josepli Haas, empfiehlt sich dem deutschen Publikum - zur Reinigung von Abtritten, So?evS Cisteruen u. s. D. CCT SiMnfetttea frei. Ossice: 707 Maxell (straft. relephzne: (alt) MainKXX (?) 2573 ( T . V . O. n. 5niaht, 1C3 Virzinia Cirr.ut ur.i rr r"UrT-x p' f cvr - -. U4 .... W. . '. .3
