Indiana Tribüne, Volume 25, Number 264, Indianapolis, Marion County, 28 June 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 28. Juni 19 US.

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Immer beffer. König Edward schon ' beinahe außer Gefahr erklärt. -t- w rf- . r w i w m w. "

Willttezaw ute!0'S'.'zvsaiicosbesnch bei dem Prinzen ' von Wales. Tie Königin Alexandra wird ihn heute empfangen. -i Znthüllung eines Standbildes des Kaisers in Barmen. Die Z)acht',.Meteor" vom englischen Rivalen' geschlagen. Der Humbert-Fall vor der französi' schen -Teputirtenkammer. Nückkehr gefangener Boeren aus St. Helena nach Südafrika. Grokbrilannien. Die Gefahr im Schwinden. London, 27. Juni. Es ist noch das beste von allen!" lautete da? allge meine Urtheil über das Bulletin, welches um 11 Uhr Nachts am Bucking-bam-Valast anaeschlaaen wurde. Als die gute Nachricht verkündet wurde, ertönten die Rufe: ..Hört, hört!" und Alles brach in lauten Jubel aus. Lord Churchill, der stellvertretende OberKammerherr, der eben vor dem Palast vorfuhr, gab ebenfalls seiner Freude über den Bericht der Aerzte Ausdruck. Die günstige Nachricht wurde dann von der Menge rasch über die ganze Stadt verbreitet, und rief überall die freudigste Stimmung hervor. Das Bulletin lautete: Äas Befinden seiner Majestät ist in jeder Beziehung zufriedenstellend. Der Konig hat einen günstigen Tag verbracht und sein Zustand hat sich wesentlich verbessert. Gezeichnet: Treves, Laking, Barlow." Der Prinz und die Prinzessin von Wales dinirtcn heute Abend im Buck-ingham-Palajt mit mehreren auZwär tigen fürstlichen Persönlichkeiten. Alle kehrten zu früher Stunde heim. Die Emmüthigkeit in dem Urtheil hervorragender Aerzte über den Fall des Kö nigs ist bemerkenswerth; alle sprechen sich entschieden günstig und Hoffnungvoll aus. Die Aerzte Halten die Gefahr einer Bauchfellentzündung jetzt als fast gänzlich ausgeschlossen und sind der Ansicht, daß die Wiederherstellung des Königs sehr wahrscheinlich ist. Liverpool war heute Abend anlüßlich der günstigen Nachricht illuminirtl London, 27. Juni. Der König von Dänemark, der heute nach London zu kommen beabsichtigte, ist' durch die Königin Alexandra, die ihrem Vater tclegraphirte, daß König Edward sich auf der Besserung befinde, von diesem Plane abgebracht worden. Es ist. jetzt beschlossen worden, die Revue über die indischen und ColonialTruppen' durch den Prinzen und die Prinzessin von Wales in nächster Woche abzuhalten, indem die Königin Alexandra den König vertreten 'wird. Sobald der König außer Gefahr ist, wird in London eine allgemeine Jllumina tion stattfinden. Auch ist es nicht unmöglich, daß die Flotten-Revue noch abgehalten werden wird. " Wh itelaw Reid. Lond on, 27. Juni. Wie verein bart, machten der Spezial-Abgesandte Amerika's, Whitelaw Reid, und seine Gattin heute Nachmittag dem Prinzen und der Prinzessin von Wales einen Abschiedsbesuch. Hr. Reid wird jetzt seine Botschaft schließen und sich nach Portsmouth begeben, um Eontre-Ad miral Arendt Erowninshield zn besu chen. Eontre-Admiral John E. Wat son reiste gestern Abend nach Paris ab. und General JohnH. Wilson wird ihm- folgen. Oberst Biddle, der Adju tant Gen. Wilson's, wird nach Amerika zurückkehren. Trotzdem nach der heutigen Audienz des Special Abgesandten Reid beim Prinzen von Wales Vorkehrungen für den Aufbruch getroffen wurden, ist be schlonen worden, morgen noch die Flagge über dem Gesandtschaftsquar tier wehen zu lassen, da eine offizielle Andeutung einlief, daß die Königin Alexandra persönlich Herrn und Frau Reid im Buckingham Palast empfan gen würde. Die Audienz beim Prin zen von Wales war eine ziemlich aus gedehnte und überzeugte Herrn Reid davon, daß die Mitglieder der könig lichen Familie über den Ausgang der Krankheit des Königs hoffnungsvoller sind, als das Publikum, das Haupt sächlich auf die Angaben in den Bulle

!tis angewiesen ist.

P r i n z H e i n r i ch. London, 27. Juni. Prinz Heinrich von Preußen wird morgen nach Deutschland abreifen. Er und seine Gemahlin cmpsingen heute Mvrgen unter anderen Besuchern Frau Mont gomery Sears, mit der er angenehme Erinnerungen an seinen Besuch in Boston austauschte. t Außer den regulären Mitgliedern der amerikanischen Gesandtschaft sind auch Admiral Chas. O'Neill, Frl. Roosevelt und Frau W. S. Eowles vom Prinzen Heinrich empfangen worden. Als der Prinz heute Nachmittag den Buckingham Palast verließ, wurde ihm vom Polke eine herzliche Kundgebung dargebracht, die ihm sichtlich Freude machte. Das Leben in London. L o n d o n, 27. Juni. Der heutige Tag, der für den großen KrönungsUmzug bestimmt gewesen war, verlief äußerst ruhig. Da die Banken ge-

schloffen waren, ruhten auch fast alle übriaen Gescbäfte. und die Stranen waren nahezu verödet. Nur in den Hotels und Restaurants herrschte rege Leben. Eine weitere Anzahl von Waisenkindern aus verschiedenen Anstalten wurden heute in den Anlagen beim Marlborough House vom Prinzen und der Prinzessin von Wales gespeist. Unruhen in den Provinzen. L o n d o n, 27. Juni. In mehre ren der kleinen Proomzialstädte benahm sich der Janhagel aus Aerger über die verschobenen oder gänzlich abbestellten Festlichkeiten in sehr roher Weise. VZelerwärts wurden die Fenster eingeworfen und stellenweise die für die Krönungsfeier bestimmt gewesenen Freudenfeuer angezündet. Ein ernstlicher Krawall fand in Watford, 15 Meilen von London, statt, wo eine Bande Ruhestörer die Polizei übermaltigte, mehrere Läden zertrümmerte und einen derselben Eigenthum des Vorsitzers des Townraths, in Brand setzte. Es wurde eine Anzahl von SpezialConstablern vereidigt und die Unruhen dann unterdrückt. Plötzlicher Tod. London, 27. Juni. Sir Thomas Ritchie, Alderman und Sheriff der Stadt London, starb heute Nachmittag plötzlich, als er Lords CricketSpielplatz betrat. Deutschland. Ein Kaiser-Standbild. Berlin, 27. Juni. In der Ruhmeshalle zu Barmen ist unter dem üblichen Eeremoniell die Enthüllung des Standbildes des Kaisers vollzogen worden, zur großen Enttäuschung der Behörden und der Vevölkeruna leider ohne die Gegenwart des Kaisers und des Kronprinzen. Die enthüllte Statue ist ein Werk des Prof. Karl Begas und das erste nach dem Leben geschaffene Standbild des Monarchen. Die 3.17 Meter große Figur zeigt den Kaiser in der Jnfanterie-Generals-Uniform ohne Helm. ' Darüber fällt der Mantel des Schwarzen Adler - Ordens in großen Falten hernieder. Die rechte Hand ruht an der Schärpe und faßt den Mantel, die linke stützt sich auf den Säbel. Das Haupt des Herrschers wendet sich mit festem Blick scharf nach links. Für die Figur ist carrarischer Marmor verwandt. Das Werk ist eine Widmung des Kaisers an die Stadt Barmen. Bei dem der Enthüllung folgenden Volksfeste conzertirte ein uniformirtes amerikanisches Orchester unter der Leitung, des früheren Dirigenten im New ZZorker Jrving Place Theater, Herrn Max Gabriel, in der Stadthalle und erntete riesigenApplaus. Zum größten Gaudium der enthusiasmirten Menge wurden Cakewalks" und Ragtimes" aufgeführt. Die Krönung'des Ganzen aber bildete ein großes musikalisches Potpourri, welches die Amerikafahrt des Prinzen Heinrich illustrirte und unbeschreiblichen Jubel wachrief. Das Fest nahm einen überaus schönen und harmonischen Verlauf. Meteor" geschlagen. Kiel, 27. Juni. Kaiser Wilhelm's, in Amerika gebaute SchoonerYacht Meteor" wurde heute, während sich der Kaiser selbst an Bord befand und die meiste Zeit das Steuer führte, in der Regatta für Schooner von Cecil Quentin's Cicely" geschlagen, obwohl sie den Kurs um 7 Minuten 22 Secunden früher zurücklegte. Der Vorsprung, welcher der Cicely" bewilligt wurde, sicherte ihr den Sieg mit einer Minute und 11 Secunden. Die Richter haben indeß ihre Entscheidung noch vorbehalten, da Guillaume, der Eigen-

thümerder Clara", die sich ebenfalls an der Wettfahrt betheiligte, einen Protest erhoben hat, indem er behauptet, die

Cicely" hätte zwei Anker am Bug tra gen sollen, anstatt einen. Die Kaiserin und Frl. Gerstoff, eine ihrer Hofdamen, befanden sich während der Wettfahrt an Bord der Yacht. Es war ein Kampf zwischen in Amerika und in England gebauten Booten. Die Meteor", die Jdula", Eigenthum der Kaiserin, die Jasca" und Nordwcst" sind amerikanisches Fabrikat, während die "Cicely" und Clara" in England gebaut wurden. König Edward's Dank. Kiel, 27. Juni. Kaiser Wilhelm signalisirte heute der Flotte folgende Depesche von König Edward in Bezug auf seine, gestern von Kaiser Wilhelm angekündigte Ernennung zum Ehren Admiral der deutschen Flotte: Ich bin tief gerührt durch Deine' Liebens Würdigkeit und bin stolz darauf, ein Admiral Deiner Flotte zu sein." PrinzMax von Sachsen. B e r l i n , 27. Juni. Als wenig anmuthender Nochklang der Beisetzung des Königs Albert in der Krypta der Dresdener Hofkirche wird aus der sächsischen Hauptstadt gemeldet, daß der Konflikt zwischen der Königssamilie und dem Prinzen Max, dem jüngsten Sohne des Königs Georg, welcher vor sechs Jahren zum Priester geweiht wurde, fortbesteht. Prinz Max durfte die Leiche des Kö nigs Albert am Bahnhof, sowie vor der Hofkirche nicht mitemvfanaen. Er ging nicht im Leichenzuge mit und saß bei den Trauerfeierlichkeiten in der drit ten Reihe der leidtragenden. Auch durfte er das Requiem nicht abhalten, worauf er gehofft hatte und was ihm, früherer Meldung zufolge, angeblich zugesagt war. Duell zwischen Vierzehnjährigen. Berlin. 27. Juni. In der Um gebung Erfurts hat ein regelrechter Zweikampf zwischen vierzehnjährigen Knaben mit Teschins stattgefunden, und die beiden Burschen knallten mit den Zimmerpistolen so lange auf ein ander los, bis einer, zu Tode getroffen. zusammensank. Der Anlaß dieses ver hüngnißvollen Kinderduells ist noch nicht bekannt, und man ist allgemein gespannt, was die sofort eingeleitete behördliche Untersuchung in dieser Beziehung aufdecken wird. Frankreich. Der Humbert-Fall. P a r i s, 27. Juni. Der Humbert Fall wurde heute in der Deputirten Kammer znr Sprache gebracht, als der Socialist Mirman die Regierung dar über interpellirte. Er wünschte zu wis sen, warum der damalige Justizmini ster Monis nicht schon vor dem'8. Ma eingeschritten sei und nicht schon früher Maßregeln zur Verhaftung der Ver über des Riesenschwindels ergriffen worden seien; ferner, warum der Fi nanzminister nicht die zehn Millionen Frank Erbschaftssteuer von dem Nach laß erhoben habe, zu welcher der Staa berechtigt sei. Er wies darauf hin daß Senator Valle, der jetzige Justiz minister, seiner Zeit Hrn.Calle gefragt aber keinen genügenden Aufschluß erhal ten habe. Hr.Vallc könnejetzt nicht gegen einen College vorgehen, der seine Pflicht vernachlässigt habe, da dies als persönliche Böswilligkeit ausgelegt wer den könne; doch sollte Hr. Valle Alles mittheilen, was er über die Sache wisse und die Kammer werde ihn beschützen Nachdem der Nationalist Firmar Faure den Gcneralanwalt Bulot ange griffen hatte, erklärte der Justizmi nister, daß das Verhalten des General anwalts ein tadelloses gewesen sei. Er sei überzeugt, daß Frau Humbert ver haftet werden würde, und im Laufe des Prozesses würden sensationelle Ueber raschunaen zu Taae treten. Die Affaire habe indeß keine politische Be deutung. Der Minister verlangte dann vom Hause ein Vertrauensvotum, das ihm mit 493 gegen 74 gegeben wurde, indem die Kammer erklärte, sie sei überzeugt, daß die Regierung die Schuldigen in dem Humbert - Fall energisch verfolgen werde. Während die Debatte im Hause im Gange war, sahen ' mehrere tausend Personen zu, wie der berühmte Geldschrank aus der Humbert'schen Wohnung an der Avenue de la Grande Armee nach einem Auttionslokal geschafft wurde. " Mehrere Gerichtspersonen beobachteten das Herablassen des 5000 Pfund schweren Geldfchranks aus dem oberen Stockwerk.

Das Vereinsgesetz. Paris, 27. Juni. In einer heute Morgen im Elysee-Palast abge-

haltenen Cabinetssitzung unterzeichnete Präsident Loubet. einen Befehl' für Schließung der religiösen Anstalten, welche die Vorschriften des Vereinsgeetzes nicht erfüllt haben. Es wurden 130 Anstalten von dem Befehl betrofen. Ten verschiedenen Präfekturen wurden heute Nachmittag darüber Instructionen zugestellt. Südafrika. Nückkehr aus St. Helena. Insel St. Helena, 27. Juni. Die erste Sendung qcsangener Boeren, 473 an der Zahl, fuhr gestern von hier nach Südafrika ad. Nachdem sie Großbritannien den Treueid geleistet. marschirten die Gefangenen nach den Schiffen, indem sie die Nationalhymne sangen. Durban, Natal, 27. Juni. Ueber 1500 kanadische Truppen sind heute von hier in die Heimath abgefahren. Weitere 2000 Canadier gehen am 12. Juli ab. Feuersbrunst. Kapstadt, 27. Juni. Im Herzen der Stadt hat eine große Feuersbrunst gewüthet, welche mehrere große Geschäftshäuser in Asche legte. Vatikan. Beziehungen mit Mexiko. Rom, 27. Juni. Mgr. R. Sanz de Samper. Mitglied des päpstlichen Haushalts, der vor drei Monaten nach Mexiko gesandt wurde mit dem Auftrage, zu versuchen, die diplomatischen Beziehungen zwischen dieser Republik und dem Vatikan wieder herzustellen, berichtet, daß er in seiner Mission er folgreich gewesen ist. Abessinicn. Amerikanischer Forscher. L o n d o n, 27. Juni. Nachrichten aus Adls Ada, der Hauptstadt von Abessinien, melden die wohlbehaltene Ankunft von Fitzhugh Whitehouse aus Newport, R. I , und Lord Hindlip, die im Februar nach Aegypten aufbrachen, um die Gegend am oberen Niel zu erforschen. Sie wurden von König Menelik in freundlicher Weise bewill kommnet. Die Forscher werden ihre Reise um den Rudolph-See fortsetzen und über Massowah, wo sie im September einzutreffen gedenken, die Heim reise antreten. China. Weitere Ausschreitungen. Peking, 27. Juni. Der Vicekö nig der Provinz Szeh-Chuan hat die Regierung benachrichtigt, daß die ame rikanischen und britischen Missionsge bäude in Tien-Ku-Chuao von Auf rührern zerstört wurden und daß ein Missionär ermordet worden sei. Der Name und die Nationalität desselben wurden nicht berichtet. .Es ist ein kai serliches Edikt erlassen worden, welcheden Lokal-Magistrat von Tien-Ku Chuao absetzt 'und die Ausrottung der Ruhestörer anordnet. Mehrere An führer derselben sollen enthauptet wor den sein. Allem Anschein nach war dies ein Ausstand gegen die Zahlung der Kriegsentschädigung, wie solche in verschiedenen Gegenden China's statt gesunden haben. Schweres Stücit Arbeit. A.: Gestern Mittag begegnete mir Ihre Frau Gemahlin, sie sah sehr echauffirt aus." B.: Kein Wunder, bedenken Sie nur die Anstrengung, drei Besuche hat sie gemacht und dabei doch ein Geheimniß wahren müssen!" . ZweifeU7afles Mittel.Aber, lieber Freund, wozu diese unnöthige Arbeitswuth! Du arbeitest doch im Geschäft gerade genug, weshalb da noch Arbeit mit nach Hause nehmen und Ueberstunden machen?" Das muß ich thun; weil wir sonst nicht genug Geld zur Sommerfrische haben, muß ich mich jetzt überarbeiten, damit wir eine fidele Erholungsreife machen können." Fao rechte ZZ?ort. Der Zigeuner Banda Jancsi meldet sich freiwillig zu den Husaren und 'wird assentirt. Dabei fragt ihn der Aktuar, woher er sei. Aus SzentJstvan!" entgegnet der edle Sohn der Pußta stolz. Da es aber sehr viele Orte dieses Namens gibt, forscht de: Beamte weiter: Welcher Bezirk?Banda Jancsi sieht ihn stumm und fragend an und schweigt auch auf die wiederhclte Mahnung. Er versteht offenbar nicht und der Aktuar weiß sich nicht zu' helfen. Da tritt der Wachtmeister hervor, eine alte, dienstfeste Lederhose. i.Sie erlauben!" sagt er, klopft dem Burschen auf die Schulter und spricht freundlich: He. mein Sohn, nun sag' mir, wo habt Ihr zu Haus denn das nächste Krimmal?" Ah!" ruft da der Zigeuner und seine Augen leuchten. .In Veszprim!"

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