Indiana Tribüne, Volume 25, Number 263, Indianapolis, Marion County, 27 June 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 27. Juni 1902.

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Mehr Hoffnung. 9 Die Besserung im Befinden König Edward'S audauernd.

Der Patient erquickt sich an Speise und Trank und einer Cigarre. Feierlicher Betgottesdienst in der St. Pauls'Kathedrale. Auszug der Krönungsbesncher aus der Stadt London. Audienz des Botschafters McCormZck bei Kaiser Franz Joseph. Sieg einer amerikanischen Jacht in der Regatta bei Kiel. Erplosion eines Pulvermagazins in der Nähe von Madrid. Grokbritannien. Bulletins. London. 26. Juni. Folgende Bulletins wurden im Laufe des Abends und der Nacht ausgegeben: 6:15 Uhr Abends: Seine Majestät hat einen guten Tag verbracht und mit eichiigkeit Nahrung zu sich genommen. Er ist nicht mehr so schwach und seine Temperatur ist jetzt normal." 11 Uhr Abends: .Der König hat einen ziemlich comfortablen .Tag der bracht und seine Kräste beibehalten, (ir hat wiederVerangen nach Nahrung, die sehr vorsichtig verabreicht wordm st. Es haben sich wieder leichteSchmer zen in der Wunde eingestellt." Nach Mitternacht: Der Buckingham Palast wurde später als gewöhnlich für die Nacht geschlossen. Es heißt jedoch, daß' die Besserung des Königs fort schreitet und e wird voraussichtlich kein weiteres Bulletin vor 10 UhrMor. gens veröffentlicht werden. Fortdauernde Besserung. London, 26. Juni, Mitternacht. Die am Krankenbette des KS nias Edward Berweiienoen nno erstaunt über die rasche Besserung in seinem Befinden. Die leicht beunruhi genden Symptome, welche in- dem Bulletin von 11 Uhr Abends erwähnt werden, sind unwesentlich im Vergleich mit der von der Associirten Presse er mittelten Thatsache, daß der König heute Abend wieder Nahrung zu sich nahm und ihm später erlaubt wurde. eine Eigarre zu rauchen. Königin Alexandra verbrachte den ganzen Abend am Bette ihres Gatten und entfernte sich erst, als er in einen ruhigen Schlaf versunken war. Daß die Aerzte des Königs die Vor sicht erwähnen, mit welcher dem Pa tienten Nahrung verabreicht wird. sowie, daß sich wieder leichte Schmerzen in der Wunde eingestellt haben, kann nur als ein Beweis für die Gewissenhaftigkeit gelten, mit welcher die Aerzte bestrebt sind, dem Publikum auch die geringsten ungün stigen Symptome mitzutheilen. Des Königs hoffnungsvolle und heitere Stimmung ist bemerkenswerth. und heute schrieb er persönlich meh rere Depeschen und ein paar No ten. Als Beweis für seinen Wunsch, in enger Berührung mit den Staats geschästen zu bleiben, und als Be stätigung des Berichts, daß die Aerzte mit dem Befinden des Patienten zufrie den sind, mag die Thatsache gelten, daß König Edward am Mittwoch Abend nicht nur persönlich die Depe schen öffnete, sondern auch die Ehren n m m. m r ii ie grunoilq in pizme. ueber eme Ernennung von beträchtlicher Vedeu tung war damals nochkeine Entscheid dung getroffen worden: der König be stätigte sie und ertheilte dem betreffen den Departement den endgiltigen Auf nag, looan er oem Ve:renenoen eme bittere Enttäuschung ersparte. London, 26. Juni. Erst heute beginnt London die Wirkungen der Verschiebung derKrönungsfeier so rech eigentlich zu spüren. Der Exodus der Besucher nach dem Continent und den Provinzen stellt die Leistungsfähigkei der Eisenbahnen aus eine scharfe Pro be, doch wird durch diese Rückbeförde rung der Verlust d5r Eisenbahnen, den sie durch das Wegbleiben der noch zu erwarten gewesenen Besucher erleiden in keiner Weise ersetzt. - Die Straßen London's sind heute mit einem eigenartigen Gemisch von Sonntags und Festtags-Publikum ge füllt. Die Banken und großen Ge schäftshäuser im Herzen der Stadt sind geschlossen, doch machen die Wirthschaf len u. Restaurants der dilligeren Sorte I gute Geschäfte.

Man sieht hier und da Omnibusse und sonstige Fuhrwerke mit Gesell jchaften, die God save the King"

ingen und in anderer lärmender Weife h:em Patriotismus Ausdruck geben. Die meisten Eisenbahnen haben ihre Eicursionm rückgängig gemacht, sodaß d?s Volk darauf angewiesen ist, ' sich auf den Straßen und in den Parks zu amüsiren, resp, die Wirthschaften und Restaurants zu frequentiren. Die ärmere iiiawt nutzte beute oie Ge egenheit aus, sich an Obst und onstige Delikatessen gütlich zu thun. die auf dem Markt fast fort geschenkt wurden, um damit aus zuraumen, ehe sie verderben. Im Covent Garden welken Hunderte von Kisten mit den seltensten und schZnsten Blumen dahin, für welche die Händler einen Absatz finden und die auch in vielen Fällen verschenkt oder doch' zu Svottpreisen verkauft werden. Das Programm für die Mark borough HouseUnterhaltung für Kinder wurde ausgeführt, und etwa 1300 Kinder thaten sich an dem Festeilen gütlich, das der Pnnz und die Prinzessin von Wales ihnen auftischen ießen. Das Britische Medizinische Jour nal" enthält einen.sehr hoffnungsvollen Artikel in Bezug auf die Aussichten des Königs auf vollständige Genesung, in dem es erklärt, daß bei der Operation eine organische Krankheit oder sonstige gefährliche Störungen der Organe ge unden worden seien. Die Fachschrift Lancet" bezeichnet ebenfalls alle.Ge nichte über schlimme Krankheitserscheinungen als unbegründet. Wie die Birmingham Post" sagt, elegraphirte Kaiser Wilhelm sofort nach Empfang der Nachricht von der gefähr ichen Erkrankungds Königs an Prinz Heinrich von Preußen, der sich in Lon don befindet, und erklärte sich bereit, so fort nachLondonzu kommen, um seinen Onkel zu besuchen, wenn .große Gefahr vorhanden sei. Prinz Heinrich soll ihm dann in beruhigender Weise ge antwortet haben. Feldmarschall Graf von Waldersee, der Fürst von Monaco, der Fürst von Montenegro und die. holländische Ge sandtschaft sind heute wieder von Lon don abgereist. Herr und Frau Whitelaw Reid waren heute nach dem Gottesdienst in der St. Pauls-Kathedrale bei dem Sekre tär des auswärtigen Amts, Lord Lans downe zu Gaste, von dem sich Herr Reid dann formell verabschiedete. Mor gen wird er voraussichtlich dem Prinzen von Wales seinen Abschiedsbesuch ab statten, worauf sich die amerikanische Specialgesandtschast auflösen und Herr Reid und Gen. Wilson nebst Gaitinen nach dem Kontinent reisen werden. König Edward befindet sich heute Abend in jeder Beziehung besser, al gestern Abend oder heute Morgen. Die Rückkehr des Schmerzes in der Wunde ist von keiner bemerkbaren Temperatur steigerung begleitet. Die Aerzte sind sogar geneigt, den Schmerz des Patien ten und seinen Appetit als günstige Symptome zu betrachten. Zu der allgemeinen Hoffnungsfreü digkeittrug heute auch die Königin bei. indem sie in einem Dankfchreiben an den Lordmayor für seine Sympathie bezeugung sagt: Die Königin giebt sich der freudigen Ansicht hin, daß das Bulletin von heute Morgen günstig für den König spricht." Dem besonderen Wünsche des Prin zen von Wales entsprechend, werden die großartigen Vorbereitungen für eine glänzende Illumination der Stadt beibehalten werden, um sofort, wenn der König für außer Gefahr erklärt wird, in Anwendung . gebracht zu werden. Dem Wunsche des Königs gemäß wer den die beabsichtigten Begnadigungen von Gesetzesüdertretern in der Armee in Kraft treten, als ob die Krönung wirk lich stattgefunden hätte. London, 26. Juni. Um die selbe Stunde, um -welche heute in der Westminster Abtei die Krönungsfeier hätte stattfinden sollen, wurde heute in der St. Pauls-Kathedrale ein feierli cher Betgottesdienst abgehalten, an wel chem zahlreiche Pairs und Paireses, die meisten auswärtigen Botschafter so wie etwa 1000 Personen theilnahmen, welche mit Eintrittskarten für die Krö nungsfeier versehen waren. Von vier Geistlichen der Kathedrale wurde die Litanei gesungen, und in. feierlichem Zuge belegte sich die hohe Geistlichkeit, darunter zehn Bischöfe und die Erzbischöfe Wm. D. MacLagan von York und Canterdury von London, gefolgt vom Lord Mayor, Sir I. C. Dims dale, und der Corporation, der Kanzel

zu, worauf von den Bischöfen Lang vo.n Steevney und Ingram von Lon

don Gebete und Bibelsprüche verlesen, und zuletzt vom Bischof, von London der ganzen Gemeinde der . Segen er theilt wurde. - Die amerikanischeBotschaft war bei der Feier vollzählig vertreten und auch Herr und Frau Whitelaw Reid, sowie die Schwestern des Präsidenten' Roose velt,. Frau Douglas Robinson und Frau W. S. Cow5es, nahmen an der selben Theil. Dieser ktztercnGesell schaft waren die besten Plätze in der Kathedrale angewiesen. Zur gleichen Zeit fand eine ähnliche Feier in der Margarethenkirche zu Westminster statt, an welcher zumeist die Kabinets- und Parlamentsm'itglieder Theil nahmen. Die Feier wurde mit dem Absingen von God säve the Kina" beschlossen. Geheimnißvolle Brand st i f t u n g e n. . London, 26. Juni. Die verdächtigen Brände, welche kürzlich in den Quartieren der Kadetten in der Militärschule zu Sandhurst stattgesunden haben, hatten heute noch ein weitereö Nachspiel, indem in dem Zimmer eines der Kadetten auf geheimnißdolle Weise Feuer ausbrach, das jedoch bald gelöscyt wurde. Diese Brände sind seit April vorgekommen, von den Verübern jedoch, trotz sorgfältiger Untersuchung, noch keine Spur entdeckt worden. Oestcrreich'Nngarn. McEormick beim Kaiser. Wien, 26. Juni. Kaiser Franz Joseph empfing heute Nachmittag Ro bert S. McEormick in Audienz, der sein Mandat als Botschafter der Ver. Staaten überreichte. Die Vorstellung war eine höchst eindrucksvolle Eere monie. Baron Ambroszy, der frühere Anwalt der österreichisch'-ungarjschen .Gesandtschaft in Washington, fungirte als Kammerherr und geleitete Hrn. McEormick nebst seinem Stäbe in rtich vergoldeten Hof-Equipagen vom Bot schaftsgebäude nach dem Schlosse und zurück, und bei der Ankunft und Ab fahrt der amerikanischen Diplomaten präsentirten die 'Wachposten das Ge wehr. Der Kaiser empfing den Bot schafter im' Audienzsaal, und später würben ihm Botschafts-Secretär Hale, der Militär-Attache Capt. W. H. Har ris und der Marine-Attache Comman der Wm. H. Beehler vorgestellt. Vor der Audienz wohnte McEormick einem Bet-Gottesdienst für König Edward in der Kirche der britischen Botschaft bei. Deutschland. Amerikanische Jacht siegreich. Kiel, 26. Juni. Die amerikani sche Yacht Uncle Sam", Eigenthum von Francis R. Riggs von New Jork, gewann hier heute die erste der internationalen Wettfahrten, indem sie alle anderen Jachten um 8 Minuten über flügelte. Von den übrigen Jachten war Wau fee" zweites und Tilly" drittes. Bei de sind Eigenthum von Deutschen. E? werden in dieser Klasse noch drei wei tere Wettfahrten stattfinden, und zwar am 23. und 30. Juni und 3. Juli. ' Die Vjflcht Uncle Sam" wurde von I. Hopkins Smith Z und Geo.- B. Reeves, dem dritten Sekretär der ame rikanischen Botschaftern Berlin, gehand habt. Spanien. Pulvermagazin explodirt. -Madrid, 26. Juni. Auf dem Feldlagerplatz, zu Carabanchel, fünf Meilen von hier, ist heute Morgen ein Pulvermagazin explodirt. Zwei Per sonen wurden getödtet und 14, verletzt Die Erschütterung wurde meilenweit gespürt. Eine Menge Häufer wurden beschädigt, die Thüren des königlichen Palastes durch die Explosion aufgerissen lund zahlreiche Fensterscheiben zcrbro chen. Der König und Mitglieder sei nes Haushalts schlössen sich der Menge an, die sich an Ort und Stelle begab. um die Größe des Schadens zu er Mitteln. . China. Aus der Mandschurei. S t. P e t e r s b u i g, 26. Juni. Es heißt, daß die russischen Truppen bereits aus Mulden, in der Mandschu rei, zurückgezogen sind, daß Krin im Jahre 1903 geräumt, und die Shan Hai-Kwan-Eisenbahn im Oktober ih ren Eigenthümern zurückerstattet wer den wird.' Die Wachtmannschaft,für die Mandschurei.Bahn wird 30,000 Mann zählen.

Wttneralschätze in Tentsch'Ost asrila. DicvD?utsch-Qstaf:ikanische Zci tung" schreibt über die Bodenschätze dcr Eolome: Als vor anderthalb Jahren eine sorgfältig ausgerüstete Expedition nach Jramba abmarschirte, um die dort erkannten Goldschätze zu heben, wartete man begierig auf Nachricht vom Gelingen dieses Unternehmens. Lange Zeit ist dann Alles still geblieben, und auch die erwarteten, aus Goldbarren bestehenden Trägerlasten sind bisher noch nicht an der Küste erschienen. Jetzt neuerdings dringt die erfreuliche Nachricht zu uns, daß dem Unternehmen der erhoffte' Erfolg voraussichtlich nicht fehlen wird. Die Arbeiten in Jramba schreiten rüstig fort. Zwei weiße Bergleute und ein dritter Europäer' unterstützen den Leiter Herrn Janke. Man hat bereits zwei Schächte, etwa 30 Meter tief, fertig gestellt. Zwei steinerne, mit Gras gedeckte Unterkunftshäuser geben der Expedition Obdach, und ein drittes noch größeres Steinhaus ist im Bau. Die nöthigen Verkehrswege sind geschaffen und in gutem "Zustande. . Eine große Anzahl Arbeiter schafft emsig an dem für die Eolonie möglicherweise hochbedeutsamen Wer,-

ke, und es ,st zu erwarten, daß der Ertrag auch in einem gesunden VerHältnisse zu der ausLewandten Arbelisleistunl.' ,seht. Außer den Goldfeldern von Jramba hat neuerdings auch Herr Arndt im Nordwesten unserer Eolonie zwei weitere Goldbeirke entdeckt. Noch reicher an Gold, Platin, Diamanten und Halbedelsteinen als der Nordwesten ist der Suden, besonders das Gebiet zwischen dem,.Umbekuru- und Ruvuma-Flusse, und zumal im Donde-Bezirk wurden Wasserlaufe aufgefunden, die Alluvialgold in bedeutenden Mengen mit sich führten. Der Fluß ist so goldhaltig, daß nach angestellten Berechnungen ein schwarzer Arbeiter mit der Waschmaschine taglich etwa für 20 Mark von dem Edelmetall auszuwaschen im Stande ist. Alles das läßt mit Bestimmtheit darauf schließen, daß sich weiter stromaufwärts ern stark goldhaltiges Riff befinden muß, von welchem der Fluß die Goldplättchen abnimmt und mit sich fortfuhrt. Gerade dieses Plättchengold ist die wertvollste Form, in welcher das Edelmetall vorkommt und vielleicht nicht mit Unrecht hat ' man deshalb diese Gegend unserer Eolonie NeuKlondyke" getauft. Auch das Vorkommen von Diamanten lst im Suden unserer Eolonie schon vor geraumer Zeit festgestellt worden. Glimmer und Halbedelsteine, zu denen auch Bergkrystalle gerechnet werden dürften, finden sich sowohl tm Suden wie auch im Uluguru-Gebirge in Menge und sind auch bereits in gewinnbringender Welse abgebaut. ,,(5va" Humdcrt ein Man,, 7 Die geniale Frau Humbert, welche durch ihre Schlauheit so viele, viele Millionen von vertrauensseligen Landsleutcn einzuheimsen .wußte, wird jetzt eines neuen originellen Schwindelmanövers bezichtigt. Man vermuthet, nämlich, sie habe ihrEva genanntcs Kind fälschlich als MädchlP ausgegeben, um gewisse Zwecke bei der Ausbeutung des Märchens von der Millionen-Erbschaft zu erreichen Man schreibt darüber: Von Personen, welche mit der Familic Humbert eng befreundet waren, liegt eine Ertlärung vor. daß Fräulein Eva Humbert", deren auffallend hohe Gestalt und ganz unweiblich klingende Stimme Jedermann befremdeten, männlichen Geschlechtes sei. Als Motiv dieses Betrugs' wird angegeben, daß schon vor Geburt dieses Kindes der Crawford-Schwindcl eingeleitet war. Nach dem ursvrünglichen Plane hatte der alte Crawford die Tochter des angebeteten, aber leider einem Anderen vermählten Weibes (der Frau Humbert) zur Erbin der Hundert Millionen untr der Bedingung eingesetzt, daß das junge Mädchen als Achtzehnjährige den Neffen des Erblassers hcirathe. Und zur Durchführung dieser romantischen und rührenden Combination hatte, vermuthet man, Frau Humbcrt das Taufregister fälschen lassen. Daß sich die flüchtigen Humberts nach Griechenland gewandt hätten, glaubt man noch vielfach. Jetzt ist das französische Consulat im PiräuS benachrichtigt worden, daß das Ehepaar Humbert auf einem deutschen Postdampfcr nach Athen unterwegs sei. . Ueber die Frage der eventuellen Auslieferung der Flüchtlinge haben schon Berathungen der griechischen BeHorden stattgefunden. ' X - Schlau. Aber, Herr Professor, weshalb ließen Sie denn Ihre reizende Nichte im Examen durchfallen? Sie galt doch als recht gut beschlagen!" Weil ich sie heirathen will!" Nobel. Er: Zwei Flaschen von dem Himbeersaft scheinen verdorben zu sein." Sie: Ach, das trifft sich sehr gut; dann habe ich doch etwas für die Gouvernante zum Trinken!" Genau. Professor (einem Bettler ein Zwanzigpfcnnigstück reichend, da er keine kleinere Münze bei sich hat): Hier haben Sie zwanzig Pfennig. Dafür müssen Sie mich aber nocö einmal anbetteln !"

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