Indiana Tribüne, Volume 25, Number 262, Indianapolis, Marion County, 26 June 1902 — Page 6
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Jndiana Tribüne, 2. Juni.1S.
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ElllWWe MMchiill. "gxov$ Wra,rde,rl?urg. 23 er H n. Geheiincr Medizinalrath Professor Dr. Trautmann, dirizirender Arzt der Abtheilung für Ohrenkranke in der Charite, dessen Rath un) 5)ilfe auch der Kaiser mehrfach in Anspruch genommen hatte, ist im Alter von 69 Jahren gestorben. In der Irrenanstalt Dalldcrf ist der hier allgemein bekannte Kaufmann Jacques Naphaeli.nachdem er innerhalb weniger Jahre ein Vermögen Dirn über 300.000 Mark verloren hat, gestorben. Schriftsteller Friedrich Thiel, der als Speialberichterstatter weite Reisen gemacht und vor einigenJahren auch laugere Zeit in Alaska weilte, ist auf eincr Reise durch die Südsee in Sidney gestorben. Durch einen Sturz vom Dache getödtet wurde der Klempner Schröder. Ackerstr. 34 wohnhaft. Durch einen Sturz aus dem Fenster ist der sechs Jahre alte Sohn Heinrich des Tafeldeckers Wolters aus der Steinmetzstraße ums Leben gekommen. Nahrungssorgen und die Krankheit seiner Frau haben den 52 Jahre alten Arbeiter Paul Serlisch aus der Pavpelallee 40 in den Tod getrieben. Er erhängte sich. Tapezier Georg Menzel. 46 Jahre alt. stürzte sich in hochgradiger Nervosität aus dem Fenster seiner im dritten Stock des Hauses Gneisenaustr. 69 belegenen Wohnung auf den Hof und war sofort todt. Mechaniker Hans Heuer aus derSolmstraße 40, der seit einiger Zeit vermißt wurde, ist als Leiche aus der Spree gezogen worden. Unmittelbar an der Bahnstrecke GollnowStettin erhängte sich an einer Fichte der kürzlich von sein:r Frau geschiedene wohlsituirteKaufmann Th. Thiele von hier. An der Kasse der auf dem Bahnhof Friedriche straße befindlichen Wechselstube machte der Kellner Hermann Jetsch einen Raubversuch. niährend Jemand Gelder einwechselte. Jetsch wurde verhaftet. Vrandenbu r g. Rektor A. Hohenstein, der Mitbegründer und langjährige Vorsitzende des Handwerkvereins, Ehrenmitglied des Brandenburgischen, Lehrervereins, ist gestorben. Charlottenburg. Ueber die Firma D. , Adam, Pestalozzistraße 104, wurde der Conkurs eröffnet. Arbeiter Julius Krone aus-der Potsdamerstr. 27 stürzte' von einem Neubau ab und erlag einer Gehirnerschütterunz. Friedrichshagen. Das zu dem Rittergute des Herrn v. Treskow gehörige Restaurant Ravenstein ist vollständig niedergebrannt. NestauraUm Eckhardt.' der Oekcnom des Lokals, konnte sich nur knapp in Sicherheit bringen. K ü st u i n. Schneidermeisser Baron, der zugleich städtischer Schwimmmeister und Kirchhofsinspektor der Mil:targemeinde ist, beging sein 5Ojähriaes Bürger- und Meisterjubiläum. Die Firma Otto Haake meldete Conkurs an. ' Neu-Weißensee. Auf der. Straße erstochen wurde der 24 Jahre alte Musiker Georg Schönelxrg von hier, der in der Quitzowstraße in Moabit mit drei jungen, bisher noch nicht ermittelten Männern in einen Wortstreit gerathen war. Frovinz HstpreulZen. B i a l l a. Die Schülerin A. Rosteck bediente sich des Petroleums zum Anzünden des Feuers. Die Flamme schlug zurück und verbrannte demMädchen Gesicht und Hals. B o r r n i t t. Besitzer Andrea.3 Schröter wollte zu einer Versammlung fahren. Auf dem Wege dorthin wurden die Pferde scheu. Dabei wurde Schröter vom Wagen geschleudert und am Kopfe so schwer verletzt, daß der Tod nacb einigen Minuten eintrat. H e i l s b e r g. Der Lehrerin an der höheren Töchterschule. Fräule'.n Stankewitz, ist von der Regierung Anerkennung dafür ausgesprochen worden, daß sie unter eigener Lebensgefahr ein Mädchen vom Tode des Ertrinkens gerettet hat. Heinrichsdorf. Altsitzer Fürkewitz wurde von seiner Tochter im Verlaufe eines Streites erschlagen. I n st e r b u r g. Baurath Wiechert von hier, wurde auf dem Wege nach Bokellcn vom Schlage gerührt; er starb bald darauf. ' M e h l s a ck. Stellmachermeiiter An' kiuth sen. war im Scheuncnstall sein:s Sohnes, um nach dem Vieh zu sehen. Dabei ging er auch in den Stall, in welchem sich ein zweijähriges Hengstfohlen befand. Dieses versetzte dem etwa 62 Jahre alten Manne einen h:ftiaen Schlag gegen die Brust, dem er alsbald erlag. S e e b u r g. Sein 60jährZges Tienstjubilaum als Kirchenbeamter beging Kantor Radig. Thurowen. Losmann Gottlieb Domatz wurde wegen Meineids zu 3 Jahren Zuchtbaus verurtheilt. Wartenburg. In Lapkawalde brach bei dem Eigenthümer Knoblauch Feuer aus. das in kurzer Zeit WohnHaus und Scheune einäscherte. Frovinz Westpreußen. D a n z i g. Kassirer Paul Schipeck von hier, welcher auf einer Vergnügungsreise begriffen war, wurde in der Nähe von Hannover, am Eisenbahngeleise liegend, schwer verletzt aufgefunden. Er verschied bald darauf. Man nimmt an, daß er während der Fahrt aus dem Zuge gestürzt ist. Aus Liebeskummer hat sich die 20jähnze
Tochter des Werkmeisters Ludwig ertränkt. Briefen. Gerichtsvollzieher S?llke beging sein LJjähriges Dienst-jub"ium.-D.'utsch - Krone. An den Folgen einer Blutvergiftung ist das einzige, 4; Jahre alte Kind des FettViehhändlers Sally Holzheim geitorben. Der Knab: hatte sich durch Scheuern eines Stiefels eine anscheinend ganz geringe Verletzung zugizogen, die aber nicht beachtet worden war. Graudenz. Feuer brach in dem Speicher des Kaufmann Voldt'schn Grundstückes. Amtsstraße 1. aus. Ter Speicher war an Kaufmann R. Nonnenberg vermiethet und ist vollständig niedergebrannt. Das Bäsler'sche Ehepaar auf Feste Courbiere feierte die goldene Hochzeit, und an demselben Tage beging eine Enkelin die grüne Hochzeit. K o n i tz. Wirthsschaftsinspektor Alfred Wunderlich, der wegen MordVersuchs gegen den Stadtrath Heise zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde. ist von hier der Strafanstalt in Mewe zugeführt worden. P e t e r k a n. Maurerpolier Winter hat sich aus Aerger über den Verlust seiner Arbeit erhängt. S ch w a r z a u. Im Alter von 77 Jahren starb hier der Pfarrer und DomheTr Gollnik, welcher fast ein halbes Jahrhundert seines Amtes gewirkt hatte. T h o r n. In der Kaserne des 11. Artillerieregiments erschoß sich mit seinem Dienstgewehr der Sergeant Massok. Massok. der bereits neun Jahre Soldat war, wollte nicht mehr weiter kapituliren, während sein Hauptmann von seinem Ausscheiden aus dem Militärstande nichts wissen wollte. Vom Kriegsgericht wurde der Musketier Friedrich Schulz wegen Fahnenflucht und Unterschlagung dienstlicher Gegenstände zu 7 Monaten Gefängniß verurtheilt. , Frovinz Fornmern. Stettin. Herr Eduard Edmund Rudolph Grantze. in Firma Rudolph Grantze hier, beging sein fünfzigjähriges Jubiläum der Zugehörigkeit zu der Corporation der Kaufmannschaft. G o d d e n t o w. 'Bahnwärter Zenk erhielt anläßlich seines Uebertritts in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen. Gr eifs wald. Anatomiediener LudwigPeters feierte die goldene Hochzeit. Heringsdorf. Hotelbesitzer Lindemann, früher Besitzer von Lindemann's Hotel" und Hotel Seeschloß", der unermüdliche Förderer unseres Seebades, ist plötzlich gestorben. Kolberg. Rendant Hcrn, welcher seit 40 Jahren die Stadthauptlasse verwaltete, verstarb im Alter von '64 Jahren. L e b a. Tischlergeselle Ernst Sprinaer von hier.' welcher wegen Einbruchdiebstahls in Untersuchungshaft saß, ist entsprungen. M a r t e n t h i n. Die Gebäude des vom Lieutenant Stolle gepachteten hiesigen Rittergutes dem Major von Ploetz Gr. Weckow aehörig. sind sammt 'Wohn- und Jnspektorhaus niedergebrannt. N eu k lenz. Besitzersohn Iahn fiel von einem Wagen, kam unter die Räder und wurde getödtet. ' Neustett in. Auf dem Grundstück des Ingenieur Schreiber waren in einem Speicher Arbeiter mit dem Zusammenbinden von Heu beschäftigt. Der Arbeiter Noeske stand rückwärts vor einer Luke. Als er und seine Mitarbeite? ein Strohband anzogen, riß dieses, und Noeske stürmte rückwärts aus der Luke auf das Pflaster, so daß ihm der Schädel gespalten wurde: Er starb kurz darauf. P a n k n i n. Halbbauer Maas erhängte sich in einem Anfalle von Geistesstörung. 'S ch l a we. Bürgermeister Stöbbe beging sein 25jähriqes BürgermeisterJubiläum; seit 23 Jahren ist der Jubilar Oberhaupt unserer Stadt. S ch m o l s i n. Wohnhaus und Stallung des Händlers Gratt wurd:n eingeäschert. Schönfeld. Im Unwetter verirrte sich auf der hiesigen Feldmark ein alter Mann, der Arbeiter Hein, und kam elend um. Provinz Schleswig KsMein. ' ' Husum. Im Alter von 83 Iahren starb hier der frühere Lehrer und Organist P. Marquardsen, welcher fast vier Jahrzehnte zu Odenbüll aufNordstrand thätig gewesen war. I tz e h o e. Wagenputzer Wilhelm Utrott. der die Lampen des Zuges in Ordnung zu bringen hatte, stolperte über eine Weiche, kam zu Fall und gerieth unter den Tender der Lokomotive. Er war auf der Stelle todt. Kiel. Sein 50jähriges Meisterjubiläum feierte der Schlachtermeister Fritz Gaede. Wegen Mißhandlung Untergebener wurden der Feldwebel Eickert sowie die Unterofficiere BrackHage und Kühn vom 1. Seebataillcn zu 4 bezw. 3 bezw. 2 ÄZochen Arrest verurtheilt. Während seines Heimathsurlaub ist der Schiffsjunge Meyer vom Schulschiff Charlotte" getödtet worden. Er war nach Frankenfelderbruch beurlaubt und auf der Rückkehr von einer Tanzlustbarkeit ist er jedenfalls erstochen worden. ' Seine Leiche ist in der Aller aufgefunden worden. Sie wies verschiedene Verletzungen auf. Dr. med. Oetken, ein sehr beliebter Arzt, der auch für Kunstinteressen rege thätig war, ist gestorben.
a: Ncgerhäuptliug am Telephon. Ein ergötzlicher Vorfall wird .aus Deuisch-Ostafrika vermeldet: ' Es war eine neue Telegraphen- und TelephonlinZe eingerichtet worden. Der Jumbe (Häuptling) Kisukuba betritt mit großem Gefolge die Aäumö des Postgebäudes in Mpuapua und spricht würdevoll, ohne aber eine leichte BeiMischung von Angst verbergen zu können, stinen Wunsch aus, mit seinem Freunde Pcsamoya in Mrogoro ein Gespräch zu führen. Bereits seit Wochen sind die Fährlichkeiten. welche dieser Entschluß nach sich ziehen könne, in großem Schaurikreise vor der Wohnung des Dorfoberhauptes besprochen worden. Die einen meinten, der neue Draht sei ?in Teufelswerk, dessen VeNutzung dem Sprecher sicher den Tod bringen würde, die Anderen behaupteten, daß die Leitung zum rnuungu (Gott) der Weißen führe und daß ihnen der rniuuigu auf diesem Wege seine Rathschläge ertheile; daher hätten sie so viel nläU (Weisheit). Nachdem der Postbeamte zunächst das schwatzende Gefolge des schwarzen Dorffürsten zur Thür hinausbefördert hat. kann die Verbindung erfolgen, falls Kisukuba die nöthigen Moneten bereit hat. Während der Beamte am Apparat beschäftigt ist, untersucht der Jumbe mit mißtrauischcm Eifer den Fernsprechkasten und überzeugt sich, daß nicht etwa einer dahinter stehe, der statt seines Freundes in Mrogoro antworten und ihn so um seine theuren zwei Rupien betrügen könnte. Klinglingling!" die Verbindung ist hergestellt. Entsetzt fährt der Jumbe zurück, ergreift aber dann zitternd auf Zureden das Hörrohr und versucht zunächst mit dem Kopf in den Kasten hineinzukriechen. Nachdem der Beamte dieses Mißverständniß bcrichtigt. schreit Kisukuba wie blödsinnig in die Sprechöffnung, um durch die Kraft seiner Stimme die weite Entfernung, die ihn von seinem Freunde trennt, zu überbrücken. Sobald der Beamte auch hier mäßigend eingegriffen hat, kommt die erste Antwort des Freundes Pesamoya aus Mrogoro. Vor Ueberraschung entfällt dem Kisukuba fast das Hörrohr. Sobald er sich aber überzeugt hat, daß die Sache nicht weiter gefährlich ist, hellen sich seine Züge auf, und in geläufigem Suaheli tauschen die beiden dunklen Freunde nun ihre Begrü-ßungs-und Verabschiedungsworte aus. Kopfschüttelnd verläßt der würdige Dorfälteste nach Beendigung des Gespräches das Zimmer und meint, die vasimgu5 (Weißen) hätten doch akili min;ri (sehr viel Verstand). Freudig begrüßt draußen das Gefolge sein muthigcs Oberhaupt, über dessen Schicksal es, verschiedene gefährliche Zwischenfälle fürchtend, sich noch nicht recht im 5llaren war.
Vom rothen Kreuz. Die kürzlich in St. Petersburg stattgehabte internationale Rothe Kreuz-Konferenz hat erne Resolution angenommen, welche fordert, daß sämmtliche Länder die Benutzung von Symbolen des Rothen Kreuzes für kommerzielle Zwecke verbieten sollen. Alle Fabrikanten sollen davon mit einer Frist von sechs Monaten in Kenntniß gesetzt werden. Nach Mittheilung verschiedener Fälle, in welchen die Privilegien des Rothen Kreuzes mißbraucht worden warjn, passirte das Belgische internationale Ambulanz-Korps" eine Resolution des Inhalts, daß jeder Staat verpflichtet sei, jede private Hilfs-Ezpedition, welche in seinen Grenzen ausgerüstet werde, streng zu überwachen; daß keine solche Expedition den Staat ohne Erlaubniß der betreffenden Regierung verlassen dürfe, und daß solche E?peditionen das Rothe Kreuz nur benutzen dürften, wenn sie ausdrücklich von der Rothe Kreuz-Gesellschaft anerkannt worden wären. Sas Belgische internationale Ambulanz-Korps" empfahl auch die Einrichtung internationaler Bureaus, welche Informationen über Kriegsgefangene, Hilfsgesellschaften u. s. w. geben sollen; daß die Rothe Kreuz-Stationen zur See sich dahin einigen sollten, alle von Hospitalschiffen aufgefundenen Kranken und Vermündeten ohne Unterschied der Rationalität aufzunehmen; daß es für die Rothe Kreuz-Gesellschaft wünsch-ns-werth sei, für die Bedürfnisse in Zeiten des Krieges sich schon in Friedenszeiten vorzubereiten, und schließlich, daß die Mächte Schritte thun sollten, um die Ausführung des Artikels Zehn der Haager Konvention, welcher noch nicht ratifizirt ist, zu veranlassen. Nutzen der'Pockenimpf u n g. In einem von dem britischen Rcgierungskommissär Lord 'Cromer verfaßten, kürzlich veröffentlichten Jahresbericht über Egypten findet sich ein wichtiger statistischer Beitrag über die oft bezweifelte Wirkung der Schutzimpfung gegen Pocken. In Port Said, einer Stadt von 47,500 Einwohnern (35,000 Eingeborenen und 12.000 Europäern) brach im Januar 1901 die Pockenseuche aus. Es kamen 174 Falle, davon 56 mit tödtlichem Äusgange, zur Anzeige, und zwar unter den Europäern 129 (38 Todesfälle), unter den Eingeborenen' 45 (18 ' Todesfälle). Dies ungünstige ' Zahlenverhältn.iß ist zweifellos darauf zurückzuführen, daß der vorgeschriebenen Jmpfpflicht .?on den Europäern meist nicht genügt wird, während die Eingeborenen dazu gezwungen werden. Nachdem sodann vom 1. Januar bis Ende Juni 1901 in Port Said 30,000 Personen, geimvft worden waren, erlosch die Seuche.
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