Indiana Tribüne, Volume 25, Number 262, Indianapolis, Marion County, 26 June 1902 — Page 3

Jndiaua Tribüne, 26. Juni 1902. ,

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Hoffnungsschimmer.

Im Befinden König Edtvard's tritt eine merksame Veffernng ein. Der Patient schläft nnd vermag Nahrung zu sich zu nehmen. , Die Londoner Straßenscenen in angenehmem Contrast znm Dienstag. Emaltiger Schaden erwächst der . . r jr. rcic. ( i v f. k.in.vi ucraaji8iucu m uup,,luot. Speisung der Armen und Besicht!' gung der Colonialtruppen finden - statt. Bevorstehende Abreife des amerikaNischen Specialgesandten Neid. Ausbruch neuer bedenklicher Unruhen in Hayti. Bulletins. London. 26. Juni. Im Lause der gestrigen Nacht wurden nachstehende !, . 5 I Bulletins ausgegeben: 10 Uhr 52 Min. Nachts (am Buckingham Palast angeschlagen): Das Befinden des Königs macht befriedigende Fortschritte. Treves, Laking', Barlow." 11 Uhr Nachts: Der Zustand des Königs ift befriedigend. Der Kranke einige lunoen wayreno oes Tags. Er klagt sehr wenig über Schmerzen und ist in heiterer Gemüths Verfassung. Die Wunde heilt gut. Gez.: Treves, Laking, Barlow." Hoffnungszeichen. London, 35. Juni, Mittemacht. Das Befinden des Königs ist befried!aender, als es selbst in dem -letzten Bulletin angegeben ist. Es ist eine entschiedene Besserung eingetreten und 0e StimMUNg lM BuckiNghüM Palast t:r, t rr-.:. crn:. I ii jcyr umuiyuuu. sciiic äriujc stät ist im Stande Nahrung zu sich zu nehmen, er genoß Eier und etwas Sckinken nebii Soda am Abend und öffnete eigenhändig verschiedene Telegramme. Das Bulletin von 11 Uhr Nachts aab den Aerzten des Königs zum erstenmale Anlaß, die hoffnungsvolle Stimmung, die sie wenigstens bis zu einem gewissen Grade hegen, zum Ausdruck zu bringen. Seit der Operation sind jetzt 36 Stunden verflossen und das Nickteintreten von Eomvlikationen erregt überall Hoffnungen, obwohl in , - , . den Depeschen schon häufig betont wurde, daß bis zur Entfernung jeglicher Gefahr mehrere Tage verstreichen müssen. Trotz des Umstandes. daß beute der Vorabend des Krönungstags war und daß die in London zusammengeströmte Menge noch größer war als. gestern, standen die Stranenscenen, die sich am heutigen Abende abspielten, in wohl thuendem Contrast, mit denen vom Dienstag. Von der rücksichtlosen Fest stimmung, gestern Abend so unliebsam fiprhortrptnh war keute nkckts xu her spüren. Die Geschäfte wurden in gewöhnlicher Weise abgewickelt und selbst die. Hauptstraßen des Verkehrs boten Abends ein Bild der Verödung, Keine Illumination störte die Trauer, t TtW W JtSrtnhtftiM Trtrtrt Tito W w ww w Dunkelheit der Nacht wurde heute nicht durch den Mond erhellt und ein sehr scharfer Wind blies über die Stadt hin. r-i..; v- v tA.!u:i. OT qiveigenoe uno ccoruuic mcn fchenmassen harrten vor dem Bucking ham-Palaste der letzten Nachrichten über den Herrscher. Mehrere Stunden lang i dauerte der Zudrana der ruhigen, augenscheinlich besorgten Menge zu dem weilen Raume, der sich vor dem Königsschlosse ausdehnt. Die Massen schienen aus irgend einem Grunde von dem Gefühle beseelt, daß, falls der König die Nacht überlebe, er auch noch gekrönt werden würde. " ' Im Innern des Palastes war Alles ruhig. Königin Alexandra, die sich den ganzen Tag in der Nähe des Krankenzimmers aufhielt, dinirte mit einigen Mitgliedern der königlichen Familie. Die Besucher, welche im Lause des Abends zum Palais kamen, fuhren biZ zum Außenthore, wo sie abstiegen und zu Fuß hineingingen, um .sich die neuesten Nachrichten zu holen. . Auf ihrem Wege begegneten ihnen nur Livreediener und einige Bericht erstatter. Mit Ausnahme dieser Be sucher nnd der Edelleute, denen der Zu tritt zum Hose gestattet ist, hielt die Polizei Jedermann streng vom Palaste fern. Lord Grey, ein Direktor der Briti j schen Südafnka-Gesellschaft, der kürz.

lich in . den Ver. Staaten weilte, ge hört zu den Leuten, die den Zutritt zum Hofe besch?n. Er theilte heute Abend einem Vertreter der Assoc. Presse mit, daß er gute Hofsnungen für die. Wiederherstellung des Königs hege und sicher sei, jeder Engländer sei tief ge-

rührt über die Theilnahme, welche sich in den Ver. Staaten anläßlich des ge. aenwärtigen UMücks kund gebe. Er habt allerdinas nack der ibm in Ametifa nPffi0rwn Kastf?eundsckatt nickts anbetc erwartet. Nock Nackmittaas wurde entschieden. daß de Prinz von Wales die colonialen r n ?rur,k?n was.rsckemlick in der näcktten Woche besichtigen soll. ' Dieselben wer T T w I T " " den dann nach ihren Heimathsländern zurückkehren. Diejenigen, die im Palast? waren. äußern ncy Uder des onlgs bereit Willigkeit, den strengen Verordnungen der Aerzte zu folgen, sehr lobend. Wie ein Pair, der mit einem Mitglied der , KönigSfamilie sprach, erzählte. tbut der Könia Alles, was man ibm r t jm Gegensatze zu so vielen anderm sürstlkcken Personen. :st :st vortrefflicher Patient. ' . . II . der den Aerzten ihre schwierige Aufgabe ungemein erleichtert. Die unmittelbare Umgebung an des Königs Krankenlager bildet einen auf fallenden Gegensatz - zu der Stille, welche Königin Äictoria's letzte Krank. heit im Osborne Haus auf der Insel ight begleitete. Damals, in der Winterzeit, herrschte Todtenstille, während heute Nachmittag vor dem Paläste und im St. James Park glänzende Uniformen und elegante Equipagen in großer Anzahl zu sehen waren. Mit der Abnahme der Dekorationen in den Straßen geht es nur langsam vorwärts. Aber selbst das Abnehmen der Fahnen wirkt mit, um dem Publi kum den Ernst der Lage vor Augen zu führen. x;. cis.,.,. M?2 mh. ' up ju -v"raturl:c.nichts veröffentlichen,rührt von dem Wunsche her, so vorsichtig al möalich bei der Abfassung der Bulletins zu Werke zu gehen und,, in Erinnerung an den Fall von Präsident McKinley, dem Publikum vor Ueberstehen der Krisis keine vorzeitigen Hoffnungen zumachen. Bemerkenswerth ist die sympathische Haltung der iuschen nationalistischen 4?. London, 25. Juni. ,Vor der Vertaauna des Unterhauses, i vor 8 - Uhr, machte der Führer der Regie rungspartci, A. I. Balfour, die Mit theilung, daß der König keine Schmer zen leide und daß sein Zustand besrie digend sei. DieNachrichten vom Tage. Der amerikanische Botschafter Joseph H. Ehoate hat die Einladungen zu dem Bankett, welches er am 29 Juni zu geben beabsichtigte, zurück gezogen, und Whitelaw Reid, der Special Abgesandte der Vereinigten Staaten, hat alle seine Engagements rtplfifL Gr.r wird so sckn?sl rni mfirtTtA sein Hauptquartier schließen und beab sichtigt eine Reise nach dem Continent. vielleicht auch nach Schottland zu machen, um dann im Herbst nach Amerika zurückzukehren. . Tr sf A,Hf2lfit.ts. Onthft'2 o-rKnU I V V t 4 m W fcVt sich allmählich von dem empfindlichen Schlage-. Während die Barrieren um die Westmmster.Abtei entfernt sind I . v- v;.rs. i? er p i. roeroen 01c eiorailonen zur esrleol gung des Volkes vollendet. Die Hotels .und Proviantgeschäste erleiden die größten Verluste und suchen sich mit den Lieferanten, bei denen sie große Bestellungen gemacht haben, in's Einvernehmen zu setzen, um aemein schaftlich den Schaden zu tragen. Auch die Fabrikanten von Gedenkmünzen und Medaillen werden schwer betroffen. Zehn Millionen dieser Medaillen sind bereits geprägt und jetzt werthlos ge worden.' Der Gesammtverlust,- den London's Geschäftswelt erleidet, ist un berechenbar. Die Straßen der Stadt wartti heute, im Vergleich mit dem Beginn der Woche, verödet, abgesehen von der Umgebung des Buckingham Palastes und der Fleetstraße. Bemer kenkwerth ist, daß in vielen Vorstädten die Verschiebung der Krönungsfeier erst mit dem Eintreffen der Morgen Zeitungen bekannt wurde. Die Vorsteher der St. Pauls Käthe drale haben auf WZunsch für morgen emen oesonoeren Äetgottesdlenst sur die Wiederherstellung des Königs ange ordnet, zu welchem jedoch nur Besitzer von Einlaßkarten zu der Krönungs feier in der WestminsterAbtei zuge lassen werden. ' ' -

Das britische Transportschiff Va varian", welches mit Volldampf die Fahrt von Südafrika nach England gemacht hatte, um die Veteranen des südafrikanischen Krieges zeitig genug herzubringen, ist gestern in Southamp' ton eingetroffen und hat heute Morgen die Truppen an Land gesetzt. Die wetteigebräunten Kriegshelden waren von der Nachricht, daß der König schwer erkrankt sei, tief betroffen. Es wurde heute noch ein letzter Verfuch gemacht, die Flotten-Revue auf irgend eine Weise auszuführen, doch erklärte A. I. Balfour, der Vertreter der Regierung im Unterhause, daß es unmöglich sei.. Das Marineamt hat bekannt gemacht, daß alle für dieOssiziere und Mannschaften der Schisse bei Spithead geplanten Festlichkeiten auf gehoben sind. '' Admiral Sir Charles Hotham, Befehlshaber der britischen Flotte bei Spithead, empfing heute auf seinem

Flaggschiff sämmtliche auswärtige Ad miräle. Die Letzteren warten auf Instructionen von Seiten ihrer Regierungen in Bezug auf ihre Abfahrt. Die britische Flotte wird am 30. Juni beginnen, sich aufzulösen. - Auf deu besonderen Wunsch des Königs wird die Krönungs-Ehrenliste morgen trotz Allem veröffentlicht werden. Der Könia ist bei voller Be sinnung und hat den Wunsch geäußert. daß die Vorbereitungen für die Speisung von etwa 500,000 Armen London's am 5. Juli sofort begonnen würden. Die Arrangements dafür liegen in den Händen Sir Thomas Lipton's. . Hayti. Neue Unruhen. Kingston, Jamaica, 25. Juni. Postnachrichten aus Hayti besagen, daß die Situation daselbst bedenklicher ist. als je. Die Anhänger der Präsident-schafts-Candidaten bewachen allnächt lich die Wohnungen derselben. Vor wenigen Tagen wurden in Eape Haytien während eines Aufruhrs' mehrere Personen getödtet. Die provisorische Regierung von Hayti ist nicht- im Stande, die Situation zu bemeistern, und es droht ein allgemeiner Aufruhr Die Gehälter der Regierungsbeamten sind vier Monate im Rückstand, und die Bemühungen der Regierung, eine An leihe zu erheben, haben sich als frucht los erwiesen. Die 'Ganeräle Fouchard undPierre sollen sich verbündet haben. um Gen. Firman zu schlagen, der bis jetzt die größte Stärke entwickelte. China. Rußland's Ziel erreicht. L o n"d"o n, 26. Juni. Der Cor respondent der Daily Mail" mel det aus Peking, daß nach Mit theilung einer hohen Autoritä in dem Uebereinkommen über die jüngsten .Bergwerks- und Eisenbahn Concessionen eine Clausel enthalten sei, unter der China thatsächlich alle Souveränitäts-Ansprüche auf dieMand schüre! aufgiebt. Meziko. Auslieferungs Verfahren Mexiko City, 24. Juni. Durch einen Zusatz zum Auslieserungsvertrag zwischen Mexico und den Ver. Staaten der- beute unterzeichnet wurde, wird Bestechung künftig unter die Auslie ferungsvergeben gerechnet. Philippinen. Uebergabe der Dattos. M a n i l a, 25. Juni. Oberstleut nant F. B. Baldwin, der Befehlsha ber der Truppen auf der Insel Min danao, erwartet, daß sich die Datto am 27. Juni vollständig ergeben wer den, an welchem Tage die Mörder de amerikanischen Soldaten, sowie die Munition und Pserde der Letzteren ausgeliefert werden sollen. Die englische Bevölkernngs-Sta' tistik für das Jahr 1900, die kürzlich abgeschlossen worden, ergiebt eine Zu nähme der Eheschließungen von 15 pro Jahr und Tausend der Bevölkerung vor 25 Jahren auf 18 vom' Tausend; aber trotz der. Zunahme der Eheschlie ßungen hat die Zahl der Geburten ab genommen. In einigen Counties sind schon jetzt die Geburten nur unbedeu tend höher als die Sterbefälle. Bis jetzt ergiebt sich für das ganze Land noch ein ziemlicher Ueberschuß der Geburten. Wenn aber die stetige Abnähme derselben andauert, wie im letzten Vierteljahrhundert, so wird Gleich gewicht zwischen Gedurts und Todes fällen eintreten. ' '

Französischer Käse. ' Man unterscheidet in Frankreick

nicht weniger als 250 verschiedene Sor ten von französischem Läse. Jedes Departement im Westen oder im Süden praduzirt Käse mit einem besonderen Namen, dessen Geschmack und Hersiellungsweise in jedem Kreise, ja sogar in jeder Gemeinde verschieden sind. Ter französische Gruverekäfe wird in Burgund, der Franche-Comtk und dem Dauphine hergestellt; von dem Montdorekäse (einer Art Ziegenkäse) gibt es zahlreiche verschiedene Sorten. Der Roquefort wird in der manmgfaltigsten Weise in den Gegenden nachgeahmt, welcke um das Departement Aveyron liegen, das das Originalrezcpt besitzt. Die Normandie. Poitou und die Auvergne streiten sich um die Originalität verschiedener Käsesorten ähnlicher Marke. Die hauptsächlichsten französischen Kasesorten sind der Brie-, der Camembert-, der Roquefort- unr der Pont-l'evequekäse. Der Camembert geht bis nach Persien, der Pontl eveque ist vorzugsweise jenseits des Rheins und des Aermelkanals. und der Bnelase wird sogar nach Brasilien ausge ülrt. In New York ist der Brie von allen ausländischen Käsen der begehrteste. Der große Briekäse-Markl findet n Meaur leden Samstag statt; dort werden alsdann in der Hauptsaison 1500 bis 1800 Dutzend verkauft. Man stellt ihn in drei Größen her, die großen Stücke .mit einem Durchmesser von 18, die mittleren von 12 bis 14 und die kleinen mit einem solchen von 8 bis 10 Zoll. In Meaux wird er dutzendweise, in Paris zu je 10 Stück verkauft. Die großen Stücke kosten S0 bis 100 Francs das Dutzend, diese werden hauptsächlich von den großen Hotels und. Gastwirthen in Paris gekauft und kommen nur selten in die Markthallen. Die gangbarste Große des Briekäses wird mit 35 bis 70 Francs bezahlt, wobei die Kleinhändler 15 bis 20 Francs am Dutzend verdienen. Der Camembert stammt aus der Normandie. Die beste Sorte wird im Departement Orne hergestellt, und zwar in einer Gemeinde, die den Namen des Käses trägt. Der echte Roquefort gelangt aus Aveyron in Stücken von 6j bis 9 Pfund und in einer Hülle von Staniol auf den Markt. Der beste Roquefort besteht aus einer Mischung von Ziegen- und erhitzter Schafmilch. Der Centner Käse kostet dem Fabrikanten 30 Francs; verkauft wird er auf den Märkten mit 65 bis 72 Francs. Der Pont-l'eveque' ist normannische? Herkunft; er wird in pflasiersteinähnlichen Stücken verkauft und in Folge dessen auch "pave" genannt. Von son stigen französischen Käsesorten sind noch ' zu erwähnen der Livarot, der Epoisse, der Käse aus Langres, aus Poatarlier, aus Sassenaae, aus MontDore. aus Cantal. aus Montpellier nd aus Saint-Marcemn. Die Kase aus der Auvergne stehen ebenfalls in gutem Ansehen; die beste Sorte stellt man in Samt-Nektaire h:r. Im Osten gibt es außerdem noch die Tomes de Sa--voie, die Cabrikäse, die Cachats u. s. w. Eine ausgezeichnete Käsesorte ist die. welche man rn Korsika "tfniceicr und in der Provence "Bniissc" nennt. Auch in Rove, einer kleinen Ortschaft in der Umgebung von Marseille, fabrrzirt man eine gute Kaseart. Das Kameel als Seeschlänge. Jedes Jähr, so schreibt ein deutsch-amerikanischer Bericht erstätter der Kölnischen Zeituna gräbt wenigstens ein Artikelschretber in Amerika das Kameel aus, das rn den Steinwüsten Arizonas schlummert, und bevölkert damit di? Alkali-Ebenen Kaliforniens, Mezikoö und Arizonas. In der That hat es dort einmal Kameele gegeben; der Kriegsministerund spätere Prandent der Rebellenstaaten. Jef ferson Davis, hatte im Jahre 1855 100 Kameele aus Kairo und Smyrna kommen lassen, die dazu verwandt wurden, zwischen Texas und Los Angeles die abgelegenen Truppenstationen Mit Proviant zu versehen. Der Bu? gerkrieg machte der Sache ein Ende, denn jene Stationen wurden damals eingezogen, die Kameele versteigert, und da die neuen Herren die Thiere nicht zu behandeln verstanden, so wurde das Wüsienthier bald in die pflanzenlosen Alkali-Ebenen hinausgejagt. Selbst ernste Zeitungen bringen gern in geregelten Abständen Aufsätze, die da schildern, wie diese Kameele der 50er Jahre, weiß vor Alter, untermischt mit jungem Nachwuchs, bald am Colorado, bald in Mexiko gesehen und von den Indianern gezagt wurden; wie sie rn kleinen . Trupps zusammenlebten. Männchen, Weibchen und Junge je für sich; ja. zuweilen erzählt uns der Mär-chen-Erfinder, die Indianer wüßten letzt die neuen Büffel" haus.tcy zu ver werthen; einmal las ich, mit großer Bestimmtheit . dargethan, die Heerden lebten in der Hualpai-Reservaticn, oberhalb des großen Coloradoknices, beisammen und nährten sich von den massenhaften wilden'Pfirsichen der dortigen Thäler. Aber weder in den Berichten der Gouverneure von Arizona, noch in denen der Jndianeragenten vermochte ich eine ähnliche Mittheilung zu entdecken, und als ich mich -schließlich hilfesuchend auf dem Ackerbauminjsterium einstellte, . das . unter vielen anderen auch eine biologische Sektion hak, die die ganze Fauna Amerikas bearbeitet, sagte man mir schmunzelnd, das Kameel von Arizona sei zweifellos todt. und lede nur noch unverwüstlich m den Zeitungen. . .. . ;

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