Indiana Tribüne, Volume 25, Number 260, Indianapolis, Marion County, 24 June 1902 — Page 4
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Indiana Tribüne. Herauzeebkn von der utenberg Ä. Indianapolis, Ind.
H,rry O. Thudium Präsident. Geschäftslocal: No. 31 Süd Dclaware Straße. TELBPH0E 269. Entered at the Pott Office of Indianapolis as secc nd dass matter. Die neue demokratische Aera Tie treffliche Rede des Ex-Präsiden-ten Grover Cleveland im Tilden-Club zu New Vork wird auch vou republikanischen Blättern ls eine bedeutsame, in würdigem, vornehmemTon gehaltene anerkannt. Die Milmaukee Germa niu" widmet dem denkwürdigen politischen Ereigniß folgende Betrachtung: Das demokratische Liebesfest, welches neulich im Gebäude des New Vorker Tilden-Cluds abgehalten wurde. Derdient immerhin als eine recht interessante und bedeutsame Kundgebung bezeichnet zu werden. Zwei Momente aber scheinen uns ganz besondere Beachtung zu verdienen, nämlich erstens das Wiederauftreten des Er-Präsidenten Cleveland und zweitens die augenscheinliche Versöhnung zwischen Cleveland und dem allerbitterften unter seinen disherigen Gegnern, dem ßr-5enator Hill. Daß diese beiden Männer, die entgegengesetzte Pole der demokratischen Nationalpolitik, einander wie alte Freunde die Hände schüttelten und dann auf derselben Rednerbühne erschienen, das war in der That ein Schauspiel, welches die Demokraten, die ihren Worten lauschten, mit ehrlichem Enthusiasmus erfüllen mußte. Wenn ein Cleveland und ein Hill sich in den Dienst derselden Mission stellen können, so ist kein Grund vorhanden, warunk die Demotraten nicht im Stande sein sollten, auch die anderen Gegensätze, welche im Laufe der jüngsten fechs Jahre entstanden, auszugleichen und sich wieder auf dem Boden eines verantwortlichen nationalen Programms zusammenzufinden. Es war für Cleveland ein stolzer Triumph, als der begeisterte Zuruf seiner Parteigenossen an sein Ohr schlug. Jahre lang war er der bestgehaßte Mann in seiner eigenen Partei gewesen. In den Augen Bryans und seiner Anhänger war jeder Demokrat, der ein gutes Wort für Cleveland einzulegen wagte, ein Abtrünniger, ein Berräther. Jetzt umschmeichelte seine Ohren der Jubel derselben Leute, welche ihn noch vor Jahresfrist bei jeder Gelegenheit verketzert und verunglimpft habe. Die außerordentliche Aufnahme, welche Cleveland bei seinen Parteigenossen vom Neworker Tilden-Club gefunden hat, ist ein weiterer Beweis dafür, daß die demokratische Partei mit Bryan und seinen Irrlehren völlig abgeschlagen, daß sie ihren verhängnißvollen Irrthum eingesehen und sich zu einer verständigeren und würdigeren Auffassung der Pflichten, welche sie in unserem politischen Leben als Oppositionspartei erfüllen muß, emporgerungen hat. Und insofern darf man sich auch als guter Republikaner über die New Yorker Kundgedungen aufrichtig freuen, denn die Berirrung der Demokratie unter der Führerschaft Bryans war thätsächlich eine nationale Calamität. Auch die herrschende Partei wird sich als eine treuere und eifrigere Dienerin des Volkes erweisen, wenn sie sich wieder einer gesunden und veraittwortlichen Opposition gegenübersieht, die bereit ist, sie abzulösen, sobald sie das Vertrauen der Nation verliert." Für diese Congreßsitzuilg ist es mit der R'ciprocität mit Cuba Essig und das Volk wird auf die nächste Sitzung im Dezember vertröstet. Inzwischen können die cubanischen Produzenten, die bei den bestehenden hohen Zöllen für ihre Produkte keinen Absatz finden, an den Bettelstab 'gerathen. Das Verhalten der republikanischen Congreßmitglieder dürfte sich bei den bevorstehenden Congreßwahlen schwer rächen. Der Methodiftenprediger Thompson in Chicago Hat kürzlich von der Taylor Univerfity den Ehrentitel eines Doctors der Gottesgelahrtheit erhalten, weigert sich aber entschieden, diese zweifelhafte Ehre anzunehmen. Er hält die massenweise Verleihung von akademischen Graden an Prominente" mit Recht für einen lächerlichen Unfug, dem alle Verständigen dadurch entgegen arbeiten sollten, daß sie sich auf solche Kindereien nicht einlassen.
DaS Perferf?ft w Lmvrna. Eine eigenartige fanatische Feier bilbet das alljährlich in Smyrna in der kleinasiaiischen Türkei nächtlicher Weile abgehaltene Perserfest. Der historischreligiöse Hintergrund der Feier ist die Zeit der ersten Nachfolger des 632 n. Chr. verstorbenen Propheten Mohammed in Khalifat. Nach Mohammeds Tode hätte Ali, sein Vetter, Adoptivsöhn und Schwiegersohn in einer Person, ihm im Khalifat nachfolgen sollen, aber Abu Bekr, der Vater von Mohammeds Frau, Aischa, lief ihm den Rang ab und ebenso Omar der Erste und Othman. Nach Othmans Tod wurde endlich Ali zum Khalifen gewählt. Im Jahre 661 ward er von Abd Errahman ermordet: ihm folgte sein ältester Sohn, Hassan, der aber nach kurzer Zeit abdankte. Beim Tode des Khalifen Muravia (680) luden die Jrakaner Hufsein, den Bruder Hassans, nach Kufa
em, um ihn zum Khalifen zu wählen. Auf dem Wege nach Kufa wurde er verraihen. Die Flucht verschmähend, starb er den Heldentod im Kampfe. Die AnHänger Alis und Husseins sind die schiitischen Moslim (Schiite gleich der im Kampf gefallene Held, der Märtyrer), im Gegensatz zu den sunitischen, welche Abu Bekr als rechtmäßigen Nachfolger Mohammeds im Khalifat ansehen. Die Perser sind alle schiitische Moslim. Zu dem Feste versammeln sich ungefähr 50 mit einem weißen, talarartiQii Ueberhemde bekleidete Männer. Unter ihnen befinden sich auch ein Dutzend Jünglinge im Alter von 12 bis 18 Jahren. Alle tragen einen entblößten, haarscharf geschliffenen ö)ataqqu (Haubajonett mit gekrümmter Klinge) in der Hand. An die weißgekleideten Bewaffneten schließen sich zu beiden Seiten der Straße lange Reihen von Persern an, jeder mit einem Windlichte in der Hand. Am Ende der beiden Reihen steht der Vorbeter, sowie ein mit zwei Becken bewaffneter Perser, der den Takt zu einem Klagegesang schlägt. Das Gebet besteht in der rührend vorgetragenen Leidensgeschichte Alis und Husseins. Nach dem Takte der Becken respondirt auch die Menge der Gläubigen und schlägt sich dazu taktmäßig die Brust. Zwischen den Reihen der Gläubigen wird von zwei Pagen ein Schimmel gehalten, dessen Rücken und Nacken mit weißseiden?n Tüchern überdeckt sind. Auf dem Sattelknopf sind die nackten Klingen zweier Krummschwerter sichelförmig nach rechts und links angebracht. Auf dem geräumigen Sattel selbst sind zwei weiße Tauben angebunden, Symbole der jungfräulichen Seelen Alis und Husseins. Hinter diesem Pferde wird ein anderes am Zügel geführt, und auf ihm sitzt, entblößten Hauptes und im weißen Uebcrhemde, ein sechs- bis siebenjähriger Knabe, den scharfen Iatagan in der Hand. Nach Beendigung des Klagegebetes formiren sicki die beiden gegenüberstehenden Linien der Klagenden zu einem Zuge. An der Spitze schreitet die, getragene Weisen spielende Musik, dann folgen mehrere Fahnen und Banner, hierauf das Pferd mit den Tauben und Schwertern, der berittene Knabe, die Windlichter tragenden Gläubigen und endlich die weißgekleideten )ataganträger. Letztere halten sich angefaßt. Fanatisch funkeln die Augen, wild werden die Aatagane gezückt; dazu ertönt fortwährend im wildklagenven Wechselgesang: AliHussein! Wo sind unsere Märtyrer unsere Helden?" (Antwort): AliHussein! unsere Helden im Tode ruhen sie Rache!" Der Zug bewegt sich langsam zu einer Moschee, um dann später am persischen Konsulate zu defiliren. Nach Verlauf einer Stunde kommt der Zug zurück,; Fackeln und Pechpfannen erscheinen; es folgen die Fahnen und Banner, sowie das Paradepferd mit den beiden Tauben. Mit blutüberströmtem Gesicht und UeberHemde reitet der Knabe einher, in den Händen den Datagan, mit dem er immer auf's Neue den geschorenenFopf berührt, um sich Wunden beizubringen. An den Knaben schließen sich noch mehrere am Zügel geführte und mit kostbaren Kaschemir-Shawlen bedeckte Va-rade-Pferde. Es kommen dann die Reihen der Gläubigen, von denen die meisten laut weinen und schluchzen. Den Schluß des Zuges bilden wiederum die Sataganträger. Blutüberströmt tauschen sie fortwährend den oben erwähnten Wochselgesang aus, wild und taktmäßig zum Gesang mit dem Yatagan fuchtelnd und sich den Kopf mit der scharfen Waffe berührend. Blutig ist das ganze Gesicht, blutig das lange Ueberhemd, Einigen hängen Zapfen von geronnenem Blut an Nase, 5linn und Ohren, und immer wieder fährt der Yatagan zum Kopfe, neue Wunden verursachend. Hat sich der Zug aufgelöst, so hört man den Pumpenschwengel arbeiten. Die blutigen Köpfe werden unter den kühlenden Wasserstrahl gehalten und nebst dem Gesicht flüchtig abgewaschen. Dann wird das vorher abgeworfene blutige Ueberhemd turbanartig um den Kopf gewunden. Der kleine Knabe aber, der auch schon sein Blut den Helden Ali und Hussein geweiht hatte, wird vom Pferde gehoben, und es erschallt der Segensruf: Ali, Hussein, ihnen seiest Du Dein Lebtag empfohlen! , Der japanische Tele p h o n d i e n st untersteht dem staatlichen Departement für öffentliche Verkehrswege, und sämmtliche Telephonlinien und Instrumente sind staatliches Eigenthum.
Meik Habersack's Schreibedricf.
3? MMSMiV? iV s r sfo mk Gcöhrter Mister Edithor! Ei tell juh, Kids sin e regelle? Nuh senz und ich sage, daß in meine Opin jen die Welt viel besser ab wär, wann es gar keine Kids mehr hätt. Denke Se doch nur trwol den Batter, wo so en mehrfacher Pa un Familienvatter Hot, wie der Christ for instenz, wann er emol mit Kind und Kegel ausrücke duht, for en Dag in en plessente Weg in die Kontrie zu spende! Wei der Trubel geht in keine Kauheit nit enei. Ich will Jhne emol e paar Peunts gewwe, von unsere Eckskurschen un dann wer'n Se mit mich earie, daß KidL e Nuhsenz sind. Von den Eckzident, wo mer an den Weg gehabt hen, wie der kleine Bub an Horsbäck ho! reite wolle, hen ich Jhne schon verzählt. Also wie das iwwer gewese is, do sin mer so bei un bei nach die Farm komme, wo ganz nier bei en Busch cz wese is un dort reit in den Busch do hen mer gestoppt. Unser Gailche is so häppig gewese wie e Springtschicken un is erum getschumpft, wie krehsig un ich sin schuhr, es hätt nit viel gefehlt, do wär's for lauter Fonn en Trie enuff gekleimt. Die Kids hen sarrie gefiehlt, wie se aus den Boß eraus gemußt Hotte Aww?r, wie se gesehn hen, daß mer allerhand Stoff for zu esse in unser Kerritsch hatte, do hen se widd?r besser gefielt un se ben um den Wage erum gehängt, wie die Bombelbies an e Molässes-Patt. Se hen all Hunger gehabt und so hen ich un der Crist auch. Well, do hen ich gesagt, mer könne ja emal e wenig esse, dann fiehle mer widder besser. Mir Mennfohks hen off Kohrs in die erschte Lein en Wiskie getackelt, öikahs das gehört sich so. Dann hen mer gelunscht un ich muß sage, mer hen lauter guteStoff gehabt, wie Sardins, Wielschapps, Sahsetsch un all so Stoff, un die Sache h?n blos den einzige Fahlt gehabt, daß se all zu viel gespeist wäre, in die erschte Lein hen se zu viel Salz gehabt,, awwer das is seit unser Hauskieper fort is. en Familiefehler bei Baldrians. Ein gutcs Ding Hot's doch gehabt, mir hen en Dorscht kriegt, dos is e Pietsch gewese un ich hen gar nit abwarte könne, bis mer an das Bier gange sin. Das Bier is off Kohrs lvarm gewese. awwcr wann mer en Brand Hot. dann gibt mer do nicks drum un mer hen uns denn auch ganz diesent eneigekniet. Wie so der erschte Brand gelöscht war. do hen mer geschmohkt un dann ben mer uns hingelegt, for en kleine Näpp zu nemme. Die Kids hen in den Busch erum gespielt, hen Flauers gepickt un hen gefeit, ecksäcktlie als wann se heim wäre. Es Hot nit lang genomme. do hen mer geschlofe un ich kann Jhne sage, so en Näpp m die fresche Ehr i? ahlrecht. Mit einem Mal hen ich so e Prescher uff mein Vellie gefiehlt un v. mein Schlaf hen ich gedenkt, mehbie. du hast dich mit den Esse e wenig iwwernsmme. Ick hen mich uff die annere Seit kege wolle, hen awwer nit gekönnt un es is grad gewese. als wann mich ebbes festhalte dcht. Well hen ich gedenkt, du besser machst emol dieAugedeckel uff un was denke Se, was ich do gesehn? Der Gaul, das verdollte Vieh. Hot newig mich gelege u. Hot sein Dickkopp mit die lange Ohre uff mich liege qehabt. mehbie er Hot gedenkt, for e Pillr dcht ich ganz gut die Bill fille. Well, Se könne sich denke, daß ich schnell das Hors gefickst hen. Ich h:n ihn mit e Stickelche Holz in sei Ohre erumgepohkt un do is er uffgetschum'pt, als wann ihn en Brickstein gestrocke hätt. Dabei Hot er mich noch mit sein rechte HinNcrfuß en Kick gewwe, der war auch nit schlappig. Wie ich mich erum gucke, hen ich Niemand mehr von die Familie gesehn un ich hen mich uffgemacht un hen for se gehont. Ich hen en Dorscbt gehabt, daß mich die Zung wenigstens zwei Fuß sechs Jnsches aus den Hals eraus gehängt Hot. Das Bier war all un trinke hen ich ebbes gemüßt un do Hot off Kohrs ebbes geschehn misse. Ich sin nach den Farmhaus un do Hot der Christ ganz gemiethlich ge hockt un Hot Seider getrunke. Bei Galle Christ, hen ich gesagt, du bist rr.ich awwer en schönerFreind. du dchtst mich in die Sonn liege un ufftrickel lasse, for all was du drum gewnx duhst. Well, was war der Juhs zu kicke, ich hen e paar Drinks genommt an ddnn hen ich gesagt. Christ hen ich gesagt, mir besser sehn, wo die Kids sin un fahre heim. Ja, wo sin dann di Buwe, Hot der Christ gefragt un dann sin mer autseit un hen gesucht. Awwer denke Se. mer hätte se gefunne? Nosser. Mer hen die ganze Farm abgesucht, hen se nit gefnnn,;; mer hen in die Barn gesucht, awwer se Ware nit do. Der Christ Hot gedenkt, se wäre mehbie in die Well gefalle, awwer mer hen mit e Pitschfork drin erum gepohkt un es nkcks annerschter erauskomme, wie m alter Robberbuht. t GrehpbäZ. ket ün t Schortwehft. Der Christ Hot
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doch jetzt schlecht gefiehlt. Mer sin an den Pand gange un hen gehallert wie alles, awwer es iö keine Ennfer komme. Wann se in den Pand gelege hat te, dann hätte se doch wenigstens gehallert. Jetzt geb ich's uff, hen ich gesagt. Awwer der Christ Hot gesagt: bischt du krehsig? Se könne doch nit obb de Spautz gange sein. Der Farmer Hot gesagt, mer könnte eigentlich noch emol in den Eishaus gucke, awwer er deht nit denke, daß se do drin wäre. Er Hot die Dohr uffgemacht un schuhr Ding, do hen se all in den kalte Loch gehockt un hen geschlofe. Jedes Hot e Eiszickel an seine Kuhkummer gehabt, wo wenigstens siwwe Paunds gewoge Hot un mir hen gar nit gekehrt die arme Kids zu händele, for Fier, mer dehte se verbreche. Awwer froh sin wer doch gewese. wie mer se Widder gefunne hatte. Mer hen jetzt reiteweg heißes Wasser mache losse; wisse Se, heißes Wasser un Wißkie is in so en Kandischen en arig guter Drink. Den Wißkie hen m i r gedrunke und das heiße Wasser hen mer zu die Kids gewwe. Er Hot e lange Zeit genomme. bis se Widder in en gute Schehp wäre un for den Riesen denk ich auch, daß ich jetzt besser abkotte un unsere Heimfahrt in mein nächste Schreiwebrief ecksplehne. Mit beste RiegahrdS, Juhrs Trulie. Meik Habersack. ESkweier un Scheriff von Apple Jcck. Hone Terrer Kauntie.
Ein blutiges Ende hat ein Streit gefunden, den der Arzi Dr. W. D. Duff mit dem bei Garden Grove, Ja., ansässigen Farmer W. H. Clark hatte. Dr. Tuff, der vor einiger Zeit in genannter Stadt seine Praxis ausübte, gerieth damals mit Clark in Streitigkeiten und siedelte deshalb nach Blackton, Ja., über. Clark versicherte dem Arzt bei dessen Abfahrt, daß er ihn unweigerlich erschießen würde, wenn er jemals wieder nach Garden Grove zurückkäme. Als Clark kürzlich hörte, daß Duff trotz der Drohung wieder zurückgekommen sei, begab er sich, mit einer Jagdflinte bewaffnet, in die Stadt und fand seinen Feind in einer Apotheke. In dem Augenblicke, als er den Dr. Duff zu Gesicht bekam, streckte er ihn mit zwei Schüfen todt nieder. Clark stellte sich sofort den Behörden. Seltene Geistesgegenwart und unbeugsames Pflichtgefühl bekundete die Eisenbahn - Telegraphistin Mary Walthery in Hillsdale, N. I., während sie temporär einer Weichenstation vorstand. Sie hatte soeben den mächtigen Weichenhebel erfaßt, um für einen Personenzug das Geleise freizumachen, und gleichzeitig dem Locomotivführer das diesbezügliche Signal gegeben, als der Hebel, anstatt knackend in dis Kerbe einzuschlagen, zurückschnellte und Frl. Walthery mit solcher Gewalt vor die Stirne schlug, daß sie die Besinnung verlor und auf de? Fußboden hinfiel. Der Ernst des Augenblickes und das Bewußtsein ihrer hohen Verantwortlichkeit gaben ihr ab- trotz ihrer theilweisen Betäudung Kraft genug, um sich wieder zu erheben und den Weichenhebel anzuziehen. Gleich darauf fiel sie in eine tiefe Olrn möcht, während draußen die Locomotive geretteten Zuges das Haltesignal ertönen ließ. Frenzel Bros., No. 1 W. Washington Ztv (Merchants National Bank.) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europas. Schiffsscheine tSZ" An- und verkauf ausländischen Geldes. Lassen SieZhrSapital anwachsen indem Sie es in der Indiana Trust Co. deponiren. Dieselbe bezahlt 3 Prozent Zinsen auf Depositen im Betrag von $1.00 an. Keine bestimmte Zeit zum Teponiren ist zu beobachten. Kein bestimmter Betrag ist erforderlich. Keine Unkosten bei der Anlage eines SparConto. Heine Abzüge bei der Entziehung von Depositen. 0fsie,s : Indiana Trust Gebäude. Ecke Wash. Straße und Virginia Ave. Samstag Nachmittag geschloffen.
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