Indiana Tribüne, Volume 25, Number 259, Indianapolis, Marion County, 23 June 1902 — Page 4

Indiana Tribüne. Htrausgegeben von der Suteb,rg SB. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium - , - - Präftdenl. Geschäftslocal: No. 31 Süd Telaware Straße. TELEPHONE SS. Entered at the Pott Office of Indianapolis as second dass matter. icr wiiiiii'nircfoiv. Wer vor zehn Jahren behauptet hätte, ein Mensch, tin Radfahrer sei im Stande, in eine? Stunde :t enorme Strecke von 70 Kilometern durch seine eigene Muskelkraft zurüäzulegen, über den halte man die Achseln gezuckt. Und doch ist es eine Thatsache geworden. Der bekannte englisch.' Steher" Tom Linton hat in Paris in einem Stndenrennen auf der Prinzenpartbahn nich: nur die langerlehnten 70 Kilometer, fernern sogar 71,660 Kilometer bewältigt, und kurz darauf übertrumpfte der Münchener Robl diese Kolofsalleistung noch, indem er 72,560 Kilometer m der Stunde zurücklegte. Das ist Schnellzugsgeschwindigteit. Man fragt sich, kennt denn die menschliche Leiftungsfähigkeit auf diesem Gebiet gar keine Grenze? Gewiß, erst die stetige Verbesserung der Molorschrittmachermaschinen hat diese Steigerung ermöglicht, und blühe? waren im Allgemeinen die Matadore der Rennbahn der Schnelligkeit der Motorzweisitzer im mer noch gewachsen. In gewih nicht ferner Zeit werden diese Maschinen 80 Kilometer und mehr in der Stunde zurücklegen. Ob dann der Rennfahrer noch folgen kann? Wir wagen nicht, ein Urtheil darüber zu fällen. Die Leistungen des Teutschen und des Engländers gewinnen dadurch noch an Bedeutung, dag sie in einem offnen Rennen erzielt wurden, das heißt nicht bei einem sorgfältig vorbereiteten Rekordversuch. Tom Linton, ein Ve'eran der Rennbahn, ist der Bruder des im Jahre 1896 den Strapazen der Fernfahrt Bordeaux Paris erlegenen Arthur Linton, und Robl ist der Weltmeister des vorigen Jahres. Der Stundenrekord hat eine interessante Geschichte: die erste Aufzeichnung datirt aus dem Jahre 1876; damals legte der Engländer Dodds am 25. März in Cambridge 25 Kilometer 508 Meter in der Stunde zurück. Bekannilich gab es damals noch keine Niederräder, keine Pneumatiks und keine Schrittmacher. Drei Jahre später hatte man die 30 Kilometermarke erreicht: 1879 fuhr Christie in Oxford 30.374 Kilometer in der Stunde. In jenen Jahren wurden die Rekords nichso oft überboten, wie es die Gegenwart kennt. Die Fahrradtechnik war noch sehr unentwickelt und ihre Produkte wenig schnell. So ist es erklärlich, fca der Stundenrkord in den nächsten zehn Jabren nur eine Steigerung von etwa 4 Ki' lometer erfuhr. Erst mit dem Erscheinen der mit den damals übrigens noch recht plumpen Luftreifen versehenen Niederräder wurde dem Rekord ernstlich zu Leibe gegangen. Der weitbekannte, jetzt vom Schauplatz längst abgetretene englische Rennfahrer E. Osmont war der Erste, der, und zwar im Jahre 1893 auf der Herne HillBahn in London mehr als 40 Kilometer fuhr, genau 40.173 Kilometer. Von nun an verging keine Saison, in der der Rekord nicht einigemal? überboten würd?. Der außerordentliche Werth des Schrittmachens wurde erkannt und diese Neuerung rapide zur Entwickelung gebracht; es war die Aera der Drei-, Vier-, Fünf- und Sechssitzer als Schrittmachermaschinen, die jenen Rennen ein abwechselungsreiches Bild gaben. Das halbe hundert Kilometer fiel am 9. Oktober 1896 dem Engländer Stocks zum Opfer; die sechzig Kilometer waren 1900 von Taylor erreicht. In diesem Jahre nun hatte dieser Rekord die gewaltigste Steigerung auch ein Rekord! gegen atle anderen erfahren; mit 65,742 Kilometer, von dem Münchener Robl geschaffen, in der Stunde ging der Stundenrekord für das Jahr ein.' und bereits in dem Anfang bir Saison ist er um fast 7 Kilometer gestiegen, eine Verlängerung, die zu Wege zu bringen vordem vier bis zehn Jabre nothwendig waren. Wir stehen im Zeichen der Motorschrittmacher, und die Rekordjagd wird auch an der acht?ig Kilometer-Grenze keinen Halt machen. t--Bettfedern zu reinigen. Man bringt die Federn in ein Faß, übergießt sie mit Seifenwasser und rührt sie 'gehörig um, preßt sie dann mit der Hand einzeln aus und thut sie in ein anderes Faß, um noch einmal warmes Wasser darauf zu gießen. Sodann trocknet man sie in der Sonne oder in einem warmen Zimmer, klopft sie. wenn nöthig, und sie sind wie neu. Oder man thut die Federn in einen leeren Waschkessel und erhitzt denselben gelinde und vorsichtig, daß die Federn nicht anbrennen und der Kessel keinen Schaden leidet. Die Feuerung wird mäßig fortgesetzt und die Federn beständig umgerührt. Die Unreinigkeiten entfernen sich dabei in Dunstform und die Federn quellen auf und werden wie neu.

Tanbstummen-Unterricht. Der Verlust des Gehörs schließt schwerwiegende Folgen in sich, nämlich den Mangel der Sprache, die Stumme heit. Als denkendes Wesen sucht sich dann der Taubstumme ein seiner Ratur entsprechendes Mittheilung Mittel zu schaffen, die sichtbare Sprache, die Geberde. Die Geberdensprache wird nch Hilfe der Glieder, besonders der Hänle. unter Begleitung des entsprechenden Ge-. sichtsausdruckes dargestellt. Sie entlehnt ihre Zeichen den äußeren Erschein nungen der Dinge und Thätigkeiten. Die Katze ist für den Taubstummen das Kratzende, der Ochs der Stoßende, die Ziege das einen Kinnbart Tragende, die Kugel das Runde, der Tischler der Hobelnde. Zur Darstellung des Gehens werden zwei Finger benutzt, die Gehbewegungen ausführen. Will der Taube trinken" bezeichnen, so führt er scheinbar ein Gefäß zum Munde; schlafen" bezeichnet er dadurch, daß er den Kopf auf die Seite neigt und die Augen schließt. So begrenzt auch die Geberdensvrache sein mag, so ist sie für den Taubstummen doch von unendlichem Werthe; denn sie befähigt ihn, feine Gedanken zu äußern; sie stellt ihn in lebendigen Verkehr mit Hörenden und bildet das erste VerständigungsMittel zwischen ihm und dem Lehrer. Es lag nahe, daß man bei Bildungsversuchen, die man mit Taubstummen anstellte, von dieser Sprache ausging. Es ist das besonders in Frankreich geschehen, wo sich der Abbe de l'Epee'in der Mitte des 18. Jahrhunderts dieser Unglücklichen in seltener Liebe annahm. Er suchte die einfache, schlichte natürliche Geberde weiter auszugestalten und sie in ihrem Begriffsschane und ikren Formen der Lautsprache nahe zu b"ingen. Der Abbe de l'Epee erkannte aber bald, daß die Taubstummen von den Vollsinnigen abgeschlossen wurden, die diese methodische Zeichensprache, wie sie genannt wurde, nicht verstanden. Er suchte daher nach einem allgemeinen Verständigungsmittel und verwandte als Ersatz für die Schrift das Fingeralphabet. welches aus einer Reihe von Fingerftcllungen zur Bezeichnung der einzelnen Buchstaben besteht. Ungefähr zu derselben Zeit, da de l'Epee seine damals großes Aufsehen erregende Methode kultivirte, erstand in Deutschland den Taubstummen ein Mann, der zu den hervorragendsten Förderern der Taubstummenoildung gezählt werden muß, Samuel Heinicke". Mit außerordentlicher Thatkraft suchte er den Taubstummen auf mühsamem Wege die Lautsprache zu vermitteln. Seine Leistungen zogen die Aufmerksamkeit der gebildeten Welt auf sich, und der Kurfürst von Sachse.r berief ihn nach Leipzig, wo Heinicke im Jahre 1778 die erste deutsche Taubstummenanstatt einrichtete. Auf feinen Ideen fußend, haben dann besonders dic demschen Taubstummcnlehrer durch unernrüdlichen Fleiß und Ausdauer der Lautsprachmethode zu ihrem Rechte verholfen, so daß sie jetzt übßsall da, wo Taubstumme unterrichtet werden, die sorgfältigste Pflege findet. Die Laute der Sprache werden nicht nur durch das Ohr aufgefaßt, sondern wir sind auch im Stande, die Bewegungen der Sprachwerkzeuge, wie sie die Lautbildung erfordert, durch das Auge zu verfolgen. Hierin ist also schon ein Anhalt für die Erlernung der Sprache seitens der Taubstummen zu finden. Zur Erzeugung der Laute ist aber auch sich bewegende verdichtete Luft nothwendig. Die zur Lauteerzeugung verwendete Luft läßt sich vor dem Munde fühlen, und die Vibration der Stimmbänder kann man am Kehlköpf bei Anlegung der Hand wahrnehmen. Das ist der zweite Anhalt für die Spracherlernung. Mit der Feststellung der Laute ist die erste Voraussetzung für den Sprechunterricht gewonnen. Die Laute werden so bald wie möglich zu Wörtern verbunden, und diese sind auf Grund der Anschauung mit Inhalt zu füllen. Zunächst werden die Erscheinungen aus der nächsten Umgebung der Kinder sprachlich bezeichnet, und die gelehrten Wörter sind alsdann zu Sätzen usammen zu fügen. Nach und nach treten abstrakte Begriffe hinzu, und so führt der Lehrer seine taubstummen Schüler allmälig in den reichen Schatz der Sprache ein. Als Mittel zur Auffassung der Sprache dient das Absehen vom Munde, Die Geberde findet im Sprachunterricht keine Verwendung. In den deutschen Taubstummenanstalten finden, neben dem Sprachunterricht, alle diejenigen Unterrichtsaegenständc, die in der eiIs7.chen Volksschule gepflegt werden. Gesang natiirlich ausgenommen, Berücksichtigung. Die Taubstummenlehrer haben die Freude, daß ihre Zöglinge nach achtjährigem Unterrichtskursus als für das Leben wohl vorbereitet und als brauchbare Menschen die Schule verlassen, ein Handwerk zu erlernen und sich vielfach ganz selbstständig zu machen vermögen. Begabtere Zöglinge, besonders solche, die im Zeichnen Tüchtiges leisten, widmen sich auch dem Kunsthandwerk, einzelne dringen sogar in das Gebiet der höheren Kunst ein. Die Zahl der Taubstummen in Deutschland beträgt rund 45.000. Etwa der sechste Theil davon steht im schulpflichtigen Alter, also im 7. bis 15. Lebensjahre. An 6500 dieser Kinder befinden sich in Taubstummenanstalten. deren es gegenwäig 90 in Deutschland aibt.

Tüneabcfcstigungen. Der in der ruhigen, stillen Sommerszeit an der See weilt, macht sich nur schwer einen Begriff von den VerWüstungen und Verheerungen, die der Herbst und Winter mit ihren wilden Stürmen und mit ihrem schweren Eisgang den Küsten zufügen. An der einen Stelle hat das Meer den Verkehr störende Sandschanzen aufgethürmt, an anderen Orten wieder hat es rücksichtslos hohe Dünen und fruchtbares Ackerland fortgerissen. Aufgabe de!! Staates ist es aber, den einmal bcstehenden, seine Bevölkerung ernährenden Boden zu schützen, zu sichern und zu erhalten. So beginnt denn im Frühjahr überall an der Küste ein mehr oder weniger reges Arbeiten. Die versanieren Häfen und Abladeplätze werden ausgebaggert, die von den Stürmen beschädigten Brücken und Boüwerle ausgebessert und wiederhergestellt. Vor Allem aber geht man an die Ncubefestigung der Küjten. Selbst da, wo das Meer im Laufe der Jahrtausende hohe, mächtige Dünen gegen seine eigenen Tücken aufgeworfen hat, werden Arbeiten zu dem Zwecke vorgenommen, diese das Hinterland schützenden Wälle nicht nur zu erhalten, sondern sie auch derartig zu befestigen, daß sie auf der einen Seite dem Meer einen kräftigen Widerstand leisten, auf der anderen aber auf ihreni Fleck stehen bleiben und mit ihren wehenden Sandmassen nicht das Hinterland cntwerthen. Die Küstenbefestigungen sind, den lokalen Verhältnißen entsprechend, verschieden. Die meisten der an die See grenzenden deutschen Staaten unterstellen sie einer Deputation, zu der unter Anderem ein Baumeister, Forstmann und der Stranovogt gehören. Der Letztere muß das Meer mit seinen Strömungen und Launen genau kennen, muß wissen, wo es im Laufe des Winters Land ansetzt und wo es Land wegnimmt, welche Punkte die gefährdctsten sind und daher geschützt werden müssen. Hiernach richten sich auch die Mittel, die zur Anwendung gelangen. Der gewöhnliche Schutz, den maa den Küsten gibt., sind lange Pfahlreihen, die in die See hinaus gebaut werden. Große Fichtenstämme werden halb einaerammt und mit Weidegeflecht verbunden, auch wohl Weidenkörbe zur Verstärkung eingegraben und Steinhaufen zwischen den Pfahlrciben aufgethürmt. Diese Bauten verstärken sich im Laufe des Sommers mit Hilfe des Meeres. Die an btt Küste entlang gehende Strömung führt bekanntlich stets eine Äcenge Sand, Steine, Seetang, Muscheln und Treibholz mit sich. Diese Gegenstände werden von den Pfahlrciben aufgehalten, sie bleiben an und zwischen ihnen hängen, geben ibnen einen immer größer werdenden Halt und begraben sie fast ganz unter ihrer Last, so daß beim Eintritt der schlechten Jahreszeit schon eine hübsche Vordiine geschaffen ist. Gleichzeitig mit der Gewinnung der Düne muß auch an ihre Befestigung gedacht werden. Den leichten Sand versucht man festzuhalten. Zu dem Behufe werden gewöhnlich parallel mit dem Meere Zäune- gezogen. Man nimmt hierzu Strauch- und Buschwerk, das den treibenden Sand auffängt und festhält. Liegt dieser aber erst fest, so nimmt man systematisch die Besamung und Bepflanzung des Sandes vor". Hierzu benutzt man die verschiedenartiguen, im Sande gedeihenden Gräser, in erster Linie Strandhafer und Riedgras, dann aber auch Strandweizen und -Roggen. Das Wichtigste bei diesen Pflanzen ist. daß sie große, sich weit verzweigende Wurzeln fassen, mit denen sie netzförmig den Sand durchziehen und ihm die erforderliche Festigkeit geben. So gibt es Gräser, deren Wurzeln sich 30 und mehr Fuß weit in die Erde erstrecken und so zäh und dick sind, daß man sie kaum mit einem Spaten durchstechen kann. Oben halten sie den. Sand mit inren aus dem Boden hervorragenden büschelförmigen Gräfern auf. Nun darf man aber nicht glauben, daß eine derartige Bestellung ein leichtes Stück Arbeit sei. Man muß berücksichtigen, daß die Dünen, namentlich an der holländischen Küste und an der Westküste Frankreichs, oft 4 englische Meilen und weiter in'sMeer hineinreichen. Tann glückt auch nicht jede Anpflanzung oder Ansamung. Mancher Same geht nicht auf. manche Pflanze verdorrt und stirbt ab. Außerdem weht an der Küste und oben auf der Düne gar oft ein böser Wind, der alles Menschenwert zu Grunde richtet, oder auch das Meer nimmt an einem Tage die ganze Schanze zurück, die es in wochennaer Arbeit mühsam aufgeworfen bat. - Ist die Ansamung oder Anpflanzung aUx erst geglückt, so fängt man allmälig an. sie mit Dorn, Sträuchern und Buschwerk zu befestigen und' an besonders günstigen Stellen Kiefern, ja selbst Erlen und Weiden anzupflanzen. Man hat mit den Anpflanzungen der Dünen und sandigen Küstensirecken nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, England und Nordamerika sehr schöne Erfolge erzielt. Am besten sehen wir sie in einigen deutschen Seebädern, in denen man heute schon förmliche kleine Gehölze und bübsche Anlagen findet, wo vor 30. 40 Iahren nichts als Sand und wieder Sand war.

Todesfälle kommen in Eng land auf je 100 in ländlichen Distril118 in Städten.

Die Frau des Schuftcrö Avend, die. wie wir kürzlich mittheilten, dca Koponhagonor Spiritisten höchst verdächtig geworden ist. hat auch schon ihre Entlarvung hinter sich. Und zwar ist diese, wie Dr. Wilhelm Meyer schreibt, vor etwa einem Jahre in Ber, lin erfolgt. Diese Entlarvung der Abcnd ist ganz besonders interessant, denn sie zeigt, wie die Geistermanifestationen zu Beeinflussung, ja. zu verbrecherischen Einwirkungen benutzt werden können. Man denkt unwillkürlich an die Glanzzeit der Rosenkreuzcr und Illuminator, an die Zeiten der Bischossswerder und Wöllner. Die Geister hatten, einer merkwürdigen Geschmacksrichtung folgend, sich angewöhnt, vor gewählter Gesellschaft im Hause dieses Schusters einzukehren. wenn die erlesenen Gäste das bcträchtlicheEintrittsgeld dafür bezahlt hatten. Die Schustersfrau war das Medium. Der Schauplatz waren zwei Zimmer, durch eine Portiere getrennt. Du Thür war wohlweislich ausgehängt. Seit der Abfassung des wackeren Bastian durch die Erzherzöge Rudolf und Johann Salvator geschieht das immer. Rechts und links vom Eingang postirten sich bei den Sitzungen zwei Schusiergesellen mit gewaltigen Händen. Der Geist hatte in seinen Reden aus eine junge, noch einigermaßen ungläubige Dame oft einzuwirken und deren Entschlüsse in sehr verdächtiger Weise zu lenken versucht. Das hatte aber der Geist so ungeschickt angefangen, daß die Dame diese Absicht merkte und nun Alles aufbot, um die Machination aufzudecken. Zunächst gab si ezweien ihrer Bekannten auf, wie jener Ritter den Handschuh aus dem Löwengarten, den Geist dort aus seinem, von jenen gewaltigen Schustergesellcn - Händen bewachten Versteck zu holen. Ja, aber die Zeiten des Ritterthums sind vorübor. Niemand wagte es, sich um diesen Preis die Gunst der Dame zu erringen. Außerdem mußte der Geist Lunte gerochen haben. Als jene Herren sich in die ersten Reihen gesent hatten, wollte er nicht kommen, er zeigte plötzlich eine außerordentliche Prüderie und Furcht vor dem männlichen Geschlecht überbauvt. Er dekretirte deßhalb, daß er sich überhaupt erst dann wieder sehen lassen würde, wenn in den ersten Reihen Damen säßen. Unsere junge Dame, von sehr energischer Art. wurde immer erregter, und als bei den festgesetzten Intriguen in einer Sitzung außerordentliche RührScenen sich entwickelt hatten, hielt es sie nicht länger; sie stürzte sich dem Geiste in die Arme. Im gleichen Augenblicke fühlte sie sich ihrerseits von den beiden Schusteraesellen auf daö Herzhafteste umarmt: der Geist schrie: Wir sind ruinirt!" und fuhr sofort in die höchst interessant dekolletirte Schustersfrau. Tableau! Das hat aber die Gläubigen, wie üblich, nicht iveiter genirt.

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