Indiana Tribüne, Volume 25, Number 257, Indianapolis, Marion County, 20 June 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 20. Juni 1902.
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Wieder einig.
Großes Berbrndcrungsseft der Demokraten in Rrwork. Glanzende Reden von Groder Cleveland, David B. SiU u. A. 2 er Senat entscheidet sich für den Pavama-Kanal. Verhängnisvolle Erplosion in einer Pulverfabrik in Seward, Pa. Tie Strcikunruhen in Paterson und Uuion Hill, N. I. Verhaftung eines Beamten des In' ftiz-Tepartements wegen Unterschleif. Sängerfest des Nordwestlichen gcrbundes in Peoria. -anEine einige T e m o k r a i i e. New York, 19. Juni. Demokratische Einigkeit war der Grundton der großen Versammlung von repräsentativen Demokraten gelegentlich der ErÖffnung des prächtigen neuen Heims ldes Tilden Clubs. Hervorragende Demokraten hielten Ansprachen und später wurde im Bankettsaal für die hohen Gäste des Abends ein Festmahl servirt, während das Volt" sich im Erdgeschoß an einem Auffet-L unch gutlich that, für die Demokratie war das Ereigniß eines der bemerkenswerthesten seit langer Zeit, da Grover Cleveland und David B. Hill zusammen in Eintracht für die Harmonie in der demotratischen Partei eintraten. Es war das erste Mal seit fünf Iahren, daß Er-Präsident Cleveland eine öffentliche politische Rede hielt. Nach ihm sprach Hill, und auf Kiesen folgten Gouv. A. I. Montague von Virginien und Col. W. A. Gaston von Boston. William I. Bryan hatte eine Ein ladung erhalten, dieselbe jedoch nicht erwidert. Als Cleveland und Hill sich in den Räumlichkeiten des Clubs trafen, schüttelten sie sich gegenseitig herzlich die Hand, und als sie den Versammlungssaal betraten, wurden sie mit tosendem Beifall empfangen. Cleveland wurde der Versammlung durch Präsident Dowling nach einigen einleitenden Worten über die Bedeutung der Seier als der größte lebende Demokrat" vorgestellt, und es dauerte eine geraume Weile, bis der hohe Gaft zu Worte kommen konnte, so laut und anhaltend war der Beifall, mit welchem er begrüßt wurde. (Die Rede Cleveland's finden die Leser auf der 4. Seite. Die Red.) Als Cleveland am Schluß seiner Rede ankündigte, daß er sich absolut von der Politik zurückgezogen habe, stieß er auf lauten Protest von Seiten der Versammlung. David B. Hill wurde fast mit ebenso großer Begeisterung empfangen, wie Cleveland. Er geißelte in scharfen Worten die Politik der jetzigen Administration, gegen die sich sogar so hervorragende Republikaner, wie Senator Hoar auflehnten, und betonte b.'sonders, daß Präsident Roosevelt in der Geschichte als der Mann verzeichnet stehen werde, unter dessen Regierung das tapfere Volk der Boeren seine Unabhangigkeit verloren habe, während ein Wort des Protestes von Seiten der größten Republik der Welt es vor diesem Schicksal bewahrt hätte. Redner verglich die Haltung Roosevelt's in dieser Sache mit dem energischen Auftreten Cleveland's Großbritannien aegenüber, als dasselbe die Republik Venezuela zu verschlingen suchte. Sodann kritisirte Redner das Verhalten der Regieruno der Republik Cuba gegenüber, der man einen Stein statt Brod anbiete, und ging dann auf die GrundPrinzipien der demokratischen Partei über, die er des längeren erörterte t nd erklärte. Betreffs der demokratischen Einigkeit erklärte er, daß alle Demokraten in Bezug auf die wichtigen Zeitsragen, welche gegenwärtig die öffentliche Aufmerksamkeit beschäftigten, eines Sinnes seien. Er beschloß seine Rede mit einer Bewillkommnung der anwesenden Demokraten aus anderen Staaten. Folgenschwere Explosion. Johnstown, Pa., 19. Juni. In der Fabrik der Cambria Powder Co.", 19 Meilen von Johnstown, ereignete sich heute Nachmittag eine Ex plosion, bei der 3 Männer ihr Leben verloren und 5 anderc schwer verletzt wurden. Einer derselben ist seither ge-storben.
Todt sind: I. B. Smith, aus Sew-' Als Solisten wirken an den Conzerard: John Rhodes, Seward; Charles ten mit: Frl. Carrie E. Bridcwell, Trover, von Wapmallowen, Luzerne Srl. Poddie Roß, Srl. ßarrie Seifert,
! County; W. F. Bracken, Semard. z
Verletzt: Frank Wakefield, Seward, j Lina Stroebel, George Hamlin. Wartödtlich: Thos. Gordon, tödtlich: John ren K. Howe und Chas. Burdick. B. McCullouqb, Seward. leicht; Sey- , mu "2 v , ' . General S m l t h. mour Älllson, Seward, leicht. Tie tzrplosion erfolgte plötzlich, als W a shi n g t o n, 19. Juni. Gen. die Arbeiter ein Faß Pulver auf einen ! I- fc Smith, der kürzlich in Manila von Rhodes geführten Wagen hoben, vor einem Kriegsgericht stand, hat BeDie Flammen dehnten sich nach allen fehl erhalten, nach San Francisco zu Ricktunaen aus und das Pulver, das kommen und dort weitere Jnstructionen
an den Kleidern der Leute hing, gerieth in Brand, das Fleisch der Opfer versengend. Ein merkwürdiger Anblick war es, Drsver noch eine Entfernung von 300 Fuß vom Schauplatze des Unglücks weg zurücklegen zu sehen, bis er entsetzlich verbrannt entseelt zn Boden sank. Der finanzielle Verlust ist nicht sehr bedeutend. Der Streik in Paterson. Paterson, N. I., 19. Juni. Im Großen und Ganzen war der Heutige Tag ein ruhiger. Das wichtigste Ereigniß war die vorläufige Amtsentsetznng des Polizeichefs Fred. C. Graul durch Mayor Hinchcliffe und die Uebernähme der Pflichten des Amtes durch den Bürgermeister selbst. Wm. McQueen, der Engländer, der an der gestrigen, dem Aufruhr vorausgehenden Versammlung eine hervorragende Rolle spielte, hat die Stadt verlaffen und befindet sich wahrscheinlich in New ork. Ter Italiener Galleano und der Deutsche Großmann haben sich heute ebenfalls still verhalten. Mayor Hinchcliffe wünscht mit allen diesen Leulen eine Unterredung zu haben. Infolge des Regens, und da sie ohne Führer waren, Blieben die Ruhestörer heute unthätig, als die meisten Fabriken, deren Schließung sie gestern durch ihre Gewaltmaßregeln veranlaßt hatten, den Betrieb wieder aufnahmen. Tie Polizei hat vom Mayor den Befehl erhalten, scharf zu schießen. wenn sie wieder mit den Ruhestörern in Conflikt gerathen sollte, und der Mayor hat außerdem Abschriften des Aufruhrgesetzes vertheilen lassen. Außer der regulären Polizeimannschaft von 104 Mann sind heute noch etwa 60 Specialpolizisten vereidigt worden, die sämmtlich mit Revolvern und schweren Knüppeln bewaffnet sind. Zehn Seidenfabriken, von denen jede etwa 25 Mann beschäftigt, nahmen heute Morgen den Betrieb wieder auf. Mit Zustimmung des Mayors sind die Angestellten mit Sthießwaffen versehen worden. In den Färbereien wurde heute die Arbeit noch nicht wieder aufgenommen, da die Angestellten sich wcigerten, aus Furcht vor Mißhandlungen seitens der Streiker. Der Versuch der Streiker, in dem italienischen Viertel einen Umzug zu veranstalten, wurde von der Polizei im Keime erstickt. Das Befinden der bei den gestrigen Unruhen Verwundeten ist unverändert. Ein Unterschleif. Washington, 19. Juni. Henry Rechtin', Zahlmeister des Justiz-Depar tements, wurde heute unter der Anklage der Unterschlagung von 67G00 an Regierungsgcldern verhaftet. Er hat den Unterfchleif eingestanden. Rechtin stammt aus Cincinnati und wurde zu dem Posten ernannt, als Judson Harmon, ebenfalls von Cincinnati, unter Cleveland's Administration Generalanwalt war. Er hat dort in demokratischen Kreisen eine nicht unbedeutende Rolle gespielt und mehrere städtische und Countyämter bekleidet. Sein Fehltritt war die Folge von leichtsinnigem Lebenswandel und Speculation. Seme Schwulitäten erstrecken sich über einen Zeitraum von sechs Jahren, doch hatte er seine Fehlbeträge in seinen Büchern bisher zu verheimlichen gewußt, indem er kurz vor der Prüfung der Bücher das fehlende Geld von Freunden borgte. Er ist ein Junggeselle, etwa 45 Jahre alt und hatte ein Jahresgehalt von $2300. S ä n g e r f e st. Peoria. Jll., 19. Juni. Das 20. Bundessängerfest des Nordweftli chen Sängerbundes wurde hier heute unter den günstigsten Auspicien eröffnet. Die Stadt prangt im herrlichsten Festschmuck. Ueber die Straßen sind zahlreiche Guir'tnden mit SängerMottos and Wlllkommensprüchen gezogen, sowie Bögen mit elektrischen Lichtern, die am Abend eiue prächtige Illumination hervorbrachten. Das Chicago Symphonie-Orchester ist für die Begleitung des aus 2500 Stimmen bestehenden gemischten Maffenchors ge-Wonnen.
Frl. Lillian Bruce Morgan, Frau
abzuwarten. Gen. Smith war kurz vor Beginn des Kriegsgenchts zum Oberbefehlshaber des Departements von Texas ernannt worden, und man sieht feine Zurückberufung als ein Zeichen dafür an, vaß er von dem Kriegsgericht freigesprochen worden ist. Republikaner von Verm o n t. M o n t p e l i e r. Vt., 19. Juni. Unter aufregenden Scenen nominirten die Republikaner von Vermont heute Gen. I. G. McCulloch aus Bennington zum Gouverneurscandidaten, wäh rend diejenigen Telegaten, welche Percifal W. Element aus Rutland unterstützten, den Convent verließen und später Element als Candidat auf einem unabhängigeit Ticket nominirten. Es ist jedoch sehr fraglich, ob er wirklich als Candidat auftreten wird, da er selbst seinen Freunden rieth, nach Hause zu gehen und sich die Sache zu überlegen. Z. S. Stanton von Roxbury wurde als Vice-Gouverneur aufgestellt, Fred. G. Fleetwood von Morristown als Staatssecretär, I. C. Bacon von Hartford als Schatzmeister, Horace F. Graham von Craftsbury als Auditor. Mehr Admiräle. Washington, 19. Juni. Die Capitäne ?)ates Sterling und William C. Wine sind heute vom Präsidenten zu Contre-Admirälen ernannt worden. Allerlei Mordthaten. Memphis, Tenn., 19. Juni. Eine Depesche aus Little Rock, Ark., meldet: James Croß, Sohn von Capt. I. C. Croß von hier, wurde letzte ! Nacht auf dessen Plantage in der Nähe von Pendleton, Tesha County, von einem Farbigen Namens Martin Nash ermordet, angeblich infolge einer alten Fehde zwischen der Familie Croß und einer anderen angesehenen Familie der Nachbarschaft. Bridge man, Mich., 19. Juni. Charles Parks von Troy. N. Y., ein Papicrfabrikant, wurde gestern Abend das Opfer zweier farbiger Landstreicher, die sich auf einem Frachtzuge befanden. Parks, M. Kelley und John Mays, die auf dem Zuge fuhren, begaben sich, um sich vor Regen zu schützen, in einen verdeckten Frachtwaggon, in welchem sie die beiden Neger vorfanden. Diese bedrohten sie alsbald mit ihren Revolvern, um sie aus zuplündern, und obwohl Parks keinen Widerstand leistete, schoß ihn einer der Farbigen nieder. Tie beiden Schurken sprangen dann in der Nähe von Livingston vom Zuge und verschwanden. Später wurden in New Buffalo zwei des Mordes verdächtige Neger verhaftet. Die Cubafrage. Washington, 19. Juni. Die Führer beider Seiten in der Frage der Abschließung eines Reciprocitätsvertrags mit Cuba erwarten, daß die morgige Konferenz der Republikaner eine endgültige sein und daß man nach Verlagung derselben bestimmt wissen wird, ob das Comite für cubanische Angelegenheiten eine Bill einberichten wird, oder nicht. Einige der iBefürworter der Reciprocität erklären, daß sie noch Hoffnung auf eine günstige Erledigung der Frage hätten, während andere zu gebe.i, daß die Aussichten trübe sind. Tie Freunde der Rübenzuckerleute haben ihre Stellung kundgegeben und sind nicht willens, von derselben abzuweichen. Sie sind der Ansicht, daß die ganze Sache bis zur nächsten Sitzung verschoben werden sollte. Wahrschein lich wird sich der Senat morgen bis Montag vertagen, damit bis dahin die Cubafrage und andere Angelegenheiten geregelt werden können. Washington, 19. Juni. Der Präsident gab heute etwa einem Dutzend hervorragender Republikaner, welche der Reciprocität mit Cuba günstig gesinnt sind, ein Diner, bei welchem Mittel und Wege besprochen wurden, eine Ermäßigung der Zölle ouf cubanische Produkte zu erzielen. Anwesend waren u. A. die Senatoren Allison, Aldrich, Hale, Spooner, Lodge und Platt.
Der Conqrctz.
Senat. Washington, 19. Juni. Der Senat nahm heute mit einer Mehrheit von acht Stimmen das Spooner'sche Substitut für die Hepburn'sche Nica-raguakanal-Vorlage an. Tie Abstimmung ergab 42 gegen 3 t Stimmen. Nachdem alsdann zwei Amendements angenommen waren, von denen das eine die Ernennung einer Commission zur Beaufsichtigung des Canalbaus, und das andere die Ausgabe von zweiprozentigen Goldbonds im Betrage von 8130,000,000 zur Aufbringung des für den Bau nöthiaen Geldes anordnet, erfolgte die Annahme der Bill mit 67 gegen 6 Stimmen. Die Panama-Route wurde vom Senat als vortheilhafter befunden, als die Nicaragua - Route, und die einzige Frage, die noch unentschieden bleibt, ist die, ob ein gültiger Besitztitel auf das Eigenthum der Panama-Canal Co. erlangt werden kann. Diese Frage hat, nach den Beftimmungen der Bill, der Präsident zu untersuchen, und wenn sein Befund günstig ausfällt, ist er ermächtigt, das Eigenthum für $40,000,000 anzukaufen. Fällt die Untersuchung ungünstig aus, hat er die Vollmacht, einen Contract für den Bau des Canals auf der Nicaragua-Route abzuschließen. Tie Debatte wurde heute mit einer Rede Moraan's von Alabama zu Gunsten der Nicaragua-Route beschlossen. Vor ihm sprachen Clark von Montana im gleichen Sinne und Allison von Iowa für den Spoor.er'fchen Antrag. Haus. Tie Debatte über die PhilippinenVorlage wurde heute im Hause durch eine eindrucksvolle Rede Cooper's (Wisc.), dem Vorsitzer des Comites für Jnfular-Angelegenheiten, eröffnet. Er sprach etwa drei Stunden lang, indem er hauptsächlich d.e Politik der Administration vertheidigte und betonte, daß aus der Angelegenheit keine Parteifrage gemacht werden sollte, da beide Parteien den Frudensvertrag mit Spanien gutgeheißen hätten. Jones (Va.) sprach als Vertreter der Minorität und legte den demokratischen Standpunkt in Bezug auf die Frage dar. Unruhen in Union Hill N e w A o r k, 19. Juni. Alle bis auf drei Seidenwebereien in Hudson County, N. I., haben ihre Thüren geschlossen und es sind infolge dessen etwa 10,000 Arbeiter beschüftigungslos. Die unmittelbare Ursache dieser Betriebseinstellung war der Streik der Färber in Paterson, da die Fabrikbe sitzer ähnliche Unruhen befürchteten. Heute Nachmittag spät kam es bei Simon's Fabrik in Union Hill zu Unruhen, indem die ausgeschlossenen Arbeiter eine Demonstration veranstalteten. Es wurden Steine geworfen und sonstige Gewaltthaten verübt, jedoch wurde die Menge schließlich von der Feuerwehr, welche acht Wasserstrahlen auf sie richtete, auseinander getrieben. Die Polizei knüppelte 14 Mann nieder und 17 Personen wurden verhaftet. Bahnunfall. S h e l ö u, N. C., 19. Juni. Ein Theil eines gemischten Zuges auf der South Carolina & Georgia Exten sionBahn brach heute Nachmittag durch die Auffahrt zur Brücke über den Broad River. Leroy Gngg aus Shelby wurde getödtet und drei Bahnangestellte sowie etwa ein Dutzend Passagiere verletzt. Als der hinterste PaffagierWaggon sich mitten auf der Brücke befand, merkte Maschinist Albert, daß das Gerüst nachgab, und indem er Volldampf gab, brachte er den ganzen Zug herüber bis auf den letzten Paffa-gier-Waggon und drei Frachtwagen. Ersterer stürzte 50 Fuß tief auf das Ufer des Flusses und wurde von dem steinernen Pier der Brücke aufgehalten, wodurch die Paffagiere vor dem Ertrinlungstode bewahrt wurden. Rache der Briten. Chicago, 19. Juni. Eine Specialdepesche aus Baton Rouge, La., besagt, Gouverneur Heard sei von dem britischen Consul benachrichtigt worden, daß Vieh aus L ouisiana nicht in Südafrika eingelassen werde, angeblich wegen Heard's Protest beim Staatsdepartenlent gegen den Versandt von Mauleseln und den Betrieb eines britischen Militärlagers in Port Chalmette. Die Wahrheit ist, das die akuten neuralgischen Schmerzen im heißen Sommer einen Anfall von Krankheit bedeuten. Um dieses zu verhindern, gebraucht man sofort St. Jakobs Oel, ein promptes und sicheres Heilmittel.
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