Indiana Tribüne, Volume 25, Number 254, Indianapolis, Marion County, 17 June 1902 — Page 4

Jnoiana Tribüne. 17. Juni 1902.

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Indiana Tribüne. Herausgegeben von der uteberg ES. Indianapolis, Ind.

Harry O. Thudium Präsidcnl. Geschäfts local: No. 31 Süd Dclaware Straße. TELBPH0E SS9. Entered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Prohibition in Maine. Seit über einem halben Jahrhundert herrscht das Prohibitionsgeseß im Staate Maine. Es ist in einzelnen städtischen und ländlichen Gemeinden, wo sich eine starke Majorität zu Gunsten des Gesetzes geltend machte, zur Durchsührung gekommen, während in anderen Gemeinden, wo die persönliche Freiheit höher geschätzt wurde, als ein von der Engherzigkeit und Heuchelei geschaffenes Gesetz, spirituöse Getränke ganz ruhig verkauft worden sind und trotz aller Gesetze auch weiter verkauft werden. In einigen Gegenden haben die Wirthe und Großhändler eine reguläre Abgabe bezahlt und sind in ihren Geschäften nicht behelligt worden, aber die dadurch erzielten Einnahmen für die Munizipalkasse find bedeutend geringer gewesen, als wenn ein regelrechtes Lizensverfahren geherrscht hätte. In vielen anderen Gemeinden haben sich die Beamten aber bestechen lassen und haben ein Auge, mitunter auch beide Augen zugedrückt. Die letztere Praxis scheint so allgemein gewesen zu sein, daß selbst die Prohibitionisten eingesehen haben, daß sie nichts dagegen ausrichten konnten, und die Nicht-Prohibitioniften haben selbstverständlich zu dieser flagranten Uebertretung des Gesetzes geschwiegen. Zuletzt trat aber ein Geistlicher in Eumberland County, dem dies Bestechungsverfahren denn doch zu arg wurde, als Kandidat für das Scheriffsamt auf und versprach, wenn er gewählt würde, dem Skandal ein Ende zu machen. Er wurde erwählt, ernannte seine Untcrbeamten, natürlich lauter stramme Prohibitioniften, und nahm den Reinigungsdesen in die Hand. Das war genau vor einem Jahre. Jetzt ist er zu der Einsicht gekommen, daß in dem Jahre seiner Verwaltung ebcnso viel spirituöse Getränke verkauft worden sind und daß seine prohibitorischen Teputies sich genau ebenso haben bestechen lassen, wie ihre nicht temperenzlich angehauchten Vorgänger. Sollte diese Erfahrung des geistlichen Scheriffs nicht dazu dienen, der Prohibitionspartei im Staate Maine endlich die Augen zu öffnen? Sollten die Manner und Frauen, denn den Letzteren ist es zuzuschreiben, daß der Gctränkever-bots-Paragraph in die Gesetzgebung aufgenommen ist, nicht endlich dahinter kommen, daß derlei Gesetze nur dort durchgeführt werden könmn, wo ein allgemeines Verlangen nach denselben herrscht und daß im anderen Falle sie nur dazu dienen, die Zahl der Trinker zu vergrößern und die Unmäßigkeit zu befördern? Ter Scheriff von Cumberland County muß, wenn er nicht blind ist, gesehen haben, daß die Durchführung von Temperenzgesetzen eine Versuchung zur Unehrlichkeit im Gefolge hat, die Korruption befördern und das Volksbewußtsein abstumpfen muß. Es ist anzunehmen, daß gerade durch das, was der geistliche Herr verhindern wollte und nicht konnte, der Staat Maine zu der gesunden Vernunft kommt, anstatt des todten Paragraphen des Verbots ein geregeltes Linssyftem zu setzen. Nicht nur der Sfoti allein, sondern jede Gemeinde fa demselben würde den.Vortheil davon haben. (Zt. Paul Voltszeitung.) Heute sollen die Verhandlungen zwischen Gouverneur Taft und dem aus den Cardinälen Rampolla, S. Vannutelli, Steinbuber. Gotti und Vives y Tuto bestehenden, ad hoc constituirten Unterausschuß der Congregation für außerordentliche kirchliche Angelegenheiten beginnen, und wie es in einer gestrigen Kabeldepesche heißt, find die hohen Herren sich so ziemlich einig, auf die Vorschläge Tasts einzugehen. Der Werth der philippinischen Ordensbefitzungen, um die es sich handelt, wird auf 7 bis 10 Millionen Dollars veranschlagt, und Gouv. Taft soll am Freitag dem Präfecten der Propaganda erklärt haben, daß Onkel Sam diefe Summe entweder baar oder in garantirten Bonds zu zahlen bereit sei.

Mccrcwoget: nlo raftqelie. Alle Noturkräfte wst hat derMensch in seine Dienst gestellt. Den über ktxn Wassordamps, der aus engen Behältern sich M5 rcic sehnt und siw, 5cHnt und streckt, lüfet er schwerem recht Massen vor sich herschicbcn. oie durch 'innreiche llcbertragung doSSchouNg rad der Dampfmaschine drehen: die explosiven Gasgemische bat er gebändigt und die Energie ihrer gewaltsamen Ausdehnung in feinen Dienst gestellt. Ter freie Bergstrom ist sein flafrc geworden, der mächtige Tnr bincn oder kleine Wasserräder der Wühlen zu drehen bat, und der Wind muß ihm dazu dienen, Mühlenräder und Fegelschiffe zu treiben. Hat sich "o der Menschengeist fast alle Naturkräfte dienstbar gem ichl, so gelang e ik?m bisher noch niäit, die gewaltige Energie dc Meeres sich nutzbar zu machen. Weder die imac heure Krafentfaltung der Gezeiten. von Ebbe und FllnH, noch die in ge ringere Einzelwirkungen sich zersplitternde Sinnt der Wellenbewegung sann man praktisch ausnützen. Ein sehr interessanter Eriolg im Riemen ist indessen jetzt zu verzeichnen. Ein Apparat, den der Ingenieur Gehre in Rath bei Düsseldorf erfunden hat, ermöglicht eö, enchtbo jen aufzulegen, die ihr elektrisches Licht durch die Arbeit der Wellenbe wegung selbst erzeugen. Xie Leuchtbojen sind besonders für die Schifffahrt in der 9iSUe der Küsten von ungemeiner Wichtigkeit, da sie de? Nachts vor Untiefen, Sand dankn und Nissen warnen. Meist werden sie durch &az beleuchtet. Xa sie im freien Wasser liegen, so ist es umständlich und besonders bei stürmt schern Welter so schwierig und gefäbrlich, sie srisch zu füllen. Eine erln scheue Boje aber an einer Stelle, wo die Schiffer sie sonst zu sehen ge wohnt sind, ist natürlich viel gefährlicher, als gar keine. So wäre es sehr zu wünschen, Bojen zu besitzen, die stetig und oh Bedienung sich ihrLicht selbst bereiten. Eine cmtomatische -Boje nach Mnv ist itJahressrist im westbolsteinischen Wattenmeer, fünf Kilometer von dem Lande, bei Büsurn, im Betrieb und hat sich gut bewahrt. Es handelt sich um eine Blinklichtboje. regelmäßigen Abständen entsteht und derschwindet das Licht: ein Uhrwerk n gelt den Ablauf dieseo Vorgang'-, ferner bat sie noch einige lauttönen bc Glocken, die besonder-? bei Rfc&H wichtig sind, da sie den Schmer am die Näbe der Boje aufmerksam ma chen. 2er ganze MechaMmuS wird automatisch durch die Energie der eilen bedient, und es qenügt eine Wellenhöhe von zehn Eentimeter zu diesem Zweck. Eine Bedienung entällt fast vollständig! einmal im Fahr muß der Apparat geschmiert werden, was einfach zu besorgen ist. Tao Princip deo Apparats ist folgeudes: An der Längsseite der Boje ist ein Schwimmer angebracht, der sich mit den Wogen bebt und senkt. Tiese Bewegung wird durch Hebel ans ein Sperrrad übertragen, das sich bei jeder Hebung ein Stück weiterdrebt und dadurch ein Gewicht hebt. Bei einer bestimmten Stelle des Sperradeo löst sich automatisch die Sperrung: das Gewicht fällt zurück, dreht dadurch da Rad zurück: und daö Spie! beginnt von Neuem. Tiefe durch taft allgewicht also ri' gulirtc Zabnradbewegung wird durch eine sehr große Nebersetzung auf eine kleine Tnnamornasckine übertragen, die das elektrische Licht für die Larnpen liefert und gleichzeitig die Hilfs apparate treibt. Ter Apparat bietet zwei große ?iutbeilc, erstens ist der Betrieb der Bv jen sehr billig: vor Allem aber femn man auch an solchen schwer zugänalichen Orten Bojen auöleae, wo ibre Vienuna sehr umständlich und kostspielig wäre, freilich steht dem als Kachtheil gegenüber, daß der Apparat ei spiegelglatter See überhaupt nicht fuuktiomrt, doch ist unter diesen limständen die Gefahr an fich beträchtlich vermindert, und eine so absoluteRuhe der See, daß die Wellen nicht einmal bo& Minimnm von 10 Eentimeter .oö he erreichen, ist wenigstens in derNordfec sannt häufig zn erwarten. Kein schöner Parademarsch. Ein Parademarsch, wie er zur Zeit Friedrichs des Großen üblich war, wird gegenwärtig von der Leib-Com-pagnie des 1. Garde - Regiments z. F.. bei der bekanntlich auch Prinz Eitel Friedrich steht, eingeübt. Bei dem Vorbeimarsch vor dem Vorgesetzten erschallt 15 Schritt vorher dasKommando Rührt Euch!", worauf die Grenadiere dasGewehr von der linken Schulter nehmen, den linken Arm steif herabhängen lassen und in die linke Hand den Gewehrkolben aufstützen, während sie mit dem rechten Arm über ihreBrust hinweggreifen und mit der Hand das Gewehr bei dem Schloß festhalten. In strammer Haltunq. die dadurch aller-

i dings etwas schief erscheint, marschiren die Grenadlere dann bei dem Borgesetzten in dieser Haltung vorüber und nehmen erst 15 Schritte später wieder das Gew hr über die Schulter. Poesie und Prosa. Braut (auf nner Anhöhe, schwärmerisch): Ach. hier hat mir Alfred seine Liebe erklärt!" Sehr begreiflich! Von hier aus übersieht man auch am besten das Gut Deines Vaters!"

ffeik abersack's Schreidevrief.

Itc. 233. Geöhrter Mister Edithor! Am Tag nach dem Christ Baldrian seine schreckliche Eckspierienz hen mer noch lattse Trubel gehabt. Das erschte Ding am Morgen war. daß d'e Hauskieper, wie se mich mei Vreckfest gebracht Hot. zu mich gesagt Hot: Mister Habersack, ich fiehle arig sarrie. aww'r ich kann in den Haus nit stehn. Ich sin in e preiwet Fämillie geheiert werde un nit in e Haus, wo ich den Bahs enausschmeitze muß. Ich gleiche's ja so weit ganz gut hier, awwer so ebb:5 kann doch e disentes Mehdche. wo an so ebbes roffes nit gewöhnt is, nit stende." Mei liewes Kind", hen ich gesagt, ich kann Jhne ja nit so arig blehm un sehn selbst, daß es nit plessent is, Hausknechisarbeit zu duhn, awwer ich kann doch nit helfe." Well. Hot se gesagt, ich hen gedenkt, weil ich doch so en diesentes Mehdche sin. do könnte Sie mehbie emal mit den Bahs spreche, mehbie, daß er mich mei Wehtscbes e wenig rehse duht. bikahs mer kann doch nit wisse, wann icb widder so ebbes schaffe muß. was so inteierlie gege mich geh duht. Well, ich hen gesagt, ich wollt mit den Mister Baldrian spreche, for zu sehn was n duhn könnt. Uff den Christ do hätt ich awwer lang warte könne, bikabs der Hot bis zu Dinnerzeit ins Bett gelege un wie er daunstehrs is komme. do Hot er e Fehs gemacht, als wann er die Palz vergift hätt un wollt auch noch ins Baiernland komme. Wie Sie Hauskieper ins Deiningruhm komme is. Hot dcr Christ gesagt': Sie unverschämte Person, wie könne sie dehre. sich an ihremWah? zu vergreife un mich so schrecklich zuzurickte? Wisse Se, daß ich Jhne in die Pennitenscherie dafor bringe kann? Wisse ee, daß nit nid gefehlt hätt un ich wär en dohter Mann gewese? Do hätte Se mehbie auch nicks drum qewwe. Ich hen schlecht gefiehlt wie ich heim stn komme un das hätte Se schon sehn könne, wann Se e wenig kämmen Horssenz gehabt hätte. Ich hen schon dran gedenkt gehabt. Jhne Ihre Wehtsches e wenig zu rehse, awwer das is jetzt aus un vorbei an Sie brauche gar nit dran zu d.-nke. daß so ebbes häppene duht. Das Mehdche Hot zuerscht e saueres Fehs gemacht, awer in e Minnit is se driwwer enaus gewese. Do Hot se gesagt: Jsch dai so? Denke Se mehbie ich deht das stende? Suche Se sich jemand anncrschter. wo Jbne Ihre Arbeit schaffe duht. Wann Sie mein Mann wär.', un Sie wäre den Weg heim komme dann hätt ich noch ganz annerst druffgeschmisse; Sie sin ja en ganz armseliger. seckenhändiqer Kunne, wann Sie. denke, daß e diesentes Mehdche. sich den-Weg von Sie trete läßt. Gewwe Se mir mei Geld un ettwerteise 2t for e anneres Mebdcbe." Do is se autseit gange un der Christ Hot so e dummes Fehs gemacht, daß ich Hen lache misse. Das Mehdche is hardlie autseit gewese, do is se auch schon widdcr erei kommen un sagt: Un dann noch e anneres Ding, zu Jhne Ihre Irau schreib ich reiteweg, daß se emo! ausfinne soll, was se for e Pietsch von en Hosband Hot un in was for e Kandischen Sie heim sin komme." Bumms, is se Widder autseit gewese un jetzt Hot der Christ die Koller getschehnscl!t. Welt for e lange Storie korz zu mache, 'die Hauskieper Hot nit gekwitt un se Hot auch en Rehs kriegt. Ei tell juh. es is e großes Ding, wann der Mensch en Pull Hot. Die Hauskieper Hot jetzt yeäckt, als wann mitaus sie die Welt zu Grund deht gehn. Alles Hot gehn misse, wie sie's gewollt Hot un ,er Christ Hot noch kein Wort sage derfe. sonst Hot se gleich gedroht, se deht an die Madamm schreiwe. Die Kandischen hen ich off Kohrs auch nit gegliche. mer Hot jo gefiehlt als wann mer in e Tschel wär. Guttneß. ich kann nocb keinWermche ebbes zu leid duhnnn for so e heiert Mehdchen hen ich immer e Fiehling gehabt, als wann se gewissermaße auch en Mensch wäre, awwer das Ding hier is doch zu weit gange. Der Christ Hot auch komplehnt, daß er so schrecklich viel a"shalie mißt un do hen ich gedenkt, die Geschicht mußt du stoppe. Wie ich e wenig driwwer nachgedenkt hen. do hen ich gewußt, wie ich es anfange muß. Ich hen mich hingesetzt un hen an die Selma enBrief geschriwwe un hen ihr drin ecksplehnt, tafe mir bei di Mister Mehr inweitet gewese wäre un daß mer all gut gefiehlt hätte. Wie der Christ heim wär komme, do hätt er e wenig Neus gemacht, awwer gar nit viel un do war die Hauskieper erbei komme un hätt mit denBruhmstick uff den arme Christ geschmisse. daß er en ganze Dag im Bett hätt liege misse. Do hätt ich die Hauskieper gefeiert un se deht jetzt drohe, daß se ihr schreiwe wollt. Se wär zu säßig un frech gewese. Den Brief hen ich reiteweg gmehlt un am Owend hen ich nach das Sopper die Hauskieper gerufe. Dann hen ich ge-

sagt: Hier is die Missus Baldrian ihre Adreß (bei den Weg is es awwer e ganz falsche Adreß gewese, so e Taun gibts in die alte Kontrie gar nit), setze se sich reiteweg hin un schreiwe Se; dann noch e anneres Ding, hier ii Jhne Ihr Wehtsches un jetzt könne Se denke, daß Se distscharscht sin. Ich gewwe Jhne noch fünf Minnits Zeit und wann Se bis dahin Jhne Ihr Gelumps nit aus den Haus hen, dann fliegts zu den Fenster enaus un Se mit. GW!" Do könne Se sich denke, daß se in leß denn no teim aus den Haus war. Der Christ Hot mich en Kiß gewwe un all die Kids hen mich kisse müsse, so froh is er gewese. Dann Hot er awwer doch Widder geschrwwert un Hot gesagt: Meik. Meik, do Host du awwer ebbes schönes angericht! Denk mol was die Selma " Newwer meind. hen ich gesagt, sell is all schon gefickst un do brauchst du dich nit drum zu battere. Do Hot er gut gefiehlt un ich denke jetzt hen mer Widder for e Zeitlang Ruh und Vi-s in den Haus. Mit beste Riegahrds, Juhrs Trulie. Meik Habersack, kttweier un Scheriff von Apple Jack, Hone Terrer Kauntie. A u f der Rhetnau verunglückte der Mitinhaber der Mannheimer Eisfabrik Louis Pfefferkorn, ein sehr angesehener Kaufmann. Er stand am Rheinufer im Bereich eines Dampfkrahnens, als dieser sich in Bewegung setzte und mit seinem Gegengewicht den Unglücklichen an das eiserne Ufergeländer preßte. Kurze Zeit darauf erlag der im Alter von 41 Jahren stehende kräftige und blühende Mann seinen Verletzungen. Das Dien st mädchen Katharina Czech in demWiener'Stadttheil Favoriten übergoß ihr neugeborenes Kind mit Petroleum und zündete es dann an. Das Kind wurde Abends in der Wohnung todt aufgefunden. Das Diestmädchen stürzte sich dann vom vierten Stockwerke in den Hof und wurde in sterbendem Zustände ins Jesuitenhospital gebracht. Das Kriegsgericht der 35. Division in Thorn verurtheilte den Gefreiten der Garde-Landwehr Franz Haß, einen Arbeiter au-Span-dau, der auf dem Artillerieschießplatz bei Thorn eine vierzehntägige Uebung mitgemacht hattc und gelegentlich einer Abschiedsfeier im Rausche einem Sergeanten einen leichten Schlag mit der Hand gegen den Kopf versetzte, wegen thätlichen Angriffs gegen einen Borgesetzten zu einem Jahr sechs Monaien Gefängniß. Haß ist verheirathet und Vater zweier Kinder. Der Inhaber der Colonialwaarenhandlung und Leiterfabrik Adolf Sinsheimer in Worms ist nach Wechselfälschungen im Gesammtbetrag von über 200.000 Mark flüchtig gegangen und hinter dem Flüchtling wurde ein Steckbrief erlassen. Sein Buchhalter Jakob Pollak und seinMagazinier Philipp Jakob wurden wegen Beihilfe verhaftet. Beide sind geständig, wollen aber ohne persönliche finanzielle Vortheile lediglkch auf Ueberredung durch ihren Chef gehandelt haben. Die Fälschungen sollen auf Jahre zurückdatiren.

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