Indiana Tribüne, Volume 25, Number 250, Indianapolis, Marion County, 12 June 1902 — Page 4
Indiana Tribüne. Hkiausgegeben rn der uteveg 99. Indianapolis, Ind.
Harry O. Thudium Präsident. Geschäftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 Entered at the Post Office of Indianapolis as second dass matter. (sine reizende GesMichte von einem aisertrunk ist aus der letzten Reise des Kaisers zu berichten. So oft der Kaiser auf die HoHtönigsburg kommt, wird ihm ein Jmbih angeboten und von weitzgekleideten Jungfrauen ein Becher edelsten Gewächses kredenzt. Diesmal hatten aber die Iung frauen entschiedenes Pech und das ging folgendermaßen zu. Der köstlich: We:n des Elsaß, Jahrgang 1865. war von Herrn Brauer aus Rappoltsweiler gespendet worden, einige junge Damen waren erschienen zur Ueberreichung, und ein silberner Becher aus dem Besitze des Architekten Bodo (5bhardt stand wie früher auch jetzt bereit. Aber schon naht der Kaiser mit seinem glänzenden Gefolge, da wird entdeckt, daß Itx Korkzieher fehlt! Um alles in der Welt, schnell einen Korkzieher her! Aber so ausgezeichnet auch Förster, Gendarmen, Bauleute mit Gewaffcn und Instrumenten augerüstet waren, ein Korkzieher fand sich nicht darunter! Endlich bringt Einer ein Taschenmesser zum Vorschein, an dem ein Psropfenzieher prangt. Aber er ist zu kurz, und der Stöpsel bricht in der Mitte ab; der köstliche Wein rinnt nicht heraus. Schon steht der Kaiser vor den Damen, und .... der Kork sitzt immer noch fest. Da wird im letzten Augenblicke eine andere Flascbe aenommen, allerdings auch ein köstlicher Tropfen, ein 1893er Ries ling. von dem der Kaiser dem Architekten Bodo Ebhardt Bescheid thut. Eine kleine Pause entsteh:, in der auch die Herren des Gefolges einenTruni ihun, und der Kaiser verschiedene Vorstcllungen entgegennimmt. Der Svender des köstlichen Weines hofft die kleine Verwechselung wieder ausgleichen zu können, indem er beim Aufbruche demKaiser den richtigen 1865er nochmals allerdings diesmal programmwidrio durch eine der Damen anbieten läßt. Mit einem Scherzworte über diesen Ucberfluß trinkt der Kaiser abermals, aber er kommt auch jetzt nickt zu seinen 1 865er, denn in der Aufregung hat die Dame abermals den verkehrten Wein eingcgoffen. Aber der guten Dinge sollen drei sein! Nach längerem Rundgang sieht sich der Kaiser im Hof der Burg plötzlich wieder dem freundliehen Becher gegenüber. Der tavfere Elsässer such! dasSchicksal immer noch zu besiegen, dieses Mal aber schritt der Kaiser vorüber, und der Kaiserwein blieb ungetrunken wenigstens vom Kaiser! Das ürftcntkzum 'Jleuft ä. L. Aus Greiz wird geschrieben: Angcsichts der verschiedenartigen Müitjeiiungen der letzten Zeit über die Sonderttellung unseres Fürstentums in politischer Hinsicht, sei daran erinnert, daß Reuß ä. L. auch sonst eine solche Ausnahmestellung einnimmt, o hat es z. B. keinen Pfennig Schulden, sondern im Gegentheil noch ein Baarvermögen von mehreren Millionen. In der Dichtigkeit der Bevölkerung nimmt unser Land mit 213 Einwohnern auf l qkm (Volkszählung von 1885) hinter dem Königreich Sachsen mit 250 unter den deutsche?. Bundes - Staaten den ersten Platz ein, abgesehen von Hainbürg mit seinen besondren Verhältnissen. Preußen hatte z. B. nur 91 Einwohner auf 1 qkm im Jahre 1885. In der Beschäftigung der Einwohner in der Industrie steht unser Land im Reiche an erster Stelle. Von 1000 Einwohnern gehören bei uns 677 zur Verufsabtheilung Bergbau und Hüttenwesen, Industrie und Bauwesen"; es ist das eine Zahl, die kein andcrer deutscher Staat auch nur annähernd erreicht. Jede vierte Person ist bei uns Fabrikarbeiter. Eine Artnuth in dem Sinne anderer deutschen kennt man bei uns nicht. Auch bei schärfste Winter ruft keinen Nothstand hervor und macht keinerlei AusnahmeMaßregeln nöthig. Un'er Volksschultocfrn ist anerkannt eines der Vorzuglichsten in Deutschland; Analphabeten hat es bei uns nie gegebm. An 6tau ern haben wir nur eine :näßige Einkommensteuer, von der zur Zeit 9 Ter mine erhoben werden, und eine kaum der Rede werthe Grundsteuer. Die böhere Tochter. Röschen: Auerochsen wissen sich durch ihre Seltenheit interessanter als gewöhnliche Ochsen zu machen." Je nachdem. Schusterjunge (nachdem er Prügel bekommen): Meester, ein Glück für Sie, daß wir nicht satisfaktionsfähig sind!" Die Niederbarnimer Zeitung" (No. 105) widmet dem Kronprinzen zum 6. ?Nai ein Gedicht und saqt darin vom 6. Mai 1882 sehr hübsch: Wahre Liebe. Heirathsvermittler: Gut, mein Fräulein. Sie heirathc ich Provision für diese Partie berechne ich nicht."
Die Smaragdb üc von Köln! Heft In den Brüchen von Buzo und Eoscuez, welche Eigenthum der Regierung von Kolumbien sind, werden, was bisher wenig bekannt war, die schönsten Smaragde der Welt gewonnen. Sie sind an eine britische Gesellschaft verpachtet. Bis zum Jahre 1875 waren alle Smaragdbergwerke des Landes Regie-rungs-Eigenthum, erst nach jener Zeit wurden sie von der Regierung zur Ausbeute verpacktet unter alleiniger Ausnahme der Muzo- und Eoscuez Bergwerke. Seit jener Zeit wurder verschiedene Gesellschaften begründet, die aber alle recht schi te Geschäft'.' machten. Die besten Aussichten scheinen die Somondoeo - Bergwerke zu haben, die jetzt ebenfalls von einer britischen Gesellschaft verwaltet werden. Die Eoscuezformation gilt nach der Tradition als besonders reich anSmaragden: Es soll dort der sogenannte Canutillo" von ganz hervorragender Qualität gefunden worden sein. Sehr viele Nachforschungen bat man angestellt, um diesen Ort wieder aufzufinden, aber erst in neuester Zeit scheint dieses gelungen zu sein. Sollte dies wirklich der Fall sein, so wird ein sehr großes Capital aufgebracht werden müssen, um den Betrieb wieder mit gutem Erfolge aufnehmen zu können, da dieser Ort von aller Civilisation sehr weit abgelegen ist. Die Ärbeits - Methode ist folgende: Die oberste Erdschicht wird durch Waschen vermittelst hydraulischer Spritzröhre entfernt, so daß die Schieferdccke bloßgelegt ioird. Diese wird alsdann mit Hülfe langer, starker Bohrstangen durch die Eingeborenen entfernt. Letztere sind eine fchr billige, im Ucberfluß vorhandene Arbeitskraft. Bei einfacker Sprengarbeit, wo irgendwelcher Schaden nicht angerichtet werden kann, thun sie seh? gute Dienste. Die kostbaren Steine werden dann aus den sehr unregelmäßig verlaufenen Adern des Schiefergesteins ausgelesen. Die
smaragden werden meist in Nestern, zuweilen aber auch von einer Ader isolirt gefunden, so daß die Arbeit größte Aufmerksamkeit und Sorgfalt ersordert. Die Steine werden nach der Gewinnung in fechs verschiedene OualitätsKlassen sortirt und unter Versicherung nach Europa befördert. Von dort wird rann der größte 9$rfl zum Schleifen nach Britisb - Indien gesandt; die geschliffenen Steine bessere Qualität kehrcn alsdann zum Verkaufe nach Europa zurück. Die ..Somondoco Emerals. Limired" haben nach foebcn veröffentlichten cittheilungen bereits recht werthvolle Steine, gewonnen. Das Departement Bovaca, in dem Somondoco gelegen ist, ist wesentlich verschieden von ande' rcn Bergwerks - Departements der Revublik. Gold und Silber wird dort überhaupt nicht, außer ?m Magdalenenstrom. gefunden. Das bedeutendste Bergwerk ist das in Muzo, berühmt int dem Jahre 1535 wegen der schönsten Smaragden der Welt. Ein Stein, der im unbearbeiteten Zustande 2330 Karat wog, stammte aus einem dieser Bergwerke. Die Bergwerke werden in öffentlichen Auktionen auf Zeitperioden von je fünf Jahren an den Meist' bietenden verpachtet. Diese Auktionen finden stets in der Neichshauvtstadt ein Jahr vor Ablauf des alten Contraktes, statt. Der Nutzungswerth der Berg werke wurde stets von den Pächtern gcheim gehalten. Eine Smaragdformation von hoher Bedeutung soll mit Hülfe alter spanischer Pergamente in dem SomondocoDistrikt in Chiva entdeckt worden sein. Vorläufig wird dort noch nicht bearbcitet; nur die alten spanischen Tunnels undEcdarbeiten deuten an, daß in vcrgangenen Jahrhunderten dort eine tf ge Thätigkeit geherrscht habe, und daß Smaragde von ganz bedeutendemWcrthe hier gefunden sein müssen. Es soll eine Gesellschaft begründet werden, um die Arbeiten wieder aufzunehmen, welche im Jahre 1792 auf Befehl des Königs von Spanien eingestellt worden waren. Der Befehl war auf Grund der Thatsache erfolgt, daß alle Smaragdbrüche, Muzo und Coscuez eingeschlössen, einen Verlust und nicht einen Vortheil für das Königreich Spanien bedeuten. Dieses war der Unehrenhaftigkeit derBergwerksbesitzer zuzuschreiben, welche gesetzlich verpflichtet waren, den fünften Theil der Ausbeute an den König von Spanien abzuführen als Gegenleistung für die vom königlichen Hause zum Schutze der Bergwerke entsandten Truppen. Während jener Zeit war cs. als so viele Bergwerke in Vergessenheit geriethen, da sie, wie auch die Wege, welche zu ihnen führten, von der Tropenveqetariern vollständig überwuchert wurden. Ganze Städte von einigen tausend Einwohnern, die auf dieSmaragdbrüche angewiesen waren, wurden verlast sen; einige smd durch Zufall wieder aufgefunden worden, so z.B. eine durch einen Jäger, der sich beim Jagen plötzlich zu seinem größten Erstaunen in einer gepflasterten Straße befand. Zu diesen verloren gegangenen Städten kann auch Muzo gezählt werden, welches einst siebzehn Kirchen und eine sehr große Bevölkerung aufwies, jetzt hat es nur etwa dreihundert Einwohner. Alle diese Smaragdbrüche versprechen gute Erfolge, wenn sie nach vernünftigen Grundsätzen betrieben werden. und es ist zu erivarten, daß die veränderten Verhältnisse zu einer besseren Ausbeute führen werden.
Mei!: Kabersack' Schreibebrief.
Nc. 37. Ceöhrter Mister Edithor! An dem Owend, wo der Christ den Brief von seine Alte mit die Mehl kriegt hat, do Hot er mich gefragt, mit ihn in den Saluhn zu gehn, er deht grad dazu fiehle, emol e wenig Geld zu spende. Ich kann Jhne sage, ich sin surpeist gewese; der Christ is ja nit sttnschie, o kontrolleur, zu sich is er sogar arig libberel, no, nur gege an-. nere do is er e wenig ktoys. ur not genohtist, daß ich surpreist war un do Hot er gesagt: Ich sehn. Du wunnerst, daß ich so libbere! sin, awwer die Selma is immer for zu blehme gewese, wenn ich nit den Weg gewese sin. Jetzt wo se mich geschriwwe Hot. daß ich mich Fonn mache soll, do is das Ding different, jetzt sollst Du auch emol sehn, daß mei Nehtscher nit klohs is." Jetzt hen ich auch gewißt, warum der Christ so e Freud gehabt Hot iwwer den Brief. Well ich sin mit ihn gange un an den Weg. do hen mer in en Sickahrstohr gestappt un der Christ Hot gesagt, mer wollte emol en gute Schmohk nemme. Do Hot er zlvei seif Cent Streht Sickahrs gekauft un Hot fe awwer auch schön in sei Packet gestoche. Ich hen schon gesehn, daß ich von den Schmohk nit viel Bennefit hawwe deht. Wie mer in ten Saluhn komme sin, do Hot der Christ gesagt, mir besser dehte uns e wenig abseit von die Gäng setze, bikahs er deht nit fiehle, die ganze Schuhtingmätsch zu triete. Ahlrecht, hen ich gesagt un mir hen uns dann an e Kornerdisch gesetzt un der Christ sagt, well, was nimmst Du, ick nemme e Bier. Do fcn ich doch off Kohrs nies annerfcht verlange kenne, als wie auch e Bier. Wie mer unser Bier gehabt hatte, do Hot er e ickahr for mich geordert un dann sagt er: So, jetzt kenne mer uns ja zu die Kraut setze, ich hen Dich wenigstens en Pruhf gewwe, daß ich auch libberel sein kann." Sehn Sc, so is der Christ, awwer ich kenne ja den Feger schon lang genug un es Hot mich also nit groß gewunnert. Wie mer bei die Kraut gesosse hen, do Hot sich der Christ e Battel Wein geordert un ebbes gutes zu esse un Hot geschmohtt, als wann en kleiner Bäcker backe duht. Aus die eine Battel sin zwei geworde un er Hot noch immer nit dran gedenkt, heim zu gehe, obgleich er schon arig gut gefiehlt Hot. Wie's an's Bczahle gange is, do Hot der- Christ zu mich gesagt, ich sollt emol die paar Cents for ihn bezahle, bikahs er hätt alles Geld, was er in sei Packet gehabt Hot. mit mich gespend; ich hen dann vier Dahle? for den Christ bezahlt un das is der Weg gewese, wie er sich den Owend gebloht Hot. Awwer er Hot auch noch sein Ponnischment kriegt. Er Hot noch an die Bahr stehn wolle bleiwe, for noch e Neittäpp eraus zu knowele un do hen ich gesagt, ich deht h?im gehn. Do Hot er gesagt, ich wär en Schlohpohk un ich sollt liewer immer heim stehn un Kaffee drinke. das wär besser for mich. Er könnt sein Weg auch alleins heun sinne un deht mich nit brauche. Ich sin fort, awwer ich sin fascht zu Doht gctickelt gewese. wie ich ausgefunne hatt, daß ich den Kieh zu das Haus in mei Packet gehübt hen. So schnell wie ich gekonnt hen. sin ich heim, hen die Dohr gut gelackt un sin in's Bett gange. Ich ben schon lang geschlofe gehabt. do hörn ick uff emol e ferchterliches Neus an die Dohr. Ich sin an's Fenster geschniett un hen autseit gepiept un schuhr genug. es is der Christ gewese, wo inscit gewollt Hot un Hot nit gekonnt. Do hen ich mich schnell Widder in's Bett gelegt un hen gewatscht, was es jetzt noch gewwe debt. Er Hot Widder die Dohr gekickt, daß ich alle Minnitt eckspecktet hen, er deht se verschmäsche. Awwer die Dohr Hot Stand gehalte un uff emol do Hot's kling klang gemacht un eins von die Windos war in Pieses. Baff, is noch eins gebroche un in e halwe Minnitt noch eins. Dann hen ich gehört, wie er dorch das Windo gekleimt is. Er Hot die Bällenz verlöre un Hot en schmale Tehbel, wo e arig schöne Schardinier druff gestanne Hot, umgeschmisse. Jetzt hen ich gehört, wie Lewe in' 5)aus komme is. Die Hauskieper is aus ihr Ruhm geronnt un is daunstehrs. Se Hot en Bruhmstick aetäckelt UN Hot uff den C brist geschmisse, als wann er von gälweneist Eiern gemacht wär; ich denke, se Hot ihn nit riekonneist un Hot gedenkt, er wär en Burkler gewese. Der Christ Hot for Help gehallert UN do sin die Kids erbei komme. Die hen gegreint un hen gehallert, daß mer Hot denke könn:, die Terke wäre komme un wollte das ganze Haus zu Kindlingwutt mache. Es is en ganz schrecklicher Speckdatei in den Haus gewese un alle Minnit hen ich gehört, wie noch Disches un Stühl un all so Stoff verfchmäscht sin worde, awwer ich hen mich nit gemuckst. Uff emol is an mei
Dohr genackt worde. Jetzt hen ich aus den Bett gemißt, ich mache die Tohr uff un do steht der Christ un sei ganzes 'Fehs war voll Blut gesck.miert un sei Kleider hen wie Räcks an ihn gehängt. Ich hen gesagt, wei Christ, was is die Matter mit Dich. Tu guckst jo aus, als wann se Futtbabl mit Dich gespielt hätte. Das is, was se hen, Hot er gesagt, ich wunner, d.iß iwwcrhaupt noch en ganzer Bohn an mich is, awwer mehbie es is mich e hdwcs Dotzend Ripps gekräckt, for all was ich weiß. Ich hen ihn dann e wenig uffgestrehtend un hen ihn in's Bett geschafft. Er fagt noch: Das kommt davon, wann mer so liweral is un duht sei Geld mit seine Freinds eneiblohe." Dann is er einqeschlofe. Mit beste Riegahrds. Juhrs Trulie. Meik Haber sack, kskweier un Scheriff von Apple Jack, Hone Terrer Kauntie.
Eine ungewöhnliche Erbschaft ist einerAnzahl Personen zugefallen, die eine solche wohl am wenigsten vermuthet haben werden. Der in Berlin verstorbene Rechtsanwalt und Notar Gustav Adolf Tettenborn hat in feinem Testament alle seine Schuldner in Höhe ihrer Schuld als Vermächtnitznehmer bedacht. Den gewiß glücklichen Erben und überraschten Schuldnern Wird dies in einer Bekanntmachung des Amtsgerichts kundaegeden. Unerwartetes H o n o - rar" für ein Gedicht wurde der unverehelichten Näherin Störzer seitens der Würzburger Strafkammer zu Theil. Die Betreffende hatte vor einiger Zeit mit einer Stricknadel in die Wand ciner Zelle des Landgerichtsgefängnisseo zu Würzburg folgenden Herzenserguß eingeritzt: Sulzbach Zuchthaus ist's Fegfeuer, 'S G'fängmß Würzburg ist die Höll'; die Aufseherm . . . ist der Teufel Und der . . . ihr G'sell." Die in den letzten beiden Strophen Besungenen hatten aber wenig Verständniß sür derartige Poeüe und wußten die Ehre, ihre Namen in den Gefängnißmauern verewigt zu sehen, ebenfalls tvenig zu würdigen. So kam es. daß sich die Störzer jetzt wegen Beamtenbeleidigung vor Gericht zu verantworten hatte, welches ihr als Lohn für das schöne Gedicht drei Wocken Gefängniß zudiktirte. Tomaschewski. ein nicht nur in Rußland, sondern auch in Deutschland und Oesterreich als Einbrccher und Hochstapler berüchtigter Verbrecher, wurde inCharkow zu vierzig Peitschenhieben und zur Verbannung nach Sibirien vcrurtheilt. Tomaschewski wurde aus Charkow nach Kiew gebracht, wo er sich wegen verschiedener Verbrechen vor dem Bezirksgericht verantworten sollte. Im Gefängniß zu Kiew erkrankte er plötzlich. Er hat schon wiederholt den Kniff angewandt, sich krank zu stellen und es ist ihm dann stets gelungen, zu entfliehen. Auch diesmal ist Tomaschewski entkommen. Mehrere Personen scheinen ihm die Flucht erleichtert zu haben. Er verließ das KrankenHaus in der Arresiantenkleidung. Seine Helfershelfer hatten wahrscheinlich einen Wagen für ihn besorgt, der ihn in der Nähe des Krankenhauses erwarteie. Bisher fehlt jede Spur von dem 5lüchtlina. Frenzel Bros., No. 1 W. Washington Ztv (Merchants National Bank) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen auf alle Städte Europa?. ltZ?;l nack und von Uip!Uj'vUU Europa. An- und Verkauf ausländischen Geldes. Fünf triftige Gründe, Warnm Sie Ihr Geld in der Indiana Trust Co. deponiern sollten. 1 Weil es absolut sicher ist. 2 Weil es Zinsen tragt. 3 Weil es im .Gebrauchsfalle ohne Abzug entzogen werden kann. 4 Weil es dort für Krankheit und Unglück ein Noth-Pfennig ist. 5 Weil es die einzige richtige Art ist, etwas zu ersparen. Keine bestimmte Beiträge sind erforderlich solche n?erden ron $1.00 an, angenommen. Office i em böuve d.r Truft So.
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