Indiana Tribüne, Volume 25, Number 249, Indianapolis, Marion County, 11 June 1902 — Page 4
Jnoiana Tribüne. 11. Juni 1UOS.
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Indiana Tribüne. Herausgegeben von der Gutndrg S. Indianapolis, Ind. Harrq O. Thndium Präsident. Geschäftslocal: No. 31 Süd Dclaware Straße. TELEPHONE SS. Entered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Taft's Mission. Ueber den Besuch deß PhilippinenGouverneurs Taft in Rom und seine Unterredungen mit dem Papst drangen anfangs allerlei vage Gerüchte in die Oenentlichkeit, welche die Misston des Gouverneurs zu einer solchen von großer politischer Bedeutung stempelten. Ueber den wahren Zweck des Besuchs liegen jetzt jedoch bestimmte Nachrichten vor, welche ergeben, daß es sich lediglich um eine Besprechung über das Verhältniß handelte, in welchem die auf den Philippinen bestehenden Mönchsorden fortan der neuen amerikanischen Verwaltung der Inseln gegenüber stehen werden. Tiefe Crden besaßen unter der spanischen Verwaltung sehr ausgedehnte Machtbefugnisse, und der in ihren Händen befindliche bedeutende Grundbesitz machte sie thatsächlich zu den Herren der Inseln, so Mit sich überhaupt die spanische Herrschaft auf dem Archipel erstreckte. Unter Anderem waren sie die Leiter des önentlichen Erziehungswesens und der Armenpflege, zwei Gebiete, auf welchen sie einen unberechenbaren Einfluß auf die Bevölkerung ausüben konnten. Seitdem nun aber die in unferer Bundesverfassung enthaltene Bill of Rights", welche vor Allem die absolute Trennung vrn Kirche und Staat verfügt, auch zum Grundsatz der Philip-pinen-Verwaltung gemacht worden ist, kann von einer weiteren Ausübung jener staatlichen Functionen der religiösen Orden nicht mehr die Rede sein, und es ist die Pflicht der neuen Berwaltung, alle Einrichtungen zu beseitigen, welche dusem Grundsatz zuwider laufen. Tem Papst die Nothwendigkeit einer solchen Einschränkung der Machtbefuguisse der Mönchsorden klarzulegen, war demgemäß die Hauptaufgabe des Richters Taft, und er hat sich derselben allem Anschein nach in sehr taktvoller und erfolgreicher Weise erledigt. Dtt Papst ist weitblickend genug, um einzufchen, daß es vergebens sein würde, stch den Vorstellungen der Ver. Staaten in dieser Beziehung zu widersetzen, und so hat er sich allem Anschein nach in der freundschaftlichsten Weise mit Richter Taft über die neuen VerHältnisse auseinandergesetzt. Ein weiterer Punkt, welcher dem Papst nahe gelegt wurde, betrifft den bedeutenden Bodenbesitz der geistlichen Orden auf den Philippinen, der nach Ansicht unserer Regierung dem Wirthschastlichen Gedeihen der Inseln nicht zuträglich ist und bei den Filipinos den Geist der Unruhe wachhält. Der von unserer Regierung vorgeschlagene Ausweg in dieser Beziehung ging nun dadahin, daß die Orden ihre Ländereien gegen eine angemessene Entschädigung an die Ver. Staaten abtreten. Als Oberherr der katholischen Kirche wurde der Papst ersucht, seinen hohen Einfluß zur schleunigen und friedlichen Regelung dieser Angelegenheit aufzubieten, und es soll ihm dabei sub rosa" zu verstehen gegeben worden fein, daß im ,alle einer Weigerung des Ordens das Zwangs - Enteignungsverfahren unter den Garantien er Blll of Rights" in Anwendung kommen werde. Es geht aus dem Obigen zur Genüge hervor, daß die Mission des Gouverneurs Tast in Rom nicht eigentlich einen politischen Charakter trägt, sondern daß es sich vielmehr hauptsächlich um eine Grllndeigenthums-Transaction handelt, die wo möglich abgeschlossen werden soll, ohne die Hülfe von Gerichten in Anspruch zu nehmen. Ein hübsches Wortspiel gebranchte bei dem Besuch der Gäste aus Jndianapolte in der Brauerei von Anheuser Busch in St. Louis Herr Bal.Schmidt, der erste Buchhalter des Etablissements, in seiner Begrüßungsansprache, indem er, auf den Einzug der Gäste in die Wartburg aus Wagner's Tannhäuser" anspielend, sagte: Waren es auch nicht gerade dieKlänge des TannhäuserMarsches, so waren es doch die des An-Heuser-Marsches, unter denen Sie hie? einzogen."
Befteht eine amerikanische Gefahr für die deutsche aliinduftrie? Ueber diese in der jüngsten Zeit so viel erörterte Frage gehen der Mag dcburger Zeitung" von fackmännischc'rSeite folgende Ausführungen zu: Mancher denkende Volkowirth wird sich schon die Frage aufgeworfen ha den, ob die Aufwüchse, wie wir sie in der rücksichtc-losen capitalistlichen Ver gewaltlgung und Auobeutung wirthschaftlicher Erwerbsquellen zugunsten Einzelner in den Vereinigteu Staaten von Amerika sehen, auch auf Deut schein Boden möglicli find. Wie tu? Volk drüben für die Tauer damit fer tig wird, ist seine 3adie. Ernster wird die Frage aber, wenn mächtige amerikanische apitalvereinignngen auf Grund nugeniigcnder Kenntniß unserer Verhältnisse dao Ziel anstre tvn, in ähnlichem Stil und mit glei dier Nücksichtt'losigkeit bet uns ullgemeine Interessen dem Vortheile der Einzelnen zu unterwerfen. Eo in leider auch die Wollindustrie sckon mit Elementen verfetzt, welche aiv alül?ende Patrioten für inre Interessen die Wege suchen, die sich ihnen gerade eröffnen, und soweit es sich um einen verdeckten Aufkauf von Aktien bandelt, läßt sich diesem Vorcana auch schwerlich wirksam beaeqnen. Allerdina wird der Preio durch die ?lachfrage steicien. und bei steigenden Eurseu pflegen die Verkäufer zurück zu aalten. Bis zur Erwerbung der Maiorität in einer der kleineren Ve werksckaftcn sind also manche ftitr svrünge zu überwinden, und der Ankaufspreis wird sich dann fchliefzlich so hoch stellen, daß die eigentliche Poesie für die Erwerbung bald verlo reu gebt. Eo ist zweifellos ein ernster An lauf darin zu erkennen, daß ein amerikanischer Trust sich die Coutrolle über ..Einigkei:" verschafft bat und diejenige über Hobenfels" sich zu er werben sucht. n wie weit daö sprunghafte Steigen von anderenMit telwerthen auf gleiäiartige Ankäufe, oder Spekulation auf folche feiten deutscher Interessenten, zuruckzufuh icn ist. entzieht sich vorläufig noch einer klaren Beurtheilung. Mit inneren (Gründen lassen sich diese (5urc sprünge nicht erklären, und mit ge schäftlichen noch viel weniger, denn es ist allbekannt, daß Aufträge auf Kali Produkte schon seit längerem Zeit nur im allerspärlichsu?n Maße einlaufen. Ter April war so schlecht, wie noch nie, die Lager nehmen überall rnäaV tig zu, und starke Feierschichten mußten auf vielen Bergwerken eingelegt werden. So lehr man auch von interessirter Seite diese nackten Thatsa chen zu beschönigen sucht, so werden sie sich in den nächsten Quartalvabschlöffen doch mit unwicerleglicher Klarheit kennzeichnen. Nun ist die Frage, toofi geschehen wird, wenn amerikanische Interessen bei einem kleinen neuen oder sogenannten Mittelmerke die Ueberhand gewinnen. Hier kommt zunächst die Bonität des Werkes in Frage. So weit eo sich um ..Einigkeit" handelt, so ist ja bekannt, daß dieses Werk zu nächst mir über Earnallite verfügt, welche im rothen Zustande einen todteren Transport Werhaupt nicht vertragen. Eine FlchrMgnreffon ist. wie wir boren, dem Werke noch nicht er theilt, und daß mau fei der Werbung um eine solche Concession alle Augen zudrücke und die binnenländischen Gewässer, sei es in Hannover oder Thüringen, verunreinigen lasse, damit sich ein anwrikanischer Trust ein Fnna ment für feine weiteren Ziele schüfe, ist wohl nicht anzunelnueu. (sine Gefahr für das Syndikat liegt hier zn nächst nicht vor. Bei ,..5ohemels" wird eo fich erst noch fragen, welche Bedeutung mau den donigen Auf schlöffen in Bezug aus ihre Nachhaltigkeit beimessen kann. Man weiß, daß die hannover'schen Lägcr bio jetzt keinerlei Gewähr für ein gleichmäßigem Fortsetzen aöf grö' ßere Entfernung geboten haben. Bic zu dem steigenden Kurse die Majori tät über ein Werk erworben ist. und die vier &il fünf Millionen, welche für Babnverbindilng, einen Fabrikbau und sonstige Investitionen erforderlich werden, aufgebraucht sind, werden schon recht erhebliche Aufschlüsse nothwendig, um erst da? investirte haare (Aeld wieder l.erein',udriugen. rhnc Anficht auf Erfolg auf materiellen Gewinn kann inländische Capital ebenso wenig wie deutschem, sich in derartige llnternehnlungeu stürben. und die Krise im .taliberabau. d. h. die mangelnde Willfährigkeit des Kapital, nei'e llnternehmungen zu be fruchten, liegt bei unS bekanntlich nicht im Kapitalmangel, sondern in der großen Unsicherheit, ob und in wie weit der wachsende Consum mit der rapiden Vermehrung der neuen Werke, selbst wenn sie 'ich alle an das Syndikat anschlössen. Schritt halten kann. Träte aber ta all ein. daß ein auolänDischer Trust über die Produc ttonogrenze hmausgmge. welche sei nein jungen Werke im syndicntlichon Nahmen ptfleftttigi werden kann, so ist ei selbstverständlich, daß daöSyn dicat den Jfotttyf aufnehmen und den Preis herabsetzen muß. Ec würden dann die betheiligten Staaten und großen Werke sich zweiselloz. verein!, gen, um diesen Mampf mit der größten Consequenz durchzuhalten, und er würde dunn wohl nicht allein hier. sondern mit Hülfe der außerhalb der Trusts stehenden amerikanischen Tün
gerfabr'.sen auch gerade so in Amen ka geführt werden, wie die amerikanischeu kruftö versuchteu. die Mali-n dustrie hier sich dienstbar zu ma chen. Cf in materieller Gewinn wird also für die Trusts in keinem Falle bei der Sache herauskomnien, und an eine liontrole" der deutschen Stall" Industrie ist von vornherein nie zu denken. Nicht nur würden die bethei' ligten Staanm. $reufeen voran, sich derartigen Teneen-,en auf das Energischste wid'rseyeil. sondern im gleicken Mlche auch die alten großen Wer fe, deren Controlle heute in $änbcn liegt, welche sich nicht in srerndeö Schlepptau nehmen leiten. Will aber amerikanisches !apitai sich mit irgend einem Werke dem yndicato rahmen einfügen, und ,reud uno xfeiD mit diesem theilen, so ist hiergegen nicht däi blindeste einzuwenden. Es fragt stch nur, ob für diese- Ziel, das einzige. welchec sich vernünftiger Weise erreichen läßt, man so viel Pulver zu rerschießen brauchte. Ungefährlich ist der versuchte Einbruch auch für den amerikanischen Trust keineswegs. Träte derselbe in eine offene eind schaft mit dem Snndicat. so würde ihm anch die Sicherheit im ftalibezuge ahgeschnitten sein. Selbst ein eigenes Weil bietet Hier keine volle Stütze. Wir bähen gesehen, daß Bergwerte auch einmal ersaufen können. Für ein zweites, unabhängige'- Schlachtfeld ist bei den meisten kleinen Werken die Ausdehnung nicht vorbanden. Eine Garantie für die stetige Lieferung, wie ste das Sandicat bietet, kann ein ein'elnes Werk nie erfüllet!, mid wenn für da-' laufende ahr der Teilst anf die Landtransporte von ..HoHenfels" angewiesen ist. so werden ihm ja diesbezüglich die entgegenstehenden Crfahruugen nicht vorenthalten.
Das Saar in der nppe. Paris bat einige Mühe gehabt, der Katastrophe von Martinique die ihr gebührende Theilnahme zu schenken, weil der Humbert-Crawford Schwinbei, die Wahlen und der Sturz des Lustschifsers Scvero dazwischen kawen. Selbst die offizielle Welt lag im Banne und muhte erst durch das oute Beispie! des Auslandes aufgestachelt werden. In der Aurore" schreibt daher Moniere unter dem Titel: Es liegt so fern!" Folgendes: Wilhelm 2. schickte sofort 10.000 Mark, die Könige von England und Italien jeder 25,000 Frcs., selbst der gute Oska" von Schweden ließ 250 Louis springen und der Congreß von Washington votiite eine Million Frcs. Unser Freund der Zar hat condolirt, aber keinen Sou gegeben. In unserer offiziellen Welt dachte man auch nicht mehr zu geben außer dem Gelde der Steuerzahler. (Der Ministerrath hatte am 10. Mai eine halbe Million angewiesen.) Da kam die Depesche des deutschen Kaisers. Wilhelm 2. sandte 10,000 Mark! Welche Verlegenheit? Schnell improvisirt? man ein HülfsComite, an dessen Spitze der ColonialMinister teat und setzte eine erste Liste auf. wo sich Loubet für 20,000 Frcs. und jeder Ministe? für 500 einschrieben. Aus Achtung für die Hierarchie gab der Unterstaats - Sekretär Monaeot nur 200 Frcs. Nun hatte da Geld Wilhelms nicht mehr den Anschein, wie ein Haar auf die Suppe zu fallen!" Man sieht, wie selbst die menschenfreundlichsten Handlungen in Frankreich beurtheilt werden, wenn sie aus Deutschland kommen! Aber es impomrt doch, daß man in Deutschland wieder früher aufstand als anderswo! Mift Ttone's Tagebua. Aus der bulgarischen Hauptstadt Sofia wird geschrieben: Die bisher der Öffentlichkeit übergebenen Bruchstücke aus dem Tagebuche von Ellen Stone Über ihren sechsmonatigen unfreiwillioen Aufenthalt bei macedonischen Räubern bestätigen die Ansicht, daß auch dies Tagebuch kein Licht in den Fall bringen werde. Obwohl die amerikanische Missionarin gerade im türkifch - bulgarischen Grenzgebiete vorzügliche Orts- und Personenkenntnisse besitzt, vermeidet doch ihr Tagebuch peinlich jede Ortsangabe, sowie, mit Ausnahme des Zugeständnisses, daß die Räubsr und ihre Vewahrer bulgarisch sprachen, jede auf die Herkunft der Entführer zielende Aeußerung. Dadurch büßt die sonst recht interessante und als Räubergeschichte für die reifere Jugcnd recht lebendig gehaltene Schilderung ihren Werth als politisches Schriftstück ein. In türkischen Kreisen behauptet man wie bisher, daß die Gruppe Boris Sarafow der macedonischen Bewegung in Bulgarien die Urheberin der Entführung gewesen sei. und daß gegenwärtig im Lager der Sarafowleute über die Theilung des Lösegeldes Streit entstanden sei, weil Bories Sarafow sich selbst einen Betrag von 3000 türk. Pf. vorbehalten, eine gewisse Summe für die Herausgabe des neuen französischen Blattes Le mouvement macedonicn" von Tr. Radew in Pans bestimmt habe, und daß offenoar die Dii minorum gentm" der Gruppe etwas sparsam bedacht worden seien. Talentirt. A.: Die Schwatzhaftigkeit des Weinreisenden ist ja unerträglich. Man möchte dem Kerl das Maul zubinden." B.: Verfehlte Mühe. Der Kunde ist Bauchredner
Ein sparsamer ftittfg ist Victor Emanuel der Dritte, dessen Einfachheit und Bescheidenheit in Italien schon sprichwörtlich sind. Seine Unterthanen finden sogar, daß seine Sparsamkeit, die anfangs bewundert und gelobt wur5e, nach und nach in Geiz ausartet. So erhält z. B. der Küchenchef, der unter Humb:rt 400 Mark Gehalt monatlich hatte, jetzt nur noch drei Fünftel seines früheren Einkommens. Er beklagte sich daher jüngst bei der Königin Helene. Aber da kam er schlecht an. denn die Konigin erwiderte lachend: In meiner Heimath bekommt ja kaum der Kriegsminister so viel wie Sie. Wenn Sie solche Ansprüche stellen, gebe ich Ihnen den guten Rath, nie nach Montenegro zu gehen." Der Küchenchef Victor Emanuels darf täglich nur 900 Mark ausgeben. Für dieses Geld muß er 450 Personen drei Mahlzeiten täglich serviren. Man kann nicht behaupten, daß man mit 2 Mark pro Kopf und Tag besondere Delikatessen bieten kann. Die Königin - Mutter giebt für ihren aus 112 Personen bestehenden Hofstaat täglich 450 Mark aus. Der König sucht aber auch sonst noch seine Ausgaben zu verringern. So ünd im Laufe der letzten drei Jahre 800 Pferde aus den königlichen Ställen verkauft und nicht wieder ersetzt worden. , e t) n i u et) : n a cy oern Z u ch t b a u s e. Unmittelbar nach der Entlassung aus dem Amtsgerichtsgefängnisse zu Auerbach, Sachsen, bat unlängst die in der Bezirksanstalt Sonja untergebracht gewesene Landstreicherin König sich auf den Boden des Amtsgerichtes begeben und dort das Gebäude in Brand gesteckt. Das Frauenzimmer stellte sich dann als Brandstifterin vor und gab an, sie habe das Verbrechen begangen, um nicht in der Bezirksanstalt, sondern im Zuchthause Aufnahme zu finden, ein Wunsch, der ihr erfüllt wurde. Das Feuer konnte gelöscht werden, ehe das Grbände in ernste Gefahr kam. Eine Schülcrepistcl. In dcm Nachlasse Emanuel Geibels hat sich, wie die Pädag. Reform" mittheilt, folgender Schülerbrief gefunden: Herrn Dichter Emanuel Geibel hier, Kuhberg Nr. 15. Lübeck, den 11. Februar 1882. 5)ochgeehrter Herr Geibel! Wir haben heute Ihr Gedicht Frühlingshoffnung" zu Ende gelernt. Vor acht Tagen haben fünf nachsitzen müpen, weil sie's nicht konnten, und heute haben zwei was mit dem Stock bekommen, weil sie's noch nicht konnten. Daran haben Sie wohl nicht gedacht, als Sie das Gedicht machten? Sie sind noch einer vo:: den kurzen Dichtern, Schiller ist am längsten, der ist aber in der ersten Klasse. Der Lehrer sagt, das Gedicht sei sehr schön: es gibt aber so viele und schöne Gedichte, und wir müssen sie alle lernen. Wir möchten Sie darum bitten, machen Sie nicht noch mehr Gedichte! Kriege gibt es auch immer mehr und wir müssen die Schlachten lernen. Geographie ist besser, da kann man immer 'mal nach der Karte sehen, aber die Gedichte und die Schlachten sind am schlimmsten. Und dann hat jeder Dichter auch noch eine Biographie mit Geburtsjahr und Todesjahr! Bei Ihnen brauchen wir noch kein Todesjahr zu lernen. Wir wünschen Ihnen ein recht langes Leben! Hochachtungsvoll und im Auftrage Karl Beckmann. El. 2. Wohnung: rnvptvs.P 07
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