Indiana Tribüne, Volume 25, Number 248, Indianapolis, Marion County, 10 June 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 10 Juni 1902.
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König Albert. Unerwartetes Aufflackern der Lebensgeifter des Kranken.
Aus den Verhandlungen der gestrige Reichstagsfitzung. Das Krönungsgeschenk der britischen Nation für den König. Ernennung von Cardinälen im (5on fistorium zu Rom. Nene Tuellsorderung an ven Mini' fter Prinelli. Aenderungen in der diplomatischen Vertretung Dänemark's. Eigenartiger Selbstmord eines Schulknaben in Wien. Deutschland. Der König von Sachsen. Berlin. 9. Juni. König Albert von Sachsen war während eines Theils der letzten Nacht bewuntlos. (5r war von seiner Familie umgeben, die jeden Augenblick das Ende erwartete, und er erhielt die Sterbesakramente. Heute Morgen kam er jedoch wieder zu sich, erhob sich, aß sein Frühstück, rauchte eine leichte Cigarre und bestand darauf, einige Staatsgeschäfte zu erledigen. Tie Aerzte waren durch diese LebensZähigkeit völlig übearascht, doch besürchten sie das Schlimmste von dem nachsten Rückfall. Das einzige, jetzt vom Krankenbett abwesende Mitglied der Familie desKönigs ist sein Sohn Max, ein Priester undProfesior der Theologie in Zürich. Marinekongretz in Düssel d o r f. Ä e r l i , 9. Juni. ContreAdmiral Charles O'Neil, Flotten-Con-strukteur Jos. Linnard und die übngen amerikanischen Flotten - Offiziere, welche dem Marinecongreß in Tüsseldorf beigewohnt haben, sind äußerst befriedigt von ihrer dorligen Aufnahme ; und Behandlung. Die Vorträge wurden in deutscher, englischer und franzosischer Sprache an die auswärtigen Telegaten vertheilt, so daß diese den Rednern .leicht folgen konnten. An den Nachmittagen wurden Ausflüge unternommen und an den Abenden Bankette und Bälle veranstaltet. Der Reichstag. Berl in, 9. Juni. Der Reichstag nahm heute die Vorlage für Abschaffung der Diktatur in den Reichsanden in dritter Lesung an. Der Reichstag passirte in zweiter Lesung die Vorlage für Vutheißung der Maßregeln der internation Zucker-Con-serenz in Brüssel, nachdem der Reichssekretär des Innern, Graf von Posa-dowski-Wehner, sie dringend befürwortet hatte. Bezüglich der Beschwerden über hohe Besteuerung für den Unterhalt der Armee und Flotte sagte der Reichssekretär, daß die Regierung nicht für die ungünstige geographische Lage Deutschlands, welche einen solchen Schutz nothwendig mache, verantwortlich sei. Großbritannien. Das Krönungsgeschenk der Nation. London, 9. Juni. In einer beute vom Lord Mayor einberufenen Bürgerversammlung wurde ein Beschluß angenommen, welcher besagt, daß das Krönungsgeschenk der Nation an König Edward in einem Fonds zur Bereicherung des vom König gestifteten Hospllalsonds bestehen solle. Im (ir,m,n rnprhm QpirfmiitirtPTt für , i diesen Fonds entgegengenommen wer den. Der Lord Mayor verlas ein schreiben vom König, in welchem derselbe erklärt, daß er einen Zuschuß zu dem Hospitalfolds sür das geeignetste Geschenk erachte, das ihm die Nation machen könne. Späte? theilte ter Lord Mayor mit, daß bereits 55, 000 gezeichnet seien. I m Unterhaus?. London, 9. Juni. A. I. Aalfour stellte heute Nachmittag im Unterhaus in Abrede, daß Lord Kitchener nnter dem Mitwiffen der Regierung mit den Boeren ein geheimes Uebereinkommen getroffen habe, durch welches sie veranlaßt wurden, sich zu ergeben. Balfour erklärte, so viel die Regierung wipe, habe Lord Kitchener keinerlei Versprechungen oder Zusicherungen gemacht, die nicht veröffentlicht seien. Der Colonialsekretär Chamberlain sagte in Beantwortung einer Frage in
Bezug auf die Agitation für die Auflösung der Verfaffung der Kapkolonie, er habe von 32 Mitgliedern des Parlaments der Kapkolonie eine Petition zu Gunsten der Aufhebung erhalten und habe die Beobachtungen des KapMinisteriums über die Angelegenheit abgewartet. Um jedoch eine solche Maßregel durchzuführen, sei eine Verfügung des Reichsparlaments noth' wendig. Whitel aw Reid. London, 9. Juni. Whitelaw Reid, der Specialabgesande der Ver.
Staaten zur Krönungsfeier, überreichte : heute dem Secretär des Auswärtigen Amts, Lord Lansdowne, sein Mandat. Hute Abend nahm er an einem großen Diner Theil, das von Lord und Lady Cavendish Rentinick gegeben wurde. VerhängnißvollerBrand. London, 9. Juni. Im oberen Theil eines fünfstöckigen Gebäudes im Geschäftstheil London's brach heute ein Feuer aus, bei welchem neun Personen umkamen und 15 verletzt wurden. Die Feuerleitern reichten nicht einmal bis znm vierten Stock und die Bewohner des fünften waren daher gezwungen, auf ein Fanglaken herabzuspringen, das rasch aus dem Leinwanddach eines Frachtwagens hergestellt wurde. Die schnellste Fahrt. Plymout h, England, 9. Juni. Der Dampfer Kronprinz Wilhelm" vom Norddeutschen Lloyd, Kapitän Richter, der am 3. Juni von New York nach Bremen abfuhr, ist hier heute Morgen nach einer Fahrt von 5 Tagen, 11 Stunden und 32 Minuten bis zum Eddyftone Leuchtthurm eingetroffen, eine Schnelligkeit von durchschnittlich 23.53 Knoten per Stunde. Es ist dies der bis jetzt beste Record" für die östliche Fahrt über den atlantischen Ozean. Vatikan. Neue Cardinal c. Rom, 9. Juni. Das Confistorium versammelte sich heute Morgen unter Anwesenheit des Papstes. Letzterer wurde, umgeben von den Cardinälen, in einer Sänfte in die Sixtinische Kapelle getragen und verlieh in formeller Weise den Cardinalshut an Monsignor Martinelli, den früheren päpstlichen Ablegaten in den Ver. Staaten, an den ürft-Erzbischof Skerbenski von Prag und den Fürst - Bischof von Preczyna von Krakau. Außerdem ernannte er mehrere Bischöfe, darunter Wm. I. Kenny, Generalvikar von Jacksonville, Fla., zum Bischof von St. Augustine als Nachfolger des verstorbenen Bischofs Augustine Verot, UN0 Philip I. Garrigan, Vice-Rector der katholischen Universität in Washington, zum Bischof von Siour City, Ja. In der geheimen Sitzung des Consiftoriums hiel: der Papst später eine kurze Ansprache, in welcher er zunächst Gott dankte, dak er ihn die Feier seines päpstlichen Jubiläums erleben ließ, seiner Freude über die Wallfahrten nach Rom Ausdruck gab und die Handlungen der Feinde des katholischen Glaubens beklagte, welche Jtalien, besonders Rom, durch Verbreitung protestantischer Gebräuche zu entchristlichen versuchten. Sämmkliche, gegenwärtig in Rom anwesenden Cardinäle, zahlreiche Bischöfe, Prälaten, Diplomaten, römische Adelige, der päpstliche Hof und 'eine Menge privilegirter Zuschauer wohnten dem Consistorium bei. Der Papst, der sich einer ausgezeichneten Gesundheit erfreute, wurde überall mit Begeisterung empfangen. Unter den Zuschauern befanden sich Richter Taft, Gouverneur der Philippinen, und seine Begleiter. Italien. Noch eine Forderung. Rom, 9. Juni. Infolge weiterer Meinungsdifferenzen bezüglich des Budgets für Erythrea wurde der Minister des Aeußeren, Signor Prinetti, der bereits gestern mit dem Deputaten Franchetti ein Duell ausgefochten hatte, heute von einem anderen Deputierten, Signor Borsuelli, gefordert. Man hofft jedoch, daß der Zwist ohne Duell beigelegt werden wird. Dänemark. Diplomatisches. Kopenhagen, 9. Juni. Konftantin Bruin, der dänische Gesandte in den Ver. Staaten, wird dieser Tage aus Urlaub hier eintreffen. In wohlunterrichteten Kreisen heißt es, daß Bruin auf den französischen Gesandtschaftsposten speculirt, daß jedoch die Regierung sein Verbleiben in Wash-
ington wünscht und daß P. L. E. De Loewenoern, der dänische Gesandte in St. Petersburg, für die Gesandtschaft in Paris ausersehen ist. Der jetzt dort befindliche Gesandte geht Ende des Sommers nach Berlin. Oefterreich-Ungarn. JugendlicherBoeren freund Wien, 9. Juni. Aus Kummer über die Uebergabe der Boeren erschoß sich gestern in seinem Elternhause der 13-jährige Schulknabe Leopold Winkler. Er hatte vergangenes Jahr eine Gesellschaft von Schulkameraden orza-
nisirt, welche sich unter Eid verpflichteten, die Sache der Boeren zu unterstützen, und begleitet von einigen Gefährten hatte Winkler sich heimlich nach Transvaal aufgemacht, doch wurde er unterwegs abgefaßt und zurückgebracht. Südafrika. Die Entwaffnung. L o n d o n, 9. Juni. Lord Kitchener meldet in seiner Depesche aus Pretoria, daß am Samstag und Sonntag 2500 Gewehre abgeliefert worden feien, darunter 448 von Rebellen der Kapkolonien; die übrigen stammten meistens von Gen. De Wet' Leuten. Der britische Oberbefehlshaber fügt hinzu, daß die Boeren kräftige Hochs auf König Edward ausbrachten. Ehrgefühl der Boeren. Bloem fönte in, 9. Juni. In scharfem Contrast zu dem freundschaftlichen Verhältniß, das seit dem Friedensschluß zwischen den Boeren und Briten herrscht, steht die Bitterkeit, welche die sich jetzt ergebenden BurgHers gegen diejenigen hegen, welche während des Feldzugs kapitulirten. Als die Boerenführer vor Abschluß oes Friedens nach Bloemfontain kamen, weigerten sie sich entschieden, den Landsleuten, die sich früher ergeben hatten, die Hand zu reichen. Man glaubt, daß das bittere Gefühl zwischen diesen beiden Klassen von Boeren noch lange anhalten wird. j Frankreich. Luftschiffer ertrunken. T o u l o n, 9. Juni. Leutnant Bandio machte heute früh von hier ausl in dem dem Luftschiffer Hart gehörigen Ballon einen Aufstieg. Der Ballon wurde in östlicher Richtung nach dem Meere getrieben und war von 2 Torpedobooten gefolgt. Soeben haben diese signalisirt, daß der Ballon in die See siel und daß Leutnant Bandio verschwand. R o ft a n d ' s H u m o r. Paris, 9. Juni. Edmond Rostand , der bekannte dramatische Schriftsteller, gegen den Richter Kohl saat in Chicago einen Einhaltsbefehl erließ, der die weitere Aufführung seines Stückes Cyrano de Bergerac" verhindern soll, weil es ein Plagiat des von Sam. E. Groß verfaßten Stückes Merchant Prince of Cornville" sei, hat an den dramatischen Kritiker des Temps", der ibm eine Abschrift der Entscheidung Richter Kohlsaat's gesandt hatte, einen Brief geschrieben, in welchem er sich in äußerst humoristischer Weise über die Entscheidung luftig macht. Nachdem er darauf hingewiesen, daß das Groß'sche Manuskript zweimal in Paris gewesen sei, einmal im Jahre 1879, als er. Rostand, elf Jahre alt war, und das zweite Mal im Jahre 1897, als Cyrano" bereits allen seinen Freunden bekannt war, erklärt er, er habe seinen Herausgeber beauftragt, ihm das Manuskript zu verschaffen und es zu veröffentlichen. Sosann legt Rostand ein drolliges Bekenntniß ab, wie er die Ideen zu allen seinen Dramen von Amerikanern, zum Beispiel die des L'Aiglon" nvon Tom Sambo aus Springsield, Jll.", gestohlen habe, u. wie er von Groß aus Chicago die im Cyrano" vorkommende Belagerung von Arras und die ganze Geschichte de 17. Jahrhunderts stahl. Er stehe jetzt mit einem Plantagenbesitzer aus Virginia wegen Ankaufs eines Manuskripts in Unterhandlung, und habe soeben aus dem Hause eines New Orleanser Schiffseigenthümers ein großes Stück über Jeanne d'Arc," die Jungfrau von Orleans" gestohlen. China. Cholera in Peking. Washington, 9. Juni. Im Staats-Departement traf heute eine Depesche vom Gesandten Conger ein, welche meldet, daß in den japanesischen Kasernen in Peking ein Mann, der kürzlich aus Tien Tsin eingetroffen war, an der Cholera gestorben sei. Weitere Fälle sind nicht vorgekommen.
Porto Rico. Überschwemmungen. San Juan, 9. Juni. Verheerende Ueberschwemmungen haben im Patillas-Distrikt stattgefunden und fünf Personen sind ertrunken, während eine Anzahl Häuser zerstört sind und die Eigenthümer von Zuckerplantagen und Viehheerden große Verluste erlitten ha-
den. Die Bewohner der überschwemmten Gegend sind der Hülfe bedürftig. Holland. Aerzte dekorirt. Im Haag, 9. Juni. Die Aerzte, welche die Königin Wilhelmine während ihrer jüngsten Krankheit behandelten, sind dekorirt worden. Prof. Rosenstein, der Pathologe der Universität Leyden, ist zum Commandeur und die Doktoren, Kon ver, Roessingh und Pot zu Rittern des Ordens vom Niederländischen Löwen ernannt worden. Meziko. Heißer Kampf. T u c f o n, Ariz., 9. Juni. Nachrichten aus Hermosillo besagen, daß kurze Depeschen von General Torres eingelaufen seien mit Meldungen über eine von ihm in dem Vcatzan-Gebirge geschlagene blutige Schlacht. Die Indianer zogen sich mit großen Ver lusten an Todten und Verwundeten aus ihren Befestigungen zurück und es wurden viele Gefangene gemacht. Der Congreß. Senat. Washington, 9. Juni. Eine interessante Rede über die Jsthmuska-nal-Vorlage hielt heute Senator Harris von Kansas, ein hervorragender Ingenieur, der die technischen Einzelheiten des Kanalbaus erläuterte. Erbefürwortete entschieden die Nicara-gua-Route, indem er die Schwierigkeiten bei dem Bau des Panama-Kanals als fast unüberwindlich bezeichnete. Zu Anfang der Sitzung mrrrde über die Flotten-Bewilligungsvorlage berathen und sämmtliche Amendcments des Comites erledigt, mit Ausnahme desjenigen betreffs des Baus von zwei neuen Schlachtschiffen, zwei Kreuzern und zwei Kanonenbooten. Haus. Das Haus nahm heute die Vorlage zum Schutzeder Präsidenten, Vicepräsidenten, die Mitglieder des Kabinets und der auswärtigen Gesandten' und Botschafter gegen Attentate, sowie für Unterdrückung deS Anarchismus mit 175 gegen 38 Stimmen an, nachdem ein Antrag auf Zurückweisung mit 123 gegen 71 Stimmen verworfeu war. Der übrige Theil der Sitzung wurde der Erörterung der Bill für Uerbetragung gewisser Forstreservationen vom Departement des Innern an daß des Ackerbaus, und für die Anlage von Wildparks und Fischteiche:: in denselben gewidmet. Thompson von Alabama reichte eine Bill ein für Bewilligung von 8100,000 zur Ueberführung der Leichen sämmtlicher Präsidenten der Ver. Staaten, mit Ausnahme derjenigen George Washington's, nach dem NationalfriedHof in Arlington. Der Präsident und die Gouverneure der Staaten sollen ein Comite bilden, um alle nöthigen Vor bereitungen zu treffen. Nachrichten aus Jndiana. A n d e r s o n. Der 24-jährige Heizer Frank Shank wurde am Montag in den BigFour-Yards von einem Zug überfahren und auf der Stelle getödtet. Noblesvill e. Gestern begann hier vor einer Ji'ry der Proceß gegen William Fodrea, der beschuldigt ist, John E. Seay am 22. Dez. 1901 ermordet zu haben. Die beiden Männer kannten sich kaum persönlich, machten jedoch demselben Mädchen den Hof. Washington. Der Vormann I. Seargent sowie 4 Streckenarbeiter, die auf einem Handwagen fuhren, find gestern nur um Haaresbreite einem gräßlichen Tode entgangen. In voller Eile auf den Geleisen der Evansville & Indianapolis Bahn" dahinfahrend, bemerkten sie einen nahenden Frachtzug erst in ganz kurzer Entfernung. Im letzten Augenblicke, bevor die Maschine mit dem Handwagen zusammenprallte und ihn völlig zertrümmerte, It inten die Männer noch abspringen. M a r t i n s v i l l e. Horace Hadley, der 19jührige Sohn von Frau Lou Haoley in Monrovia, hat sich am Montag mit Carbolsäure vergiftet. Der junge Mann war auf der Farm von Joshua Armstrong beschäftigt.
Blutvergiftung.
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