Indiana Tribüne, Volume 25, Number 246, Indianapolis, Marion County, 7 June 1902 — Page 7
Jndiana Tridune, 7 Juni
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r' Der . SaUriUim-lBrntrr. m2 o n d o n , den 22. Januar 1894. M'in lieber Junge! ist aus. ich habe den Prozeß gegen Robinson verloren. Soeben theilt mir mein Anwalt die Trauerkünde mit. Es gäbe ja noch eine Möglichkeit für mich, nämlich die, in die Wnere Instanz zu gehen, aber Du weißt, bei uns in England kosten Prozesse ein ungeheures Geld. Ich ergebe mich also in mehr Schicksal. Wenn es aba ein Trost ist. Genossen im Unglück zu haben, so mühte ich mich damit bruhigen, daß ich der achte, sage und schreibe der achte junge Kaufmann bin. dem dieser Robinson sein Geschäft gegen baares Geld verkauft hat, um es iftm rann nach einigen Wochen wieder abzujagen. Er ist einer von jenen schlauen Schurken, denen man gesetzlich nicht bcikommen kann. Er wird höchst wahrscheinlich, nachdem ihm jetzt das Geschäft wieder zugesprochen ist, es abermals durch die Zeitungen ausbieten, er wird es wieder einem jungen unerfahrenen und arglosen Menschen verkaufen, um in den Besitz von dessen Vermögen zu gelangen; er wird dem Unglücklichen einen Prozeß anhängen, das Geschäft wieder in seinen Besitz bekommen, und dies Spiel wird der Gaun?r so lange fortsetzen, bis ihn einmal eines seiner pse? in der Verzweiflung todtschlägt, wozu ich Glück wünsche. Doch genug davon. Mein Lage ist, wie Tu wohl einsiehst, jetzt sehr ernst, aber das schlimmste ist: das Unglück trifft mich nicht allein. Ich bin der Verlobte Deiner Schwester, ich hatte gehofft, ih? bald ein behagliches Heim bieten zu können. Ich habe ehrlich gearbeitet, und es ist nicht meine Schuld, wenn ich jetzt mit dem Rest meines Besitzes wiederum da stehe, wo ich vor zehn Jahren stand. Ich muh von vorn anfangen, muß schnelle Erfolge haben, wenn ich überhaupt im Leben noch etwas erreichen will, und deshalb will ich nach Australien gehen. Ein entfernter Verwandter von mir ist Kapitän eines Segelschiffes, welches vor acht Tagen von England nach Australien in See ging. Es läuft unterwegs eine Anzahl von Häfen an und wird in ungefähr acht Tagen im Hafen von San Sebastian in Spanien sein. Wenn ich übermorgen von London abfahre, kann ich das Schiff noch bequem dort erreichen, und ich habe beschlossen, das zu thun. Ich beabsichtige nicht. Deine Schwester an mich zu binden. Es wäre ein Unrecht, wollte ich sie länger an mich und meine so ungewisse Zukunft fesseln. Du weißt, wie sehr ich Susan liebe, aber wenn das Glück gegen uns ist, nützen alle Anstrengungen nichts. Ich möchte morgen Abend mit Deiner Schwester und Dir noch einmal zusammen sein. Es ist vielleicht das letzte Mal in diesem Leben. Dein Eugen Board." Der Schreiber steckte den Brief, kaum daß er das letzte Wort geschrieben, rasch in einen Umschlag, versah diesen mit der Aufschrift: Herrn M. B. Stowell. im Bureau der .Pall Mall Gazette,' London," und trug ihn dann selbst zum nächsten Briefkasten. . . Achtundvicrzig Stunden später standen auf dem Londoner Bahnhof Charing Croß, von dem man nach dem europäischen Kontinent abfährt, drei Personen. Es waren Eugen Board, sein freund Stowell und dessen Sckwester Susan. Stowell war RePorter der Pall Mall Gazette." ein hervorragender Journalist und besonders tüchtiger Parlamentsberichterstatter. Susan, ein junges Mädchen von einundzwanzig Jahren, hielt sich selbst in diesem Augenblicke des Abschieds und des Seelcnschmerzes nach englischer Art recht tapfer. Seit Jahren Waise und nur auf ihren natürlichen Beschützer. ihren Bruder, angewiesen, waren alle ihre Hoffnungen auf Glück. alle die Aussichten auf die Zukunft jetzt durch den Schurkenstreich eines auners vernichtet, der es verstand, die mangelhafte englische Rechtspflege und die lückenhafte Gesetzgebung in Civilangelegenheiten zu seinen Gunsten auszubeuten. Aber sie klagte nicht, sie wollte dem Geliebten den Abschied nicht noch schwerer machen. Es wurde zum Einsteigen gerufen. Eugen schüttelte seiner Braut und deren Bruder die Hand. Rührende Abschiedsszenen verstoßen in England gegen die gute Sitte. Eugen sprang in den Wagen, einen thränenverschleierten Blick warf er noch einmal auf Susan, dann dampfte der Zug aus der großen Halle. i Der Chefredakteur der Pall Mall Gazette," Mr. Kingston, hatte den ganzen Stab der Zeitung um sich zu einer Besvrechung versammelt. Es handelte sich um eine wichtige Sache, denn wahrhaft übermenschliche Anstrengungen müssen in England gemacht werden, um, der Konkurrenz anderer großer Blätter zu begegnen. Wir können es uns nicht verhehlen, meine Herren." begann der Chefredakteur. daß wir in letzter Zeit nicht mehr auf der Höhe gewesen sind. Der ,Globe' macht uns eine unerhörte Konkurrenz und hat in letzter Zeit ein geradezu fabelhaftes Glück gehabt. Er ist. wie wir. eine Abendzeitung und demnach, gleich uns, den Morgenblät. tern gegenüber durch die Erscheinungsweise im Nachtheil. Wenn wir uns aber nicht aufraffen, so wird unS der
(Ein Scoop"
.Globe' innerhalb der nächsten Monate vollständig an die Wand gedrückt haden. Ich kann Ihnen nicht verfchweigen, daß das neue Jahr für uns derhältnißmäßig ungünstig begonnen hat. Die Zahl der Abonnenten ist zurückgegangen, weil wir in den letzten Wochen keine Sensation gehabt haben. Mit den Abonnenten schwinden auch die Inserate und damit die Einnahmen. Meine Herren, was uns fehlt, ist ein ,Seoop,' oder besser mehrere .Scoops' hintereinander, und ich erbitte mir Ihre Vorschläge." Mr. Kingston schwieg und sah sich erwartungsvoll die Gesichter der Herren an, die mit ihm zusammen um einen ellipsenformigen Tisch im Konferenzzimmer der Zeitung saßen. Einen Scoop" wollte der Chefredakteur haben. Ja, das war eher gesagt als gethan! Ein Scoop" bedeutet in der vulgären englischen Umgangsspräche einen Fischzug. ein größeres Geschäft, das man durch Spekulation oder durch Zufall macht, und da sich in London eine eigene Zeitungssprache herausgebildet hat, bedeutet in dieser das Wort Scoop" eine ganz besondere Leistung einer Zeitung, durch welche diese plötzliches Aufsehen erregt und der gesammten Konkurrenz mit eimr wichtigen Nachricht einen Borsprung abgewinnt. Stowell war es, der sich zuerst zum Worte meldete. Es ist selbstverständlich, daß die Mahnung des Herrn Chefredakteurs nicht ungehört verhallen darf, und daß wir die Verpflichtung haben, alle unsere Kräfte einzusetzen, um etwas Aufsehenerregendes zu Tage zu fördern. Ich habe mich zum Worte gemeldet, um festzustellen, daß in der politischen und parlamentarischen Abtheilung an einen , Scoop' augenblicklich nicht zu denken ist. Das Parlament ist vertagt und tritt erst im März wieder zusammen. Die Minister sind verreist. Der Premierminister Gladstone befindet sich nicht einmal in England, sondern in Biarritz, die Staatssekretäre sind meist auf dem Lande, wo sie in ihren Familien die Weihnachtsfeiertage verbracht haben. Die politische Saison ist todt. Eine auswärtige VerWickelung nicht in Sicht. Wie gesagt, es ist nichts zu machen."
Ich habe an Mr. Gladstone nicht! geoacht. lagte mgston. uno g?auve auch nicht, daß auf dem Gebiete der inneren oder äußeren Politik ein .Scoop' zu erzielen wäre. Aber wir haben noch eine Menge anderer Gebiete, wo interessante Dinge fortwährend sich vorbereiten, und die Herren, die auf diesen Gebieten thätig sind, sollten ihr Glück versuchen. Ich erwarte in den nächsten Tagen Ihre Vorschlüge." Damit hob Kingston die Sitzunz aus. Der Grand Old Man," das beißt der große alte Mann," wie Gladstone allgemein in England genannt lnurde, focht damals als Premierminister und Leiter der Liberalen seinen letzten Kampf gegen den immer mehr um sich greifenden, durch die Konservativen geschürten Imperialismus. Er hat in der langen Zeit seiner politischen Thätigkeil viele Fehler gemacht, aber auch große Erfolge gehabt. Er war ein vorzüglicher Charakter, ein unermüdlicher Arbeiter, eine hervorragende, eigenartige Persönlichkeit und dabei ein Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle. Solche Männer vergöttert das englische Volk, und so sahen selbst die Gegner und erbittertsten politischen Feinde des Grand Old Man" mit Hochachtung zu dem Greise auf, dem auch die höbe Zahl der Lebensjahre, die er erreicht hatte, zusammen mit der jugendlichen Frische, die ihn auszeichnete, einen bedeutenden Nimbus verlieh. Etwas Neues von Gladstone, ja, das wäre ein Scvop" gewesen! So sagte sich Stowell, aber leider war an so etwas gar nicht zu denken. Ohne Aufenthalt war Eugen Board über Dover und Calais nach Paris gefahren, hatte sich dort nur einige Stunden aufgehalten und dann die Reise nach Spanien fortgesetzt. Seine Mittel waren knapp. Er mußte so viel Geld nach Australien mitbringen, um dort wenigstens ein paar Wochen unter bescheidenen Verhältnissen leben zu können, deshalb versuchte er so billig wie möglich nach dem Lande seines neuen Wirkens zu gelangen, und deshalb wollte er von San Sebastian aus das Segelschiff des ihm befreunbeten Kapitäns benutzen. Der Personenzug kroch langsam durch die bergige Gegend südlich von Bordeaux. Auf den meisten Stationen gab es längeren Aufenthalt, so zum Beispiel in Bayonne beinahe eine Stunde. Eugen verließ daher den reöt wenig Bequemlichkeit bietenden Wagen dritter Klasse und ging auf dem Bahnsteig spazieren. Von dem langen Fahren waren ihm die Glieder ganz steif geworden. .Hallo, Eugen!" rief plötzlich eine Stimme hinter ihm. Wo kommst denn Du her? Das nenne ich eine Ueoerraschung!" Auf diese Anrede in gutem Englisch sah Board den Redner prüfend an. Kennst Du mich wirklich nicht mehr?" fuhr dieser fort. Ich bin ja Maclean. Sam Maclean. Wir waren zusammen in der Kostschule i.l Huddlesfield." Ah. Du bist es. jetzt erinnere ich mich." rief Eugen. New. mein Junge, ich hätte Dich nicht wiedererkannt.
rs .X V S ist eine der traurigsten Erscheinunzen ) im Leben, ein hübsches junges Mädchen auf dem Krankenbette dahinsiechcn zu sehen, während es kräftig und gesund sein und das Haus mit dem Sonnenschein seines fröhlichen Gesichtes erfüllen sollte. Wie die Mutter der Mittelpunkt der Familie ist, scheint die Tochter ihre größte Freude oder ihre größte Sorge zu sein. Ein Heim mit einer kranken Tochter ist wie ein Hospital. Tie Leidende mit ihrem blaffen Gesichte hat Anspruch aus Jedermanns Pflege und Sympathie. Wie verschieden ist das Heim, wo ein gesundes Mädchen ihren glücklichcn Einfluß walten läßt und zum Wohlbefinden eines Jeden auf tausenderlei Weise beiträgt. (rs ist merkwürdig, daß so viele Frauen ihre Gesundheit auf's Spiel setzen und dann die Folgen Schmerz und Krankheit erdulden, wenn es unnötkig ist. Frauen, die sich dieses größten Segens der Natur erfreuen, vergessen leicht, daß die Gesundheit durch Vernachlässigung leicht verloren gehen kann. Sie begreifen nicht, daß Schlafvcrtust, eine kleine Erkältung oder unregelmäßige Gewohnheiten gefährliche Folgen haben können, bis sie schmerzhafte Menstruation erdulden. Mcnftruationsleiden sind gewöhnlid) der Anfang von Frauenkrankheiten. Tie (.'ebenfähigkeit ist in der l?bbc, das Blut geschwärt, die Verdauung gestört, und sie geht umher, blaß, hohläugig, verstört, ein
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WINE OF CARDUI
wenn Du Deinen Namen nicht genannt hättest." Seit zehn Jahren hatten sich die jungen Leute nicht gesehen, sie waren einander vollständig aus den Augen gekommen. Es stellte sich heraus, daß Maclean Oberkellner im Kasino in Biarritz, dem Sammelplatz der vornehm men Gesellschaft jenes Seebades, war. Durch die diplomatischen Konferenzen, die Kaiser Napoleon der Dritte dort in der Sommerszeit mit den berühmtesten Staatsmännern Europas hielt, war das Bad schnell emporgekommen, und da es auch zur Winterszeit angenehmen Aufenthalt bietet, wird es besonder von Engländern als Klimakurort viel besucht. Maclean war von Biarritz nach Bayonne herübergekommen, um für das Geschäft einige Einkäufe zu beforgen, und freute sich nun sehr, mit Board zusammen nach Biarritz zurückfahren zu können. Schade nur," meinte er, die Fahrt dauert nur siebzehn Minuten, wir können uns da nicht ordentlich aussprecbcn. Thu' mir den Gefallen und bleib' einige Stunden bei mir. Du mußt in Biarritz so wie so den Wagen wechseln, um nach San Sebastian zu kommen, denn der Zug, mit dem wir jetzt fahren, geht nach Jrun. Bleibe bei mir über Nacht. Ich bin heute Abend um n:un Uhr dienstfrei und stehe dann ganz und gar zu Deiner Verfügung. Wir wollen uns einmal ordentlich aussprechcn. Du glaubst nicht, wie ich mich freue, einen Jugendbekannten wiederzusehen." Eugen hatte sich auf der Fahrt bis Bayonne nur mit seinen trüben Gedanken beschäftigt, und es that ihm wohl, hier so unerwartet eine mitfühlende Seele, einen Jugendfreund zu finden. Er schlug daher in die dargebotene Hand Macleans ein und versprach, bis zum nächsten. Morgen bei ihm in Biarritz zu bleiben. Sam Maclean brachte seinen Freund in einem Zimmer unter und sagte ihm, er solle sich für den Abend umkleiden, er werde ihn in Biarritz in die besten Gaststätten führen. Ein Engländer kennt es nicht anders, als daß n Abends den Frackanzug mit weißer Binde anlegt, und so wartete gercn sieben Uhr Eugen Board in vollem Wichs auf seinen Jugendfreund. Statt seiner aber kam ein Bote mit einer Karte, der den Neuangekommenen sofort zu Maclean berief. Diesen sind er in höchst ärgerlicher Stimmung. Denke Dir." sagte Maclean. ich komme um meinen freien Abend. Im letzten Augenblick hat sich der .Grand Old Man der, wie Du weißt, hier in Biarritz weilt, mit zwei Herren zu einem Abendessen angemeldet, das in einem besonderen Zimmer eingenommen wird. Wir sind in der größten VerlegeHeit, denn es sind heute mit dem Mittagszuge außergewöhnlich viele Fremde gekommen. Mit Gladstone ist nicht zu spaßen. Er ist der Stolz des Badeortes und unseres GastHofes, ich kann als Oberkellner die Ehre, ihn und seine Gäste zu bedienen. nicht ablehnen. Wir sind ohnehin jetzt an Leuten knapp." Es ist nicht nur eine Ehre, sondern ein Vergnügen, mit dem ,Grand Old Man' zusammen zu sein," sagte Eugen, der für Gladstone schwärmte. Ich beneide Dich förmlich darum. Was würden viele Leute in England darum geben, wenn sie jetzt an Deiner Stelle sein könnten!"
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5 jKjL bedauernswerther Contraft mit ihrer ehemaligen blühenden Gesundheit. Aber über 1,000,000 Frauen haben durch den Gebrauch von Cardui-Wein ihre Gesundheit wiedererlangt. Als Rcgulationsmittel sür dieMenstruationöperiode hat Mime of Eardui nie versagt. Er hat selten verfehlt, die Gesundheit wiederherzustellen, selbst in den hartnackigsten und schlimmsten Schwächefällcn. Frl. Ida M. Snyder, von Nv. 535 Bergen Straße. Brooklyn. R. Y., hat t?ardui-Wein gebraucht, und sie sagt, daß er ihr zu neuem x!cbcn verhalf. Frl. Snyder weiß ihre Gesundheit zu schätzen. Sie ist eine anziehende jungt Frau mit geistigen Fähigkcilkü und ste bekleidet den Posten der Schatzmeisterin des Brooklyn East End Art Club. Diese Stellung kennzeichnet sie als eine Person von Geist, Bildung und feiner Lebensart, und zeigt nicht minder die Achtung und das Bertrauen, welches ihre Mitschwestern für sie hegen. Sie schreibt: Wenn die Frauen ihrer Pesundheit mehr Aufmerksamkeit widmeten, würden wir glücklichere Gattinnen, Mütter und Töchter halegr 'tr etwas daran"" lachte Sam. Dann kannst Du die Ehre und das Vergnügen ohne Weiteres haben. Du bist im Frackanzug. Ich nehme Dich als Kellner mit in das Zimmer. Du brauchst dort nur herumzustehen und mir höchstens einmal eine kleine Handreichung zu machen. O. Du naiver Kerl! Ich versichere Dir, unserciner ist gegen derartige Dinge vollständig abgestumpft." Ich nehme Deinen Vorschlag an!" rief Eugen ganz Feuer und Flamme. Wer weiß, wie lange dieser große Staatsmann noch lebt, wer weiß, wann ich je nach Europa zurückkehre. Ich will wenigstens sagen können: ich bin einen Abend mit Gladstone zusammen in einem Ziemer gewesen, und die Leute werden mich darob in Australien bewundern und beneiden. Also vorwärts! Du mußt natürlich keine großartigen Leistungen als Kellner von mir erwarten." Du bist doch sonst nicht ungeschickt." entgegnete Sam, man kann Dir also doch wohl einmal etwas anvertrauen, um es bis an den Tisch der Herren zu bringen?" Natürlich." Also gut. Ich werde meinem Chef sagen, Du seiest ein englischer Kollege, der auf der Durchrase begriffen ist. Es freut mich wenigstens, daß auf diese Weise der Abend nicht ganz für mich verloren ist. Wir werden doch hin und wieder Gelegenheit finden, etwas vi plaudern, und schließlich wird Gladstone nicht bis tief in die Nacht hinein sitzen bleiben, denn er hat sehr solide Gcwohnbciten." Sam führte den Freund in ein reservirtes Zimmer, stellte ihn flüchtig einem französischen Kellner vor. der aushekfen sollte, wies ihm einige Arbeit zu, die in Wirklichkeit nur eine scheinbare war. und gab ihm Anweisungen. Kurze Zeit darauf wurden die Flügelthüren aufgeriffen, und herein traten drei Herren. Der erste von ihnen war Gladstone, wohl aussehend und munter, trotz der Last seiner Jahre. An seinen Vatermördern, die einer längst veralteten Mode angehörten, und den englischen Witzblättern unablässig Anlaß zu Scberzen gaben, hatte ihn Eugen ohne Weiteres erkannt. Hinter Gladstone kam Sir A!g?rnon Wes'. einer der Unt,rstaatssekretäre. der soeben nach Biarritz gekommen war, um seinem Chef Vortrag zu halten. Ter dritte war auch ein Engländer, wie es im weiteren Verlaufe des Gespräches schien, ein Verwandter des PremierMinisters. (Schluß folgt.) H a sornen l? ofb iütli en. Wachtmeister (beim Kommando: Kanoniere aufgesessen," zu einem langsamen Rekruten): Meier, Sie woll'n wohl erst noch ne Pleite machen, eh'r Sie sich auf 'n Protzkasten zur Ruhe setzen?" . Sergeant (zum Einjährigen. der.beim Springen einen sehr großen Anlauf nimmt): Sagen Sie 'mal. Einjähriger, woll'n Sie zu dem Anlauf nicht lieber erst um Urlaub einkommen?" Unteroffizier: Kerls, Ihr marschirt wieder miserabel! Eure Beine stecken jci noch bis über beide Ohren im Civil!"
Fräulein Ida M. Sny den, Lchcchmeiflerm des Rrooklyn (fast end M ttuö. ben, und wenn sie mehr Verständniß für Medizin haben würden, und die Resultate beobachteten, würden sie gewahren, daß die Rezepte der Aerzte nicht die vielen Kuren bewerkftelligcn, die ihnen beigemcssen lverden. Mein Leben wurde mir durch anhaltende UnVerdaulichkeit zur Last. Plutarmuth war die Folge, und meine Freundinnen glaubten, daß ich eine Jnvalidin für 's Leben sei. Ader ich verzweifelte nicht, und als ich fand, daß mir die Medizin der Aerzte nichts nützte, probirte ich etwas Anderes.' AB ich meinen Apotheker zu Rathe zog, empfahl er mir McElree's Wine of Eardui und Thedford's Plack-Traught, und so gebrauchte ich es, und habe alle Ursache, ihm für die Wiederherstellung meiner Gesundheit zu danken, und es nahm nur drei Monate, mich zu kuriren. Ihr könnt Euch dieselbe Hilfe verschaffcn, wie Frl. Snyder es that, wenn Ihr l5ardui - Wein gebraucht. Thedford's BlackTrcught ist die Beglkilmedizin von EarduiWein und ist ein Leber- und EingeweideRegulirungsmiltel, welches bei der ur von großer Hilfe ist. Geht zu Euerm Apotheker und kauft eine Tollar-Flasche Wine of Eardui und ein 25c Packet Thedford's BlackTraught und gebraucht sie in der Zurückgezogenheü Euers Heims. Wnn Ihr diese Mcdizin nach Borschrift gebraucht, dann ist die Linderung und Heilung einfach. Einige Fälle w'rden rasch kurirt und andere erfordern längere Zeit, weil die Krankheit schon von längerer Tauer ist. Erinnert Euch daran, wie Frl. Snyder Eardui - Wein gebrauchte und gesund wurde. Dieselben Me dizinen werden Euch heute offerirt. Wknn Jbr unsern Ratb bedürft. da:,n schreibt an The Ladies Advisorj Depnj t. The Chattanooga M o.hrine ro., Chattanga. T r; Teponire Deine Ersparnisse bt der Capital 1,000,000 Verantwortlichkeit der Actionäre . 1 ,000,(XX) Total-Sicherheit sür Depositoren. 2,000,000 Tiese Tr,.'st Company bezahlt Drei Prozent Zinsen und haldjährige Zinses-Zinsen für Depofiten im Betrag von $1 an, und dabei gibt es Keine Strafen, Keinen Unkofteu-Conto, Keine lntziehnngs-Gebuhren. Tepositcn können ganz oder thcilwcise entzogen werden, cchne Abzüge irgend welcher Art zu erleiden. Karstadt's Dampf-Färberei und Echt-Wiischcrei. (Nachfolger von JolM Vrill u. Co ) mablxtt 1871. kelevhnA : Äaff. v., fit 2578. Neu 2532. Kollege ve . Mit. Nrown 34. Illinois Str., lt, Brown 214. H0T Herren- und Damen-Kleider g'reinigt, umgeändert und ausgebügelt. Deutsche Buchhandlung. Carl Pingvank. 34 Virginia Ave., 34. lPenidroke rcade.l Henry schwarz ...Feine Weine... Liqnöre, Cigarren und Tabak. No. 2602 West Michigan Str. Feiner Lunch von Mcrg ns 9 bis 12 Uhr, und von 4 bis Uhr Nachmittag'. Wrn. Stoeffler Saloon. 202 Nord Noble Str. ee Telephon 2001.
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