Indiana Tribüne, Volume 25, Number 246, Indianapolis, Marion County, 7 June 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 7. Juni 1902.

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Neues Kabinet.

Die Minifterkrisis in Frankreich uahezn gehoben. Der eue Premier ombes hat seine usgade erledigt. Bourgeois zum Präsidenten der Kammer erwählt. Nachsicht der Briten gegen Fr Präsident Krüger. Friedfertige Rede Te Wet'S an die Burgher. ßmpfaug der Königin Wilhelmine durch Kaiser Wilhelm. Ter italienische Minister Prinetti zum Tuell gefordert. Frankreich. Das neue Kabine t. Paris, G. Juni. Senator Com des, fortschrittlicher Republikaner und ehemaliger Vice Präsident des Senats, der gestern den Ruf zu einer neuen Kabinetsbildung annahm, conferirte heute deu ganzen Tag mit politischen Sreunden und am Abend war das Zuftandekommen des Ministeriums gesichert. Nach einer Versammlung, die um 9 Uhr Abenos im Poft-Ministerium stattfand and an welcher die von Combes ZUM Eintritt in das Cabmet aufgeforderten Herren theilnahmen, wurde nachfolgende Ministerllste halbofsiciell angekündigt: Herr dombes Premier - Minister des Innern und des Cultus. Senator Valle Juftizminifter. Herr Delcaffe Minister Aeußern. General Andre Kriegsminister. Abgeordneter Maruejouls (Handelsminifter im Briffon Cabinet), Ma rineminifter. Senator Chaumie Oeffentlicher Unterricht. Abgeordneter Pelletan Minister der Oeffentlichen Arbeit.'. Abgeordneter Dounergue lsolonialMinister. Abgeordneter Trouillet (ColonialMinifter im Briffon Cabinet), Handel. Abgeordneter Mougert, Ackerbau. Herr Combes, dem sehr viel daran liegt, den Abgeordneten Rouvier als Finanzminifter zu bekommen, trifft morgen mit diesem zusammen. Die Schwierigkeit für die Uebernahme des Ftnanzportefenille's von Seiten RouVier's liegt in der progressiven Cinkommenfteuer, die an der Spike des radikalen Programms steht, von Rouvier dagegen bekämpft wird. Herr Combes sucht über diesen Punkt einen Compromiß herbeizuführen. In dem neuen Ministerium bat das radikale und radikal-socialiftische Element eine starke Vertretung gefunden, während Delcaffe, Rouvier und Chaumie die rein republikanische Seite repräsentiren. Das Programm des Ministeriums wird hinsichtlich der Anwendurg des Vereinszesetzes entschieden lauten und es wird die Nothwendigkeit der von der radikalen Majorität verlangten SteuerRciorm zugeben. Auch das Bersprechen, die Verstaatlichung der Eisenbahnen in Erwägung zu ziehen, wird in das Programm ausgenommen. Ter Vorsitz in der Kammer. Paris, 6. Juni. Leon Bour. geois, radikaler Republikaner und früherer Premier-Minister, der am 1. Juni zum provisorischen Präsidenten der'Teputirtenkammer erwählt wurde, ist heute dauernd zu dem Amt erwählt worden. Der frühere Präsident Teschanel trat, nachdem er am 1. Juni geschlagen war, beute nicht als Kandidat auf. Grohdritannien. Nachsicht gegen Krüger. London, 6. Juni. Die Airmingham Post", das Organ des Co lonialsekretär Chamberlain, sagt heute, daß die britische Regierung in Anbe tracht des Alters und der Hinfälligkeit Krügers darauf verzichtet, daß er die britische Souveränität über Transvaal anerkennt, und hat allen Boeren-Dele gaten in Europa sicheres Geleit ta ihre Heimath in Südafrika garantirt. Eigenartiges Phänomen. Q u e e n s t o w n, 6. Juni. Bei der heutigen Ankunft des britischen Schiffes Anaurus" aus Portland. Ore., wo es am 3. Januar abfuhr, berichtete fein Kapitän, Henderson, daß am 9. Mai Abends, als er sich auf dem

5. Grad nördlicher Breite und 43. Längengrad befand, auf dem Schiffe eine schreckliche Erschütterung verspürt wurde, als ob das Schiff auf Felsen aufgelaufen sei. Zu gleicher Zeit wurde die See hoch aufgewühlt. Die Erscheinung, welche die Bemannung in grosze Bestürzung versetzte, dauerte etwa eine halbe Minute. Erst nach dem er sein Erlebniß erzählt hatte, erfuhr der Kapitän von der Katastrophe auf Martinique. Lob der Colonien. L o n d o n , 6. Juni. ColonialSecretär Jos. Chamberlain sagte heute bei Eröffnung des temporären Clubs für die Colo.laltruppen, welche der Krönungsfeier beiwohnen werden, das Reich stehe bei den Colonien in großer Schuld, da dieselben dem Muttcrlqnde eine Armee in Südafrika geliefert hatten, welche größer sei, als die britische Armee, die bei Waterloo kämpfte. Lynch 's Schicksal. London, &. Juni. Ten An gaben einer Neuigkeitsagentur zufolge

wird Oberst Arthur Lynch, der auf Seiten der Boeren in Südafrika focht, nichtsdestoweniger im vergangenen November als Vertreter von Galway in das Unterhausgewählt wurde, und der. wie eine Depesche aus Paris meldete, die Absicht hat, nach London zu kommen, um seinen Sitz zu beanspruchen, auf entschiedenen Widerstand stoßen. Er wird, wie es heißt, sofort nach seiner Landung unter der Anklage des Hochverraths verhaftet werden. Glückwunsch für Kitchener. London, 6. Juni. Das Kriegsamt hat dem Lord Kitchener eine Glückwunschdepesche geschickt wegen der Energie. Geschicklichkeit und Geduld, mit welcher er den langwierigen Feldzug in Südafrika führte, und ihn erfucht, den Truppen die Anerkennung der Regierung wegen ihrer Ausdauer, Tapferkeit, Disciplin und Humanität, die sie während des aufreibenden Krie ges an den Tag legten, zu übermitteln. L orb Kitchener hat in feinem und der Armee Namen seinen Dank für die Glückwünsche der Regierung gekabelt. H o f c o u r. London, 6. Juni. König Edward und Königin Alexandra hielten heute Adend im Buckingham Palast die vierte Hofcour der Saison ab. Wie bei den drei früheren Gelegenheiten, regnete es auch heute wieder, was dem äußeren Glanz des Ereigniffes bedeutend Abbruch that. Unter den im engeren Circle Vorgestellten befanden sich Frau Montgomery Sears aus Boston und Frl. Helen Roosevelt aus New York. Südafrika. Waffen-Uebergabe. London, 6. Juni. Lord Kitchener sagt in einer heutigen Depesche aus Pretoria, die britischen Commisiäre in den verschiedenen Distrikten berichteten, daß 1154 Boeren gestern ihre Waffen niedergelegt hätten. Später hielten die Commisiäre eine Ansprache an die Boeren, welche ein dreifaches Hoch auf König Edward ausbrachten. Zwischen den Boeren und Briten beständen die bestmöglichen Beziehungen, und Alles gehe seinen glatten Gang. Eine RedeDeWets. Vredefort Road, Orange River Colonie, 6. Juni. General Christian De Wet setzte in einer Anspräche an die Insassen der hiesigen Concentrationslager die Umstände auseinander, die zur Einstellung der Feindseligkeiten führten. Der Redner er mahnte zugleich die Burghers, alle Kräfte aufzubieten, um Großbritannien zu zeigen, w.lch' treffliche Coloniften die Buren abgeben können. Die Anspräche machte einen günstigen Eindruck. Die Frau von General De Wet trifft heute hier ein. Danksagungstage. Kapstadt, 6. Juni. Heute wurde von der Gazette" ein Befehl veröffentlicht, welcher Sonntag, den 8., und Montag den 9. Juni zu Dank fagung- und öffentlichen Feiertagen proklamirt. Loyale Boeren. London. 7. Juni. In einer Depesche aus Pretoria giebt ein Correspondent des Daily Telegraph" Unterreduagen mit einigen der Boerensüh rer wieder. Gen. Botha erklärte, daß die Burger die Bedingungen des Friedensschluffes in loyaler Weise erfüllen würden, doch werde es von der Verwaltung der nächsten Monate ab Sl yangen, oo oas vano wieder zum Wohlstand und dauernden Frieden zu rückkehren werde.

Er persönlich sei überzeugt, daß die Regierung Alles thun werde, um neue Reibereien zu verhindern. Richter Hertzog sprach ebenfalls den Wunsch aus, daß alle frühere Bitterkeit ausgemerzt werde und erklärte sich bereit, den Briten in der Wiederherstellung der Ordnung und des Wohlstandes behülflich zu sein. Deutschland. Wilhelminens Empfang. Amsterdam, 6. Juni. Kaiser Wilhelm hat bekannt gemacht, daß er beabsichtigt, die Königin Wilhelmine in Niederwesel am Rhein zu empfangen, wenn sie sich auf dem Wege nach Schloß Schaumburg an der Lahn befindet, wo sie sich von ihrer Krankheit zu erholeil gedenkt. Prinzliche Erben. B e r l i n 6. Juni. Die Kinder des Prinzen Heinrich von Preußen haden den größten Theil der Einkünfte aus dem Besitzthum des verstorbenen Prinzen Georg in Berlin im Betrage

von 2,000,000 Mark geerbt. Das an Wilhelmstraße belegene Schloß des Prinzen verfällt an die Krone. Italien. Zum Duell gefordert. R o m, 6. Jui. In Folge eines heftigen Wortstreits in dem Vorsaal der Deputirtenkammer über das Budget für Eritrea (Italienisch - OstAfrika) hat Signor Franchetti, ein Mitglied der Kammer, denMinifter des Aeußeren, Signor Prinetti, zum Tuell gefordert. Ostindien. Der Zuckerzoll. im In, 6. Juni. Die ZuckerVorlage, welche die Regierung von Indien ermächtigt, auf prämiirten Zucker einen Vergeltungszoll zu erheben, bis der Brüffeler Vertrag in Kraft tritt, ist heute angenommen worden. Ter Vicekönig von Indien, Lord Curzon von Keddleston, legte in einer Rede den Rafsinerie-Besitzern an's Herz, ihre Methoden zu verbeffern und den durch die Vergeltungszölle auf prämiirten Zucker gebotenen Schutz zu rechtfertigen. Spanien. G e s a n d t e n W e ch s e l. Madrid, 6. Juni. Senor Te Ojeda, der frühere Gesandte in Maft . P w rocco, tu zum Mmicycn Gemnoien in Washington, an Stelle des Herzogs De Arcos, ernannt worden, welch Letzterer als Gesandter nach Belgien geht. Senator B. I. Cologan, früherer Gesandte? in Peking, wird der Nachfolger De Ojeda's in Tanger. Offiziere verunglückt. G i j o n. 6. Juni. Ein Boot mit acht spanischen Artillerie - Offizieren wurde heute von einem Dampfer ange rannt und fünf von den Jnsaffen ertranken. Bermnda.Jnseln. Die gefangenen Boeren. H am i l t on, 6. Juni. Die Boe-ren-Offiziere, welche in dem Gefangenenlager auf den Inseln in der Nähe von hier gelebt haben, sind auf Ehrenwort in Freiheit gesetzt worden. Mehrere von ihnen kamen heute an Land und wurden über ihre Ansichten des Friedensschlusses befragt. Die Generäle Cronje, Wessels, Botha und Andere waren äußerst zurückhaltend, erklärten jedoch, sie seien froh, daß der Krieg vorüber sei, und sie würden mit Freu den wieder in die Heimath zurückkehren. Es heißt, daß den gemeinen Soldaten erlaubt werden wird, in Abtheilungen von zehn Mann' an Land zu kommen. Die Offiziere sind für morgen zu einem gemüthlichen Beisammensein im Regierungsgebüude eingeladen worden. Dee oben erwühnte Cronje ist ein Neffe des berühmten Boerenführers, der auf St. Helena in Gefangenschaft ist. Weftindien. Der Mot Pelee. C a st r i s , Jnfel St. Lucia, 6. Juni. Der jkönigliche Postdampfer Eden", Capt. Down, traf heute hier ein. Capt. Down berichtet, daß, als er heute Morgen um 10 Uhr von Fort de France abfuhr, der Mont Pelee mächtige Rauchwolken ausstieß, welche nach Osten zogen und den Himmel fast ganz verdunkelten. Unter den Passagieren der Eden" herrschte große Aufregung. Heute Nachmittag um 2 Uhr ist St. Lucia in Dunkelheit eingehüllt. Philippinen. Friedliche Provinzen. Washington, 6. Juni. Secretär Root veröffentlichte heute eine Depesche vom stellvertretenden Gouverneur Wright auf den Philippinen vom

23. Mai, in welcher er sagt, daß außer dem Moro-Gebiet die folgenden Theile ! des Archipels noch nicht unter Eivilver ! waltung organisirt sind: Le Panto, j Bontoc, BatangaS, Laguna, Principe, j Jnfanta. Mindora, Samar und die '

Paraguanische und andere kleinere Inselgruppen. In keiner dieser Ge oenden befinden sich bewaffnete Jnsurgenten, und es liege in dieser Beziehung kein Gruud vorhanden, weshalb nicht sofort Civilverwaltungen eingeführt werden sollten. Schritte zur Organisirung derselben seien bereits in Le Panto, Bontoc, Batangas und Laguna getroffen worden. Mit Principe und Jnsanta werde man noch warten, bis die jetzt im Bau begriffenen Schiffe einträfen. Mindora und die Paraguanische Gruppe seien große, dünn besiedelte Inseln und schwer zu erreichen: deshalb sei es rathsar.'er, sie noch unter Militäraufsicht zu lasien, bis besiere Verkehrsvorrichtllngen getroffen feien. ( chiffsnachrichten. Anaekommen : New 'Sork: Manitou" von London. Plymouth: .Pennsylvania" von New York. Boston: Saronia" von Liverpool. Cherbourg: Fürst Bismarck" von New York. Oueenstown: Merion" von Boston. Genua: Aller" von New York. Vohohana: Olympia" von Tacoma. Abgefahren: Oueenstown: Commonwealth" nach Boston. Liverpool: Cimrick" nach New York. Southampton : Auguste Victoria" nach New Vor'-. New York: Celtic" nach Liverpool. Dynastisches. Wie Heidelberger Lokalblätter melden, ist der ErbPrinz Georg Wilhelm von Braun-schweig-Lüneburg" letzthin in die Matrikel der Ruperto Carola eingetragen worden und wird einige Semester dort studiren. Bisher hatte man nur angezeigt, dh der Prinz von Cumberland, Bruder der Prinzessin Max, in Heidelberg studiren würde. Es ist also bezüglich des Titels dieses neuen Studenten an der badischen Hochschule ein Umschwung eingetreten, und man wird wohl nicht fehl gehen, wenn man diesen Umschwung auf hohe und höchste Stellen zurückführt. Allem Anschein nach und ganz besonders bestätigt durch die von den Zeitungen wiedergegebenen Vorgänge bei der Berufung des Privatdozenten Dr. Paul Knoke als Studienleiter des Prinzen, sind die Vorbereitungen getroffen, daß sich Prinz Georg Wilhelm in Heidelberg wirklich ausbilden soll, um in nicht ferner Zeit den Braunschweiger Thron zu besteigen. Jenen Mittheilungen nach soll Prinz Max von Baden mit dem Kaiser betreffs des Studienleiters Dr. Knoke verhandelt haben, und es sei dem jungen Gelehrten verheißen worden, dah die Annahme der neuen Stelle ihm nicht nur nicht hinderlich in seiner Karriere werden solle, sondern ganz besonders förderlich werden dürfte. Künstlicher Kaviar. In einer Fabrik in der Nähe von Amsterdam wird künstlicher Kaviar in großen Mengen aus Sago hergestellt. Zu diesem Zwecke wird, wie die Zeitschrift für Stärkeindustrie" schreibt, zuerst aus einer kleineren Seefischgattung. etwa von der Größe der Kieler Sprotten, unter Zusatz von Salz und Gewürz, eine Lauge bereitet, indem die ausgenommenen Fische unter Hochdruck einen längeren Kochprozeß durchzumachen haben. Diese Lauge gelangt siedend über Filtrirpressen und fließt von da ab in ein Klärbecken, wird aus diesem über weitere Filter geleitet, und kommt als blanker Ssft in ein Sammelreservoir. Der Sago, den sich die Fabrik in den nöthigen Größen selbst herstellt, wird mit dieser Lauge bei sehr geringer Temperatur behandelt und in Blechbüchsen Verschlüssen auf den Markt gebracht. Zur Färbung der Brühe dienen meist giftige Metallsalze. Zur Hebuag der Reisk u l t u r. Der Verband der Reiszüchter in Louisiana und Texas hat auf die Anregung des japanischen GeneralKonsuls Uchide in New York den Beschluß gefaßt, japanische Reiszüchter zur Anlegung von Reis-Mufterfarmen in den beiden genannten Staaten zu veranlassen. Fischfang mit Dynam x t. Unbekannte Männer brachten dieser Tage in einem Nebenflusse des Casselman River in Garrett Covnty. Md., Dynamit zur Explosion, in Folge dessen Hunderte von Forellen getödtet und an's Ufer gespült wurden. Die Raubfischer nahmen nur die größten Forellen an sich. Entdeckter Asphaltsee. Beim Bohren auf Petroleum in der Nähe von Austin. Tex., stieß man jüngst in einer Tiefe von 142 Fuß auf einen Asptnltsee. Der flüssige Asphalt ist so dick und schwer, daß weiteres Bohren beinahe unmöglich ist. Die dicke, schwarze Flüssigkeit stieg im Bohrloche ziemlich weit herauf.

Blutvergiftung.

Wenn Sie je einmal eine Blutkrankheit sich zugezogen, find Sie nie sicher, ausgenommen der Keim oder das Gift find aus dem System qemerzt worden. Zeitweilig bemerken Sie alarmirende Symptome, hoffen jedoch, daß keine ernitliche Folgen entsteden. 5?aben Sie eine der folgenden Symptome ? Wde edle, Geschwüre an der Zunge oder im Munde, Äuöfallen der Haare, schmerzhafte Weben, Jucken der Haut, Äusschläae am Körper, schmerzhafte Augenröthe, dyspeptischcr Magen, geschlechtliche Schwäche Anzeichen des zweiten Grades. Vertrauen Sie nicht dem Glück. Richten Sie Ihr System nicht durch die alte BeHandlung Quecksilber und Pottasche zu Grunde, die Symptome temporär unterdrücken, welche aber später.wenn Sie ein gluckliches Heim haben, wieder aufbrechen. Lasien Sie keinen Quacksalber mit sich erperimcntiren. Unsere neue methodische Behandlung ist garantirt Sie zu heilen. Unsere Garantien sind bekräftigt durch Bank-Bond' daß die Krankheit nicht wieder zurückkehrt. Taufende wurden bereits durch unsere neue methodische Behandlung seit 20 Jahren geheilt. Kein irrten ment, kein Risiko keine Flickarbeit sondern positive Teilung. Tie schlimm ften Fälle geheiltl Wir behandeln und heilen nervöse Schwache, gefchlechtliche Schwache, Blutvergiftung, Stnkturen, Baricoccle, Nieren, und arn-Krank-heiten und alle Männern und Frauen eigene rankheitcu. Heilung garantirt. Konsultation tret, Bucrr frei, enii E nicht vorsprechen können, verlangen Sie ti. en ssrakvoaen suriveyandlung ,m Hau,e. DRS. KENNEDY & KERGAN. 25 Süd keridian Str. Jnd'anavoNs, Ind. Stunden : ? Borm. bt 8 Abends. Sonntag : 10 Vorm. bis 12 Mittags. 2 bis venös. Ottma? Keller. 217 Ost Washington Stt. : Feie : kVeine, (iquöre und Cigarren Uxtra-Lunch fervirt auf Order zu jeder Zeit, Hauptquartier der Bäcker. Badenferl etzger und anderer Vereine. Telephon 3327. Eis! Eis! Eis! Ich dabr mit Kingan u. Eo. einen Kontrakt gemach um das Gis. welches letzten Winter bei Broad Nippte einaebeimst wurde, zu verkaufen. An der Ecke New Jerley Straße und Vonon Sisenbahn ZlardS. werde ich Eis zu den folgenden Preisen von der Ear ver ?ufe : 10 bis 200 Pfund zu u)c per 100 Pfund. 200 Pfund und darüber, 10c per 100 Pfund. Abgeliefert. so 100 Pfund bei einer Ablieferung. 30c per 100 Pfd. ivo300 Pfund bei cmer AdlieferunA, 2oc per 100 Pfd . 300 500 Pfd. bei einer Ablieferung. 17'. per 100 Pfd. 600 1000 Pfd. bei einer Ablieferung. 16c ver 100 Pfd 1000-2000 Pfd. bei einer Ablieferung, I8c per 100 Pfd A. CAYL0B, Office: 505 W. Pratt Str. Tel. neu 3816 p. h. Broderick. Hotel und Sample Roo. No. 2546 West Michigan Straße. Neues Telephon 427. The Health Office GEO. SPERR öiacnth inner No. 647 Massachusetts Avenue, 9dt ittn ettc. Die besten Weine, Liquöre und Cigarre stets an Hand. Jedermann ist freundlichst zu einem Besuch eingeladen. lhas. . Schott, ...Plumber ... und Handler in den Clevelc'nd Faucet Co's. Bier-Pumpen. 108 West land ö r OT" Telephon. Neu. 2231. David Baumann s ...Neue Wirthschaft... 835 und 837 Jndiana Avenue Meinen fireunden und Bekannten brit zu? gest. enntnifznatime. dah ich an obraem Platze eine neue erste Klaffe Wirtkfchaft e öff.iel habe und lle freundlichst einlade, mich zu besuchen. Tie besten Weine, Liguöre und Cigarren ftnd stet zu baden. uter Lunch orqcntz und achmittags KW li'atf'"en der Saison zu jeder Tageszeit aus Bestellung 'ervirt. Dr. J. A. Sutcliffe, Wund -Arzt, Geschlechts-, Urin- undRectum Arankkeiten. Offfce : 155 OstWarket Stt. Tel. 941 Office-Stunden : 9 bii 10 Ubr m. : 2 bis 4 Udr Hufschmied. W. W. Knight, 108 Virginia Avenue und Ost Mailand St. ' Reue Tel. W