Indiana Tribüne, Volume 25, Number 245, Indianapolis, Marion County, 6 June 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, . Juni 1902.
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Heiße Köpfe. Stürmische Austritte in der fran zösischen Kammer.
Deputirte beschimpfen stm und führen eine Prügelei auf. B.-rsuche der Bildung eines neuen französischen Kabinets. William Redmond's Philippika im britischen Untcrhause. Tas Geldgeschenk von 50,000 kür Kltchener bewilligt. eier der Wiederherstellung des Schlosses Marienburg. Andienz des Philippinen - Gonverneurs Tast beim Papst. Frankreich. Krawall in der Kammer. Pa ris, 5. Juni. Während einer Debatte in der Teputirtenkammer rief heute De Largentaye, ein Reactionär aus dem Departement öotes-du-Nord, aus: Ja, Ihr Republikaner seid Schwindler und Verräther und in qewisiem Sinne Ausländer." Eine Anzahl republikanischer Deputirter machten heftige Einwendungen, worauf De Largentaye aufgeregt hinzufügte: Und Ihr Präsident der Republik ist ein Dieb!" Aus diese Worte folgte ein allgemeiner Krawall, in welchem mehrere Faufthiebe ausgetheilt wurden. An der Keilerei betheiligten sich u. A. die Deputirten Marquis de Dion, Millevoye und Mislier. Der Kampf fand in dem Zimmer des Comites statt, welches mit der Prüfung der Wahlberichte beschäftigt war. Die Ursache des Streiks waren Anschlagezettel, auf welchen die Republikaner in heftiger Weise angegriffen wurden. Mehrere der Nationalisten traten heute für diese Ausdrücke ein, und in dem dann folgenden Aufruhr warfen sich die Theilnebmer an dem Streit Beleidigungen, wie Schurke" und Dieb" an den Kopf. Ein Beamter der Kammer mußte die Kämpfenden trennen. Da der Deputirte Bachimont seinen Collegen Millevoye einen Spitzbuben genannt hatte, sandte dieser ihm seine Sekundanten, den Grafen De Dion und De Largentaye, welche in ihrem officiellen Bericht über die Unterredung erklären, daß Bachimont auf die Forderung mit einem gemeinen Schimpfwort erwidert habe, worauf der Graf de Dion ihm eine Ohrfeige versetzt habe Bachimont erklärte seinerseits, daß letzteres eine Lüge sei. Es heißt, daß De Largentaye wegen Beleidigung des Präsidenten Loubet zur Verantwortung gezogen werden wird. Die Kabinetskrisis. Paris, 5. Juni. Der frühere Premierminister Henri Briffon, ein radikaler Republikaner, begab sich heute auf Einladung des Präsidenten Loubet nach dem Elyfee-Palast und wurde ersucht, ein neues Kabinet zu bilden, lehnte jedoch ab. Später übernahm Senator Combes, ein fortschrittlicher Republikaner und früherer Vice-Prösident des Senats, die Aufgabe. Geht nach England. Paris, 5. Juni. Es heißt, daß Arthur Lynch, der angeklagt ist, auf Seiten der Boeren gefochten zu haben, jedoch im letzten November als Vertreter von Galway in das britische Unterhaus gewählt wurde, sich entschlossen hat, nächste Woche nach London zu rci sen und den Versuch zu machen, seinen Sitz einzunehmen, selbst auf die Gefahr hin, verhaftet zu werden. Lynch hat längere Zeit in Paris gewohnt. Großbritannien. Kitchener's Geschenk. London, 5. Juni. Im Einklang mit der Empfehlung des Königs beantragte heute A. I. Balfour im Unterhause die Bewilligung von e50, 000, als Geschenk für Lord Kitchener. Merkwürdiger Weise wurden am 5. Juni 1899 demselben General für seine Dienste in Aegypten 30, 000 bewilligt. Balfour hielt eine längere Lobrede auf Lord Kitchener, in welcher er auf die großen Schwierigleiten hinwiS, mit denen der General zu kämpfen gehabt habe, und behauptete, daß wenige Generäle unter so mißlichen Umständen einen solch großartigen Erfolg errungen hätten.
Ter Führer der Liberalen, ir Hy. Campbell-Bannerman, unterstützte den Antrag mit einer ähnlichen Lobude, worauf John Dillon im Namen der Irischen Nationalisten gegen die Geldbewilligung protestirte, indem er sich gegen die Politik des Krieges in Südafafrika und die Art der Führung desselben erklärte. William Reomond, der nächste Redner, rief eine große Aufregung hervor durch die Bemerkung, daß Lord Kitchener in der Geschichte als der General verzeichnet werden werde, welcher gegen Frauen und Kinder Krieg geführt habe. Mehrere Mitglieder des Hauses verlangten, daß Redmond die Aeußerung zurücknehme, und appellirten an den Vorsitzer, der jedoch entschied, daß die Bemerkung keine ordnungswidrige sei. Redmond wurde dann von den Anhängern Kitchener's fortwährend unterbrochen, um ihn nicht weiter zu Worte kommen zu lassen, und schließlich erfolgte die Abstimmung, welche die Gutheißung der Bewilligung mit 380 gegen 44 Stimmen ?rgab. Im Laufe feiner Rede bediente sich Redmond einer äußerst scharfen Sprache. Er führte als weiteren Grund feiner Opposition gegen die Bewilligung an, daß Lord Kitchener das Grab des Mahdi von Khartum geschändet habe, und erklärte, daß Lord Kitchener und Lord Roberts im südafrikanischen Kriege sich schändlicher aufgeführt hütten, als irgend einer der übrigen Generäle. Sich gegen die Sitze der Minister wendend, rief Redmond: Sie lassen die Frauen und Kinder der Soldaten verhungern, um die Günstlinge Ihrer corrupten Gesellschaft zu ehren." Diese Erklärung wurde mit den Rusen: Niedersetzen!" Nennen Sie ihn!" etc. aufgenommen, während die irischen Mitglieder die Ministerialisten höhnisch aufforderten, die Polizei zu rufen. Redmond machte die weitere Bemerkung, daß das Haus sich in den Augen der Welt lächerlich mache durch einen Antrag, der eine große Waffenthat zu feiern vorgebe. Fortdauerndes Gegrunze und Geheul niachte jeden Versuch des Redners, weiter zu sprechen, zu Nichte, bis dann Schluß der Debatte beantragt wurde. Als dann Balfour sich erhob, um ein Dankesvotum für die Offiziere und Mannschaften der Armee in Südafrika zu beantragen, brach der Tumult von Neuem los, indem die Irischen Nationaliften sowohl gegen den Antrag wie gegen die Behandlung ihres Collegen Redmond protestirten. Balfou- verschaffte sich schließlich mit Hülfe des Vorsitzers Gehör und sang das Lob der britischen Truppen in Südafrika in allen Tonarten. Sir Campbell-Bannerman unterstützte ihn abermals, und der Antrag, mit Ein schluß einer Beileidserklärung für die Hinterbliebenen der Gefallenen, wurde mit 382 gegen 42 Stimmen angenommen. Ein ähnlicher Antrag wurde im House of Lords" durch den Premier minister Lord Salisbury beantragt und angenommen. Concurrenz für den Damp f e r - T r u st. London, 5. Juni. Die UnterHandlungen der britischen und canadischen Regierung und der übrigen Colonialregierungen mit der Cunard und anderen Dampferlinien, welche das so-genannteLivcrpool-Syndikat, als Con-currenz-Unternehmen gegen die Morgan'schc Combination, bilden, bezwecken, wie die Wesrminster Gazette" schreibt, die Errichtung eines Post- und Paffagier - Schnelldampferdienstes in Verbindung mit der Canadian-Pacific-Bahn, sowie den Betrieb einer Flotte von Schnell-Frachtdampfern. Die geplanten Poftdampfcr sollen von außergewöhnlicher Größe, und im Snde sein, 25 Knoten in der Stunde zurückzulegen. Auch werden sie mit den nöthigen Geschützen ausgestattet werden, um als Panzerkreuzer verwendet werden zu können. Die Frachtdampfer werden eine Jahrgeschwindigkeit von 16 Knoten haben. Als Abfahrtshafen ist angeblich Milford Haven in Aussicht genommen. Der Plan umfaßt die Errichtug einer Dampferlinie nach China, Japan und Australien von Vancouver, B. C., aus. Man erwartet von der Regierung, sowie von Canada und Australien, ge wiffe Subfidien. Dr." Reid. London, 5. Jan. Es verlautet heute, daß Whitelaw Reid, der amenkanifche Special - Abgesandte für die Krönungsfeier, von der Cambridge Universität durch Verleihung des Eh-
rentitels Doctor der Rechte" ausgezeichnet werden wird, am selben Tag, an welchem diese Ehre dem Prof. H. W. Parker, Profeffor der Musik an der Universität, zu Theil werden wird. Die britischen Verluste. London, 5. Juni. Vom Kriegsamt wurde heute eine offizielle Er klärung erlassen, welche besagt, daß die Gesammtverlufte der Briten in Südafrika bis zum 30. Mai, einschließlich Gefallene, Verwundete, Gefangene, an Krankheiten Gestorbene und als Jnvaliden in die Heimath Gesandte. 97,477 betrugen. Von diesen sind jedoch viele wiederhergestellt und zu ihren Regimentern zurückgekehrt, sodaß die Gesammtzahl der Todten oder dauernd kämpfunfähig gemachten auf 28,434 reduzirt wird. Die Zahl det im Kampfe Getödteten oder an Wunden Gestorbenen betrug 7792, die der Todesfülle in Folge von Krankheiten 13,250. Deutschland. Schloß Marienburg. Marienburg, Westpreußen, 5. Juni. Im Beisein des Kaisers, der Kaiserin und vieler Diplomaten und Vertreter des hohen Adels wurde heute die Arbeit der Wiederherstellung des alten Schlosses Marienburg offiziell vollendet. Das Schloß war im Mittelalter der Sitz der Hochmeister des Teutschen Ordens. Die heutigen Ceremonien erhielten ein besonders imposantes Ge prügc durch die Verwendung der alterthümlichen Trachten der Johanniter und Tempelritter. Der Kaiser stand am Thor des Schlosses, als die Johan niter und andere Deputationen hin durchzogen, wührend zugleich die Kirchenglocken läuteten und der Chor eine Dantsagungshymne sang. Ter Kaiser gab sich später nach dem Kapitelsaal, wo er einen kurzen Empfang abhielt. Alsdann folgte die Weihe des Gebäudes durch den Kaplan. Später fand ein Bankett statt, an welchem der Kaiser und die fürstlichen Herrschaften Theil nahmen. Auf dem Bankett hielt Kaiser Wil Helm eine Rede, in welcher er den Johannitern für ihre Errungenschaften dankte und auf die Geschichte des Deutschen Ordens hinwies. Er habe bereits früher an dieser Stelle betont, daß das alte Marienburg der Ausgangspunkt der Civilisation der Länder östlich von der Weichsel gewesen sei. Marienburg müsse stets das Symbol der deutschen Mission bleiben, und auch jetzt, wo polnische Anmaßung sich in Teutschland breit zu machen suche, sei er gezwungen, sich an sein Volk zu wenden, um die nationalen Besitzungen in Marienburg zu bewahren. Er erwarte vom Orden der Johanniter, daß er stets bereit sein werde, seine Dienste der Bewahrung deutscher Sitten und Gebräuche zu widmen. Am Schluß seiner Rede brachte er ein Hoch auf die Hochmeister des Teutschen Orden aus. Prinz Heinrich von Preußen dankte dem Kaiser sür seine Worte und brachte ein Hoch auf Seine Majestät aus. Kaiser Wilhelm bewillkommnete nach einigen Worten der Erwiderung die Mitglieder deö Ordens aus Wien und die englische Deputation zu der Feier, welcher er Grüße an König Edward auftrug. Reise-Souvenirs. Berlin, 5. Juni. Kaiser WilHelm hat dem Hohenzollern-Museum mehrere Souvenirs von der Reise Prinz Heinrich's nach den Ver. Staaten überwiesen, darunter eine Zeichnung, welche Roosevelt in der Uniform der deutschen Garde du Corps und Kaiser Wilhelm in der Uniform eines amerikanischen Offiziers darstellt, die sich beide tief verbeugen. Die Sammlung enthält auch zahlreiche werthvolle Gegenstände, die Prinz Heinrich von Amerika mitbrachte, wie Albums mit L andschafts-Photographien, Porträts, Menükarten in goldenen Rahmen etc. Die Polen-Vorlage. Berlin, 5. Juni. Die Vorlage betreffs Verdeutschung der polnischen Provinzen Preußens passirte heute im preußischen Abgeordnetenhaus? die zweite Lesung. Ein Orden vom Schah. Berlin, 5. Juni. Der Schah von Persien hat dem Kaiser Wilhelm einen der höchsten persischen Orden ver ehrt. Die Jnsignien desselben sind mit Diamanten im Werthe von 22,000 Mark besetzt.
Vatikan. Taft beim Papst. Rom, 5. Juni. Der Papst empffng, heute Richter Taft, Civilgouver. neur der Philippinen, Bischof Thomas O'Gorman von Siour Falls, S. D.; Richter Smith und Major Porter vom Justizdepartement in Washington. Die Amerikaner wurden am Eingang des Vatikans von Monsignor Bisloti, dem Kammerherrn des Papstes, empfangen und in dessen Privatbibliothek geführt. Dort unterbreitete Richter Taft dem Papst ein Schreib? des Präsidenten Roosevelt, in welchem er ersucht wird, den Ver. Staaten mit seinem Einfluß in Bezug auf die zwischen der CivilVerwaltung auf den Philippinen und den dort befindlichen religiösen Orden zur Seite zu stehen. Richter Taft schenkte dem Papste dann eine Kiste mit Präsident Roosevelt's litterarischen Werken, wofür der Papst seinen herzlichsten Dank aussprach. Der Papst versprach Hrn. Taft, die schwierige Frage zu studircn. und sprach die Hoffnung aus, daß gute Resultate erzielt werden würden. Er ersuchte dann Hrn. Taft, dem Präsidenten Roosevelt seinen Dank für das Gefchenk zu überbringen. Bischof O'Gorman fungirte als Dolmetscher und Major Porter verlas das Schreiben des Präsidenten. Die Audienz dauerte 40 Minuten. Richter Taft traf später mit dem päpstlichen Staatssekretär, Cardinal Rampolli, zusammen, mit welchem er die Philippinen - Angelegenheit besprach. Italien. Opfer eines Erdrutsches. Rom, 5. Juni. Signor Riva, ein Professor der Universität von Rom, und Graf Gino Prinetti, ein Vetter des Ministers des Aeußeren, wurden bei dem Aufstieg auf den Berg Grigna, in der Nähe des Lecco-Sees in der Schweiz von einem Erdrutsch ge tödtet. Spanien. Eine Anleihe. Madrid, 5. Juni. König Alfons hat ein Dekret unterzeichnet für die ErHebung einer Anleihe von 338 Millionen Pesetas in 5prozentigen Schuldscheinen. Holland. Krüger wohl und munter. Im Haag. 5. Juni. An dem Gerücht, daß Exprasident Krüger erkrankt sei, ist kein wahres Wort. Er erfreut sich im Gegentheil einer guten Gesundheit.
Großer Unter schleif. Chicago, 5. Juni. I. M. Cayady, ein früherer Grundeigenthumshändler aus Council Bluffs, Ja., der $60,000 unterschlagen haben soll und nach dem die Polizei monatelang gesucht hatte, wurde hier heute verhaftet. Frecher Raubmord. Der 31jährige italienische Schankwirth Jo seph Barone in Kansas City, Mo., wurde letzthin in seinem Lokal von einem Räuber überfallen, der mit drohend erhobenem Revolver die Börse oder das Leben verlangte. Der Wirth leistete Widerstand und wurde auf der Stelle niedergeschossen. Drei Kugeln durchbohrten seinen Körper und verursachten augenblicklichen Tod. Ter Raubmörder nahm den Inhalt der Ladentasse an sich und entkam. Tanzbär als Kinderd i e b. In Mauch Chunk, Pa., riß sich jüngst ein Tanzbär von seinen Wärtern los und machte sich mit der kleinen, aus einer Kindermenge herausgerissenen Margaret Courtright aus dem Staube. Auf das Angstgeschrei der ihm nachsetzenden Kinder hin ließ der Bär seine Beute fallen und wurde schließlich von den Wärtern, welche ihn mit Stangen bearbeiteten, wieder eingefangen. Außer ihrem Schrecken hat die 5cleine nur lochte Kratz- und Quetschwunden erlitten. Spottpreis für ein Gemälde. Charles H. Andrus' großes Gemälde Sheridans Ritt." das 17 bei 28 Fuß groß ist und das größte Gemälde sein soll, das jemals von einem Amerikaner in Amerika gemalt wurde, ist kürzlich in New Fork auf Auktion verkauft worden, um Gläubiger des verstorbenen Malers zu befriedigen. Das Gemälde, an dem Andrus mehrere Jahre gearbeitet, brachte nur $15. Blutthat im Wahnsinn. Aus Leidenschaft für die 13jährige Tabitha McCullough in Irrsinn verfallen, ermordete letzthin der junge Wm. Austin in Hastings, Fla., das genannte Mädchen und die, aus vier Personen bestehende Familie, bei welcher die Unglückliche wohnte. Durch wohlgezielte Revolverschüsse todtere der Irrsinnige die fünf Personen, und machte dann seinem eigenen Leben ein Ende.
The Victor,
" ' i. Sa
Ecke Noble und St. Clair Str. Ich erlaube nur meinen Freunden und Bekannten anzuzeigen, daß ich uuter dem Namen "The Victor" . na obkngenanntkm Platze eine m jeher Beziehung erste lasse Wirthschast eröffnet dabe. es wird mein Bestreben sein, ein in jeder Beziehung respertables Haus zu sübren und an meine eschastS freunde, bei coulanter Bedienung, die besten Quat: täten an imvortirten und einheimischen einen, LiauSren. Cigarren. Bier, etc. zu verabreichen. Ss wird mir zur Ehre gereichen. Eie in meinem jetzigen Lokale begrüßen zu können. Achtungsvoll HENRY VICTOR. Eis! Eis! Eis! Ich babe mit inqan u. Co. einen Kontrakt gemacht um bai Eis. welches letzten Winter bei Broad ipple tinaedeimst wurde, zu verknusen. An der Ecke ew Jer'ey Strafte und onon Eisenbahn Zlard. werde ich Els zu den folgendeu Prnsen von der Ear vr usen : iw bis 200 Pfund zu itc ver 100 Pfund. 200 Pfund und darüber. ioc per 100 Pfund. Abgeliefert. 50 too Pfund bei einer Ablieferung. 30c per 100 Psd. 100300 Pfund vei einer dlieferung, ioc per iPfd. 300 500 Pfd. bei einer Ablieferung. l?Hc per loo Ptd. 500 looo Pfd. bei einer Ablieferung. 15c per 100 Pfd. 1000-2000 Pfd. bei einer Ablieferung. i2)Hc per 100 P'd A. CAYLOB, Office: 505 . Pratt Ztr. Tel, neu 3SIS Ottmar Keller, 217 Oft Washington Str. : Feine : lveine, kiquöre und Cigarren Extra -Lunch servirt auf Order zu jeder Zeit. Hauptquartier der Bäcker, Badens! etzger und anderer Bereine. Telephon 3327. p. h. Broderick. Hotel und Sample Room. No. 2546 West Michigan Straße. Neues Telephon 427. The Health Office GEO. SPERR Eigenthümer. No. 647 Massachusetts Avenue, Ske Librty Xirftfcc. Tie besten Weine, Liquöre und Cigarren stets an Hand. Jedermann ist freundlichst zu einem Besuch eingeladen. has. . Schott, ...Plmttbcr... und Händler in den Cleveland Faucet Co's. Bier-Pumpen. 108 West Marnlanv Str. Telephon. Neu. 2231. Dr. J. A. Sutcliffe, Wund Arzt, Geschlechts-, Urin- und R ectum Krankheiten. Office : 155 Oft'Market Str. Tel. 941 Office-Ttunden : 9 bis 10 Uhr Bm. ; I bis 4 Uhr Rm. Laipntap Bn. Brass Works. Gietzer un tct)et. Große und kleine Girßarbeiten in Messing, Phosphor- Bronze, Alummium, etc. Job- . Reraratur. Arbeiten unfere Epezialität, 138-142 Ost Georgia Str., Jntianapolis. Beide Pn-ne 91. 121. David Baumann s ...Neue Wirthschaft... 835 und 837 Jndiana Avenue Meinen Freunden und Bekannten kierit zu? gefl. Kenntniknahme, daß ich an obiaem Platze eine neue erste Klaffe Wirthschaft rosstet hab und Alle freundllchn einlade, mich zu besuchen . Tie beste Weine, Liauöre und Cigarren find stets zu baden. Guter Lunch srgen und fUchiii. "Delikatessen der Saison zn jeder Tageszeit au Bestellung servirt. Henry schwarz ...Feine Weine... Liquöre, Cigarren und Tabak. No. 2602 West Michigan Str. Feiner Lunch von Morgns 9 bis 12 Uhr, und von 4 bis 6 Uhr Nachmittags. Hufschmied. W. W. Kniabt. 108 Virginia Avenue und 215 Oft Marvla nd.St ReueS Tel. 4S.
