Indiana Tribüne, Volume 25, Number 243, Indianapolis, Marion County, 4 June 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne, 1. Juni 1902.

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Des Königs Dank. Glückwunsch-Depeschen an Lord Milner und Äitchener.

Die Peers erwarten heute eine Botschaft König Edward's. Ansichten in Deutschland über den Frieden in Südafrika. .Kundgebung im Reichstag bezüglich der Martinique-Katastrophe. Conferenz der Boeren-Telegaten in Krüger's Wohnung. Abdankung des (abinets WaldeckNouffeau in Frankreich. Vierfache Hinrichtung durch die Garrotte auf Porto Rico. Großbritannien. T e s Königs Glückwunsch. 8 o n d o n, 3. Juni. König (5dwzrd hat an Lord Kitchener und Lord Milner seine Glückwünsche zu dem Friedensabschluß übermittelt. Tie Depesche an Lord Milner lautet: Ich bin hoch erfreut über die Nachricht von der Uebergabe der Boeren. und ich gratulire Ihnen von Herzen zu der fähigen Art und Weise, in der Sie die Unterhandlungen geführt haben." Lord Milner hat darauf eine Dankesdepefche gefchickt, in welcher er befond?rs feine Freude darüber Ausdruck 0,10,1, daß die Krönung des Königs in seinen südafrikanischen Besitzungen unter friedlichen Verhältnissen gefeiert werden wird. In der Depesche an Lord Kitchener wird zugleich auch den britischen Truppen in Südafrika der Glückwunsch des Königs zu der rühmvollen und erfolgreichen Beendigung der schwierigen Campagne" übermittelt. Das Oberhaus. London, 4. Juni. Entgegen seiner Gewohnheit wird das House of Lords heute eine Sitzung abgehalten, um eine Botschaft König Edward's über den Friedeusabschluß in Südafrika entgegen zu nehmen. Man erwartet, daß darin dem Lord Kitchener ein hoher Titel und eine Geldbelohnung man spricht von 100,000 verliehen werden wird. Es verlautet jetzt, daß Lord Kitchener nicht zur Krönungsfeier zvrückkehren wird, und Colonialfekretär Ehamberlain hat erklärt, daß die südafrikanischen Eolonien nicht bei der Feier vertreten sein werden, da die Zeit zu kurz sei. Im Unterhause. London. 3. Juni. In Erwiderung auf eine Frage im Unterhaus? erklärte heute der Kriegssekretür Brodrick, daß die Gesammtzahl der BoerenGefangenen in Südafrika und anderswo 25,565 betrage, von denen 783 unter 16 und 1025 über 60 Jahre alt seien. Der Kanzler des Schatzamt-, Sir Michael Hicks-Beach erklärte auf eine Interpellation hin, daß es nicht beab--sichtigt werde, die Getreidezölle aus dem Budget zu streichen. Krönungszug's-Probe. London, 3. Juni. Heute fand hier die Generalprobe für den Krönungszug am zweiten Tage der Krönungsfeier statt, nachdem die Prube für den ersten Tag bereits am 21. Mai abgehalten worden war. Alle mit der Prozession in Verbindung stehenden Eeremonieu wurden genau so durchgemacht, wie sie am 27. Juni tattfinden werden. Deutschland. Der Reichstag. Berlin, 3. Juni. Beim Wiederzusammentritt des Reichstags wies beute der Präsident, Graf von Ballestrem, auf die Vullan-Katastrophe auf der Insel Martinique hin und gab der herzlichen Sympathie des Reichtags mit der noblen französischen Nation gelegentlich dieser schrecklichen Calamität, welche ganz Deutschland in Schrecken versetzt habe", Ausdruck. Tie anwesenden Minister und Abgeordneten gaben ihre Zustimmung zu der Rede der Präsidenten durch Erheben von den Sitzen zu erkennen. Der Zucker'Ausschuß des Reichstags setzte heute den Zoll auf Zucker, der für den Konsum verkauft wird, auf 8 Mark per Centner von September 1903 an, und auf 10 Mark von September 1905, an fest. Mit 18 gegen 8 Stimrnen erklärte sich dasselbe Comite für

einen ErtraZoll von 4.80 Mark auf raffinirten, und von 4.40 Mark auf anderen Zucker. Der Norddeutsche Lloyd. Berlin, 3. Juni. Die Resolutionen, welche die Direktoren des Norddeutschen Lloyd am 23. Juni einer Versammlung von Actionärcn unterbreiten werden, wurden heute veröffent licht. Zugleich mit den Resolutionen wird ein Coutract mit dem amerikani schen Dampfer - Syndikat vorgelegt werden, welcher genau denselben Wort laut hat, wie derjenige der Hamburger Linie. Ter Friede in Südafrika. Berlin. 3. Juni. Die deutsche Presse ist im Allgemeinen sehr enttäuscht über die Bedingungen des Friedensabschlusses in Südafrika und bezeichnet sie als gleichbedeutend mit einer bediigungslosen Uebergabe. Das Berliner Tageblatt" forderte die hervorragenden Bankiers und In-dustriellei-des Landes auf, ihre Ansichten über die voraussichtliche Wirkung des Friedens auf den deutschen Handel

und Geldmarkt kundzugeben, und aus einer Zusammenstellung dieser Ansichten, ohne Angabc von Namen, geht hervor, daß man für Deutschland im Allgemeinen nur geringe Vortheile erwartet. Der Geschäftsführer einer großen Bank" spricht sich dahin aus, daß es schwer halten werde, den Ver. Staaten die Lieferung von Maschinen für die Rand-Gruden zu entreißen. Unbequemer Befehl. Berlin, 3. Juni. Die Hambürg - Amerikanische Dampfschiffgesellschaft schickt an die deutsche Presse Artikel, in welchen ein kürzlich erlassener Befehl der Einwanderungscommission angegriffen wird. Derselbe verpflichtet die Passagiere in der ersten und zweiten Kajüte zur Abgabe derselben eidlichen Erklärung, wie sie von den Zwischendeckspaffagieren verlangt wird. Die Gesellschaft wendet dagegen ein, daß der Befehl einer Ausspionirung der Verhältnisse und Zwecke aller Reisen den, die nicht Amerikaner sind, gleichkomme. Sie versucht die öffentliche Meinung iuTeutschland zu beeinflußen. um die Regierung in ihrem Gesuch um Aufhebung oder Modifiziruug dieses Befehls zu unterstützen. Die Republik Cuba. Berlin, 3. Juni. Deutschland hat keine Schritte gethan, die republikanische Republik anzuerkennen. Als Grund wird angegeben, daß die Regierung bis je&t nicht von einem Wechsel in dem politischen Zustand der Insel benachrichtigt worden ist, deren Angelegenheiten theoretisch pollstündig innerhalb der militärischen Jurisdiktion der Ver. Staaten ständen. Krupp's neuestes Geschütz. Berlin, 3. Juni. Wie der Börsen-Courier" berichtet, hat Krupp ein Geschütz hergestellt dessen Projektil im Stande ist, die beste und dickste von ihm fabrizirte Panzerplatte zu durchschlagen. Kaiser Wilhelm hat bereite Probe-Schießübungen mit diesem Geschütz beigewohnt und von Krupp das Versprechen erwirkt, daß er es für den ausschließlichen Gebrauch in der deutfchen Flotte reservirt. Frankreich. Das C a b i n e t r e s i g n i r t e. Paris, 3. Juni. Das Cabinet hat heute dem Prüsideuten seine Resignation eingereicht. Der Premierminister Waldeck-Rous-seau sprach bei dieser Gelegenheit in seinem ui;b seiner College Namen dem Präsidenten Loubet ihren aufrichtigen Dank aus für die ununterbrochene Freundschaft, welche er ihnen erwiesen habe, und während der Präsident sein Bedauern über den Entschluß der Minifter ausdrückte, dankte er ihnen für ihre Unterstützung in unruhigenZeiten. Das zurückgetretene Cabinet bestand aus den folgenden Ministern: Präsi. dent des Ministerraths und Minister des Innern: Waldeck - Rousseau; Finanzen: Caillaur; Aeußeres: Delcasse; Krieg: Gen. Andre; Marine: De La nessan; Colonien: De Crais; Kultus: Georges Leygues ; Justiz: Monis: Handel, Industrie, Post- und Telegraphemoesen: Millerand; Ackerbau: Du Puy; öffentliche Werke: Pierre Baudin. Waldeck-Rouffeau sagt in seinem Schreiben an den Präsidenten, daß sein Gesundheitszustand ihn zwinge, sich zur Ruhe zu setzen. Außerdem sei er der Ansicht, daß die Aufgabe, die er unternommen habe, beendet sei, und die jüngsten Wahlen hätten eine genügende Mehrheit für die Erhaltung und

Entwickelung der republikanischen Einrichtungen ergeben. Präsident Loubet ersuchte die Minister, die Pflichten ihres Amtes miter zu verwalten, bis ihre Nachfolger ernannt seien. Loubet wird seine Berathungen morgen beginneu. Man vermuthet, daß Senator Combes, der frühere Vicepräsident des Senats, der Erste sein wird, der ersucht wird, ein neues Cabinet zu bilden. Der Suez-Kanal. P a r i s, 3. Juni. Dee Bericht der Direktoren der Suez-Kanal-Gesellschaft für 1901 besagt, daß die Einnahmen an Durchfahrtsgebühren zum ersten Male 100 Millionen Francs überstiegen. Es wurde eine Dividende von 133 Francs erklärt. Das Tonnengehalt der Schiffe, welche im Jahre 1901 den Kanal pajsirten. betrug 10,823,860 Tonnen. Die Ladungen bestanden größtentheils aus Petroleum und Ei-senbahn-Material. Südafrika. Tie Friede nsunterzeichn u n g.

P ret orte, 2. Juni. Die UnterZeichnung der Friedensbcdingungen am Samstag Abend erfolgte unter möglichst geringen Ceremonien. Lord Milner, sowie die Vertreter des OranjeFreistaats und Transvaals kamen in aller Stille in dem Speisesaale oes von den Boeren-Delegaten bewohnten Hauses, neben demjenigen Lord Kitchener's, zusammen. Das Dokument lag fertig auf dem Tifth. Unter tiefster Stille ergriffen die Boerenführer ihrer Rangordnung nach die Feder und setzten ihre Unterschriften unter das Dokument, welches dann dem Oberst Hamilton, Lord Kitchener's Militür-Sekretär und dem Adjutanten Capt. Marker andertraut wurde, um es au König Edward abzuliefern. Die gefangenen Boeren. P r e t o r i a, 2. Juni. In fämmtlichen Concentrationslagern herrschte große Freude, als die Friedensnachricht eintraf. Die Insassen versammelten sich auf den freien Plätzen und sangen Pfalme, während die Frauen Freudenthränen vergossen. Es werden Vorbereitungen getroffen, Vertreter jeder Abtheilung der britischen Armee in Südafrika zur Theilnähme an der Krönungsfeier nach London zu schicken. Bombay, Ostindien, 3. Juni. Die Nachricht von dem Friedensabschluß wurde in den Lagern der gefangenen Boeren mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Die Mehrzahl derselben war erfreut, während andere die Nachricht als eine schlimme bezeichneten, da sie den Verlust alles Dessen bedeute, wofür sie gekämpft hätten. Wir würden ohne Murren jahrelang in der Gefangenschaft geblieben sein", erklärten viele der Boeren, wenn die Burghers sich dahin entschieden bätten." I a m e s t o w n, St. Helena, 3. Juni. In dem hiesigen Lager der gefangenen Boeren rief die FriedensNachricht große Begeisterung hervor und wurde durch Absingen britischer und Boeren-Hymnen gefeiert. Die meisten Gefangenen sind der Ansicht, dckß der Friede auch Unabhängigkeit mit sich bringt. In der Kapcolonie. Kapstadt, 3. Juni. Der Premierminister der Kapcolonie, Sir John GordonSprizg. kündigte in einer zweistündigen Rede, die er in einer gestrigen Versammlung hielt, an, der Colonialsekretär Chamberlain habe ihm mitgetheilt, daß die Regierung nicht eine Aufhebung der Verfassung der Kapcolonie beabsichtige. Dadurch, daß den Rebellen der Kapcolonie das Stimmrecht entzogen werde, würden die Feinde der Regierung ebenso wirkungsvoll geschlagen werden, wie im Felde. Bezüglich der finanziellen Lage sagte der Premier, er gedenke in der zur Zeit der Krönungsfeier in London ftattfi.rdenden Colonial-Conferenz für Freihandel mit dem Muttcrreich einzutreten. Die Zuhörer legten eine große Opposition gegen die Ansichten des Premiers an den Tag, während die draußen befindliche Menge sich geradezu feindselig benahm und mehrere Fenster einwarf. Oefterreich-Ungarn. Weitere Unruhen. Wien, 3. Juni. In Lemberg, Galizien, haben gestern Abend weitere Streikunruhen stattgefunden, während welcher eine Abtheilung Husaren einen Ausfall gegen die Ruhestörer machte. Es heißt, daß mehrere Kinder zetödtet wurden. Eine Anzahl der gestern vermundeten Personen sind in den Hospi tälern gestorben.

Holland. Die Boerendelegaten. Utrecht, 3. Juni. Tie Boerendelegaten in Europa trafen heute Nachmittag hier ein. Sie hielten in der Wohnung Paul Krüger's eine längere Conferenz und später in dem Hotel Des Pays Bas" eine weitere Versammlung ab, doch verlautete über das Resultat derselben nichts. Dr. Leyds und Fischer werden hier bleiben, wührend Wessels und Wolmarans sich nach dem Haag begeben haben. Das Handelsvlad" erklärt, daß weder Krüger noch irgend einer der anderen Boerendelegaten in Europa irgend welche Mittheilungen aus Südafrika über den Frieden erhalten haben, und sie schließen daraus, daß die britische Regierung solche Depeschen adfüngt. Meriko. Der Kampf m i t den V a q u i s. Tucson. Ariz.. 3. Juni. Nachrichten von Torres besagen, daß in dem Gefecht am Samstag zwischen den mexikanischen Truppen unter Gouv. Jsabel und den Vaqui-Jndiancrn am Soncrafluß 18 Vaquis und 3 Merika-

ner getödtet wurden. TieStärkederJn diauer betrug 400. Gen. Torres ist mit dem 20. Regiment und einer Abtheilung Kavallerie in's Feld gezogen. Oberst Kasterhitze marschirt mit seinen Truppen von Magdalena den San Miguel-Fluß hinunter nach dem Sonora, wo er sich mit Gouv. Jsabel vereinigen wird. Eine andere starke Abtheilung ist nach dem Bacatale-Ge-birge aufgebrochen, um den Vaqui's dort den Weg abzuschneiden. Die Regierung hofft zuversichtlich, auf- diese Weise die Truppen der Vaqui's gefangen zu nehmen oder zu vernichten. Ports Rico. Die G a r r o t t e. P o n c e, 3. Juni. Barnabe Acevado, Jose Torres, Ramon Troche Cadeno und Juan Torres, welche schuldig befunden waren, im October 1898 in Guayo, einer Vorstadt von Adjuntes, Mord, Raub und sonstige Verbrechen verübt zu haben, wurden heute mittelst der Garrotte hingerichtet. Die ganze Hinrichtung dauerte nur 15 Minuten. Alle Vier gestanden ihre Verbrechen ein. Zwei der Delinquenten waren dem Henker behülflich, die Garrotte anzulegen, und vergaben ihm dafür, daß er sie tödte. Einer der Gefangenen widersetzte sich, als man ihm das Gesicht verhüllte, und erklärte, er wolle mit unbedecktem Gesicht sterben. Er wurde nach kurzem Kampfe überwältigt. Der Hinrichtung wohnten 30 Zeugen bei. Das Haupt-Verbrechen. welches die Vier mit dem Tode bezahlten, bestand in der Ermordung Antonio del Gabe del Pino's in dessen Wohnung, nachdem sie ihn zuerst an den Füßen aufgehängt und ihm die Ohren abgeschnitten hatten, sowie in der Vergewaltigung der Gattin des Ermordeten 'unb der Plünderuno des Hauses. B Jehtist dieZertdes Angelfporti und deshalb sind Fischgeschichten an der Tagesordnung. Die prächtigste von allen sei hiermit wiedergege ben: Fräulein Margarethe Oversham in Galesburg. Mich., war seit vielen Jahren leidend und ihr Leiden schien im Magen zu sitzen, denn oft hatte das Mädchen krampfhafte Anfälle und Uebelkeit mit Erbrechen. Nachdem man alles mögliche versucht hatte, erklärten die Aerzte das Leiden für unheilbar und darauf entschloß sich der Vater, selbst einen Versuch anzustellen. Papa Qversham ist ein Yankee aus Connecticut und da er in seiner Jugend meist dem.Fischfang obgelegen und auch heute nock: viel von dem Sport hält, kam er auf den Einfall, einmal im Magen seiner Tochter zu fischen. Er nahm ein kleines Stückchen rohes Rindfleisch, befestigte es an einem Bindfaden und veranlaßte das Mädchen, das Fleisch zu schlucken. Sofort stellte sich die Uebelkeit wier ein, diesmal in erhöhtem Mae, und dem Mädchen war es, als ob der ganze Magen sich umdrehte. Der Angler verlor aber nicht die Geduld, sondern ging kunstgerecht oor. Langsam zog er den Bindfaden heraus und siehe da. am Ende hing ein sechs Zoll langer Silberaal, der nach dem Stückchen Fleisch geschnappt hatte und dies noch festhielt! Die Ursache d? Jlchr langen Leidens war beseitigt und Sckön-Gretchen wurde gesund! Wie de? ?lal in den Magen kam, weiß fafc Niemand zu erklaren, am wenigsten das Mädchen selbst. Der Aal ist fast durchMtig und sehr dünn. Man wird ihn zum Andeken in Alkohol 'ufhsben. Bedenklicher Zweifel A.: Die Poesie ernährt mich vollstänbig!" 58.: So. so! Erlauben Sie mir eine Frage: Können Sie so gut dichten oder hungern?"

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