Indiana Tribüne, Volume 25, Number 241, Indianapolis, Marion County, 2 June 1902 — Page 4
mm
Jnvmna Tribüne. 2, Juni 1,
T ; I
i
Indiana Tribüne. Herausgegeben von der uteberg SIndianapolis, Ind.
Harry O. Thudium Präfidenl. Geschaftslocal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 26. Entered at the Post Office of Indianapolis as second class matter. Lebende Wegweiser in der Wüste. Ein schotttscher Geograph Nahens MacDonald ist tiefer Tage von einer Forschungs - Reise im Innern des westlichen Theiles von Australien oder, wie man es jetzt kurz zu nennen pflegt, im Gebiet von West-Australien zurückgekehrt. Der Hauptzweck derÄeise war die Untersuchung des BodnZ auf das etwaige Vorhandensein weiterer GoldLager. Es ist nicht zu verwundern, daß der gewaltige Aufschwung des Goldbergbaus in Westaustralien den Anstoß zu planilwßigen Untersuchungen des Landes zwecks Auffinoung neuer goldhaltiger Ablagerungen gegeden hat. Die eigentliche Absicht der Reise MatDonald's . ist nicht erfüllt worden, denn sie hat nicht zur (Entdeckung neuer Goldfelder geführt, obgleich der Forscher selbst die Uedcrzeugung von ihrem Vorhandensein behalten hat; seiner Meinung nach müßten sie früher oder später gefunden werden. Sehr beachtenswert dagegen sind die Ergebnisse der Reise in anderer Beziehung. Der Geograph findet freilich in einem solchen Gebiet wenig Anregung. dafür umso mehr Mühen und Strapazen. Ueber unabsehbare Flächen hinweg besteht das Land nur aus Sand, einzelnen Felsen. Resten von Salzseen, nackten Hügeln, spärliche, verkümmerte Gesträuche bilden die einzige Vegetation. Was das Reisen in dieser Wüste noch besonders schwierig macht, ist die Seltenheit d.es Wassers, das sich immer nur in größeren Adj-'in-den finden läßt. MacDonald bat n?'.n in fesselnder Darstellung seine Ersahrungen beschrieben, die er hinsichtlich der besten Erkundung der Wasserstellen in der Wüste gemacht hat. Als einzige Wegweiser vermochten ihm die Thiere zu dienen. Das Thierleben ist in den trockensten Theilen der Wüste freilich nur äußerst spärlich vertreten, so daß eigentlich nur die Vögel in Frage kommen. Dabei geben die Wasservögel selbst kaum einen Fingerzeig für dil' Wayerplätze, weil sie außerorde 'tli h große Strecken fliegend zurücklegen können, auf-erdem gewöhnlich so hoch fliegen, daß die Richtung ihrer Wandc rungen mit dem Auge schwer genau festzustellen ist. Nützliche? ist schn die Beobachtung der Papageien, die p j sogar in den dürrsten Theilen der Wüste bemerkbar machen, sodann der Tauben. In gewissen Jahreszeiten sieht man in der australischen Wüste die Aauben zu Tausenden. Sie haben die Gewöhnheit. jeden Abend einen Wasserptatz aufzusuchen, von dem sie sich niemals weit entfernen. Sie fliegen Abends in der Richtung auf das Wasser zu, und es ist ein ziemlich sicheres Unternehmen für den dürstenden Reisenden, sie zur späten Abendstunde als Wegweiser nach dem erquickenden Naß zu benutzen. Während der Morgenstunden sind die Papageien als Pfadfinder werthvoll. Sie verbringen die Nacht in der Nähe des Wassers und verlassen es am Morgen. Man muß daher, um zum Wasserplatz zu gelangen. Morgens in der Richtung gehen, aus welcher die Papageien kommen. Auch die Kormorane können als Führer dienen, da sie stets in gerader Linie von einem Wasser zum anderen fliegen, und außerdem ihren Flug niedrig genug nehmen, um Gelegenheit zu genauer Veobachtung geben. Eine merkwllrdigeMittheiluny mad, MacDonald bezüglich eine kleinen Raubvogels, der in der Wüste von West - Australien ziemlich häufig ist. Er kann im Nothfalle Hunderte von Kilometern durchfliegen, ohne zu tunken. Nach einer so langen Entbehrung ereilt ihn aber nicht selten am Wasser selbst das Schicksal. Er trinlt von der schl mmigen Flüssigkeit, als die das Waer dort gewöhnlich überHaupt nur zu finden ist. nach solcher Anstrengung sc viel, daß er bewegungslos niederfällt. Der Reisende hat solche Vögel neben der Wasserstelle gefunden, die . sich nicht zu bewegen oder wenigstens nicht in die Luft zu erheben vermochten. Sie lagen zuweilen auf dem R"cken und waren theilweise von Wasser und Schlamm bedeckt. Es kommt sogar vor, daß dieser Vogel, nachdem er getrunken bat, mit dem Schnabel nach vorn in's , Wasser fällt und darin ertrinkt. Die übrigen Tbiere der Wüste. Hunde. Känguruhs, Eidechsen, Schlangen u. s. w. können nicht als Wegweiser zu den Wasserplatzen benutzt werden. Naiv. Hausfrau (zum Gast, einem berühmten Nordpolfahrer, der das ihm angebotene Eis verschmäht): Sitte tausend Mal um Entschuldigung. Her? Professor ... das Eis ist Ihnen gewiß zu warm? !" , Die acht größten Seidenfabriken Japans wurden unter Trusileitung vereinigt. Der Trust kapitalisirte die Fabriken mit 000,000 Jen (etwa $5,000,0(30).
Ausland.
Verhängnihvoller Uebermuth. Auf einer Turnfahrt machte neulich der Berliner Alfred Breetsch mit einem .Freund den Versuch, einen fahrenden Güterzug zu besteigen, und Breetsch fiel unter die Räder. Sein Freund war so verzweiseit, daß er sich" beinahe ein Leid angethan hätte. Uraltes Ei. Bei der Demolirung einer alten Kirchenmauer in Lalinde, Frankreich, fand man kürzlich in derselben ein völlig wohlerhaltenes Ei eingemauert. Da die Kirche aus dem 11. Jahrhundert stammt, so lag das Ei bei 900 Jahre in seinem Versteck, für einen so gebrechlichen Gegenstand gewiß ein respektables Alter. Zu einer Omelette dürfte es übrigens wohl nicht mehr getaugt haben. Ein tapferer Mann. Unter den Kirchennachrichten der Schloßkirche zu Ehemnitz. Sachsen, fand sich letzthi folgende Anzeige: Getraut E. A. Glöckner, Kommunarbeiter, mit A. El., geschiedene Zschocke, vorher geschiedene Andrä, verwittwet gewesene Albert, früher geschiedene Heinze, geborene Morgenstern. Hoffentlich wird der unerschrockene Bräutigam durch ein recht süßes Ebeglück mit seinem vielgeprüften Lieb belohnt. Um 3 7 Pfennig! Eine Frau Albertine v. Rckowski, früher in Berlin wohnhaft und jetzt unbekannten Aufenthalts, hatte sich in der Berliner Umgebung eines Faßdiebstahls" schuldig gemacht und ist dieserbalb rechtskräftig veruriheilt worden, wie ein hinter ihr erlaiienes Strafvollstreckungsgcsuch besagt, zu 7.50 Mark Geldstrafe (eventuell drei Tagen Gefängniß). 37 Pfennig Werthersatz und 21.35 Mark Kost'n. Fürwahr ein theueres Vergnügen! Selbstmord im Theater. Während einer Theatervorstellung in Kaschau, Ungarn, erhob sich unlängst ein Offizier plötzlich von seinem Sitz und jagte sich mit einer Pistole eine Kugel durch den Kopf: Die Zuschauer flohen in größter Hast aus dem Theater, und in dem Gedränge wurden eine Anzahl Personen verletzt. Der Offizier hatte sich in die Hauptdarsiellerin verliebt, war aber von dieser abgewiesen worden und nahm sich deshalb auf solche sensationelle Art das Leben. Wahnsinniger Attent ä t e r. Im Nicolai-Jrrenhause zu St. Petersburg fand jüngst während einer für die Patienten veranstalteten Theatervorstellung ein Attentat auf den Oberarzt Reformatski statt. Der Thäter war der frühere Polizeisergeant Sabatajew. Sabatajew, welcher neben dem Arzte saß, schlug ihn mit den Worten: Das ist dafür, daß Du Gesunde einsperrst!" mit einem schweren Glasgefäß zwei Mal auf den Kopf. Reformatski trug zwei schwere Kopfwunden davon und wurde besinnungslos davongetragen. Folgenschwerer Knab e n st r e i t. In Geiselbullach, Bayern, hatte kürzlich ein sehr ordentlicher, talentirtcr Schüler mit anderen Knaben Streit, weil sie ihm ein paar nei.e Griffe! zerbrachen. Dafür warf :r einem Anderen seine Griffelschachtel in die Amper. Da dieser darum jammcrtc und eine neue Grifselschachtel verlangte, so wollte der gutherzige Junge seine Sache wieder gutmachen und die Griffelschachtel wieder herausfischen. Hierbei scheint er wohl das Gleichgewicht verloren zu haben und ist verunglückt. Zeuge des Vorfalles war Niemand, da die anderen Knaben sich inzwischen entfernt hatten. HundertjährigerSelbstMörder. Der in der Pariser Vorstadt Velleville wohnende Martin Eonard hatte vor einigen Monaten dos 100. Lebensjahr erreicht und erfreute sich eines trefflichen Befindens. Er hatte jedoch eine zänkische, böswillige Tochter, die auch schon 73 Jahre alt ist und die es dem Greise nicht verzeihen konnte, daß er noch immer sein Pfeifchen gemächlich schmauchte und aus der Schänke spät heimkehrte, während sie von Beschwerden aller Art gcplagt wurde. Schließlich übten die unaushorlichen Szenen auf den Eharakter des Hundertjährigen einen nieder-drückend-n Einfluß aus und dieser Tac,e fand man ihn in seinem Zimmer rrhängt; er hatte noch die Kraft gehabt, seinem Leben selbst ein Ende zu machen. Geheimnisse des Bosp o r n s. Als neulich auf einem vor Konstantinopel liegenden französischen Dampfer die Anker gelichtet wurden. und der die Arbeit überwachende Offizier über Bord blickte, um das Erscheinen des Ankers zu beobachten, gewahrte er, an den Armen desselben hängend, :ine unheimliche, lange weißliche Masse, die sich zu seinem Entsetzen bei näherer Besichtigung als ein Knäuel von menschlichen Kadavern erwies. Nachdem man zwei Mal versucht, durch Niederlaffen und Wiederheben den Anker von seiner schauerlichen Last zu befreien, ordnete der Kapitän, theils um nicht mehr Zeit zu verlieren und theils um ein peinliches Aufsehen zu vermeiden. auf seine Verantwortung an, die Kette zu sprengen und den Anker sahren zu lassen. Erst von Smyrna aus benachrichtigte er die fra 'sische Botschaft am Goldenen jgo ie jedoch aus naheliegenden Gründ, die Sache nicht weiter verfolgte.
Von der Hochzeit in den Tod. In einem Dorfe bei Neapel vermählte sich htzthin der Vauernsohn Francesco Melchiorre mit einem hübschen Landmädchen Namens Annade Filippis, und die Hoch?eit wurde nach Landcssitte mit Gesang und Tanz festlich beaanaen. Am nächsten Morgen erwarteten die Hochzeitsgäste das junge Paar in der Osteria des Dorfes. Als es Mittag geworden war, ohne daß die Neuvermählten erschienen wären, begaben sich einige Leute zum Heule des jungen Paares. Sie fanden Thüren und Fenster verschlossen. Man drang nun mit Gewalt in btf Haus ein und fand das junge Paar am Boden todt liegen. Im Zimmer stand ein Eimer voll glimmender Holzkohlen, deren giftige Verbrennungsaase das Brautpaar erstickt hatten. Nebenbei lag ein Brief folgenden Wortlautes: Innig geliebte Eltern! Flucht uns nicht. Wir sind glücklich. Aber weil unsere Glückseligkeit, wenn wir weiter lebten, unweigerlich enden müßte, so todten wir uns. Vereinigt in demselben Grabe, werden wir uns immer lieben und auf ewig die Glückseligkeit genießen, die den Menschen versagt ist. Francesco und Anna." Flucht aus dem E i s e n -b a h n z u g e. Ein Zugsführer des Pionier-Bataillons zu Krems, NiederOesterreich, sollte kürzlich einen aefcsselten Soldaten, welcher der Desertion be-
schuldigt war, von Wien nach Krems eskortiren. Zwischen den Stationen Königi-brunn und Kirchberg riß sich der Häftling mit einem plötzlichen Rucke los. und es gelang ihm trotz seiner Fesseln, aus dem fahrenden Eienbahnzuge zu springen. Der KonduZteur veranlaßte das Halten des Zuges, und es begann nun die Suche nach dem Entsprungenen. Man muhte ziemlich lange am Bahnkörper gegen Königsbrunn zurückgehen, bis man endlich den entsprungenen Deserteur, der sich eben mit den Zähnen seiner Handfesseln entledigen wollte, am Bahndamm auffand. Ausnahmsweise erfolgte Begnadigung. Ein Friseur in Kalk bei Köln war vor einiger Zeit wegen schwerer Beleidigung des Kaisers von der Kölner Strafkammer zu zwei Jahren Gefängniß verurtbeilt worden. Auf ein Begnadigunosgesuch hin hat jüngst der Monarch diese Karte Strafe in eine Woche Gefängniß umgewandelt. Majestätsbeleidige? durften bisher nie auf die Gnade des Kaisers rechnen, doch vertritt der Herrfcher neuerdings die Anficht, daß .auch Leute, welme ihn beleidigt haben, aber später aufrichtige Reue übe? ibr Vergeben zeigen, seiner Gnade versichert fein können. Bombardement in F r i vd e n s z e i t. Die Bewohner des Städtchens Eamaret bei Brest. Frankreich wurden letzthin durch ein regelrechtes Bombardement erschreckt, wie ein solches seit der Beschießung des Ortes durch die Engländer im Jahre 1694 nicht mehr zu verzeichnen gewesen war. Das Schulschiff Bougainville" nahm in der Bucht von Eamaret .ießübungen vor, wobei die Distanzen so schlecht berechnet waren, daß einige Granaten in die Stadt eindrangen. Erst nach einer Stunde konnte das Bombardement vom Leuchtthurme aus signalisirt und eingestellt werden. Unfall bei einer Opernprobe. Im Berliner Opernhause war neulich die Probe zu der Oper Robert der Teufel" gerade bis zur Schlußszene des dritten Aktes vorgeschritten, in der im Gewände von Teufelinnen Tänzerinnen ein Verführungsüallet aufführen, als zwei Balleteufen bei der Einübung ibres Pas den Balletmeistern..so unglücklich geschwenkt wurden, daß sie mit den Köpfen aneinanderstießen. Die Tänzerin Klein'e trug eine Gehirnerschütterung davon, und mußte nach einem Krankenhause überführt werden. St. Pierre Teplitz. In Teplitz, Böbmen, und dem benachbarten Bade Schönau zeigte sich eine Woche nach der Eruption auf Martinique des Thermalwaffer in den Quellenfchachten eine Stunde lang plötzlich rothbraun gefärbt und mit Ocker gesättigt. Die Erscheinung hängt offenbar mit den vulkanischen Bewegungen in Westindien zusammen. Kurz nach der Erd-beben-Katastrophe in Lissabon wurde in Teplitz am November 1755 ein gleiches Phänomen beobachtet. Heiteres EisenbahnUnglück. Auf der Station Bestwig, Provinz Westfalen, war unlängst während des Maschinenwechsels vergessen worden, an den Zg die Lokomotive anzukoppeln. Die Lokomotive fuhr also ohne Wagen bis zur nächsten Station, wo der Lokomotivführer erst' merkte, daß er den Hug in Bestwig hatte stehen lassen. Er mußte nun schleunigst zurückfahren, um die veroessenen Wagen zu holen. Aus der Vogelwelt. In einem Garten zu Emmishcfen, Schweiz, mußte jüngst eine junge Tanne versekt werden, auf der sich ein Amselnest befand. Die Amsel blieb während der ganzen Zeit, als der Baum ausaegraben, von drei Männern fortgetragen und wieder eingepflanzt wurde, ruhig auf ihrem Neste sitzen. Faulheit als Selbst. m o r d m o t i v. In Plauen, Sachen. hat sick unlängst ein 16iähriger Fabrikarbeiter in einem Heuschuppen erhängt, weil er einen unüberwindlichen Abscheu gegen den Besuch der Fortbildungsschule hatte.
Ter TanzleKrer als Verschwörer. Im türkischen Reich sind viele Behördcn von einer schrecklichen Angst vor Verschwörern befallen. Im westlichen Kleinasien merkt man wenig da von; je mehr man sich aber den Gegenden nähert, wo Armenier in größerer Zahl wohnen, desto schärfer wird die polizeiliche Prüfung und Ueberwachung. Im Wilajet Adana am Meerbusen von Alexandrette wirkt immer noch die Thatsache nach, daß die unbotmäßigen Bewohner von Seitun Waffen, Munition, Dynamit und Verstärkungen erhielten, die von Eypern in kleinen Buchten landeten und auf fast unbekannten Gebirgspfaden ihr Ziel erreichten. Lange Zeit haben sich Führer der Gcheimverschwörungen dort herumgetrieben, um die Einwohner aufzuhetzen, und der Fremde wird deshalb mit argwöhnischem Auge betrachtet. Nun kam vor einigen Monaten ein italienischer Tanzlehrer nach Mersina, und da sein Feld dort schon besetzt war, nach Adana, um die Jugend im Reigentanz zu unterrichten. Anfangs ging alles gut, er konnte sich ein Haus miethen und glaubte sich geborgen, als der zahlreiche Besuch die Behörden stutzig machte. Spione meldeten, der Tanzlehrer sei ein verkappter Verschwörer, der die jungen Leute einexercire, und gaben als Beweis das
ein, zwei, drei" an. Im türkischen Heer macht man von eins, zwei" großen Gebrauch; es war also erwiesen, daß Revolutionäre gedrillt würden. Erste Folge war ein Verbot an alle osmanischen Unterthanen, den Unterricht zu besuchen, dann begannen die Versuche, den Maestro hinauszuärgern, man bombardirte Nachts sein Haus mit Steinen. d:r Vermiether er' hob allerlei Forderungen und ging zu Thätlichkeiten über, srdaß der Vizekonsul einen Kawassen zum Schutz der Familie in das Haus legen mußte. Jetzt handelte es sich infolge der euergischen Auftretens des Eonsuls noch um eine Entschädigung, aber getanzt wird in Adana nicht mehr. Und das alles wegen eins, zwei. drei". Viel Unglück auf einmal. In Charleston, W. Va.. geriethen letztbin die Kleider einer Frau M. Puschkin beim Füllen eines PetroleumOfens in Brand. Ihr Sohn riß ihr die Kleider vom Körper, doch die Frau lief noch einmal in das brennende Zimmer, um Gc!d zu retten, das dort lag. und dabei verlor sie ihr Leben. Während der Aufregung lief eine Nachbarin. Frau Arthur, nach dem Feuer und ließ ihr fünfjähriges Töchtcrchcn allein, das in der Zwischenzeit in den nahen Fluß fiel atfb ertrank. Ein alter Bräutigam. In Iamaica. L. I., schritt dieser Tage Townsend Miller, ein Halbblut-Mon-taui-Jndianer, der bereits 104 Jahr; zahlt, zum vierten Male zum Zxau altar und vermählte sich mit der 56jüf) rigtn Jane Whiie. Miller bezieht ctt rregs-Veteran eine monatliche Pension von 24. Seine Frau betreibt ein Kos?haus. Er ist ein Nachkomme det Montauk-Hauvtlings Pharaoh von Montauk Point und hat auch Anspruchc auf dessen Nachlaß geltend ge macht. Frenzei Bros., Ro. 1 W. Washington Str (Merchants National Bank) Ein europäisches Department. Wechsel, Creditbriefe und Postanweisungen aus all Städte Europa. Schisssscheme von An und verkauf ausländischen Geldes. Größte.... ....Sicherheit bieten die Kassen-Schränkc der I ndiana Trust Co. Die Vollkommenheit dieser Einrichtung, verbunden mit Eleganz und Be quemlichkcit, laffen nichts zu wünschen übrig. Verschlossene Fächer zu $5 pro Jahr. Offices : Jndiana Trust Gebäude idt von Wash. Straße und Virginia Ave. Geschloffen Samstag Nachmittags. Offen Montags bis 6 Uhr Abends.
ff Das beste Bier
werden einstimmig die Produkte der
Home Brewin
genannt,
In Flaschen
Telephon l050. Home Brewino Co
. WBÜ8bI Tmfi' n -
C. WIESE SONS, Leichenvestatter,
35 Nord Eaft Straße.
Verlangt : 25 mehr Studenten Um vakante Stellungen einzunehmen. Die Nachfrage ist größer als der Vorrath. Stellen werden für unsere Graduirende gesickert als Stenographi'sten, Buchhalter, Telegraphisten, Sekretäre, asfirer. Zeitungsund commerzielle Künstler etc. Wenn Sie vorsprechen oder für unsere Sommer VedingugN schreiben, bitte nennen Sie diese Zeitung. IrdianapolisBusinessUniversitY Die einzige beständige und znverläffige hier. (Etablirt 150.) Treten Sie jetzt ein. Tag oder Abend. When Gebäude, gegenüber der Posi-Oince. . 5- Heeb, Präsiden,.
Las vollkommenste Gebräu ist zweifellos CHAMFA&NE V ELVET, erzeugt von der
Teire Haute
All. erste Klasse Wirthschaften haben dieseö Bier an Zapf. Privat-Kunden widmen wir spezielle Aufmerksamkeit. Beide Tel. 1664. 32 Süd Weft Stratze.
welche gefallen in ....Muster, Qualität und Preis.... Was Sie hier an Ihrem Frühlings - Anzug ersparen, kauft Ihnen ein extra Paar Hosen zu irgend einer Zeit oder reicht gewöhnlich für noch einen Anzug hin. Reine Proben &tüät, sondern die ganze Tuchrolle zur Auswahl. Sie wissen genau wie ?hr Anzug aussehen wird wenn ' Sie Ihr Maaß dafür lassen. Anzöge nach Ihrem Maaß SIS, $18, $20 und aufwärts. Hosen nach Ihrem Maaß $3, $4, SS . und aufwärts. W. 0. SCHNEIDER, 44 West Monument Place 44
in der Stadt
gCo
zu beziehen. Neues Telephon 942 Die größte und vollständigste up.t.6ste Ausmahl von Buggies, Wägen und feinen Kntschen. Farnl'Maschinerie aller Arten KornHuer?. HeuPreffen und Road'Maschmerie. WINTER & HUMMEL 27-33 N. Capitol Ave Brewing Oo. i
91
z
i
