Indiana Tribüne, Volume 25, Number 241, Indianapolis, Marion County, 2 June 1902 — Page 3
Jndiana Tribüne, 2. Juni 1902.
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Friede ! Der Krieg in Süd-Asrika ift zu ßnde.
Die Bedingungen wurde am Samttag Abend unterzeichnet. Begeisterte Aufnahme der Friedens botschast in London. Die ganze Bevölkerung von einem ffreudenraufch befallen. Crste Sitzung der neuen französischen Kammer. Ter Radikale Bourgois zum Vorsitzer erwählt. Besteigung des Kraters, des Mont Pelee auf Martinique. Südafrika. Ter Friede abgeschlossen. London, 1. Juni. Eine amtliche Kabeldepesche von Lord.-Kitchener aus Pretoria vom 31. Mai, 11 Uhr 15 Min. Abends, meldet: Heute Abend um halb 11 Uhr wurde hier ein die Bedingungen der Uebergabe enthalten des Dokument von sämmtlichen Vertreteru der Boeren sowie vom britischen Obercommissär Lord Milner und mir unterzeichnet." Die in obiger Depesche enthaltene Friedensnachricht aus Südafrika wurde in London heute nicht erwartet. Bald nach dem Eintreffen derselben verbreitete sie sich nach den Clubs und Hotels und wurde mit großer Begeisterung aufgenommen. Die Kirchenglocken wurden geläutet, um die frohe Botschaft zu verkünden. Beim Mansion House" sammelte sich eine große Men schenmenge an und der Lord-Mayor von London, Sir Joseph C. D'msdale, kündigte vonk Balkon aus an, daß die Bedingungen der Uebergabe in Südafrika unterzeichnet seien. Im Kriegsamt traf Lord Kitchener's definitive Friedensbotschaft heute Nachmittag um 1 Uhr ein und wurde dem König und allen Mitgliedern des Kabinets mitgetheilt, ehe sie veröffentlicht wurde. Die heutiqe Sonntagsruhe wurde durch Singen, Jubiliren und Hornblafen unterbrochen. Die Hotels, Clubs, öffentliche Ge. bäude und Straßen waren nicht die einzigen Plätze, an denen das Volk seiner Freude Ausdruck gab. Auch in den Kirchen wurde die Friedensnachricht verkündet und in nickn Gemeinden mit Beifall aufgenommen. In sammtlichen Kirchen Londons wurden Danksagungsgebete gesprochen und besondere Hymnen gesungen. Pretoria, 1. Juni. Eine gestern Abend in Verbindung mit der Unterzeichnung der Friedensbedingungen erlassene Prokiamation erklärt, daß trotz der Proklamationen Krüger's, daß die Zinsen auf die Bonds der Republik Transvaal für die Dauer des Krieges aufgehoben feien, solche Zinsen vom 1. Juni an wieder berechnet werden. Der 26. und 27. Juni, die Tage der Krönung König Edward's, sind hier als öffentliche Feiertage erklärt worden. London, 2. Juni. Obgleich die Nachricht von dem Abschluß des Friedens hier vorausgesehen wurde, so kam sie doch gestern völlig unerwartet, da man allgemein annahm, daß sie erst heute in der Sitzung des Parlaments verkündet werden würde, wie A. I. Balfour, der Führer der RegierungS Partei, versprochen hatte. Um Mitternacht wurde eine Proklamation von König Edward an srn Volk erlassen, in welcher er erklärt, daß er die willkommene Nachricht von der Einstellung der Feindseligkeiten in Südafrika mit großer Befriedigung entgegengenommen habe und fest vertraue, daß auf den Frieden eine baldige Wiederherstellung des Wohlstandes in seinen neuen Gebieten folgen werde, wozu hoffentlich die südafrikanischen Unterthanen das Ihrige beitragen würden. Wie sehr König Edward's Wunsch, daß der Friede in Südafrika vor seiner Krönung hergestellt werde, das jetzige Uebereinkommen beeinflußt hat, wird wahrscheinlich erst bekannt werden, wenn die Privat-Memoiren der jetzigen Regierung der Oeffentlichkeit übergeben werden. , Einer Depesche aus Utrecht zufolge wurde Krüger gestern Abend kurz nach 9 Uhr von dem Friedensabschluß benachrichtigt. Er hatte sich bereits schla-
fen gelegt und rief beim Empfang der Nachricht aus: Mein Gott, es ist nicht
möglich,'' Krüger soll die Hoffnung! hegen, daß ihm gestattet wird, nach. Transvaal zurückzukehren, doch ist dies sehr unwahrscheinlich. Die erste Nachricht von dem bevorstehenden Abschluß der FriedensunterHandlungen traf am Samstag Abend spätj in einer Depesche von Lord Kitchener ein, in welcher er mittheilte, daß die Boeren-Telegaten nach Pretoria kamen und bereit seien, die Friedensbedingungen zu unterzeichnen. Der Kriegssekretür Ärodrick theilte diese Depesche persönlich dem König mit, der sich im Buckingham Palast befand. Die Regierung hielt es jedoch für gerathen, die Nachricht noch geheim zu halten. Die gestern Nachmittag gegen 1 Uhr eingelaufene Depesche über die wirkliche Unterzeichnung des Friedensdokuments wurde dem König überbracht, als er sein Mittagsmahl einnahm, und um 5 Uhr erfolgte die Erlaubniß zur Peröffcntlichung derselben, worauf die kurze Depesche im Kriegsamt nnd Colonialamt angeschlagen wurde. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich dann die Nachricht über ganz London, und um 8 Uhr wußte Jedermann, daß der Krieg in Südafrika vorüber sei. Es wurden einige verspätete Ertranummern der Zeitungen herausgege geben, doch schon lange vorher verkauften die Hausirer die längst bereit gchal tenen Fahnen, Federn und Hörner, und auf den Straßen herrschte ein Jubel und ein Lärm, wie er sonst an Sonntagen verpönt ist. Bis lange nach Mitternacht dauerte die allgemeine Jubelfeier. In den fashionablen Hotels und Elubhäusern spielten Musikkapellen die National' Hymne und auf fast sämmtlichen Kirchen wurden die Glocken geläutet. Der Erzbischos von Canterbury wird binnen Kurzem einen nationalen Danksagungstag ansetzen und im Namen der Katholiken wird sich Cardinal Vaughan ihm anschließen. Das Kabinct wird heute Morgen eine Sitzung abhalten, um die von Balfour dem Kabinet zu unterbreitende Mittheilung abzufassen. Derselben wird mit großer Spannung entgegen ge seben, da sie vermuthlich Ausschluß über die Art der Fnedensbedingungen geben wird. Frankreich. Die Deputirten-Kaminer. Paris, 1. Juni. Die neue französische Teputirtenkammer trat heute Nachmittag zusammen. Den Vorsitz führte Rauline, das älteste Mitglied der Kammer. El hielt eine Eröffnungsansprache, in welcher er an das Parlament appellirte, daß es unter sich Frieden halte. Die dann folgende Wahl eines temporären Vorsitzers ergab, daß Teschanel, der Präsident der früheren Kammer, von Leon Bourgeois, dem Vertreter der radikalen Gruppe der Republikaner, geschlagen wurde. Die Abstimmung stand 303 gegen 267 Stimmen. Ter Präsident wird jetzt auch aus den Reiben der Radikalen die Nachfolger des Ministeriums Waldeck - Rousseau zu wählen haben. Westindien. AmKraterdesMont Pelee. Fort d e France, 1. Juni. Die National Geographie Society" hat einen großen Triumph errungen. Professor Angelo Hcilprin hat gestern die Spitze des Kraters des Mont Pelee in Gesellschaft von zwei Führern und des Herrn Leadbetter erstiegen, und obwohl während der Zeit, wo er oben war, mehrere heftige Erplosionen stattfanden, t)ilt er sich längere Zeit dort auf und machte sorgfältig Beobachtungen. In der Tiefe des Kraters bemerkte er einen hohen Aschenkegel. Die Krateröffnung ift ein mächtiger Spalt von 500 Fuß Länge und 150 Fuß Breite. Während diese Beobachtungen gemacht wurden, war das Lcben der Mitglieder der Erpedition fortwährend in Gefahr, und bei einer besonders heftigen Erplosion wurde Prof. Heilpain vom Kopf bis zu den Füßen mit der klebrigen Maffe bedeckt. Er hielt jedoch aus und fand, wie er erwartet hatte, drei verschiedene Ausgänge für die vulkanischen Stoffe. Der Vulkan spie während der Zeit große Massen Damnf, Asche und kochend heißen Schlamm aus. Der Professor machte die Entdeckung, daß der Krater in Fallaise zu gleicher Zeit dieselben Stoffe auswarf. Der Aufstieg auf den Gipfel erfolgte mit Hülfe von Mauleseln bis zu einer
Höhe von 700 Metern, der Grenze der früheren Vegetation. Von dort aus ging der Professor zu Fuß bis zum Paimiste-See, der vollständig ausgetrocknet war. Der kühne Forscher durchquerte das Bett des Sees und stieg am anderen Ufer die Anhöhe zum Kraterrand hinauf, wo sich vordem ein großer Hügel befand, der jedoch vollstänbig in die Krateröffnung hineingestürzt ist. Prof. Heilpin blieb volle zwei Stunden auf dem Gipfel des Kraters. Aus St. Vincent. K i n g s t o w n, St. Vincent, 30. Mai. Ter Vulkan La Souffriere brach heute Morgen um 3 Uhr von Neuem aus, doch wurde kein erheblicher Schaden angerichtet. Ter amerikanische Forscher, welcher sich auf den Weg machte, um den Souffriere zu besteigen, versucht noch immer, den Gipfel zu erreichen. Er war gestern bis beinahe zur Hälfte des Bergab?angcs hinauf gelangt. Es heißt hier, daß am 27. Mai wieder ein heftiger Ausbruch des Mont Pelee stattfand. Teutschland. Edifon's Batterie. Berlin, 1. Juni. Edifon's neue elektrische Batterie wird demnächst in Teutschland patentirt werden. Eine Batterie trifft in der ersten Juniwoche zu Versuchszwecken hier ein. Edison schrieb an seinen Berliner Vertreter, den Elektriker Bergmann, die neue Erfindung sei ebenso wichtig, wie die der incandescent larnp." Die deutsche technische Presse, welche der Erfindung zuerst skeptisch, wenn nicht geradezu ablehnend gegenüberstand, erklärt jetzt, die neue elektrische Batterie EdisonS werde die ganze Automobil-Jndustrie, vielleicht das ganze Straßen-Beförde-rungswesen revolutioniren. Der hun dert st e Geburtstag. Berlin, 1. Juni. In Seelow, Provinz Brandenburg, hat Justizrath Zabl, welcher im Jahre 1849 politisch verfolgt wurde, in verhültnißmäßig körperlicher und geistiger Frische seinen hundertsten Geburtstag begangen. Ju der seltenen Feier liefen zahlreiche Glückwünsche von Nah und Fern ein. Acht Grube nle ute getödtet. Berlin. 1. Juni. Ein beklagenswerthes Unolück wird aus Waldmohr im bayerischen Regierungsbezirk Pfalz telegraphisch hierher gemeldet. In der dortigen Steinkohlengrube Nordfeld" sind durch eine Explosion schlagender Wetter acht Arbeiter getödtet worden. Fast alle sind Familienväter, und die zahlreichen Hinterbliebenen sind durch die schreckliche Katastrophe in eine höchst traurige Lage versetzt worden. Borax ist schädlich. Berlin, 1. Juni. Sachverständige. die vom Reichs-Gesundheitsamte beauftragt waren, Untersuchungen über den Einfluß von Borax ans das l::enschliche System anzustellen, haben ein umfangreiches Pamphlet veröffentlicht, in welchem die zwei Jahre lang an vier Männern vorgenommene Versuche geschildert werden. Es sei, so heißt es in dem Pamphlete, nachgewiesen worden, daß Borax, im menschlichen Körper die Assimilirung von Eiweiß und Fetten verhindert und die Erneuerung der Zellengewebe verzögert. Eine einzige Tons Borax bleibt acht Tage lang im Körper, und ein fortgesetzter Genutz von Borax, selbst in kleineren Mengen, verursacht einen übermäßigen Verlust von Säften und eine Abnahme des Körpergewichts. In einigen Fällen nahmen diese Erscheinungen ein drohendes Aussehen an. ant Eröffnung desParlamenttz Santiago, 1. Juni. Der Präsident Riesco eröffnete heute das chilenische Parlament unter zahlreicher Betheiligung der Militär- und CivilBehörden und Diplomaten. Ter Präsident unterbreitete mit seiner JahresBotschaft das kürzliche Uebereinkommen zwischen Argentinien uud Chili betreffs der Beschränkung der Heeresftärke der beiden Länder und eines allgemeinen Schiedsgerichtsplanes, bei welchem die britische Regierung als Schiedsrichter genannt ist.
100-jahriger Aalender. Der 100-jähr. Kalender verheißt uns für den Monat Juni: Vom 1. bis 4. kühl und rauh; 5. kalter Regen; 7. bis 9. warm; 18. bis 21. veränderlich; 21. bis 25. Regen; dann wechselnd: heiter und trübe.
Der Congresz.
Senat. Washington, 11. Juni. Nach dem am Mittwoch getroffenen Uebereinkommen wird der Senat am Dienstag um 4 Uhr über die Bill für Festsetzung einer Civilregierung für die Philippinen abstimmen, und die ganze Zwischenzeit wird mit Reden von 15 Minuten Länge ausgefüllt werden. Am Montag und Dienstag werden die Sitzungen schon um 11 Uhr beginnen. Nack Erledigung der PhilippinenBill wird die Nicaraguakanal-Vorlage zur Verhandlung kommen. Es wird ein Versuch gemacht werden, an ihrer Stelle das Spooner'sche Subftitut zu setzen, welches die Auswahl der Route dem Präsidenten anheim stellt. Die Debatte wird voraussichtlich keine sehr lange werden. Die cubanische ReciprocitätsVorlage wird in dieser Woche nicht aufgenommen werden, obwohl das Comite sich über dieselbe so gut wie schlüssig geworden ist. Das Comite wird eine Reductiou der Zölle um 20 Prozent auf fünf Jahre empfehlen, ohne irgendwelche Nebenbedinaungen. Wahrscheinlich werden die Republikaner im Senat einen Caucus über die Bill abhalten, um vorher eine Einigung zu erzielen. Haus. Tas Haus wird in dieser Woche voraussichtlich über die Anti-Anarchisten-Bill, die Vorlage bezüglich des pacisischen Kabels und die Senats-Beriese-lungs-Bill berathen. Die Debatte über die Anti-Anarchisten-Bill beginnt morgen und wird schwerlich mehr als zwei Tage dauern. Die Kabel-Vor-läge wird einen Tag, und die Beriefe-lungs-Bill drei Tage beanspruchen. Nachrichten aus Jndiana. Marion. Michael Lanigan, ein Insasse des Soldatenheims, hat mit telst Laudanum Selbstmord begangen. Whiteland. Beim Taubenfange stürzte der 11-jährige Willie Tilson vom Dache einer Scheuer herab, brach das Genick und schlug sich den Schädel ein. Er blieb auf der Stelle todt. Veedersburg. Millard Deth's Stallungen, in denen sich das RennPferd Harrh Homet" und 7 andere werthvolle Pferde, 150 Tonnen Heu, Geschirre etc. befanden, ist sammt Inhalt durch eine, wahrscheinlich von ruchlosen Burschen entzündete Feuersbrunst eingeäschert worden. Der Schaden wird auf mindestens $6000 berechnet. Evansville. In dem Bestreben, das in den letzten Jahren etwas locker gewordene Band, welches die hiesige deutsche Bevölkerung umschlingt, wieder zu festigen, wurde im schönen Cabin Park zum ersten Mal ein gemeinsames deutsches Maifest abgehalten. In früheren Jahren begnügte man sich mit der Feier des Deutschen Tages im Herbst; seit sich jedoch die beiden Vereine, welche diese Feier bezweckten, im vorigen Jahre vereinigten, wurde eine zweimalige Feier im Jahre geplant, und diese Idee hat sich 'nun durch die Maitag-Feier erfreuliche? Weise verwirklicht. Der Plan der Errichtung eines Deutschen Hauses in dieser l Stadt scheint die Einigkeit unter der so zahlreichen deutschen Bevölkerung der Stadt wieder mehr zu befestigen, und auch durch die Maifeier wurde diesem Projekt wieder Vorschub geleistet. Tas Fest war nämlich auch in finanzieller Hinsicht sehr erfolgreich, so daß d:r Vereinskasse wieder ein namhafter Betrag zufloß und die Zeit immer näher rückt, wo man diese Kasse in einen Baufond umzuwaudeln gedenkt. Es unterlieg: nun keinem Zweifel, daß das deutsche Fest in dieser Stadt alljährlich wiederkehren wird, wie seit etlichen Jahren auch der Deutsche Tag im Herbst. Der Staats-Verdand der Briefträger hat auf seiner hier abgehaltenen Con vention Indianapolis als Ort für die nächstjährige Convention bestimmt. Die Beamtenwahl hatte folgendes Resultat: Präsident A. K. Mehl, Ft. Wayne. Vice - Präsident W. A. Williams. Evansville. Secretär E. A. Roberts, Muncie. Schatzmeister John H. Rogers, Lafayette. Delegat at-large zur National - Convention in Denver Omer Loyd, Indianapolis. ErecutivRath Vorsitzender, Jra Culp, Evansville; Mitglieder, W. L. Cooke, Indianapolis und B. Weimer, Terre Haute. Legislatives Comite Vorsitzender, C. E. Lamberts, Muncie; Mitglieder. H. F. Dale. Brazil, und John R. Toesey, Princeton.
The Victore
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